[go: up one dir, main page]

DE2310097A1 - Schalteinrichtung fuer die antriebsund lenkanordnung, insbesondere in gleiskettenfahrzeugen - Google Patents

Schalteinrichtung fuer die antriebsund lenkanordnung, insbesondere in gleiskettenfahrzeugen

Info

Publication number
DE2310097A1
DE2310097A1 DE19732310097 DE2310097A DE2310097A1 DE 2310097 A1 DE2310097 A1 DE 2310097A1 DE 19732310097 DE19732310097 DE 19732310097 DE 2310097 A DE2310097 A DE 2310097A DE 2310097 A1 DE2310097 A1 DE 2310097A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching device
valve
gear
steering
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732310097
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Binger
Walter Dipl-Ing Kuhn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
ZF Friedrichshafen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZF Friedrichshafen AG filed Critical ZF Friedrichshafen AG
Priority to DE19732310097 priority Critical patent/DE2310097A1/de
Publication of DE2310097A1 publication Critical patent/DE2310097A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D11/00Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like
    • B62D11/02Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides
    • B62D11/06Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source
    • B62D11/10Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using gearings with differential power outputs on opposite sides, e.g. twin-differential or epicyclic gears
    • B62D11/14Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using gearings with differential power outputs on opposite sides, e.g. twin-differential or epicyclic gears differential power outputs being effected by additional power supply to one side, e.g. power originating from secondary power source
    • B62D11/18Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using gearings with differential power outputs on opposite sides, e.g. twin-differential or epicyclic gears differential power outputs being effected by additional power supply to one side, e.g. power originating from secondary power source the additional power supply being supplied hydraulically
    • B62D11/183Control systems therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)

Description

  • Schalteinrichtung für die Antriebs- und Lenkanordnung, insbesondere in Gleiskettenfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung fUr die Antriebs- und Lenkanordnung, insbesondere in Gleiskettenfahrzeugen, mit einem mehrgängigen Lastschalt- und Wendegetrieb, einem Uberlagerungslenkgetriebe, jeweils den beiden Kettenantriebsrädern zugeordneten Summierungsgetrieben, einem Steuerhebel mit zwischen zwei Endstellungen liegenden Steuerwegen (normaler Lenkbereich) und jenseits der Endstellungen liegenden überwiegen, mit in Abhängigkeit von der Auslenkung des Steuerhebels längs der Steuerwege hydraulisch betätigbaren Radienkupplungen des Lenkgetriebes und einem bei t)berschreiten der Endstellungen (Notlenkbereich) betätigbaren, den Fahrantrieb beeinflussenden Schaltorgan.
  • Stand der Technik In Antriebsanordnungen der genannten Bauart werden die Kettenantriebsräder zu Fahrtrichtungsänderungen mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben. Hierzu werden, in bekannter Weise, sogenannte Uberlagerungslenkgetriebe verwendet. In einem solchen Triebwerk führt der Kraftfluß vom Antriebsmotor über ein Schalt- und Wendegetriebe zu je einem Summierungsgetriebe für die beiden Kettenantriebsräder. Außerdem führt der Kraftfluß vom Antriebsmotor über eine Leistungsverzweigung zum Lenkgetriebe, dessen Ausgangswelle über Zwischenräder gleichfalls mit den Summierungsgetrieben in Verbindung steht. In den Summierungsgetrieben erfolgt somit eine Uberlagerung des über das Schalt- und Wendegetriebe ein treibenden Fahrantriebs auf die beiden Kettenantriebsräder mit dem in entgegengesetzter Drehrichtung wirkenden Lenkantrieb.
  • In einem derartigen Triebwerk ist der gefahrene Radius abhängig von den Ubersetzungen im Fahrantrieb und im Lenkantrieb. In einem Stufen-Lenkgetriebe, beispielsweise einem Zweiradien-Lenkgetriebe, sind jeder Gangstufe des Fahrantriebs zwei Radien zugeordnet. Ist das Lenkgetriebe als stufenloses Getriebe ausgebildet, so ist jeder Gangstufe ein Radienbereich von 00 bis zu einem kleinsten Radius zugeordnet, der in dem jeweiligen Gang nicht unterschritten werden kann.
  • Fährt der Fahrer eine Kurve mit zu hoher Geschwindigkeit und/oder einem zu hohen Gang an, so besteht die Gefahr, daß das Fahrzeug den erforderlichen kleinen Kurvenradius nicht fahren kann. In einer solchen gefährlichen Situation verbleiben dem Fahrer folgende Möglichkeiten: 1. Scharfes Abbremsen des Fahrzeugs.
  • 2. Zurilckschalten in einen niedrigeren Gang.
  • Die erste Maßnahme ist wegen Schleudergefahr möglichst zu vermeiden. Ferner ist ein scharfes Abbremsen und Wiederbeschleunigen der großen Fahrzeugmasse unwirtschaftlich.
  • Zu der unter Punkt 2 angegebenen Maßnahme ist aus der DT-OS 1 755 708 bereits eine Schalteinrichtung bekannt geworden, in welcher ein in Abhängigkeit' von der Vollauslenkung des Lenksteuerhebels betätigter elektrischer Endschalter das Zurückschalten des Fahrgetriebes einleitet. Dieser Endschalter betätigt einen Betriebsartschalter, der durch elektrische Leitungen sowohl mit einem Hand-Gangwählschalter, als auch mit einem automatischen Gangschaltterät verbunden ist. Je nach Stellung des Betriebsartschalters ist daher eine manuelle als auch eine automatische Gangwahl möglich. In der Stellung des Betriebsartschalters für manuelle Gangwahl ist das automatische Gangschaltgerät ausgeschaltet und der Fahrer legt den gewünschten Gang von Hand ein. Befindet sich das Fahrzeug in diesem Betriebszustand und nähert es sich beispielsweise in schneller Fahrt einer engen Kurve, so verringert der Fahrer zunächst die Fahrgeschwindigkeit und dreht den Lenksteuerhebel in die entsprechende Endlage. Dadurch wird der Endschalter geschlossen und das automatische Gangschaltgerät eingeschaltet bei gleichzeitigem Abschalten des Hand-Gangwählschalters. Das automatische Gangschaltgerät schaltet jetzt in einen der Fahrgeschwindigkeit entsprechenden tieferen Gang zurück.
  • Dieses Zurückschalten durch die Automatik kann in bestimmten Fällen zu spät kommen, da die für die Rückschaltung erforderliche niedrige Fahrgeschwindigkeit erst erreicht werden muß. Der Fahrer kann dann den erforderlichen engen Kurvenradius nicht fahren.
  • Aufgabe Der in Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Lenkeigenschaften von Gleiskettenfahrzeugen so zu verbessern, daß in jeder Fahrsituation der erforderliche Kurvenradius sicher zu durchfahren ist.
  • Vorteilhafte AusfUhrungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 4angegeben.
  • Vorteile Die erfindungsgemäße Schalteinrichtung ermöglicht ein sofortiges Beeinflussen des Fahrantriebs, unabhängig von der jeweiligen Höhe der Fahrgeschwindigkeit und/oder der Motordrehzahl.
  • Darstellung der Erfindung Anhand der Zeichnung sind nachfolgend zwei Ausffihrungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein Schema eines Triebwerkes fnr Gleiskettenfahrzeuge mit der erfindungsgemäßen Schalteinrichtung, z. B. zum Beeinflussen der Kupplungen eines Wendegetriebes.
  • Fig. 2 einen Schnitt durch das Drucksteuerventil nach der Erfindung in Arbeitsstellung für normalen Lenkbereich.
  • Fig. 3 als weitere Ausführungsform der Erfindung einen Schnitt durch ein Druckabschaltventil in der Stellung für normalen Lenkbereich.
  • Nach Fig. 1 treibt ein Antriebsmotor 1 Uber eine Zwischenwelle 2, eine Hauptwelle 3, ein Räderpaar 4, 5, einen Wandler 6 sowie über ein Lastschalt- und Wendegetriebe 7, 8 die zu Summierungsgetrieben 10, lOA führenden Weilen 9, 9A an. Von den Summierungsgetrieben 10, lOA erfolgt der Antrieb über die Wellen 11, llA auf die beiden Kettenantriebaräder 12, 12A.
  • Von der Hauptwelle 3 führt der Antrieb außerdem zu einem Lenkgetriebe 13 und von diesem zur Uberlagerung des Fahrantriebs mit dem Lenkantrieb zu den beiden Summierungsgetrieben 10, 1OA.
  • Ein Steuerhebel 14 ist über eine Stange 15, einen ortsfesten Hebel 16 und eine weitere Stange 17 an einem bekannten.
  • Steuerventil 18 angelenkt. Dieses Steuerventil betätigt in Abhängigkeit vom Ausschlag des Steuerhebels 14 die im Lenkgetriebe 13 angeordneten Radienkupplungen, z. B. für einen großen und einen kleinen Radius jeweils in den beiden Kurvenrichtungen.
  • Die Radienkupplungen werden von einer Pumpe 19 über eine Druckleitung 20 und je nach Stellung des Steuerventils 18 Uber eine der Leitungen 21 oder 22 mit Drucköl versorgt. Am Steuerhebel 14 sind die verschiedenen Lenkungspositionen im normalen Lenkbereich durch Punkte markiert. An die gezeichnete Geradeausfahrtstellung schließt sich in beiden Kurvenrichtungen die Stellung für den großen Radius und die Stellung fUr den kleinen Radius an. Wird der Steuerhebel 14 über die beiden Endanschläge für die kleinen Radien hinausbewegt (Notlenkungsberelch), so verstellt eine in einem Langloch 23 des Hebels 16 geführte Betätigungsstange 25 ein Drucksteuerventil 26. Das Drucksteuerventil 26 ist einerseits über eine Zulaufleltung 27 mit der Pumpe 19 und andererseits über eine Leitung 28 je nach Stellung eines Wendeschiebers 30 an eine der zum Wendegetriebe 8 führende Kupplungsleitung 31 bz». 32 far VorwArts- oder Rückwärtsfahrt angeschlossen. In der Zeichnung nt der Wendeschieber 30 die Schaltstellung für die eingerUckte Vorwärtskupplung ein.
  • GemaB Fig. 2 weist das Drucksteuerventil 26 einen in einer Bohrung 40 eines Gehäuses 41 geführten Stellkolben 42 und einen Ventilkolben 43 auf. Der Stellkolben 42 ist mit einem Bolzen 44 an der Betätigungsstange 25 (Fig. 1) angelenkt und stützt sich unter der Wirkung einer Feder 45 an einer Ringscheibe 46 ab. Eine verhältnismäßig starke Feder 47 drückt die Ringscheibe 46 gegen eine Gehäusekante 48, so daß die Ringscheibe als Federanschlag wirkt.
  • Die Feder 45 ist auf ihrer dem Stellkolben 42 abgewandten Seite in eine Bohrung 49 des Ventilkolbens 43 eingeführt und deckt auf die Kolbenfläche 50. Der Ventilkolben 43 weist eine Ringnut 51 mit Steuerkanten 52, 53 auf, wobei der Abstand der beiden vorgenannten Steuerkanten etwa dem Abstand der Steuerkanten 54, 55 zweier in die Bohrung 40 eingedrehter Ringkanäle 56, 57 entspricht. Der Ringkanal 56 ist an den 51-behälter und der Ringkanal 57 an die zur Pumpe 19 führende Zulaufleitung 27 angeschlossen. In Höhe der Ringnut 51 am Ventilkolben 43 ist eine Ölbohrung 58 vorgesehen, welche über die Leitung 28 und den Wendeschieber 30 an die Xupplungsleitung 31 oder 32 angeschlossen ist (Fig. 1). Die Ölbohrung 58 steht außerdem über eine Zweigbohrung 59 mit einem Raum 60 in Verbindung, in den die andere Kolbenfläche 61 des Ventilkolbens 43 hineinragt. Die Steuerkanten 53, 55 des Ventilkolbens 43 bzw. des Ringkanals 57 bilden eine veränderliche Drosselstelle, durch die der Druck in der Olbohrung 58 und damit auch in jeweils einer Kupplung des Wendegetriebes 8 entsprechend der Vorspannung der Feder 45 eingestellt wird.
  • Die Wirkungsweise Das Drucksteuerventil 26 ist in Fig. 2 in der Arbeitsstellung für normalen Lenkbereich dargestellt. Das Fahrzeug befindet sich beispielsweise in Vorwärtsfahrt mit dem Steuerhebel in Geradeausfahrtstellung. Hierbei stützt sich der Stellkolben 42 an der Ringscheibe 46 ab. Das durch die Zulaufleitung 27 herangeführte Drucköl wirkt über die Ringnuten 57 und 51, die Ölbohrung 58, die Zweigbohrung 59 und den Raum 60 auf die Kolbenfläche 61. Es hat sich also in der Leitung 28 ein Druck aufgebaut, der der Feder 45 das Gleichgewicht hält und der über den Wendeschieber 30 und die Kupplungsleitung 31 (Fig. 1) die Vorwärtskupplung des Wendegetriebes 8 geschlossen hält. In der Folge drückt vom Ringkanal 57 zwischen der Steuerkante 55 und dem Ventilkolben 43 soviel Drucköl zur blbohrung 58 und über die Zweigbohrung 59 zum Raum 60 hindurch, daß der durch die Feder 45 eingestellte Druck in der Vorwärtskupplung gehalten wird.
  • Im normalen Lenkbereich des Steuerhebels 14 wird abhängig vom Ausschlag des Steuerhebels zunächst die große Radienkupplung und nach Ausschalten dieser Kupplung die kleine Radienkupplung eingeschaltet. Dies geschieht vom Steuerhebel 14 aus in den beiden Lenkrichtungen über die Stange 15, den Hebel 16, die Stange 17 und das Lenksteuerventil 18, welches über Leitungen 21, 22 den im Lenkgetriebe 13 angeordneten Radienkupplungen Drucköl zusteuert.
  • Angenommen, der Fahrer fährt mit hoher Geschwindigkeit an eine Rechtskurve heran, so bewegt .er den Steuerhebel 14 über den rechten Endanschlag (zugleich Stellung für die Einschaltung der kleinen Radienkupplung) hinaus und gelangt in den Notlenkbereich. Die an den Steuerhebel 14 angeschlossene Stange 15 zieht dabei den Hebel 16 nach unten, wobei nach überwinden des normalen Lenkbereichs die Betätigungsstange 25 an der rechten Seite des Langlochs 23 zur Anlage kommt und nach links mitgenommen wird. Der mit der Betätigungsstange 25 verbundene Stellkolben 42 wird dadurch gegen die Kraft der Feder 47, zusammen mit der Ringscheibe 46, nach links gezogen. Dabei tritt eine Entlastung der Feder 45 ein und der Ventilkolben 43 stellt durch die Ringnut 51 eine kurzzeitige Verbindung von der Ölbohrung 58 zu dem an den Ölbehälter angeschlossenen Ringkanal 56 her. In der Ölbohrung 58 und im Raum 60 baut sich ein der verringerten Vorspannungskraft der Feder 45 entsprechender Druck auf und der Ventilkolben 43 begibt sich wieder in die Gleichgewichtsstellung gemäß Fig. 2. In der an die 61-bohrung 58 angeschlossenen Vorwärtskupplung des Wendegetriebes 8 entsteht somit ein Druckabfall, durch den in der genannten Kupplung ein beherrschbarer Schlupfzustand eingestellt wird. Durch diesen Schlupf wird ein Anteil der auf den Fahrantrieb wirkenden Leistung vernichtet und damit das Verhältnis Fahrantrieb zu Lenkantrieb in Richtung eines kleineren Radius verändert. Durch zusätzliches Gasgeben kann die Lenkgeschwindigkeit noch erhöht werden, so daß der gefahrene Radius weiter verkleinert wird.
  • Je nach Größe des Ausschlages am Steuerhebel 14 längs eines Uberweges innerhalb des Notlenkbereiches kann der Kupplungsschlupf in der beschriebenen Weise vergrößert oder verkleinert werden, dessen einer Grenzwert die vollständig geöffnete Kupplung ist.
  • Nach Durchfahren der Kurve führt der Fahrer den Steuerhebel 14 wieder in den normalen Lenkbereich und in Geradeausstellung zurück, wodurch der Stellkolben 42 in seine in Fig. 2 dargestellte Lage zurückkehrt. Die Feder 45 erhält wieder ihre ursprüngliche Vorspannung und in der Vorwärtskupplung stellt sich ein entsprechender Schließdruck ein.
  • Ein Vorteil des in der erfindungsgemäßen Schaltvorrichtung verwendeten Drucksteuerventils besteht darin, daß das vollständige Wiedereinrücken des Fahrantriebs ruckfrei erfolgt.
  • In der Schalteinrichtung kann auch ein Druckabschaltventil 126 gemäß Fig. 3 vorwendet werden. Im normalen Lenkbereich ist eine an die Zulaufleitung 27 angeschlossene Ringnut 157 durch eine an einem Abschaltkolben 143 gebildete Steuerkante 153 geöffnet, so daß die Kupplung über eine Ringnut 151, eine Ölbohrung 158 und die Leitung 28 an die Pumpe 19 angeschlossen ist. Im Notlenkbereich, bei nach links verstelltem Abschaltkolben 143, ist die Ringnut 157 durch die Steuerkante 153 abgeschlossen, während eine Steuerkante 152 eine Verbindung von der Ölbohrung 28 zu einer an den Ölbehälter angeschlossenen Ringnut 156 herstellt. Damit ist die vom Wendeschieber 30 eingeschaltete Kupplung fürVorwärts- oder Rückwärtsfahrt während einer Kurvenfahrt voll geöffnet und die gesamte Antriebsleistung steht im Lenkgetriebe 13 zur Verfügung.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß das Ventil 26 auch in die Zulaufleitung eines Gangschiebers eingesetzt werden kann, durch welchen über Leitungen die Kupplungen für die verschiedenen.Getriebeübersetzungen ansteuerbar sind. In diesem Fall wird dann der Druck in der jeweils geschalteten Kupplung reduziert oder abgeschaltet.
  • Die erfindungsgemäße Schalteinrichtung ist auch in Radfahrzeugen mit Differenzdrehzahllenkung anwendbar.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Schalteinrichtung für die Antriebs- und Lenkanordnung, insbesondere von Gleiskettenfahrzeugen mit einem mehrgängigen Lastschalt- und Wendegetriebe, einem Uberlagerungs-Lenkgetriebe, jeweils den beiden Kettenantriebsrädern zugeordneten Summierungsgetrieben, einem Steuerhebel mit zwischen zwei Endstellungen liegenden Steuerwegen (normaler Lenkbereich) und jenseits der Endstellungen liegenden überwiegen mit in Abhängigkeit von der Auslenkung des Steuerhebels längs der Steuerwege hydraulisch betätigbaren Radienkupplungen des Lenkgetriebes und einem bei Überschreiten der Endstellungen (Notlenkbereich) betätigbaren, den Fahrantrieb beeinflussenden Schaltorgan, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (14) mit einem in den Endlagen betätigbaren Ventil (26) verbunden ist, welches in eine Drucköl-Zulaufleitung jeweils einer den Fahrantrieb vermittelnden Kupplung eingebaut ist.
2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (26) einerseits über die Zulaufleitung (27) an die Druckölpumpe (19) und andererseits über eine Leitung (28) je nach Fahrtrichtung an die Vorwärts- oder Rückwärtskupplung des Wendegetriebes (8) angeschlossen ist.
3. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (26) einen gegen einen Federanschlag (46, 47, 48) bewegbaren und mit dem Steuerhebel (14) verbundenen Stellkolben (42) aufweist und daß ein eine Zulauf- und eine Entlüftungsringnut (57 bzw. 56) steuernder Ventilkolben (43) vorgesehen ist, dessen eine Kolbenfläche (61) in einen an die eingerückte Kupplung angeschlossenen Raum (60) hineinragt und dessen andere Kolbenfläche (50) unter Einwirkung einer am Stellkolben (42) abgestUtzten vorgespannten Feder (45) steht, derart, daß nach Überwinden des Federanschlags durch den Stell kolben längs eines Überweges eine Druckreduzierung in dieser Kupplung erfolgt.
4. Ausführungsform einer Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil als Druckabschaltventil (126) ausgebildet ist, welches bei Überschreiten der Endlagen des Steuerhebels (14) den Druck in der eingerückten Kupplung abschaltet.
DE19732310097 1973-03-01 1973-03-01 Schalteinrichtung fuer die antriebsund lenkanordnung, insbesondere in gleiskettenfahrzeugen Pending DE2310097A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732310097 DE2310097A1 (de) 1973-03-01 1973-03-01 Schalteinrichtung fuer die antriebsund lenkanordnung, insbesondere in gleiskettenfahrzeugen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732310097 DE2310097A1 (de) 1973-03-01 1973-03-01 Schalteinrichtung fuer die antriebsund lenkanordnung, insbesondere in gleiskettenfahrzeugen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2310097A1 true DE2310097A1 (de) 1974-09-05

Family

ID=5873428

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732310097 Pending DE2310097A1 (de) 1973-03-01 1973-03-01 Schalteinrichtung fuer die antriebsund lenkanordnung, insbesondere in gleiskettenfahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2310097A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3202880A1 (de) * 1982-01-29 1983-08-18 Zahnräderfabrik Renk AG, 8900 Augsburg Antriebsanlage zum antrieb und zur lenkung von fahrzeugen durch steuerung der drehzahl der antriebsraeder

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3202880A1 (de) * 1982-01-29 1983-08-18 Zahnräderfabrik Renk AG, 8900 Augsburg Antriebsanlage zum antrieb und zur lenkung von fahrzeugen durch steuerung der drehzahl der antriebsraeder
US4497218A (en) * 1982-01-29 1985-02-05 Zahnraderfabrik Renk A.G. Compact drive assembly

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3532784C2 (de)
DE1650660C3 (de) Steueranlage fur ein Kraftfahrzeug-Geschwindigkeitswechselgetriebe mit Kupplungen
DE1555069C3 (de) Hydraulische Steuervorrichtung für ein Wechsel-Wendegetriebe bei Fahrzeugen
DE1291587B (de) Hydraulische Steuerungsvorrichtung fuer ein mehrstufiges, mittels hydraulisch betaetigter Reibungskupplungen geschaltetes Zahnraederwechsel- und -wendegetriebe
DE2457301C2 (de) Druckmittelkreis
DE2136960B2 (de) Vorrichtung zum Schalten von Zahnradwechselgetrieben insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE2528094A1 (de) Steuersystem fuer hydrostatische getriebe
DE2901543C2 (de) Schalteinrichtung für die Übersetzungseinstellung eines hydrostatisch-mechanischen Verbundgetriebes
EP0988477B1 (de) Verfahren und einrichtung zur lastschaltbaren umschaltung eines hydrostatischen fahrantriebes einer mobilen baumaschine
EP0324928B1 (de) Getriebesteuerung für ein stufenlos arbeitendes Getriebe
DE3238322C2 (de)
EP0462401B1 (de) Arbeitsfahrzeug
DE2447532A1 (de) Drosselventil
EP1277991B1 (de) Hydrostatischer Antrieb und Schaltverfahren
DE69518249T2 (de) Automatisches getriebe für ein kraftfahrzeug
DE3241793A1 (de) Steuereinrichtung fuer den antrieb eines fahrzeuges mit differenzgeschwindigkeitslenkung
DE2935676C2 (de) Schaltventil für ein automatisches Fahrzeuggetriebe
DE3306000C2 (de) Steuereinrichtung für eine Wandlerschaltkupplung
DE2310097A1 (de) Schalteinrichtung fuer die antriebsund lenkanordnung, insbesondere in gleiskettenfahrzeugen
EP0764247B1 (de) Schaltventil
DE1139041B (de) Lenk- und Steueranlage fuer Fahrzeuge, insbesondere Amphibienfahrzeuge
DE1450781B2 (de) Getriebe zum Obertragen einer Leistung zwischen zwei voneinander unabhängigen Antriebsaggregaten
DE3636267C1 (de) Gangwechsel- und Lenkgetriebe fuer ein Vollkettenfahrzeug
DE3636153C1 (de) Gangwechsel- und Lenkgetriebe fuer ein Vollkettenfahrzeug
DE1949084C3 (de) Hydraulische Steuervorrichtung zur Umschaltung von Stufengetrieben, insbesondere fur Kraftfahrzeuge