DE2314590A1 - Ventilanordnung - Google Patents
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Description
- Ventilanordnung Die Erfindung betrifft eine Ventilanordnung.
- Die bekannten zum Steuern und Halten der Last dienenden Ventilanordnungen, wie sie beispielsweise in der UßA-Patentschrift 3 595 264 angegeben sind, besitzen ein einstückiges, beidseitig belastetes Verschlußstück und ein in diesem angeordnetes, eigenes Rückschlag-VerschluBstUck. Wenn sich die beiden Verschlußstücke in der Schließstellung befinden, wird ein Kolbentrieb blockiert, so daß sich eine mit ihm verbundene Last nicht abwärtsbewegen kann. Das beidseitig belastete Ventil besitzt in seinem Körper eine gestufte Bohrung und an deren kleinerem Ende einen Sitz. In der Bohrung ist ein gestuftes, beidseitig belastetes Verschlußstück angeordnet, das durch Federkraft gegen den Sitz gedrückt wird und eine relativ kleine, erste Ringfläche besitzt, die mit dem Belastungsdruck des Kolbentriebes beaufschlagbar ist, so daß bei einer Überlastung, die auf eine Stoßbelastung, die Trägheit der Last oder die Wärmeausdehnung des Druckmittels zwischen dem Kolbentrieb und dem beidseitig belasteten Ventil zurtfckzuführen ist, das Verschlußstück in die Offenstellung bewegt wird.
- Das beidseitig belastete Verschlußstück hat-ferner eine größere, zweite Ringflache, die mit einem Vorsteuerdruck beaufschlagt ist, der von der Druckseite des Kolbentriebes abgleitet wird, so da{ der Rücketrömraum des kolbentriebes beim Heben der Last geöffnet wird und der Rückstellraum gedrosselt oder abgesperrt wird, wenn die Last der Pumpe vorauszueilen trachtet.
- Im kleinen Ende des beidseitig belasteten Verschlußstückes ist das Rückschlagventil angeordnet, das eine Beaufschlagung des l½lbentriebes gestattet, wenn dieser umgesteuert werden soll.
- In dieser Anordnung, in der der Sitz des Rückschlagventils koaxial in dem Sitz für das beidseitig belastete Veschlußstück angeordnet ist, muß dieses durch eie relativ starke Feder belastet werden, damit es im Falle einer Stoßbelastung, einer zu großen Trägheit der Last oder einer zu großen Wärmeausdehnung eine Druckentlastung bewirken kann.
- Die Erfindung schafft nun eine Ventilanordnung mit einem Körper, der.einen Kolbentriebanschluß, einen Schieberanschluß und einen Vorsteueranschluß aufweist, wobei ein Hauptkanal den Schieberanschluß und den Kolbentriebanschluß miteinander verbindet. Diese Ventilanordnung ist gekennzeichnet durch-eine Kombination umfassend ein normalerweise geschlossenes Haupt-Verschlußstück, das die Strömung des Druckmittels durch den Haupt kanal steuert und auf der einen eite Flächen besitzt, die mit dem Druckmitteldruck in dem Kolbentriebanschluß bzw. dem Schieberanschluß beaufschlagt sind, wobei das Hauptverschlußstück und der Körper einen Druckraum begrenzen, der über eine Drosselstelle mit dem Kolbentriebanschluß und der mit dem Schieberanschluß über einen weniger stark drosselnden Steuerkanal in Verbindung steif, der den Druckraum mit dem Schieberanschluß verbindet, wobei ferner das Hauptverschlußstück auf der anderen Seite eine Fläche hat, die mit dem Druckmitzeldruck in dem genannten Druckraum beaufschlagt ist, ferner ein normalerweise geschlossenes Vorsteuerventil, welches die Strömung des Druckmittels durch den Steuerkanal steuert und eine durch den Druckmitteldruck in dem Vorsteueranschluß gesteuerte Einrichtung zum Öffnen des Vorsteuerventils, wodurch der Druckmitteldruck in dem Druckraum gegenüber dem Druckmitteldruck in dem Kolbentriebanschluß herabgesetzt wird und daher der stärkere Druckmitteldruck in dem Kolbentriebanschluß das Haupt-Verschlußstück in die Offenstellung bewegt, so daß Druckmittel von dem .-olbentriebanschluß durch den Hauptkanal zu dem Schieberanschluß strömen kann.
- Zum Unterschied von den bekannten hnordnungen wird daher im Rahmen der Erfindung ein vorgesteuertes Druckentlastungsventil angewendet, so daß das bekannte vorgesteuerte Verschlußstück und das Rückschlag-Verschlußstück zu einem einzigen, differenzdruckbetätigten Haupt-Verschlußstück vereinigt sind. Infolgedessen genügen relative schwache Federn, von denen zum Halten der Last die eine das Haupt-Verschlußstück in die Schließstellung bewegt und dabei von dem Belastungsdruck unterstützt wird, während diese Feder nachgibt, so daß das Haupt-Verschlußstück als Rückschlag-Verschlußstück in die Offenstellung beweg-t wird, wenn die Lt t gehoben werden soll. Die andere Feder drückt ein Vorsteuer-Verschlußstück für das Dru ckentlastung-sventil mit r-elativ kleir;er vl--che genen den relastungsdruck des Kolbentriebes In die Schließstellung und gibt nach, wenn auf dieses Verschlußstück ein zu starker Druck ausgeübt wird oder wenn darauf eine Kraft von einem Kolben ausgeübt wird, der von der druckbeaufschlagten seite des Kolbentriebes mit einem Vorsteuerdruck beaufschlagt wird, so daß das Vorsteuer-Verschlußstück fürdas Druckentlastungsventil und daher auch das Haupt-Verschlußstück in die Offenstellung bewegt werden und Strömungsmittel von dem Rückströmraum des Kolbentriebes zu dem Umsteuerschieber gelangen kann.
- Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung beschrieben.
- In diesen zeigt Fig. 1 im vuerschnitt ein erfindungsgemäßes Ventil zum Steuern und Halten der Last in einem hydraulischen System, das einen Druckmittelbehälter, eine Pumpe, einen Umsteuerschieber und einen doppeltwirkenden Kolbentrieb aufweist, wobei das Ventil zum Steuern und Halten der Last zwischen dem Umsteuerschieber und dem Kolbentrieb eingeschaltet ist.
- Fig. 2 zeigt ein Schaltschema mit zwei erfindungsgemaßen Ventilen in einem hydraulischen System, in dem die Last des doppeltwirkenden Kolbentriebes trachtet, bei der Druckbeaufschlagung desselben in jeder Richtung sich voh dessen druckbeaufschlagter Seite wegzubewegen.
- Das in Fig. 1 gezeigte hydraulische System besitzt einen Druckmittelbehälter 1, eine Pumpe 2, einen Vierweg-Umsteuerschieber 3, ein-Ventil 4 zum Steuern und zum Halten der Last und einen Kolbentrieb 5.
- Der Schieber 3 ist von bekannter Ärt, hat jedoch vorzugsweise eine mit einer Drosselstelle versehene t''berströmanordnung, die in der Nullstellung des Schiebers wirksam ist. Der schieber 3 hat z-vei Schaltstrllungen.
- In der einen wird das von der pumpe 2 unter Druck abgegebene Druckmittel über den Schieber 3 und die Leitung 7 dem stangenseitigen Ende des Kolbentriebes 5 zugeführt und wird von dem Kopfende des Kolbentriebes 5 zurückströmender Druckmittel über die Leitung 8, das Ventil 4 zum Steuern und Halten der mast, die Leitung 9 und den Schieber 3 in den Behälter 1 zurückgeleitet. In der anderen Schaltstellung wird das von der Pumpe 2 unter Druck ebgegebene Druckmittel über die Leitung 9, das Ventil 4 zum steuern und Halten der Last und die Leitung 8 dem kopfseitigen Ende des Kolbentriebes 5 zugeführt und wird von dem stangenseitigen bunde des Kolbentriebes 5 rückströmendes Druckmittel über die Leitung 7 und das Ventil 3 in den Behälter 1 geleitet.
- Das- Ventil 4 zum steuern und Halten der Last besitzt ein Gehäuse 10 it drei Anschlüssen, und zwar einem Vorsteueranschluß 11, der mit der Leitung 7 verbunden ist, einem Kolbentriebanschluß 12, der mit der Leitung 8 verbunden ist, und einem Schieberanschluß 14, der mit der Leitung 9 verbunden ist. Das s Gehäuse 10 beitzt eine gestufte Bohrung 15, die an axial in xbständen voneinander angeordneten Stellen von Kanälen 16 bis 19 geschnitten ist, die mit den Anschlüssen 11, 14, 12 bzw. 14 in Verbindung stehen.
- In der gestuften Bohrung 15 befindet sich ein vorgesteuertes Druckentlastungsventil 20 mit einem Hauptventilsitz 21, gegen den ein Haupt-Yerschlußstück 23 von einer Feder 24 gedruckt wird, und eine rohrförmigen Körper 25, der in das Gehause 10 eingeschraubt ist und einen Vorsteuerventilsitz 26 hat, gegen den das Vorsteuer-Verschlußstück 27 von eier Peder 28 gedrückt wird. In dem Körper 25 ist mittels einer Einstellschraube 30 ein Pederführungs- und -Anschlagglied 29 axialverstellbar.
- In dem Körper 25 ist ferner -ein den Pederanschlag 29 umgebender, rohrförmiger Kolben 31 angeordnet, der an seinem unteren Ende einen eingebördelten Flansch 32 besitzt, der einen flansch 34 des Vorsteuer-Verschlußstückes 27 radial übergreift. Der olben 31 besitzt eine Ringfläche A, die mit dem Vorsteuerdruck beaufschlagt ist, der in der Hilfsdrucköffnung 11 und dem von der Leitung 7 kommenden Kanal 16 herrscht. Der Kolben 31 greift in seiner untersten Stellung an einer Schulter 35 des Körpers 25 an,so daß er sich im Abstand von dem an dem Sitz 26 anliegenden Vorsteuer-Verschlußstück 27 befindet.
- Der Kanal 17 steht mit der stromabwärtigen Seite des Vorsteuersitzes 26 in Verbindung, so daß in einem Zustand, in dem die Leitung 8 die Rückströmleitung ist, durch die Bewegung des Vorsteuer-Verschlußstückes 27 ein Raum 36 hinter dem Haupt-Verschlußstück 23 schneller entleert wird, als Druckmittel durch eine Drosselöffnung 37 in dem Haupt-Verschlußstück 23 eintreten kann. Infolgedessen bewirkt der Druck in der Öffnung 12 und dem Kanal 18, daß das Haupt-Verschlußstück 23 gegen die Kreft seiner Belastungsfeder 24 aufwärtsbewegt wird und die Verbindung durch den Sitz 21 freigibt. Jetzt kann das rackströmende Druckmittel vom Kopfende des Solbentriebes 5 durch das Ventil 4 und den Schieber 3 in den Behälter 1 elangen. Wenn die Leitung 9 die Druckbeaufsclllagungsleitung ist, wird der Druck in den Kanal 17 auf die stromabwärtige Seite des Vorsteuer-Verschlußstückes 27 und durch Öffnungen in dem Kolber 31 und dem Federanschlag 29 in einen Raum 38 hinter dem Kolben 31 übertragen, so daß das Vorsteuer-Verschlußstück 27 und der Kolben 31 in den dargestellter Stellungen gehalten werden. Bei dieser Druckbeaufschlagung der Leitung 4 ;.irkt das Haupt-Verschlußstück 23 wie ein gewöhnliches Rückschlag-Verschlußstück, da eine Strömung des Druckmittels durch den itz 21, den Kanal 18, den Kolbentriebabschluß 12 und die Leitung 8 in das kopfende des Kolbentriebes 5 gestattet, so daß die von diesem esteuerte Last gehoben wird.
- ach einer Bewegung des Umsteuerschiebers 3 nach rechts wird unter Druck stehendes Druckmittel durch die Leitung 7 zu dem stangenseitigen Ende des Motors 5 geführt, ferner durch den Vorsteueranschluß 11 und den Kanal 16, so daß es die Ringfläche A des Kolbens 31 beaufschlagt. Wenn der Vorsteuerdruck so stark ist, daß sich der Kolben 31 aufwärts bis zum Angriff an dem Vorsteuer-Verschlußstück 27 bewegt und dieses gegen die Kraft der Belastungsfeder 28 von dem Sitz 26 abhebt, wird der Raum 96 hinter dem Haupt-Verschlußstück 23 -durch den anal 17, den Schieberanschluß 14, die Leitung 9 und den Schieber 3 in den Behälter 1 entleert, so daß der Druck in dem Raum -S6 auf einen solchen Wert sinkt, daft sich infolge der Druckdifferenz an der Drosselöffnung 37 das Haupt-Verschlußstück 23 gegen die Kraft der Belastungsfeder 24 aufwärtsbewegt. Infolgedessen kann Druckmittel vom Kopfende des Kolbentriebes 5 über die Leitung 8, den Kolbentriebanschluß 12, die Kanal 18 und 19, den Schieberanschluß 14, die Leitung 9 und den Schieber 3 in den Behälter 1 zurückströmen.
- Wenn sich gemäß Fig.1 der Schieber 3 in seiner liullstellung und das Ventil 4 in seiner Lasthaltestellung befindet, liegt das Haupt-Verschlußstück 23 an dem Sitz 21 an, so daß sich eine mit dem Kolbentrieb 5 verbundene Last nicht senken kann. Wenn eine Wärmeausdehnung Je zwischen des Kolbentrieb 5 und dem Ventil-4 eingeschlossenen Druckmittels zu einem Druckanstieg führt, drückt der hohe Druck in dem Raum 36 das Vorsteuer -Verschlußstück 27 aufwärts von seinem Sitz 26 weg, so daß der Raum 36 schneller entleert wird als Druckmittel durch die Drosselöffnung 37 nachströmen kann. Infolgedessen wird im Felle eines solcher Überdruckes das Haupt-Verschlußstück 23 zur Druckentlastung von seinem Sitz 21 abgehoben.
- ach einer Bewegung des Schiebers 3 aus seiner Nullstellung nc rechts ist die Leitung 7 druckbeaufschlagt, so daß unter Druck stehendes Druckmittel dem stangenseitigen Ende des Kolbentriebes 5 zugeführt wird. Wenn mit dem Kolbentrieb 5 eine schwere Last verbunden ist, kann es vorkommen daß das von dem stangenzeitigen Ende verdrängte Volumen größer ist als der Förderstrom der Pumpe 2, so daß der Druck in der Leitung 7, in dem Vorsteueranschluß 11 und dem Kanal 16 sinkt. Dabei kann dieser Druck soweit sinken, da die Feder 28 das Vorsteuer-Verschlußstück 27 abwärts gegen seinen Sitz 26 drücken kann und infolgedessen über die Drosselöffnung 37ein Druckausgleich zwischen den entgegengesetzten beiten des Haupt-Verschlußstückes 23 stattfindet. Jetzt bewirken die von der Belastungsfeder 24 ausgeübte Kraft und der auf die dem Raum 36 zugekehrte, größere Fläche des Verschlußstickes 23 wirkende Druck, da dieses in die Schließstellung oder zu ihr hin bewegt und dadurch eine Kavitation am stangenseitigen Ende des Kolbentriebes 5 verhindert wird. Um ein Pendeln oder Flattern des Kolbens 31 und des Vorsteuer-Verschlu3stückes 27 weitgenend zu verhindern, ist in dem Vorsteuerkanol 16 eine Drosselblende 16' angeordnet, die schnelle Veränderungen des Vorsteuerdruckes verhindert, mit dem die Flache h des Kolbens 31 beaufschlagt ist. Wenn sich das Haupt-Verschlußstück 23 in seiner Offenstellung befindet, führt die Verschiebung des Schiebers 3 von rechts zurück in die Nullstellung zum aufbau eines Gegendruckes, der über die Überströmeinrichtung 6 wirkt und das inken der mit dem Kolbentrieb 5 verbundenen Last verlangsamt. Der erhöhte Druck in dem Schieberanschluß 14 wird über den Kanal 17 in dem Raum 38 und auf das Vorsteuer-Verschlußstück 27 übertragen, so daß sich das Haupt-Verschlußstück 23 in seine Schließstellung bewegt.
- Fig. 2 zeigt einen Kolbentrieb 40, der auf beiden Seiten seiner Mittelstellung einer negativen Belastung unterworfen ist. Auf ein derartiges System kann-die Erfindung in der Weise angewendet werden, daß zwei Ventile 4 in der gezeigten Weise miteinander verbunden sind, so daß das unter Druck stehende Druckmittel durch das eine Ventil 4 strömt und der Vorsteuerdruck an den Vorsteueranschluß 11 und den Kanal '16 des anderen Ventils 4 angelegt wird. Infolgedessen kannpruckmittel von dem Kolbentrieb 40 durch das zuletzt genarnte Ventil 4 und einen Umsteuerschieber 3 der in Fig. 1 gezeigten Art in den behalter 1 zurückströmen.
- In der Einrichtung gemäß Big. 2 wird daher eine Kavitation an beiden inden des Kolbentriebes 40 dadurch verhindert, daß das Rückströmen des Druckmittels von dem Kolbentrieb 40 gesperrt oder gedrosselt wird, so daß sich der Kolbentrieb 4G langsamer bewegt und daher eine Kavitation auf seiner druckbeaufschlagten Seite verhindert wird.
Claims (12)
- Patentansprüche:(1.) Tentilanordnung mit einem Körper, der einen Kolbentriebanschluß, einen Schieberanschluß und einen Vorsteueranschluß aufweist, wobei ein Hauptkanal den Schieberanschluia und den Kolbentriebanschluß miteinander verbindet, gekennzeichet durch eine Kombination umfassend ein normalerweise geschlossenes Haupt-Verschlußstück (S,), das die Strömung des Druckmittels durch den Hauptkanal (15) steuert und auf der einen Seite Flächen besitzt, die Tit dem Druckmitteldruck in dem Kolbentriebanschluß (12)bzw. dem Schieberanschluß (14) beaufschlagt sind, wobei das Hauptverschlaßstück und der Körper (10) einen Druckraum (36) begrerzen,'der über eine Drosselstelle (37) mit dem Kolbentriebanschluß und der mit dem Schieberanschluß über einen weniger stark drosselnden Steuerkanal (26, 27, 17) in Verbindung steht, der den Druckraum mit dem Schieberanschluß -verbindet, wobei ferner das Hauptverschlußstück auf der anderen Seite eine Fläche hat, die mit dem Druckmitteldruck in dem genannten Druckraum beaufschlagt ist, ferner ein normalerweise geschlossenenes Vorsteuerventil (20), welches die Strömung des Druckmittels durch den Steuerkanal steuert und eine durch den Druckmitteldruck in dem Vorsteueranschluß (11) gesteuerte Einrichtung (31) zum Öffnen des Vorsteuerventils, wodurch der Druckmitteldruck in dem Druckraum gegenüber dem Druckmitteldruck in dem Kolbentriebanschluß herabgesetzt wird und daher der stärkere Druckmitteldruck in dem Kolbentriebanschluß das Haupt-Verschlußstiick in die Offenstellung bewegt, so daß Druckmittel von dem Kolbentriebanschluß durch den Hauptkanal zu dem Schieberanschluß strömen kann.
- 2. Ventilanordnung nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorsteuerventil (20) im Schließsinn federbelastet ist und unabhängig von der genannten Einrichtung (31) auf einen vorherbestimmten Druck in dem Druckraum t36) anspricht.
- 3. Ventilanordnung nach anspruch 1 oder 2, darch gekennzeichnet, daß das Vorsteuerventil ein Vorsteuer-Verschlußstück (27) besitzt und die genannte Einrichtung (31) und das Vorsteuer-Verschlußstück einander überlappende Flächen (32, 34) besitzt, die aneinander angreifen, wenn sich die genannte Einrichtung unter der Wirkung des in der Vorsteueröffnung (11) vorhandenen Druckmitteldrucks bewegt.
- 4. Ventilanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Abnahme des Druckmitteldrucks in der Vorsteueröffnung (11) auf einen vorherbestimmten Wert das Vorsteuerventil (20) infolge seiner Federbelastung geschlossen wird und damit auch das Hauptventil geschlossen wird und die Strömung des Druckmittels durch den Hauptkanal von dem Kolbentriebanschluß (12) zu dem Schieberanschluß (14) sperrt.
- 5. Ventilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeicnnet, daß ein den Druckmitteldruck in dem Druckraum (36) und der Kolbentrieböffnung (12) übersteigender, auf die genannte Fläche auf der genannten einen Seite des Haupt-Verschlußstückes wirkender Druck in dem Schieberanschluß (14) das Haupt-Verschlulkstiic~ (23) in die Offenstellung bewegt, so daß Druckmittel von dem Schieberanschluß durch den Hauptkanal zu dem Iclolbentriebanschluströmt.
- 6. Ventilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Einrichtung einen Kolben (31) aufweist, der mit dem Druckmitteldruck in der Vorsteueröffnung (11) beaufschlagt ist und zum Öffnen des Vorsteuerventils (20) an dessen Verschlußstück angreifen kann
- 7. Ventilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, da£ das Vorsteuerventil (20) ein Vorsteuer-Verschlußstück (27) besitzt, welches unabhangig von der Einrichtung (31) den Steuert kanal (26, 27, 17) aufsteuern kann, so daß das Haupt-Verschlußstück (23) in die Offensti lung bewegt und dadurch im Falle eines übermäßigen Druckmitteldruckes in dem Kolbentriebanschluß (12) dieser zur Druckentlastung mit dem Schieberanschluß (14) verbunden wird.
- 8. Ventilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorsteuerventil (20) durch eine Federkraft belastet ist, die es im Sinne des Schließens des Steuerkanals (26, 27, 17) zu bewegen trachtet, wenn der in dem Vorsteueranschluß (11) vorhandene und auf die einrichtung (31) wirkende Druck abnimmt, so daß über die Drosselstelle (37) die Druckdifferenz zwischen dem Xolbentriebanschluß (12) und dem Druckraum (36) herabgesetzt wird und sich daher das Haupt-Verschluljstück (23) unter dem Einfluß des Druckmitteldruckes in dem Druckraum in eine Stellung bewegt, in der es die Strömung des Druckmittel von dem Kolbentriebanschluß (12) durch den Hauptkanal zu dem Schieberanschluß (14) steuert.
- 9. Ventilanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daB die Vorsteueröffnung mit mit der Einrichtung (31) über eine Drosselstelle (16') in Verbindung steht.
- i. Ventil zum teuer und halten einer Last, mit einem Ventilgehause, das einen Schieberanschluß, einen Kolbentriebanschluß und einen Vorsteueranschluß besitzt und eine Ventileinrichtung und eine druckmittelbetätigte Ventilbetätigungseinrichtung enthält, wobei die Ventileinrichtung unter der Wirkung eine überwiegenden Druckmitteldruckes in dem Schieberanschluß eine Verbindung zwischen diesem und dem Kolbentriebanschluß herstellt, so daß Druckmittel zu dem Kolbentriebanschluß strömen kann, und die Ventileinrichtung unter der Virkung eines vorbestimmten Druckmitteldruckes, der in der Vorsteueröffnung vorhanden ist und auf die Ventilbetätigungseinrichtung einwirkt, eine Verbindung zwischen dem Schieberanschluß und dem Kolbentriebanschluß herstellt, so daß Druckmittel zu dem Schieberanschluß strömen kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventileinrichtung und die Ventilbetätigungseinrichtung ein einstückiges Verschlußstück (23) umfassen, das mit dem Gehäuse (1C) einen Druckraum (36) begrenzt, der über eine Drosselstelle (37) mit dem Kolbentriebanschluß (12) verbunden ist, sowie ein Vorsteuer-Verschlußstück (27), des von der Ventilbetätigungseinrichtung (51) derart betatigbar ist, daß der Druckmitteldruck in dem Druckraum gegenüber dem Druckmitteldruck in dem Kolbentriebanschluß herabgesetzt wird, so daß ein den Drucknitteldruck in dem Druckraum und in dem Schieberanschluß übersteigender Druckmitteldruck in der Kolbentrieböffnung das einstücfl4ge Verschlußstück im Sinne des Herstellens der Verbindung zwischen dem Kolbentriebanschluß und dem Schieberanschluß (14) bewegt, wodurch eine Strömung von Druckmittel von dem Kolbentriebanschluß zu dem dchieberanschluß ermöglicht wird, und daß das einstückige Verschlußstück ferner die Verbindung zwischen dem Schieberanschluß und dem Kolbentriebanschluß herstellen und dadurch eine Strömung von Druckmittel von de Dchieberanschluß zu dem Kolbentriebanschluß ermöglichen kann, wenn der Druckmittelaruck in dem Schieberanschluß höher ist als in dem Kolbentriebanschluß und dem Druckraum und der Druck in der Vorsteueröffnung (11) unter dem vorherbestimmten Wert liegt.
- 11. Ventil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) einen Steuerkanal (26, 27, 17) zwischen dem Druckraum (36) und dem bchieberanschluß (14) besitzt und das Vorsteuer-Verschlußstück (27) diesen Steuerkanal öffnet oder schließt, wenn der Druckmitteldruck in der Vorsteueröffnung (11) dem vorherbestimmten Wert entspricht bzw. ihn unterschreitet.
- 12. Ventil nach anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorsteuer- Verschlußstück (27) im Sinne des Schließens des Steuerkanals (26, 27, 17) federbelastet und geeinet ist, unabhängig von der Ventilbetätigungseinrichtung (31) den Steuerkanal zu öffnen, wenn der Druckmitteldruck in dem Kolbentriebanschluß (12) und dem Druckraum (;6) einen vorherbestimmten Höchstwert überschreitet und die Federbelastung überwindet, so daß das Haupt-Verschluß-stück in eine Stellung bewegt wird, in der es eine Verbindung zwischen dem Kolbentriebanschluß und dem Schieberanschluß herstellt und daher bei einem zu hohen Druck eine Druckentlastung von dem B;olbentriebanschluß zu dem Schieberanschluß (14) stattfindet.
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