DE2318281C3 - Kapazitive Druckgeberschaltung - Google Patents
Kapazitive DruckgeberschaltungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine kapazitive Druckgeberschaltung, insbesondere zur Druckmessung
von Arbeitsmedien an Bord von Fahrzeugen, mit veränderlicher, von einem mit dem Arbeitsmedium in
ίο Verbißdung stehenden Wandler gesteuerter, mit einer
Integrationsstufe zusammenwirkender Kapazität, deren Meßwerte über eine Leistungsstufe einem Anzeigegerät
zugeführt werden.
Eine derartige Druckgeberschaltung kann zur Regelung
des Öldrucks im Motor oder zur Messung des Drucks verwendet werden, der im hydraulischen
Bremskreis besteht, oder auch zur Messung des Druckes der Druckluft-Speicherbehälter für Druckluftbremsanlagen
oder andere Zwecke.
Aus ATM, Lieferung 352, 1965, S. R 49-R 52, ist
bereits eine kapazitive Druckgeberschaltung der eingangs genannten Gattung bekannt. Hierbei handelt es
sich um einen Differentialdruckgeber, der im Bereich zwischen 1Q-6und 10~2Torr,d. h. im Vakuum betrieben
wird. Die Integrationsstufe dieses Differentialdruckgebers besteht aus einem Gleichspannungsverstärker
hoher Verstärkung, der kapazitiv rückgekoppelt ist, während die veränderliche Kapazität als Meßkondensator
in einer Meßbrücke (Typ Wheatstone) angeordnet ist, welche bekanntlich schwierig zu kompensieren ist,
sowohl hinsichtlich ihrer Systemfehler als auch aufgrund ihrer starken Temperaturabhängigkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druckgeber zur Messung des Absolutdruckes von
Oberdrucken zu entwickeln, der relativ einfach und störsicher, insbesondere im Hinblick auf die Integrationsstufe,
ausgebildet ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einer kapazitiven Druckgeberschaltung der angegebenen
Gattung die veränderliche Kapazität ein die Integrationswirkung der Integrationsstufe bestimmendes Element
derselben ist, der Ausgang der Integrationsstufe an einer Schwellwertstufe liegt, deren Ausgangsimpuls
eine monostabile Kippstufe, die einerseits zum Eingang der Integrationsstufe rückgekoppelt und andererseits
mit der Leistungsstufe verbunden ist, steuert.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Wie im nachstehenden noch näher erläutert wird, besteht der Grundgedanke darin, die Kapazitätsveränderung in eine Veränderung des Tastverhältnisses bzw. des Arbeitszyklus umzuwandeln, wobei die erwähnte Kapazität als Integraticnselement verwendet wird, dem eine »Trigger«-Schwellenschaltung und nachfolgend eine monostabile Kippstufe nachgeschaltet sind, wobei die Kippstufe die Integrationsstufe ansteuert und somit eine Rückkopplung herstellt und gleichzeitig eine Leistungsstufe versorgt, die mit einem Anzeigegerät verbunden ist. Der Mittelwert des Ausgangssignals der monostabilen Kippstufe ist in der Tat proportional der Kapazitätsveränderung und damit der Druckveränderung.
Wie im nachstehenden noch näher erläutert wird, besteht der Grundgedanke darin, die Kapazitätsveränderung in eine Veränderung des Tastverhältnisses bzw. des Arbeitszyklus umzuwandeln, wobei die erwähnte Kapazität als Integraticnselement verwendet wird, dem eine »Trigger«-Schwellenschaltung und nachfolgend eine monostabile Kippstufe nachgeschaltet sind, wobei die Kippstufe die Integrationsstufe ansteuert und somit eine Rückkopplung herstellt und gleichzeitig eine Leistungsstufe versorgt, die mit einem Anzeigegerät verbunden ist. Der Mittelwert des Ausgangssignals der monostabilen Kippstufe ist in der Tat proportional der Kapazitätsveränderung und damit der Druckveränderung.
Diese Lösung hat den Vorteil, daß die Anzahl der zur Druckgeberschaltung benötigten Bauelemente und
damit die möglichen Fehlerquellen äußerst gering sind.
Eine besonders einfache und störsichere Ausgestaltung der Druckgeberschaltung ergibt sich dadurch, daß
die Integrationsstufe im wesentlichen aus der veränder-
lichen, an Masse liegenden Kapazität sowie einer dazu
in Reihe geschalteten Parallelschaltung, bestehend aus einem Widerstand, einem Kondensator und einer Diode,
deren Kathode dem Eingang der Integrationsstufe zugekehrt ist, aufgebaut ist
Der veränderliche Kondensator ist demnach nicht in eine Netzbrücke geschaltet, sondern bildet einen
integrierenden Teil der Verarbeitungsschaltung selbst, welche deshalb bequem der jeweils verwendeten
Kapazität angepaßt werden kann.
Ein weiterer wichtiger Vorteil der Erfindung hegt darin, daß die aufgezählten elektronischen Stufen bzw.
deren Funktionen stark miteinander verkoppelt sind, so daß beispielsweise nur drei Transistoren benötigt
werden, und die Schaltung leicht integrierbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der schematischen Darstellungen näher
erläutert. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel,
F i g. 2 eine Darstellung der in F i g. 1 "ngegebenen
Schaltung in Form eines Blockschaltbildes,
F i g. 3 bis 7 graphische Darstellungen der Spannungsverläufe an wesentlichen Punkten an der Schaltung,
F i g. 8 und 9 den Spannungsverlauf am veränderlichen Kondensator und
Fig. 10 ein Ausführungsbeispiel der Integrationsstufe.
In Fig. 1 ist mit 100 eine Gleichspannungsquelle zur
Speisung der Schaltung bezeichnet, die beispielsweise eine Fahrzeugbatterie sein kann oder ein Wechselstromerzeuger
mit Brückengleichrichter. Der negative Pol der Spannungsquelle liegt an Masse, während der
positive Pol über einen Schalter 101 mit einem ersten Transistor 102 vom npn-Typ verbunden ist. Die
Kollektorelektrode 104 dieses Transistors ist mit der Spannungsquelle über einen Widerstand 106 verbunden,
der mit einer Diode 108 parallel geschaltet ist, deren Anode mit der Kollektorelektrode 104 verbunden ist.
Der Emitter 110 liegt über einen Kondensator 112 an Masse, zu dem ein Widerstand 114 parallel geschaltet
ist, der einerseits an Masse liegt und andererseits über zwei Dioden 116, 118 und einen Widerstand 120 in
Reihenschaltung mit der Spannungsquelle verbunden ist. Bei beiden Dioden sind die Anoden der Spannungsquelle zugekehrt. Die Basis 122 des Transistors 102 ist
mit der Spannungsquelle in Reihe mit einer Parallelschaltung, bestehend aus einem Widerstand 124, einem
Kondensator 126 und aus einer Diode 128, von welch letzterer die Anode mit der Basis verbunden ist, und
einem Widerstand 130 verbunden. Die Kathode der Diode 128 und damit die Verbindungsstelle 132 ist mit
der Kollektorelektrode 104 und damit mit der Verbindungsstelle 134 über einen Kondensator 136
verbunden, wobei der Stromkreis der Basis 122 ferner Masseverbindung über den veränderlichen Kondensator
138 hat, der sich in Parallelschaltung zu einer Diode 140 befindet, deren Anode an Masse liegt. Der
veränderliche Kondensator 138 wirkt mit dem Wandler 142 zusammen, der in an sich bekannter Weise
ausgebildet sein kann.
Sein Mittelwert verändert sich in Abhängigkeit von dem Druck des auf ihn wirkenden Arbeitsmediums.
Ein zweiter Transistc·1144 vom pnp-Typ ist mit seiner
Basis 146 mit der Verbindungsstelle 134 verbunden, während seine Kollektorelektrode 148 über einen
Widerstand 150 an MaSSe liegt und der Emitter 152 mit einem Spannungsteiler polarisiert ist, der durch zwei
Widerstände 154 und 156 gebildet wird, die mit der Spannungsquelle bzw. mit Masse verbunden sind.
Ein dritter Transistor 158 vom npn-Typ ist mit seiner Kollektorelektrode 160 mit der Verbindungsstelle 132
verbunden, während sein Emitter 162 mit der Basis 164 eines vierten Transistors 166 vom npn-Typ verbunden
ist, der einen Teil der Leistungsstufe bildet und dessen Emitter 168 an Masse liegt, während seine Kollektorelektrode
170 mit einer Mittelwert-Anzeigestufe 172 an sich bekannter Art verbunden ist, die ein Anzeigegerät
ίο 174 und/oder Alarmvorrichtungen (nicht dargestellt)
betätigt.
Der Kollektor 148 des Transistors 144 ist über eine Leitung 176 mit der Basis 178 des Transistors 158
verbunden.
Bei einer Anordnung der vorangehend beschriebenen Art lassen sich verschiedene untereinander zusammenwirkende
Elementarstufen erkennen, wie besser aus dem Blockschema der F i g. 2 ersichtlich ist, in welchem
mit 200 eine Integrationsstufe bezeichnet ist, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch den Widerstand
124, den Kondensator 126, die Diode 128 und den veränderlichen Kondensator 138 gebildet wird. Mit 202
ist eine Triggerschaltung mit Schaltschwellenwerten bezeichnet, die durch den Transistor 102 und dessen
Polarisationswiderstände 114 und 120 gebildet wird. Mit
204 ist ein monostabiler Multivibrator dargestellt, der gebildet wird durch die Transistoren 144 und 158, deren
Polarisation^widerstände 150,154,156, die Widerstände
106, 130 und durch den für die monostabile Schaltung typischen Kondensator 136 und schließlich durch den
Transistor 166, welcher die Ausgangslast bildet.
In F i g. 2 lassen sich die Verbindungspunkte 132,122,
104 und nochmals 132, woraus ersichtlich ist, wie der Rückkopplungskreis geschlossen ist, und nachfolgend
die Leistungsstufe 206 und das Anzeigegerät 174 erkennen.
Die Spannungsquelle 100 kann eine beliebige Spannung liefern, und bei dem dargestellten Beispiel
kann eine Spannung von etwa 12 Volt gewählt werden.
Der Transistor 102 ist normalerweise beim Fehlen von Signalen an seiner Basis 122 nicht leitend. Die
Werte der Polarisationswiderstände des Emitters 110, d. h. die Widerstände 114 und 120 sind so gewählt, daß
die Spannung am Emitter Vn etwa 5 Volt beträgt. In diesem Falle beträgt die Schwellenspannung an der
Basis 122 zur Umschaltung des Transistors etwa 5,5 Volt. Außerdem ist dieser Transistor so gewählt, daß der
Stromgewinn sehr hohe Werte aufweist, unmittelbar nachdem der Umschalt-Schwellenwert erreicht worden
ist, so daß der Transistor rasch gesättigt wird und daher die Umschaltung in sehr kurzer Zeit geschieht.
Der Transistor 144 ist normalerweise nicht leitend. Die Spannung an seiner Basis 146 beträgt etv/a 12 Volt
und die Polarisation des Emitters 152, welche durch die Spannungsteilerwiderstände 154, 156 geschieht, ist
derart, daß die Spannung des Emitters niedriger als der Schwellenwert zur Umschaltung des Transistors ist. Die
Merkmale des Transistors 144 sind die gleichen wie die des vorangehenden und auch der nachfolgend beschriebenen
Transistoren.
Der Transistor 158 ist ebenfalls normalerweise nicht leitend. Seine Basis 178 hat das gleiche Potential
gegenüber Masse wie die Kollektorelektrode 148 des Transistors 144, d. h. praktisch das Potential Null, da der
Transistor 144 seinerseits nicht leitend ist.
Der Transistor 166 ist nicht leitend, da seine Basis 164 annähernd das Potential Null hat, während seine
Kollektorelektrode 170 mittels eines Widerstandes
23 :8 281
polarisiert ist und infolgedessen ein erhöhtes Potential hat.
Die Diode 140 kompensiert den Strom Icbo im
Transistor 102. Die Dioden 116, 118 sind zur Kompensation der Spannung Veb des Transistors 102
vorgesehen.
Die Diode 108 ermöglicht die Entladung des Kondensators 136 bei jedem Zyklus in Vorbereitung für
den nachfolgenden Zyklus, und die Diode 128 ist für die gleiche Funktion hinsichtlich des Kondensators 138
vorgesehen.
Wirkungsweise
Wenn der Stromkreis mittels des Schalters 10! geschlossen wird, werden die verschiedenen Bauelemente
und insbesondere der Verbindungspunkt 132
sowie die Kollektorelektrode 160 des Transistors 158 gespeist. Es wird daher eine positive Spannungsstufe an
den Eingang der Integrationsschaltung 200 zum Zeitpunkt fi gelegt, wie sich aus F i g. 3 ergibt. Wie
bereits erwähnt und wie in Fig. 10 erkennbar ist, ist die
Integrationsschaltung 200 zusammengesetzt aus einem Widerstand 124 = /? in Parallelschaltung mit einem
Kondensator 126 = C und aus dem Kondensator 138 = Cx. Wenn Vi die an den Eingang gelegte
Spannung ist, läßt sich leicht feststellen, daß die Ausgangsspannung in Abhängigkeil von der Zeit wie
folgt ist:
VaU) =
Cx
C + C
R(C
f Cx)J'
Die Spannung nimmt daher zu, bis sie den Umschalt-Schwellenwert Vs des Transistors 102 erreicht
(Fig.4). Aus der Gleichung (I) läßt sich das jeweilige Zeitintervall Tentnehmen:
τ = mc +
Cx
Vi - Vs] "
wobei das Argument des Logarithmus konstant ist. wenn C= 0, so daß in diesem Falle Tproportional Cx ist.
Für die Wirkung auf die Arbeitsweise des Anzeigegerätes 174 erweist sich jedoch C als unerläßlich, wie
nachfolgend näher erläutert wird.
In dem unmittelbar darauffolgenden Augenblick f2
erfährt der Transistor 102 eine rasche Sättigung und fällt die Spannung an seiner Kollektorelektrode 104 und
gleichzeitig an der Basis 146 des Transistors 144, die mit dieser verbunden ist, so daß auch der Transistor 144
umgeschaltet wird, wodurch er eine rasche Sättigung erfährt und Hie Spannung an seinem Kollektor 148
sowie an der Basis 178 auf einen solchen Wert erhöht wird, daß der Transistor 158 seinerseits und damit der
Transistor 166 umgeschaltet wird, wodurch die positive Rückwirkung auf die Basis 146 verstärkt wird, deren
Potential über den Kondensator 136 und die Transistoren 158 und 166 praktisch auf Null abfällt Die Spannung
am Verbindungspunkt 134 hat daher den in Fig.5 angegebenen Verlauf mit einem plötzlichen Abfall auf
den Wert Null im Augenblick (2. Gleichzeitig ist die
Spannung an der Basis 178 und am Emitter 162 die in Fig.6 dargestellte, während die Spannung an der
Kollektorelektrode 170 in F i g. 7 angegeben ist.
Unmittelbar nach dem Augenblick h entlädt sich der
Kondensator 138 über die Diode 128 und die Transistoren 158 und 166, während der Kondensator
136, der vorher über die Diode 108, den Widerstand 130 und die Transistoren 158 und 166 entladen worden war,
sich über den Widerstand 106 und die beiden vorerwähnten Transistoren aufzuladen beginnt. Wenn
die Kapazität von 136 und der Wert des Widerstandes
ij 106 konstant sind, ist die Exponentialfunktion der
Ladung immer konstant, so daß die Zeit T', die für die Spannung am Verbindungspunkt 134 und damit an der
Basis 146 erforderlich ist, um den Schwellenwert V5 des
Transistors 144 zu erreichen, konstant ist. Wenn dieser Wert im Augenblick f3 erreicht wird, schaltet der
Transistor 144 rasch um und weist der Spannungsverlauf an seiner Basis eine Stufe AV(F ig. 5) auf. Im
gleichen Augenblick schalten alle anderen Transistoren um und erfolgt, wie aus den graphischen Darstellungen
ersichtlich ist, eine Rückkehr zu den für den Augenblick fi beschriebenen Ausgangsbedingungen.
Schließlich ist erkennbar, daß die Spannung am Kollektor 170 des Transistors 166, d. h. praktisch die
Ausgangsspannung der soeben beschriebenen Schaltung eine Impulsform gemäß F i g. 6 aufweist. Während
jedoch das Zeitintervall T unveränderlich ist, verändert sich das Intervall T, wie gezeigt, wenn sich Cx, d. h. der
zu messende Druck, verändert. Der Mittelwertgeber 172 steuert daher das Meßgerät 174 in Abhängigkeit
von der Veränderung von Cx.
Wenn das Gerät um so zufriedenstellender arbeitet, je mehr Stromlieferung erreicht wird, ist es erforderlich,
daß die Intervalle Γ ausreichend schmal sind. Dies wird durch den Kondensator 126 erreicht. Für erhöhte Werte
der Kapazität 138 würde T offensichtlich sehr groß werden, wodurch ein ungünstiges Tastverhältnis erhalten
wird. Das Vorhandensein des Kondensators 126 bewirkt, daß in dieser Situation im Augenblick fi die
Spannung am Verbindungspunkt 132 zwischen den beiden Kondensatoren aufgeteilt wird (F 1 g. 8 und 9),
wodurch ein sofortiger Beitrag erhalten wird, der durch die Aufteilung bedingt ist, und die Spannung nachfolgend
in Form einer Exponentialfunktion ansteigt. Wie ersichtlich, ist auf diese Weise das Zeitintervall T",
welches die Spannung braucht, um den Schwellenwert Vs zu erreichen, wesentlich geringer als die Zeit T.
welche ohne die Mitwirkung des Kondensators 126 erforderlich ist Bei der dargestellten Ausführungsform
ist der Kondensator 138 ein veränderlicher Kondensator von 10 pF bis 47 pF. Um die beschriebenen Vorteile
zu erzielen, genügt ein Kondensator 126 mit einer Kapazität von 15 pF.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Kapazitive Druckgeberschaltung, insbesondere zur Druckmessung von Arbeitsmedien an Bord von
Fahrzeugen, mit veränderlicher, von einem mit dem Arbeitsmedium in Verbindung stehenden Wandler
gesteuerter, mit einer Integrationsstufe zusammenwirkender Kapazität, deren Meßwerte über eine
Leistungsstufe einem Anzeigegerät zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die
veränderliche Kapazität (138) ein die Integrationswirkung der Integrationsstufe (200) bestimmendes
Element derselben ist, der Ausgang der Integrationsstufe (200) an einer Schwellwertstufe (202) liegt,
deren Ausgangsimpuls eine monostabile Kippstufe (204), die einerseits zum Eingang (132) der
Integrationsstufe (200) rückgekoppelt und andererseits mit der Leistungsstufe (206) verbunden ist,
steuert.
2. Druckgeberschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Integrationsstufe (200)
die veränderliche Kapazität (138) an Masse liegt und eine zur Kapazität (138) in Reihe liegende
Parallelschaltung, bestehend aus einem Widerstand (124), einem Kondensator (126) und einer Diode
(128), deren Kathode dem Eingang (132) zugekehrt ist, vorgesehen ist.
3. Druckgeberschaltung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
veränderlichen Kapazität (138) eine mit ihrer Anode an Masse liegende Diode (140) parallel geschaltet ist,
die Schwellwertstufe (202) aus einem npn-Transistor (102) und einem Spannungsteiler (120, 114) besteht,
daß der Ausgang der Integrationsstufe (200) an der Basis (122) des Transistors (102) liegt, dessen Emitter
(110) durch die zwei mit der Spannungsquelle (100) bzw. mit der Masse verbundenen Widerstände (120,
114) polarisiert ist und über einen Kondensator (112)
an Masse liegt, und dessen Kollektor (104) einerseits über eine ihm mit ihrer Anode zugewandten Diode
(108) und einen dazu parallelen Widerstand (106) mit der Spannungsquelle (100) und andererseits mit der
Basis (146) eines zweiten pnp-Transistors (144) verbunden ist, der zusammen mit einem dritten
npn-Transistor (158) und einem Kondensator (136) Element der Kippstufe (204) ist, in welcher der
zwischen dem Kollektor (160) des Transistors (158) und der Basis (146) des Transistors (144) angeordnete
Kondensator (136) über einen Widerstand (130) mit der Spannungsquelle (100) verbunden ist und der
Kollektor (148) des Transistors (144) über eine Leitung (176) die Basis (178) des Transistors (158)
' steuert, während beim Transistor (144) dessen Emitter (152) durch einen zwischen der Spannungsquelle (100) und Masse liegenden Spannungsteiler
(154, 156) polarisiert ist und dessen Basis (146) über den Kondensator (136) mit dem Eingang (132) der
Integrationssiufe (200) verbunden ist, daß der Kollektor (160) des Transistors (158) zum Eingang
(132) der Integrationsstufe (200) rückgekoppelt ist und sein Emitter (162) die Leistungsstufe (206)
steuert, daß die Leistungsstufe im wesentlichen aus einem vierten npn-Transistor (166), dessen Emitter
(168) an Masse und dessen Kollektor (170) an der Spannungsquelle (100) liegt, und einer Mittelwertanzeigestufe
(172) besteht, und daß die Mittelwertanzeigestufe (172) zwischen dem Kollektor (170) una
dem Anzeigegerät (174) angeordnet ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT6810872A IT958739B (it) | 1972-04-11 | 1972-04-11 | Rilevatore di pressione di tipo capacitivo |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2318281A1 DE2318281A1 (de) | 1973-10-18 |
| DE2318281B2 DE2318281B2 (de) | 1977-09-15 |
| DE2318281C3 true DE2318281C3 (de) | 1981-08-13 |
Family
ID=11307902
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732318281 Expired DE2318281C3 (de) | 1972-04-11 | 1973-04-11 | Kapazitive Druckgeberschaltung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2318281C3 (de) |
| FR (1) | FR2179885B1 (de) |
| IT (1) | IT958739B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10156580B4 (de) * | 2001-11-20 | 2005-08-11 | Sie Sensorik Industrie-Elektronik Gmbh | Oszillatorschaltungen zur Detektion kleiner Kapazitäten oder Kapazitätsunterschiede zum Einsatz in kapazitiven Sensoren |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1208912B (de) * | 1964-06-09 | 1966-01-13 | Mine Safety Appliances Co | Anzeige- und Warnvorrichtung fuer Grubengas |
-
1972
- 1972-04-11 IT IT6810872A patent/IT958739B/it active
-
1973
- 1973-04-10 FR FR7312777A patent/FR2179885B1/fr not_active Expired
- 1973-04-11 DE DE19732318281 patent/DE2318281C3/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10156580B4 (de) * | 2001-11-20 | 2005-08-11 | Sie Sensorik Industrie-Elektronik Gmbh | Oszillatorschaltungen zur Detektion kleiner Kapazitäten oder Kapazitätsunterschiede zum Einsatz in kapazitiven Sensoren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT958739B (it) | 1973-10-30 |
| DE2318281B2 (de) | 1977-09-15 |
| FR2179885A1 (de) | 1973-11-23 |
| FR2179885B1 (de) | 1977-02-04 |
| DE2318281A1 (de) | 1973-10-18 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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