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DE2315285B2 - Anordnung zur steuerung der abtastung in vermittlungssystemen - Google Patents

Anordnung zur steuerung der abtastung in vermittlungssystemen

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Publication number
DE2315285B2
DE2315285B2 DE19732315285 DE2315285A DE2315285B2 DE 2315285 B2 DE2315285 B2 DE 2315285B2 DE 19732315285 DE19732315285 DE 19732315285 DE 2315285 A DE2315285 A DE 2315285A DE 2315285 B2 DE2315285 B2 DE 2315285B2
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DE
Germany
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activation
organ
individual
common
organs
Prior art date
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DE19732315285
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English (en)
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DE2315285A1 (de
DE2315285C3 (de
Inventor
Christian Yves Paris Tournier
Original Assignee
International Standard Electric Corp, New York, N.Y. (V.StA.)
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Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp, New York, N.Y. (V.StA.) filed Critical International Standard Electric Corp, New York, N.Y. (V.StA.)
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Publication of DE2315285B2 publication Critical patent/DE2315285B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2315285C3 publication Critical patent/DE2315285C3/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
    • H04Q3/545Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised using a stored programme
    • H04Q3/54575Software application
    • H04Q3/54591Supervision, e.g. fault localisation, traffic measurements, avoiding errors, failure recovery, monitoring, statistical analysis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)
  • Medical Treatment And Welfare Office Work (AREA)

Description

In echtzeitrechnergesteuerten Vermittlungssystemen müssen die verschiedenen charakteristischen Zustände, die von den einzelnen Organen während des Betriebes eingenommen werden, dem oder den Rechnern bekannt sein, die das System steuern. Es ist besonders wichtig, wenn diese Zustandsänderungen auf Vorgängen beruhen, die nicht vom Rechner gesteuert sind, wie z.B. das Abheben des Handapparates durch einen Teilnehmer, der ein Gespräch beginnen will.
Es ist deshalb notwendig, die verschiedenen Organe des Systemes mit Prüfpunkten zu überwachen, die die verschiedenen Zustände der Organe in im allgemeinen binäre Informationen umwandeln, die dann zu den Rechnern übertragen werden können.
Das Sammeln von Daten wird üblicherweise durch Abtaster durchgeführt, um eine unwirtschaftliche Überbelastung der Rechner zu vermeiden. Diese Abtaster sind im Verhältnis zu den Rechnern asynchrone periphere Einheiten, die aber nicht autonom sind, wenn die durchzuführenden Arbeitsschritte einfach sind. Das ist z.B. der Fall für die Abtaster für Teilnehmerleitungen.
In bekannter Weise enthält ein Abtaster einmal eine Abfrageeinrichtung, mit der selektiv die Prüfpunkte aktiviert werden können, die abgetastet werden sollen und zum anderen eine Leseanordnung, zum Sammeln der empfangenen Informationen, die gegebenenfalls die Informationen analysiert, um den Rechner entsprechend informieren zu können, und die Daten in eine für den Rechner verwendbare Form bringt.
Diese Abtaster haben besonders wichtige Funktionen und es irt notwendig, daß sie zum einen eine große Zuverlässigkeit haben und daß sie zum anderen während der Arbeit auf richtige Funktion überwacht werden, T">abei sollen nach Möglichkeit zusätzliche Elemente nicht verwendet werden, da diese die Zuverlässigkeit der Anordnung wieder verringern.
Wenn die Zahl der Prüfpunkte groß ist, ist es im allgemeinen nicht möglich, diese Punkte zu verdoppeln, wie es nötig wäre, um eine hohe Sicherheit für die Funktion zu erhalten. Durch eine solche Verdopplung wurden die Kosten erheblich steigen und es würde auch viel mehr Platz benötigt. Es ist jedoch bekannterweise auch möglich, die Organe zu verdoppeln, deren Aufgabe für die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Qualität der Arbeitsweise besonders wichtig sind, wie z.B. die Rechner und die davon abhängigen Abtaster.
Wenn diese Maßnahme wirksam sein soll, muß sie durch Anordnungen ergänzt werden, mit denen Fehler derart festgestellt werden können, so daß diese Verdoppelung verwendet werden kann, wenn es zweckmäßig ist.
Eine vollständige Feststellung von Fehlern an den Ausgängen eines Abtasters ist allgemein kritisch und manchmal sogar unmöglich. Solche Fehler können nämlich auch von einer der Abfrage- oder Leseeinrichtungen hervorgerufen werden. Eine schnelle Feststellung von Fehlern ist jedoch notwendig, da es dadurch möglich ist, die mittlere Zeit für die Reparaturen zu verringern und damit auch die Wahrscheinlichkeit, daß ein zweiter Abtaster ausfällt, wenn der erste Abtaster gestört ist.
Es ist bekannt, daß Fehler einer Leseanordnung nicht immer sofort feststellbar sind, da die empfangenen Informationen einer Zufallsverteilung unterworfen sind und da von der Anordnung selbst erzeugte Fehler einem solchen Informationssignal entsprechen können, dessen Auftreten an sich möglich ist. Bei bekannten Anordnungen wird deshalb eine Prüfmöglichkeit für die Leseanordnungen vorgesehen, bei der ein echter Lesevorgang mit bekannten Informationen durchgeführt wird, deren Reihenfolge und Art so gewählt sind, daß die verschiedenen Organe der Leseanordnungen selektiv geprüft werden können, um ein möglicherweise defektes Element feststellen zu können.
Andererseits sind jedoch Fehler der Abfrageeinrichtungen sofort erkennbar, da die zu übertragende
Information und das Ziel bekannt sind. Es ist deshalb interessant, diese Fehler an den Ausgängen dieser Anordnung festzustellen, insbesondere dann, wenn sich durch diese Fehler eine nichtgesteuerte Aktivierung von Prüfpunkten und eventuell sogar eine Folge von solchen Fehlern ergeben kann.
Bekannte Abfrageeinrichtungen enthalten ein Adressierungssysian, dessen Eingänge mit einem Rechner verbunden sind, sowie Aktivierungsorgane für einen oder mehrere an jedes einzelne Organ angeschlossene Prüfpunkte. Jedes Aktivierungsorgan gibt nach dem Empfang eines Markierungssignales von dem individuellen Ausgang des Adressierungssystems, mit dem es verbunden ist, ein Signal ab, dessen Wert und Form so gewählt sind, daß es in der angeschlossenen Gruppe von Prüfpunkten verarbeitet werden kann.
Bei bekannten Anlagen ist jedes Aktivierungsorgan so aufgebaut, daß es ein festgelegtes charakteristisches Signal erzeugen kann. Das Organ wird deshalb aufwendig und teuer.
Wenn ein Aktivierungsorgan nach einem Fehler weiterarbeitet, kann dieser Fehler eine Folge von Fehlern hervorrufen, die die Arbeitsweise des Abtasters und auch die Arbeitsweise des duplizierten Abtasters stören können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Steuerung der Abfrage bei einer Abtastschaltung für Prüfpunkte in echtzeitrechnergesteuerten Vermittlungssystemen, bei dem von einem Adressierungssystem angesteuerte individuelle Aktivierungsorgane ein Aktivierungssignal erzeugen, durch das dem jeweiligen Organ zugeordnete Prüfpunkte zur Abtastung freigegeben werden, zu schaffen, das sicherer arbeitet und einfacher aufgebaut ist. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein gemeinsames Aktivierungsorgan vorgesehen ist, das gleichzeitig mit einem individuellen Aktivierungsorgan angesteuert wird, daß das gemeinsame Aktivierungsorgan das Aktivierungssignal erzeugt und an alle individuellen Aktivierungsorgane anlegt, daß die individuellen Aktivierungsorgane derart ausgebildet sind, daß das anliegende Aktivierungssignal nur dann durchgeschaltet wird, wenn gleichzeitig eine Ansteueiung von dem Adressierungssystem vorliegt und daß jede von einem individuellen Aktivierungsorgan zu den Prüfpunkten führende Ausgangsleitung zusätzlich an einen Eingang einer Prüfeinrichtung geführt ist, in der festgestellt wird, ob keine, eine oder zwei und mehr Eingangsleitungen ein Signal führen und die bei keinem oder zwei und mehr Signalen ein Fehlersignal abgibt. Es ergibt sich dadurch der Vorteil, daß für die Abfrageschaltung jeder Zeit eine Überprüfung möglich ist und daß der Gesamtaufwand trotz der zusätzlichen Mittel verringert wird, da die individuellen Aktivierungsorgane jetzt einfacher aufgebaut sein können.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß ein zusätzliches Aktivierungsorgan vorgesehen ist, das ebenfalls von dem Adressierungssystem ansteuerbar ist und auch das von dem gemeinsamen Aktivierungsorgan erzeugte Aktivierungssignal empfängt, daß der Ausgang dieses Organes nur mit einem Eingang der Prüfeinrichtung verbunden ist und daß in dem Adressierungssystem Mittel vorgesehen sind, durch die neben der Anschaltung der Prüfeinrichtung entweder das gemeinsame, das zusätzliche und ein individuelles Aktivierungsorgan oder nur ein individuelles Aktivierungsorgan oder kein Aktivierungsorgan angesteuert werden. Es ergibt sich dadurch der weitere Vorteil, daß die Prüfeinrichtung selbst damit überwacht werden kann.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht dann, daß bei Aufteilung der F'rüfpunkte auf mehrere Baugruppen für jede Baugruppe ein gemeinsames Aktivierungsorgan und ein zusätzliches Aktivierungsorgan und eine Prüfeinrichtung vorgesehen sind. Es ergibt sich dadurch der Vorteil, daß bei Störung einer zentralen Einrichtung in einer Baugruppe die anderen Baugruppen sicher weiterarbeiten könnnen.
ίο Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß ein gemeinsamer Taktgeber vorgesehen ist, der die Adressierungssysteme und die gemeinsamen Aktivierungsorgane aller Baugruppen steuert und daß durch ein von einer Prüfeinrichtung abgegebenes Fehlersignal der Taktgeber gesperrt wird. Es ergibt sich dadurch der weitere Vorteil, daß ausreichend Zeit zur Verfugung bteht, einen aufgetretenen Fehler zu lokalisieren.
Die Erfindung wird nun anhand des in den Zeichnungen dargestellen Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 das Blockschaltbild eines Abtasters, der eine Abfrageeinrichtung gemäß der Erfindung enthält und F i g. 2 ein Anwendungsbeispiel für eine Abfrageeinrichtung gemäß der Erfindung in einem Teilnehmerabtaster für ein Fernsprechsystem mit Zentralsteuerung.
In F i g. 1 ist ein Abtaster 1 dargestellt, der mit einem Rechner 2 verbunden ist und Informationen sammeln soll, die von einer bestimmten Zahl von nichtdargestellten Organen eines Systemes 3 über Gruppen von Prüf punkten 4a, 4b, 4c. Am angeboten werden. Aus Gründen der Vereinfachung der nachfolgenden Beschreibung wird angenommen, daß jede Gruppe nur einen Prüfpunkt enthält.
In schematischer Weise ist ein Prüfpunkt ein Stromkreis, der einen Aktivierungseingang, z.B. 5a für den Prüfpunkt 4a, einen Leseausgang 6a und einen Informationseingang 7a enthält. Dieser Informationseingang ist in nichtdargestellter Weise wenigstens mit einem Punkt des überwachten Organes verbunden.
Wenn ein Prüfpunkt über seinen Aktivierungseingang betätigt wird, liefert er in bekannter Weise auf seinem Leseausgang eine Information, die eine Funktion des Zustandes des Punktes des Organes ist, mit dem er verbunden ist.
Der Abtaster 1 enthält eine Abfrageeinrichtung 8 und eine Leseeinrichtung 9, die mit dem Rechner 2 verbunden sind.
Die Abfrageeinrichtung 8 erhält vom Rechner 2 über eine im allgemeinen mehradrige Verbindung die Informationen, die für die Adressierung und damit auch für die Aktivierung einer bestimmten Zahl von Prüfpunkten notwendig sind.
Die Leseanordnung 9 empfängt Informationen, die von den aktivierten Prüfpunkten stammen. Diese Informationen werden analysiert und in eine solche Form gebracht, daß sie vom Rechner so ausgelesen werden können und der darüber informiert wird, wenn es notwendig ist.
Die Abfrageeinrichtung 8 enthält ein Adressierungssystem 10, das mit dem Rechner 2 verbunden ist und eine selektive Adressierung der Prüfpunkte ermöglicht. Jeder Ausgang des Adressierungssystems 10, der individuell adressierbar ist, ist nur mit einem einzigen Prüfpunkt in diesem Beispiel verbunden. So ist z.B. der Ausgang 11a mit dem Aktivierungseingang 5a des Prüfpunktes 4a verbunden.
In bekannter Weise ist ein individuelles Aktivierungs-
organ zwischen jeden Ausgang des Adressierungssystems 10 und dem Aktivierungseingang des entsprechenden Prüfpunktes eingefügt. So liegt z.B. das Organ 12a zwischen dem Ausgang 1 la und dem Eingang 5a des Prüfpunktes 4a.
Jedes einzelne Aktivierungsorgan, wie z.B. 12a, 126... 12m hat die Aufgabe ein charakteristisches Aktivierungssignal für den Prüfpunkt zu erzeugen, den es aktivieren soll, wenn es selbst durch ein Signal vom Ausgang des Adressierungssystemes 10, an den es angeschaltet ist, aktiviert wird.
Zu diesem Zweck hat jedes individuelle Aktivierungsorgan einen Steuereingang, z.B. 13a für das Organ 12a, der mit dem entsprechenden Ausgang 11 a des Systemes 10 verbunden ist.
Jedes individuelle Aktivierungsorgan ist über einen zweiten Eingang, den Signaleingang 15a mit dem Ausgang eines gemeinsamen Aktivierungsorganes 14 verbunden, das die Aufgabe hat, die Aktivierungssignale für alle individuellen Aktivierungsorgane in die vorgeschriebene Form zu bringen.
Dieses gemeinsame Aktivierungsorgan 14 ist mit dem Adressierungssystem 10 verbunden, das z.B. über einen nichtdargestellten Zeitgeberkreis ein Signal von vorgegebener Dauer für jede Aktivierung eines Ausganges 11 abgibt. Das gemeinsame Organ 14, das z.B. eine Art Verstärker sein kann, liefert auf ein Eingangssignal, das angelegt wird, ein Ausgangssignal, das die bestimmte Charakteristik hat, um die verschiedenen Prüfpunkte zu aktivieren.
Jedes individuelle Organ 12 stellt die Übertragung des am Signaleingang empfangenen Signals zum Aktivierungseingang des zugehörigen Prüfpunktes sicher, wenn es über seinen Steuereingang aktiviert wurde. Dieses individuelle Organ kann auch ein Verstärker sein, jedoch einfacher gegenüber dem Verstärker des gemeinsamen Organes, da er nur Signale übertragen muß und sie nicht zu erzeugen hat.
Das gemeinsame Aktivierungsorgan 14 hat für sich selbst und für die individuellen Aktivierungsorgane 12 Schutzmaßnahmen in bezug auf Fehler bei den Verbindungsleitungen zwischen diesem Organ und den Organen 12 sowie zwischen den Organen 12 und den Prüfpunkten 4 durchzuführen. Dieser Schutz, für den komplexe Schaltungen bekannter Art notwendig sind, ist nur deshalb möglich, weil das Organ 14 allein für eine Gruppe von individuellen Organen 12 vorhanden ist. Die Verwendung von individuellen Organen zusammen mit einem gemeinsamen Organ erhöht die Sicherheit der Arbeitsweise, da nur das gleichzeitige Auftreten eines Fehlers im gemeinsamen Organ und in einem individuellen Organ zu Fehlern führen kann und die Wahrscheinlichkeit des gleichzeitigen Auftretens von Fehlern in beiden Organen entschieden geringer ist als die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines Fehlers in einem Organ.
Die Ausgänge der individuellen Organe sind mit je einem entsprechenden Eingang einer Überprüfungseinrichtung 18 verbunden, deren Ausgang derart mit dem Rechner 2 verbunden ist, da3 dieser im Falle des Auftretens eines Fehlers entsprechend informiert werden kann.
Ein zusätzlicher Eingang der Überprüfungseinrichtung 18 ist mit dem Ausgang eines zusätzlichen Aktivierungsorganes 19 verbunden, das mit keinem (15 Prüfpunkt verbunden ist.
Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel gibt diese Überprüfungscinrichtung 3 unterschiedliche Ausgangssignale ab, wenn keiner, einer oder mehrere ihrer Eingänge gleichzeitig aktiviert sind.
Die Abtasteinrichtung arbeitet in bekannter Weise. Der Rechner sendet Informationen zum Adressierungssystem der Abfrageeinrichtung, die nacheinander die Prüfpunkte nach einem vorgegebenen Zyklus aktiviert. Diese übertragen die Informationen, die den festgestellten Zuständen entsprechen, zu einer Leseeinrichtung, die sie analysiert und den Rechner 2 in bestimmten, vorher festgelegten Fällen anfordert.
Im Normalfall aktiviert das Adressierungssystem nur einen der Ausgänge 11 zu einer Zeit, was der Ansteuerung nur eines Organes 12 entspricht. Dieses Organ 12 überträgt den Impuls, den es von dem gemeinsamen Organ 14 empfängt zum Aktivierungseingang 5 eines Prüfpunktes 4. Gleichzeitig aktiviert das Organ 12 einen Eingang der Überprüfungseinrichtung 18, wodurch eine sofortige Kontrolle möglich ist.
Wenn ein individuelles oder das gemeinsame Aktivierungsorgan nicht arbeitet, überträgt sich dieses durch das Fehlen einer Aktivierung eines Prüfpunktes und eines Einganges der Überprüfungseinrichtung 18. Diese meldet den Fehler dem Rechner.
Wenn ein individuelles Aktivierungsorgan ungesteuert aktiviert wird, erhält man in entsprechender Weise eine Aktivierung von zwei individuellen Organen während des gleichen Arbeitsschrittes. Es werden also zwei Prüfpunkte aktiviert und auch zwei entsprechenden Eingänge der Überprüfungseinrichtung 18. Diese stellt den Fehler fest und das Resultat der entsprechenden Auslesung kann unterdrückt werden.
Ein erster zusätzlicher Arbeitsschritt, der vorzugsweise am Beginn eines Abtastzyklus ausgeführt wird, besteht darin, daß weder ein Organ 12 noch das Organ 14 aktiviert wird. Es kann damit überprüft werden, ob die Überprüfungseinrichtung 18 das Fehlen von Signalen an den Eingängen feststellt.
Ein zweiter zusätzlicher Arbeitsschritt, der vorzugsweise an den ersten zusätzlichen Arbeitsschritt anschließt, besteht darin, daß nur ein individuelles Aktivierungsorgan 12 betätigt wird und nicht das Organ 14. Es kann damit festgestellt werden, ob das gemeinsame Organ 14 in der Arbeitsweise blockiert ist.
Die normalen Abfrageschritte während eines Abtastzyklus ermöglichen gleichzeitig mit jedem Arbeitsschritt die Überwachung der Arbeitsweise des gemeinsamen Organes 14, der Betätigung eines individuellen Organes und der Arbeit des Adressierungssystems, da. wie schon oben beschrieben, jedes Ansprechen von zwei individuellen Organen genauso ein Fehlersignal hervorruft wie der Ausfall eines Organes 12 oder 14.
Ein dritter zusätzlicher Arbeitsschritt besteht darin, daß gleichzeitig ein individuelles Organ 12, das gemeinsame Organ 14 und das zusätzliche Organ 19 aktiviert werden. Man erhält dann eine Aktivierung von zwei Eingängen der Überprüfungseinrichtung 18 und kann so die Arbeit des zusätzlichen Organes 19 und der Überprüfungseinrichtung 18 für den Fall feststellen, daß ein Fehler besteht, weil zwei Eingänge gleichzeitig aktiviert sind.
Man kann aus obigem sehr leicht entnehmen, daß jeder Fehler eines Organes während des folgenden Zyklus festgestellt wird, wenn er einen Einfluß auf Jie Abfrageeinrichtung hat, und, da man das Auftreten eines Fehlers durch die Überprüfungseinrichtung feststellen kann, daß es möglich ist, daß die zu diesem Fehler gehörende Auslesung nicht übertragen wird und daß man zusätzlich die Adresse des betroffenen Prüfpunktes
und damit auch die Organe kennt, die fehlerhaft sein können.
In bekannter Weise ist es auch möglich, gleichzeitig eine Gruppe von ρ Prüfpunkten 4 über einen einzigen adressierbaren Ausgang 11 des Adressierungssystems 10 und damit auch über ein einziges individuelles Aktivierungsorgan 12 zu aktivieren. Die Leseeinrichtung muß dann enptsprechend aufgebaut sein.
Es läßt sich dadurch ein kürzerer Abtastzyklus erreichen, da die Zahl der Abtastschritte, die an sich notwendig wären, jetzt durch ρ geteilt werden können, d.h. durch die Zahl der Punkte, die gleichzeitig adressiert sein können.
Dieses ist in F i g. 2 für einen Teilnehmerleitungsabtaster dargestellt, der mit einem Rechner einer Fernsprechvermittlungsanlage mit Zentralsteuerung verbunden ist.
In bekannter Weise ist jede Teilnehmerleitung in der zugehörigen Vermittlungsstelle mit einer individuellen Teilnehmerschaltung verbunden, wie z.B. 21,22,23 oder 24. Jede dieser Teilnehmerschaltungen enthält eine bestimmte Zahl von Prüfpunkten, die den Zustand der Leitung in dem Zeitpunkt angeben, zu dem sie durch die Abfrageeinrichtung der Abtasteinrichtung aktiviert werden.
Im Ausführungsbeispiel können durch drei Prüfpunkte je Teilnehmerschaltung, z.B. 25, 26 und 27 die fünf möglichen Zustände einer Leitung dargestellt werden.
Jedes individuelle Aktivierungsorgan der Gruppe 12 ist mit ρ Prüfpunkten verbunden, die auf p/3 verschiedene Teilnehmerschaltungen aufgeteilt sind. Diese ρ Prüfpunkte werden gleichzeitig aktiviert, wenn ihr individuelles Aktivierungsorgan in der Gruppe adressiert ist und wenn das gemeinsame Aktivierungsorgan auch aktiviert ist.
In dem Ausführungsbeispiel sind die π Gruppen von ρ Punkten, die gleichzeitig aktiviert werden und von der Abtasteinrichtung abgefragt werden, auf Q Baugruppen aufgeteilt, von denen jede r Gruppen mit ρ Punkten enthält. Die /-Gruppen von ρ Punkten einer Baugrvoe werden über ein für die Baugruppe gemeinsames Aktivierungsorgan 14 aktiviert. Jede Gruppe von ρ Punkten hat ein individuelles Aktivierungsorgan 12, wie z.B. 12a für die Prüfpunkte 25 bis 30.
Jede Baugruppe enthält eine Überprüfungseinrichtung 18 und ein zusätzliches Aktivierungsorgan 19. Ein Decoder 37 stellt die Adressierung der individuellen Aktivierungsorgane 12 und des zusätzlichen Aktivierungsorganes 19 sicher.
Der Steuereingang für jedes individuelle, gemeinsame oder zusätzliche Aktivierungsorgan steuert die Arbeitsweise so, daß die an den Signaleingang angelegten Signale nur dann weiterverarbeitet werden, wenn der zugehörige Steuereingang aktiviert ist.
Der Rechner 2 sendet die Informationen für eine Abtastung über ein Register 56 zu einer Adressierungseinrichtung 38, die für alle diese Vorgänge für die η Gruppen von Punkten zuständig ist, und verbindet sich demzufolge auch mit jedem Baugnippendecoder 37.
Eine Zeitbasis 39, die von dem Rechner 2 gesteuert wird, stellt die Synchronisation der Decodiervorgänge sicher und speist insbesondere das gemeinsame Aktivierungsorgan 14 und das zusätzliche Aktivierungsorgan 19 von jeder Baugruppe, wenn diese über den Decoder 37 ihrer Baugruppe adressiert sind.
Die Abfrage und das Auslesen geschieht in jeder Baugruppe matrizenförmig. Die rp Prüfpunkte einer Baugruppe sind in Matrizenform zu r Zeilen und ρ Spalten angeordnet, und die Leseschaltungen wie z.B. 40 sind für alle r Punkte einer Spalte gemeinsam. Eine deraritge Anordnung ist möglich, da zu einem gegebenen Zeitpunkt normalerweise nur ein einziger Punkt je Spalte aktiviert werden kann.
Die ρ Leseschaltungen einer Baugruppe, wie z.B. 40, 41,42,43,44,45 sind z.B. Verstärker, mit denen die von den Prüfpunkten empfangenen Signale neu geformt werden.
Die Ausgänge der Leseschaltungen vom gleichen Rang in den verschiedenen Baugruppen werden über exklusive ODER-Schaltungen, wie z.B. 47 bis 52 an eine Impulsformer- und Analysierschaltung 46 angelegt. Die exklusiven ODER-Schaltungen verhindern, daß gleichzeitig Prüfpunkte von verschiedenen Baugruppen abgelesen werden.
Die Analysierschaltung 46 überträgt die notwendigen Informationen zu einem Register 53, das diese Informationen für den Rechner 2 zum Abruf bereit hält. Jede Überprüfungseinrichtung wie z.B. 18 für die Baugruppe / ist über eine exklusive ODER-Schaltung 54 mit einem Fehlerregister 55 verbunden. In diesem Register werden die erhaltenen Fehlerinformationen gespeichert, damit sie vom Rechner 2 ausgewertet werden können.
Die Arbeitsweise dieser Anordnung entspricht der der Anordnung nach Fig. 1, die bereits beschrieben wurde, mit der Ausnahme, daß jetzt jedesmal eine Gruppe von ρ Prüf punkten gleichzeitig geprüft wird.
Bei der normalen Arbeitsweise überträgt der Rechner 2 zum Register 56 eine Anzahl binärer Informationen, die einer ersten Gruppe von Punkten entspricht, die gleichzeitig adressiert werden sollen. Davor wird noch in bekannter Weise eine periphere Einheit ausgewählt. Gesteuert durch die Zeitbasis 39, überträgt das Register 56 diese Information zum Decoder 38, der daraus die gewünschte Baugruppe festlegt, z.B. / und zu dieser Baugruppe die binären Informationen überträgt, die die zu aktivierende Gruppe von Prüfpunkten kennzeichnet. Diese Informationen werden von dem Decoder der Baugruppe, z.B. Decoder 37 für die Baugruppe / empfangen. Der Decoder aktiviert dann das gemeinsame Aktivierungsorgan 14 der Baugruppe / und das individuelle Aktivierungsorgan der gewünschten Baugruppe von Punkten, z.B. 12a.
Das gemeinsame Aktivierungsorgan 14 überträgt ein Aktivierungssignal in Impulsform an alle Aktivierungsorgane 12 der Baugruppe, nur das Aktivierungsorgan 12a übertragt dieses Signal zu den Prüfpunkten 25 bis 30 weiter, da es auch über den Steuereingang aktivierl wurde. Diese Prüfpunkte sind auf die Teilnehmerschaltungen 21 bis 22 aufgeteilt, und jeder Prüfpunkt gibi nach der Aktivierung ein Ausgangssignal ab, das den Zustand entspricht, der festgestellt wurde. Diesf Ausgangssignale werden dann an die Leseverstärker 4( bis 45 angelegt.
Die Leseverstärker speisen in Parallelform dii Impulsformer- und Analysierschaltung 46 über exklusi ve ODER-Schaltungen 47 bis 52, an die jeweil Leseschaltungen des gleichen Ranges aus den verschie denen Baugruppen angeschaltet sind. Die Analysier schaltung 46 analysiert die empfangenen binäre Informationen derart, daß nur die wichtigen Informatic nen gespeichert werden, wodurch es möglich ist, di Zahl der zu übertragenden Informationen, die in ein andere jedoch auch binäre Form gebracht werden, ι verringern. Das Resultat steht dann im Register 53 fi den Abruf vom Rechner 2 bereit. Das Register 53 kan
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ein Teil eines Registers sein, das alle Informationen enthält, die einen Abtaster betreffen.
Das zu den individuellen Aktivierungsorganen 12 während eines Abtastschrittes übertragene Signal wird gleichzeitig an einen Eingang der Überprüfungseinrichtung 18 angelegt, die ein erstes charakteristisches Ausgangssignal abgibt, wenn dieser Eingang allein aktiviert ist. Dieses Signal wird über eine exklusive ODER-Schaltung 54 an die Zeitbasis 39 übertragen und steuert dort die Abtastung eines zweiten Schrittes über den Decoder 38 aufgrund der Informationen, die vorher vom Register 56 empfangen wurden. Dies kann z.B. dadurch erreicht werden, daß die in dem Register 56
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gespeicherte Adresse um eine Einheit vergrößert wird.
Wenn jedoch die Überprüfungseinrichtung 18 ein zweites charakteristisches Ausgangssignal abgibt, das keine Aktivierung der zugehörigen Eingänge kennzeichnet, oder ein drittes Signal, das eine gleichzeitige Aktivierung von zwei oder mehr Eingängen kennzeichnet, sperrt die exklusive ODER-Schaltung die Zeitbasis 39. Das Fehlerregister 54 enthält eine Anzeige des festgestellten Fehlers. Der Rechner 2, der von dei Unterbrechung der Abtastung informiert wird, kann die notwendigen Schlüsse aus den in dem Fehlerregister 54 und in dem Eingangsregister 56 gespeicherten Informa tionen in an sich bekannter Weise ziehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Steuerung der Abfrage bei einer Abtastschaltung für Prüfpunkte in echtzeitrechnergesteuerten Vermittlungssystemen, bei dem von einem Adressierungssystem angesteuerte individuelle Aktivierungsorgane ein Aktivierungssignal erzeugen, durch das dem jeweiligen Organ zugeordnete Prüfpunkte zur Abtastung freigegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsames Aktivierungsorgan (14) vorgesehen ist, das gleichzeitig mit einem individuellen Aktivierungsorgan (12) angesteuert wird, daß das gemeinsame Aktivierungsorgan (14) das Aktivierungssignal erzeugt und an alle individuellen Aktivierungsorgane is (12) anlegt, daß die individuellen Aktivierungsorgane derart ausgebildet sind, daß das anliegende Aktivierungssignal (15) nur dann durchgeschaltet wird, wenn gleichzeitig eine Ansteuerung (13) von dem Adressierungssystem (10) vorliegt und daß jede von einem individuellen Aktivierungsorgan zu den Prüfpunkten führende Ausgangsleitung (16) zusätzlich an einen Eingang einer Prüfeinrichtung (18) geführt ist, in der festgestellt wird, ob keine, eine oder zwei und mehr Eingangsleitungen ein Signal führen und die bei keinem oder zwei und mehr Signalen ein Fehlersignal abgibt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Aktivierungsorgan (19) vorgesehen ist, das ebenfalls von dem Adressierungssystem (10) ansteuerbar ist und auch das von dem gemeinsamen Aktivierungsorgan (14) erzeugte Aktivierungssignal empfängt, daß der Ausgang dieses Organs nur mit einem Eingang der Prüfeinrichtung (18) verbunden ist und daß in dem Adressierungssystem (10) Mittel vorgesehen sind, durch die neben der Anschaltung der Prüfeinrichtung (18) entweder das gemeinsame (14), das zusätzliche (19) und ein individuelles (12) Aktivierungsorgan oder nur ein individuelles Aktivierungsorgan (12) oder kein Aktivierungsorgan angesteuert werden.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Aufteilung der Prüfpunkte auf mehrere Baugruppen (I, II, Q) für jede Baugruppe ein gemeinsames Aktivierungsorgan (14) und ein zusätzliches Aktivierungsorgan (19) und eine Prüfeinrichtung (18) vorgesehen sind.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer Taktgeber (39) vorgesehen ist, der die Adressierungssysteme (38) und die gemeinsamen Aktivierungsorgane (14) aller Baugruppen steuert und daß durch ein von einer Prüfeinrichtung (18, 54) abgegebenes Fehlersignal der Taktgeber gesperrt wird.
DE19732315285 1972-03-30 1973-03-27 Anordnung zur Steuerung der Abtastung in Vermittlungssystemen Expired DE2315285C3 (de)

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DE2315285A1 DE2315285A1 (de) 1973-10-11
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US4642097A (en) * 1985-03-25 1987-02-10 Siposs George G Left ventrical vacuum control and pressure relief valve

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DE2315285A1 (de) 1973-10-11
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