DE2351092A1 - Oe-spinnvorrichtung mit spinnrotor - Google Patents
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Description
Zinser Textilmaschinen GmbH
Sbersbach/Fils
Sbersbach/Fils
OE-Spinnvorrichtung mit Spinnrotor
Die Erfindung befaßt sioh mit einer OE-Spinnvorrichtung
mit einem Spinnrotor, der eine Bodenfläohe, eine sioh. gegen die Bodenfläche keglig erweiternde seitliche
Rutschfläche für in den Rotor eingespeiste Fasern und eine Fasersammelrille an der Berührungslinie von Bodenfläche
und Rutschfläche aufweist, sowie mit einer gegen die Fasersammeirille geriohtaten, an einem ortsfesten,
dem Innenraum des Spinnrotors benaohbarten Teil der Spinnvorrichtung angeordneten Blasöffnung sum Herausblasen von restlichen.Fasern und Fremdkörpern aus der
Fasersammelrille.
Es hat sioh gezeigt, daß d«e Fasersammelrille an derartigen Spinnvorriohtungen sehr häufig nur unbefriedigend
durch den Blasstrom der Blasdüse gereinigt wirdo In der
Fasersammelrille liegende, nioht mehr in den abgezogenen Faden eingebundene Fasern werden durch den Blasstrom
häufig zu einem Faserring versohlungen oder verdrallt, der infolge seines inneren Zusammenhaltens nioht mehr aufgelöst
werden kann und sich infolge seiner äußeren Abmessungen nicht mehr selbsttätig aus der Faserrille
heben läßt.
Es wurde gefunden, daß der Spinnrotor durch den Blasstrom
dann sehr sicher von restlichen Fasern und TJnreinigkeiten
in der Fasersammelrille befreit werden kann, wenn der Blasstrom in Form eines Spül-Luftstromes
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durch den Rotor, insbesondere durch die Fasersaminelrille,
verläuft und hierzu die Bodenfläche des Spinnrotors zwischen der Drehachse des Spinnrotors und der Fasersanmielrille
eine flache, konkave ¥ölbung aufweist und die Achse -der Blasöffnung'in einem gegen die Drehachse
des Spinnrotors spitzen Y/xnkel oder nahezu tangential
auf diese gewölbte Bodenfläohe gerichtet ist. Die Blasströmung streicht offenbar sich auffächernd über die gewölbte
Bodenfläohe des Rotors, greift in der Fasersammelrille
unter die dort abgelagerten Pasern und Fremdkörper und hebt diese über die Rutschwand und den Rand des Rotors
in die den Rotor umgebende Spinnkammer, von wo sie abgesaugt werden.
Im einzelnen schlägt die Erfindung vor, daß die Bodenfläche
des Spinnrotors in Bezug auf eine zur Drehachse des Spinnrotors senkrechte Ebene in der Drehachse eine Erhebung und
zwischen Drehachse und Fasersammelrille eine Senkung aufweist. Als besonders vorteilhaft hat sich eine Ausführung
erwiesen, bei der die Senkung in der Bodenfläche des Spinnrotors sioh in einer Entfernung von der Drehachse des Spinnrotors
befindet, die größer ist als die Hälfte des Abstandes zwischen Drehachse und Fasersammelrille und die insbesondere
zwischen zwei Drittel und drei Viertel des Abstandes zwischen Drehachse und Fasersammelrille beträgt.
Für den Höhenunterschied zwischen Erhebung und der Senkung in der Bodenfläohe des Spinnrotors in zur Drehaohse des
Spinnrotors paralleler Richtung sohlägt die Erfindung ein Maß vor, das zwischen einem Zwanzigstel und einem Zehntel
des Durohmessers der Fasersammelrille beträgt und sich als besonders vorteilhaft erwiesen hat.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung
schematisch dargestellten Aufführungsbeispieles näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt einen Schnitt durch eine Spinnkammer einer OE-Spinnmaschine mit Spinnrotor unter Weglassung der
für das Verständnis unwesentlichen Elemente.
3 -
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ORIGINAL INSPECTED
-rr-
Me in der Zeichnung dargestellte OE-Spinnvorriohtung besteht
im wesentlichen aus bekannten Elementen, die im Inneren der Spinnkammer 9 des mit 10 bezeichneten Gehäuses angeordnet
sind. Es sind dies der Spinnrotor 1, der auf bekannte und daher nicht näher dargestellte V/eise in einem Lager drehbar
und über einer Welle 4 antreibbar ist sowie der Spinnteller 2, der mit einem zylindrischen Teil in den Spinnrotor 1 ragt und
einen Fadenabzugskanal 5» sowie eine an der Mündung des
Fadenabzugskanals mündende Blasluftleitung 6 enthält. Die
Zufuhr der aufgelösten Einzelfasern erfolgt in bekannter, nicht dargestellter Weise über einen Faserzufuhrkanal im
Spinnteller 2, über den die zu einem Faden zu verspinnenden Einzelfasern mittels eines Luf tströmesjpr in den Spinnrotorinnenraum
geleitet v/erden, wo unter Rotation des Spinnrotors 1 der Faden F gebildet und duroh den Fadenabzugskanal
5 in Pfeilrichtung von dem Abzugswalzenpaar 8 abgezogen,
wird.
Verunreinigungen, wie Fremdkörper oder versohlungene Fasern,
die sioh während des Spinnprozesses in der Fasersammeirille 14 des Spinnrotors 1 ansammeln, werden von einem Blasstrom ρ
herausGeblasen, der über die Blasluftleitung 6 von einer nioht
dargestellten Druckluftquelle zugeführt wird. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Blasstrom als Spül-Luftstrom
durch den Spinnrotor 1 und die Fasersammelrille 14 verläuft. Eine solche Führung des Blasluftstromes wird erfindungsgemäß
erreicht durch eine Ausbildung der Bodenfläche 16 des Spinnrotors 1, die zwischen der Drehachse X des Spinnrotors 1 und
der Fasersammelrille 14 eine flache konkave Wölbung aufweist, auf die die Mündung der Blasluftleitung 6 annähernd tangential
gerichtet ist. Dabei bildet die Achse Z der Mündung der Blasluftleitung mit der Drehachse X des Spinnrotors einen
stumpfen Winkel.
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Die konkave Wölbung der Bodenfläche 16 ist so ausgebildet, daß sie in Bezug auf eine zur Drehachse X des Spinnrotors
senkrechte Ebene Y in der Drehachse X des Spinnrotors 1 eine höchste Erhebung 17 aufweist, die sich zur Fasersammelrille
14 hin absenkt. Zwischen der Drehachse X des Spinnrotors und' der Fasersammelrille 14 ist in einem Abotand von
der Drehachse X, der größer ist als die Hälfte des Abstandes zwischen Drehachse und Fasersammelrille, die größte Senkung
18 erreicht. Torzugsweise ist die Bodenflache 16 so zu
gestalten, daß die größte Senkung 18 in einem Abstand von der Drehachse X des Spinnrotors mit zwei Drittel bis drei Viertel
des Abstandes zwisohen Drehachse X und Fasersammeirille 14 angeordnet ist. Erfindungsgemäß soll der Höhenunterschied
zwisohen Erhebung 17 und Senkung 18 der Bodenfläche 16 einem Wert zwisohen einem Zwanzigstel und einem Zehntel des Durohmessers
der Fasersammelrille 14 entsprechen.
Die zum Reinigen des Spinnrotors mittels einer bekannten, hier nioht näher dargestellten Steuervorrichtung kurzzeitig einsohaltbare,
aus der Blasluftleitung 6 austretende Blasströmung streicht über die Bodenfläohe 16 des Spinnrotors
1 zur Fasersammelrille 14» erfaßt dort die abgelagerten Verunreinigungen, die dadurch angehoben werden und über die
kegelig ausgebildete seitliche Rutschwand 20 und schließlich über den Rand des Spinnrotors hinwegrutsohen und in die den
Rotor umgebende Spinnkammer 9 gelangen, von wo sie über eine im Gehäuse 10 befindliche Luftauslaßöffnung 11 abgesaugt
werden. Diese neuartige Ausbildung des Spinnrotors 1 weist erhebliche Vorteile für das Reinigen der Fasersammelrille
14 und beim Beseitigen der entfernten Verunreinigungen auf. Gleichzeitig werden günstige Strömungsverhältnisse für den
Fall des Fadenanspinnens und des normalen Spinnens im Innenraum des Spinnrotors geschaffen, was eine gute Garnqualität
zur Folge hat.
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Claims (5)
1.) OE-Spinnvorriohtung mit einem Spinnrotor, der eine
Bodenfläohe, eine sioh gegen die Bodenfläohe kegelig
erweiternde seitliohe Rutsohfläohe für in den Rotor
eingespeiste Fasern und eine Fasersammelrill© an der Berührungslinie von Bodenfläohe und Rutsohfläche
aufweist, sowie mit einer gegen die Fasersammeirille gerichteten, an einem ortsfesten, dem Innenarm des
Spinnrotors benachbarten Teil der Spinnvorrichtung angeordneten Blasöffnung zum Herausblasen von restliohen
Fasern und Fremdkörpern aus der Fasersammelrille, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche
( 16 ) des Spinnrotors ( 1 ) zwisohen der Drehaohse ( X ) des Spinnrotors und der Fasersammelrille ( 14 )
eine flache, konkave Wölbung aufweist und die Achse ( Z ) der Blasöffnung ( 6 ) in einem
ι spitzen Winkel oder nahezu
tangential auf diese gewölbte Bodenfläohe gerichtet ist.
2.) OE-Spinnvorrichtung naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenfläche ( 16 ) des Spinnrotors ( 1 ) in Bezug auf eine zur Drehaohse ( X ) des Spinnrotors
senkrechte Ebene ( Y ) in der Drehachse eine Erhebung ( 17 ) und zwischen Drehaohse und Fasersammelrille
( 14 ) eine Senkung ( 18 ) aufweist.
3.) OE-Spinnvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Senkung ( 18 ) in der Bodenfläche
( 16 ) des Spinnrotors ( 1 ) sich in einer Entfernung
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von der Drehachse ( X ) des Spinnrotors befindet,
die größer ist als die Hälfte des Abstandes zwischen !Drehachse und Fasersammelrille ( 14 )·
die größer ist als die Hälfte des Abstandes zwischen !Drehachse und Fasersammelrille ( 14 )·
4.) OE-Spinnvorrichtung naoh Anspruoh 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Senkung ( 18 ) in der Bodenfläohe
( 16 ) des Spinnrotors ( 1 ) sich in einer Entfernung ■ von der Drehaohse ( X ) des Spinnrotors befindet, die zwisohen zwei Drittel und drei Viertel des Abstandes zwischen !Drehaohse und Fasersammelrille ( 14 ) beträgt«
( 16 ) des Spinnrotors ( 1 ) sich in einer Entfernung ■ von der Drehaohse ( X ) des Spinnrotors befindet, die zwisohen zwei Drittel und drei Viertel des Abstandes zwischen !Drehaohse und Fasersammelrille ( 14 ) beträgt«
5.) OE-Spinnvorriohtung naoh Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Höhenuntersohied zwisohen der
Erhebung ( 17 ) und der Senkung ( 10 ) in der Bodenfläohe ( 16 ) des Spinnrotors ( 1 ) in zur Drehachse ( X ) des Spinnrotors paralleler Riohtung zwisohen
einem Zwanzigstel und einem Zehntel des Durohmessers der Fasersammelrille ( 14 ) beträgt.
Erhebung ( 17 ) und der Senkung ( 10 ) in der Bodenfläohe ( 16 ) des Spinnrotors ( 1 ) in zur Drehachse ( X ) des Spinnrotors paralleler Riohtung zwisohen
einem Zwanzigstel und einem Zehntel des Durohmessers der Fasersammelrille ( 14 ) beträgt.
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Priority Applications (7)
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