DE2140771A1 - Elektronische Rechenmaschine - Google Patents
Elektronische RechenmaschineInfo
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- G06G7/12—Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers
- G06G7/16—Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers for multiplication or division
- G06G7/163—Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers for multiplication or division using a variable impedance controlled by one of the input signals, variable amplification or transfer function
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Description
Anmelder: Sybron Corporation, 1100 Midtown Tower, Rochester,
New York, 14604, USA
Elektronische Rechenmaschine
Die Erfindung betrifft eine elektronische Rechenmaschine, die Divisionen automatisch durchführen kann.
Häufig kennzeichnen der Zähler und Nenner physikalische Variable wie Druck, Temperatur, Materialeigenschaften, Zeit oder
dergleichen Größen, die aus irgendeinem Grunde gleich Null werden können. Insbesondere kann eine zeitliche Mittelwertbildung
einer Variablen eine Division beinhalten, so daß bei der Durchführung einer schrittweisen Mittelwertbildung für eine Serie
von Intervallen eine Division durch Null am Beginn des Intervalls auftreten kann.
Bei bekannten elektrischen Rechenmaschinen enthält die
Einrichtung zur Durchführung einer Division einen Verstärker mit hoher Verstärkung zur Verstärkung einer Zählerspannung, wobei
eine Gegenkoppelungsschleife um den Verstärker vorgesehen
ist, so daß das Ausgangssignal des Verstärkers die Zählerspannung reflektiert. Die Schleife wird schließlich durch eine Nennerspannung
gesteuert, um die Rückkoppelung proportional zu der Nennerspannung zu machen. Deshalb repräsentiert die Ausgangsspannung
des Verstärkers die Zählerspannung, welche durch den
Nenner dividiert ist. Wenn die Nennerspannung ausreichend klein
ist, wird im Ergebnis die Rückkoppelung gleich Null, so daß das
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Ausgangssignal des Verstärkers nicht mehr dem Eingangssignal
entsprechen kann.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine elektronische Rechenmaschine der eingangs genannten Art so auszubilden, daß
eine Division durch Null verhindert ist.
Eine elektronische Rechenmaschine unterscheidet sich erfindungsgemäß
von den Rechenmaschinen der eingangs genannten Art dadurch, daß ein Teil der durch die Nennerspannung gesteuerten
Rückkopplungsschleife im Ergebnis durch ein Element ersetzt ist, welches die Rückkopplung in Abhängigkeit von dem Nenner
beibehält, wenn dieser Null oder hinreichend klein wird. Die Erfindung ist insbesondere für Systeme zur Mittelwertbildung
des Feuchtigkeitsgehalts entlang der Breite einer sich bewegenden Papierbahn anwendbar. Dabei tastet ein Meßinstrument
zur Feststellung des Feuchtigkeitsgehalts die Papierbahn quer zu deren Bewegungsrichtung ab. Der durchschnittliche Feuchtigkeitsgehalt
eines Bruchteils der Breite der Bahn wird erhalten, indem der Feuchtigkeitsgehalt entlang der Breite dieses Bruchteils
integriert wird. Dieser Mittelwert wird durch die Zeit dividiert, welche bei der Messung des Feuchtigkeitsgehalts dieses
Bruchteils verstrichen ist, so daß der resultierende Quotient der durchschnittliche Feuchtigkeitsgehalt eines Streifens
der Bahn ist, dessen Breite proportional der Meßzeit ist. Dieses Verfahren wird für den nächsten Bruchteil der Bahn und die
folgenden Bruchteile wiederholt. Deshalb resultiert ein Satz von Mittelwerten des Feuchtigkeitsgehalts für eine Reihe von
Streifen der Bahn. Jedesmal, wenn die Mittelwertbildung in einem Streifen beginnt, ist jedoch die verstrichene Zeit gleich
Null, so daß die Division der Integrale des Feuchtigkeitsgehalts
durch" die Zeit gemäß der Erfindung berücksichtigt ist.
Die verstrichene Zeit wird durch eine Integriereinrichtung in Form eines Kondensators bestimmt, der am Beginn jedes Streifens
entladen wird, so daß während eines kurzen Zeitintervalls entsprechend dem Beginn eines Streifens eine Rückkopplung durch
das erwähnte Element beibehalten wird.
Zusammenfassend sind deshalb die wesentlichen Merkmale einer
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elektronischen,Rechenmaschine gemäß der Erfindung darin zu sehen,
daß eine Division durch Null verhindert ist, indem eine Zählerspannung einem Verstärker mit hoher Verstärkung zugeführt
wird, der eine Gegenkopplungsschleife hat, die durch eine Nennerspannung
gesteuert wird, die einen Teil der Gegenkopplungsschleife
unwirksam macht, wenn diese Spannung gleich Null wird. Der dadurch verursachte Effekt wird jedoch vermieden, indem
dieser Teil der Schleife in Abhängigkeit von einer gleich Null wertenden Nennerspannung ersetzt wird.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Schaltbild einer elektronischen
Rechenmaschine gemäß der Erfindung, die zur Durchführung von Divisionen geeignet ist; und
Fig.- 2 eine Einrichtung zur Mittelwertbildung für eine
Rechenmaschine gemäß der Erfindung.
In Fig. 1 wird die Zählerspannung e, und die Nennerspannung
e„ den nicht invertierenden Eingangsanschlüssen 1 bzw. 2
der Differentialverstärker 10 bzw« 20 zugeführt, welche eine hohe Verstärkung haben. Eine Rückkopplungsspannung e,, und eine
Sägezahnspannung e„„ werden den invertierenden Anschlüssen 11
bzw. 22 der Verstärker 10 und 20 zugeführt. Bei diesem Beispiel sind alle vier Spannungen negativ.
Die Rückkopplungsspannung e,, wird von der Ausgangsspannung
en an dem Ausgangsanschluß 4 des Verstärkers 10 über eine
Gegenkopplungsschleife abgeleitet, die im wesentlichen aus einem zu dem Widerstand zwischen den Anschlüssen 4 und 11 parallel geschalteten Kondensator 5 besteht, welcher Widerstand
durch die Widerstände 6 und 7 und die Feldeffekttransistoren 8, 9 und 12 gegeben ist.
Die Gate-Elektroden der Feldeffekttransistoren 8, 9 und 12
sind mit den Ausgangsanschlüssen 13, 14 bzw. 15 der Verstärker 30, 20 und 40 verbunden. Feldeffekttransistoren 9 und 12 sind
mit Source und Drain verbunden, wobei die Drain-Elektrode des
Feldeffekttransistors 9 mit dem gemeinsamen Schaltungspunkt CC verbunden ist. Die Source-Elektrode des Feldeffekttransistors
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12 ist mit dem Ausgangsanschluß 4 verbunden. Ein Ende jedes der Widerstände 6 und 7 ist mit der Drain-Elektrode des Feldeffekttransistors
8 verbunden, während das andere Ende des Widerstands 6 mit dem Ausgangsanschluß 11 verbunden ist. Das andere Ende
des Widerstands 7 ist mit der Source-Drain-Verbindung der Feldeffekttransistoren
9 und 12 und die Source-Elektrode des Feldeffekttransistors
8 ist mit dem Ausgangsanschluß 4 verbunden.
Der Verstärker 30 ist ein Differentialverstärker mit einer hohen Verstärkung und einem nicht invertierenden Eingangsanschluß
3 und einem invertierenden Eingangsanschluß 33, wobei der erstere mit dem Eingangsanschluß 2 und der letztere mit
W einer Quelle B für eine Bezugsspannung verbunden ist.
Der Verstärker 40 ist ein invertierender Verstärker mit einheitlicher Verstärkung, dessen Eingangsanschluß derselbe wie
der Ausgangsanschluß des Verstärkers 20 ist.
Die Quellen für die verschiedenen Eingangsspannungen sind
durch Kästchen angedeutet, und betreffen eine Sägezahnspannung
S, eine Nennerspannung N, eine Bezugsspannung B und eine Zählerspannung
Z. Die Ausgangs spannung e_. an dem Anschluß 4 wird einem
den Quotienten Q nutzenden Gerät zugeführt, das an dem Anschluß 4 angeschlossen ist und z.B. eine Steuereinrichtung oder eine
Anzeigeeinrichtung ist.
Der Zweck des Sägezahngenerators, der Verstärker 20 und 40
und der Feldeffekttransistoren 9 und 12 besteht darin, daß die Rückkopplungsspannung e,, der Nennerspannung e2 entspricht. Zu
diesem Zweck soll die Spannung e22 einen solchen Verlauf haben,
daß sie bei Null beginnt und linear auf eine gegebene Größe ansteigt, die gleich oder größer als der höchste Wert der zu erwartenden
Spannung e2 ist, und die sich mit einer gegebenen Rate
wiederholt, die viel größer ist als irgendeine Rate, mit der die Spannung e„ ihre Größe ändern kann. Die Spannung e2 kann
andererseits das Ausgangssignal einer Meßeinrichtung sein, welche ein Zustand wie die Temperatur, Materialeigenschaften oder
dergleichen nachweist und verursacht, daß die Spannung e2 eine
vorherbestimmte quantitative Beziehung zu diesem Zustand aufweist. Die Spannung e, kann praktisch denselben Charakter wie
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die Spannung e« haben.
Da der Verstärker 20 ein Differentialverstärker mit hoher
Verstärkung ist, gibt er bei Zuführung der Spannungen e, und e22 eine Ausgangsspannung e14 an dem Anschluß 14 ab, deren Vorzeichen
davon abhängt, welche der Spannungen e_ und e„„ größer
ist. Wenn zu einem gegebenen Augenblick die Spannung e0 größer
ist
als die Spannung e22 ist, dann axe Spannung e^. positiv, während
e-4 negativ ist, wenn die Spannung e„2 größer ist. Die
Ausgangs spannung e,,. des Verstärkers 20 hat ferner immer das
entgegengesetzte Vorzeichen, aber dieselbe Größe,wie die Spannung
e14.
Der Verstärker 20 ist so ausgebildet, daß die Spannungen &-.. und e15 immer größer als die Sperrspannungen der Feldeffekttransistoren
9 und 12 ist. Deshalb, und weil Spannungen e,« und e,5 immer das entgegengesetzte Vorzeichen haben, ist
immer einer der Feldeffekttransistoren leitend und der andere abgeschaltet, wobei der leitende oder der nichtleitende Zustand
davon abhängt, welche der Spannungen e_ und e2_ größer ist.
Wenn der Feldeffekttransistor 12 leitend ist, ist eine Rückkopplungsschleife vorhanden, die aus dem Kondensator 5 in
Parallelschaltung zu den Widerständen 6 und 7 und dem Drain-Source-Widerstand
des Feldeffekttransistors 12 vorgesehen ist. Wenn der Feldeffekttransistor 12 nichtleitend ist, dann ist der
Eingangsanschluß 11 mit dem'gemeinsamen Schaltungspunkt über
den Reihenwiderstand der Widerstände 6 und 7 und den Drain-Source-Widerstand des Feldeffekttransistors 9 geerdet.
Wenn die Spannung e2 größer als Null ist, aber kleiner
als der maximale Wert des Spannungsverlaufs, dann entspricht der Zeitpunkt, zu dem der Spannungsanstieg gerade etwas größer
als die Spannung e2 wird, der Größe der Spannung e2· Deshalb
ist während irgendeines gegebenen Spannungsanstiegs die Zeit, während welcher der Feldeffekttransistor 12 leitend ist, proportional
der Größe der Spannung e2· Ferner ist die Gesamtverstärkung
des Verstärkers 10 dem reziproken Wert dieser Zeit proportional. Deshalb ist die Spannung e an dem Anschluß 4
proportional e,/e„.
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Die erwähnte Arbeitsweise ist an sich bekannt. Es ist jedoch
ebenfalls bekannt, daß bei bekannten Rechenmaschinen nicht zulässig ist, daß die Spannung e? Null wird, oder daß ein minimaler
Wert nicht überschritten werden darf. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, daß die Aufladung des Kondensators 5 nicht
mehr durch die Spannung e_ bedingt wird, wenn die Spannung e
kleiner als e„ ^st· Da der Feldeffekttransistor 9 leitend ist,
wirken zu diesem Zeitpunkt der Verstärker 10 und der Kondensator 5 als Integriereinrichtung und verursachen, daß die Spannung
eQ nur die Besonderheiten des Verstärkers 10 reflektiert,
wie beispielsweise seine Versetzungsspannung und den Vorspan-™
nungsstrom, was an sich bekannt ist. Während die Zeitkonstante der Entladung des Kondensators 5 durch die Auswahl der Kapazität
des Kondensators und der Widerstände 6 und 7 festliegt, so daß sich der Kondensator 5 während eines gegebenen Spannungsverlaufs nicht wesentlich entladen kann, ändert sich e2 langsam
genug im Vergleich zu der Sägezahnspannung bei e„2, daß, falls
e2 Null oder nahezu Null wird, diese im allgemeinen so lange
beibehalten wird, daß der Kondensator 5 bis zu einem Ausmaß entladen wird, wobei im Ergebnis keine Rückkopplung an dem Anschluß
11 vorhanden ist, zu welchem Zeitpunktder Verstärker 10 den Sattigungsstrom erreicht.
Der oben beschriebene Effekt, daß e2 Null oder nahezu Null
Ψ wird, kann durch den Verstärker 30 und den Feldeffekttransistor
8 verhindert werden. Während der normalen Arbeitsweise, wenn also e2 nichtgleich Null ist oder sich davon um einen Betrag
unterscheidet, der einer vorhergegebenen Mindestgröße entspricht, erzeugt der Verstärker 30 eine Spannung e,3 mit einer
solchen Größe und einem solchen Vorzeichen, daß der Feldeffekttransistor 8 abgeschaltet wird, in welchem Zustand dessen Drain-Source-Widerstand
für praktische Zwecke unendlich ist, weshalb er die Arbeitsweise des Verstärkers 10 nicht beeinflußt. Wie
aus der Darstellung ersichtlich ist, liefert die mit dem Eingangsanschluß 33 verbundene Spannungsquelle B für eine Bezugsspannung eine feste Bezugsspannung e3-, die grade auf einen
solchen Wert eingestellt ist, daß e,3 den Feldeffekttransistor
8 anschaltet, wenn e2 gleich Null ist oder einen so geringen
Wert hat, daß dieser dem Einfluß des Werts Null entspricht. Wenn
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deshalb e2 gerade etwas größer als e^3 wird, dann ändert die
Spannung e,3 ihr Vorzeichen und schaltet den Feldeffekttransistor
8 ab. Wenn der Feldeffekttransistor 8 angeschaltet ist, ist ein Rückkoppelung zu dem Anschluß 11 über den Kondensator 5 parallel
zu dem Reihenwiderstand der Widerstände 6 und dem Drain/Source-Widerstand
des Feldeffekttransistors 8 vorhanden. Während der An, Schluß 11 noch in Verbindung mit dem gemeinsamen Schaltungspunkt
CC über den Feldeffekttransistor 9 stehen kann, ist der Widerstand
7 so ausgewählt, daß er einen solchen Wert in Beziehung zu dem Drain/Source-Widerstand des Feldeffekttransistors 8 hat,
daß eine ausreichende Rückkoppelungsspannung vorhanden ist, wenn
der Feldeffekttransistor 9 leitend.ist, an der Verbindung zwischen
dem Widerstand 7 und der Drainelektrode des Feldeffekttransistors 8, um das Aussgangssignal des Verstärkers 10 zu steuern,
so daß e .'einen geeigneten, vorherbestimmten festen vielfachen
Wert von e, zu diesem Zeitpunkt erhält. Insbesondere ist es zweckmäßig, den Widerstand 7 hinreichend groß zu wählen, damit
en praktisch gleich e, zu diesem Zeitpunkt ist. Zusätzlich begrenzt
der Widerstand 7 den Drainstrom auf annehmbare Werte, wenn die Feldeffekttransistoren 8 und 9 beide leitend sind.
Es sind zahlreiche Abwandlungen des in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiels möglich. Beispielsweise können verschiedene
Umke hrungen der angegebenen Polaritäten erfolgen, sowie derjenigen,
die durch die Ei genart der verwandten Komponenten gegeben sind. -Beispielsweise könnten e„ und e2_ positive Spannung
gen sein. In diesem Falle wären die Anschlüsse 2 und 22 die invertierenden und nicht invertierenden Eingangsanschlüsse des Verstärkers
oder die Feldeffekttransistoren 9 und 12 wären p-leitend und nicht η-leitend, wie dargestellt ist.
Auch der Feldeffekttransistor 12 könnte durch einen p-Kanal
Feldeffekttransistor ersetzt werden, in welchem Falle der Verstärker 40 weggelassen werden könnte, weil die dann vorhandene
Gate-Elektrode direkt mit dem Anschluß 14 verbunden werden könnte.
Die Aufgabe der Feldeffekttransistoren besteht im wesentlichen darin, eine Umschaltung mit einem eingeschalteten Widerstand
durchzuführen, der vernachlässigbar klein ist im VergMch
zu den Widerständen 6 und 7 ist, während ein abgeschalteter Wider-
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stand vorhanden ist, der groß genug ist, daß bei einer Abschaltung
die Kreise wirksam geöffnet sind. In Figur 1 sind die Drain- und Source-Elektroden unterscheidbar, obwohl dies nicht
wesentlich ist, insbesondere weil Feldeffekttransistoren verfügbar sind, bei denen Drain und Source austauschbar sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel in Figur 2 wird eine Feuchtigkeits-Meßeinrichtung
F durch einen Mechanismus M rechtwinklig zu der Bahn und der Richtung R der Bahnbewegung bewegt. Die
Meßeinrichtung bewegt sich deshalb entlang einer zickzackförmigen Bahn, entlang der der Feuchtigkeitsgehalt gemessen wird. Wenn
die Bahn und die Meßeinrichtung sich mit konstanter Geschwindigkeit
bewegen, dann ist ersichtlich, daß die Bahn als in in Längs- ψ richtung laufenden Zonen a, b , c und d unterteilt angesehen
werden kann, von denen jede in Teilzonen a,, a , a , a., etc. unterteilt ist, wobei jede Teilzone einer einzigen Bestimmung
eines durchschnittlichen Feuchtigkeitsgehalts entspricht. Während die Einteilung in Zonen und Teilzonen teilweise von Betrachtungen
wie dem Verwendungszweck oder der Interpretation etc. der Durchschnittswerte abhängt, kann sie ebenfalls von
der Art der Mittelwertbildung abhängen, wie noch näher erläutert werden soll.
Wenn die Bahn sich bewegt und die Meßeinrichtung in Querrichtung
bewegt wird und den Feuchtigkeitsgehalt der Bahn mißt, werden Mittelwerte festgestellt und Zonen und Teilzonen werden
im wesentlichen durch das Divisionssystem in Fig. 1 definiert, sowie durch gewisse Modifikationen. Um Wiederholungen zu vermeiden,
ist nur derjenige Teil des Systems in Fig. 1 in Fig. 2 dargestellt/ welcher erforderlich ist, um die erwähnten Modifikationen
und die Verwendung des Systems in Fig. 1 bei der Feuchtigkeitsmessung erläutern zu können. Soweit Fig. 2 in Fig. 1
dargestellte Teile enthält, sind diese mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Die Feuchtigkeitsmeßeinrichtung ist mit einer Integrierschaltung
I verbunden, deren Kästchen in der Figur dem Kästchen für die Zählerspannung Z in Fig. 1 entspricht. Entsprechenderweise
ist das Kästchen für die Nennerspannung N in Fig. 1 durch
ein eine Integrierschaltung I darstellendes Kästchen ersetzt.
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Die Integrierfunktion der Integrierschaltungen ist durch die Kondensatoren 16 und 18 gegeben, parallel zu denen Feldeffekttransistoren
17 und 19 geschaltet sind. Die Spannungen an den Anschlüssen 1 und 2 bei dieser Anordnung repräsentieren die
Spannungen im Hinblick auf den gemeinsamen Schaltungspunkt, auf welche die Kondensatoren 16 und 18 aufgeladen werden.
Die Integrierschaltung mit dem Kondensator 16 ist mit der Feuchtigkeitsmeßeinrichtung F verbunden, um eine Spannung von
der Meßeinrichtung zu integrieren, welche Spannung den Feuchtigkeitsgehalt
der Bahn widergibt, der von der Meßeinrichtung festgestellt wurde. Deshalb ist die Spannung am Anschluß 1 das Zeitintegral der Ausgangsspannung entsprechend der Feuchtigkeitsmessung.
Die Integrierschaltung mit dem Kondensator 18 ist mit einer festen Gleichspannungsquelle verbunden, die als Zelle 23
dargestellt ist, um die Spannung der Zelle 23 zu integrieren. Deshalb ist die Spannung an dem Anschluß 2 das Zeitintegral der
Spannung der Zelle 23. Da die Spannung der Zelle konstant ist, gibt das Zeitintegral einfach die vergangene Zeit an, oder
schließlich die Länge des Wegs der Meßeinrichtung relativ zu der Bahn.
Es ist ersichtlich, daß der Quotient am Anschluß 4 einen durchschnittlichen Wert des Feuchtigkeitsgehalts in der Papierbahn
widergibt. Jedoch können die integderschaltungen nicht unbestimmt
integrieren, wegen der Eigenschaften und Parameter praktischer Integriereinrichtungen. Deshalb müssen die Kondensatoren
periodisch entladen werden. Dieserfolgt mit Hilfe der Steuereinrichtung St, die beispielsweise dem Mechanismus M verbunden
ist, um einen geeigneten Zeitpunkt während der Bewegung der Feuchtigkeitsmeßeinrichtung zu bestimmen, zu dem die Kondensatoren
entladen werden. In diesem Falle gibt die Steuereinrichtung einen die Feldeffekttransistoren 17 und 19 einschaltenden
Impuls ab, etwa zu dem Zeitpunkt, nachdem eine Teilzone durch die Meßeinrichtung überquert wurde. Dieser Impuls dauert
gerade lange genug, um die Kondensatoren 16 und 18 auf das Potential des gemeinsamen Schaltungspunkts zu entladen. Nach dem
Ende dieses Impulses sind die Feldeffekttransistoren 17 und 19
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wieder umgeschaltet und die Integriere xnr xchtungen beginnen
wieder zu integrieren.
Wenn sich die Kondensatoren entladen, werden die Spannungen
an den Anschlüssen 1 und 2 Null oder sehr klein, und gleichzeitig mit dem Impuls für die Kondensatorentladung gibt die
Steuereinrichtung einen Impuls ab, welcher der Gate-Elektrode
des Feldeffekttransistors 8 über einen Anschluß 131 zugeleitet wird, um den Feldeffekttransistor 8 einzuschalten. In Fig. 2
entsprechen deshalb die Steuereinrichtung und der Anschluß 130 dem Verstärker 30 und dem Anschluß 13 in Fig. 1 und üben die-
k selbe Funktion im Hinblick auf den Feldeffekttransistor 8 aus.
Der Unterschied zwischen den beiden Figuren besteht schließlich darin, wie die Nennerspannung Null oder nahezu Null wird.
In Fig. 1 wird das Auftreten der Nennerspannung Null, die jedoch erzeugt wird, nachgewiesen. In Fig. 2 ist die Nennerspannung
Null ein Ereignis der Mittelwertbildung. Wie in der Praxis ist in Fig. 2 das Auftreten der Nennerspannung Null nicht
zu erwarten, so daß es zweckmäßiger ist, daß die Steuereinrichtung
den Feldeffekttransistor 8 anschaltet, als eine besondere Nachweiseinrichtung für den Zustand mit der Spannung Null vorzusehen,
wie den Verstärker 30.
Vorzugsweise tritt der Äuslöseimpuls an dem Anschluß 130 " etwas vor dem Auslöseimpuls für die Feldeffekttransistoren 17
und 19 auf und dauert etwas länger. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, daß der Zeitintegrator im wesentlichen ein Sägezahngenerator,
welcher eine Spannung erzeugt, ist, die von Null mit einem konstanten Anstieg auf einen gegebenen Wert ansteigt
und augenblicklich wieder Null wird, wenn sie diesen gegebenen Wert erreicht hat. Tatsächlich entleert sich der Kondensator
18 nicht augenblicklich auf Null und es besteht eine gewisse Unsicherheit über den Punkt, an dem die Spannung des Kondensators
18 danach beginnt, der Sägezahnform zu folgen. Deshalb ist ein Intervall vorhanden, welches das Ende eines Sägezahnimpulses
und den Beginn des nächsten überlappt, in welchem die Spannung an dem Anschluß 2 Null werden kann, aber sonst von dem Idealfall
abweicht. Bei der Erfindung ist der Feldeffekttransistor
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8 während dieses Intervalls angeschaltet (welches an dem Anschluß
4 sozusagen markiert ist, daß e den vorherbestimmten Wert hat, der durch den Widerstand 7 bestimmt ist, also praktisch
den Wert von e, , welcher an einem Punkt in diesem Intervall Null ist), so daß keine Division auftritt, ausgenommen,
wenn die Spannung e„ die gewünschte Sägezahnform hat. Wichtig
dabei ist, daß in dem Ausmaß, mit dem e„ von der Idealform zu
dem entsprechenden Ausmaß abweicht, ein Fehler bei der Messung der verstrichenen Zeit vorhanden ist.
Die aufeinanderfolgenden Impulse, die von der Integriereinrichtung
mit dem Kondensator 18 erzeugt werden, bilden im Ergebnis eine Sägezahnspannung mit der Frequenz der Entladung
der Kondensatoren 16 und 18. Diese Frequenz muß,klein im Vergleich
zu der Sägezahnfrequenz an dem Anschluß 22 sein, analog zu der Begrenzung der Änderung der Nennerspannung in Fig. 1.
Aus den obigen Ausführungen geht hervor, daß die Unterteilung
der Bahn grundsätzlich von der begrenzten Kapazität der Integriereinrichtungen abhängt. Beispielsweise bestehen Grenzen
für die Größen der Spannungen, die bei der Arbeitsweise der Einrichtung auftreten, welche zu der Feuchtigkeitsmeßeinrichtung,
der integriereinrxchtungen gehören, so daß die maximale
Spannung für die Kondensatoren 16 und 18 etwas geringer als die eine oder andere dieser Grenzen ist. Die Unterteilung ist
jedoch tatsächlich ein Vorteil, v/eil die Wellenform am Anschluß 4 in einer Korrelation zu den Zonen und den Teilzonen steht.
Deshalb kann durch Prüfung der Wellenform an dem Anschluß 4 ein nasser Fleck auf der Bahn nachgewiesen und hinsichtlich
der Zone oder Teilzone, in welcher er auftrat, lokalisiert werden. Wenn ferner die Mittelwerte dazu verwendet werden sollen,
den gesamten Feuchtigkeitsgehalt eines großen Abschnitts der Materialbahn zu bestimmen, können durch nasse Flecken bedingte
Effekte herausgefiltert werden, da der normale Feuchtigkeitsgehalt
wenige Gewichtsprozent des Papiers in einer normalen Teilzone beträgt, während ein nasser Fleck in einer Teilzone
eine kurz andauernde Spitzenspannung erzeugt, die umso mehr ausgeprägt ist, je kleiner die Teilzone ist.
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Der Mechanismus zum Durchlaufen der Zonen der Bahn, die Feuchtigkeitsmeßeinrichtung, der Sägezahngenerator und Integriereinrichtungen
sind übliche Einrichtungen bekannter Art. Die Steuereinrichtung kann irgendeine Einrichtung sein, welche
die Steuersignale in Form von Impulsen an geeigneten Stellen entlang der Bewegungsbahn der Meßeinrichtung abgibt. Es bestehen
deshalb keine Schwierigkeiten, geeignete Schaltungen herzustellen, welche das oben beschriebene Arbeitsprogramm der
Steuereinrichtung durchführen können.
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Claims (7)
- -13- 2H0771Patentansprüche/l) Elektronische Rechenmaschine zur Durchführung von Divisionen, mit einem Verstärker hoher Verstärkung, bevor eine Rückkopplungs- und Gegenkopplungsschleife den Eingang mit dem Ausgang des Verstärkers verbindet, damit der Verstärker ein erstes Signal an seinem Ausgang abgibt, das im wesentlichen proportional einem zweiten Signal ist, das dessen Eingang zugeführt wird, wobei die Rückkopplungsschleife ein Element aufweist, das in Abhängigkeit von einem dritten Signal, das diesem zugeführt wird, veränderlich ist, damit der Verstärker das erste Signal proportional der Größe des zweiten Signals dividiert durch die Größe des dritten Signals erzeugt, und wobei die Rückkopplungsschleife kein Rückkopplungssignal als Folge der Änderung des Rückkopplungselements in Abhängigkeit von dem dritten Signal führt, wenn dieses praktisch den Wert Null hat, sowie mit einem Signalgenerator, der an das Rückkopplungselement angeschlossen ist, um dem Rückkopplungselement das dritte Signal zuzuführen, welcher Signalgenerator die Eigenschaft hat, das dritte Signal mit einem Null entsprechenden Wert zu erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß unabhängig von dem ersten Rückkopplungselement ein zweites Rückkopplungselement zwischen dem Ausgang und dem Eingang des Verstärkers angeschlossen ist, daß das zweite Rückkopplungselement zwischen ersten und zweiten Zuständen betätigbar ist, daß der erste Zustand ein solcher ist, bei dem das zweite Rückkopplungselement keine Rückkopplung zwischen dem Ausgang und dem Eingang bewirkt, während der zweite Zustand ein solcher ist, bei dem das zweite. Rückkopplungselement eine Rückkopplung zwischen Ausgang und Eingang bewirkt, welches zweite Rückkopplungselement sich normalerweise in dem ersten Zustand befindet, und daß eine Steuereinrichtung wirksam ist, wenn die Größe des dritten Signals praktisch gleich Null ist, um das zweite Rückkopplungselement in den zweiten Zustand umzuschalten.
- 2. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung auf das dritte209810/0287Signal anspricht, wenn dessen Größe praktisch gleich Null wird, um das zweite Rückkopplungselement in den zweiten Zustand umzuschalten.
- 3. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Steuereinrichtung die Größe des dritten Signals praktisch auf den Wert Null periodisch verringern und praktisch gleichzeitig das zweite Rückkopplungselement in den zweiten Zustand umschalten kann.
- 4. Rechenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekenn- ψ zeichnet, daß der Signalgenerator einen Spannungsanstieg-Generator zur Erzeugung eines Anstiegssignals und einen Sägezahngenerator zur Erzeugung eines Sägeζahnsignals aufweist, daß das Anstiegssignal das dritte Signal ist, und daß das erste Rückkopplungselement gemeinsam durch das Anstiegssignal und das Sägezahnsignal gesteuert wird, damit praktisch keine Rückkopplung vorhanden ist, wenn das Anstiegssignal praktisch gleich Null ist.
- 5. Rechenmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung das erste Rückkopplungselement in den ersten Zustand während eines Zeitintervalls umschaltet, welches beginnt, bevor das Anstiegssignal praktisch auf den Wert Null abfällt, und welches endet, nachdem das Anstiegssignal das nächste Mal begonnen hat, über den Wert Null anzusteigen.
- 6. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgenerator eine Integrierschaltung mit einem Kondensator aufweist, in dem ein viertes Signal gespeichert werden kann, so daß die Größe des dritten Signals das Zeitintegral des vierten Signals widergibt, und daß eine Einrichtung zum Ableiten des gespeicherten vierten Signals von dem Kondensator in einem solchen Ausmaß vorgesehen ist, daß das dritte Signal praktisch den Wert Null erhält.209810/02872U0771
- 7. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf das dritte Signal ansprechende Einrichtung ein Feldeffekttransistor ist, an dessen Gate-Elektrode eine Einrichtung angeschlossen ist, um den Feldeffekttransistor abzuschalten, ausgenommen, wenn die Größe des dritten Signals praktisch Null ist, daß diese Schaltungseinrichtung auf das dritte Signal anspricht, wenn dieses praktisch gleich Null wird, um einen Drain-Source-Widerstand des Feldeffekttransistors zu bewirken, welcher das vorherbestimmte Ausmaß der Gegenkopplung liefern kann, und daß der Drain-Source-Widerstand parallel zu dem ersten Rückkopplungselement angeschlossen ist, um so das zweite Rückkopplungselement vorzusehen.209810/0287Leerseife
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Family Cites Families (10)
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- 1971-08-13 DE DE19712140771 patent/DE2140771A1/de active Pending
Also Published As
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| Date | Code | Title | Description |
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| OHW | Rejection |