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DE2311300A1 - Tempervorrichtung fuer das tandemverfahren zur herstellung von elektrischem leiterdraht - Google Patents

Tempervorrichtung fuer das tandemverfahren zur herstellung von elektrischem leiterdraht

Info

Publication number
DE2311300A1
DE2311300A1 DE19732311300 DE2311300A DE2311300A1 DE 2311300 A1 DE2311300 A1 DE 2311300A1 DE 19732311300 DE19732311300 DE 19732311300 DE 2311300 A DE2311300 A DE 2311300A DE 2311300 A1 DE2311300 A1 DE 2311300A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
core wire
shaft
dancer
wire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732311300
Other languages
English (en)
Inventor
Yoshio Ikegami
Hirohumi Kimura
Katsumi Sugano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kobe Steel Ltd
Sumitomo Electric Industries Ltd
Original Assignee
Kobe Steel Ltd
Sumitomo Electric Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kobe Steel Ltd, Sumitomo Electric Industries Ltd filed Critical Kobe Steel Ltd
Publication of DE2311300A1 publication Critical patent/DE2311300A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/38Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating speed of driving mechanism of unwinding, paying-out, forwarding, winding, or depositing devices, e.g. automatically in response to variations in tension
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/52Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for wires; for strips ; for rods of unlimited length
    • C21D9/54Furnaces for treating strips or wire
    • C21D9/56Continuous furnaces for strip or wire
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables

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  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)

Description

Anmelder:
KOBE ST33SL, LTD., 3-18, 1-Chome, Wakinohama-Cho, Fukiai-Ku, KOBE (Japan)
SUMITOMO ELECTRIC INDUSTRIES, LTD., 15, 5-Choine, Kitahama, Higashi-Ku, OSAKA (Japan)
Tempervorrichtung für das Tandemverfahren zur Herstellung von elektrischem Leiterdraht.
Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Temper- oder Erweichungsvorrichtung, die in der Wärmebohandlungsstufe bei dem Tandem-Herstellungsverfahren für elektrischen Leiterdraht verwendet wird, bei dem das Drahtziehen, die Wärmebehandlung, das Extrusionsbeschichten, Kühlen und Aufwickeln in Tandemanordnung vorgenommen v/erden. Durch die erfindungsgemäße verbesserte Vorrichtung wird die Tatsache berücksichtigt, daß zwar in der Wärmebehandlungsstufe hohe Zugspannung erforderlich ist, daß jedoch in der Stufe des AufwickeIns eine möglichst niedrige Spannung herrschen soll.
Eine Tandemvorrichtung zur Hrjrs teilung von älektrodraJrt wird zunächst unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben.
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In der Figur bedeutet A eine Aufwickelmaschine, die durch eine Antriebsvorrichtung mit Geschwindigkeitsregelung angetrieben wird und mit konstanter Geschwindigkeit entsprechend einem von einer Einstellvorrichtung B gegebenen Signal rotiert. Diese Aufwickelvorrichtung nimmt einen Draht C mit konstanter Geschwindigkeit auf. D ist eine Drahtziehmaschine, die von einem Antrieb mit Geschwindigkeitsregelung betrieben wird und Ii ist eine _ Rollenanordnung mit lose gelagerter Rolle (Tänzerrolle ), welche Draht mit festgelegter Länge zwischen der Drahtziehmaschine D und der Aufwickelmaschine A speichert, wobei die gespeicherte Länge durch einen Förderdetektor F abgetastet wird. Die Drahtziehmaschine rotiert mit einer Geschv/indigkeit entsprechend einem Signal, welches die Summe aus dem von der Einstellvorrichtung B festgelegten Signal und dem Ausgangssignal des Förderdetektors F darstellt.
Das Ausgangssignal des Förder- bzw. Verschiebungsdetektors F wird so eingestellt, daß es negativ ist, wenn die in der Tänzerrollenanordnung E gespeicherte Länge größer ist als eine vorbestimmte Länge und ist im entgegengesetzten Fall positiv. Das bedeutet, daß die Tänzcrrollenanordnung E den Wert der Differenz zwischen der Geschv/indigkeit des Drahts C, der aus der Drahtziehmaschine D austritt, und der Geschwindigkeit des Drahts C,der von der Aufwickelmaschine A aufgewickelt wird abtastet und integriert, um auf diese V/eise eine Regelung der Drahtziehmaschine D gegenüber der Aufwickelmaschine A zu erreichen.
Ferner ist zwischen der Drahtziehmaschine D und der Tänzerrollenanordnung E eine Einrichtung für einen Wärmebehandlungsvorgang G vorgesehen, um auf diese Weise den weiterlaufenden Draht C zu tempern bzw. vorzuglühen, indem Strom durchgeleitet wird. Die Zuführung von Strom
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zu dem Draht C erfolgt beispielsweise durch elektrischen Kontakt der Zuführungsrolle und des Drahts C in dem System der Direktzuführung oder durch Kurzschließen von Draht C auf der Rolle in dem Induktionsheizsystem. Der die Tänzerrollenanordnung E verlassende Draht wird einem Extrusionsbeschichtungsvorgang bei H unterworfen, wobei ein isolierender Überzug aufgetragen wird, und wird danach in einem Kühlwassergefäß I gekühlt.
In der konventionellen Herstellungsvorrichtung wird jedoch bei einer Erhöhung der Geschwindigkeit der Anstieg der Zugspannung in- der Tänzerrollenanordnung E, dem Extruder H und dem Kühlwassergefäß I erhöht. Daher steigt die Spannung des Drahts C, der in die Aufwickelmaschine A eintritt, an und wenn eine gewisse Geschwindigkeit überschritten wird, kann der Kern gedehnt oder zerrissen werden, wodurch die Qualität des Drahts verschlechtert wird.
Auch wenn das Gewicht an der Tänzerrollenanordnung E vermindert wird, um die Spannung des in die Aufwickelmaschine A eintretenden Drahts C unterhalb eines festgelegten Werts zu halten, vermindert sich die Spannung am Austritt der Vorrichtung für die Wärmebehandlungsstufe G und der Kontaktdruck zwischen der Rolle und dem Draht wird vermindert, was zur Funkenbildung führen kann und dadurch den Bruch des Drahts verursachen kann. Aufgrund der Begrenzung des Spannungsanstiegs in der Tänzerrollenanordnung E, dem Extruder H und dem Kühlwassergefäß I unterhalb des festgelegten Werts, wird außerdem die Drahtgeschwindigkeit in unerwünschter Weise unter einen festgelegten Wert begrenzt und außerdem wird die Wirksamkeit der Wärmebehandlungsstufe G unvollständig.
Durch die Erfindung werden die vorstehend erläuterten Schwierigkeiten vermieden. Durch die Erfindung wird eine Vorrichtung geschaffen, durch welche der Bruch und die
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Qualitätsverminderung von elektrischem Leiterdraht in einer sogenannten Tandem-Drahtherstellvorrichtung vermieden wird, in der elektrischer Leiterdraht durch die aufeinanderfolgenden Stufen des. Drahtziehens, der Wärmebehandlung, des Beschichtens, Kühlens und Aufwickeins hergestellt wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß Tänzerrollenanordnung und Winde (bzw. Antriebsrolle, capstan) in spezieller Anordnung miteinander kombiniert sind, sodaß die Zugspannung in der Wärmebehandlungsstufe unabhängig von der Zugspannung in darauffolgenden Stufen festgelegt wird, v/obei eine gute Wärmebehandlung und die Durchführung des Herstellungsverfahrens mit hoher Geschwindigkeit ermöglicht wird.
Es ist spezielle Aufgabe der Erfindung,eine Vorrichtung zugänglich zu machen, in der die Spannung des Drahts in der Wärmebehandlungsstufe und in den anschließenden Stufen stabilisiert wird, um die Wärmebehandlung zu verbessern.
Es ist daher kennzeichnend für die Erfindung, daß eine Spannungsstabilisierende Einrichtung vorgesehen ist, welche die Spannung des Kerndrahts in der Wärmebehandlungsstufe unabhängig von der Spannung des Kerndrahts in den nachfolgenden Stufen festlegt. Dies erfolgt erfindungsgemäß mit Hilfe einer Erweichungsvorrichtung, die mit einer ersten Tänzerrollen-Anordnung (Rollenanordnung mit lose gelagerter Rolle), einer zweiter Tänzerrollen-Anordnung (Rollenanordnung mit lose gelagerter Rolle) und einer ersten Winde oder Rolle (capstan) zwischen der ersten Tänzerrollen-Anordnung und der zweiten Tänzerrollen-Anordnung ausgestattet ist.
Die Erfindung hat außerdem folgende Merkmale: Das Vorliegen eines Temperungsmechanismus zum Erweichen des Kerhdrahts vor der ersten Tänzerrollen-Anordnung erhöht den Kontaktdruck zwischen der Leitrolle und dem Kerndraht,
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der erforderlich ist, um Strom durch den Kerndraht leiten zu können, wodurch ein zufriedenstellendes Tempern erzielt wird;
die Anordnung einer Wiederaufheizvorrichtung zum Nachheizen des erweichten Kerndrahts zwischen der ersten Tänzerrollen-Anordnung und der ersten Winde (capstan) entfernt an dem Kerndraht haftende Wassertropfen und erhitzt den Kerndraht auf eine Temperatur, die so gewählt ist, daß er durch Extrusionsbeschichten überzogen werden kann;
durch die Anordnung eines Heißluftgenerators zwischen der ersten Winde und der zweiten Tänzerrollen-Anordnung und durch das Vorsehen einer wärmeisolierenden Wandung, welche die erste Winde und die zweite Tänzerrollen-Anordnung umschließt, kann vermieden werden, daß der wiederaufgeheizte Drahtkern durch die erste Winde und die zweite Tänzerrollen-Anordnung abgekühlt wird; durch die Anordnung eines zweiten Motors und eines zweiten stufenlosen Schaltgetriebes zum Antrieb der ersten Winde oder Antriebsrolle getrennt von dem ersten Motor und einem ersten stufenlosen Umschaltgetriebe zum Antrieb des Heizmechanismus und durch Regelung des ersten Motors oder des ersten stufenlosen Schaltgetriebes durch Variieren der ersten Tänzerrollen-Anordnung und durch Regeln des ersten und des zweiten Motors oder des ersten und des zweiten stufenlosen Schaltgetriebes durch Variieren der zweiten Tänzerrollen-Anordnung kann die Umfangsgeschwindigkeit der Leitrolle der ersten Antriebswinde größer gemacht werden als die Umfangsgeschwindigkeit der Leitrolle in der Heizvorrichtung und der Wiederauf he izvorrichtung, und der Kontaktdruck zwischen der Leitrolle in der Heiz- und in der Wiederaufheizvorrichtung und dem Kerndraht kann erhöht werden, wodurch die Funkenbildung und infolgedessen der Bruch des Kerns vermieden werden. Da außerdem die Spannung des Kerndrahts nach der ersten Winde erniedrigt werden kann, v/ird es
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sehr einfach, die Dehnung und den Bruch des Kerndrahts in der Nachbarschaft der Aufwickelmaschine zu vermeiden. Das Vorsehen einer Kupplung, die wahlweise das erste stufenlose Schaltgetriebe und das zweite stufenlose Schaltgetriebe verbindet, erleichtert den Drahtfixierungsvorgang zu Beginn des Verfahrens.
Nachstehend werden die beiliegenden Zeichnungen erläutert. Darin bedeutet
Fig. 1 eine schematische Darstellung, in der eine Tandera-Herstellungsvorrichtung für beschichteten Draht erläutert wird.
Fig. 2 ist die schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Erweichungsvorrichtung.
Fig. 3 zeigt das Antriebssystem für diese Vorrichtung.
Fig. 4 zeigt die Achse der Leitrolle längs Linie A-A in Fig. 2.
Fig. 5 zeigt den Hauptteil der Erweichungsmaschine, die obere Achswelle der Erweichungsmaschine und die untere Achswelle der Erweichungsmaschine.
Fig. 6 zeigt den Hauptteil der Erweichungsraaschine längs Linie C-C der Fig. 5.
Fig. 7 zeigt die erste Tänzerrollen-Anordnung längs Linie C-C der Fig. 2.
Fig. 8 zeigt den Hauptteil der ersten Tänzerrollen-Anordnung längs Linie H-H der Fig. 7
Fig. 9 zeigt die Achswellen der oberen Wiederaufheiz-Leitrolle und der unteren Wiederau.fheiz-Leitrolle längs Linie D-D der Figur 2.
Fig. 10 zeigt die Welle der ersten Wind3 und die zweite Tänzerrollen-Anordnuug längs Linie E-E der Fig. 2.
Fig. 11 zeigt den Hauptteil der zweiton Tänzerrcllen-Anordnung längs Linie J-J der Fig. 10.
Fig. 12 zeigt die Zwischenwelle lan go L:;n.ij :V-F eier Fig. 3.
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Fig. 13 zeigt eine weitere Auiührungsform der zweiten Tänzerrollen-Anordnung.
Die vorstehend angegebenen Ziele, Gegenstände und Vorteile der Erfindung werden durch die nachstehende Beschreibung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen verdeutlicht, die eine Ausführungsform der Erfindung, eine Vorrichtung zum Herstellen von beschichtetem Draht für Verbindungskabel darstellen.
In den Zeichnungen ist Fig. 2 eine Frontansicht, welche das Schema der erfindungsgemäßen Erweichungsvorrichtung zeigt, und Fig. 3 zeigt das Antriebssystem dieser Vorrichtung. In Fig. 2 ist 1 eine Ziehbank, 2 ist der Rahmen der Erweichungsvorrichtung, 3 eine Nachbearbeitungsrolle oder -winde beim Drahtziehen, 4 ist eine Vorheizrolle, 5 und 6 sind feststehende Leitrollen, 7 ist eine einstellbare Leitrolle, 8 ist eine obere Erweichungsrolle, 9 ist eine untere Erweichungsrolle, 10 ist eine obere Leitrolle der Erweichungsvorrichtung, 11 ist eine obere Leitrolle einer ersten Tänzerrollen-Anordnung, 12 ist eine untere Leitrolle der ersten Tänzerrollen-Anordnung, 13 ist eine obere Leitrolle der Wiederaufheizvorrichtung, 14 ist eine untere Leitrolle der Wiederaufheizvorrichtung, 15 ist eine vordere Rolle einer ersten Antriebswinde, 16 ist eine rückwärtige Rolle der · ersten Antriebswinde, 17 ist eine obere Leitrolle einer zweiten Tänzerrollen-Anordnung, 18 ist eine unsere Leitrolle der zweiten Tänzerrollen-Anordnung und 19 ist eine Führungsrolle, die vor dem vorher beschriebenen ExtrusionsbeschichtungsVorgang angeordnet ist. In Fig. 3 bedeutet 20 einen ersten Motor zum Antrieb der Drahtziehmaschine, der Vorheizvorrichtung und des Erweichungsmechanismus während des normalen Verfahrens, 21 ist ein zweiter Motor zum Antrieb der Wiederaufheizvorrichtung Und der ersten V/indenvorrichtung während des normalen Betriebs, 22 ist ein erstes stufenlosses Schalt-
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getriebe zum Einstellen der Umfangsgeschwindigkeit der Leitrolle der Drahtziehmaschine und des Erweichungsmechanismus, 23 ist ein zweites stufenloses Schaltgetriebe zum Einstellen der Umfangsgeschwindigkeit der Leitrolle der Wiederaufheizvorrichtung und der ersten Windenvorrichtung, 24 ist ein Schaltgetriebe zum Umkehren der Rotationsricntung der Leitrolle des Erweichungsmechanismus und der Leitrolle der Wiederaufheizvorrichtung, 25 ist die Welle der Vorheiz-Leitrolle, 26 ist die Welle der oberen Leitrolle der Erweichungsvorrichtung, 27 ist die Welle der unteren Leitrolle der Erweichungsvorrichtung, 28 ist die Welle der oberen Leitrolle der Wiederaufheizvorrichtung, 29 ist die Welle der unteren Leitrolle der Wiederaufheizvorrichtung, 30 ist die vordere Welle der ersten Windenanordnung, 31 ist die rückwärtige Welle der ersten Windenvorrichtung und 32 ist eine Zwischen welle. Wie aus beiden Figuren klar ersichtlich ist, ist die Nachbearbeitungswinde 3 der Drantziehmaschine auf der Zwischenwelle 33 gelagert, die Rolle 4 der Vorheizvorrichtung ist auf Welle 25 gelagert, die obere Leitrolle der Erweichungsvorrichtung und die Führungsrolle 10 sind auf der Welle 26 gelagert, die untere Rolle 9 der Erweichungsvorrichtung ist auf Welle 27 gelagert, die obere Leitrolle 11 der ersten Tänzerrollen-Anordnung ist auf einer Welle 34, die an dem Rahmen 2 befestigt ist, gelagert, die untere Leitrolle 12 der ersten Tänzerrollen-Anordnung ist auf einer Welle 36 gelagert, die an den Hauptteil 35 der ersten Tänzerrollen-Anordnung, der sich in Rahmen 2 auf und ab bewegt, befestigt ist, die obere Leitrolle 13 der Wiederaufheizvorrichtung ist auf der Welle 28 gelagert, die untere Loitrolle 14 der Wiederaufheizvorrichtung ist auf Welle 29 gelagert, die vordere Leitrolle 15 der ersten Winde int auf Welle 30 gelagert, die rückwärtige Rolle 16 der ersten tfinde und die obere Lsitrolle 17 der zweiten Tänzc-rroll'^.-Anordnun.g sind auf Welle 31 gelagert und die unteru Leitrolle 18 der zweiten
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Tänzerrollen-Anordnuiig ist auf Welle 38 gelagert, die an dem Hauptteil 37 der zweiten Tänzorrollen-Anordnung, der sich in Rahmen 2 auf und ab bewegt, befestigt ist.
Anstelle der vorsteheiid beschriebenen zweiten Tänzerrollen-Anordnung kann eine andere Art einer zweiten Tänzerrollen-Anordnung, die in Fig. 13 gezeigt ist, in dem
Spannungsstabilisierenden Mechanismus angewendet werden. Der Detektor 126 tastet die Geschwindigkeit oder Spannung des Drahts zwischen den Rollen 16 und 19 ab und regelt
die entsprechenden Antriebssysteme.
Ein Hart-Kupfer-Kerndraht W1 , der durch die Drahtziehbank gezogen wurde, kommt über die Nachbearbeitungswinde des Drahtziehens 3 mit der Vorheizrolle 4 in Berührung und wird durch die feststehenden Führungsrollen 5 und 6 und die einstellbare Führungsrolle 7 geführt, kommt in Kontakt mit der oberen Rolle 8 der Erweichungsvorrichtung und danach mit der unteren Rolle 9 der Erweichungsvorrichtung und läuft von dort aus über die obere Leitrolle 10 und kommt mit der oberen Rolle 11 der ersten Tänzerrollen-Anordnung in Berührung, welche die erste Vorrichtung mit Tänzerrollen darstellt. Nach dem Kontakt mit der Rolle 11 kehrt der Kerndraht Wp zweimal zu der unteren Rolle 12 der ersten Tänzerrollen-Anordnung um und kommt dann mit der unteren Rolle 14 der Wiederaufheizvorrichtung und der oberen Rolle 13 der Wiederauf-
heizvorrichtung in Kontakt, die gemeinsam die Wiederauf- heizvorrichtung bilden. Danach koimnt er mit der vorderen Rolle Yj in Kontakt, die sich in der ersten Antriebswindenvorrichtung befindet. Nach zweimaliger Umkehr zu der
rückwärtigen Rolle 16 kornint er mit der oberen Leitrolle 17 in Kontakt, die in der zweiten Tänzerrollen-Vorrichtung angeordnet ist, und kehrt zweimal um zu der unteren
Rolle 18. Danach wird er durch die Leitrolle 19 geführt, durchläuft die nächste ο kufe der !'■ κ truuiorir;be schiel ι lung
und die.anschließenden Stufen, wobei als Produkt ein mit
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Isolierschicht überzogener Draht erhalten wird, der für Verbindungskabel gee.ignet ist. Das vorstehende Verfahren wird nun genauer erläutert. Zur bequemeren Beschreibung werden zuerst die Stufen beschrieben, Jn denen der Draht VL von einer ersten Ziehbank 1 durch die erste Täiizerr-ollen-Vorrichtung geführt wird.
In den Figuren 2 bis 6 ist die Vorheizrolle 4, v;ie sie in Fig. 4 gezeigt wird, eine Vorheizroüle mit guter Leitfähigkeit, die so angeordnet int, daß sie mit der Welle 25 rotiert, die drehbar über die Lager 40 in einem Ge häuse 39 in Rahmen 2 über einen Stromzuführring 41 an einem Ende der Welle 25 drehbar angeordnet ist. 3ie ist mit einer Stromzuführungsbürste 44 verbunden, die mit dem Stromzuführungsring 41 durch eine Welle 43 aus iso lierendem Material verbunden ist, die sich aus einem Träger 42 für die Stromzuführungnbürste erstreckt, der an dem Gehäuse 39 befestigt ist. Am anderen Ende der Welle 25 ist eine Einstellscheibe 45 befestigt und um die Scheibe 45 läuft ein Einstellriemen 46.
In Fig. 5 ist die obere Rolle 8 der Erweichungsvorrich tung auf einem Ende der Welle 26 für die obere Rolle der Erweichungsvorrichtung gelagert, die über die Lager 49 in einem Gehäuse 40 gelagert ist, welches über Iso latoren 47 an den Maschinenkörper in dem Rahmen montiert ist, sodaß die Rolle mit der V/elle 26 innerhalb eines Stromzufuhrungsrings 50 rotiert. Die obere Leitrolle 10 der Erweichungsvorrichtung ist über ein Lager 51 auf das Ende der Welle außerhalb der Rolle 8 montiert und ist mit einer Stromzufuhrungsbürste 54 verbunden, die durch eine isolierende Dürctenv/elle 53, welche aus uincu an dem Gehäuse 48 befestigten Träger 52 vorspringt, an dein Stromzuführungcrir-g 50 befestigt ir.;., .,"in:: JJj'^teilscheibe 55 ist an dem anderen linde de:.· VZ-Ii?.' 26 der Rolle vüi'bu.iden und c Li: LiIiSv1KJJiCr-"'! [·/> l^aft v.vi die Scheibe 55.
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In gleicher Weise wie die vorher beschriebene Rolle 8 ist die untere Rolle 9 der Erweichungsvorrichtung durch einen Stromzuführungsring 59 mit einem Ende der Welle 27 verbunden, die drehbar durch die Lager 58 in einem Gehäuse 57 gelagert ist, und der Ring 59 ist durch einen auf Gehäuse 57 vorgesehenen Träger 61 und eine Bürstenwelle 62 mit einer Stromzuführungsbürste 60 verbunden. Eine Einstellscheibe 63 ist mit einem Ende der Welle 27 verbunden und um diese Scheibe läuft ein Einstellriemen 64.
Die obere und die untere Rolle 8 und 9 der Erweichungsvorrichtung liegen einander in vertikaler Richtung gegenüber und zwischen den Rollen 8 und 9 sind Erweichungsrohre 65 und 66 vorgesehen.
Die in Figuren 5 und 6 gezeigten Erweichungsrohre 65 und 66 haben Kühlkammern 67, die mit einem die Oxydation verhindernden Mittel gefüllt sind, wie Wasserdampf, Wasser oder Inertgas, um die Oxydation von Hartkupfer-Kerndraht W1 zu verhindern. Die Rohre 65 und 66 sind mit Hilfe einer Klammer 68 verbunden und lassen sich durch ein Scharnier 69 bewegen. Eine Dichtung 70 ist vorgesehen, um den Austritt des die Oxydation verhindernden Mittels zu vermeiden. Nachstehend wird der ErweichungsVorgang beschrieben, der durch Tempern des Hartkupfer-Kerndrahts W^ und Überführung in Weichkupfer-Kerndraht Wp erfolgt. Wenn der durch die Drahtziehmaschine 1 gezogene Hartkupfer-Kerndraht W-. der vorstehend beschriebenen oberen Rolle 8 der Erweichungsvorrichtung zugeführt und mit dieser in Kontakt gebracht wird, wird der Plus-Pol einer Stromquelle an die Stromzuführungsbürste 54 angelegt und Strom wird durch den Kerndraht W^ durch den Strorazuführungsring 50 und die obere Rolle 8 der Erweichungsvorrichtung geführt, die durch die Rolle 4 der Vorheizvorrichtung, den Stromzuführungsring 41 und die Stroirzuführungsbürste 4^, wie in Fig. 4 gezeigt ist, geerdet ist.
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Venn der Strom durch den Kerndraht W1 fließt, erhöht sich die Temperatur des Drahts W1 aufgrund des elektrischen Widerstands auf die Anlaßtemperatur und die Regelung der Anlaßtemperatur wird durch die VertikaTbewegung der Leitrolle 7 erreicht.
Der mit der oberen Rolle 8 der Erweichungsvorrichtung in Kontakt stehende Kerndraht W1 läuft durch die Erweichungsrohre 65 und 66 und kommt mit der unteren Rolle 9 der Erweichungsvorrichtung in Berührung und kehrtdann um , um erneut die Erweichungsrohre 65 und 66 zu durchlaufen und wird durch die Leitrolle 10 der Erweichungsvorrichtung als Weichkupfer-Kerndraht Wp weitergeführt. Wenn der Plus-Pol der Gleichstromquelle in der vorstehend beschriebenen Weise mit der Stromzuführungsbürste 54 der Erweichungsvorrichtung verbunden wird, fließt der Strom durch den Hartkupfer-Kerndraht W1 und tritt in die untere Rolle 9 der Erweichungsvorrichtung ein und wird durch den Stromzuführungsring 59 und die Stromzuführungsbürste 60 geerdet. Wenn daher der Strom durch den Kerndraht W1 fließt, erhöht sich seine Temperatur durch den elektrischen Widerstand auf die Anlaßtemperatur (Erweichungstemperatur) und der Hartkupfer-Kerndraht W1 wird in einen Weichkupfer-Kerndraht W2 übergeführt. Da dieser Erweichungsvorgang, wie vorstehend beschrieben, bei hoher Temperatur vor sich geht, sind in den Erweichungsrohren 65 und 66 Kühlkammern 67 vorgesehen, die mit einem die Oxydation verhindernden Mittel gefüllt sind. Da der Kerndraht W1 oxydiert wird und seinen Glanz verliert, wenn er bei der Anlaß- oder Erweichungstemperatur der Luft ausgesetzt wird, wird die Erweichungstemperatur erniedrigt, indem die Kühlkammern 67 mit Kühlwasser gefüllt werden.
Der in der vorstehend beschriebenen Weise aus dem Hartkupfer-Kerndraht W1 erhaltene Weichkupfer-Kerndraht W2
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0 wird durch die erste Tänzerrollen-Vorrichtung Diese erste Tänzerrollen-Anordnung wird nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 2, Fig. 7 und Fig. 8 beschrieben.
Der Weichkupfer-Kerndraht W2, der die Leitrolle 10 der Erweichungsvorrichtung verläßt, kommt mit der oberen Rolle 11 der ersten Tänzerrollen-Anordnung in Berührung und windet sich zweimal um die Rolle 12, die im Körper 35 der ersten Tänzerrollen-Anordnung vorgesehen ist und die vertikal beweglich ist, und wird dann zu der Rolle 14 der Wiederaufheizvorrichtung geführt. Wie.in Fig. 7 gezeigt wird, ist die obere Rolle 11 der ersten Tänzerrollen-Anordnung mit Hilfe eines Lagers 71 drehbar auf der Welle 34 gelagert, die auf dem Rahmen 2 befestigt ist. Auf der unteren Seite des Rahmens 2 gegenüber der oberen Rolle 11 ist der Körper 35 der ersten Tänzerrollen-Anordnung montiert, welcher vertikal längs Rahmen 2 beweglich ist. Wie in Fig. 8 gezeigt ist, ist der Rahmen 2 mit einem ausgebuchteten Teil 72 versehen, der in jedem vorderen Teil seiner Seitenwände eine daran befestigte Leitschiene 73 aufweist, und eine Führungsrolle 74, die auf der Schiene 73 rollt, ist auf jeder Seite des Körpers 35 vorgesehen. Eine Achse 36 erstreckt sich aus dem Körper 35 und die untere Rolle 12 der ersten Tänzerrollen-Anordnung ist drehbar mit Hilfe eines Lagers 75 auf der Welle 36 gelagert. Wenn der Körper 35 sich aus seiner Standardlage bei normalem Betrieb herausbewegt, wird ein positives oder negatives Rotationssignal, entsprechend seiner Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung^ an die Drahtziehmaschine 1 und den ersten Motor 20 zum Antrieb der Erweichungsvorrichtung oder das erste stufenlose Schaltgetriebe 22 gegeben, wodurch die Geschwindigkeit geregelt wird.
Um ferner den Ausgangs-Kont aktdruck des Kerndrahts an der unteren Rolle 9 der Erweichungsvorrichtung und den
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Blntritts-Kontaktdruck des Kerndrahts an der unteren Rolle 14 der Wiederaufheizvorrichtung innerhalb eines geeigneten Bereiches für die Spannung des Weichkupfer- Kerndrahts W2 zu halten, ist im unteren Teil des Körpers 35 ein Gewicht 76 vorgesehen, dessen Einstellung möglich ist. Darüberhinaus kann die vertikale Veränderung der Lage des Körpers 35 mit Hilfe eines Detektors 77 abgetastet werden. Zu diesem Zweck ist am oberen und am un teren Teil des ausgebogenen Teils 72 ein Paar Bügel 78 vorgesehen, wovon der obere Bügel 78 eine kurze Welle und der untere Bügel 78 ein Kegelgetriebe 80 aufweist. Bin drehbarer Zylinder 82 ist dazwischen angeordnet. Dieser Zylinder hat einen Mitnehmer 81, der über seine Länge hinweg, den gewünschten Toisionswinkel aufweist, und der Mitnehmer auf dem Zylinder 82 arbeitet mit einem Paar Mitnehmerrollen 83 zusammen, die nach rückwärts vom Kör per 35 aus vorspringen. Wenn die in dem Körper 35 vorge sehenen Teile (pasts) "12, 3 ,etc. sich als ganzes vertikal bewegen, werden die Mitnehmerrollen 83 längs des Torsionswinkels des Mitnehmers 81 betrieben und drehen dadurch den drehbaren Zylinder 82 um seine Achse und diese Drehung wird auf eine Welle 85 übertragen, die ein Kegelgetriebe 84 aufweist, welches in das Kegelgetriebe 80 eingreift und wird dann weiter durch ein Zahn radgetriebe 86, das am anderen Ende der Welle 85 ange ordnet ist, auf ein Zahnradgetriebe 87 des Detektors 77 übertragen, wodurch die vertikale Verschiebung der Lage des ersten Tänzerrollen-Körpers 35 durch Detektor 77 angezeigt wird.
Der Kerndraht Wg, der von der ersten Tänzerrollen-Vorrichtung kommt, wird dann in eine Wiederaufheizvorrichtung geführt. Diese Wiederaufheizvorrichtung wird im einzelnen in Figur 9 dargestellt. Wie diese Figur zeigt, ist die obere Rolle 13 der Wiederaufheizvorrichtung auf eine Welle 28 montiert, die drehbar durch die Lager 90 in
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einem Gehäuse 89 gelagert ist, welches durch die Isolatoren 88 auf den Maschinenkörper in Rahmen 2 montiert ist. Dabei ist auf einem Ende der Welle 28 ein StromzufUhrungsring 91 befestigt, auf welchem die Rolle 13 befestigt ist, während am anderen Ende der Welle 28 eine Einstellscheibe 92 befestigt ist, um die Rolle 13 durch Drehung der Welle ebenfalls in Rotation zu versetzen. Eine Stromzuführungsbürste 93 ist an einem Stromzuführungsring 91 befestigt und die Bürste 93 und ein Träger 94, der auf dem Gehäuse 89 befestigt ist, sind mit Hilfe einer Bürstenwelle 96 miteinander verbunden. Andererseits ist eine untere Rolle 14 der Wiederaufheizvorrichtung auf einem Stromzuführungsring 98 befestigt, der an einem Ende der Welle 29 angeordnet ist, die mit Hilfe von Lagern 97 in einem Gehäuse 96 befestigt ist, und diese Rolle rotiert zusammen mit der Welle 29. Der feststehende Stromzuführungsring 98 und das Gehäuse 96 sind mit einer Stromzuführung?bü^*?te 99» deren Welle 100 und mit einem Träger 101 in gleicher Weise wie vorstehend beschrieben, ausgestattet, und wenn die obere Stromzuführungsbürste 93 der Wiederaufheizvorrichtung mit einem Plus-Pol einer Gleichstromquelle verbunden wird, wird ein Strom durch den Kerndraht Wg geleitet und kommt mit diesem durch den StromzufUhrungsring 91 und die Rolle 13 in Kontakt, und der Strom tritt in die untere Rolle 14 der Wiederaufheizvorrichtung ein und wird dann durch den Stromzuführungsring 98 und die Stromzuführungsbürste 99 geerdet. Wenn der Strom durch den Kerndraht Wg'fließt, erhöht sich die Temperatur des Kerndrahts Wp, der in die Extrusionsbeschichtungsstufe H eintritt, durch den elekid.-schen Widerstand auf die optimale Temperatur für diese Stufe und an dem Kerndraht W^ haftende Wassertropfen werden entfernt, was zu einer verbesserten Beschichtung mit Isoliermaterial in dem Querspritzkopf beiträgt. Am anderen Ende der Achswelle 29 sind ferner der zweite Motor 21 (Fig. 3) zum Antreiben der Wiederaufheizvorrich-
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tung und der ersten Windenvorrichtung befestigt, sowie eine Riemenscheibe 103 zur Übertragung von Kraft durch den V-Riemen 102, zusammen mit einer Einstellscheibe 104, wobei ein Einstellriemen 105 um-die Scheibe 104 und die Scheibe 92 der oberen Welle 28 läuft. Außerdem ist eine Einstellscheibe 106 an der Welle 29 befestigt und ein Einstellriemen 107, der um die Scheibe 106 läuft, steht durch Zugspannung in Verbindung mit dem zweiten stufenlosen Umschaltgetriebe 23 zum Einstellen der Umfangsgeschwindigkeit der Rollen der Wiederaufheizvorrichtung und der ersten Windenvorrichtung. Außerdem ist eine Kupplung an einer Welle 111 befestigt, die eine V-Scheibe 110 mit einem V-Riemen 109 zum Antreiben der Erweichungsvorrichtung und des Umschaltgetriebes 24 zum Umkehren der Rotationsrichtung der Wiederaufheizvorrichtung verbindet, und die Kupplung 112 ist zur Erleichterung des Vorgangs der Drahtfixierung im mittleren Teil des Antriebssystems (das nachstehend ausführlicher beschrieben wird) vorgesehen, sodaß die Drahtziehmaschine, die Erweichungsvorrichtung, die Vorheizvorrichtung, die erste Windenvorrichtung und die Wiederaufheizvorrichtung als ganzes angetrieben wird.
Der Weichkupfer-Kerndraht Wp,der die untere Rolle der Wiederaufheizvorrichtung verläßt, wird dann in die erste Windenvorrichtung (capstan apparatus) geführt. Im einzelnen tritt der Weichkupfer-Kerndraht W2 von der Rolle 14 aus in die vordere Rolle 15 der ersten Windenvorrichtung ein und windet sich zweimal um die rückwärtige Rolle 16 der ersten Windenvorrichtung und tritt dann aus und läuft auf die obere Rolle 17 der zweiten Tänzerrollen-Anordnung. In diesem Fall wird der Kontaktdruck des Weichkupfer-Kerndrahts am Austritt der unteren Rolle 14 der Wiederauf heizvorrichtung erhöht, um die Funkenbildung aufgrund von -unzureichendem Kontakt zu verhindern, indem die Umfangsgeschwindigkeit jeder der Rollen 15 und 16 der ersten Windenvorrichtung mit Hilfe des zweiten stufenlosen
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Umschaltgetriebes 23 in Fig. 3 auf einen höheren Wert eingestellt wird, als die Umfangsgeschwindigkeit der unteren Rolle 14 der Wiederaufheizvorrichtung.
Die erste Windenvorrichtung wird unter Bezugnahme auf Fig. 10 beschrieben. Die vordere Rolle 15 ist an einer Welle 30 befestigt und am anderen Ende der Welle 30 sind Einstellscheiben 113 und 114 befestigt. Die Welle 30 ist mit Hilfe von Lagern 115 in einem Gehäuse 116 drehbar gelagert.
Die rückwärtige Rolle 16 ist an der Welle 31 befestigt und mit dem anderen Ende der Welle 31 ist eine Einstellscheibe 117 befestigt. Die Welle 31 ist ebenfalls mit Hilfe der Lager 118 drehbar in einem Gehäuse 119 angebracht. Außerdem ist auf der Welle 31 außerhalb der rückwärtigen Rolle 16 eine obere Rolle 17 der zweiten Tänzerrollen-Anordnung drehbar befestigt, und ein Einstellriemen 120 für die Wiederaufhcizvorriehtung und die erste Windenvorrichtung läuft um die Scheibe 113; ein Einstellriemen 121 läuft um die Scheiben 114 und 117.
Wenn daher auf die Einstellscheibe 113 von der Wiederauf heizvorrichtung mit Hilfe des Einstellriemens 120 Kraft übertragen wird und die vordere Rolle 15 der ersten Windenvorrichtung durch die Welle 30 angetrieben wird, wird die Einstellscheibe 114 zusammen mit der Einstellscheibe 113 angetrieben, wodurch Kraft auf die Einstellscheibe 117 über den Einstellriemen 121 übertragen wird und die rückwärtige Rolle 16 der ersten Windenvorrichtung wird angetrieben. Die Geschwindigkeit des Weichkupfer-Kerndrahts W2 wird erhöht, sodaß die Umfangsgeschwindigkeit der vorderen Rolle 15 und der rückwärtigen Rolle 16 der ersten Windenvorrichtung stärker erhöht wird als die Umfangsgeschwindigkeit der unteren Rolle der V/i eder auf heizvorrichtung, was mit Hilfe des zweiten stufenlosen Umschaltgetriebes 23 in Fig.3 erfolgt. Der
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Draht wird aufgewickelt und der Austritts-Kontaktdruck des Weichkupfer-Kerndrahts W2 an dor unteren Rolle 14 der Wiederaufheizvorrichtung wird in dem geeigneten Bereich der Zugspannung des Weichkupferdrahts W2 erhöht, sodaß Funkenbildung am Austritt der unteren Rolle 14 der Wiederaufheizvorrichtung ausgeschaltet wird.
Unterhalb der oberen Rolle 17 der zweiten Tänzerrollen-Anordnung ist die untere Rolle 18 der zweiten Tänzeirollen-Anordnung so vorgesehen, daß eine vertikale Bev;egimg möglich ist, und die zweite Tänzerrollen-Vorrichtung ist so konstruiert, daß sie gleiche Teile aufweist, wie die erste Tänzerrollen-Vorrichtung.
Im einzelnen ist im unteren Teil des Rahmens 2 gegenüber der Rolle 16 der Körper der zweiten Tänzerrollen-Anordnung 37 montiert, der vertikal längs Rahmen 2 beweglich ist. Wie in Fig. 11 gezeigt ist, ist der Kalmen 2 mit einem ausgebuchteten Teil 122 versehen, dessen Seitenwände in ihren vorderen Teilen mit daran befestigten Leitschienen 123 versehen sind. Auf diesen rollende Führungsrollen 124 sind auf beiden Seiten des Körpers 37 drehbar vorgesehen und eine Welle 38 ist an dem Körper 37 befestigt und erstreckt sich aus diesem. Auf dieser Welle ist die untere Rolle 18 der zweiten Tänzerrollen-Anordnung drehbar gelagert. Wenn der Körper 37 sich aus seiner Standardlage bei normalem Betrieb herausbewegt, wird ein positives oder negatives Rotationssi{:nal, entsprechend seiner Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung., r-ri die Drahtziehmaschine 1 und den ersten Motor 20 fesam-*«- tri oder das erste stuvc.r.-lose Umschaltgetriebe 22 weitergegeben und das gleise Signal wird an den zweiten Antriebsmotor 21 des zweiton stufenlosen Umschaltgetriebes 23 gegeben, v/odurch cAe Geschwindigkeit geregelt wird. Es ist zwar ein einstellbares 'Gewicht 125 vorgesehen, ve im auch zwischen cK -
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Kerndraht und der Rolle keine Funken gebildet werden, wie in der ersten Tänzerrollen-Anordnung. Das Gewicht 125 kann daher in geringem Maß innerhalb eines Bereiches geregelt werden, der die glatte vertikale Bewegung des zweiten Tänzerrollen-Körpers 37 ermöglicht.
Darüberhinaus kann die vertikale Verschiebung der Lage des Körpers 37 durch einen Detektor 126 angezeigt werden. Zu diesem Zweck ist ein Paar Bügel 127 im oberen und unteren Teil des ausgebuchteten Teils 122 anmontiert und der obere Bügel hat eine kurze Welle 128 und der untere Bügel.ist mit einem Kegelgetriebe 129 versehen. Ein drehbarer Zylinder 131 mit einem Mitnehmer 130, der einen gewünschten Torsionswinkel über seine Länge hinweg aufweist, ist dazwischen angeordnet. Ein Paar Mitnehmerrollen 141, die von dem Körper 37 aus nach hinten vorspringen, arbeiten mit dem Mitnehmer des Zylinders 131 zusammen. Wenn jeder der Teile 125, 18 usw., die in dem Körper 37 vorgesehen sind, sich als Ganzes vertikal bewegt, bewegen sich die Mitnehmerrollen 141 längs des Torsionswinkels des Mitnehmers 130 und drehen dadurch den drehbaren Zylinder 140 um seine Mittelachse. Diese Drehung wird auf eine Welle 143 übertragen, die ein Kegelgetriebe 142 aufweist, welches in das Kegelgetriebe 129 eingreift, und wird auf ein Zahnradgetriebe 145 des Detektors 126 durch ein Zahnradge- · triebe 144 übertragen, das am anderen Ende der Welle angeordnet ist. Auf diese Weise wird die vertikale Verschiebung der Lage des zweiten Tänzerrollen-Körpers 37 durch den Detektor 126 angezeigt.
Um zu verhindern, daß der durch die Wie derauf heizvorrichtung erhitzte Kerndraht durch die erste Windenvorrichtung und die vorstehend beschriebene zweite Tänzerrollen-Vorrichtung abgekühlt wird, sind die erste Windenvorrichtung und die zweite Tänzerrollen-Anordnung von einer wärmeisolierenden Wandung eingeschlossen und ein
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Heißluftgenerator ist vorgesehen, um Heißluft zuzuführen.
Im einzelnen zeigt in Fig. 10 146 ein Gebläse, 147 zeigt einen Heißluftkanal, 148 zeigt eine Heizvorrichtung in dem Kanal 147, 149 zeigt ein darin angebrachtes Thermometer und eine wärmeisolierende Wandung 150 umgibt die erste Windenvorrichtung und die zweite Tänzerrollen-Vorrichtung, wobei eine Austrittsöffnung 151 im oberen Teil vorgesehen ist. Die von dem Gebläse 146 in den Luftkanal 147 eilige führte Luft wird durch die darin vorgesehene Heizvorrichtung 148 erhitzt, füllt die mit Hilfe der wärmeisolierenden Wandung 150 isolierte Kammer aus und tritt durch die Austrittsöffnung 151 aus, nachdem sie ihre Funktionen erfüllt hat.
Wie vorstehend beschrieben wurde, wird der erweichte Kerndraht Wp von der oberen Rolle 17 der zvjiten Tänzerroilen-Anordnung durch die Führungsrolle 19» die vor der Vorrichtung zur Durchführung der Extrusionsbeschichtungsstufe angebracht ist, geführt und tritt in die Stufen der Extrusionsbeschichtung, Kühlung und des Aufwickeins ein, wie allgemein für die Herstellung eines elektrischen Leiterdrahts für Verbindungskabel bekannt ist.
Anschließend wird das Antriebssystem in jeder der vorstehend genannten Vorrichtungen im einzelnen beschrieben. Wie bereits klar ersichtlich ist, kann dieses System in die nachstehenden zwei Antriebssysterne unterteilt werden.
Eines davon ist das Antriebssystem für die Erweichungsvorrichtung und die Wiederaufheizvorrichtung, das andere ist das Antriebssystem für die V/iederaufheizvorrichtung und die erste Windenvorrichtung.
Das,Antriebssystem für die Erweichungsvorrichtung und die Wiederaufheizvorrichtung wird zuerst beschrieben.
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Gemäß Flg. 3 wird die Drehung des ersten Motors 20 durch den EinateHrlernen 152 auf die Einstellscheibe 153 auf der Zwischenwelle 33 übertragen, um die Drahtziehmaschine 1 anzutreiben. Sie wird außerdem von der Einstellscheibe 153 durch den Einstellriemen 154 auf das erste stufenlose Umschaltgetriebe 22 übertragen und die Umfangsgeschwindigkeit der Rolle 4 der Vorheizvorrichtung wird auf einen höheren Wert als die Umfangsgeschwindigkeit del» Nachbearbeitungswinde & für den gezogenen Draht erhöht, was durch das erste stufenlose Umschaltgetriebe 22 erfolgt, und wird durch den V-Riemen 155 auf die V-Riemenscheibe 156 auf der Zwischenwelle 32 gema^ß Fig. übertragen.
Die Konstruktion der Zwischenwelle 32 wird unter Bezugnahme auf Flg. 12 beschrieben. Darin bedeuten 157 ein Lager, 158 eine Einstellscheibe zum Antrieb der Rolle der Vorheizvorrichtung, 159 eine Einstellscheibe zum Antrieb, der oberen Rolle der Erweichungsvorrichtung, 160 eine Einstellscheibe zum Antrieb der unteren Rolle der Erweichungsvorrichtung, 161 eine V-Scheibe zum Antrieb der Wiederaufheizvorrichtung und der ersten Windenvorrichtung und 162 einen Einstellriemen zum Übertragen von Kraft von der Drahtziehmaschine. Die auf den Einstellriemen 162 übertragene Kraft wird mit Hilfe der Welle auf die Einstellscheiben 158, 159 und 160 übertragen. Die Kraft wird von der Einstellscheibe 158 durch Riemen 46 auf die in Fig. 4 g6zeigte Einstellscheibe 45 übertragen und treibt die Rolle 4 der Vorheizvorrichtung an, die auf der Welle 25 befestigt ist, welche drehbar durch Lager gelagert ist. '
Die Kraft wird von der Einstellscheibe 159 durch Einstellriemen 56 auf die in Fig. 5 gezeigte Einstellscheibe übertragen, und treibt die obere Rolle 8 der Erweichungsvorrichtung an, die auf Welle 26 befestigt ist, welche drehbar In Lagern gelagert ist.
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Die Kraft wird von der Einstellscheibe 160 durch den Einstellriemen 64 auf die Einstellscheibe 63 gemäß Fig.5 übertragen, und treibt die untere Rolle 9 der Erweichungsvorrichtung an, die auf Welle 27 befestigt ist, welche drehbar in Lagern gelagert ist.
In diesem Fall hat jede der drei Einstellscheiben 158, 159 und 160 den gleichen Durchmesser und jede der drei Einstellscheiben 45» 55 und 63 hat ebenfalls den gleichen Durchmesser.
Da jede der nachstehend genannten Rollen, die Rolle 4 der Vorheizvorrichtung, die obere Rolle 8 der Erwei chungsvorrichtung und die untere Rolle der Erweichungsvorrichtung den gleichen Durchmesser haben, wird die Umfangsgeschwindigkeit jeder der Rollen bei dem gleichen Wert gehalten.
Nachstehend wird das Antriebssystem für die Vorheiz vorrichtung und die erste Windenvorrichtung beschrie ben. Die Kraft von dem in Fig. 3 gezeigten Motor 21 wird durch den V-Riemen 102 auf V-Riemenscheibe 103 (gezeigt in Fig. 9) übertragen und treibt die Welle 29 an, die drehbar in Lagern gelagert ist, und damit die untere Rolle 14 der Wiederaufheizvorrichtung an, die auf der Welle befestigt ist. Bei normalem Betrieb ist die Kupplung 112 ausgerückt und die Kraft wird von der auf Welle 29 befestigten Einstellscheibe 104 durch Ein stellriemen 105 auf die Einstellscheibe 92 übertragen und treibt die obere Rolle 13 der Vorheizvorrichtung an, die auf Welle 28 befestigt ist, welche drehbar in Lagern gelagert ist.
Da in diesem Fall jede der Einstellscheiben 104 und 92 den gleichen Durchmesser hat und auch jede der Rollen 13 und 14 der Wiederaufheizvorrichtung den gleichen Durchmesser hat, wird die Umfangsgeschwindigkeit jedor Rolle bei dem gleichen Wert gehalten.
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Die Kraft wird dann von der auf Welle 29 befestigten Einstellscheibe 106 durch Einstellriemen 107 (gezeigt in Fig. 3) auf das zweite stufenlose Umschaltgetriebe 23 übertragen, und die Umfangsgeschwindigkeit der Rollen 15 und 16 der ersten Windenvorrichtung wird auf einen höheren Wert erhöht als die Umfangsgeschwindigkeit der unteren Rolle 14 durch das zweite stufenlose Umschaltgetriebe 23» und die Kraft wird durch den Einstellriemen 120 auf die Einstellscheibe 113 gemäß Fig. 10 übertragen und treibt die vordere Rolle 15 der ersten^ Windenvorrichtung an, die auf der Welle 30 befestigt ist, welche drehbar in Lagern gelagert ist. Die Kraft wird von der Einstellscheibe 114 durch den Einstellriemen 121 auf die Einstellscheibe 117 übertragen und treibt die rückwärtige Rolle 16 der ersten Windenvorrichtung an, die auf der Welle 31 befestigt ist, welche drehbar in Lagern gelagert ist.
Nachstehend wird das Antriebssystem während der vorher kurz erläuterten Drahtfixierung beschrieben. Gemäß Fig.9 wird die Kupplung 112 in Betrieb genommen, um die Welle 29 und die Welle 111 zu verbinden, welche drehbar in Lagern gelagert sind. Die Kraft wird von der in Fig. 12 gezeigten Einstellscheibe 161, die auf der Zwischenwelle 32 befestigt ist, durch Einstellriemen 23 auf das Umschaltgetriebe 24 zur Umkehrung der Rotationsrichtung (in Fig. 3 gezeigt) übertragen, und nach der Umkehrung . der Rotationsrichtung wird sie durch den Einstellriemen 109 auf Einstellscheibe 110 übertragen. Da die Drahtziehmaschine 1, die Rolle 4 der Vorheizvorrichtung, die obere Rolle 8 und die untere Rolle 9 der Erweichungsvorrichtung, die obere Rolle 13 und die untere Rolle 14 der Wiederaufheizvorrichtung und die vordere Rolle 15 und die rückwärtige Rolle 16 der ersten Windenvorrichtung sich als ganzes drehen, kann der Drahtfixierungs-Vorgang glatt durchgeführt werden.
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Wie vorstehend erläutert, ist erfindungsgemäß die Erweichungsvorrichtung, welche den spannungsstabilisierenden Mechanismus und den Erweichungs- und Vorheizmechanismus umfaßt, zwischen der Wärmebehandlungsstufe und der Beschichtungsstufe vorgesehen. Auf diese V/eise kann der Bruch und die Qualitätsverminderung von elektrischem
Leiterdraht während seiner Herstellung verhindert werden und in zufriedenstellender Weise die erfindungsgemäße Aufgabe gelöst werden.
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Claims (10)

  1. Patentansprüche
    Iy Tempervorrichtung zur Durchführung der Wärmebehandlungsstufe bei dem Tandemverfahren zur Herstellung von elektrischem Leiterdraht, bei dem das Drahtziehen, die. Wärmebehandlung, das Extrusionsbeschichten, Abkühlen und Aufwickeln nacheinander durchgeführt werden, welche einen spannungsstabillsierenden Mechanismus zum Fixieren der Spannung von,Kerndraht in der Wärmebehandlungsstufe unabhängig von der Spannung des Kerndrahts in den darauffolgenden Stufen aufweist, dadurch gekennzeichnet , daß der Spannungsstabilisierende Mechanismus eine erste Tänzerrollen-Anordnung (11, 12), eine zweite Tänzerrollen-Anordnung (17, 18) und eine erste Winderivorrichtung (15, 16), die zwischen der ersten Tänzerrollen-Anordnung und der zweiten Tänzerrollen-Anordnung vorgesehen ist, aufweist.
  2. 2. Tempervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß von der ersten Tänzerrollen-Anordnung (11, 12) ein Erweichungs- bzw. Teinpermechanismus zum Erhöhen der Temperatur des Kerndrahts vorgesehen ist.
  3. 3. Tempervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der ersten Tänzerrollon-AnOrdnung (11, 12) und der ersten Winderivorrichtung (15» 16) ein Wiederaufheizmecha-
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    nismus zum Wiederaufheizen des erweichten Kerndrahts vorgesehen ist.
  4. 4. Tempervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Heißluftgenerator (146, 147, 148) zum Verhindern des Abkühlens des wiederaufgeheizten Kerndrahts zwischen der ersten Windenvorrichtung (15, 16) und der zweiten Tänzerrollen-Anordnung (171 18) vorgesehen ist und daß die erste Windenvorrichtung (15, 16) und die zweite Tänzerrollen-Anordnung (17, 18) von einer wärmeisolierenden Wandung (150) eingeschlossen sind.
  5. 5. Tempervorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß ein zweites Antriebssystem mit einem zweiten Motor (21.) zum Antrieb der ersten Windenvorrichtung (15, 16) und ein zweites stufenlöses Schaltgetriebe (23) getrennt \ron einem ersten Antriebssystem mit einem ersten Motor (20) zum Antrieb des Tempermechanismus und einem ersten stufenlo.sen Schaltgetriebe (22) vorgesehen ist.
  6. 6. Tempervorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c ge· kennzeichnet , daß ein Mechanismus .. Regeln des ersten Antriebssystems über die Le.gcände. der ersten Tänzerrollen-Anordnung (11, 12) und y.uu\ . geln des ersten Antriebssystems und des zweiten AnI^-i ;bssystsms durch Lageveränderung der zveiten Tanz err ο II·
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    Anordnung (17, 18) vorgesehen sind.
  7. 7. Tempervorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß eine Kupplung (112) vorgesehen ist, um wahlweise das erste stufenlose Schaltgetriebe (2?) und das zweite stufenlose Schaltgetriebe (23) zu verbinden.
  8. 8. Tempervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Antriebssystem zum Drehen einer Welle vorgesehen ist, die eine Rolle trägt, welche keine Antriebskraft synchron mit der Rotationsgeschwindigkeit der Rolle auf den Kerndraht überträgt und daß ein Lagermechanismus zwischen der Rolle und der Welle vorgesehen ist.
  9. 9. Tempervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß sie eine aus einem guten Leiter bestehende Rolle (8) enthält, um Strom durch den Kerndraht zu leiten.
  10. 10. Tempervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Wiederaufheizmechanismus eine Rolle (13) umfaßt, die aus einem guten Leiter zum Leiten von Strom durch den Kerndraht besteht.
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