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DE2309730A1 - Batteriepruefvorrichtung fuer eine kamera - Google Patents

Batteriepruefvorrichtung fuer eine kamera

Info

Publication number
DE2309730A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
battery
camera
photosensitive
galvanometer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732309730
Other languages
English (en)
Inventor
William Philip Ewald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE2309730A1 publication Critical patent/DE2309730A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/26Power supplies; Circuitry or arrangement to switch on the power source; Circuitry to check the power source voltage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)
  • Viewfinders (AREA)

Description

Eastman Kodak Company, Rochester, N.Y., U.S.A. Batterieprüfvorrichtung für eine Kamera.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Batterieprüfvorrichtung für eine Kamera mit Aufnahmemitteln für eine Batterie und mit einer Umgebungslichtmeßvorrichtung, die lichtempfindliche Mittel aufweist, welche einen Parameter besitzen, der sich entsprechend der empfangenen Lichtintensität ändert, und wobei die Lichtmeßvorrichtung ein betriebsmäßig mit den lichtempfindlichen Mitteln in einem Kreis liegendes Galvanometer aufweist, welches auf die Parameteränderungen anspricht und eine Anzeige für das von den lichtempfindlichen Mitteln aufgenommene Licht erzeugt.
Bekanntlich benutzen die meisten modernen Kameras, und zwar sowohl Fotoapparate als auch Filmkameras, eine oder mehrere Batterien, um die für verschiedene Arbeitsvorgänge in der Kamera erforderliche Leistung zur Verfügung zu stellen. Die folgenden Arbeitsvorgänge seien beispielsweise erwähnt: Einstellung der Linse und/oder des Verschlußes; automatischer Filmvorschub und Rückwicklung? Blitzlichtauslösung und dgl. Diese Batterien sind
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häufig speziell für die entsprechenden Zwecke ausgebildet und unauffällig in der Kamera untergebracht, und sie arbeiten mit einem derart guten Wirkungsgrad, daß sie vom Kamerabenutzer als problemlos hingenommen werden, und daß ihr Vorhandensein vergessen wird. Vom Standpunkt des Kamerabenutzers aus ist natürlich diese Leistungsfähigkeit höchst erwünscht. Unglücklicherweise fallen jedoch die Batterien gelegentlich infolge Alters oder Gebrauchs ganz aus, oder sie sind so schwach, daß dann, wenn der Benutzer diesen Zustand nicht erkennt, unnötig Film verbraucht wird und Bildfehler auftreten. Aus diesem Grunde ist es wünschenswert, in der Kamera eine Batterieprüfvorrichtung vorzusehen. Dies ist insbesondere dann von Wichtigkeit, wenn die Batterie einen kleinen Motor für den Filmtransport antreibt, wo eine vorbestimmte Minimalspannung aufrechterhalten sein muß.
Es sind bereits Batterieprüfvorrichtungen für verschiedene Kameraarten bekannt. In vielen Fällen zeigen diese Prüfvorrichtungen nur an, ob der Zustand der Batterie in Ordnung oder nicht in Ordnung ist. In anderen Fällen muß das Auge des Kamerabenutzers zur Bestimmung des Batteriezustandes das von einer Anzeigelampe kommende Licht integrieren. Es ist möglich, ein Galvanometer an die Batterie anzuschalten, um deren Spannungszustand festzustellen; die Batterie kann aber an ihren Klemmen eine erforderliche Spannung erzeugen, trotzdem aber nicht in der Lage sein, die Ausrüstungselemente einer Kamera mit genügend Leistung zu versorgen; d.h. also, die Batterie fällt bei Belastung sofort aus. Diese Tatsache ergibt sich in erster Linie dadurch, daß das Meßgerät die Batterie während des Prüfvorgangs nicht genügend belastet. Ferner ist es aber auch nicht möglich, die Skala eines Batteriemeßsystems auf eine ausreichenden Größe innerhalb der Kamera auszudehnen, um In der Lage zu sein, auch kleine Spannungsänderungen in der Batterie - wie beispielsweise Änderungen von 0,1 Volt in einer 3 Volt-Batterie - festzustellen.
Die Erfindung bezweckt, eine die Nachteile des Standes der
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Technik vermeidende Batterieprüfvorrichtung anzugeben, welche insbesondere die für den Kamerabetrieb verfügbare Batterieleistung anzeigt. Insbesondere soll die Prüfvorrichung anzeigen, ob die Batterieleistung unterhalb eines vorbestimmten Minimalpegels liegt.
Zur Erreichung der genannten Ziele ist gemäß der Erfindung eine in einen Kreis mit der Batterie einschaltbare Vorrichtung vorgesehen, welche eine Helligkeit aufweist, deren Intensität sich entsprechend Änderungen der Batteriespannung ändert, und wobei ferner Vorrichtungen vorgesehen sind, welche das lichtempfindliche Element nur durch die erwähnte sich ändernde Helligkeitsvorrichtung beleuchten, so daß die Auslenkung des Galvanometers eine Anzeige für die Batterieleistungsfähigkeit (Spannung) ist.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine Batterieprüfvorrichtung betriebsmäßig einem dem Umgebungslicht ausgesetzten lichtempfindlichen Element und einem Galvanometer zugeordnet, welches entsprechend der elektrischen Ausgangsgröße des lichtempfindlichen Elementes arbeitet, um eine Galvanometerauslenkung zu erzeugen, welche mit der Intensität des Umgebungslichtes in Beziehung steht. Dabei sieht die Erfindung eine Wolframfadenlampe vor, die in einen Kreis mit der zu prüfenden Batterie einschaltbar ist, wobei die Lampe eine sich in ihrer Intensität entsprechend den Änderungen der Batteriespannung ändernde Helligkeit besitzt. Ferner sieht die Erfindung Mittel vor, um das Szenenlicht vom Auftreffen auf das lichtempfindliche Element auszuschließen, so daß das lichtempfindliche Element nur durch das von der Lampe kommende Licht beleuchtet wird. Das lichtempfindliche Element erzeugt eine mit der Lichtintensität in Beziehung stehende Ausgangsgröße, die eine Galvanometerauslenkung bewirkt, welche mit dem Leistungszustand der Batterie in Beziehung steht. Das lichtempfindliche Element kann eine Sperrschichtfotozelle (Fotoelement) sein, welche zur Aufnahme des Szenenlichtes angeordnet ist und eine Galvanometerauslenkung entsprechend dem auffallenden Umgebungsszenenlicht bewirkt. Dabei bewirkt eine Lichtabschirmung die Blockierung des Umge-
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bungslichtes und koppelt die Batterie in einen Kreis mit der Wolframlampe ein, so daß das Licht von der Lampe auf das Fotoelement auftrifft und zwischen dessen Klemmen einen Stromfluß hervorruft, gemäß welchem das Galvanometer eine Auslenkung zeigt. Der zwischen den Klemmen des Fotoelements fließende Strom steht in direkter Beziehung zu der von der Batterie verfügbaren Leistung.
Bei der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung ist ferner vorteilhaft, daß bereits vorhandene Kameraelemente zusammen mit einer Wolframfadenlampe in einem Schaltkreis mit der zu prüfenden Batterie benutzt werden.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich insbesondere auch aus den Unteransprüchen.
Weitere Vorteile, Ziele und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung; in der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische, teilweise perspektivische Darstellung einer Kamera mit einem gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ausgebildeten Batterieprüfgerät;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1, und zwar im Betriebszustand bei der Prüfung einer Batterie.
Da fotografische Kameras wohlbekannt sind, werden in der folgenden Beschreibung nur die mit der Erfindung unmittelbar zusammenwirkenden Kameraelemente dargestellt und beschrieben.
In Fig. 1 ist ein Teil eines Kameragehäuses 10 im Schnitt gezeigt. Aus Gründen der Klarheit sind nur die mit dem Betrieb der Batterieprüfvorrichtung zusammenarbeitenden Teile veranschaulicht. Die Zeichnung zeigt eine Sucheranordnung 12, die eine Objektivlinse 14, eine Aufrichtlinsenanordnung 16, eine Gesichtsfeldmaske 20 und ein Okular 22 aufweisen kann; diese
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Sucheranordnung arbeitet in üblicher Weise und erzeugt ein aufrechtstehendes Bild einer durch die Objektivlinse 14 aufgenommenen Objektszene. Eine ebenfalls im Kameragehäuse 10 vorgesehene Linse 24 läßt Objektszenenlicht in die Kamera eintreten, wo dieses Licht auf ein Fotoelement 26 auftrifft. Das Fotoelement 26 kann irgendeine der bekannten Vorrichtungen sein, welche für ihren Betrieb keine externe Leistungsquelle benötigen, wobei beim Auftreffen von Licht auf das Fotoelement 26 ein Strom zwischen dessen Klemmen erzeugt wird, dessen Größe mit der Intensität des auftreffenden Lichtes in Beziehung steht. Das Fotoelement 26 kann auch durch eine Fotozelle, wie beispielsweise eine Kadmiumsulfidzelle, und eine Batterie ersetzt sein; dabei wird in bekannter Weise ein vom Widerstand der Fotozelle abhängiger Stromfluß erzeugt, wobei der Widerstand der Fotozelle mit der Intensität des auftreffenden Lichtes in Beziehung steht. Das Fotoelement 26 liegt in Reihe mit einem Galvanometer 28, um als Kamera-Blendeneinstellvorrichtung und/oder als eine Anzeige der herrschenden Lichtzustände zu dienen.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind nur Teile der Kamera gezeigt, die das Fotoelement 2 6 und das Galvanometer als übliche Lichtmeßvorrichtung zur Anzeige des verfügbaren Szenenlichtes verwendet. Durch übliche Vorrichtungen ist eine Signalfahne 30 arbeitsmäßig mit dem Galvanometer 28 derart gekoppelt, daß das auf das Fotoelement 26 auftreffende Umgebungsszenenlicht eine Auslenkung des Galvanometers 28 bewirkt, was eine Bewegung der Signalfahne 30 bezüglich der Sucheranordnung 12 zur Folge hat. Auf diese Weise kann ein durch die Sucheranordnung 12 auf eine Szene blickender Kamerabenutzer eine Lichtpegelprüfung vornehmen, bevor er die Belichtung beginnt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, daß die Signalfahne 30, das Fotoelement 26 und das Galvanometer 28 zur Prüfung des Zustandes einer Kamerabatterie 32 verwendet werden können. Die zu prüfende Batterie 32 liegt in einem normaler-
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weise offenen Kreis mit einer Lampe 34 der Wolframfadenbauart; die Batterie 32 ist aber auch durch eine geeignete Schaltung mit Kamerabauteilen verbunden, um ihre normalen Funktionen beim Betrieb der Kamera, wie beispielsweise beim Filmtransport, auszuführen. Die Lampe 34 kann mit der Batterie 32 durch einen Schalter 36 in einen Stromkreis gelegt werden. Der Schalter 36 ist normalerweise offen, so daß die erfindungsgemäße Batterieprüfvorrichtung den normalen Betrieb der Kamera nicht stört.
Die Batterieprüfvorrichtung kann durch eine in einer Seitenwand des Kameragehäuses 10 gleitend angeordnete Druckknopfanordnung 40 in Betrieb gesetzt werden. Die Druckknopfanordnung 40 weist einen außerhalb der Kamera vorgesehenen, für Handbetätigung geeigneten Druckknopf 41 auf. Normalerweise wird die Druckknopfanordnung 40 in einer Außen- oder Rückhol-Stellung infolge der Kraft einer Feder 42 gehalten, die an einem Abschirmteil 44 der Druckknopfanordnung 40 und in einer geeigneten Lage am Kameragehäuse 10 befestigt ist. Ein Schalterbetätigungsarm 46 am Abschirmteil 44 kann bei Betätigung der Druckknopfanordnung 40 in Berührung mit dem Schalter 36 gebracht werden. Wenn die Druckknopf anordnung 40 in ihrer normalen Rückholstellung der Fig. 1 angeordnet ist, üben Abschixmteil 44 und Betätigungsarm 46 keine aktive Funktion aus.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 in Verbindung mit Fig. 1 sei nunmehr die Arbeitsweise der Vorrichtung beim Prüfen des Zustande der Batterie 32 beschrieben. Durch einen Fingerdruck auf den Druckknopf 41 wird die Druckknopfanordnung 40 entgegen der Rückstellkraft der Feder 42 in eine vorgeschobene Stellung gebracht. In der vorgeschobenen oder ausgefahrenen Stellung liegt der Abschirmteil 44 zwischen Linse 24 und Fotoelement 26 und der Durchgang von Umgebungslicht zum Fotoelement 26 ist unterbrochen. Gleichzeitig bewirkt der Betätigungsarm eine Kontaktgabe zwischen Schalterkontaktfeder 48 und dem entgegengesetzt liegenden Kontaktteil 50, wodurch der Stromkreis zwischen Wolframlampe 34 und Batterie 32 geschlossen wird, Nunmehr wird das Fotoelement 26 - wie dies durch lia Pfeile in Fi-?. 2 dargestellt ist - nur noch durch von der Wolframlampe 34 kommenc.· l
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Licht beleuchtet, wobei sich die Helligkeit entsprechend der Spannung der Batterie 32 ändert. Das auf das Fotoelement 26 auffallende Licht erzeugt einen Stromfluß zwischen dessen Klemmen und somit auch einen Stromfluß in dem durch Galvanometer und Fotoelement gebildeten Kreis, wodurch ein in seiner Größe vom Stromfluß abhängiger Galvanometerausschlag erzeugt wird. Die Auslenkung (Ausschlag) des Galvanometers 28 kann in direkter Beziehung zum verfügbaren Leistungszustand der Batterie 32 stehen. Da das Galvanometer 28 mit der Signalfahne 30 gekoppelt ist, hat der Galvanometerausschlag auch eine Bewegung der Signalfahne 30 bezüglich der Lichtbahn der Sucheranordnung 12 zur Folge. Linsenbauteil 16 bildet die Signalfahne 30 in der Feldmaske 20 ab, wie dies durch gestrichelte Linien in Fig. 1 gezeigt ist. Durch das Okular 22 wird das Bild, das der Benutzer sieht, aufgerichtet und nimmt eine Stellung innerhalb der Feldmaske 20 ein, die mit dem Ausschlag des Galvanometers 28 in Beziehung steht; die Auslenkung kann für Batterie 32 in Volt geeicht sein und kann als visuelle Anzeige für den Batteriezustand benutzt werden.
Nachdem die Batterieprüfung ausgeführt ist, wird der Fingerdruck am Druckknopf 41 entfernt und die Druckknopfanordnung kehrt in ihre normale Rückholstellung durch die Kraft der Rückstellfeder 42 zurück. Sodann ist das Fotoelement 26 wiederum dem ümgebungslicht ausgesetzt und der Ausschlag des Galvanometers 28 und die sich ergebende Stellung der Signalfahne 30 bezüglich der Sucheranordnung 12 sind Funktionen der Intensität des Ümgebungslichtes.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel kann die Bewegung der Signalfahne 30 bezüglich der öffnung in der Feldmaske 20 geeicht werden, um eine graduelle Anzeige der verfügbaren Batteriespannung vorzusehen; bei ordnungsgemäßer Eichung kann man damit Spannungsänderungen in der Größenordnung von 0,1 Volt bei einer 3-Volt Batterie feststellen. Die Anzeige kann an Hand einer Skala erfolgen, oder aber durch die Bewegung der Signalfahne 30 bezüglich der öffnung der Feldmaske 20. Es ist
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aber auch möglich, wie dies ebenfalls in Fig. 1 dargestellt ist, mindestens eine öffnung 60 am Umfang der Feldmaske 20 vorzusehen. Da die Signalfahne 30 bezüglich der Feldmaske 20 beweglich ist, kann sie zum Blockieren des Szenenlichtes durch die Öffnung 60 benutzt werden. Auf diese Weise hat man zweite Anzeigemittel zur Verfugung, die zur Anzeige des Batteriepegels benutzbar sind. Wenn die Öffnung 60, oder irgendeine Anzahl von öffnungen 60, als Anzeige benutzt wird, dann kann die Druckknopfanordnung am Gleitarm 63 einen im ganzen mit 62 bezeichneten Teil aufweisen, der in der normalen rückgeholten Stellung der Druckknopfanordnung 40 derart angeordnet ist, daß die Linsenanordnung 16 den Teil 62 über der öffnung 60 abbildet, wodurch die öffnung 60 für eine Benutzung während der normalen rückgeholten Stellung der Druckknopfanordnung 40 blockiert ist.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung kann durch Anwendung der eine Wolframfadenlampe kennzeichnenden Tatsachen noch weiterentwickelt werden. Bekanntlich ändert sich die Helligkeit einer WoIframfadenlampe mit der Potenz von 3,7 der angelegten Spannunge; dies bedeutet, daß kleine Spannungsänderungen beachtlich große Helligkeitsänderungen zur Folge haben. Zudem tritt dann, wenn die Spannung der Batterie abfällt, eine spektrale Verschiebung bei der Energieverteilung des ausgestrahlten Lichtes auf. Wenn die Batteriespannung hoch ist, liegt die Helligkeit hauptsächlich im blauen Bereich des Spektrums, während bei einem Abnehmen der Batteriespannung die Helligkeit sich dem roten Bereich nähert. Da es bekannt ist, daß eine große Leistungskonzentration im blauen Bereich und nicht im roten Bereich auftritt, wird durch Anordnung eines blauen Filters 64 zwischen einer Wolframlampe 34 und dem Fotoelement die Helligkeit im blauen Bereich erhöht und somit auch die Wirkungsfähigkeit der Vorrichtung vergrößert.
Aus der obigen Beschreibung ergibt sich, daß die erfindungsgemäße Prüfvorrichtung einen einfachen Aufbau aufweist, jedoch äußerst wirkungsvoll und wirtschaftlich arbeitet. Da die Prüfvorrichtung die bereits vorhandene Lichtmeßvorrichtung und die
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Sucheranordnung der Kamera mit benutzt, werden für das Vorsehen der Batterieprüfvorrichtung nur sehr kleine zusätzliche Kosten erforderlich, wobei auch der erforderliche Raumbedarf sehr klein bleibt. Im normalen Zustand der Kamera, wo nicht geprüft wird, wird jede Störung der normalen Kameravorgänge durch die zusätzlichen Vorrichtungen vermieden.
Der in der Beschreibung verwendete Ausdruck "Kamera" bezieht sich sowohl auf einen Fotoapparat als auch auf eine Filmkamera.
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Claims (9)

  1. Patentansprüche
    ( 1 .J Batterieprüfvorrichtung für eine Kamera mit Aufnahmemitteln für eine Batterie und mit einer Umgebungslichtmeßvorrichtung, die lichtempfindliche Mittel aufweist, welche einen Parameter besitzen, der sich entsprechend der empfangenen Lichtintensität ändert, und wobei die Lichtmeßvorrichtung ein betriebsmäßig mit den lichtempfindlichen Mitteln in einem Kreis liegendes Galvanometer aufweist, welches auf die Parameteränderungen anspricht und eine Anzeige für das von den lichtempfindlichen Mitteln aufgenommene Licht erzeugt, gekennzeichnet durch
    in den Kreis mit der Batterie (32) einschaltbare Mittel (34) zur Ausstrahlung von Licht mit einer der von der Batterie verfügbaren Leistung proportionalen Intensität, und durch Mittel (44), welche bewirken, daß die Beleuchtung der lichtempfindlichen Mittel (26) im wesentlichen vollständig durch Licht von den Strahlungsmitteln (34) erfolgt, so daß die Galvanometerablenkung ein Maß für die Batterieleistung ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtausstrahlmittel eine Wolframfadenlampe (34) aufweisen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch normalerweise offene Kontaktmittel (36) im Kreis der Strahlungsmittel (34) und der Batterie (32), um die Strahlungsmittel an die Batterie anzuschalten, wobei ferner Mittel (44, 46) vorgesehen sind, um die Kontaktmittel zu schließen, und um die Erregung der Lichtstrahlungsmittel durch die Batterie zu bewirken, wobei die Verschlußmittel derart angeordnet sind, daß die Beleuchtung der lichtempfindlichen Mittel durch Umgebungslicht dann verhindert ist, wenn die Verschlußmittel den Kontakt (36) schließen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußmittel ein in der Kamera für eine Bewegung zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung angeordnetes Teil (44) aufweisen, welches in der ersten Stellung mit einem
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    Abstand gegenüber den Kontaktmitteln und den lichtempfindlichen Mitteln angeordnet ist, während es in der zweiten Stellung die Kontaktmittel schließt und den Zutritt von Umgebungslicht zu den lichtempfindlichen Mitteln blockiert.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen auf den blauen Spektralfrequenzbereich ansprechenden Filter (64) , und durch Mittel zum Anordnen des Filters in der Lichtbahn zwischen der Lampe und dem lichtempfindlichen Element.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine mit dem Galvanometer gekoppelte Fahnenvorrichtung (30) zur Anzeige der Galvanometerablenkung, wobei ein optischer Sucher eine öffnungen aufweisende Feldmaske (20) aufweist, und wobei die Fahnenvorrichtung in und aus eine (r) sichtbaren Stellung in der öffnung (60) der Feldmaske bewegbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die das Licht blockierenden Mittel einen Teil (62) aufweisen, der in der Lichtbahn zwischen der Fahnenvorrichtung und der öffnung in der Feldmaske dann liegt, wenn die Verschlußmittel sich in der ersten Stellung befinden, während der Teil aus der Lichtbahn herausbewegbar ist, wenn sich die Verschlußmittel in der zweiten Stellung befinden.
  8. 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein relativ schmaler Teil (63) benachbart zu einem relativ breiten Teil angeordnet ist, so daß bei einem vorgeschobenen Druckknopf die Lichtbahn zwischen Fahnenvorrichtung und Öffnung frei von einer Verdeckung durch den Horizontalarm ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das lichtempfindliche Element ein Fotoelement (26) ist.
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DE19732309730 1972-02-28 1973-02-27 Batteriepruefvorrichtung fuer eine kamera Pending DE2309730A1 (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH434965A (de) * 1965-02-20 1967-04-30 Gossen & Co Gmbh P Anordnung zur Spannungskontrolle in Brücken mit richtkraftlosem Messwerk
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JPS48100126A (de) 1973-12-18
US3736852A (en) 1973-06-05

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