DE2308857A1 - Reaktivfarbstoffe - Google Patents
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Description
DR.-ING. H. FINCKE DIPL.-ING. H. BOHR DIPL.-ING. §. STAEGER
Farnrui: -Ji 60 60
Bankverbindung
Beyer. Vercinsbonk M jndten, Konto 620 4M
23126 - Dr.K/hr
β »München β. 22. Februar 1973
IMPERIAL CHEMICAL INDUSTRIES LIIGTED, London, Grossbritannien
,"Reaktivfarbstoffe"
Priorität; 22. Februar 1972, Grossbritannien Nr. 8109/72
Die Erfindung bezieht sich auf neue Reaktivfarbstoffe und
insbesondere auf neue wasserlösliche Metallkomplexformazanreaktivfarbstoffe
der Chloro-s-triazinreihen.
Gemäss der Erfindung werden Farbstoffe der Formel
D-C
C-X-C
Cl
Cl
(1)
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vorgeschlagen, worin X für das N,N'-zweiwertige Radikal
eines Diamins und D für ein Radikal der Formel
NH -
(2)
«4- 4—
steht, worin Q für H, Cl oder SO5H steht und M für Cu oder
Ni steht.
Das Radikal X stellt vorzugsweise ein Piperazinradikal oder
eine Gruppe der Formel
(3)
dar, worin R1 und Ro für H oder ein Alkyl- oder Hydroxyalkylradikal
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen stehen und Q für ein aliphatisches Radikal mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen oder ein
carbocyclisches Radikal der Benzol- oder Naphthalinreihe steht, wie z.B.
Phenylen,
Mono- oder Disulfophenylen,
Carboxyphenylen,
309838/1124
und Radikele der Formel
(HO5S)
(SO3H)n
worin ein η für 1 oder 2 steht und des andere für 0, 1 oder
2 steht und Q1 für eines der Radikale 0, NH, S, CH2, CH=CH,
NECONH und OCH2CH2O steht.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung
der neuen Farbstoffe, welches dadurch ausgeführt wird, dass man 2 Mol Cyanurchlorid, 1 Mol eines Diamins und 2 Mol
einer Formazanverbindung der Formel
(5)
worin M und Q die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, miteinander
umsetzt.
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Das obige Verfahren kann in zweckmässiger Weise dadurch ausgeführt
werden, dass aan eine Suspension des Cyanurchlorids in einem wässrigen Medium, gegebenenfalls in Anwesenheit
eines mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittels, mit einem der Reaktionsteilnehmer bei einer Temperatur von O
bis 200C rührt, bis 1 Chloratom des Cyanurchlorids umgesetzt
ist, und dass man hierauf den dritten Reaktionsteilnehner zugibt und die Reaktion bei einer etwas höheren Temperatur,
gewöhnlich im Bereich von JO bis 500C, fortsetzt, bis ein
zweites Chloratom am Triazinkern reagiert hat. Die Kondensationen
werden vorzugsweise bei einem pH von 4- bis 7 ausgeführt,
wobei ein säurebindendes Mittel, wie z.B. ein Alkalimetallhydroxid,
-carbonst oder -bicarbonat, insbesondere Natriumcarbonat, dem Gemisch zugegeben wird, um die während
der Reaktion in Freiheit gesetzte Salzsäure zu neutralisieren. Wenn die Reaktion zu Ende ist, dann können die neuen Reaktivfarbstoffe
durch die üblichen Techniken isoliert werden, die für die Isolierung von wasserlöslichen Reaktivfarbstoffen
bekannt sind, wie z.B. Aussalzen und Filtration oder Spritztrocknung des Reaktionsgemischs, in welchem der Farbstoff
hergestellt worden ist. Gegebenenfalls können Stabilisatoren/
wie z.B. Gemische von Alkalimetallhydrogenphosphaten, und
Verdünnungsmittel, wie z.B. Salz oder Harnstoff, zugegeben werden.
Beispiele für Diamine, die verwendet werden können, sind:
Piperazin,
aliphatische Amine, wie z.B. Äthylendiamin, 1,2- und 1,3-Propylendiamin,
1,6-Hexamethylendiamin und 2,2'-Diaminodi-
äthyläther,
mono- und dicyclische Diamine der Benzolreihe, wie z.B.
1,3-Diaminobenzol-4-sulfonsäure und-4,6-disulfonsäure, 1 ,4—
Diaminobenzol-2-sulfonsäure und -2,5-disulfonsäure, 1,3-
und 1,4—Fhenylendiamin, Benzidin-2-sulfonsäure und-2,2'-disulfonsäure,
^,^'-Diaminodiphenylharnstoff und die 2,2'-
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und 3»3'-Disulfonsäure davon, 3»3'-Diarainodiphenylharnstoff
und die 4,4·- und 6,6'-Disulfonsäure davon, 4-,4'-Diaminodiphenylharnstoff-2,21,5,5'-tetr8Sulfonsäure,
4-,4'-Diai3inodiphenylmethen,
4,4-'-Di8minodiphenylsulfon, 4,V-Diaminodiphenyiäther,
4,V-Diaminostilben-2,2'-disulfonsäure und 4,4'-Diaminodiphenoxyäthan-2,2'-disulfonsäure,
und Naphthylendiamine, wie z.B. 2,6-Diaminonaphthalin-1,5- und
-4,8-disulfonsäure und 115-Diaminonaphthalin-3T7-disulfonsäure.
Die verwendeten Formazanverbindungen können dadurch erhalten
werden, dass man
(a) diazotierte ö-Acetylamino-^-aminophenol-·*»—sulfonsäure
mit dem ^Sulfo-^-carboxyphenylhydrazon eines Aldehyds
der Formel
CEO
kuppelt, und den Cu- oder Ni-Komplex herstellt und die Acylaminogruppe
in die Aminogruppe hydrolysiert; oder (b) die gleichen Reaktionsteilnehmer wie bei (a) verwendet
aber den Metallkomplex des Hydrazone zuerst herstellt, diesen mit dem diazotierten Aminophenol kuppelt und hierauf zur Bildung
der Aminogruppe eine Hydrolyse durchführt.
Die Erfindung betrifft auch ein alternatives Verfahren zur Herstellung der neuen Farbstoffe, welches dadurch ausgeführt
wird, dass man eine Verbindung der Formel
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| / \ | S/ | - X | / | - C | N. |
C
I |
I | - D | |
| 1 ^ |
C
I |
1 | N | N | Cl | ||||
| "-?■ | N | Cl | \ | ||||||
| N | |||||||||
1 worin X die oben angegebene Bedeutung besitzt und D für ein
Radikal der Formel
NH-
(8)
«4- 4-
steht, der Einwirkung eines Mittels unterwirft, das zur Bildung eines Cu- oder Ni-Komplexes mit dem Formazanradikai fähig
ist.
Dieses Verfahren wird in zweckmässiger Weise in einem wässrigen Medium dedurch ausgeführt, dass man die Verbindung der
Formel (7) und das metall8bgebende Mittel auf eine Temperatur von O bis 10O0C und vorzugsweise auch auf einem pH von 5 bis
8 hält.
Die Verbindungen der Formel (7) können ihrerseits dadurch erhalten werden, dass men Cyanurchlorid mit 1/2 Mol eines
Diamins und 1 Mol einer Formazanverbindung der Formel
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C9>
worin das Symbol Q die oben angegebene Bedeutung besitzt, umsetzt. Diese Verbindung kann beispielsweise dadurch erhalten
werden, dass man eine diazotierte 6-Acetylamino-2-arainophenol-4—sulfonsäure
mit dem 4-Sulfo-2-c8rboxyphenylhydrazon eines
Aldehyds der Formel (6) umsetzt und hierauf eine Hydrolyse durchführt, um die Acetyleminogruppe in die Aminogruppe umzuwandeln.
Beispiele für Aldehyde der Formel (6) sind Benzaldehya-2-
und -3-sulfonsäure und -2,4-disulfonsäure und 2-Chlorobenz-8ldehyd-5—sulfonsäure.
Beispiele für Mittel, die zur Herstellung der Cu- und Ki-Komplexe
verwendet werden können, sind Kupfersulfat, Kupferacetat und Nickelsulfat.
Die neuen Farbstoffe können aus den Reaktionsmedien, in denen sie hergestellt worden sind, durch Verfahren isoliert werden,
die üblicherweise in der Technik verwendet werden, wie z.B. durch Aussalzen und anschliessende Filtration und Trocknung
oder durch Spritztrocknung des gesamten Reaktionsgeiaischs. Gegebenenfalls können Stabilisatoren, v/ie z.B. Gemische aus
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Alkalimetellhydrogenphosphaten, oder Verdünnungsmittel, wie
z.B. Salz und Harnstoff, für Formulierungszwecke zugegeben
werden.
Die neuen Farbstoffe sind wertvolle Reaktivfarbstoffe für Wolle, Seide, Nylon und insbesondere für Cellulosetextilmaterialien,
welche" sie, wenn sie gemeinsam mit einem Alkali aufgebracht werden, in eine grosse Reihe von Farbtönen mit
guter Echtheit gegenüber Waschbehandlungen und Licht färben. Die bevorzugten Farbstoffe ergeben leuchtend grünlich-blaue
Farbtöne. Viele der Farbstoffe sind deshalb bemerkenswert, weil ein hoher Anteil auf die Faser aufzieht, wenn sie aus
heissen alkalischen Salzbädern gefärbt werden.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert, worin die Teile in Gewicht ausgedrückt sind und
worin das Verhältnis G/V das Verhältnis von Kilogramm zu Liter ist.
67,6 Teile des Kupferkomplexes von N-(2-Hydroxy-5-sulfo-3- ,.
aminophenyl)-Nl-(2l-carboxy-A-l-sulfophenyl)-ms-(2"-sulfophenyl)formazan
(hergestellt durch Kuppeln von diazotierter 6-Acetylamino-2-aminophenol-4-sulfonsäure mit dem Hydrazon
von Benzaldehyd-2-sulfonsäure und 2-Carboxyphenylhydrazin-4-sulfonsäure,
Verkupferung und Hydrolysierung der Acetylaminogruppe mit verdünnter Natronlauge) werden in 700 Teilen
Eis und Wasser mit einem pH von 7 aufgelöst. Dann wird eine Lösung von 18,5 Teilen Cyanurchlorid in 100 Teilen Aceton
zugegeben, und das Gemisch wird 2 Stunden bei 0 bis 5°C gerührt,
wobei der pH durch Zusatz von 2n Natriumcarbonatlösung zwischen 5 und 7 gehalten wird. Wenn die Reaktion zu
Ende ist, wird die Lösung filtriert, und dann wird eine Lösung von 22,3 Teilen des Dinatriumsalzes von 4,4'-Diamino-
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diphenylh8rnstoff-3,3'-disulfonsäure in 400 Teilen Wasser
zugegeben. Das Gemisch wird auf 35 bis 400C erhitzt, wobei
der pH durch Zugabe von 2n Natriumcarbonatlösung zwischen 5 und ? gehalten wird. Wenn die Reaktion zu Ende ist, wird
das Produkt mit Natriumchlorid ausgesalzt, abfiltriert und getrocknet.
Wenn das Produkt in Gegenwart eines säurebindenden Mittels auf Cellulosefasern aufgebracht wird, dann werden leuchtend
blaue Farbtöne mit einer guten Echtheit gegenüber Licht und Waschen erhalten.
Ein Produkt, das demjenigen von Beispiel 1 ähnlich ist, wird erhalten, wenn die Diaminodiphenylharnstoff-disulfonsäure
zuerst mit Cyanurchlorid bei 0 bis 5 C und bei einem
pH von 6 bis 8 während 1 Stunde kondensiert wird und hierauf eine Lösung des Kupferkomplexes von N-(2-Hydroxy-5-sulfo-3-aminophenyl)-N'-(2·-carboxy-4
·-sulfophenyl)-ms-(2-sulfophenyi)formazan
zugegeben wird und die Reaktion bei 35 bis 400C und bei einem pH von 5 bis 7 fortgesetzt wird, bis sie
zu Ende ist.
61,5 Teile N-(2-Hydroxy-5-sulfo-3-aminophenyl)-Nl-(2'-carboxy-4l-sulfophenyl)-ms-(2-sulfophenyl)formazan
werden in 800 Teilen Eis/Wasser bei pH 7 aufgelöst. Dann wird eine Lösung von 18,5 Teilen Cyanurchlorid in 100 Teilen Aceton zugegeben,
und das Gemisch wird 2 Stunden bei 0 bis 5°C gerührt, wobei der pH durch Zugabe von 2n Natriumcarbonatlösung zwischen
6 und 7 gehalten wird. Wenn die Reaktion zu Ende ist, wird die Lösung filtriert, und dann wird eine Lösung von 5»4
Teilen 1,4-Diaminobenzol in 30 Teilen Aceton zugegeben. Das
Gemisch wird auf 35 bis 400C erhitzt, wobei der pH durch
Zugabe von 2n Natriumcarbonatlösung zwischen 5 und 7 gehalten
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wird. Wenn die Reaktion zu Ende ist, wird eine Lösung von 25 Teilen Kupfersulfat-pentahydrat in I50 Teilen Wasser
zugegeben, und der pH des Gemischs wird durch Zugabe von
Natriumcarbonat auf 7 angehoben. Wenn die Verkupferung zu Ende ist, dann wird der Farbstoff durch Zusatz von Kaliumchlorid
ausgefällt, ebfiltriert und getrocknet. Wenn das Produkt in Gegenwart eines säurebindenden Mittels auf
Cellulosematerialien aufgebracht wird, dann werden leuchtend blaue Farbtöne mit einer guten Echtheit gegenüber Waschen
und Licht erhalten.
Tabelle 1 erläutert weitere Beispiele von erfindungsgemässen Farbstoffen, die erhalten werden, wenn 2 Mol der Metallkomplexformazanverbindungen
von Spalte I, 2 Mol Cyanurchlorid und 1 Mol der Diamine von Spalte II gemeinsam kondensiert
werden, wie es in dem Beispiel 1 oder 2 beschrieben ist. Die Farbtöne de.i? erhaltenen Farbstoffe sind in Spelte III
angegeben.
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| Beispiel | I | II | III |
| 4 | Der Kupferkoraplex von N-(2-Hydroxy-5- sulfo-3-aminophenyl)-N·-(2'-carboxy- 4l-sulfophenyl)-ms-(2ll-sulfoph.enyl)- formazan |
4,4'-Diarainostilben- 2,2'-disulfonsäure |
Blau |
| 5 | dto. | 1,4—Dlaminobenzol | dto. |
| 6 | dto. | 1,3-Diaminobenzol | dto. |
| 7 | dto. | 1 ^-Diaminobenzol^- sulfonsaure |
dto. |
| 8 | dto. | 1,4—Diaminobenzol- 2,5-dosulfonsäure |
dto. |
| 9 | dto. | 1,3-Diatninobenzol- 4,6-disulfonaäure |
dto. |
| 10 | dto. | 4,4'-Diaminodiphenyl- harnstoff |
dto. |
| 11 | dto. | 4,4'-Diaminodiphenyl- harnstoff-2,2'-disulfon säure |
dto. |
| 12 | dto. | 1,3-Diaminobenzol-4- sulfonsäure |
dto. |
| 13 | dto. | 4,4'-Diaininodiphenyl- methan |
dto. |
O OO OO
O
CD
OO
CO
| Beispiel | I | II | III |
| 14 | Der Kupferkomplex von N-(2-Hydroxy-5- sulfo-3-aminophenyl)-N·-(2'-carboxy- 4'-sulfophenyl)-ms-(2"-sulfophenyl)- formazan |
4-,4' -Diaminodiphenyl- äther |
Bleu |
| 15 | dto. | 4,4'-Diarainodiphenyl- sulfon |
dto. |
| 16 | dto. | Äthylendiamin | dto. |
| 17 | dto. | 4,4'-Diaminodiphenyl-2- sulfonsaure |
dto. |
| 18 | Der Kupferkomplex von N-(2-Hydroxy-5- sulfo-3-aminophenyl)-N · -(2' -carboxy- 4l-sulfophenyl)-ms-(3"-sulfophenyl)- forraazan |
1t4~Diaminobenzol | dto. |
| 19 | dto. | 1,3-Diaminobenzol | dto. |
| 20 | dto. | 1i4-Diaminobenzol-2- sulfonsäure |
dto. |
| 21 | dto. | 1 ,J-Diaminobenzol^- sulfonsuure |
dto. |
| 22 | dto. | 4,4'-Dieminostilben- 2,2'-disulfonsäure |
dto. |
| 23 | dto. | 4,4'-Diaminodiphenyl- harnstoff |
dto. |
O CD OO U>
| Beispiel | I | II | III j |
| 24 | Der Kupferkomplex von N-(2-Hydroxy-5- sulfo-3-aminophenyl)-N'-(2'-carboxy- 4·-sulfophenyl)-ms-(3"-sulfophenyl)- formazan |
4,4'-Diaminodiphenyl- harnstoff-2,2'-disulfon- säure |
Blau |
| 25 | dto. | 4,4-Diaminodi phenyl- methan |
dto. |
| 26 | dto. | 4,4'-Diaminodiphenyläther | dto. |
| 27 | dto. | 4,4'-Di aminodipheny1- sulfon |
dto. |
| 28 | dto. | 2,6-Diaminonaphthalin- 4,8-disulfonsäure |
dto. |
| 29 | dto. | Äthylendiamin | dto. |
| 30 | dto. | 4,4'-Diaminodiphenyl- | dto. |
| tetrasulfonsäure | |||
| 31 | dto. | 4,4'-Diaminodiphenyl-2- sulfonsäure |
dto. |
| 32 | dto. | 4,4·-Dieminodipheny1- 2,2'-disulfonsäure |
dto. |
| 33 | dto. | 2,2'-Diaminodiphenyl- 4,4'-disulfonsäure |
dto. |
O OO OO
00 Ui Ul
| Beispiel | I | II | III |
| 34 | Der Kupferkomplex von N-(2-Hydroxy-5- sulfo-3-öminophenyl)-Nl-(2'-carboxy- 4'-sulfophenyl)-ms--(2"-chloro-5M- sulfophenyl)formazan |
4,4'-Diaminostilben- 2,2l-disulfonsäure |
Blau |
| 35 | dto. | 1,4-Diaminobenzol | dto. |
| 36 | dto. | 1,3-Di9ininobenzol | dto. |
| 37 | dto. | 1,4-Diaminobenzol-2- sulfonsaure |
dto. |
| 38 | dto. | 1 ^-Dieniinobenzol-^— sulfonsäure |
dto. |
| 39 | dto. | 1,4-Diaminobenzol- 2,5-disulfonsaure |
dto. |
| 4-0 | dto. | 1,3-Dieminobenzol- 4,6-disulfonsaure |
dto. |
| 41 | dto. | 4,4'-Diaminodiphenyl- b.8rnstoff |
dto. |
| 42 | dto. | 4,4'-Diaminodiphenyl- harnstoff-2,2'-disulfon- säure |
dto. |
| 43 | dto. • |
4,4'-Di8minodiphenyl- harnstoff-2,2',5,5'- tetrasulfonsäure |
dto. |
| Beispiel | I | II | III |
| 44 | Der Kupferkomplex von N-(2-Hydroxy-5- sulfo-3-8minophenyl)-NJ— (2'-carboxy- 4'-sulfophenyl)-ms-(2"-chloro-5"- sulfophenyl)formazan |
Piperazin | Blau |
| 45 | dto. | Äthylendiamin | dto. |
| 46 | dto. | 4,4'-Diaminodiphenyl- methan |
dto. |
| 47 | dto. | 4,4*-Diaminodiphenyläther | dto. |
| 48 | dto. | 4,4'-Diaminodiphenyl- sulfon |
dto. |
| 49 | dto. | 2,6-Diaminonaphthalin- 4,8-disulfonsäure |
dto. |
| 50 | Der Kupferkomplex von N-(2-Hydroxy-5- sulfo-3-aminophenyl)-N'-(2 *-carboxy- 4l-sulfophenyl)-ms-(2ll,4"-disulfo- phenyl)formazan |
1,4-Diaminobenzol | dto. |
| 51 | dto. | 1,4-Diaminobenzol-2- sulfonsäure |
dto. |
| 52 | dto. | 1,3-Diominobenzol | dto. |
| 53 | dto. * |
^■^•-Diaminodiphenyl- harnstoff |
dto. |
| 54 | dto. | A-, A-' -Diaminodiphenyl- methan |
dto. |
O OO OO
| Beispiel | I | II | III |
| 55 |
Der Kupferkomplex von N-(2-Hydroxy-5-
8ulfo-3-aminophenyl)-Nl-(2'-cerboxy- 41-sulfophenyl)-ms-(2tt»*"-<Üsulfo- phenyl)formazan |
4,4·-Dieminodiphenyläther | Blau |
| 56 | dto. . |
4,4'-Diaminodiphenyl-
sulfon |
dto. |
| 57 | dto. |
4,4l-Diaminodiphenyl-2-
sulfonsäure |
dto. |
| 58 | dto. | Äthylendiamin | dto. |
| 59 | dto. |
2,6-Diaminonaphthalin-
4t8-disulfonsäure |
dto. |
| 60 | dto. | Piperazin | dto. |
| 61 | dto. | 1 t5-Diaminonaphthalin- 3,7-disulfonsäure |
dto. |
| 62 |
Der Nickelkomplex von N-(2-Hydroxy-5-
sulfo-3-aminophenyl)-N'-(2'-carboxy- 4l-sulfophenyl)-ms-(3"-sulfophenyl)-- formazan |
1,4-Diaminobenzol | Violett |
| 63 | dto. | 1,4-Diaminobenzol-2- sulfonsäure |
dto. |
| 64 | dto. | 1^-Diaminobenzol-^- sulfonsäure |
dto. |
| 65 | dto. | 4,4'-Diaminodiphenyläther | dto. |
| 66 | dto. | 1,3-Diaminobenzol | dto. l |
O OO OO
| Beispiel | I | II | III |
| 67 | Der Nickelkomplex von N-(2-Hydroxy-5- sulfo-3-aminophenyl)-N'-(2·-carboxy- 4'-sulfophenyl)-ms-(2"-sulfophenyI)- formazan |
1,3-Diaminobenzol | Violett |
| 68 | dto. | Λ ,4—Diaminobenzol | dto. |
| 69 | dto. | 4 yH-' -Diaminodiphenyl-2- sulfonsäure |
dto. |
| 70 | dto. | 1,3-DiSmInObCnZoI-^l- sulfonsäure |
dto. |
| 71 | Der Nickelkomplex von N-(2-Hydroxy-5- sulfo-3-aminophenyl)-N'-(2l-carboxy- 4'-sulfophenyl)-ms-(2"-chloro-5"- sulfophenyl)formazan |
1,4-Diaminobenzol | dto. |
| 72 | Der Kupferkomplex von N-f2-Hydroxy-5- sulfo-3-aminophenyl)-Nl-(2l-carboxy- 4- '-sulfophenyl)-ras-(2"-sulfophenyI)- formazan |
4,4'-Diaminodibenzyl- 2,2'-disulfonsäure |
Blau |
| 73 | dto. | 4,4'-Diaminodiphenyl- sulfid-2,2'-disulfonsäure |
dto. |
| 7^ | Der Kupferkomplex von N-(2-Hydroxy-5- sulfo-3-aminöphenyl)-Nl-<2l-carboxy- 4l~sulfophenyl)-ms-(2"-chloro-5"- suIfophenyl)formazan |
^-,V-Diaminodiphenylaniin- 2,3'-disulfonsäure |
dto. |
| 75 | dto. | 4,4'-Diaminodiphenyl- methan-3,3'-disulfonsäure |
dto. |
OJ O OO OO
Claims (6)
1. Farbstoffe der Formel
D.(f C-X-C 'C-D
j ■ Il )i I
N NN N
I : I
ei ei
worin Σ für das Ν,Ν'-zweiwertige Radikal eines Diamins steht
und D für ein Radikal der Formel
O ·· NH-• . C-O 0,
_y ν
/r-\ * κ >ν ^v (2)
Ho3S -f Vn'
i4- -Li
steht, worin Q.für H, SO,H oder Cl steht und M für Cu oder Ki
steht.
2. Farbstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
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dass X für ein Radikel der Formel
steht, worin R^ und R2 für H oder ein Alkyl- oder Hydroxyalkylradikal
mit 1 bis 4- Kohlenstoffatomen steht und Q für ein aliphatisches Radikal mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen
oder ein carbocyclisches Radikal der Benzol- oder Naphthalinreihen steht.
oder ein carbocyclisches Radikal der Benzol- oder Naphthalinreihen steht.
3. Farbstoffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass X für ein Phenylen-, Sulfophenylen- oder Disulfonphenylenradikal
steht.
4. Farbstoffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass X für ein Radikal der Formel
(4)
steht, worin ein η für 1 oder 2 steht' und das andere für O,
1 oder 2 steht und Q1 für eines der Radikale 0, NH1 S, CHg,
CH=CH, NHCONH und OCH2CH2O steht.
5. Verfahren zur Herstellung der Farbstoffe nach Anspruch 1t dadurch gekennzeichnet, dass man 2 Mol Cyanurchlorid,
1 Mol eines Diamins und 2 Mol einer Formazanverbindung der Formel
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NH.
(5)
worin M und Q die im Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen besitzen, miteinander umsetzt.
6. Verfahren zur Herstellung der Farbstoffe nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel
D-C C-X - C
f . Il . I!
N NN
C u
1 I
Cl Cl
C-D
(7)
worin X die im Anspruch 1 angegebene Bedeutung besitzt und
D für ein Radikal der Formel
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(δ)
steht, worin Q die im Anspruch 1 angegebene Bedeutung besitzt, mit einem Mittel umsetzt, das zur Bildung eines Cu-
oder Ni-Komplexes mit dem Formazanradika1 fähig ist.
7- Verwendung der Farbstoffe nach Anspruch 1 gemeinsam
mit einem Alkali zum Färben oder Bedrucken von Textilmaterialien.
309835/1124
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