DE2308273A1 - Einachsiger haengebahnlaufwagen, insbesondere fuer fahrbare zwischenwaende - Google Patents
Einachsiger haengebahnlaufwagen, insbesondere fuer fahrbare zwischenwaendeInfo
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- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D15/00—Suspension arrangements for wings
- E05D15/06—Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane
- E05D15/0604—Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane allowing an additional movement
- E05D15/0608—Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane allowing an additional movement caused by track lay-out
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Description
Polio Establishment Vaduz (Fürstentum Liechtenstein)
Einachsiger Hängebahnlaufwagen, insbesondere für fahrbare
Zwischenwände.
Einachsige Laufwagen, wie sie unter anderem für fahrbare Zwischenwände
!verwendet werden, weisen bisher entweder eine Spurkranzführung auf oder müssen in einer Rinne geführt werden, um
den Krümmungen ihrer Schienen einwandrei folgen zu können. Beide Ausführungsformen können jedoch nicht über Weichen fahren. Man
verwendet deshalb häufig zweiachsige Laufwagen, mit denen Weichen befahren werden können. Solche Laufwagen können aber nur
Kurven mit relativ grossem Radius befahren, so dass ihre Anwendungsmöglichkeit
beschränkt ist. Dies macht sich vor allem dann nachteilig fühlbar, wenn rechtwinkelige Richtungsänderungen mit
kleinsten Bogen vorgesehen werden müssen, wie dies z.B. bei der Einfahrt von Zwischenwänden in einen Balken notwendig ist, bei
der der Kurvenanfang in den Balken fallen muss, damit keine jchallbrücke entsteht.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist daher die Schaffung eine3 einachsigen iiingebahnlauf wagen::, ins besondere für fahrbare Zwischenwände,
der ohne Spurkranzführung und ohne Rinne minimale Kurvenradien befahren kann. Dieser Laufwagen, der zwei auf einer
Achac oder zwei Achsntummeln gelagerte Laufräder aufweist, mit
denen eine Führungsrolle und ein nach unten weisendes Tragorgan
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verbunden 1st, ist dadurch gekennzeichnet, dass zwei drehbare Leitrollen vorgesehen sind, deren vertikale Achsen um je eine
andere vertikale Achse verschwenkbar und die dazu bestimmt sind, sich an den Schienen, auf denen die Laufräder rollen, oder an
zu diesen parallelen Schienen seitlich abzurollen und die mit einer einseitig angeordneten, ebenfalls um eine vertikale Achse
drehbare Spurrolle zusammenarbeiten, wobei Mittel vorgesehen sind, um die Verschwenkung der vertikalen Achse jeder Leitrolle
zwangsläufig im umgekehrten Sinn auf die vertikale Achse der anderen Leitrolle zu übertragen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Zeichnung hervor,
in der ein Ausfiihrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
sowie seine Lenkung in einer Kurve beispielsweise dargestellt ist.
Fig. 1 ist ein Seitenriss des Laufwagens von der Spurrollenseite
her gesehen,
Fig. 2 ist ein Seitenriss von der anderen Seite her gesehen und
Fig. 3 eine Stirnansicht desselben.
Fig. k zeigt den Grundriss und
Fig. 5 eine Untersicht des Laufwagens.
Die Fig. 6 bis 10 stellen schematisch die Lenkgeometrie des Laufwagens
beim Durchfahren einer Kurve mit kleinem Schienenradius dar.
In den Figuren 1 bis 5 ist 1 der Laufwagenkorper, in dessen glitte
-unten die um eine vertikale Achse drehende Führungsrolle 2 angeordnet
ist. Der Laufwagenkürper 1 wird von der Achse j>
für die Lauf räder 4 und 5 durchquert. Vor und hinter diesen Lauf rädern,-in
Fahrtrichtung gesehen, durchqueren zwei vertikale Achsen 6 und 7 den Laufwagenkürper 1, die zwei Schwenkbügel 8 und 9 tragen,
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an deren Unterseite exzentrisch zu den Achsen 6 und 7 gelegene Leitrollen 10 und 11 angeordnet sind.
Der Laufwagenkörper 1 weist einseitig eine Nase 12 auf, in der die Spurrolle IJ auf einer senkrechten Achse 14 in einem solchen
Abstand von den Leitrollen 10 und 11 gelagert ist, dass zwischen ihr und denselben die in Fig. J strichpunktiert dargestellte
Schiene 15, auf der die Laufrolle 4 läuft, mit Spiel Platz findet,
während die Schiene 16 nur als Tragschiene für die Laufrolle 5 dient. Ausserdem ist die Spurrolle IJ gegenüber den Leitrollen
10 und 11 in der Höhe versetzt, so dass sie den Laufwagen in den Weichen an den Stellen, an denen die Schiene 16 ausfällt, in Zusammenarbeit
mit der Führungsrolle 2 aufrecht zu halten vermag. An den Bügeln 8 und 9, bezw. an deren Achsen 6 und 7 sind oben
zwei Zahnräder 17 und 18 befestigt, die miteinander kämmen, so dass jede Schwenkbewegung eines der beiden Bügel 8 oder 9, bezw.
der zugehörigen Leitrollen 10 und 11 sich zwangsläufig in einer umgekehrten Schwenkbewegung des anderen Bügels auswirkt. Ferner
sind noch zwei Federn 19 und 20 vorgesehen, die zweckmässig auf den Achsen 6 und 7 angeordnet und bestrebt sind, die Bügel 8 und
9 in Richtung der Pfeile χ und y (Fig. 5) gegen die Spurrolle zu verschwenken, bezw. die Leitrollen 10 und 11 an die Schiene
15 anzudrücken. Am Laufwagenkörper 1 ist unten noch das als Tragstange 21 ausgebildete Tragorgan befestigt, an dem das Hängefahrzeug,
z.B. eine fahrbare Zwischenwand, angebracht werden kann.
Das Verhalten dieses Laufwagens in Kurven geht aus den in den Figuren
6 bis 10 dargestellten fünf Bewegungsphasen beim Durchfahren einer engen Kurve von 90° hervor. In Fig. 6 bewegt sich der
durch die beiden Leitrollen 10 und 11, die Führungsrolle 2, die Spurrolle IJ sowie die strichpunktiert dargestellten Laufräder
und 5 mit ihrer Achse J versinnbildlichte Laufwagen in Richtung des Pfeiles ζ in der Geraden der beiden Schienen 15 und lö gegen
die Kurve.
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In Fig. "( tritt die Leitrolle 11 in die Kurve ein, wodurch sie
und die Leitrolle lü dank der gegenseitigen Wirkverbindung gegenüber
der Fahrtrichtung leicht nach links abgelenkt wird, woraus bereits an dieser Stelle eine gegenüber den Schienen leichte
Neigung der Achse 3 der Laufräder 4 und 5 resultiert.
In den Figuren 8 und 9 verstärkt sich diese Bewegung und bewirkt eine weitere Schrägstellung der Laufräder 4 und 5·
In Fig. 10 schließlich ist der Laufwagen in der Hälfte der Kurve
angelangt und dank den mit der Spurrolle 13 zusammenwirkenden
Leitrollen 10 und 11 fällt die Achse 3 der Laufräder mit dem Radius
von 45 der Kurve zusammen.
Bei der nicht mehr dargestellten Weiterbewegung sind die Schritte der Lenkgeometrie genau umgekehrt wie beim bisherigen Verlauf,
d.h. es werden nacheinander auf dem Wege zu der der Kurve folgenden Geraden die gleichen Stellungen eingenommen, wie in den Fig.
9, 8 und 7. Beim endgültigen Eintritt in die Gerade liegen die einzelnen Organe des Laufwagens um 90 verdreht wieder genau so
wie in Fig. 6.
I Die durch die Führung der Leitrollen 10 und 11 und der Spurrolle
13 bewirkte besondere Lenkgeometrie hat zur Folge, dass die Laufräder
4 und 5 während des ganzen üurchfahrens der Kurve an ihrer
Berührungslinie mit den Schienen 15 und Io immer über ihre ganze
Breite auf den Schienen aufliegen, so dass eine optimale Lastverteilung erzielt wird. Ausserdem wird dadurch, dass die Schrägstellung
der Laufräder 4 und 5 bereits eingeleitet wird, bevor
diese die Kurven erreichen, eine schlag- oder stossartige Ablenkung des Laufwagens vermieden.
Wenn beim Durchfahren von Weichen die Schiene 16 über kurze Strecken unterbrochen ist, das Laufrad cj also keine Stütze findet,
dann nimmt die Spurrolle 13 mit der Führungsrolle 2 die
entstehende einseitige Belastung dadurch auf, dass die Spurrolle
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2 ? O 8 ° 7 3
1> gegenüber der Führungsrolle 2 in der Hohe versetzt ist und
sich an der Schiene 15 seitlich abstützen Kann. Ausserdem verhindert
die seitliche Führung der Spurrolle ein Entgleisen.
Dank der besonderen Ausbildung des erfindungsgemässen Laufwagens
ist es möglich, auch Kurven mit minimalem Radius zu befahren und hohe Lasten an den Laufwagen anzuhängen, ohne diesen unvorteilhaft
gross ausbilden zu müssen. Ebenso ist das Befahren von Weichen möglich, ohne dass ein Kippen des Laufwagens oder ein Verkanten
des stellenweise allein belasteten Laufrades eintritt. Auch der Verschleiss i3t gering, da die Verdrehung der rtadachse
.5 bereits beginnt, bevor der Laufwagen selbst die Kurve erreicht hat, bezw., da die Laufräderachse immer die Winkelhalbierende
Stellung einnimmt und der Laufwagen dadurch automatisch quer zu den Schienen läuft.
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ORIGINAL INSPECTED
Claims (6)
1. Einachsiger Hängebahnlaufwagen, insbesondere für fahrbare
Zwischenwände, der zwei auf einer Achse oder zwei Achsstummeln
gelagerte Laufräder aufweist, mit denen eine Führungsrolle und ein nach unten weisendes Tragorgan verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
dass zwei drehbare Leitrollen (10, 11) vorgesehen sind, deren vertikale Achsen um je eine andere vertikale Achse
(6, 7) verschwenkbar und die dazu bestimmt sind, sich an Schienen (15* 16), auf denen die Laufräder (4, ^) rollen, oder an zu
diesen parallelen Schienen seitlich abzurollen und die mit einer einseitig angeordneten, ebenfalls um eine vertikale Achse (14)
drehbare Spurrolle (13) zusammenarbeiten, wobei Mittel vorgesehen sind, um eine Verschwenkung der vertikalen Achse jeder Leitrolle
(10, 11) zwangsläufig im umgekehrten ,Sinn auf die Vertikalachse der anderen Leitrolle (10, 11) zu übertragen.
2. Laufwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrolle (2) und die Spurrolle (13) in der Höhe gegeneinander
versetzt sind.
3· Laufwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens
eine Feder (19, 20) vorgesehen ist, um die Leitrollen (10, 11) in Richtung der Spurrolle (13) zu drücken.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Leitrollen (10, 11) über Bügel mit dem Laufwagenkörper
(1) verbunden sind.
5. Laufwagen nach Anspruch 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachsen (6, 7) der Leitrollen (10, 11) durch ineinandergreifende
Zahnräder (17, Vo) kraftschlüssig miteinander verbunden sind.
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- INSPECTED
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6. Laufwagen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, dass die üpurrolle (I3) in einem
solchen horizontalen Abstand von der Führungsrolle (2) angeord net ist, dass eine Tragschiene zwischen diesen beiden Rollen
Platz findet.
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ORIGINAL INSPECTED
Leerseite
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