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DE2303925A1 - Verfahren zur herstellung von dikarbonsaeuren - Google Patents

Verfahren zur herstellung von dikarbonsaeuren

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DE2303925A1
DE2303925A1 DE19732303925 DE2303925A DE2303925A1 DE 2303925 A1 DE2303925 A1 DE 2303925A1 DE 19732303925 DE19732303925 DE 19732303925 DE 2303925 A DE2303925 A DE 2303925A DE 2303925 A1 DE2303925 A1 DE 2303925A1
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DE
Germany
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ozonolysis
acid
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hydrogen peroxide
product
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DE19732303925
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DE2303925B2 (de
DE2303925C3 (de
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Ljudmila Wasiljewna Beresowa
Rufina Alexandrowna Filippowa
Nochum Dawidowits Giltschjonok
Wladimir Awgustow Janschewskij
Jurij Nikolajewitsch Jurjew
Wladimir Leonidowitsc Klimenko
Jurij Leonidowitsc Moskowitsch
Dmitrij Wasiljewitsc Muschenko
Jewgenij Semjonowitsc Selikman
Walerian Michajlowitsc Sobolew
Wiktor Karlowitsch Zyskowskij
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VNII NEFTECHIMITSCHESKICH PROZ
Original Assignee
VNII NEFTECHIMITSCHESKICH PROZ
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Publication date
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Publication of DE2303925B2 publication Critical patent/DE2303925B2/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/34Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation with ozone; by hydrolysis of ozonides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON DIKARBONSÄURER Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Chemofining, insbesondere auf Verfahren zur Herstellung von Dikarbonsäuren durch Ozonolyse der Zyklooleiine.
  • Die Dikarbonsäuren kommen bei der Synthese von Polyester- und Polyamidharzen und Woichmackern zur Verwendung.
  • Im Schrifttum ist eine kleine Anzahl von Arbeiten zur Synthese von Dikarbonsäuren durch Ozonolyse der Zykloolefine zu finden (französische Patentschrift Nr. 1391338, britische Patentschriften Nr. 971670 und 965510, USA-Patentschrift Nr. 3219675).
  • So ist z.B. inder französischen Patentschrift Nr.
  • 1331339 ein Verfahren zur Herstellung von Dikarbonsäuren durch Ozonolyse des Zyklododezens in der Lösung niederer Monokarbonsäuren bei 25°C unter anschließender Oxydationszersetzung von Ozonolyseprodukten im Sauerstoff- oder Luftstrom mit allmählich steigender Temperatur von 80 auf 11000 beschrieben. Dadurch, daß die thermische Oxydationszersetzung von Ozonolyseprodukten der Formel wo R einen Alkylrest bedeutet und n zwischen 2 und 10 liegt, in niederen Monokarbonsäuren bei erhöhter Temperatur verwirklicht wird, werden Nebeuprodukte infolge Sauerstoffeinbaues in die aliphatische Kette, Dekarbonylierung der Aldehydgruppe und Bildung von Verdichtungsprodukten g&oildet.
  • Das macht das Verfahren zur Herstellung der Säure in eforderlicher Qualität komlizierL.-, weil es notwendig ist, komplizierte und teure Reinigungsmethoden anzuwenden. Die Aus beute an Endprodukt in den vorgeschlagenen Verfahrcn übersteigt über 7070 der Theorie nicht.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist der, die Ausbeute an durch Ozonolyse der Zykloolefine herstellbaren Dikarbonsäuren zu erhöhen.
  • Der andere Zweck dieser Erfindung ist die REinheitssteigerung herstellbaren Dikarbonsäuren.
  • Die genannten und anderen Zwecke wurden unter Anwendung der vorliegenden Erfindung erreicht, deren Wesen in fol gendem besteht.
  • Man unterwirft Zykloolefine der Ozonolyse zwischen 20 und 40°C (bis zum Ozondurchbruch) in niederen Monokarbonsäuren (z.B. @scig-, Propionsäure u.a.).
  • Die Ozonolyseprodukte werden mit 20 bis 30%iger wäßriger Wasserstoffporoxidlösung behandelt. Man führt die weitere Behandlung des erhaltenen Reaktionsgemisches in zwei aufeinanderiolgenden Reaktoren durch.
  • Im ersten davon ist ein tester Säurekatalysatoren, z.B.
  • Kationenaustauscher KU-2-8 (Handelsbezeichnung in der UdSSR) Amberlite IR 120 oder Mineralsäure auf Silikagen, z.B. Phosphorsaure, untergebracht, durch den ein nach der Behandlung von Ozonolyseprodukten mit Wasserstoffperoxid erhaltenes Reaktionsgemisch zwischen 30 und 60°C nit einer Volumgeschwindigkeit von 2 bis 4 St-1 geleitet wird. Das Reaktionsgemisch gelangt dann mit einer Volumgeschwindigkeit von 0,3 bis 0,5 St-1 in den zweiten Reaktor, wo eine vollkommene Oxydation bei einer Teiiteratur von 50 bis 8000 schon in Abwesenheit eines Katalysators erfolgt.
  • Der Oxydationsvorgang von Ozonolyseprodukten kann an Hand von Essigsäure und Zyklododezen durch folgendes Schema dargestellt werden: Beim Kontaktprozeß von Reaktionsgemisch mit festem Säurekatalysatorbett, z.B. Sulfonsäureaustauscher KU-2-8, wird im ersten Stadium die Peressigsäure gebildet und ein Teil des Ozonolyseprodukts (etwa 20 bis 30R) oxydiert, und im zweiten Stadium erfolgt die homogene Ozydation des Ozonolyseprodukts mit der Peressigsäure in Abwesenheit des S-urekatalysators.
  • Die Ozonolyseprodukte gelengen nach der Oxydation aus dem zweiten Reaktor zur thermischen Zersetzung.
  • Der Vorgang wird in Abwesenheit des Xatalysetors bei einer Temperatur zwischen 90 und 110°C während 2 bis 4 Stunden durchgeführt. Die Reaktion läuft nach folgendem Schema ab: Durch die genannte Behandlung erhält man Bernsteinsäure aus Zyklododekatrien und Zyklooktadien, Korksäure aus Zyklookten, 1,10-Dekandikarbonsäure aus Zyklododezen.
  • Die Isolierung von Dikarbonsäuren aus Zersetzungsprodukten, die eine Dikarbonsäurelösung in wäßriger Monokarbonsäure darstellen, und ihre Reinigung wird in Abhängigkeit von den Eigenschaften der erhaltenen Zielssäure vorgenommen.
  • Der Hauptanteit von Monokarbonsäure (95 bis 97s) zusammen mit Wasser wird zwischen 40 und 500C bei einem Restdruck von 50 bis 100 Torr abgetrieben.
  • Die Rektifikationsbedingungen zählt man in Abhängigkeit von den Eigenschaften der Monocarbonsäure.
  • Der übrige Anteil der genannten Säure (3 bis 5% v wird bei demselben Restdruck und derselben Temperatur als azeotropes Gemisch nach der Zugabe eines entsprechenden Lösungsmittels (n-Heptan bei der Verwendung der Essigsäure als Reaktionsmediums bzw. Äthylbenzol bei der Verwendung der Propionsäure) abgetrieben.
  • Das Monokarbonsäure-Lösungsmittel-Verhältnis beträgt 1:6.
  • Nach beendetem Azeotropabtrieb trocknet man Bernstein-und Korksäurekristalle von Lösungsmittelspuren zwischen 70 und 800C während 2 bis 3 Stunden.
  • Um die 1 10-Dekandikarbonsäure aus wäßriger Monokarbonsäurelösung zu isolieren, leitet man ein aus dem Oxydationsreaktor auskommendes Gemisch von Produkten in einen bei 10000 betriebenen Wärmeaustauscher ein, in dem sich oxydierte Produkte der Zykloolefin-Ozonolyse zersetzen, kühlt dann die Lösung auf 15 bis 20°C ab, reinigt mit Wasser ausgefallene Kristalle der 1,10-Dekandikarbonsäure von Monokarbonsäurespuren und trocknet bei einer Temperatur von 70 bis 8000 während 3 Stunden.
  • Die Ausbeute an Dikarbonsäuren beträgt 98 bis 99% der Theorie.
  • Der mit Hilfe der Gas-Flüssigkeits-Chromatographie bastimmte Reinheitsgrad der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Säuren ist etwa 99,5%.
  • Es werden folgende Bedingungen zur Herstellung von 1'ikarbonsäuren bevorzugt.
  • Die Ozonolyse der Zykloolefine ist bevorzugt bei einer Temperatur von 2& bis 300C mit ozonisierter Luft (Ozongehalt von 1,5 bis 2 Gew.%) in 99,2 bis 99,6%iger Essigsäure durchzuführen. Die Verwendung höhermolekularer Monokarbonsäuren ist unzweckmäßig wegen ihrer verhältnismäßig hohen Kosten und geringerer Fertigungsgerechtheit des Prozesses, weil Lösungen der Ozonolyseprodukte genannter Verbindungen in diesen Säuren eine große Zähigkeit besitzen.
  • Die Oxydation von Ozonolyseprodukten ist mit 29 bis 30%iger Wasserstoffperoxidlösung bevorzugt durchzuführen.
  • Die Temperatur im Reaktor mit darin befindlichem Katalysator, durch den das Reaktionsgemisch geleitet wird, ist auf etwa 500C bevorzugt zu halten. Die Volumgeschwindigkeit der oxydierten Produkte beim Durchlasse durch Katalysator wählt man bevorzugt 4 St-1. . Die Temperatur im Reaktor, in dem man die Nachoxydation von Ozonolyseprodukten verwirklicht, wird bevorzugt auf etwa 800C gehalten, und für die Durchlaßvolumgeschwindigkeit des Reaktiongemisches wird bevorzugt 0,5 St-1 gewählt. Als Katalisator im Oxydationsreaktor verwendet man vorzugsweise dei Sulfonsäureaustauscher KU-2-8 als den züganglichsten und betziebsbequemsten.
  • Die Ausnutzung von Mineralsäuren (Phosphor-, Schefelsäure u. a.) auf verschiedenen festen Trägern als Katalysatoren ist gegenüber dir Verwendung von Kationnenaustauschern weniger wirksam, was mit der Mineralsäure-Elution bzw. mit Verlust an Katalysatorselektivität verbunden ist.
  • Die thermische Zersetzung oxydierten Ozonolyseprodukte ist bevorzugt zwischen 100 und 11000 durchzuführen.
  • Zum besseren Verstehen des Wesms der Erfindung werden folgende Beispiele angeführt.
  • Man muß den Vorteilen des genannten Verfahrens folgende zurechnen.
  • Durch selektive Reaktion des 02ons mit Doppelbindung und anschließende Verwendung von selektivem Reagens, d.h.
  • Wasserstoffperoxid, bilden sich keine Homologen von Dikarbon-Säuren, deren Entfernung aus der Zielsäure große Schwierigkeiten bietet. Dewegen braucht das Endprodukt keine speziellen Reinigungsmethoden.
  • Die Verwendung eines festen Säurekatalysators, der es mit hohen Voluineschwindigkeiten (2 bis 4 St-1) 1) zu arbeiten gestartet und praktisch eine unbegrenzte Lebensdauer hat, weil er mit Salzsäure leicht regeneriert wird.
  • Die aus der Apparatur ins Reaktionsgemisch gelangenden Eisenione, die peroxydartige Ozonolyseprodukte zersetzen können, werden mit einem Kunstharzionenaustauscher gegen Wasserstoffione ausgetauscht und üben auf den Herstelsablauf keinen Einfluß aus.
  • Beispiel 1 16,2 g (0,1 Mol) Zyklododekatrien löst man in 64,8 g 99,6%iger Essigsäure und durch die erhaltene Lösung leitet bei 20°C die ozonisierte Luft(2 Gew.% Ozongehalt) bis zum Ozondurchbruch hindurch. Während der Ozonolyse werden 4,8 g Essigsäure durch Luftstrom mitgenommen.
  • Zu dem bei der Ozonolyse gebildeten 48,6 g Ozonolyseprodukt (quantitative Umwandlung) in 42,0 g Essigsäurelösung werden 38,0 g 30%iger wäßriger Wasserstoffperoxidlösung gegeben, und das erhaltene Gemisch wird bei 300C mit der Geschwindigkeit von 2 St-1 durch den mit Kationenaustauscher KU-2-8 gefüllten Reaktor geleitet. Dann führt man dem zweiten Reaktor das Gemisch mit der Volumgeschwindigkeit von 0,3St-1 zu, wo die Nachoxydation des Ozonolyßeprodukts bei 500C ohne Katalysator erfolgt.
  • Die aus dem zweiten Reaktor kommenden oxydierten Produkte unterwirft man dann einer thermischen Zersetzung bei 11000 während 2 Stunden. Durch die genannte Behandlung wird die Bernsteinsäure erhalten, deren Isolierung aus Zersetzungsprodukten auf folgende Weise vorgenommen wird.
  • Bfan treibt den Hauptanteil (97%) der Essigsäure zusammen mit Wasser bei 40°C und 100 Torr ab. Der übrige Essigsäureanteil wird bei demselben Druck und derselben Temperatur als azeotropes Gemisch nach der Zugabe von n-Heptan ab getrieben (das n-Heptan-Essigsäure-Verhältnis beträgt 6:1).
  • Nach beendetem Azeotropabtrieb werden die Kristalle der Bernsteinsäure von Lösungsmittelspuren bei 700C während 2 Stunden getrocknet.
  • an erhält dabei 35,2 g Bernsteinsäure, was 99,5% der Theorie oder 217 Gew.%, bezogen auf das umgesetzte Zyklododekatrien, beträgt.
  • Die nach dem beschriebenen Verfahren hergestellte Bernsteinsäure hat folgende Kenndaten: Schmelzpunkt ........ 185 bis 185,5°C Säurezahl ........... 949 mg KOH/g Grundstoffgehalt nach Angaben der chromatographischen Analyse 99,9% Beispiel 2 16,2 g (0,1 Mol) Zyklododekatrien löst man in 64,8 g 99,6%iger Essigsäure und leitet durch die erhaltene Lösung bei 250C die ozonisierte Luft (2 Gew.% Ozongehalt) bis zum Ozondurchbruch hindurch. Während der Ozonolyse werden 4,8 ; Essigsäure durch Luftstrom mitgenommen.
  • Zu dem bei der Ozonolyse gebildeten 48,6 g Ozonolyseprodukt in 42,2 g Essigsäurelösung werden 38,0 g 30%iger wäßriger Wasserstoffperoxidlösung gegeben, und das erhaltene Gemisch wird bei 500C mit der Geschwindigkeit von 4 St-1 durch den mit IfationenaustauscherKU-2-8 gefüllten Reaktor geleitet.
  • Dann führt man dem zweiten Reaktor das Gemisch mit der Volumgeschwindigkeit von 0,5 St zu, wo die Nachoxydation des Ozonolyseprodukts bei 800C ohne Katalysator erfolgt.
  • Die weitere Behandlung des Reaktionsgemisches nimmt man unter Bedingungen vor, die den im Beispiel 1 beschriebenen ähneln.
  • Als Ergebnis erhält man 35,0 g Bernsteinsäure, was 99,4% der Theorie oder 217 Gew.%, bezogen auf das umgesetzte Zyklododekatrien, beträgt. Die nach dem beschriebenen Vertanren hergestellte Bernsteinsäure hat folgende Kenndaten: Schmelzpunkt ............... 185 bis 185,5°C Säurezahl .................. 949 mg KOH/g Grundstoffgehalt nach Angaben der chromatographischen Analyse 99,9% Beispiel 3 Zur Oxydation der Produkte der Zyklododekatrien-Ozonolyse unter im Beispiel 1 beschriebenen Bedingungen nimmt man 57,0 g 20%ige wäßrige Wasserstoffperoxidlösung. Nachdem man die Oxydation der Ozonolyseprodukte bei 500C in Anwesenheit des Sulf onsäureaust ausche rs Dowex 50 im ersten Reaktor, in den das Reaktionsgemisch mit der Geschwindigkeit von 4 St-1 geleitet wird, durchgeführt at, nimat man die Nachoxydation der Ozonolyseprodukte bei 80°C im zweiten Reaktor vor, in den das genannte Gemisch mit der Geschwindigkeit von 0s5 St-1 geleitet wird. Die oxydierten Produkte werden weiter einer thermischen Zersetzung bei 90°C während 4 Stunden unterworfen.
  • Die Isolierung und Reinigung d Bernsteinsäure erfolgt unter Bedingungen, die den im Beispiel 1 beschriebenen ähneln.
  • Man erhält dabei 34,8 g Bernsteinsäurer was 98,3% der Theorie oder 214 Gew.%, bezogen auf das umgesetzte Zyklododekatrien, beträgt.
  • Kenndaten des Endprodukts Schmelzpunkt ............... 185 bis 185,5°C Säurezahl .................. 949 mg KOH/g Grundstoffgehalt nach Angaben der chromatographischen Analyse 99,9% Beispiel 4 16,2 g Zyklododekatrien (0,1 Mol) löst man in 56,8 g 99,5%iger Propionsäure. Durch das erhaltene Gemisch leitet man bei 250C den ozonisierten Sauerstoff (5 Gew.% Ozongehalt) bis zum Ozondurchbruch. Es werden dibei 52,8 g (quantitative Umwandlung) Produkt von Zyklododekatrien-Ozonolyse in 32,6 g Propionsäurelösung gebildet. 2,0 g Propionsäure werden durch den Sauerstoff strom mitgenommen.
  • Die weitere Behandlung von Ozonolyseprodukten (Cxydation, Nachoxydation und thermische Zersetzung) nimmt man unter den Bedingungen vor, die denen im Beispiel 1 ähneln.
  • Die Isolierung der aus Zersetungsprodukten dabei gebildeten Säure, die eine Bernsteinsäurelösung in wäßriger Propionsäure darstellt, erfolgt auf folgende Weise. Der Haupt anteil der Propionsäure (96%) zusammen mit Wasser wird bei 50°C und 50 Torr abgetrieben. Den übrigen Propionsäureanteil treibt man bei demselben Druck und derselben Tempetatur als azeotropes Gemisch nach der Äthylbenzolzugabe ab (das Äthylbenzol-Propionsäure-Verhältnis beträgt 6:1).
  • Nach dem Azeotropabtrieb werden die Bernsteinsäurekristalle von Äthylbenzolspuren bei 800C während 3 Stunden getrocknet.
  • Als Ergebnis erhält man 34,6 g Bernsteinsäure, was 97,6% der Theorie oder 212 Gew.%, bezogen auf das umgesetzte Zyklododektrien, beträgt.
  • Kenndaten des Endprodukts Schmelzpunkt ................ 185 bis 186°C Säurezahl .........e .. ...... 947 mg EOH/g Grundstoffgehalt nach Angaben der chromatographischen Analyse 99,6% Beispiel 5 10,8 g (0,1 Mol) Zyklooktadien löst man in 52,0 g Eisessig und leitet durch die erhaltene Lösung bei 300C die ozonisierte Luft (1,5% Ozongehalt) bis zum Ozondurchbruch.
  • Es werden dabei 32,4 g (quantitative Umwandlung) Produkt von Zyklooktadien-Ozonolyse in 36,0 g Essigsäure gebildet. 4,0 g Essigsäure werden durch Luftstrom mitgenommen.
  • Man behandelt weiter Ozonolyseprodukte mit 25,0 g 30%iger wäßriger Wasserstoffperoxidlösung. Das erhaltene Gemisch wird bei 3000 mit der Geschwindigkeit von 2 St-1 durch den mit Sulfonsäureaustauscher Amberlite e IR 120 gefüllten Reaktor hindurchgeleitet.
  • Die Weiterbehandlung des Reaktionsgemisches ähnelt der im Beispiel 1 beschriebenen. Man erhält 23,1 g Bernsteinsäure, was 99,0% der Theorie oder 214 Gew.%, bezogen auf das umgesetzte Zyklooktadien, beträgt.
  • Kenndaten des Endprodukts Schmelzpunkt ..................... 186,0 bis 186,5°C Säurezahl ........................ 948 mg KOH/g Grundstoffgehalt nach Angaben der chromatographischen Analyse 99,4% Beispiel 6 11,0 g (0,1 Mol) Zyklookten löst man in 52,0 g 99,6%iger Essigsäure. Durch die erhaltene Lösung leitet man bei 25°C die ozonisierte Luft (2,5% Ozongehalt) bis zum Ozondurchbruch. Es werden dabei 21,4 g (quantitative Umwandlung) Produkt von Zyklookten-Ozonolyse in 42,0 g Essigsäurelösung gebildet. 4,0 g Essigsäure werden durch den Luftstrom mitgenommen.
  • Zu dieser Lösung gibt man 12,4 g 30%ige wäßrige Wasserstoffperoxidlösung.
  • Die weitere Behandlung des Reaktionsgemisches ähnelt der im Beispiel 1 beschriebenen.
  • Als Ergebnis erhält man 17,0 g Korksäure, was 97,7% der Theorie oder 160 Gew.%, bezogen auf das umgesetzte Zyklookten, beträgt.
  • Kenndaten des erhaltenen Produkts Schmelzpunkt ..................... 140 bis 141°C Säurezahl ........................ 645 mg KOH/g Grundstoffgehalt nach Angaben der chromatographischen Analyse 99,5,' Beispiel 7 16,6 g (0,1 Mol) Zyklododezen löst man in 66,4 g 99,6%iger Essigsäure. Durch die erhaltene Lösung leitet man bei 200C die ozonisierte Luft (3 Gew.% Ozongehalt) bis zum Ozondurchbruch. Es werden dabei 27,2 g (quantitative Umwandlung) Produkt der Zyklododezen-Ozonolyse in 54,4 g Essigsäure gebildet. 6,0 g Essigsäure wird durch den Luftstrom mitgenommen.
  • Zur Produktlösung der Zyklododezen-Ozonolyse gibt man 12,7 g 30%ige Wasserstoffperoxidlösung, wonach man das erhaltene Reaktionsgemisch durch den mit Kationenaustauscher KU-2-8 gefüllten Reaktor mit der Geschwindigkeit von 2 St-1 bei der Reaktortemperatur von 300C leitet.
  • Das Gemisch wird weiter mit der Volumgeschwindigkeit von 0,3 St in den zweiten Reaktor zugeführt, in dem die Nachoxydation der Ozonolyseprodukte bei 500C und ohne Satalysator vorgenommen wird. Man leitet dann das Gemisch in einen bei 1000C betriebenen Wärmeaustauscher, in dem oxydierte Produkte der Zyklododezen-Ozonolyse während 3 den zersetzt werden, wonach man die Lösung auf 200C abkühlt, die ausgefallenen Kristalle der 1t10-Dekandikarbonsäure abfiltriert, von Essigsäurespuren mit Wasser reinigt und bei 8000 während 3 Stunden trocknet.
  • Als Ergebnis erhält man 22,8 g 1,1O-Dekandikarbon säure, was 99,1% der Theorie oder 137 Gew.%, bezogen auf das umgesetzte Zyklododezen, beträgt.
  • Kenndaten des Endprodukts Schmelzpunkt ..................... 128°C Säurezahl ........................ 486 mg KOH/g Grundstoffgehalt nach Angaben der chromatographischen Analyse 99,5% Beispiel 8 16,6 g (0,1 Mol) Zyklododezen löst man in 66,4 g 99,5%iger Propionsäure. Durch die erhaltene Lösung leitet man bei 4000 die ozonisierte Luft (3 Gew.% uzongehalt) bis zum Ozondurchbruch.
  • Es werden dabei 28,6 g (quantitative Umwandlung) Produkt der Zyklododezen-Ozonolyse in 54,6 g Propionsäurelösung gebildet. 5,0 Propionsäure werden durch den Luftstrom mitgenommen.
  • Die weitere Behandlung der Ozonolyse-Produkte nimmt man unter den Bedingungen vor, die den' im Beispiel 7 beschriebenen ähneln.
  • Als Ergebnis erhält man 22,3 g 1,10-Dekandikarbonsäure, was 98,0% der Theorie oder 134 Gew.%, bezogen auf das und gesetzte Zyklododezen, beträgt.
  • Kenndaten des Endprodukts Schmelzpunkt ..................... 127°C Säurezahl ........................ 487 mg KOH/g Grundstoffgehalt nach Angaben der chromatographischen Analyse 99,9% Beispiel 9 Die Menge von Zyklododezen, die Bedingungen für seine Ozonolyse und fur die Weiterbehandlung von Produkten =hneln den im Beispiel 7 beschriebenen, mit Ausnahme davon, daß die Oxydation von Ozonolyseprodukten mit 20,0 g 20%iger wäßriger Wasserstoffperoxidlösung durchgeführt wird.
  • Als Ergebnis erhält man 22,5 g 1,10-Dekandikarbonsäure, was 98,4% der Theorie oder 134,5%, bezogen auf das umgesetzte Zyklododezen, beträgt.
  • Kenndaten des Endprodukts Schmelzpunkt ..................... 128,2°C Säurezahl ........................ 486 mg KOH/g Grundstoffgehalt nach Angaben der chromatographischen Analyse 98,9% Beispiel 10 Die Menge von Zyklododezen, die Bedingungen für seine Ozonolyse und fürdie Wsiterbehandlung von Produkten ähneln den im Beispiel 7 beschriebenen, mit Ausnahme davon, daß man die Produkte der Zyklododezen-Ozonolyse durch eine mit festem Säurekatalysator Dowex 50 gefüllte Kolonne mit der Geschwindigkeit von 4 St-1 bei 600C leitet und dann mit der Geschwindigkeit von 0,5 St-l dem zweiten Reaktor zuführt, wo die Nachoxydation der Ozonolyseprodukte bei 800C und ohne Katalysator erfolgt.
  • Als Ergebnis erhält man 22,2 g 1,10-Dekandikarbonsäure, was 97,5% der Theorie oder 133,1 Gew.%, bezogen auf das umgesetzte Zyklododezen, beträgt.
  • Kenndaten des Endprodukts Schmelzpunkt ..................... 128,6°C Säurezahl ........................ 488 mg KOH/g Grundstoffgehalt nach Angaben der chromatographischen Analyse 98,0%

Claims (3)

  1. P A T E N T A S P R Ü C H E : il. Verfahren zur Herstellung von Dikarbonsäuren durch Ozonolyse der Zykloolefine in niederen Monokarbonsäure unter anschließender Zersetzung erhaltener Produkte, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Ozonolyseprodukt mit einer wäßrigen Wasserstoffperoxidlösung unter anschließendem Durchlassen des erhaltenen Gemisches durch einen festen Säurekatalysator mit einer Volumgeschwindigkeit von 2 bis 4 St-1 zwischen 30 und 600C, unter anschließender Nachoxydation des erhaltenen Gemisches zwischen 50 und 800C mit einer Volumgeschwindigkeit von 0,3 bis 0,5 St unter thermischer Zersetzung oxydierter Produkte bei einer Temperatur von 90 bis 1100C und Isolierung von Dikarbonsäuren behandelt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, -d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Ozonolyseprodukt mit einer wäßrigen Wasserstoffperoxidlösung in einer Konzentration von 20 bis 30% behandelt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß Kationenaustauscher vom Typ KU-2-8, Amberlite IR 120, Dowex 50 oder Mineralsäure auf einem Träger als feste Säurekatalysatoren verwendet werden.
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AT393503B (de) * 1989-02-08 1991-11-11 Hans Dr Junek Verfahren zur herstellung von malonsaeurederivaten durch ozonolyse von ungesaettigten verbindungen

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