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DE2306419A1 - Durchlichtprojektor - Google Patents

Durchlichtprojektor

Info

Publication number
DE2306419A1
DE2306419A1 DE19732306419 DE2306419A DE2306419A1 DE 2306419 A1 DE2306419 A1 DE 2306419A1 DE 19732306419 DE19732306419 DE 19732306419 DE 2306419 A DE2306419 A DE 2306419A DE 2306419 A1 DE2306419 A1 DE 2306419A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
writing
projector according
film
backlight
transparent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732306419
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Huebner
Hans-Dieter Dipl Ing Dr Jacoby
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Original Assignee
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Leitz Wetzlar GmbH filed Critical Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority to DE19732306419 priority Critical patent/DE2306419A1/de
Publication of DE2306419A1 publication Critical patent/DE2306419A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/132Overhead projectors, i.e. capable of projecting hand-writing or drawing during action

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

  • Durchlichtprojektor Die Erfindung betrifft einen Durchlichtprojektor mit einer Vorrichtung zur Darstellung von Schriftzeichen während ihrer Entstehung. Es gibt bereits Einrichtungen, die es gestatten, Informationen unmittelbar, d.h. ohne Verzögerung und Bearbeitungszeit großflächig wiederzugeben. In diese Kategorie fallen z.B. Schreibprojektoren, bei denen eine auf einer Bildbühne angeordnete transparente Folie von Hand beschriftet und während des Beschriftungsvorganges abgebildet wird. Auch gibt es Vorrichtungen, die sich mit der Darstellung von Einzelinformationen aus einer begrenzten Informationsmenge spezieller mechanischer Systeme bedienen. Ferner ist eine Fernsehapparatur mit großflächiger Projektionswand bekannt, die die genannte Aufgabe löst, die jedoch außerordentlich aufwendig und daher sehr teuer ist.
  • Schließlich sei noch eine Anordnung erwähnte die auf dem Prinzip der episkopischen Abbildung beruht und bei der alpha-numerischer Text mittels einer über der Objektfläohe angeordneten maschinellen Schreibvorrichtung auf den Schrift träger aufgebracht wird. Diesem Projektionsgerät haftet jedoch wie allen anderen Episkopent der Mangel ungenilgender Bildhelligkeit an.
  • Die genannten Nachteile zu beheben ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung.
  • Als Lösung wird ein Durchlichtprojektor vorgeschlagen, dessen Bildbühne mit einer maschinellen Schreib- und/oder Registriervorrichtung kombiniert istt dessen Informationsträger als transparente Folie ausgebildet und derart geführt ist, daß er während des Beschriftungs- und/oder Registriervorganges ganz oder teilweise die ausleuchtbare Objektfläche der Bildbühne ausfüllt Außerdem ist er so konzipiert, daß sein Sohreibelement in den Strahlengang des ausleuchtbaren Objektfeldes ragt, und daß die gegebenenfalls dem Schreibelement zugeordnete Auflage fiir die Folie ebenfalls transparent ausgebildet ist.
  • Zweckmäßigerweise wird die maschinelle Sohreib- und/oder Registriervorrichtung als lösbar an den ProJektor ansetzbare Baueinheit ausgebildet. Sie weist außer dem Schreibelement einen steuerbaren Transportwagen flir die Folie auf.
  • Anstelle eines Transportwagens,oder auch zusätzlich zu ihm> kann ein Rollenantrieb filr die Folie vorgesehen sein. FUr die Zeichenerzeugung stehen Generatoren zur Verfugung.
  • Zum Zwecke einer grafischen Darstellung bieten sich verschiedene Lösungen an. So kann z.B. durch gleichzeitige Bewegung von Folie und Schreibwagen das gewünschte Aufzeichnungsergebnis erreicht werden. Zur Erzielung einer hohen Schreibgeschwindigkeit ist eine Einriohtung mit elektro-sta tis cher Strahlablenkung zweckmäßig. Vorteilhafterweise wird das Schriftsystem der Schreib- und Registriervorrichtung den bliohen Codes angepaßt, so daß eine Kombination mit Fernschreibeinrichtungen oder Rechnern möglich ist und auf diese Weise ein Peripheriegerät gesohaffen wird.
  • Alle Zusatzgeräte können als an den Projektor lösbar ansetzbare Teile ausgebildet sein. Hinsichtlich der Folie ist gleichfalls eine Kombination denkbar, d.h. daß fUr alle Zusatzgeräte die gleiche Folie benutzt wird. Andererseits läßt sich aber auch jedem Gerät eine eigene Folie zuordnen.
  • Ferner ist vorgesehen, die Schreib- und Registriervorrichtung bzw. Teile davon durch Fernsteuermittel in Betrieb zu setzen oder sebst fernsteuerbar zu machen0 Es liegt außerdem im Rahmen der Erfindung, die Bildbilhne des Projektors ebenfalls mit vorzugsweise motorischen Antriebselenenten für die Folie auszustatten.
  • In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens wird der Bildbühne ein transparenter Träger von Hilfslinien zugeordnet. Entsprechend den zu projizierenden Informationen können diese in Form von Zeichen Spalten oder Feldern aufge- bzw. unterteilt sein. Der Träger der Hilfslinien ist vorzugsweise austauschbar an der BiIdbUhne angeordnet. Auch eine variable Lage der Hilfslinien während des Betriebes ist durch geeignete Mittel erreichbar.
  • Als transparente Folie dient je nach Art der Schreib- und Registriergeräte ein blattförmiges oder bandförmiges Gut.
  • Bei Benutzung einer bandförmigen Folie läßt sich besonders leicht bewerkstelligen, daß diese nur in einem Teilbereich der Bildbühne geführt wird. Der andere Bereich enthält eine in bekannter Weise bei Schreibprojektoren angewandte Folie, die ebenfalls transparent ist und mittels besonderer Farbstifte von Hand beschriftet werden kann. Die Bildbühne läßt sich zusätzlich mit einer Einriohtung versehen, die es ermöglicht, das Nutzfeld in der Bildbilhne wahlweise ganz oder teilweise abzublenden.
  • Gemaß der Erfindung wird ferner als Auflage fiir die Folie der Transportwagen der Schreibvorrichtung benutzt, der zu diesem Zweck transparent ausgebildet oder in seinem, mit dem Schreibelement zusammen wirkenden Teil durch ein transparentes Element ergänzt wird. Bei Rollenantrieb kann natürlich als Auflage fUr die Folie ein feststehendes Führungsteil benutzt werden; des weiteren ist möglich, daß die Auflage fUr die in der Schreib- und Registriervorrichtung verwendete Folie selbst Teil der Bildbühne des Projektors ist.
  • Zum Schreiben auf Klarsichtfolie erscheint es sinnvoll die Technik des Tintenspritzens anzuwenden. Es ist aber auch denkbare daß die Beschriftung der Folie nach Art des thermischen Gravierens erfolgt. So können z.B. die Texte, Zeichen und Meßwerte derart auf die Folie Ubertragen werden, daß das erhitzte Schreibelement eine auf der Folie befindliche Schicht in einer die Sichtbarmachung bewirkenden Weise verändert. Dabei ist es gleichgUltig, ob eine glatte Folie durch das Schreibelement aufgerauht oder umgekehrt eine rauhe Folie durch das Schreibelement geglättet wird. Weitere Möglichkeiten ergeben sich bei Anwendung von magnetischen und/oder elektr-ostatisohen Steuermitteln wobei z.B. eine metallisch beschichtete, also opake Folie, durch Funkenerosion an den die Beschriftung ergebenden Kontaktstellen durchsichtig gemacht wird.
  • Zusätzliche Vorteile gehen aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen hervor: Es zeigen: Fig. 1 einen Durchlichtprojektor mit maschineller Schreibvorrichtung in schematischer Seitenansicht Fig. 2 - 5 verschiedene Kombinationsmöglichkeiten von Schreibvorrichtung und Bildbhne in Draufsicht.
  • Das Projektionsuntergestell 1 nimmt die Lichtquelle 2 und den dieser zugeordneten Reflektor 3 auf. Oberhalb der insbesondere durch die Fresnellinse 4 dargestellten Bildbühne ist eine transparente Andruckplatte 5 aus Glas angeordnet.
  • Mit 6 ist das auf einem Tragarm 6' montierte Objektiv bezeichnet, dem der Umlegspiegel 7 nachgeordnet ist. In einigem Abstand vom Projektorgestell 1 ist der Bildschirm 8 montiert.
  • Die Bildbühne 4 ist durch ein Schreibgerät 9 dessen Schreibelement 9' in den Randbereich der Andruckplatte 5 ragtt ergänzt. Auf der Gegenseite befindet sich die Aufspulvorrichtung 1o für eine über die Andruckplatte 5 geführte Transparentfolie 17.
  • Die Folie 17 erstreckt sich, ebenso wie das Schreibgerät 9 und die Aufwickelspule 1o - im Beispiel Fig. 2 -, über die gesamte Breite der Bildbiihne 4. Hierbei ist vorgesehen, daß sich ein nicht dargestellter Transportwagen mit dem Schreibelement 9t in Richtung des Pfeiles 18 verschieben läßt. Die Folie wird dagegen zeilenweise in Richtung des Pfeiles 19 forkeschaltet.
  • Im Beispiel der Fig. 3 sind fünf Schreibeinheiten 11 - 15 nebeneinander gereiht, denen jedem für sich, bandförmige Folien 17a zugeordnet sind, die in Richtung des Pfeiles 19 ablaufen. Die entsprechenden Aufwickelspulen sind mit 11' bis 15t bezeichnet. Ihr Antrieb erfolgt von dem Aggregat 16 aus, das vorzugsweise über eine Rutschkupplung wirksam ist.
  • In der Ausführung noch Fig. 4 befindet sich neben der Schreibvorrichtung 9a eine Spule 18, die von Hand betätigt werden kann, während von der Vorrichtung 9a, die in der gleichen Weise wie die in Fig. 2 gezeigte arbeitet, die Folie 17b also schrittweise in Richtung des Pfeiles 19 transportiert wird, ist für die in der anderen Hälfte des ausleuchtbaren Objektfeldes laufende Folie 20 ein kontinuierlicher Vorschub möglich. Für beide Folien kann ein getrenntes, aber auch ein gemeinsames Aufspulmittel loa vorgesehen werden.
  • Das in Fig. 5 dargestellte Beispiel geht davon aus, daß von fünf einzelnen Schreibern 22 eine gleiche Anzahl transparenter Bänder über die Bildbühne 4 bis zu den Aufwickelspulen 21 geführt werden. Diese Bänder tragen beispielsweise die laufenden Kursänderungen einzelner ausgewählter Aktienwerte oder aber, wie hier dargestellt, die Kursdifferenzen.
  • Auf einem überlagerten, ebenfalls transparenten Träger 24 sind die Aktienwerte genannt. Dieser transparente Träger ist zur besseren Gruppierung mit Hilfslinien versehen und kann quer zur Transportrichtung der fünf Bänder von Hand bewegt werden. Hierzu dienen die Auf- und Abwsickelspulen 23a und 23b. Natürlich sind auch andere Kombinationen von maschinen-und handgetriebenen Folienbändern oder Blattgut möglich.

Claims (16)

An sprüche
1. Durchlichtprojektor mit einer Vorrichtung zur Darstellung von Schriftzeichen oder dergleichen während ihrer Entstehung, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildbühne (4) des Projektors mit einer maschinellen Schreib- und/oder Registriervorrichtung (9) kombiniert ist, deren Informationsträger als transparente Folie (17) ausgebildet und derart geführt ist, daß er während des Beschriftungs-und/oder Registriervorganges ganz oder teilweise die ausleuchtbare Objektfläche der Bildbühne ausfüllt> daß ferner das Schreibelement (9t) der Schreib- und/oder Registriervorrichtung in den Strahlengang des ausleuchtbaren Objektfeldes ragt, und daß die gegebenenfalls dem Schreibelement zugeordnete Auflage für die Folie ebenfalls transparent ist.
2. Durchlichtprojektor nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die maschinelle Schreib- und/oder Registriervorrichtung als lösbar an den Projektor ansetzbare Baueinheit ausgebildet ist.
3. Durchlichtprojektor nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohreib- und/oder Registriervorrichtung fernsteuerbar ist.
4. Durchlichtprojektor nach den Ansprüchen 1 - 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Schreib- und/oder Registr4ervorrichtung einen steuerbaren Transportwagen für die Folie enthält.
5. Durchlichtprojektor nach den Ansprüchen 1 - 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Schreib- und/oder Registriervorrichtung einen Rollenantrieb (10, 16) für die Folie enthält.
6. Durchlichtprojektor nach den Ansprüchen 1 - 3 dadurch gekennzeiohnet, daß die Schreib- und/oder Registriervorrichtung sowohl einen Transportwagen als auch einen Rollenantrieb für die Folie enthält.
7. Durchlichtprojektor nach den Ansprüchen 1 - 6, dadurch gekennzeiahnete daß die Bildbühne des ProJektors ebenfalls mit Antriebsmitteln für die Folie ausgerüstet istt die gegebenenfalls motorisch gesteuert werden.
8. Durchlichtprojektor nach den Ansprüchen 1 - 7 dadurch gekennzeichnet, daß der Bildbühne ein transparenter Träger (24) von Hilfslinien zugeordnet ist.
9. Durchlichtprojektor nach den Ansprüchen t - 8 dadurch gekennzeichnett daß der Träger der Hilfslinien als Teil der Bildbühne ausgebildet und austauschbar ist.
10. Durchlichtprojektor nach den Ansprüchen 1 - 9, dadurch gekennzeiohnet, daß als transparente Folie ein Band dient, das in einem Teilbereich der Ob3ektfläohe geführt ist, wobei dem anderen Bereich eine in bekannter Weise bei Schreibprojektoren angewandte Klarsichtfolie zugeordnet ist.
11. Durchlichtprojektor nach den Ansprüchen 1 - los dadurch gekennzeichnett daß als Auflage für die Folie der Transportwagen der Schreibvorrichtung dient, der zu diesem Zweck transparent ausgebildet ist oder in seinem mit dem Schreibelement wirksamen Teil durch ein transparentes Element ergänzt ist.
12. Durohli ohtpro jekt or nach den Ansprüchen 1 - lot dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage für die Folie von einem feststehenden Führungsteil des Rollenantriebs gebildet ist.
13. Durchlichtprojektor nach den Ansprüchen 1 - lot dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage für die Folie von einem feststehenden Teil der Bildbühne gebildet ist.
14. Durchlichtprojektor nach den Ansprüchen 1 - 13 dadurch gekennzeichnet, daß die Beschriftung der Folie mittels des Schreibelements nach Art des Tintenspritzens durchführbar ist.
15. Durchlichtprojektor nach den Ansprüchen 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschriftung der Folie nach Art des thermischen Gravierens mittels des Schreibelementes erfolgt.
16. Durchlichtprojektor nach den Ansprüchen 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschriftung der Folie durch magnetische und/oder elektrostatische Steuermittel erfolgt, die auf das Steuerelement wirken.
DE19732306419 1973-02-09 1973-02-09 Durchlichtprojektor Pending DE2306419A1 (de)

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DE2306419A1 true DE2306419A1 (de) 1974-08-15

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2319172A1 (fr) * 1975-07-25 1977-02-18 Cellophane Sa Procede de projection d'inscriptions effectuees sur un materiau opaque et dispositifs de mise en oeuvre
FR2328578A1 (fr) * 1975-10-24 1977-05-20 Mule Nicolas Procede et appareil de realisation de trace negatif
EP0016407A1 (de) * 1979-03-26 1980-10-01 Pelikan Aktiengesellschaft Transparentfolie für die Overhead-Projektion

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