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DE2309786A1 - Batteriepruefgeraet - Google Patents

Batteriepruefgeraet

Info

Publication number
DE2309786A1
DE2309786A1 DE19732309786 DE2309786A DE2309786A1 DE 2309786 A1 DE2309786 A1 DE 2309786A1 DE 19732309786 DE19732309786 DE 19732309786 DE 2309786 A DE2309786 A DE 2309786A DE 2309786 A1 DE2309786 A1 DE 2309786A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
battery
light
diode
voltage
light emitting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732309786
Other languages
English (en)
Inventor
Edward John Cator
William Philip Ewald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE2309786A1 publication Critical patent/DE2309786A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B43/00Testing correct operation of photographic apparatus or parts thereof

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)

Description

  • Batterieprüfgerät.
  • Die Erfindung bezieht sich Buf ein Batterieprüfgerät für Kameras, und zwar insbesondere auf eine weitere Ausbildung der Batterieprüfvorrichtung gemäß Deutschem Patent (Deutsche Patentanmeldung P .......... vom gleichen Tag wie die vorliegende Anmeldung und entsprechend der US Patentanmeldung S.N. 229, 936 vom 28. Februar 1972; Anwaltsakte H-229 936) mit dem Titel "Batterieprüfvorrichtung für eine Kamera".
  • Bei den meisten modernen Kameras, und zwar sowohl Fotoapparaten als auch Filmkameras, wird eine oder mehrere Batterien zur Leistungsversorgung verschiedener Kameravorgänge benutzt, wie beispielsweise zum Linseneinstellen und/oder Verschlußeinstellen, zum automatischen Filmtransport und zur Rückwicklung des Filmes, und auch zum Zünden eines Blitzlichtes, usw. Diese Batterien sind oftmals für die entsprechenden Zwecke speziell konstruiert und sind so unauffällig in den Kameras untergebracht, und arbeiten mit solch hohem Wirkungsgrad, daß sie vom Benutzer häufig vergessen und als stets betriebsbereit angesehen werden.
  • Dieser Zustand ist natürlich von Seiten des Benutzers äußerst erwünscht. Unglücklicherweise fallen die Batterien jedoch gelegentlich aus oder werden infolge Alterns oder Gebrauchs schwach. Wird dies vom Benutzer nicht erkannt, so kann es passieren, daß Film unnütz verbraucht wird und Bildausfälle entstehen. Daher ist es zweckmäßig, wenn in der Kamera eine Batterieprüfvorrichtung vorgesehen ist, und zwar ist dies insbesondere dann von Wichtigkeit, wenn die Batterie einen kleinen Motor zum Filmtransport aufweist, für den eine vorbestimmte Minimalspannung aufrechterhalten sein muß.
  • Manche Kameras weisen bereits Batterieprüfgeräte auf, mit denen jedoch die Batterieleistungsfähigkeit nicht feststellbar ist. Es ist möglich, ein Galvanometer an die Batterie zu legen, um den Batteriespannungszustand festzustellen. Dabei ist es jedoch bekanntlich möglich, daß eine Batterie eine ausreichende Spannungsablesung an ihren Klemmen gestattet, aber trotzdem nicht genügend Leistung zum Betrieb der Kameraelemente liefern kann, d.h. bei Belastung sofort ausfällt. Dies liegt hauptsächlich daran, daß das Meßinstrument die Batterie während des Prüfvorgangs nicht ausreichend belastet. Darüber hinaus kann auch die Skala eines Batteriemeßsystems nicht auf eine ausreichende Größe innerhalb der Kamera ausgedehnt werden, um kleine Spannungsänderungen in der Batterie festzustellen, wie beispielsweise Änderungen von 0,1 Volt bei einer 3 Volt-Batterie.
  • Insbesondere sei im Hinblick auf das obengenannte deutsche Patent ........... auch erwähnt, daß lichtemittierende Fäden gelegentlich brechen, was die Batterieprüfung unmöglich machen würde.
  • Die vorliegende Erfindung ist bestrebt, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden und insbesondere auch das Batterieprüfgerät gemäß dem obengenannten deutschen Patent .....
  • .......... weiterzubilden. Die Erfindung bezweckt die Ausbildung eines Batterieprüfgerätes derart, daß der Leistungspegel einer Batterie in einfacher und platzsparender Weise feststellbar ist. Dabei soll auch die Batterieleistung für verschiedene Batteriezustände angezeigt werden, wobei eine klare Anzeige dann erfolgt, wenn erwartet werden kann, daß der Batterieleistungspegel einen vorbestimmten Minimalpegel erreicht.
  • Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zwecke bei einer Batterieprüfvorrichtung gemäß dem obengenannten deutschen Patent ............ vorgesehen, daß als helligkeiterzeugende Vorrichtung ein lichtemittierender Halbleiter, insbesondere eine Leuchtdiode benutzt wird. Um zu erreichen, daß die lichtemittierende Diode entweder licht emittiert ("EIN") oder kein Licht emittiert ("AUS"), sieht die Erfindung mit dem lichtemittierenden Halbleiter verbundene Einrichtungen vor, welche erst beim Anstieg der angelegten Spannung über einen vorbestimmten Pegel den schnellen Anstieg des emittierten Lichtes zulassen.
  • Allgemein sieht die Erfindung aber auch bei einer Kamera mit einem auf Umgebungslicht ansprechenden Element und einem dazugehörigen Galvanometer vor, daß zum Zwecke der Batterieprüfung ein lichtemittierender Halbleiter in den Batteriekreis einschaltbar ist, wobei dieser Halbleiter benachbart zu dem auf Licht ansprechenden Element angeordnet ist, wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß Licht nur dann ausgesandt wird, wenn eine an die lichtemittierende Vorrichtung von der Batterie angelegte Durchlaßspannung unterhalb eines vorbestimmten Spannungspegels ist, während die Lichtaussendung schnell ansteigt, wenn die angelegte Durchlaßspannung über diesen vorbestimmten Wert ansteigt.
  • Dabei ist ferner vorgesehen, daß die die Batterie an die lichtemittierende Vorrichtung anschaltenden Mittel auch das auf das fotoempfindliche Element einfallende Umgebungslicht absperren, so daß das fotoempfindliche Element nur durch die lichtemittierende Vorrichtung beleuchtet wird, wobei der Galvanometerausschlag die verfügbare Batterieleistung anzeigt.
  • Das erfindungsgemäße Gerät kann eine benachbart zu dem fotoempfindlichen Element angeordnete lichtemittierende Diode aufweisen, um entsprechend dem Leistungspegel der Batterie Licht zu erzeugen, wobei ferner Schaltungsmittel vorgesehen sind, um die Batteriespannung auf Werte oberhalb und unterhalb des vorbestimmten Pegels einzustellen, um so eine Anzeige der verbleibenden Batterieleistung zu erzeugen, bevor der Batterieleistungspegel den vorbestimmten Pegel erreicht.
  • Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich insbesondere auch aus den Unteransprüchen.
  • Weitere Vorteile, Ziele und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung; in der Zeichnung zeigt: Fig. 1 eine schematische, teilweise perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Prüfgeräts zusammen mit der Umgebungslichtmeßvorrichtung und einer Sucheranordnung; Fig. 2 eine Vorderansicht der Feldmaske im Sucher der Fig. 1 mit einer darin sichtbaren Signalfahne; Fig. 3 eine graphische Darstellung der Lichtemissionskennlinie einer gemäß der Erfindung vorgesehenen lichtemittierenden Halbleitervorrichtung, und zwar abhängig von der an ihre Klemmen angelegten Spannung, wenn ein in Serie damit liegender veränderbarer Widerstand variiert wird.
  • In Fig. 1 sind Teile einer Kamera gezeigt, die ein auf Licht ansprechendes (lichtempfindliches) Element, wie beispielsweise eine Kadmiumsulfidfotozele 10, in der Weise im (nicht gezeigten) Kameragehäuse aufweist, daß durch eine Linse 12 Umgebungsszenenlicht aufgenommen wird. Die Fotozelle 10 kann von der Bauart sein, bei welcher sich ein Widerstand umgekehrt zur Intensität des aufgenommenen Umgebungslichtes ändert. Wenn die Fotozelle in Reihe mit einem Galvanometer 14 und einer Batterie 16 liegt, so steuert sie die Größe des von der Batterie 16 kommenden Stromes entsprechend ihrem Widerstandswert, wodurch ein zur Intensität des Umgebungslichtes in Beziehung stehender Ausschlag des Galvanometers 14 hervorgerufen wird. Mit dem Galvanometer 14 ist ein beweglicher Arm 20 arbeitsmäßig für eine Drehung im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn gekoppelt; diese Drehung wird durch den Galvanometerausschlag bestimmt.
  • Der Arm 20 läuft an seinem einen Ende in eine Signal fahne 22 aus, während er am anderen Ende ein Blendeneinstellelement 26 besitzt. Das Blendeneinstellelement 26 bildet eine sich verjüngende öffnung 29, die bei Drehung des Armes 20 sich relativ zur Kameralinsenanordnung 28 bewegt. Die Linsenanordnung 28 ist optisch mit der Kamerabelichtungsachse (durch die Pfeile A angedeutet) ausgerichtet, so daß die durch die Linsenanordnung 28 eintretende und längs der Belichtungsachse laufende Lichtmenge durch die Stellung des Armes 20 bestimmt ist. Gleichzeitig mit der Bewegung der Öffnung 29 relativ zur Linsenanordnung 28 bewegt sich die Signal fahne 22 bezüglich einer im ganzen mit 24 bezeichneten Sucheranordnung, um dem Kamerabenutzer den Pegel der Szenenlichtintensität anzuzeigen. Die Sucheranordnung 24 kann eine (nicht gezeigte) Objektivlinse, eine Aufrichtlinsenanordnung 32, eine Feldmaske 34 und ein Okular 36 aufweisen.
  • Die Sucheranordnung 24 arbeitet in bekannter Weise und erzeugt ein aufrechtes Bild eines Objekts im Objektfeld am Auge eines Benutzers. Die Signalfahne 22 ist - wie in Fig. 1 gezeigt -bezüglich der Achse des Suchers beweglich, um ein Bild in der Feldmaske 34 zu erzeugen, wenn sich der Arm 20 im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht. Die Signalfahne 22 ist - wie in Fig. 1 durch gestrichelte Linien angedeutet - an gut sichtbarer Stelle innerhalb der Feldmaske 34 angeordnet, und wird entsprechend der Intensität des Szenenlichts aus dem Blickfeld herausbewegt.
  • Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, daß die oben beschriebene Vorrichtung zum Prüfen des Leistungspegels (der Fähigkeit eine bestimmte Minimalladung pro Zeiteinheit bei einer bestimmten Nennspannung zu liefern) einer Kamerabatterie 40 verwendet wird, die zur Durchführung normaler Kamerafunktionen, wie beispielsweise Filmtransport und Rückwickeln des Filmes, verwendet wird. Wie man in Fig. 1 erkennt, ist die Batterie 40 durch Schließen eines Schalters S1 mit einem Motor M verbindbar. Die Batterie 40 ist ferner durch einen Schalter S2 mit einer lichtemittierenden Diode (Leuchtdiode) 50 und einem Spannungsteiler verbindbar, der aus festen Widerständen R1, R2 und einem veränderbaren Widerstand R3 besteht. Die Leuchtdiode 50 kann irgendeine jener bekannten Vorrichtungen sein, die Strahlung in einem speziellen Teil des Spektrums aussenden, wenn eine vorbestimmte Spannung an ihren Klemmen anliegt, wobei diese Vorrichtungen die Eigenschaft haben, daß sie kein Licht aussenden, wenn die angelegte Spannung unterhalb eines speziellen Spannungspegels liegt, während die Lichtemission scharf ansteigt, wenn die Spannung über den speziellen Pegel angehoben wird. Ein derartiges Element kann eine Diode sein, die aus Gallium-Arsenid-Phosphid besteht; ein solches Element emittiert Strahlung vom grünen bis zum infraroten Bereich des Spektrums (5600 - 9000 Die Diode 50 ist zweckmäßigerweise in der Kamera benachbart zur Fotozelle 10 angeordnet, so daß das von der Diode 50 ausgesandte Licht auf die Fotozelle 10 auftrifft. Das Prüfgerät weist ferner eine Druckknopfanordnung 54 mit einem von außerhalb der Kamera zugänglichen Druckknopf 56 auf. Die Druckknopfanordnung 54 ist gleitend im Kameragehäuse befestigt und wird normalerweise durch die Wirkung einer Rückstellfeder 58 in einer zurückgezogenen Ruhestellung - vergleiche Fig. 1 - gehalten. Die Druckknopfanordnung 54 weist ferner eine Lichtabschirmung 57 und einen Schalterbetätigungsarm 59 auf.
  • Um das erfindungsgemäße Gerät zur Prüfung des Leistungspegels der Batterie 40 zu verwenden, wird die Druckknopfanordnung 54 durch Fingerdruck auf den Druckknopf 56 in ihre vorgeschobene oder Arbeitsstellung bewegt und zeitweise in dieser Stellung entgegen der Rückstellkraft der Feder 58 gehalten. Die Bewegung der Druckknopfanordnung 54 kann seitlich relativ zur Linse 12 erfolgen, wie dies durch die gestrichelten Linien der Fig. 1 dargestellt ist, auf welche Weise der Batterie-Dioden-Kreis geschlossen wird, da der Betätigungsarm 59 in Berührung mit dem Schalter S2 kommt und dadurch einen Kontakt 60 in Eingriff mit seinem gegenüberliegenden Kontakt 62 bringt. Durch die seitliche Bewegung wird auch die Lichtabschirmung 57 zwischen Linse 12 und Fotozelle 10 gebracht, um den Durchgang von Umgebungslicht durch Linse 12 auf die Fotozelle 10 zu unterbrechen. Die Fotozelle wird dann allein durch das von der Diode 50 ausgesandte Licht beleuchtet, wobei die Lichtintensität durch den Wert des Widerstandes R3 und den Leistungspegel der Batterie 40 bestimmt ist. Das auf die Fotozelle 10 auftreffende Licht erzeugt einen Stromfluß im Fotozellen-Galvanometer-Kreis und infolgedessen einen Galvanometerausschlag, der eine Funktion des Leistungspegels der Batterie 40 ist.
  • Wie bereits oben erwähnt, hat die Diode 50 die bemerkenswerte Eigenschaft, daß ein plötzlicher Abfall der Lichtemission dann auftritt, wenn die angelegte Durchlaßspannung einen bestimmten Wert erreicht. Aufgrund dieser Eigenschaft und aufgrund der Kenntnis des Ausgang~spannungsbereichs der Batterie 40 kann eine geeignete Einstellung der Widerstände R1, R2 und R3 und eines veränderbaren Widerstands R4 erfolgen, um die Sichtposition der Signalfahne 22 bezüglich der Sucheranordnung 24 (Feldmaske 34) einzuregulieren. Beispielsweise kann die Einstellung derart erfolgen, daß für einen verminderten aber noch immer ausreichenden Batterieleistungspegel die Signalfahne 22 gerade in eine Sichtstellung der Feldmaske 34 eintritt, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Wenn der Batterieleistungspegel weiter abnimmt, nimmt auch in entsprechender Weise die Beleuchtung der Fotozelle 10 durch die Diode 50 ab, und die Signalfahne 22 wird sich weiter in die Sichtstellung hineinbewegen (wie dies ebenfalls in Fig. 2 gezeigt ist), bis die Signalfahne 22 voll sichtbar ist und einen willkürlich festgelegten niedrigen Batterieleistungszustand bezeichnet. Auf diese Weise steht dem Benutzer der Kamera fortlaufend eine genaue und zuverlässige Information über den Leistungspegel der Batterie 40 zur Verfügung, und sogar auch dann, wenn die Batterie 40 noch nicht einen vollkommen ungenügenden Zustand erreicht hat. Die Signalfahne 22 kann eine bevorzugte Stellung besitzen, die normalerweise in der Beobachtungsbahn liegt, wobei die Fahne abhängig von der verfügbaren att rie /eis ung aus der Beobachtungsbahn herausbewegt wird.
  • Nachdem die Batterieprüfung vorgenommen wurde, wird der Fingerdruck entfernt und die Druckknopfanordnung 54 kehrt unter dem Einfluß der Rückholfeder 58 in ihre zurückgezogene Stellung zurück. Der Dioden-Batterie-Kreis ist dann am Schalter S2 wieder offen und die Fotozelle 10 wird wieder wie zuvor durch Umgebungslicht beleuchtet.
  • Die soweit beschriebene Vorrichtung verwendet die Diode 50 als ein Schaltungselement zur Erzeugung einer Batterieprüfung mittels der beweglichen Signalfahne 22. Da die Diode 50 jedoch Licht im grünen und gelben Bereich des Spektrums emittiert, kann sie als eine mit sichtbarem Licht arbeitende Anzeigevorrichtung verwendet werden. Unter Ausnutzung dieser Tatsache und der Tatsache, daß die Diode 50 bei einer Spannung unterhalb eines bestimmten Pegels kein Licht emittiert, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung ein weiteres,im folgenden beschriebenes Merkmal aufweisen.
  • Die Diode 50 kann bezüglich der Sucheranordnung 24 und der Fotozelle 10 derart angeordnet werden, daß sie dann, wenn sie Licht emittiert, die Fotozelle 10 beleuchtet und auch vom Benutzer gesehen werden kann. Der Widerstand R3 liegt in Reihe mit der Diode 50 und beeinflußt bei seiner Änderung das von der Diode 50 ausgesandte Licht in der in Fig. 3 gezeigten Weise. Fig. 3 stellt eine logarithmische Darstellung der emittierten Leuchtdichi abhängig von der angelegten Durchlaßspannung dar. Der Widerstand R3 kann ein Regelwiderstand oder dgl. sein und zwar mit einem daran angeordneten Zeiger, der längs einer Skala zwischen einer "Schlecht"-Anzeige und einer Gut "Gut"-Anzeige bewegbar ist, wenn der Widerstandswert des Widerstands R3 geändert wird. Durch Veränderung des Widerstands R3 kann der Benutzer innerhalb bestimmter Grenzen die zu erwartende verbleibende Lebensdauer der Batterie 40 bestimmen. Die Kurve der Fig. 3 zeigt den Zusammenhang zwischen dem Widerstandswert des Widerstands R3 und dem von der Diode 50 emittierten Licht.
  • Zum Zwecke der Erläuterung sei angenommen, daß die Batterie eine Nennspannung von V1 Volt hat und den Stromkreis eine bestimmte Zeit lang bei einer Belastung mit dem Widerstand R3 mit Strom versorgen kann.
  • Wenn die Druckknopfanordnung 54 betätigt wird, beobachtet der Benutzer das von der Diode 50 ausgehende Licht durch den Sucher 24 und dreht den Widerstand R3 auf einen Widerstandswert, wo das von der Diode 50 kommende Licht hell wird und dann ausgeht.
  • Eine Batterie, die in der Lage ist, eine hohe Ladung pro Zeiteinheit zu liefern, erfordert einen größeren Widerstand, um die Diode 50 dazu zu bringen, daß sie kein Licht mehr aussendet; somit wird der Zeiger am Widerstand R3 auf seiner Skala eine "Gut"-Ablesung liefern. Wenn die Batterie infolge Alters oder infolge ihrer Benutzung keine große Ladung pro Zeiteinheit liefern kann, so nimmt der Bereich des Widerstands R3 ab, der erforderlich ist, um zwischen den Punkten zu variieren, wo die Diode 50 hell ist und dann kein Licht mehr emittiert, wobei diese Abnahme des erforderlichen Widerstandsbereichs schließlich soweit geht, daß der Zeiger auf der Skala des Widerstands R3 eine "Schlecht"-Ablesung ergibt.
  • Die obige Beschreibung läßt erkennen, daß das erfindungsgemäße Prüfgerät einfach und wirtschaftlich im Aufbau und dennoch äußerst wirkungsvoll ist. Da das Prüfgerät Teile einer bereits vorhandenen Belichtungssteuerung und/oder Umgebungslichtüberwachungsvorrichtung und des Suchers benutzt, erhöht diese Batterieprüfvorrichtung die Kamerakosten nicht wesentlich und bildet auch hinsichtlich des Raumbedarfs kein Problem. Das erfindungsgemäße Batterieprüfgerät nutzt bereits vorhandene Funktionseigenschaften der Kamera aus, stört diese aber nicht.
  • Die Verwendung einer Festkörpervorrichtung ist insbesondere im Hinblick auf eine leichte mechanische Montage vorteilhaft.
  • Ferner werden lichtemittierende Fäden, die gelegentlich brechen, vermieden.
  • Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Offenbarung der deutschen Patentanmeldung P ................(am (am gleichen Tage und vom gleichen Anmelder wie die vorliegende Anmeldung eingereicht und mit der US Serial Nr. 229,936 und dem US Anmeldetage vom 28. Februar 1972 und dem Anwaltsaktenzeichen H-229,936) auch einen Teil der vorliegenden Anmeldung bildet. Nur um Platz zu sparen, wurde die Offenbarung der genannten Anmeldung hier nicht wiederholt. Die Anmelderin behält sich insbesondere das Recht vor, die vorliegende Anmeldung mit der eben erwähnten Anmeldung zu kombinieren.

Claims (6)

  1. Patentansprüche
    1 Batterieprüfgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-9 des deutschen Patents (Deutsche Patentanmeldung P .............., , eingereicht am gleichen Tage wie die vorliegende Anmeldung und entsprechend der U.S.
    Patentanmeldung mit der Serial Nr. 229, 936, Anwaltsaktenzeichen:H-229,936), dadurch gekennzeichnet, daß die lichtausstrahlenden Mittel ein lichtemittierender Halbleiter (50) sind, und daß Einrichtungen vorgesehen sind, welche die Eigenschaft haben, daß eine Spannung unterhalb eines vorbestimmten Pegels an den Klemmen des Halbleiters kein emittiertes Licht erzeugen, während ein Spannungsanstieg über den vorbestimmten Pegel einen schnellen Anstieg des emittierten Lichts hervorruft.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum Verändern der an den Klemmen angelegten Spannung zwischen der minimalen und maximalen Batteriespannung vorgesehen sind, so daß sich die Spannung zwischen Werten unterhalb und oberhalb des vorbestimmten Pegels ändert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der lichtemittierende Halbleiter eine lichtemittierende Diode ist.
  4. 4. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Regelwiderstand (R3) mit der Diode (50) in Reihe geschaltet ist.
  5. 5. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Batterie (40) zwei Widerstände (R1 und R2) über einen Schalter (S2) liegen, und daß die Diode (50) parallel zu dem einen der Widerstände (R2) liegt.
  6. 6. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lichtabschirmung (57) sowohl zur Betätigung des Schalters (S2) als auch zur Abschirmung der Diode von Umgebungslicht dient. Leerseite
DE19732309786 1972-03-14 1973-02-27 Batteriepruefgeraet Pending DE2309786A1 (de)

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ID=22882003

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