DE2304530A1 - Verfahren und vorrichtung zum verschliessen des offenen endes einer rohrleitung - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum verschliessen des offenen endes einer rohrleitungInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L55/00—Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
- F16L55/10—Means for stopping flow in pipes or hoses
- F16L55/12—Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ
- F16L55/128—Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ introduced axially into the pipe or hose
- F16L55/136—Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ introduced axially into the pipe or hose the closure device being a plug fixed by radially expanding or deforming a split ring, hooks or the like
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
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Description
DR.-ING. VON XREISLEJt DR.-ING. SCHONWALD
DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL.-CHEM. ALEK VON KREISLER
DIPL.-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLOPSCH DIPL-ING. SELTING
KÖLN 1, DEICHMANNHAUS
30. Januar 1973
Sch-DB/est
The British Petroleum. Company Limited Britannic House, Moor Lane, London EC2Y 9BU,
Grο ßbri tanni en
Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen des offenen Endes einer Rohrleitung
Die Erfindung betrifft ein Rohrleitungswerkzeug zum Verschließen eines offenen Endes einer Rohrleitung und zur
Entfernung von öl, Wasser oder Gas aus der Leitung, insbesondere einer Leitung, die unter Wasser verlegt ist.
Außerdem bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Verschließen eines offenen Endes einer Rohrleitung sowie
zur Entfernung von öl, Wasser oder Gas aus dieser Leitung.
Unter Wasser verlegte Rohrleitungen werden im allgemeinen mit einer dicken Betonumkleidung versehen, wobei die Betondicke
etwa 50 bis 80 mm beträgt und dazu dient, die Rohrleitung zu schützen und sinkbar zu machen. Manchmal ist es
erforderlich, eine bereits verlegte Rohrleitung zu öffnen, beispielsweise wenn sich Deformationen zeigen, und die Rohrleitung
an die Oberfläche anzuheben. Das Vorhandensein von Wasser in der geöffneten Leitung macht diese extrem schwer
und gestaltet das Anheben schwierig. Es ist daher erforderlich, zunächst das Wasser zu entfernen.
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Das bisherige Verfahren wird so durchgeführt, daß zunächst der Beton abgenommen wird, daß sodann zwei diametral
gegenüberliegende öffnungen in der Nähe des Rohrleitungsendes angebracht werden, und daß sodann durch diese
öffnungen eine Stange eingeführt und in ihrer Stellung gesichert wird. Das Wasser wird aus der Leitung entfernt, indem
eine Rohrkugel bzw. ein Kolbenelement vom entfernten Ende her durch das Rohrinnere hindurchgeschoben wird. Sobald
das Wasser herausgedrückt ist, kann die Rohrleitung mittels eines an der Stange befestigten Kabels an die Oberfläche
gezogen werden.
Dieses Vorgehen hat den Nachteil, daß es sehr zeitaufwendig
und daher außerordentlich kostspielig ist.
Es wurden nun ein VerSiren und eine Vorrichtung entwickelt,
die das Verschließen des offenen Endes einer Rohrleitung zulassen, ohne daß der Beton entfernt werden muß. Außerdem
kann die Vorrichtung an einer Rohrleitung angebracht werden, wodurch eine Verankerungsstelle gebildet wird, die das Anheben
und Absenken der Rohrleitung vereinfacht.
Erfindungsgemäß weist ein Werkzeug zum Verschließen eines offenen Endes einer Rohrleitung folgende Merkmale auf:
Ein Rohrelement mit einem geschlossenen und einem offenen Ende, dessen offenes Ende in das offene Ende der Rohrleitung
einsetzbar ist,
eine Kolben-Zylindereinheit innerhalb des Rohrelementes,
ein radial nach außen dehnbares Greif- und Dichtungsorgan,
das auf der Außenfläche des Rohrelementes vorgesehen ist und mit der Kolben-Zylinderheit zusammenwirkt und
einen Einlaß zur Zuführung eines Fluids in den Zylinder,
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in dem das eingelassene Druckfluid den Kolben verschiebt und das Greif- und Dichtungsorgan zur radial nach außen
wirksamen Ausdehnung veranlaßt, damit es an die Innenfläche der Rohrleitung abdichtend angreift.
Vorzugsweise ist das Rohrelement mit einem Einlaß für Druckgas in die Rohrleitung versehen, wobei dieser Einlaß
sich vorteilhaft am geschlossenen Ende des Rohrelementes befindet.
In weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung ist eine bewegliche Verdrängungskugel bzw. ein Kolbenelement vorhanden, die
bzw. das durch seine durch den Druck komprimierten Gases hervorgerufene Bewegung längs der Rohrleitung Wasser verdrängt.
Vorzugsweise sind zwei Verdrängungsorgane und
Mittel vorgesehen, die den Start des einen Verdrängungsorgans zu demjenigen des anderen Organs verzögern.
Das Rohrelement läßt sich nach der Benutzung durch Druckabsenkung des Fluids, die ein Nachlassen der Greif- und
Dichtungsorgane zur Folge hat, aus der Rohrleitung entfernen.
Das Rohrelement kann mit einer Verankerungsstelle für ein Kabel ausgestattet sein, über das auf die Rohrleitung eine
Zugkraft einwirken kann. Das Element besteht zweckmäßig aus Stahl; seine Dicke ist nicht kritisch, jedoch beträgt sie
im Falle des Stahls vorzugsweise 50 bis 100 mm.
Das Greif- und Dichtorgan kann gemäß der Beschreibung
der US-Patentschrift 3 393 926 konstruiert und davon abweichend so angeordnet sein,daß es radial nach außen dehnbar
ist, um an die Innenseite der Rohrleitung anzugreifen.
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Die Kolben können so vorgesehen sein, daß sie zu dem Rohrelement axial verschiebbar und ringförmig ausgebildet sind.
Zur Umwandlung der Axialbewegung der Kolben in Radialbewegung der Greiforgane dient zweckmäßig ein Satz von beispielsweise
drei Abdichtungen, Ringen und Keilen, die auf der Innenfläche der Rohrleitung die Greif- und Abdichtwirkung
hervorrufen.
Das Rohrelement kann in.einer Schutzummantelung stecken,
die vorteilhaft als abgeschrägtes offen endendes zylindrisches Teil ausgebildet ist und mit dem Rohrelement
verbundene "Ventile und Leitungen schützt.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Verschließen eines offenen Rohrleitungsendes ist dadurch gekennzeichnet, daß
in ein offenes Rohrleitungsende das beschriebene Werkzeug eingesetzt wird und daß man Druckfluid einpumpt, so daß
das Greif- und Dichtorgan an die Innenfläche der Rohrleitung abdichtend angreift.
Enthält - die Rohrleitung Wasser, öl oder Gas, sqwird in
das offene Rohrleitungsende ein Rohrelement "mit einer Kugel bzw. einem Kolbenelement eingeführt, weich-letztere
durch eingepumptes Druckgas verschoben werden und Wasser, öl oder Gas aus der Rohrleitung herausdrücken.
Nach einem anderen Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Verschließen einer unter Wasser verlegten Rohrleitung
mit einem offenen Ende und zur Entfernung von Wasser aus der Rohrleitung zur Erleichterung ihrer Anhebung an die
Oberfläche wird in das offene Ende der Rohrleitung das erwähnte Rohrleitungswerkzeug eingeführt, in dem sich
eine Verdrängungskugel befindet, woraufhin man Fluid unter Druck einpumpt, damit an die Innenseite der Rohrleitung
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das Greif- und Dichtorgan abdichtend angreift und unter
dem Einfluß eingepumpten komprimierten Gases die Verdrängungskugel bzw. der Kolbenteil zur Hinausdrückung
des Wassers aus der Rohrleitung verschoben wird.
Vorteilhaft ist das zur Verschiebung der Verdrängungskugel eingepumpte komprimierte Gas komprimierte Luft.
An der Verankerungsstelle des Rohrelementes kann ein Kabel befestigt werden, das auf die Rohrleitung Spannkräfte
zur Einwirkung bringt, die ihre übermäßige Durchbiegung in angehobenem Zustand verhindern ...
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
Die einzige Figur zeigt einen Längsschnitt des Rohrelementes.
Die Rohrleitung 2'ist von einem Betonmantel 1 umgeben. Das
Rohrelement 3 ist am Ende 14 geschlossen ausgebildet und in die Rohrleitung 2 eingesetzt. Das Rohrelement j5 weist
einen Einlaß 4 zum Injizieren von Wasser sowie axial verschiebbare Ringkolben 5 auf, die von O-Ringen Ij5 umgeben
sind, die die Abdichtungen 6, Ringe 12, Kelle 7 und Hartgummieinlagen 11 zusammendrücken, wodurch eine anpressende und abdichtende Wirkung gegen die Innenfläche der
Rohrleitung hervorgerufen wird. Dem Rohrelement j5 wird durch einen Einlaß 8 komprimierte Luft zugeführt. Eine Kugel 9
ist innerhalb der Rohrleitung in Längsrichtung beweglich und drückt die in der Rohrleitung vorhandene Flüssigkeit
heraus. An dem Rohrelement 3 befindet sich ein kreuzförmiger Ansatz 10 zum Einhängen des Hakens oder Bügels einfer- Kette,
über die die Spannung und Hebung der Rohrleitung erfolgen kann.
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Claims (8)
- AnsprücheflJ Rohrleitungswerkzeug zum Verschließen eines offenen Rohrleitungsendes, gekennzeichnet durch ein Rohrelement (3) mit einem geschlossenen und einem offenen Ende, wobei das offene Ende in das offene Ende der Rohrleitung (2) einsetzbar ist, eine Kolben-Zylindereinheit (5)Innerhalb des Rohrelementes (2),ein radial nach.außen dehnbares Greif- und Dichtungsorgan (5, 6, 7; 11, 12, 13), das auf der Außenfläche des Rohrelementes (3) vorgesehen ist und mit der Kolben-Zylindereinheit zusammenwirkt unddurch einen Einlaß (4) zur Zuführung eines Fluids in den Zylinder, in dem das eingelassene Druckfluid den Kolben verschiebt und das Greif- und Dichtungsorgan zur radial nach außen wirksamen Ausdehnung veranlaßt, damit es an die Innenfläche der Rohrleitung (2) abdichtend angreift.
- 2. Rohrleitungswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrelement (3) an seinem geschlossenen Ende (14) eine Verankerungsstelle (10) für ein Kabel aufweist, mittels dessen bei innerhalb der Rohrleitung (2) in Stellung befindlicher Vorrichtung auf die Rohrleitung eine Spannkraft ausübbar ist.
- 3. Rohrleitungswerkzeug nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrelement (3) einen Einlaß (8) für komprimiertes Gas aufweist.
- 4. Rohrleitungswerkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3* dadurch gekennzeiohnet, daß innerhalb des Rohrelementes (3) eine bewegliche Verdrängungskugel bzw. ein Kolbenelement (9) vorgesehen ist, daß bei seiner unter dem Einfluß des309832/05Q2komprimierten Gases erfolgenden Längsbewegung innerhalb der Rohrleitung das in dieser befindliche Wasser herausdrückt.
- 5· Ttohrleitungswerkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrelement (3) von einer Schutzummantelung umgeben ist, die als abgeschrägtes offen endendes zylindrisches Teil ausgebildet ist.
- 6. Verfahren zum Verschließen eines offenen Rohrleitungsendes, dadurch gekennzeichnet, daß in ein offenes Ende der Rohrleitung ein Rohrleitungswerkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 5 eingesetzt wird und daß man in den Zylinder Druckfluid einpumpt, so daß der Kolben verschoben wird und das Greif- und Dichtungsorgan an die Innenfläche der Rohrleitung abdichtend angreift.
- 7. Verfahren zum Verschließen eines offenen Endes einer unter Wasser verlegten Rohrleitung und zur Entfernung von Wasser, öl oder Gas aus dieser Leitung zur Ermöglichung der Anhebung des Rohres an die Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß in das offene Ende der Rohrleitung ein Rohrleitungswerkzeug nach Anspruch 4 eingesetzt wird, daß in den Zylinder Druckfluid eingepumpt wird, so daß der Kolben sich verschiebt und das Greif- und Dichtungsorgan gegen die Innenfläche der Rohrleitung abdichtend angreift und daß komprimiertes Gas eingepumpt wird, um die Kugel bzw. den Kolbenteil innerhalb der Rohrleitung zu verschieben, damit sie bzw. er Wasser, öl oder Gas aus deijRohrleitung verdrängt.309832/0502
- 8. Verfahren zum Verschließen des offenen Endes einer
unter Wasser verlegten Rohrleitung zur Entfernung von
Wasser, öl oder Gas aus dieser Leitung und zum Anheben
derselben an die Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß in das offene Ende der Rohrleitung ein Rohrleitungswerkzeug nach Anspruch 2 eingesetzt wird, das eine bewegliche Verdrängungskugel bzw. einen Kolbenteil aufweist, daß in den Zylinder Druckfluid eingepumpt wird, damit der Kolben verschoben und das Greif- und Dichtungsorgan abdichtend
an die Innenfläche der Rohrleitung angreift, daß komprimiertes Gas eingepumpt wird, um die Verdrängungskugel
bzw. den Kolbenteil zu verschieben, damit diese bzw.
dieser Wasser, öl oder Gas aus der Leitung herausdrückt, und daß ein Kabel an der Verankerungsstelle des Rohrelementes befestigt und auf dieses Kabel eine Zugkraft zum
Anheben des Rohrleitungsendes an die Oberfläche zur Einwirkung gebracht wird.3 09832/0502
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