DE2001730A1 - Verfahren fuer Drahtseilarbeiten und Drahtseilschmiergeraet - Google Patents
Verfahren fuer Drahtseilarbeiten und DrahtseilschmiergeraetInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Lockheed Aircraft Corporation, Burbank, Calif. /USA
Verfahren für Drahtseilarbeiten und Drahtseilschmiergerä^
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Durchführen von
Drahtseilarbeiten in einer Quelleninstallation unter Wasser, welche eine flüssigkeitsdichte Quelleneinfassungskammer aufweist,
die eine Produktionsanordnung zur Produktion von Flüssigkeiten
aus einer Quellenbohrung umgibt, und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, wie sie in der 2r\i-Ölindustrie
verwendet werden. Die Erfindung ist insbe^onäe: ·■
geeignet für Drahtseilarbeiten von einer Unterseekamr.: -.-*: w .:
am oder nahe dem Meeresboden.
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Wenn in einer öl- oder Gasquelle Drahtseilarbeiten durchgeführt werden sollen, wird irr. allgemeinen ein Schmiergerät verwendet,
um Drahtseilwerkzeuge in die Quelle einführen zu können.
Das Schmiergerät ist im allgemeinen an den Durchflußsteuerteilen (Weihnachtsbaum) an der Quelieneinfassung in geeigneter
Weise, wie durch eine Flanschverbindung, befestigt. In der llähe
der Flanschverbindung ist ein Drahtseilventil vorgesehen,mit dessen Hilfe der Drahtstrang zum Fünren eines Drahtseilwerkzeuges
in die Quelle oder aus ihr heraus ringsum abgedichtet v/erden kann.
Typische Aufgaben, Dei welchen Drahtseilarbeiten durehgef^rt
werden, sind das Einbringen und Entfernen von ?lu2steuereinrichtungen das Bohrloch hinunter, Paraffinkratzen, Sandschöpfer:
und Fangarbeiten. Nach jedem EinfUnren in die l.uellenbohrung
muß, gleichgültig welches '.Verkzeug für einen erforderlicher.
Arbeitsvorgang verwendet wird, 'Jas Schmiergerät auseinander genommen werden, um Werkzeug und Verunreinigungen, welche rr.it
dem Werkzeug mit heraufgebracht wurden, zu entfernen.
3ekannte Drahtseilschmiergeräte bestehen typisch aus langer.
Rohrteilen, welche von Hand zusammengeschraubt oder anders miteinander verbunden v/erden. Diese Schmiergeräte sind verhältnismäßig lang, näherungsweise 9>1^ 1^- 1^d sehr sehv/er. Bei Unterwasserarbeiten
ist es schv;er, r.it einerr. derartigen Scbrr.ier-erüt;
zu arbeiten, da es zum Arbeiten und Lagern viel Platz braucht. Weiter sind solche bekannten Schmiergeräte infolge ihres großen
Gewichts und ihrer Grö3e in einer Unterwasserumgebung sehr
schwer zusammenzusetzen und zu entfernen.
Entsprechend ist es das Hauptziel der Erfindung, ein Drahtseil
schmiergerät zu schaffen- welcnes die Probier?0 les Bewegens und
Zusammensetzens des Schmiergeräts, wie -ie tyr>1:sch bei be kann-
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ten Vorrichtungen auftreten, überwindet, und die Probleme des
Lagerns bei Kichtbenutzung des Schmiergeräts erleichtert, sowie
ein Verfahren für die Verwendung eines derartigen Schmier* gerätes anzugeben.
Die Aufgabe viird durch ein '/erfahren entsprechend der £rfindumj;
derart-gelöst, da3 eine Arbeitskapsel r.it einer atmosphärischen
Kammer in flüssigkeitsaicht dient ende Verbindung rr.it der
Quelleneinfassungskammer abgesenkt wird, wobei die Arbeitskapsel ein teleskopisches Drahtseiischrr.ier£erät mit einem ersten
Rohrteii teleskopisch gegenüber einer., zweiten Hchrteil angeordnet
enthält, atmosphärische Bedingungen in der Q,ueUeneii.-fasKunöskammer
hergestellt v;erden, ein Zugang zwischen üer Arbeitskapsel
ur.d der Kair.rr.er hergestellt wird, so da£ Ausrüstungsgegenstände
von der Kapsel ir. -die Karjr.er gebracht werden k'inr.er.,
ein Drahtseilwerkzeug ir.it einer. Drahtseil verbunden wird, welches
in der. teleskopisch:. Drahtseilsehriierjerät enthalten ist,
v.-ährer.d sioa das Schmier-jrer'it ir. zurUjkjezo-jener Lage befindet,
dar zweite Rohrteii des Gchr.ier^eräts in dichtende flUssi^-
keiti'dichte Verbindung rr.it der P:;c äukticnsanorinurip" ausgefahren
wird, und daj; das Drahts-iil ur.d das Draiitseilwerkzeug durch
die Produktsionanordnung in die ."ueilenbohrur..;: abgelassen
•.ν er ion.
Das erfiniui.gsgemäie Drahtseiisciirr.ier.:-erät besteht darin, iai
ein erstes li^hi'teii nahe eir.er. er.?te:. Ii::Ji-? eir.e äußere zylindrische
"..'ar.i ur.d eir.3 inr.-ire nylinäriitcheWand aufweist, weiche
eir.e langte strecke Einukan::::er zv;isch~r. iich bilden, ei:« s; ie it; es
Rohrteil .-leiter.i von der ptin£-:":ar.:r.er des erster. Rohrteiis auf-
^er.oT.rr.e:. wird, ei:: Kolbenele.r.er.t. an -t-inerr. ersten Ende des zv:eiten
AC-hrteiis ausgeblliet ist ur.d gleitend vor. der ;-.ir.gkarr..T.er
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des ersten Rchrteils in flüssigkeitsdichtem Verhältnis zu den
Wänden der Kammer aufgenommen wird, eine erste Druckflüssigkeitsoffnung
in Verbindung mit einem ersten Ende der Ringkammer zum
Zuf'.Ihren von Druckflüssigkeit in die Kammer vorgesehen ist, wodurch
ein teleskopisches Ausfahren des zweiten Rohrteils erzielbar ist, eine zweite Druckflüssigkeitsüffnung in Verbindung mit
einem zweiten £nde der Ringkammer zum Zuführen von Druckflüssigkeit
in die Kammer vorgesehen ist, wodurch ein toleskopisches
Zurückziehen des zweiten Rohrteils erzielbar ist, eine Führungsrolle für das Drahtseil am ersten Rohrteil nahe dessen oberen
Ende befestigt ist, und eine Dichtungsanordnung für das Drahtseil nahe dem oberen Ende des ersten Rohrteils angebracht ist,
um das eine Ende eines Schmierhoxhlraums, der durch die inneren
Teile des ersten und des zweiten Rohrteils definiert ist, flüs- :.;iC'ceitsdicht zu halten, wenn ein Drahtseil durch die Dichtungsanordnung
in den. Sjhmierhohlraum geführt wird.
Andere und v/eitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung,
v.eiche irr. Zusammenhang rr.it der Zeichnung durchgeführt wird. Es
zeigen:
?i~. 1 eine Gesamtlängsansicht einer Unterwasserinstallation als
Beispiel, welche eine typische Anwendung des erfindungsgerr.U.'ren
teleskcpischer. Drahtseilschmiergeräts zeigt, und
Fig. 2 eine Ly.ngsar.sicht, teilweise im Schnitt, welche strukturelle
Einzelheiten einer Ausführungsform des erfindungsgerrä2en
teleskopischen Schmiergeräts als Beispiel zeigt.
Fig. 1 zeigt als 3eispiel eine Gesamtansicht der Hauptbestandteile
eines Systems, in dem das erfindungsgemäße Drahtseilschroiep
gerät besonders brauchbar ist. Es versteht sich, daß die Erfin-
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dung auch in anderen Unterwasserkarameranordnungen und ebenso gut an Land verwendet werden kann.
In Pig. 1 ist eine Quelleneinfassungskammer 15 als Unterwasserkapsel
gezeigt, die auf einer Quelleneinfasaung 17 unter Wasser angeordnet ist. Die Quelleneinfassungskammer 15
ist mit einem üblichen "Weihnachtsbaum" I9 ausgerüstet. Der Weihnachtsbaum weist die üblichen Hauptventile und Seitenverbindungen
zur Abgabe von Erdölprodukten auf. Diese Erdölprodukte können zu einer Oberflächens^tation oder einer Unterwassersammelstatiön
mit Hilfe von Flüssigkeitsleitungen 21 geführt werden, welche durch eine flüssigkeitsdichte Ausmündung
23 in der Wand der Quelleneinfassungskammer 15 laufen.
Um Drahtseilarbeiten durchführen zu können, ist der obere Teil des Weihnachtsbaums mit einem Schwabberventil 25 ausgerüstet.
Der Zweck des Schwabberventils ist der, den vertikalen Zugang von Drahtseilteilen in die Quellenbohrung zuzulassen.
Wenn Drahtseilarbeiten durchgeführt werden, ist ein Ausbruchventil 27 auf dem Weihnachtsbaum über dem Schwabberventil
25 angeordnet, um die Quellenbohrung abzuschließen, wenn eine Fehlfunktion während der Drahtseilarbeiten auftreten silte. Wie
gezeigt, weist die Quelleneinfassungskammer eine Zugangsluke 30 auf, welche normalerweise geschlossen ist, um sicher zu
stellen, daß die Kammer flüssigkeitsdicht ist und nicht der korrodierenden Wirkung des Seewassers und Faulvorgängen durch
Meeresfauna ausgesetzt ist.
Typische Führungsleitungen J2 erstrecken sich von einem
Quelleneinfassungsfundament J>h aus nach oben zur Wasseroberfläche.
Diese Führungsleitungen werden verwendet, um Ausrüstungsgegenstände
wie eine Unterwasserüberarbeitungs- und Arbeltskapsel in Eingriff mit der Quelleneinfassungskammer I5
abzusenken.
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In Fig. 1 ist eine atmosphärische Arbeitskapsel >">, die
das erf indur.gsgemäße teleskopische Drahtseilschiniergerät
enthält, gezeigt, nachdem sie in dichtenden Eingriff rr.it
der Quelleneinfassungskainrner 15 abgesenkt vjurde. Das Absenken
der Arbeitskapsel >5 in dichtenden Eingriff ir.it der
Quelleneinfassungskammer I5 kann mit Hilfe einer Antriebskette >8 für das Bohrrohr erfolgen. Wie der Fachir.ann leicht
erkennt, können auch andere Vorrichtungen wie Absenkabelsysterne
für den Absenkvorgang verwendet werden. Obwohl es in der Zeichnung nicht gezeigt ist, erstrecken sich geeignete Leitungen
für Luft, hydraulische und elektrische Kraft, usv;. vcr.
der Wasseroberfläche in die Kapsel, in einer Art ähnlich vie
bei der Antriebskette p8. Die Arbeitskapsel ^? ist rnit Führungsschuhen
40 ausgerüstet, welche um die Führurigsleiiiuniyi:. Vc
passen. Jies stellt eine .geeignete Ausrichtung far die FIUsoigkeitsJicht·?
Verbindung zwischen der Arbeitskapsei J'" ur/1
der Quelleneinfassurigskarr.rr;er 15 sicher.
'Venn die Arbeitskapsel yi- in Berührung mit der o.ueller.eir.-fassungskammer
I5 kommt, wird eine flüssigkeitart:r:hte Dichtung
an der Stelle 44 hergestellt. Zu dieser Zeit v/erden dieinnere
Kammer 45 der ^ueilerieinfassungskammer und der Karr.rr.erbereich
48 durch einen Vorgang unter Atrr.osphärendruck gesetzt, wie er z.3. in der US-Anmeldung der Anrnelderir. "Dichtungsvorrichtung
für Unterv/asserinstallation'' von Sydney 3. Heimus,
Seriennummer 7^C 807, eingereicht a."n I9. September I9'8, beschrieben
ist.
Nachdem die Dichtung an der Stelle 44 hergestellt wurde,
öffnet ein Bedienungsmann in der atmosphärischen Arbeitskapsel 3o eine Luke 50 im unteren Teil der Arbeitskapsel. Der Bedienungsmann
steigt dann von einer Kärrner 5? der Arbeitskapsel in
die Quelleneinfassungskammer über die offene "Zugangsluke J.O ,
Zu diesem Zeitpunkt kann der Bedienungsrrar::: das Sünwabberventil
25 und das Ausbruchventil 27 für das Lr-ahtsez.1 einbauen,
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-7-
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wenn sich diese An--rdnunr-:n. neon nicht an ihrem F^ats auf dem
Weihnachtsbaum I9 befinden. Die Ventile für den Produktionsflu.?
wurden ebenfalls geschlossen, ehe irgendwelche Drantseilarbeiten
vorgenommen werden. Die Kapseln sind jetzt in der Lage,
um ir.it Drahtseilarbeiten unter Verwendung des teleskopischer.
Drahtseilscnmiergeräts, welches in Fig. 1 und 2 allgemein mit
55 bezeichnet ist, zu beginnen.
Die besonderen strukturelle:. Einzelheiten des neuen releskopischen
Drahtseilschmiergeräts sind an; besten in Fir:. 2 zu erkennen.
Wie in Fig. 2 gezeigt, besteht das teleskopische Draht seiles
ch::ii er.'erllt 55 aus eine-: ersten Rohrteil 57 und einen zweiten
Rohrteil 59, welches teleskopisch in das erste Rchrteil hinein
und aus diesem heraus bewegbar ist. Der obere Teil des ersten
Rohrteiles ist mit einer Kontieröse oder Haltevorrichtung el zum stabilen Aufhängen des Drahtseilsclnr.iergeräts 55 in der
Arbeitskapsel '5 ir.ittels einer Befestigungsklammer ::'2 versenen.
Eine Führungsrolle :J für das Drahtseil ior, ebenfalls a:r. oberen
Teil des ersten iiohrteils 57 befestigt. Die FUhrungsroilen
Ct dienen dazu, das eine Er.ie ^5 einec- Draiiseils ;7 in einer
Stopfbüchsenpaclcunf-s- und .jtopfbüeasendicihtur.rsanordnung wie
bei '9 gezeigt zu führen. Die DiohtunGsanordnunfr Ί9 vur.fa^t
das Drahtseil dichtend und verhindert das Austreten von Flüssigkeit
aus den. oberen Ende des Rchrteils '^, wenn das Drahtseil
hierdurcn bewegt wird. Das andere Ende 71 des Drahtseils ist r.it einer geeigneter. 3panr.wir.de 7J- verbunden (siehe Fic.l).
Das Ende -:5 des Drahtseils ist ir.it einem üblichen Passungsteil
75 zura Anbringen von Dr-ahtseilwer-czeuger. an dem Drahtseil, wie
durch ein Wer>2ei;gg 77 angedeutet, versenen. Ir. dem Fassungsteil
75 kann zunAnbringen des ',verkzeurrs 77 jede geeignete
Riegelvorricrrcur.g oder 3ewindi vorgesehen sein.
BAD GiVä
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Das erste Rohrteil 57 des Schmiergeräts weist eine äußere
zylindrische Wand 80 und eine innere zylindrische Wand 82 auf. Diese Wände 80 und 82 definieren eine Ringkammer 84. Eine
erste Druckflüssigkeitsöffnung 86 ist in der äußeren zylindrischen
Wand 80 nahe dem einen Ende der Ringkammer 84 und eine
zweite Druckflüssjgkeitsöffnung 88 in der äußeren zylindrischen
Wand nahe den anderen Snde der Ringkammer angebracht.
An einen ersten Ende 92 des zweiten Rohrteils 59 ist ein Kolbenelement
90 ausgebildet. Das Kolbenelement 90 weist eine geeignete
Dichtung 94 auf, um eine dichtende Berührung des Kolbens
in der Ringkammer 84 während der gleitenden und teleskopischen Bewegung des Rohrteils 59 relativ zum Rohrteil 57 zu gewährleisten.
Λ:. dieser Sto3stelle sollte beachtet werden, daß die tinere Wand b2 des Rohrteils 57 auch als Schutzschild dient,
•.•c-lches verhindert, da? Verunreinigungen aus der Quellenbohrung
die Dichtflächen der Ringkammer 84 angreifen oder sich auf ihr absetzen. Eine weitere Dichtung oder Stopfbüchsenpackung 96
ist am unteren Ende des ersten Rohrteils vorgesehen, um eine
äichtende3erührung zwischen dem Rchrteil 57 und dem Rohrteil
59 sicherzustellen und das Locken von Druckflüssigkeit aus der
Ringkammer 34 zu verhindern. Das Rchrteil 59 kann durch Zufuhr
v.r. Druckflüssigkeit zur Druckflüssigkeitsöffnung 86 von einer
geeigneter., r.icht gezeigten Quelle teleskopisch ausgeschoben werden. Umgekehrt dient die Zufuhr vor; Druckflüssigkeit zur DruckfiüssiEkeitsöffr.ung
33 dazu, das Rchrteil 59 teleskopisch in das Rohrteil 57 zurückzuziehen.
Das ur.tere Ende 95 des Rchrteils 59 ist eine Vorrichtung zur
Herstellung einer konventioneller Schnellverbindung und einer abgedichteten Verbindung 100 zurr.· Zusammenwirken mit einer entsprechenden
Vorrichtung am Auebruchventii 27 in der Quelleneinfassungskammer
15 versehen. Zusätzlich weist das untere Ende
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des Rohrteils 59 eine Abflußleitung 102 mit einem Ventil 104 zum Ablassen der inneren Kammer 106 des Drahtseilschmiergeräts
55 auf. Der Zweck der Abflußleitung 102 läßt sich leicht aus der Beschreibung der Arbeitsweise der Einzelteile verstehen,
wie sie im folgenden gegeben wird.
Die Arbeitsweise des teleskopischen Drahtseilschmiergeräts wird nun unter Bezugnahme auf Pig. 1 und 2 beschrieben werden.
Das Fassungsteil 75 des Drahtseiles wird erst durch das Drahtseilschmiergerät
55 nach unten in die Lage geführt, wie sie in Pig. 1 gezeigt, ist. Das gewünschte Drahtseilvrerkzeug oder
Werkzeug 77 wird dann mit dem Fassungsteil auf die am bester,
in Fig. 2 zu sehende Weise verbunden.
Hierauf wird der Druckflüssigkeitsö'ffnung 86 Druckflüssigkeit
zugeführt und das Rohrteil 59 des Drahtseilschmiergeräts 55
wird nach unten ausgefahren, bis es sich an der Verbindung in dichtendem Kontakt mit dem Ausbruchventil 27 des Drahtseiles
bewegt (Siehe Fig. 2). Das Schwabberventil 25 am Weihnachtsbaum
19 wird dann geöffnet, und die innere Kammer 10-5 des Drahtseilschmiergeräts
55 wird durch Flüssigkeit von der Quellenbohrung unter Druck gesetzt. Die Spannung in dem Drahtseil Sj wird
hierauf nachgelassen, wodurch das Werkzeug JJ in die Quellenbohrung fallen kann tind dort zur Durchführung der entsprechenden
Arbeit unten im Loch betätigt werden kann. Die Stopfbuchse öler
Dichtungsanordnung 69, die an dem oberen Rohrteil 57 des Schmiergeräts ausgebildet ist, verhindert das Austreten von
Quellenflüssigkeiten.
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- ίο -
Nachdem die Arbeiten mit dem Drahtseilwerkzeut unten irr. Locr
durchgeführt wurden, wird das Drahtseil wieder Unterspannung
gesetzt und das Werkzeug wird zurück nach oben ir. die innere
Kammer 105 des Drahtseilschmiergeräts gezogen. Das Schwabberventil
25 wird hierauf geschlossen und die in der inneren Kammer ΙΟβ des Drahtseilschmiergeräts 55 enthaltene Flüssigkeit
wird durch öffnen des Ventils 102J- in der AbfluBleitunr 102 abgelassen.
Hierauf wird der Ringkammer 64 über die Druekflüssigkeitsöffnung
88 Druckflüssigkeit zugeführt, wodurch das
Rohrteil 59 teleskopisch nach oben in das Rohrteil 57 des
Schmiergeräts zurückgezogen wird. Dar Drahtseiiwer'czeug ka^r
nun auf übliche V/eise von dem Fassungsteil 7? -des Drahtseile" entfernt werden und anderen Drahtseilarbeiten können dann
auf ähnliche v/eise durchgeführt werd-r.
Rohrteil 59 teleskopisch nach oben in das Rohrteil 57 des
Schmiergeräts zurückgezogen wird. Dar Drahtseiiwer'czeug ka^r
nun auf übliche V/eise von dem Fassungsteil 7? -des Drahtseile" entfernt werden und anderen Drahtseilarbeiten können dann
auf ähnliche v/eise durchgeführt werd-r.
Während bevorzugte Ausf uhr urn sforr.er. der Erfindung beschrieben
wurden, versteht es sich, da.3 diese variiert und rr.cdifiziei
werden können. Die Erfindung seil daner nicht auf die genau-.-n
Einzelheiten, wie sie dargestellt wurden,beschränkt; sein, sondern soll sich auch auf solche änderungen undAbär.aerur.gen erstrecken,
wie sie in den Bereich der Ansprüche fallen.
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Claims (1)
1. '/erfahren zum Durchführer, von Drahtseilarbeiten in einer
,"uelieninstallation unter Wasser, welche eine flüssigkeitsdichtende
iuelleneinfassungskamraer aufweist, die eine Produkt
ionsanordnung zur Produktion von Flüssigkeiten aus einer
Quellenbohrui*^ umgibt, dadurch gekennzei oh η e t,
da.r eine Arbeitskapsel (3*>) mit. einei' atmosphärischen Kammer
(52λ in fiiisslgkeitsdicht dichtende Verbindung rr.it der Queller.-einfacsunrskai-ner
(15) abgesei-kt v.-iri, v:obei die A-beitskap-sel
(Ji ;) eil. telc-skopisches Dralitseil3chir:iert>rät (53) rcit einen:
erst·::! Rohi-teil (57) teleskopisch fesenübei* einer;; zweiten P.ohrteil
(^j) angeordnet enthält,. atmosphärischeBedingungön in der
Q.ueileneir.fassungskamn.ex1 (15) hergestellt v/erden, ein Zugang
rv.'isv'iirn dei* Ai'beitskapsel {j6) und dei- Ka::.r::er hergestellt
v:ird, so dai Ausrüstungsgei-enstäriie vor. der liapsoi in iie
Karr..T.er Gebracht werden können, ei:. Draiitseilv/erkzeur (7r·7'
n.it: eine::: Jrahtseil (67) verbui.ie:: -v;iri, v.-eiohe." ir. ierr. teleskepiüciioi.
D**a::tseilsch:7:ieiv~erät (55; or.tiia-^en i-st, währeni
eich da;? och-.iergerät in zur-'iclc^ozc.-enei· Lage befinde: , ias
-v.'ite "vcnrteil (59) des Schr-ier^crllts in dichtende fiUs.?!^-
lceitsdio:rwe Verbindung r.it der Produktic-r.sancr'dnunp ausgefahren 'A'iri, v:id daß das Drahtseil ( ) und das Drahtseiiv;erkzeu-(77λ
duroh die Frodutkicx:»a:.:rd:iu;-. · in die ^,ue-lienbchrung
abgelassen werden.
2, Verfai^re:: :.ach Anspruch 1, iaiurch g e k e η η ζ e i c hn
e t, da.? vielter das Drai^tseilwerkzeug (^7) ir. das teleskopische
Drahtsellschniergerät 35) gehoben wird, die Produktions»-
ancrdnu:-5 gegen das DrahtseilEch:::i.ergerät (55) abgedichtet
wird, und da.- der erste Kohrt-si* (57) des Drahtseilschrr.iergeräts
{^^ I:i eine Lage innerhalb der Arbeitskapsei (Jf.) zu-
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^. Jraiitseiischmier^erät zur Verwendung bei der Durchführung
vor. Drahtseiiarbeitcn ir. einer C.uelleninstallation unter Wasser,
jadui'ch ■■■ ο k e η η ζ e i c h η e t, da? ein erstes Rohrteil
(57) nahe 'iinen. erso-en Ende eines äußere zylindrische Wand (80)
und eine i:.riere zylindrische '..'and (tu) aufweist, welche eine
.ani^Gestreck1;·; Rinrkar.rrier (84) zv:isc.hen si oh bilden, ein zweites
;ohrteil (5:.'-) ,gleitend v:n der Rin.;!·:ar.\;uer (84) des ersten Rohr-■.';ϋε
(57; -uf.^enornr.-en wird, ein Kolbenelement (90) an einem
•;rster. rinde (~:P) aec zweiten Rchrteils (53) ausgebildet ist und
-leitend von der R in ^: carrier (84) des ersten Rchrteils (57) in.
ri'issir-lceitsdichten: Verhältnis zu den '.-.'finden der Kammer aufge-ηο.τ.-.en
wird, eine erste Druckflüssickeitsöffnum.: (86) "in Verbindung
.Tit einer, ersten E:.de der Rinekamrr.er (84) zum Zuführen
von Druckfi:..-;.^i.:;;ceii ir. die Kammer vorgesehen ist, wodurch ein
*. eleskopisehor, Ausfahren des zweiten .'ichrteils (59) erzielbar
1st, eine zweite Dr-.;j:i:filissickeitsöffnur.;. (88) in Verindung mit
einer.- zweiter, r.r.de der .\i::i:--car.-:::'.er (84) zum Zuführen von DruckfiüssiC'-^lt
in die ?Lar:.rr.er vorgesehen ist, v/odurch ein teleskopi-.7ehes
Zurückziehen aes zv/eiten Rchrteiis (59) erzielbar ist,
eine F-.hrui.-'srclie (-".'S) frir das Drahtseil am ersteri Rohrteil (57)
nahe dessen oberen /Jnde befestigt ist, und eine Dichtungsan-.i';r.u;.r;
' ■/, f'Jr dac Jrah-soii nane iom oberen jlnde des ersten
j-^hr-tei^: (5"7λ ar.;-ebrac:.t ist, urr. da:, vir.e Ende eines Schmierr.cnlraur·
s, aer duroh die innei'cn Teile des ersten (57) und des
zv.-eiten hehrte ils (5;·) iefiniert ist, f iüssigkeitsdicht zu halmen,
v.-er.r. ei:: Drar.·:seil uurch die Diohtu.-.rsanordnung (69) in
dem 3:ih:rierncr;lr-au;r. ,--efUhrt vird.
-. Drahtseilschrr.ierrerät nach Anspruch ^, dadurch g e k e η η .:
e i c h η e t, da.:· eir. zweites End^ (^b) des zv/eiten Rohr-■,eils
(59) -it einer 7eroir»iunn (ICO) zur Bildung eines flüssiprkeitsdicr.^er.
Kontaktes r.it einer I.uollenproduktionsanordr.unp
unter V/asser vorseseher. ist.
009831 /1091
BAD
200173Q
5· Drahtseilschmiergerät nach Anspruch 3 oder 4., dadurch e ■·?
kennzeichnet, daß das zweite Rohrteil (59) eine
über ein Ventil (104) schließbare Abf!umleitung (102) zur Entfernung
von Flüssigkeiten aus dem Schrciernohlraum aufv/eist.
009831/1091
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