DE2308707A1 - Verfahren und vorrichtung zum offenend-spinnen von textilgarn - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum offenend-spinnen von textilgarnInfo
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Description
Palentoimfilte lüpk-lng. V,'. Stheirmann Dr.-!ng. R. Tilner
73 Esslingen (Neckar), Fabriksträße 24, Postfach 348
21. Februar 1973
Telefon PA 31 rÜnae .Stuttgart (G711)3si539
Telegramme Pateniscliijlz
tsslingennedutr
Platt International Limited, Holcombe Road, Hc.lnu-.hore,
Rossendale;, Lancashire, DB4 4NG/ Großbritannien
Verfahren und Vorrichtung zum Offon-End-Spinnen vor. Textilgarn
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Offen-End-Spinnen
von Textilgarn, bei dem Fasern suf eine innenliegende Fasersammelflache
eines umlaufenden Spinnrotors eingespeist und gesponnenes Garn aus dem Spinnrotor durch einen Garnablieferungskanal
abgezogen v/erden, sowie eine Vorrichtung zum Offen-End-Spinnen von Textilgarn mit einem umlaufenden
Spinnrotor, der an einer Seite offen ist, und in dem eine innenliegende Fasersammeifläche ausgebildet IsI-, und mit
einem an der offenen Seite des Spinnrotors angeordneten Verschlußglied, durch welches ein Faserzufuhrkanal, durch
den im Betrieb Fasern der Fasersammeifläche zuführbar sind, sowie ein Garnablieferungskanal verlaufen, durch den im
Betrieb gesponnenes Garn von dem Spinnrotor abziehbar ist.
Bei bekannten Offen-End-Spinnvorrichtungen werden Fasern in diskreter Form in einem Luftstrom durch tiinen Faserzufuhi—
kanal in einen Spinnrotor geleitet, wobei die Fasern sich auf einer innenliegenden Fasersammeifläche des Spinnrotors
sammeln und an das Schwanzende eines gesponnenen, hierbei
ständig gebildeten Garaes angesponnen werden, welches
aus dem Innenraum der Spinnrotors durch einen Garnablieferungj
kanal abgezogen wird. Der Spinnrotor weist auf einer Seite eine Öffnung auf, wobei nahe dieser Seite ein feststehendes
Verschlußglied angeordnec ist. Der Spinnrotor ist in einer Kammer angeordnet; in dem Faserzufuhrkanal wird ein Luft-
strom zum Zuführen der Fasern in den Innenraum des Spinnrotors
entweder in der Weise erzeugt, daß die Kammer eiiem
Unterdruck ausgesetzt wird, wodurch Luft durch eine in der Wand der Kammer angeordnete Kanalmündung abgesaugt
wird, oder daß Öffnungen in der Wandung des .Spinnrotors
vorgesehen werden.
Die Erzeugung von Garn mit guten Eigenschaften hängt in gewissem Maße von dem Zustand der innenliegenden Fasersammelfläche
des Spinnrotors ab, auf der sich unter dem Einfluß der beträchtlichen, auf die Fasern einwirkenden,
durch die Drehung des Spinnrotors hervorgerufenen Schwerkraft die Fasern sammeln. In die Spinnkammer eintretenc1.^
Fasern scheinen während des Spinnvorganges Abfälle freizusetzen, von denen ein Teil sich auf der Fasersammeifläche
sammelt. Dies führt zu einer Verschlechterung des Spinnvorganges und kann sogar eventuell eine Unterbrechung des
Spinnvorganges bewirken. Es ist verständlich, daß deshalb eine ständige Wartung erforderlich ist, um zu gewährleisten,
daß die Innenseite des Spinr.rotors so sauber wie möglich gehalten wird.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Offen-End-Spinnen von Textilgarn zu schaffen,
bei dem die oben erwähnten, mit der Ablagerung von Abfällen innerhalb des Spinnrotors zusammenhängeden Nachteile vermindert
werden können.
Zu diesem Zwecke ist das Verfahren gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß über einen durch ein in der Nähe
der öffnungsberandung des Spinnrotors angeordnetes Verschlußglied verlaufenden Luftkanal dauernd Luft durch den Innanraum
des Spinnrotors durchgeführt und durch diese während des Spinnvorganges Abfälle aus dem Inneren des Spinnrotors
abgeführt werden.
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Eine zur Durchführung dieses Verfahrens dienende Vorrichtung zum Offen-End-Spinnen von Textilgarn ist gemäfi
weiterer Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß sie einen durch das Verschlußglied verlaufenden Luftkanal auf v/eist, von dorn
aus während des Spinnvorganges der Innenraum des Spinnrotors unter Entfernung der Abfälle aus dem Innenraum des Spinnrotors
ständig mit Luft durchströmt ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt· Es zeigen:
Fig. 1 eine Spinnvorrichtung gemäß der Erfindung im axialen
Schnitt, in einer Seitenansicht, in einer ersten Ausführungsform und
Fig. 2 eine Spinnvorrichtung gemäß der Erfindung in einer zweiten Ausführungsform, im axialen Schnitt, in
einer Seitenansicht.
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Wie aus Fig. 1 zu ersehen, ist eine Kammer 1 durch ein
mit einem nach unten vorspringenden zylindrischen Teil 3 versehenes Verschlußglied 2 abgeschlossen. Der vorspringende
zylindrische Teil 3 ragt in das offene Ende eines in der Kammer 1 umlaufenden Spinnrotors 4. Der
Spinnrotor 4 ist mit einer mit entsprechenden, nicht eingezeichneten
Antriebsmitteln gekuppelten Antriebswelle 5 drehfest verbunden.
Der Spinnrotor 4 weist eine nach oben gezogene in Pachtung
zu dem offenen Ende des Spinnrotors 4 hin zusammenlaufende
Wand 6 sowie eine an der Stelle des größten Innendurchmessers angeordnete Fasersammelnut 7 auf, die an der Stelle
liegt, an der die nach oben gezogene Wand 6 auf die Bodenplatte -21 des Spinnrotors 4 auftrifft. Die Innenfläche- des
Spinnrotors 4 ist frei von öffnungen.
Ein Faserzufuhrkanal 8 verläuft durch das Verschlußglied 2
und erstreckt sich in Richtung auf die nach oben gezogene Wand 6 des Spinnrotors 4. Ein Garnablieferungskanai 9 verläuft ebenfalls - koaxial mit der Achse des Spinnrotors 4 durch
das Verschlußglied 2 und endet innerhalb des Spinnrotors 4 in einem kegelstumpfförmigen Flansch 11, der
unterhalb der Ebene des offenen Endes des Spinnrotors 4 eine sich zur Mündung hin erweiternde öffnung 10 bildet.
Innerhalb einer an der Unterseite des Verschlußgliedes 2 angeordneten Ausnehmung 12 ist ein ringförmiger Einsatz 13
angeordnet, dessen unten liegende Fläche 14 angesch^ägt
ist und mit der oben liegenden Fläche 15 des kegelstumpfförmigen
Flansches 11 einen ringförmigen Durchlass 16 bildet,
der in einer Ebene unterhalb des offenen Endes des Spinnrotors 4 endet. Der ringförmige Einsatz 13 ist mittels
Schrauben, von denen eine mit 19 bezeichnet ist, gehalten; diese verlaufen durch eine aufgesetzte Platte 18 und dc?.s
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Verschlußglied 2 und enden in in dem Einsatz 13
vorgesehenen Gewindebohrungen. Der ringförmige Durchlass
16 ist im wesentlichen nach unten und bezüglich der Achse des Spinnrotors 4 radial nach außen gerichtet.
Ein Luftkanal 17 steht mit dem ringförmigen Durchlass 1G
in Verbindung und erstreckt sich durch das Verschlußqlied 2. Der Luftkanal 17 und der Garnablieferungskanal 9 sind durch
die auf das Verschlußglied 2 aufgesetzte Platte 18 gehalten.
Das Innere der Kammer 1 ist durch einen Saugkanal 20
mit einer Saugvorrichtung verbunden.
Im Betrieb wird eine mit dem Saugkanal 20 verbundene
Saugpumpe eingeschaltet, die in der Kammer 1 einen Unterdruck erzeugt und damit einen durch den Faserzufuhrkanal 8
strömenden Luftstrom hervorruft. In diesen Faserzufuhrkanal
8 v/erden die Fasern mittels entsprechend ausgelegter, nicht dargestellter Öffnungsvorrichtungen eingespeist and
in diskreter Form durch den Luftstrom in Richtung des umlaufenden Spinnrotors 4 gefördert. Die Fasern sammeln sich
in der Fasersammelnut 7, werden aufgenommen und in das Schwanzende eines gesponnenen Garnes 26 angesponnen. Das gesponnene
Garn 26 wird durch den Garnablieferungskanal 9 abgezogen und in der üblichen Weise aufgespult.
Zusätzlich zu der in den Innenraum des Spinnrotors 4 durch den Faserzufuhrkanal 8 und durch den Garnablieferungskanal
9 angesaugten Luft wird in den Innenraum des Spinnrotor 4 auch Luft durch den Luftkanal 17 angesaugt und durch den
ringförmigen Durchlass 16 in den Innenraum des Spinnrotors 4 ' geleitet. Der Luftstrom ist beim Austritt aus dem ringförmiger
Durchlass 16 im wesentlichen radial nach außen in Richtung auf die nach oben gezogene Wand 6 des Spinnrotors 4 gerichtet.
Der Luftstrom tritt aus dem Inneren des Spinnrotors 4 durch einen ringförmigen, zwischen der Berandung 23 des Spinn- .
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rotors 4 und dem vorspringenden zylindrischen Teil 3 angeordneten Spalt 22 aus und wird schließlich durch den
Saugkanal 20 abgesaugt. Es hat sich cjezeigt, daß ein großer
Teil der von den in den Innenraum des Spinnrotors 4 eintretenden
Fasern lösgelösten Abfälle von diesem Luftstrom mitgerissen und zu dem Saugkanal 20 transportiert wird.
Ein zweites Ausführungsbeispiel ist in Fig. 2 gezeigt,
wobei die in den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 und 2
gemeinsam vorhandenen Teile die gleiche Bezugsziffer erhalten und nicht weiter beschrieben werden. In diesem
Ausführungsbeispiel ist der Luftkanal 17 mit Unterdruck beaufschlagt, so daß durch ihn aus der Kammer 1 Luft
abgesaugt wird, die durch den Faserzufuhrkanal 8 und dem Garnablieferungskanal 9 eingetreten ist.
Der in der Aussenwand der Kammer 1 vorgesehene Saugkana.l
20 des unter Bezug auf Fig. 1 beschriebenen Ausführungsbeispiels entfällt hierbei. Die innerhalb des Spinnrocors
freigesetzten Abfälle werden in dem Luftstrom r-itgerissen und somit aus der Kammer 1 durch den Luftkanal 17 ausgetragen.
Bei beiden oben unter Bezug auf die Fig. 1 und 2 beschriebenen Ausführungsbeispielen werden etwaige sich in
der Fasersammelnut 7 ablagernde Abfälle infolge der
durch die Drehung des Spinnrotors 4 wirkenden Zentrifugalkraft in der Fasersammeinut 7 gehalten. Während der Garnbildung
wird ein Teil dieser Abfälle aufgenommen und von dem Garn 26 mitgenommen und auf diese Weise aus der
Fasersammelnut 7 entfernt. Diese Abfälle erreichen dann - in dem fertigen Garn 26 - eine durch den kegelstumpfförmigen
Flansch 11 gebildete Berandung 24 des Garnablieferungskanals 9. Beim Gleiten über diese Berandung 2 4
werden die mitgenommenen Abfälle von dem Garn 26 abgestreift.
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Bei beiden unter Bezug auf die Fig. 1 und 2 beschriebenen Ausführungsbeispielen der Erfindung öffnet sich der ringförmige
Durchlass 16 innerhalb des Innonraums des Spinnrotors
4 unmittelbar über der Berandung 24 des Garnablieferungskanals
9 in einer Lage, in der die Abfälle von dem abgezogenen Garn 26 abgestreift werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 werden die von dem Garn 26 entfernten Abfälle von der in den Innenraum des Spinnrotors
4 eintretenden Luft mitgenommen und von dem Luftstrom aus dem Innenraum des Spinnrotors 4 durch den Saugkanal
ausgetragen. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 werden die von dem Garn 26 entfernten Abfälle von dem den Spinnrotor
4 durch den ringförmigen Durchlass 16 verlassenden Luftstrom mitgenommen und durch den Luftkanal 17 ausgetragen.
Jn beiden Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bzw. Fig. 2
ist in dem Luftkanal 17 eine Blende 25 angeordnet, um die durch diesen Luftkanal 17 eintretende bzw. die von dem
Spinnrotor abgesaugte Luftmenge beeinflussen zu können.
Die Blende 25 kann durch Blenden mit unterschiedlichen Öffnungsdurchmessern ersetzt werden. Auch kann die Blende
25 mit einer verstellbarer. Blendenöffnung ausgerüstet sein, um die abgesaugte bzw. in den Innenraum des Spinnrotors
4 eintretende Luftmenge zwecks Einstellung auf unterschiedliche Spinnbedingungen beeinflussen zu können.
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Claims (16)
1. Verfahren zum Offen-End-Spinnen von Textilgarn, bei
dem Fasern auf eine innenliegende FasercammeIflache einos
umlaufenden Spinnrotors eingespeist und gesponnenes Garn aus dem Spinnrotor durch einen Garnablieferungskanal abgezogen
v/erden, dadurch gekennzeichnet, daß über einen durch ein in der Nähe der öffnungsberandung des Spinnrctors
angeordnetes Verschlußglied verlaufenden Luftkanal dauernd
Luft durch den Innenraum des Spinnrotors durchgeführt und durch diese während des Spinnvorgangs Abfälle aus dem
Inneren des Spinnrotors abgeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Luft aus dem Innenraum des Spinnrotors abgesaugt und dadurch
ein Einströmen von Luft durch den Luftkanal in den Innenraum des Spinnrotors und eine Durchströmung des Innenraums
des Spinnrotors unter Entfernung der Abfälle bewirkt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Luft aus dem Innenraum des Spinnrotors dirch don Luftkanal
abgesaugt und dadurch ein Einströmen von Luft durch den Garnablieferungskanal in den Innenraum des Spinnrotors
und eine Durchströmung des Innenraums des Spinnrotors unter Entfernung der Abfälle bewirkt werden.
4. Vorrichtung zum Offen-End-Spinnen von Textilgarn nr-ch
einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem umlaufenden Spinnrotor, der an einer Seite offen ist, und in dem eine
innenliegende Fasersammeifläche ausgebildet ist, und rit
einem an der offenen Seite des Spinnrotors angeordneten
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Verschlußglied, durch welches ein Faserzufuhrkanal, durch
den im Betrieb Fasern der Fasersammelf lache ' zuführbijr sind,
sov/ie ein Garnablieferungskanal verlaufen, durch den im
Betrieb gesponnenenes Garn von den Spinnrotor abziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen durch das Vercchlußglied
(2) verlaufenden Luftkanal (17) aufweist, von dem aus während des Spinnvorganges der Innenraum des
Spinnrotors (4) unter Entfernung der Abfälle aus dem
Innenraum des Rpinnrotors (4) ständig mit Luft durchströmt ist,
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß aus dem Innenraum des Spinnrotors (4) die Abfälle enL-fernende
Luft in den Innenraum des Spinnrotors (4) über den Luftkanal (17) eintritt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzufuhr zu dem Innenraum des Spinnrotors (4) durch
einen Saugkanal (20) bewirkt ist, durch den Luft aus einer den Spinnrotor (4) umschließenden Kammer (1) absaugbar und
über Luftkanal (17) ansaugbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß über den Luftkanal (17) durch den Innenraum des Spinnrotors
(4) unter Entfernung der Abfälle hieraus Luft aus dem Innenraum des Spinnrotors (4) absaugbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-7, dadurch gekennzeichnet,
daß durch den in dem Verschlußgli^d (2) eingeordneten
Luftkanal (17) in dem Innenraum des Spinnrotors (4) eine in einer vorwiegend radialen Richtung, bezogen auf die
Achse des Spinnrotors (4), gerichtete Luftströmung erzeugbar
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Garnablieferungskanal (9) durch das Verschlußglied (2) verläuft und in den Innenra.un des Spinnrotors
(4) ragt.
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10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Garnablieferungskanal (9) aus einem koaxial mit der
Achse des Spinnrotors (4) angeordneten Rohr besteht, das
in dem Innenraum des Spinnrotors (4) in einer sich zur Mündung erweiternden Öffnung (10) endet, und daß das in
den Garnablieferungskanal (9) eintretende Garn (26) unter Loslösung der von dem Garn (26) mitcjeführten Abfälle über
die Berandung (24) der sich zur Mündung erweiternden Öffnung (10) des Garnablieferungskanals (9) geführt ist
und die von dem Garn gelösten Abfälle durch den Luftstrom entfernbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge3:ennzeichnet,
daß der Luftkanal (17) in dem Innenraum des Spinnrotors (4) in einen ringförmigen Durchlassbereich (16) mündet, welcher
den Garnablieferungskanal (9) koaxial mit dienern umgibt, und daß der Eintritt in den ringförmigen Durchlassbereich
(16) in der Nähe der Berandung (24) der sich zur Mündung erweiternden
Öffnung (10) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 und 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die sich zur Mündung erweiternde Öffnung (10) des Garnablieferungskanals (9) im wesentlichen kegelstumpf
förmig ist, daß der Luftkanal (17) bei dem ringförmigen Durchlassbereich (16) von der Außenfläche eines kegelstumpfförmigen,
sich zur Mündung erweiternden Flansches (11) oowie
einer entsprechend kegelstumpfförmigen Fläche der. Verschlußgliedes
(2) gebildet ist, und der Innenraum des Spinnrotor.?; (4) Ln im v/esentlichen radialer Pachtung mit Luft durchströmt
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Verschlußglied (2) ein auswechselbarer, ringförmiger, den Garnablieferungskanal (9) umschließender Hnsatz
(13) angeordnet ist, welcher einen Teil des ringförmigen Durchlasses (16) des Luftkanals (17) bildet und
eine der kegelstumpfförmigen Flächen aufweist.
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14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche9 - 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Garnablieferungskanal (9) und dej.
Luftkanal (17) in den Innenraum des Spinnrotors (4) in einer Ebene unterhalb der Berandung (23) des SpinnrotorG (4)
münden.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-14, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftkanal (17) Einstellmittel (25) zur
Veränderung der durch den Innenraum des Spinnrotors (4) strömenden Luftmenge aufweist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel aus einer Blende (25) mit veränderlichem
Öffnungsmesser bestehen.
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