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DE2310360A1 - Aufsatteldrehpflug - Google Patents

Aufsatteldrehpflug

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Publication number
DE2310360A1
DE2310360A1 DE19732310360 DE2310360A DE2310360A1 DE 2310360 A1 DE2310360 A1 DE 2310360A1 DE 19732310360 DE19732310360 DE 19732310360 DE 2310360 A DE2310360 A DE 2310360A DE 2310360 A1 DE2310360 A1 DE 2310360A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
axis
semi
pivot bearing
rotation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732310360
Other languages
English (en)
Other versions
DE2310360B2 (de
DE2310360C3 (de
Inventor
Ignaz Dipl-Ing Becker
Friedrich Schroeer
Ferdinand Zach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rabewerk Heinrich Clausing
Original Assignee
Rabewerk Heinrich Clausing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rabewerk Heinrich Clausing filed Critical Rabewerk Heinrich Clausing
Priority to DE19732310360 priority Critical patent/DE2310360C3/de
Priority claimed from DE19732310360 external-priority patent/DE2310360C3/de
Publication of DE2310360A1 publication Critical patent/DE2310360A1/de
Publication of DE2310360B2 publication Critical patent/DE2310360B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2310360C3 publication Critical patent/DE2310360C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/46Ploughs supported partly by tractor and partly by their own wheels
    • A01B3/464Alternating ploughs with frame rotating about a horizontal axis, e.g. turn-wrest ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • Aufsatteldrehpflug Die Erfindung betrifft einen Aufsatteldrehpflug mit einem Pflugvordergestell, dessen vorderer Teil den Anschluß aller Lenker eines Dreipunktgestänges vorsieht und die Koppel des Gestänges bildet und dessen hinterer Teil das vordere Drehlager des Pfluges aufnimmt, und mit einem hinteren Pflugdrehlager, das von einem Hinterradkarren oder von einem von einem Stabilisator gehaltenen hinteren Transportrad getragen ist0 Bei Aufsatteldrehpflügen der genannten Art liegt aus baulichen Gründen der Schwerpunkt des sich drehenden Pflugteils meist relativ weit von der ideellen Drehachse entfernt, so daß in der ersten Drehhälfte sein Schwerpunkt angehoben und in der zweiten Drehhälfte wieder abgesenkt werden muß0 Beim Drehen des Pfluges muß also in der ersten Drehhälfte eine relativ große Arbeit geleistet werden, während in der zweiten Drehhälfte die durch das Absenken des Schwerpunktes frei werdende Energie mit geeigneten Mitteln vernichtet werden muß0 Um die aufzuwendende Arbeit, und die in der zweiten Drehhälfte zu vernichtende Energie, möglichst gering zu halten, ist vorgeschlagen worden, das hintere Pflugende während der ersten Drehhälfte abzusenken. Der etwa in der Mitte des Pfluges liegende exzentrische Schwerpunkt des Pfluges braucht dann in der 10 Drehhälfte nur noch um den halben Absenkbetrag des hinteren Endes angehoben zu werden0 Zur Absenkung des hinteren Pflugendes ist eine Vorrichtung bekannt, bei der ein über einen Achsträger schwenkbar am feststehenden Teil des Pflugrahmens befestigter Hinterradkarren über ein Hebelsystem abgestützt ist, das mit einem am drehbaren Teil des Pflugrahmens befestigten Kurbelarm verbunden ist. Bei einer Drehbewegung des Pflugrahmens wird durch die hierdurch hervorgerufene Kurbelbewegung das Hebelsystem so verschoben, daß sich der Winkel zwischen dem Achsträger und dem Pflugrahmen verkleinert, wodurch das hintere Ende des Pflugrahmens in der ersten Drehhälfte abgesenkt wird.
  • Die genannte Absenkvorrichtung weist den Nachteil auf, daß die durch das Gewicht des Pfluges über den Kurbelarm und das Gestänge auf den Hinterradkarren übertragene Kraft ein Moment auf den Karren ausübt, das diesen um das hintere Pflugdrehlager zu schwenken versucht, Wirkt zusätzlich zu diesem Moment noch eine weitere Kraft auf den Karren ein, die z.B. von einem seitlichen Widerstand oder von der Hanglage herrühren kann, so besteht die Gefahr, daß der Karren umkippt. Um dies zu verhindern, ist man gezwungen, zusätzlich einen Stabilisator am Karren anzubringen, die sich am vorderen nicht drehbaren Teil des Pflugrahmens abstützt und den Karren hältO Sinne Stabilisatorstange, die einen beachtlichen Querschnitt haben muß oder ein hydraulisch ausgeführter Stabilisator, erhöht nicht nur das Gewicht des Pfluges, sondern verteuert diesen auch erhebliche Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aufsatteldrehpflug der eingangs genannten Art so auszubilden, daß beim Drehen des Pfluges (mit einem Hinterradkarren) in der ersten Drehhälfte der Schwerpunkt abgesenkt und in der zweiten Drehhälfte wieder angehoben wird, ohne daß zusätzlich ein das Gewicht des Pfluges erhöhender und dieser verteuernder Stabilisator verwendet werden muß0 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß beim Drehen des Pfluges in der ersten Drehhälfte durch dessen Bewegung das vordere oder das hintere Drehlager oder beide abgesenkt und in der zweiten Drehhälfte wieder angehoben werden.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Absenkung des vorderen Drehlagers des Pfluges die Achse des Drehlagers in der Symmetrieebene des Pfluges mit einem zur Arbeitsrichtung der Pflugkörper spitzen Winkel angeordnet ist. Durch das Schrägstellen der Achse des Drehlagers erreicht man, daß das Drehlager in der ersten Drehhälfte abgesenkt wird0 Durch die Absenkung der Drehachse wird gleichzeitig der Schwerpunkt in der ersten Drehhälfte mit abgesenkt und muß folglich für die auszuführende Drehung nicht mehr so hoch angehoben werden.
  • In der zweiten Drehhälfte bewegt sich die Drehachse wieder nach oben. Diese Bewegung wirkt der Absenkbewegung des Schwerpunktes in der zweiten Drehhälfte entgegen, wodurch die Bewegung gedämpft wird0 Vorzugsweise ist zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil des Pflugvordergestelles ein als Kreuzgelenk ausgebildeter Zwischenteil angeordnet, der eine waagrechte und eine im wesentlichen lotrechte Achse hat, wobei die waagrechte Achse von einem fest am hinteren Teil angebrachten Arm getragen und in Fahrtrichtung vor der lotrechten Achse angeordnet ist. Durch die zuletzt beschriebene erfindungsgemäße Ausführungsform wird zusätzlich erreicht, daß die durch die waagrechte Achse gehende Zuglinie möglichst nahe der Koppelebene der unteren und oberen Lenker liegt, wodurch ein Aufbäumen des Schleppers verhindert wird0 Eine zweite Ausführungsform nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Absenkung des vorderen Drehlagers, dessen Achse in Arbeitsrichtung der Pflugkörper angeordnet ist, eine vom Drehgetriebe des Pfluges angetriebene Kurbel dient, die über ein Verbindungselement an einem an seinen beiden Enden gelenkig gelagerten Lenker angreift, dessen eines Ende mit dem vorderen Teil und dessen anderes Ende mit dem hinteren Teil des Pflugvordergestells verbunden ist (Ab. 5-9.) Eine weitere Ausführungsform nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Absenkung des hinteren Drehlagers ein zwischen dem Achsträger des hinteren von einem Stabilisator gehaltenen Transportrades oder des Hinterradkarrens und einem am Drehlager befestigten Ausleger angeordneter Hubzylinder dient, der mit einem Drehhilfszylinder parallelgeschaltet ist, der sich mit seinem einen Ende am hinteren Teil des Pflugvordergestells abstützt und mit seinem anderen Ende an einer mit der vorderen Drehachse direkt oder indirekt verbundenen Kurbel angreift.
  • Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben, In dieser zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Pflugvordergestells in Arbeitsstellung, Fig. 2 das gleiche Pflugvordergestell in Fig. 1, jedoch in ausgehobener Stellung, Fig. 3 eine Aufsicht auf einen Aufsatteldrehpflug nach Fig. 1 und 2, Fig. 4 eine Seitenansicht des Aufsatteldrehpfluges nach Fig. 2 und 3 in halb gedrehter Stellung, Fig. 5 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles in ausgehobener Stellung, Fig. 6 das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5, jedoch in halb gedrehter Stellung, Fig. 7 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles in ausgehobener Stellung, Fig. 8 eine Aufsicht auf das in Fig. 7 gezeigte treuzgelenk, Fig. 9 die gleiche Ausführung wie in Fig. 7, jedoch in halb gedrehter Stellung, Fig. 10 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles gemäß der Erfindung und Fig0 11 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform nach der Erfindung0 In den Figuren 1 bis 4 bezeichnen 1 und 2 die am hinteren Ende eines Schleppers angebrachten Lenker eines Dreipunktgestänges, und zwar 1 den oberen Lenker und 2 die unteren Lenker. Am vorderen Teil 3 des mehrteilig ausgebildeten Pflugvordergestells sind der obere Lenker an einem Zapfen 4 und die unteren Lenker an Zapfen 5 angelenkt. Der hintere Teil 6 des Pflugvordergestells ist mit dem vorderen über ein Kreuzgelenk 7 verbunden, das eine waagrechte Achse 8 und eine im wesentlichen lotrechte oder annähernd lotrechte Schwenkachse 9 hat0 Der hintere Teil 6 des mehrteiligen Pflugvordergestells dient gleichzeitig als Drehgestell für den Pflug, der mit seiner Pflugdrehachse 10 in einem Drehlager 10a drehbar ist.
  • Das Kreuzgelenk 7 wird von einem am hinteren Teil 6 befestigten (Arm) 13, einem Zwischenträger 14 und einem am vorderen Teil 3 befestigten Ausleger 15 gebildet. Der Ausleger 15 und der Zwischenträger 14 sind durch die im wesentlichen lotrechte Schwenkachse 9 und der Zwischenträger 14 und die Gabel 13 durch die waagrechte Zugachse 8 drehbar verbunden, Bei einem Wenden des Pfluges im Vorgebende schwenkt der Pflug gegenüber dem Schlepper in der Schwenkachse 9 ein. Da nun die waagrechte Zugachse 8 der Schwe-nkachse 9 nachgeschaltet, doho mit dem Pflug verbunden ist, schwenkt die waagrcchte Achse 8 zusammen mit dem Pflug und bildet so bei jedem Schwenkwinkel eine Abstützung für diesen. Hierdurch ist gewährleistet, daß der Pflug auch bei einem Schwenkwinkel von 900 noch eine sichere Abstutzung hat.
  • Die Schwenkachse 9 muß zum Schleppen (Fig0 1 bis 10) oder zu den Pflugkörpern (Fig0 11) einen solchen Abstand haben, daß auch bei einem Schwenkwinkel von 900 vom Schlepper zum Pflug die Hinterräder des Schleppers nicht mit den Pflugkörpern in Berührung kommen können, Da aber andererseits eine Zuglinie durch die waagrechte Achse 8 verläuft, ist es vorteilhaft, diese so nah wie möglich zu der durch die Zapfen 4, 5 verlaufenden Koppelebene zu legen, Bei den in den Fig. 1 bis 6 gezeigten Ausftthrungsformen wird dies durch die Verwendung des Auslegers 15 und des Armes 13 erreicht0 Die vordere Drehachse 10, die im hinteren Teil 6 gelagert ist, schließt erfindungsgemäß mit der Arbeitsrichtung der Pflugschare 12 einen spitzen Winkel ein, wie Fig. 3 zeigt.
  • In der unteren Hälfte der Fig0 3 ist das Hinterteil des Pfluges gezeigt0 Der Rahmen 11 des Pfluges ist mit einer hinteren Drehachse 16 verbunden, die in einem Drehlager 17 drehbar gelagert ist. Mit dem Drehlager 17 ist ein weiteres Lager 18 für eine Querachse 19 verbunden, an der der Achsträger 20 des Hinterradkarrens 21 angreift0 Die ideelle Drehachse, um die der Pflug schwenkt, verläuft einmal durch die waagrechte Zugachse 8 und zum anderen durch den Punkt 22, der durch die Schnittlinie der Verlängerung der Achse 16 mit einer senkrecht zu den Radachsen 23 sich erstreckenden Ebene bestimmt wird0 Die Drehachse 10 führt bei einer Drehung des Pfluges um die ideelle Drehachse eine Taumelbewegung derart aus, daß die Achse 10 in der ersten Drehhälfte abgesenkt und in der zweiten Dre}2.älfte wieder angehoben wird0 Das gleiche gilt für die Drehachse 16 am hinteren Ende des Pfluges0 In Fig0 2 ist der Pflug in der ausgehobenen, jedoch noch nicht gedrehten Stellung gezeigt, während Figo 4 den Pflug in einer halb gedrehten Stellung zeigt. Fig0 4 gibt also die Lage des Pfluges nach Abschluß der ersten Drehhälfte wieder. Die Drehachse 10 ist um die vom Schlepper ortsfest gehaltene waagrechte Zugachse 8 bei der Drehung nach unten abgesenkt worden, Am Ende der zweiten Drehhälfte nimmt die Drehachse 10 wieder die in Fige 2 gezeigte Lage ein.
  • In den Fig. 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel nach der Erfindung gezeigt. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet0 Die Drehachse 10 ist bei diesem Ausführungsbeispiel in Arbeitsrichtung der Pflugkörper angeordnet0 Sie kann selbstverständlich auch in einem spitzen Winkel zur Arbeitsrichtung der Pflugkörper angeordnet sein. Sin weiterer konstruktiver Unterschied gegenüber dem in den Figo 1 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht darin, daß der Arm 13 am hinteren Teil 6 des Pflugvordergestelles in der Querachse 24 drehbar gelagert ist. An dem Arm 13 greift weiter eine Kurbelstange 25 an, die mit einer Kurbel 26 verbunden ist, die synchron zum Pflug gedreht wird. Die Kurbel 26 ist auf einer im vorderen Teil 6 drehbar gelagerten Achse 27 befestigt. Die Achse 27 ist Teil des Drehgetriebes des Pfluges. An der Achse 27 ist ein weiterer Kurbelarm 28 befestigt, an dem ein Ende eines Hubzylinders 29 angreift. Das andere Ende des Hubzylinders 29 ist um einen Zapfen 30 schwenkbar, der am hinteren Teil 6 befestigt ist0 An der Achse 27 greift ein weiterer Kurbelarm 31 an, der über eine Stange 32 mit einem an der Drehachse 10 befestigten Arm 33 verbunden ist. Durch die Kopplung der Achse 27, auf der die Kurbel 26 für die Absenkung des Armes 13 befestigt ist, und der Drehachse 10 für die Schwenkung des Pfluges, ist gewährleistet, daß die Absenkung der vorderen Drehachse 10 synchron mit der Drehung des Pfluges erfolgt.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig0 7 bis 9 sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszahlen wie zuvor versehen, Diese Ausführungsform unterscheidet sich gegenüber der zuvor beschriebenen dadurch, daß der Ausleger 15 am vorderen Teil 3 des Pflugvordergestelles in um eine Querachse 34 schwenkbar gelagert ist, und daß die Kurbel 26 für die Absenkung der vorderen Drehachse 10 unmittelbar auf der Achse 10 befestigt ist0 Während des Pflügens sind Ketten 37s die an der Kurbel 26 und an einem Vorsprung 38 des Zwischenteiles 14 befestigt sind, gespannt, wodurch die hintere waagrechte Zugachse 8 gesperrt wird und der Pflug nur um die in der Koppelebene liegende Achse 34 schwenkbar ist0 Durch die Vorverlegung der waagrechten Schwenkachse wird ein günstiger Verlauf der Zuglinie erreicht und ein Aufbäumen oder Umkippen des Schleppers über die Hinterräder verhindert. Der Kolben des Drehzylinders 29 ist in diesem Ausführungsbeispiel unmittelbar mit einem an der Drehachse 10 befestigten Kurbelarm 28 verbunden, Am vorderen Teil 3 und an einem Vorsprung 38 des Zwischenteils 14 greift eine Kette 35 an. In der nicht gedrehten Stellung, die in Fig0 7 gezeigt ist, liegt der Kurbelarm 26 waagrecht, so daß der Abstand der Drehachse 10 vom Ausleger 38 des Zwischenteiles 14 allein durch die Länge der Kette bestimmt wird0 Wird der Pflug gedreht, so wird am Ende der ersten Drehhälfte dieser Abstand durch die Länge des Kurbelarmes 26 verlängert9 wodurch eine Absenkung der Drehachse 10 eintritt, wie Fig.
  • 9 zeigt.
  • In Fig0 10 ist ein Aufsatteldrehpflug gemäß der Erfindung gezeigt, bei dem das hintere Drehlager 17 abgesenkt wird0 Der obere Lenker des Schleppers ist wieder mit 1 und die unteren Lenker sind mit 2 bezeichnet0 Die unteren Lenker greifen unmittelbar an Zapfen 42 an, die am vorderen Teil 41 des Vordergestelles befestigt sind, während der obere Lenker 1 an einem Hebel 43 angreift, der am vorderen Teil 41 drehbar gelagert ist. Anschläge 44, 45 begrenzen den Schwenkwinkel des Hebels 43. Von einem am vorderen Teil 41 befestigten Ausleger 46 ist ein Kreuzgelenk 47 getragen, das mit dem hinteren Teil 48 des Pflugvordergestelles verbunden ist0 Das Kreuzgelenk 47 hat eine annähernd lotrechte Achse 49 und eine waagrechte Achse 50. Im Teil 48 ist ein Drehlager 51 für eine Drehachse 52 angeordnet, die mit dem Pflugrahmen 53 verbunden ist0 Der Pflugrahmen 53 und die Pflugkörper 54 sind mit ihren Achsen 52, 16 in den Drehlagern 51, 17 drehbar0 Am Gehäuse des hinteren Drehlagers 17 ist ein Achsträger 55 eines Hinterradkarrens 56 schwenkbar gelagert0 Weiter ist mit dem Gehäuse des Drehlagers 17 ein Ausleger 57 fest verbunden, an dessen Ende ein Hubzylinder 58 schwenkbar gelagert ist0 Die Kolbenstange 59 des Hubzylinders 58 ist am Achsträger 55 angelenkt Zur Drehung des Pfluges dient ein Hubzylinder 60, dessen eine Seite an einem am hinteren Teil 48 befestigten Zapfen 61 angreift und dessen Kolben 62 mit einem Kurbeltrieb 63 verbunden ist. An der Drehachse 52 greift weiter über einen Kurbelarm 64 ein Drehhilfszylinder 65 an, dessen anderes Ende sich am hinteren Teil 48 des Pflugvordergestells abstützt, Der Zylinder 65 ist über Leitungen 66, 67 mit dem Zylinder 58 parallelgeschaltet0 Die Wirkungsweise der zuvor beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Gleichzeitig nach dem Anheben der Lenker 1, 2 wird Drucköl in die vom Schlepper kommende Leitung 68 eingespeist0 Dieses Öl fließt zu den Zylindern 58 und 65O Da zu diesem Zeitpunkt die Drehvorrichtung für den Pflug gesperrt ist, kann es im Zylinder 65 lediglich ein Druck aufbauen, eine Verschiebung des Kolbens des Zylinders tritt jedoch nicht ein. Das in den Zylinder 58 einströmende Drucköl bewirkt hingegen, daß der Kolben 59 verschoben wird und ein Anheben der Pflugkörper 54 bewirkt, Nach Abschluß des Anhebvorganges wird die Druckleitung 68 am Schlepper abgesperrtO Durch das Gewicht des Pfluges wird über die Kolbenstange 59 auf das Öl einen Druck ausgeübt, der über die Leitungen 67 und 66 auch im Zylinder 65 ansteht, Wird die Drehung des Pfluges durch den Zylinder 60 eingeleitet, so wird gleichzeitig über die Kurbel 64 der Kolben des Zylinders 65 verschoben0 Dies hat zur Folge, daß Drucköl aus dem Zylinder 58 in den Zylinder 65 strömt, wodurch gleichzeitig die Kolbenstange 59 wieder in den Zylinder 58 eingeschoben wird0 Hierdurch wird das hintere Drehlager abgesenkt. In der ersten Drehhälfte wird also die Pflugdrehung durch den Hubzylinder 65 unterstützt0 In der zweiten Drehhälfte wird der Kolben des Hubzylinders 65 durch die Drehung der Kurbel 64 wieder in den Zylinder hineingedrückt, wodurch das verdrängte Öl in den Zylinder 58 strömt. Dies hat zur Folge, daß das Drehlager 17 wieder angehoben wird. Die Reaktionskraft des zusätzlichen auf den Rahmen 53 wirkenden Drehmomentes wird vom Pflugvordergestell und damit vom Schlepper aufgefangen und nicht vom Transportkarren 56.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig0 11 unterscheidet sich von den in den Fig. 5 und 6 gezeigten lediglich dadurch, daß das Kreuzgelenk 7 unmittelbar am vorderen Teil 3 des Pflugvordergestells angeordnet ist. Man erreicht hierdurch, daß die Zuglinie, die durch die waagrechte Zugachse 8 verläuft, die Koppel ebene in einem tiefliegenden Punkt schneidet. Da der Lenker 15 eine erhebliche Länge haut kommen die Sinterräder des Schleppers bei einem um 900 zum Pflug eingeschwenkten Schlepper neben den Pflugkörpern 12 zu liegen und können vor diesen nicht beschädigt werden0

Claims (1)

  1. Patentansprüche: Aufsatteldrehpflug mit einem Pflugvordergestell, dessen vorderer Teil den Anschluß aller Lenker eines Dreipunktgestänges vorsieht und die Koppel des Gestänges bildet und dessen hinterer Teil das vordere Drehlager des Drehpfluges aufnimmt, und mit einem hinteren Pflugdrehlager, das von einem Hinterradkarren oder von einem von einem Stabilisator gehaltenen Transportrad getragen ist, dadurch gekennzeichnet, daß beim Drehen des Pfluges in der ersten Drehhälfte durch seine Drehbewegung das vordere oder das hintere Drehlager (10a, 17) oder beide abgesenkt und in der zweiten Drehhälfte wieder angehoben werden, wobei das durch die Absenkung erzeugte Drehhilfsmoment vom Schlepper direkt abgestützt wird.
    2. Aufsatteldrehpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Absenkung des vorderen Drehlagers (10a) des Pfluges die Achse (10) des Drehlagers in der Symmetrieebene des Pfluges mit einem spitzen Winkel zur Arbeitsrichtung der Pflugkörper (12) angeordnet ist (Abb. 1-6) 30 Aufsatteldrehpflug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil des Pflugvordergestells (3, 6) ein als Kreuzgelenk (7) ausgebildeter Zwischenteil angeordnet ist, der eine waagrechte (8) und eine im wesentlichen lotrechte Achse (9) hat, und daß die waagrechte Achse (8) von einem fest am hinteren Teil angebrachten Arm (13) getragen ist (Abb. 1-6).
    4. Aufsatteldrehpflug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Fahrtrichtung die waagrechte Achse (8) vor der lotrechten Achse (9) angeordnet ist.
    5. Aufsatteldrehpflug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die waagrechte Achse (8) in oder nahe bei der Koppelebene des Dreipunktgestänges liegt0 6. Aufsatteldrehpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Absenkung des vorderen Drehlagers (10a), dessen Achse (10) in Arbeitsrichtung der Pflugkörper oder in einem spitzen Winkel hierzu angeordnet ist9 eine vom Drehgetriebe des Pfluges angetriebene Kurbel (26) dient, die über ein Verbindungselement (25, 37) an einem an seinen beiden Enden gelenkig gelagerten Lenker (13, 15, 14, 38) angreift, dessen eines Ende mit dem vorderen Teil (3) und dessen anderes Ende mit dem hinteren Teil (6) des Pflugvordergestells verbunden ist (Abb. 5 bis 9).
    7. Aufsatteldrehpflug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil des Pflugvordergestells ein als Kreuzgelenk (7) ausgebildeter Zwischenteil angeordnet ist, der eine waagrechte Achse (8) und eine im wesentlichen lotrechte Achse (9) hat, daß die lotrechte Achse von einem fest am vorderen Teil (3) befestigten Ausleger (15) getragen ist, und daß das Verbindungsglied (25) an einem als Gabel ausgebildeten Lenker (13) angreift, der mit seinem einen Ende mit dem hinteren Teil (6) und mit seinem anderen Ende mit der waagrechten Achse (8) verbunden ist (Fig0 5, 6).
    8o Aufsatteldrepflug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil des Pflugvoruergestelles ein als Kreuzgelenk (7) ausgebildeter Zwischenteil angeordnet ist, der eine waagrechte wcLs (8) und eine im wesentlichen lotrechte Achse (9) hat, daß die lotrechte Achse (9) an einem am vorderen Teil (3) angelenkten Ausleger (15) angreift, und die waagrechte Achse (8) von einem fest mit dem hinteren Teil (6) verbundenen Lagerarm (13) aufgenommen ist, und daß am Teil (36) des Lenkers (15, 14) ein mit dem Vorderteil (3) verbundenes Zugglied (35) angreift (Fig0 7-9)o 9o Aufsatteldrehpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Absenkung des hinteren Drehlagers (17) ein zwischen dem Achsträger (55) des hinteren, von einem Stabilisator gehaltenen Transportrades oder des Hinterradkarrens (56) und einem am Drehlager (17) befestigten Ausleger (57) angeordneter Hubzylinder (58) dient, der mit einem Drehhilfszylinder (65) parallelgeschaltet ist, der sich mit seinem einen Ende am hinteren Teil (48) des Pflugvordergestells abstützt und mit seinem anderen Ende an einer mit der vorderen Drehachse (52) direkt oder indirekt verbundenKurbel (64) angreift (Fig0 10)o
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2845561A1 (fr) * 2002-10-09 2004-04-16 Gregoire & Cie Besson Dispositif de controle pour engin semi-porte et engin semi-porte, tel que charrue, equipe d'un tel dispositif
ITTO20130303A1 (it) * 2013-04-15 2013-07-15 Moro Aratri S R L Sistema perfezionato per aratura

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WO2004032601A1 (fr) 2002-10-09 2004-04-22 Etablissements Gregoire Besson Et Cie Dispositif de controle pour engin semi-porte et engin semi-porte, tel que charrue, equipe d’un tel dispositif
ITTO20130303A1 (it) * 2013-04-15 2013-07-15 Moro Aratri S R L Sistema perfezionato per aratura

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