[go: up one dir, main page]

DE2304269A1 - Verfahren zum stabilisieren eines aktivierten eisen-hydrierungskatalysators - Google Patents

Verfahren zum stabilisieren eines aktivierten eisen-hydrierungskatalysators

Info

Publication number
DE2304269A1
DE2304269A1 DE2304269A DE2304269A DE2304269A1 DE 2304269 A1 DE2304269 A1 DE 2304269A1 DE 2304269 A DE2304269 A DE 2304269A DE 2304269 A DE2304269 A DE 2304269A DE 2304269 A1 DE2304269 A1 DE 2304269A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
catalyst
sorbitol
stabilizing
temperature
hydrogenation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2304269A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2304269B2 (de
DE2304269C3 (de
Inventor
Jun William Erbie Thomas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EI Du Pont de Nemours and Co filed Critical EI Du Pont de Nemours and Co
Publication of DE2304269A1 publication Critical patent/DE2304269A1/de
Publication of DE2304269B2 publication Critical patent/DE2304269B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2304269C3 publication Critical patent/DE2304269C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J23/00Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
    • B01J23/70Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper
    • B01J23/74Iron group metals
    • B01J23/745Iron
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J37/00Processes, in general, for preparing catalysts; Processes, in general, for activation of catalysts
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S502/00Catalyst, solid sorbent, or support therefor: product or process of making
    • Y10S502/506Method of making inorganic composition utilizing organic compound, except formic, acetic, or oxalic acid or salt thereof
    • Y10S502/509Nitrogen containing organic compound
    • Y10S502/51Also containing hydroxyl bonded to carbon, e.g. carboxylic acid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

PAT E
Dipl.-lng. P. WIRTH · Dr. V. SCHMIED-KOWARZIK Dipl.-lng. G. DANNENBERG · Dr. P. WEINHOLD · Dr. D. GUDEL
281134 6 FRANKFURT AM MAIN
TELEFON C0611) 287(m GR. ESCHENHEIMER STRASSE 39
SK/SK
Case: Thomas AD-4657
E.I. DuPont de Nemours and Company Wilmington, Del. /USA
Verfahren zum Stabilisieren eines aktivierten Eisen-Hydrierungskatalysators
Aktivierte Eisen-Hydrierungskatalysatoren werden häufig pyrophor, wenn sie mit einem sauerstoffhaltigen Gas, wie Luft, in Berührung kommen. Dieses pyrophore Verhalten ist ein ernstes Problem, insbesondere, wenn eine Katalysatorrückgewinnung in großem Maßstab gewünscht ist. Bekanntlich kann man diese Katalysatoren durch Behandlung des Katalysatorbettes mit Wasserdampf oder Beschikkung des Bettes mit einem Gas, das geregelte Mengen Sauerstoff enthält, deaktivieren oder stabilisieren. Diese bekannten Verfahren sind zeitraubend und für Verfahren nicht besonders geeignet, in welchen eine schnelle Entfernung und erneute Beschickung des Katalysatorbettes erforderlich sind. Eine schnelle Oxidation kann auch eine nachteilige Wirkung auf den Katalysator haben, insbesondere, wenn hohe Temperaturen erreicht werden.
309845/1048
Daher ist ein verbessertes Verfahren zur Deaktivierung oder Stabilisierung eines aktivierten Eisen-Hydrierungskatalysators für großtechnische Verfahren wünschenswert.
Die vorliegende Erfindung schafft ein Verfahren zur Stabilisierung eines aktivieren Eisen-Hydrierungskatalysators, der ein pyrophores Verhalten zeigt, wenn er einem sauerstoffhaltigen Gas ausgesetzt ist, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man den Katalysator mit einer 0,001-5 gew.- ?/>igen wässrigen Lösung eines Stabilisierungsmittels aus der Gruppe von Sorbit, Bernsteinsäure und Tetra-(hydroxyäthyl)-äthylendiamin in einer Menge von 0,5-100 g Lösung pro g Katalysator bei einer Temperatur zwischen 0-200DC. und bei einem Druck von 0-7,0 atü für eine zum vollständigen Benetzen des Katalysators ausreichende Zeit behandelt, wodurch der Katalysator nicht-pyrophor wird. Die Konzentration der Stabilisierungslösung liegt vorzugsweise zwischen 0,1-1,0 Gew.-^a, wobei die Stabilisierungslösung vorzugsweise in einer Menge zwischen 2—10 g Lösung pro g Katalysator verwendet wird. Die Behandlungstemperatur
liegt vorzugsweise zwischen 20-50 C. und die Behandlung erfolgt weiterhin vorzugsweise bei atmosphärischem Druck.
Die Behandlung wird über eine zum vollständigen Benetzen des Katalysatorbettes ausreichende Zeit durchgeführt, wodurch das Katalysator nach dem Trocknen nicht-pyrophor wird. Die Behandlungzeit beträgt gewöhnlich mindestens 0,05 Stunden, vorzugsweise etwa 0,5 Stunden. Die maximale Behandlungszeit ist nicht entscheidend und kann 50 Stunden oder mehr betragen, liegt jedoch vorzugsweise nicht über etwa 5 Stunden.
Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß der stabilisierte Eisenkatalysator mit einer Flüssigkeit, wie Wasser, praktisch frei von Stabilisierungsmittel gewaschen werden kann, worauf der Eisenkatalysator erneut durch Behandlung bei einem Druck von 0,01-70 at bei einer Tem- ·
309845/1048
peratur zwischen etwa 300-600 C. in einer Atmosphäre aus Wasserstoff oder Wasserstoff, der 0,01-10 VoI.-^ Ammoniak enthält, aktiviert werden kann. Der stabilisierte Katalysator kann auch mit praktisch wasserfreiem Ammoniak, gewaschen und ohne zusätzliche Reaktivierungsbehandlung mit Wasserstoff direkt zur weiteren Hydrierung verwendet werden.
Die folgenden Beispiele veranschaulichen die vorliegende Erfindung, ohne sie zu beschränken.
Beispiel 1 zeigt die Wirksamkeit der Sorbitbehandlung beim Nicht-pyrophormachen des noch aktiven Eisenkatalysators. Die Beispiele 2 und 3 zeigen die Möglichkeit der erneuten Aktivierung des stabilisierten Eisenkatalysators und seiner erneuten Verwendung bei der Hydrierung von Adiponitril. Die Beispiele 4 und 5 zeigen die Verwendung anderer Stabilisierungsmittel als Sorbit.
Beispiel I^
Deaktivierung des Eisenkatalysators durch Sorbitbehandlung
A. Testverfahren
DerT.est zur Feststellung, ob die Katalysatorprobe nicht-pyrophor gemacht oder deaktiviert war, wurde wie folgt durchgeführt;
Ein kleiner Teil (etwa 10 g) des zu testenden Katalysators wurde auf eine gesinterte Glasscheibe gegeben, die in einem Glasrohr von 2,5 cm Durchmesser angeschmolzen war. Durch Anlegen eines Vakuums am unteren Ende des Glasrohres wurde Luft abwärts mit einer Geschwindigkeit von 100 ccm/min durch den Katalysator gezogen. Die Temperatur der Katalysatorschicht wurde durch ein Wärmeelement und eine Aufzeichnungsvorrichtung überwacht.
B. Nicht behandelter Katalysator
Eine Probe von aktivem Eisen-Hydrierungskatalysator, die aus einem Reaktor zur kontinuierlichen Hydrierung von Adiponitril in Hexamethylendiamin entnommen worden war, wurde 24 Stunden in Wasser ge. taucht f dann in die oben beschrieb
309845/1048
- 4 - . 2304259
bene Testvorrichtung gegeben, und dann wurde Luft bei 100 ccm/min durch die Probe gezogen. Innerhalb van 20 Minuten war ein deutlicher Temperaturanstieg der Katalysatorschicht eingetreten, und in 3B Minuten lag die Temperatur der
Katalysastorschicht über 200 C.
C. Mit Sorbit behandelter Katalysator
75,7 1 einer 70-P/oigen wässrigen Sorbitlösung wurden in 7570· 1 Wasser verdünnt und dann mit einer Geschwindigkeit von 190 l/min 3 Stunden durch ein Katalysatorbett geleitet, das 5440 kg (ausgedrückt als Oxid) Eisenkatalysator aus einem Reaktor zur Hydrierung von Adiponitril in Hexamethylendiamin enthielt. Der behandelte Katalysator wurde 3 Tage in der Sorbitlösung eingetaucht stehen gelassen, dann wurde eine Probe zwecks Test auf Deaktivierung in der obenbeschriebenen Vorrichtung entnommen. Als man 30 Minuten lang Luft durch die Probe zog, wurde keine Temperaturerhöhung festgestellt; nach dieser Zeit war die Katalysatorprobe vollständig trocken.
In einem anderen Test wurde ein aktiver Eisenkatalysator, hergestellt durch Aktivieren einer 640 g Probe Eisenoxid bei 460 C. für 48 Stunden in einer Mischung aus 340 1/std (auf der Basis von 0 C. und 1 at ) nassem Wasserstoff (bei 7,04 atü und 30°C. gesättigt)", 85 1/std (auf der Basis von 0°C. und 1 at) trockenem Wasserstoff und 4,25 l/std (auf der Basis von 0 C. und 1 at) Ammoniak und anschließende Verwendung zur Hydrierung von Adiponitril, 10 Minuten mit etwa 800 ecm einer 0,6" gew.-folgen wässrigen Sorbitlösung bei 25 C. gewaschen. Nach Abziehen des Katalysators aus dem Katalysatorbett und Abgabe des behandelten Katalysators in einem mit Luft in Berührung stehenden, offenen Behälter wurde kein Anzeichen einer Temperaturerhöhung im trockenen, behandelten. Katalysator festgestellt.
309845/1048
Beispiel
Erneute Aktivierung des stabilisierten Katalysators (Wasserwäsche) Eine 265-g-Probe eines Eisenaxidkatalysators von 8-14 mesh, vorherrschend bestehend aus Fe3O t wurde in einen Reaktor aus rostfreiem Stahl mit 2,5 cm innerem Durchmesser gegeben und B5 Stunden mit 10ü-^igem Wasserstoff bei etwa 45ܰC. reduziert. Danach wurde der aktivierte Katalysator mit 3ClO ecm einer O^gew.-p/aigen wässrigen Sorbitlösung 1 Stunde behandelt. Anschließend wurde der behandelte Katalysator mit Wasser gewaschen, bei Zimmertemperatur unter Vakuum getrocknet, zerkleinert und auf 200-400 mesh gesiebt. Eine 55-g-Probe des Materials von 200-400 mesh wurde erneut in das Reduktionsrohr eingeführt und 41 Stunden bei etwa 450 C. mit 100-P/dgem Wasserstoff behandelt.
Eine absatzweise Hydrierung wurde in einem 1-1-Rührautoklaven unter Verwendung von 216 g Adiponitril, 216 g Ammoniak und 20 g des wie oben reaktivierten Katalysators durchgeführt. Die Hydrierung erfolgte bei 1500C. und 351 atü Gesamtdruck (pHp = 246 atü; pNH., + Adiponitril = 105 atü) und war in 121 Minuten beendet, wobei die theoretische Menge Wasserstoff verbraucht worden war und die Ausbeute an Hexamethylendiamin 92,5 % betrug.
Beispiel 3_
Reaktivierung des stabilisierten Katalysators (Ammoniakwäsche)
Dieses Beispiel zeigt, daß der stabilisierte Eisenkatalysator erneut auf seine katalytische Wirksamkeit gebracht werden kann, indem man ihn ohne weitere Reaktivierung einer Ammoniakwäsche unterzieht.
Eine 640 g Probe Eisenoxid, vorherrschend bestehend aus FeJD1,, wurde in einen Reaktor aus rostfreiem Stahl von 2,24 cm Durchmesser mit fixiertem Bett gegeben. Das Onid wurde bei 4200C. und einem Druck von 7,04 atü mit einer Gasmischung aus 340 1/std (auf der Basis von 0 C. und 1 at) nassem Wasserstoff
309845/1048
■"· O *"" ■
(hei 7,04 atü und 30°C. gesättigt],85 1/std (auf der Basis von 0°C. und 1 at) trockenem Wasserstoff und 4,25 1/std (auf der Basis von 0 C. und 1 at) Ammoniak innerhalb von 48 Stunden aktiviert.
Ohne Entfernung des Katalysators wurde dasselbe Gefäß zur kontinuierlichen Hydrierung von Adiponitril bei etwa 330 atü für 24 Stunden unter Verwendung von Ammoniak als Lösungsmittel bei einer Eintrittstemperatur von 120 C1 einer Austrittstemperatur von 175 C, einer Ammoniakbeschickungsgeschwindigkeit von. etwa 5 kg/std, einer durchschnittlichen Adiponitrilbeschickungsgeschwindigkeit von 1,03 kg/kg Katalysator/std und einer zugeführten Wasserstoffmenge ("hydrogen make-up") von 850 1/std (auf der Basis von 0 C. und 1 at) verwendet. Eine im Versuchsverlauf entnommene Probe zeigte eine Hexamethylendiaminausbeute von 98,9 %.
Die Reaktion wurde unterbrochen, das Katalysatorbett wurde auf 25°C. ohne Druckentspannung abgekühlt und 1 Stunde mit 5 1 einer 0,6 gew.-P/ägen Sorbitlösung (56 g Sorbit auf 9,07 kg Wasser) gewaschen. Die Flüssigkeit wurde vom Katalysatorbett abgelassen* und der Ammoniakfluß wurde erneut aufgenommen, bis die Eintrittstemperatur auf 120 C. anstieg.Die Hydrierung wurde bei etwa 330 atü mit einer Eintrittstemperatur von 119 deiner Austrittstemperatur von 176 C1 einer Ammoniakbeschickungsgeschwindigkeit von etwa 5 kg/std, einer Adiponitrilbeschickungsgeschwindigkeit von 1,12 kg/kg Katalysator/std und
etwa einer durchschnittlichen zugeführten Wasserstoffmenge von/B90 1/std '(auf der Basis von 0°C. und 1 at) über 12 Stunden fortgesetzt. Eine im Versuchsverlauf entnommene Probe zeigte eine Hexamethylendiaminausbeute von 96,9 %.
309845/ 1048
Die Reaktion wurde nochmals unterbrochen, das Katalysatorbett wurde ohne Entspannung des Druckes auf 25°C. abgekühlt und mit einer 0,6 gew.-$igen Sorbitlösung mit einer Geschwindigkeit von 5 1/std 5 Minuten gewaschen. Der Katalysator wurde ohne Waschen mit Stickstoff getrocknet, dann 48 Stunden bei 46Ü C. mit einem Gasstrom der oben beschriebenen Zusammensetzung aktiviert.
Die Hydrierung von Adiponitril bei 330 atü wurde bei einer Eintrittstemperatur von 123°G., einer Austrittstemperatur von 161DC., einer Ammoniakfließgeschwindigkeit von 3,45kg/std, einer durchschnittlichen Adiponitrilbeschikkungsgeschwindigkeit von nur 0,85 kg/kg Katalysator/std und einer durchschnittlichen, zugeführten Wasserstüffmenge von 680 1/std (auf der Basis von 0 G. und 1 at) begonnen. Eine im Versuchsverlauf, der etwa 48 Stunden dauerte, entnommene Probe zeigte eine Hexamethylendiaminausbeute von 98,9 %.
Beispiel 4
Ein Teil des in Beispiel 1(b) verwendeten Katalysators wurde 88 Stunden in eine 5 gew.-p/iige wässrige Lösung aus Bernsteinsäure eingetaucht. Beim Testen gemäß Beispiel 1 zeigte sich.in 30 Minuten keine Temperaturerhöhung."
Beispiel 5
Ein anderer Teil des in Beispiel 1(b) verwendeten Katalysators wurde 1 Stunde in eine 0,5 gew.-JJbige wässrige Lösung aus Tetra-(hydroxyäthylj-äthylendiamin eingetaucht, entfernt und wie in Beispiel 1 getestet, in 48 Minuten zeigte sich kein Temperaturanstieg.
Im folgenden werden die Sieböffnungen der in der vorliegenden Anmeldung verwendeten US Siebe angegeben:
USS Nr. Sieböffnung
mm
8 2,38
14 1,41
200 0,074
400 0,037
309845/1048

Claims (1)

  1. -B-Patentansprüche
    - Verfahren zum Stabilisieren eines aktivierten Eisen-Hydrierungskatalysators, der bei Berührung mit einem sauerstoffhaltigen Gas ein pyrophores Verhalten zeigt, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator mit einer 0,001-5 gew.-P^igen wässrigen Lösung eines Stabilisierungsmittels aus der Gruppe von Sorbit, Bernsteinsäure und Tetra-(hydroxyäthyl)-ethylendiamin in einer Menge von 0,5-100 g Lösung pro g Katalysator bei einer Temperatur zwischen 0-200 C. und einem Druck von 0-7,0 atü für eine zum vollständigen Benetzen des Katalysators ausreichende Zeit behandelt wird, um den Katalysator nicht-pyrophor zu machen.
    2,- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlungszeit mindestens 0,05 Stunden beträgt.
    3,— Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Stabilisierungsmittel Sorbit verwendet.
    4,- Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der stabilisierte Katalysator zur'Entfernung praktisch des gesamten Sorbits mit Wasser gewaschen
    V. und anschließend durch Behandlung mit Wasserstoff bei einem Druck zwischen 0,01-70 .'at und einer Temperatur zwischen etwa 300-600 C. erneut aktiviert wird.
    5,- Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der in der erneuten Aktivierung verwendete Wasserstoff 0,001-10 VoI.-^ Ammoniak enthält.
    6.- Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der stabilisierte Katalysator mit praktisch wasserfreiem Ammoniak zur Entfernung des praktisch gesamten Sorbit gewaschen wird und so seine Aktivität zur Hydrierung von Adiponitril in Hexamethylendiamin erneut erhält.
    309845/1048
    ?.- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration der wässrigen Lösung des Stabilisierungsmittels zwischen 0,1-1,0 Gew.->)b liegt.
    Der Patentanwalt:
    309845/1048
DE2304269A 1972-04-21 1973-01-30 Verfahren zum Stabilisieren eines aktivierten Eisen-Hydrierungskatalysators Expired DE2304269C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US00246424A US3838070A (en) 1972-04-21 1972-04-21 Stabilization of iron catalysts

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2304269A1 true DE2304269A1 (de) 1973-11-08
DE2304269B2 DE2304269B2 (de) 1981-04-16
DE2304269C3 DE2304269C3 (de) 1982-04-22

Family

ID=22930620

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2304269A Expired DE2304269C3 (de) 1972-04-21 1973-01-30 Verfahren zum Stabilisieren eines aktivierten Eisen-Hydrierungskatalysators

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3838070A (de)
JP (1) JPS4921395A (de)
BE (1) BE794578A (de)
CA (1) CA995205A (de)
DE (1) DE2304269C3 (de)
FR (1) FR2180652B1 (de)
GB (1) GB1382951A (de)
IT (1) IT978437B (de)
NL (1) NL7301391A (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4708913A (en) * 1981-02-02 1987-11-24 Alloy Surfaces Company, Inc. Pyrophoric process and product
DE3447782A1 (de) * 1984-12-29 1986-07-10 Henkel Kgaa Verfahren zur aktivierung und stabilisierung von katalysatormassen
EP0724480B1 (de) * 1993-10-18 1997-11-19 Imperial Chemical Industries Plc Katalytisches verfahren
US6133194A (en) * 1997-04-21 2000-10-17 Rhodia Rare Earths Inc. Cerium oxides, zirconium oxides, Ce/Zr mixed oxides and Ce/Zr solid solutions having improved thermal stability and oxygen storage capacity
CA2687834A1 (en) * 2007-06-18 2008-12-24 Johnson Matthey Plc Water-stable compounds, catalysts and catalysed reactions
PA8785001A1 (es) * 2007-06-18 2008-06-17 Johnson Matthey Plc Compuestos estables en agua, catalizadores y reacciones catalizadas novedosos
BR112013003125B1 (pt) 2010-08-13 2019-11-05 Shell International Research Maatschappij B.V processo para restauração de atividade catalítica para um catalisador de hidroprocessamento gasto

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
NICHTS ERMITTELT *

Also Published As

Publication number Publication date
GB1382951A (en) 1975-02-05
IT978437B (it) 1974-09-20
CA995205A (en) 1976-08-17
NL7301391A (de) 1973-10-23
FR2180652A1 (de) 1973-11-30
BE794578A (fr) 1973-07-26
US3838070A (en) 1974-09-24
JPS4921395A (de) 1974-02-25
DE2304269B2 (de) 1981-04-16
DE2304269C3 (de) 1982-04-22
FR2180652B1 (de) 1980-08-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1767202C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Katalysators
DE1646880B2 (de) Verfahren zur herstellung von mechanisch sehr widerstandsfaehigen tonerdeagglomeraten
DE2127353A1 (de) Katalysator-Regenerierung
DE2164341A1 (de) Herstellung von Hexamethylendiamin
DE2552004B2 (de) Verfahren zur Herstellung von geformten, thermisch stabilen aktiven Aluminiumoxid-Katalysatorträgern
DE2304269A1 (de) Verfahren zum stabilisieren eines aktivierten eisen-hydrierungskatalysators
DE69319496T2 (de) Verfahren zur Rückgewinnung von verbrauchtem Rhenium
DE2147644C3 (de) Verfahren zur Regenerierung von Nickel-Aluminium-Katalysatoren durch Waschen mit Poly carbonsäure
DE1155424B (de) Verfahren zur Erhoehung der Aktivitaet frischer, durch Extrudieren hergestellter Traegerkatalysatoren
DE2353136A1 (de) Verfahren zur reaktivierung von phosphor-vanadium-sauerstoff-katalysatoren
DE1277484B (de) Verfahren zur Herstellung farbstabiler Schmieroele
DE1213839B (de) Verfahren zur partiellen Hydrierung von mit Wasser mischbaren Acetylenverbin düngen zu Äthylenverbindungen
DE2304264A1 (de) Verfahren zur katalytischen hydrierung von adiponitril
DE69004041T2 (de) Verfahren für die Behandlung von neuem oder gebrauchtem Graphitpulver zur Verbesserung seiner Effektivität als Träger für katalytische Metalle.
DE2345160A1 (de) Verfahren zur herstellung von 1,4diacetoxybutan
DE2929586C3 (de) Verfahren zum Regenerieren von Kupfer-Wismut-Trägerkatalysatoren
DE2726126A1 (de) Verfahren zur herstellung von geformten aluminiumoxidkatalysatormaterial
DE1211301B (de) Verfahren zur Herstellung von Elektroden fuer alkalische Akkumulatoren
DE830785C (de) Verfahren zur Herstellung von Platinkatalysatoren
DE2007795C3 (de) Verfahren zur Erhöhung der Wirksamkeit von gegebenenfalls Phosphor enthaltenden Wismutmolybdat-Trägerkatalysatoren
DE960894C (de) Verfahren zur Herstellung eines Katalysators aus einem Metall der Platingruppe
DE1103926B (de) Verfahren zum Regenerieren von Hydrierungs- und Dehydrierungskatalysatoren fuer organische Verbindungen
AT155807B (de) Verfahren zur katalytischen Überführung von Oxyden des Kohlenstoffs mittels Wasserstoff in höhere Kohlenwasserstoffe.
AT200158B (de) Verfahren zur Herstellung von für die Isomerisierung und Dehydrierung geeigneten granulierten Katalysatoren.
DE2261543C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Aktivkohle-Trägern für Katalysatoren

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee