DE2303767A1 - Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines pfahles im boden und unter anwendung dieses verfahrens hergestellter pfahl - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines pfahles im boden und unter anwendung dieses verfahrens hergestellter pfahlInfo
- Publication number
- DE2303767A1 DE2303767A1 DE19732303767 DE2303767A DE2303767A1 DE 2303767 A1 DE2303767 A1 DE 2303767A1 DE 19732303767 DE19732303767 DE 19732303767 DE 2303767 A DE2303767 A DE 2303767A DE 2303767 A1 DE2303767 A1 DE 2303767A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tube
- stem
- handle
- pipe
- pile
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 17
- 239000002689 soil Substances 0.000 title description 3
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 9
- 239000002002 slurry Substances 0.000 claims description 5
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 3
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 2
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 2
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 2
- 235000021395 porridge Nutrition 0.000 description 2
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 1
- 235000010627 Phaseolus vulgaris Nutrition 0.000 description 1
- 244000046052 Phaseolus vulgaris Species 0.000 description 1
- 244000089486 Phragmites australis subsp australis Species 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
- E02D5/22—Piles
- E02D5/54—Piles with prefabricated supports or anchoring parts; Anchoring piles
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
- E02D5/22—Piles
- E02D5/34—Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same
- E02D5/38—Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making by use of mould-pipes or other moulds
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
- E02D5/22—Piles
- E02D5/48—Piles varying in construction along their length, i.e. along the body between head and shoe, e.g. made of different materials along their length
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Paleontology (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Piles And Underground Anchors (AREA)
- Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)
Description
FlWDEX PVBl,
Tillegemstraat 3H3 St. Γίί chi els /Brugge, Belgie
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Pfahles im
Boden und unter Anwendung dieses Verfahrens hergestellter Pfahl.
Die Erfindung betrifft in erster Linie ein Verfahren zum im Boden Herstellen eines Pfahles von verhältnismässig grosser Länge, wobei ein Rohr
nit unter diesem Rohr einer verlorenen Spitze, eingetrieben werden und
aushärtender Beton, oder ähnlicher Brei in das Rohr aufgegeben wird.
Vor allem bei langen Pfählen, welche beispielsweise mehr als 20 m eingetrieben werden sollen, sind zum Eintreiben des Pfahles bezw. des dazu
erforderlichen Rohres sehr grosse Stellungen erforderlich. Dies führt zu erheblichen Schwierigkeiten, insbesondere wenn es sich schräggestellte
Pfähle, z.B. unter einem Neigungswinkel von z.B. 1 : 1, handelt. Zwar können derartig lange Pfähle oder Rohre gebildet werden, indem jeweils auf
einer1, bereits prösstenteils eingetriebenen oder eingerammten Längenabschnitt
ein weiterer Abschnitt aufbetonniert bezw. aufgeschweisst wird. Dies ist jedoch sehr zeitraubend und aufwendig. Das für derartig grosse Tiefen meist
angewendete Einrammen oder Einschwingen solcher Pfähle oder Rohre führt dabei ausserdem oft zu RissbiMunden im Gebiet der Aufstockunssnähte auf.
309832/0469
Zweck der Erfindung ist ein Verfahren der eingangs erwähnten Art,
das die Nachteile der bisherigen Verfahren verneidet und sich besonders gut eignet für lange Pfähle, insbesondere auch für Zugbeans;nrucb.te Pfähle wie
z.B. für Verankerung- oder Ab stütz zwecken für Kainauern und dergl., wobei
die Pfähle schräg eingetrieben werden. . ■-.-.-«.
Dazu wird ein derartiges Verfahren erfindiingsgemäss gekennzeichnet,
indem ein Rohr, das wesentlich kurzer ist als der erforderlichen Pfahllänge
entspricht,· angewandt wird, und die R-oitze mittels eines Ftieles, der eine
wesentlich geringere Querschnittsfläche als der Rohrhohlrauri hat, verschiebbar
im Rohr geführt wird, und an dessen unterem Ende die Spitze befestigt
ist, bis weit am unteren Fnde des, zuvor eingetriebenen Rohres vorbei, eingetrieben wird wobei die Brei^aufgabe fortgesetzt wird, und in
Endzustand Stiel und Rohr gegen gegenseitige Längsverschiebung in wenigstens
einer Richtung zur gegenseitigen Fixierung gebracht werden.
Es genügt somit ein Rohr mit einer Länge, welche höchstens der. Hälfte
der erforderlichen Pfahllänge, zuzüglich einer gewissen, in Endzustand zwischen Rohr und Stiel zu erhaltenden Überlappungslänge, entspricht. Das
Uberlappungsmass hat z.B. die Grössenordnung von höchstens einigen Meter.
Gemäss einer weiteren, erfindungsgenäss bevorzugten Ausbildung werden
im Endzustand für die genannte gegenseitife Fixierung von Stiel und Rohr
vorzugsweise Hocken benutzt, welche am Stiel und Rohr nahe den Stieloberende
und dem Rohrunterende befestigt sind und der gegenseitigen Führung von Rohr und Stiel beim teleskopischen Ausschieben des Stieles dienen.
Für hauptsächlich Zugbeanspruchte Pfähle wie z.B. Verankerungspfähle,
für Kaimauern, welche unter U 5 Schrägstellung eingerammt werden und aus
diesem Grunde sehr lang sein können, können hierbei· die genannten docken
in gegenseitig als Anschlag wirksame Lage einander gegenüber gebracht werden.
Die Nocken können dann an einander entsprechenden Bereichen, einerseits des
Aussenumfanges des Stieles und anderseits des Innenumfanges des Rohres
befestigt bezw. angeschweisst sein. Sie kommen somit am Fnde des teleskopischen
Ausschiebens des Stieles automatisch zur kraftSchlussigen Anlage
mit einander, wodurch weitere relative Bewegung von Stiel und Rohr in. Endzustand
verhindert wird.
Es ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, dass die "locken selbst
unmittelbar in Berührung miteinander kommen. Im Endziistand kann a\ich, bei
geeigneter Bemessung der Nocken, gegebenenfalls zwischen den entsprechend
309832/0469
angeordneten Hocken befindlicher Brei, in erhärtetem Zustand, die auf das
■Rohr wirksamen Zugkräfte vom Rohr auf den Stiel übertragen.
Auch "bei druckbeanspruchten Pfählen ist ein Zusammenwirken der Nocken
in der Druekrichtung möglich. Sie können dann vorzugsweise in bein teleskopischen
Ausschieben derart zu einander versetzten Umfangsbereichen einerseits ies Stieles und andererseits des Rohres angeordnet sein, dass nach
den Erreichen des Endzustandes, durch rela.tive Drehung von Stiel und Rohr,
die beabsichtige Fixierung erreicht wirden. Es wird somit eine Art Bajonettverschluss
erzielt, der durch den erhärteten Brei schliesslich fixiert wird.
Erfindungsgemäss ist es aber auch möglich, Stiel und Rohr gegen .
relative LängsverSchiebung im Endzustand zu fixieren mit Hilfe von - z.B.
über die Socken - an .Stiel bzvr. Rohr befestigten und/oder derart in den
Brei ratenden Bewehrungen, dass diese Bewehrungen einander im Endzustand im
erhärteten Brei überlappen. Hierbei sind für die Übertragung der Kräfte in den genannten Bewehrungen auf einander die bleichen Erwähnungen und Forderungen
gültig, wie bei der üblichen Überlappung von normalen Betoribewehrun?r:en.
Geriäss einer weiteren erfindungsgeinäss bevorzugten Ausführungsform
kann das vom unteren Ende des eingetriebenen Rohres weiter Eintreiben der
verlorenen Spitze wenigstens in der letzten Phase stattfinden, unter Zwischenschaltung eines auf den Stieloberende wirksam aufgesetzten Stempels
und kann dabei durch das untere Ende dieses Stempels im Rohr vorhandener Betonbrei, zusammen mit dem Stiel, aus dem Rohr ausgeschoben werden.
Der statische Druck des Betons im Rohr fördert dabei, zusammen mit
der auf dem Stiel ausgeübten Eintreibkraft, wesentlich die satte und vollständige
Ausfüllung mit ausgehärtetem Brei des Raumes, der beim weiteren
Eintreiben der Spitze von dieser^ um den Stiel herum im Erdreich zwischen
der Oberseite der Spitze und der Unterseite des Rohres gebildet wird.
Da die Spitze im allgemeinen jedoch mehr Raum unter dem Ronrunterende
freimachen wird, als mit dem aus dem Rohr ausgeschobenen bezw. ausgepressten Betonbrei ausgefüllt werden könnte, wird erfindungsgemäss vorzugsweise
beim genannten, vom unteren Ende des eingetriebenen Rohres weiter Eintreiben der verlorenen Spitze ausserdem, kurz oberhalb dieser Spitze
zusätzlich Brei eingespritzt. Dies kann z.B. stattfinden über eine in geeigneter Weise mit den: Stiel verbundene Einspritzleitung.
309832/0 469
Somit ist im Endzustand zwischen Spitze und Rohr eine optimale,
reichliche, saite Ausfüllung mit Brei gewährleistet.
Die Erfindung betrifft weiter einen Pfahl» der im Erdreich hergestellt
worden ist unter Anwendung des obigen Verfahrens, sowie ein Gefüge aus zusammengehörendem Stiel und Rohr, offensichtlich bestimmt zur Anwendung
beim obigen Verfahren.
Gemäss einer bevorzugten, erfindungsgemässen Ausführungsform, insbesondere
wenn es sich um Pfähle handelt welche durch sehr grosse Zugkräfte beansprucht werden,, können die Nocken als quer zur Pfahllängsrichtung verlaufende
Stege angeordnet sein. Es kann jeweils· eine Anzahl solcher Stege
am Aussenr· bez.w. Innenumfang nahe dem Ende des Stieles bezw« des Rohres
angesehweisst sein* mit dazwischen, zur gegenseitigen Übertragung von Längskräfterii,
passend angeordneten, ebenfalls nut dem jeweiligen Stiel- bezw»
Rahrumfäng verschweissten Längsstegen. Die im Endzustand von den äussersten
Querstegen aufeinander zn übertragenden, sehr erheblichen Zugkräfte werden
auf diese Weise über die zwischengefügten Längstege über eine Anzahl weiterer,
dem betreffenden Rohr- bezw. Stielende zugeordneter Querrippen verteilt.
Diese Kräfte werden somit über eine Vielzahl von Schweissverbindungsst eil en auf get eilt.
Unter Hinwe.is auf die schematische ,Zeichnung wird die Erfindung im
Untens-tehenden noch näher erläutert«
Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt mit Ansicht eines Rohres nit darin
angeordnetem Stiel und mit am unteren Stielende befestigter Spitze, nach Beendigung der ersten Verfahrensphase, während welcher das Rohr praktisch
völlig in Sehrägstellung in das Erdreich eingetrieben wird;
Fig. 2 ist ein Querschnitt gemäss der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 ist ein ähnlicher Vertikalschnitt mit Ansicht wie Fig. 1,
jedoch zum Zeitpunkt, da die Spitze aus der in Fig. 1 dargestellten Stellung
durch Rammschläge auf dem oberen Ende des Stieles von der unteren Seite des
Rohres aus ein Stück weiter eingetrieben worden ist;
Fig- h ist ein Vertikalsehnitt mit Ansicht des unteren Endes des
Rohres und des oberen Endes des Stieles im Endzustand, wobei Stiel und Rohr
mittels daran befestigter Nocken, Längskräfte aufeinander übertragend zum
Eingriff mit. einander gekommen sind;
Fig. 5 zeigt in ähnlicher Weise, wie Fig. h,■ das Oberlappungsgebiet
309832/Q469
mit, als Führungsnocken zwischen Stiel und Rohr, .jeweils einer Anzahl übereinander
angeordneter Stege;
Fig. 6 ist eine zu Fig. 5 gehörende, schematische Seitenansicht der
als Führungs- und (im Endzustand) Anschlagnocken dienenden Querstege mit
dazwischen passend angeordneten Längsstegen.
Gemäss der Zeichnung besteht ein, allgemein nit der Bezugsziffer
bezeichnetes, Gefüge zum in Boden Herstellen eines Pfahles von verhältnismässig
grosser Länge im wesentlichen aus einem hohlen Rohr 2 - beim dargestellten Ausführungsbeispiel mit sechseckigem Querschnitt - und einem in
diesem Rohr verschiebbaren Stiel 3 von im wesentlichen I-förmigen Querschnitt mit einer, am unteren Stielende befestigten, Spitze h, deren weitestes,
oberes Ende ein etwas grösseres Profil hat als das Rohr 2.
Auf den Aussenflachen der Flansche des Stieles 3 sind, nahe dem
oberen Stielende, Nocken 5 und ebenso an den, diesen Flanschen entsprechenden, Umfangsbereichen des Rohres 2 nahe dem unteren Rohrende am Rohrinnenumfang
Nocken 6 angeschweisst. Diese Nocken 5 bezw. 6 bilden Führungsglieder zwischen
dem Stiel 3 und dem Rohr 2, bei dem weiter unten noch zu erläuternden, in Längsrichtung teleskopischen aus dem Rohr 2 Ausschieben des Stieles 3.
Zuerst wird nun das Gefüge 1 mit den bisher genannten Teilen in der
in Fig. 1 dargestellten Lage zueinander, mittels eines Rammblockes 7 eingetrieben,
wobei das untere Rohrende sich abdichtend abstützt an der oberen Seite der Spitze, unter Verschluss des inneren, den Stiel 3 enthaltenden
Rohrhohlraumes.
Die für das Rohr gewählte Länge entspricht im vorliegenden Fall etwa
der halben erforderlichen Pfahllänge, zuzüglich der reichlichen Hälfte der gegenseitigen Überlappungslänge (L, siehe Fig. k) des Rohrunterendes und
des Stieloberendes in Enzustand.
Das Einrammen in dieser ersten Phase findet statt, bis der in Fig. 1
dargestellte Zustand erreicht ist. Die oberen Enden des Rohres und des Stieles haben dann etwa die Höhe der Bodenoberfläche 20 erreicht. Der innere
Rohrhohlraum, soweit nicht vom Stiel 3 eingenommen, wird nun mit aushärtendem Betonbrei 9 ausgefüllt. Dieses Füllen kann jedoch auch bereits vor bezw·
bereits während dieser ersten Einrammphase stattgefunden haben.
Von dem in dieser Weise erreichten Zustand laut Fig. 1 ausgehend wird
dann, mit einem auf dem Kopf des Stieles 3 aufgesetzten Stempel 8 von ausreichender
Länge mittels des Rammblockes 7 der Stiel 3 zusammen mit der am unteren Stielende befestigten Spitze über den Zustand laut Fig. 3 weiter
309832/0469
eingerammt, bis der für das obere Stielende und das untere Rohrende in
Fig. h dargestellte Endzustand erreicht ist. Während dieser zweiten Einrammphase
presst der Stempel 8 im Rohrinnern befindliche Breimasse aus den
Rohr 2. Die Hocken 5 und β dienen bei dem aus dem Rohr 2 Teleskopieren des
Stieles 3 als Führungsglieder. Sie fördern das möglichst ungestörte, ein- «
wandfrei Ausschieben des Stieles in der Rohrlängsrichtung.
Kurz oberhalb der Spitze k wird, während dieser zweiten Einrammphase,
aus der Mündung 11 einer Einspritzlanze 12, welche bei 13 angeschlossen ist
an eine in Pfeilrichtung P mit aushärtejidem Brei - durch ein nicht näher
dargestelltes Zufuhrsystem - beaufschlagte und durch einen Durchgang im
Kopf 8' des Stempels ragende. Zufuhrleitung 1U, zusätzlich aushärtender Brei
in dön, während dieser Einrammphase, der Spitze h benachbart, im Erdreich
gebildeten Hohlraum eingespritzt.
Im Endzustand kommen die in der Zeichnung unteren Nocken 5 oben am
Stiel 3 an den oberen Nocken 6 am unteren Ende des Rohres 2 zur Anlage.
Nachdem dann der Stempel 8 mit dem Stempelkopf 8' aus dem Hohlraum
des Rohres 2 oberhalb des oberen Endes des Stieles 3 entfernt ist, wird
dieser Hohlraum ausgefüllt mit weiterem Brei, welcher, gegebenenfalls auch unter Druck, in an sich bekannter Weise aufgegeben wird. Erforderlichenfalls,
kann auch erst ein Bewehrungskorb in den genannten Hohlraum des Rohres eingesetzt
werden. Dieser Korb kann auch mit dem oberen Stielende verbunden werden oder, mit bezüglich einer am oder beim oberen Stielende befestigten
Bewehrung für die beabsichtigte Kraftübertragung ausreichender, in der
Pfahllängsrichtung bemessener, Überlappungslänge angeordnet werden. Im unteren Stempelende können gegebenenfalls Aussparungen vorgesehen sein,
um eine derartige, sich vom Stiel aus nach oben erstreckende, am Stiel befestigte
Bewehrung aufzunehmen.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel betrifft einen im Endzustand auf grosse Zugkräfte beanspruchten Pfahl. Passend jeweils zwischen den in
der Pfahllängsrichtung benachbarten Paaren entsprechendes sich im wesentlichen
quer zur Pfahllängsrichtung erstreckender, Nocken 555 bzw.6,6, sind
jeweils Längsstege 5' bzw. 6' am betreffenden Umfang, d.h. dem äusseren
Umfang des Stieles 2 bzw. dem inneren Umfang des Rohres 2 angeschweisst. Durch diese Langsstege wird die vom Rohr 2 auf den Stiel 3 über die Nocken
6 und 5 zu übertragende Längszugkraft über eine Anzahl in der Pfahllängsrichtung
im Abstand voneinander liegender Nocken 6 und 5 verteilt.
30983 2/0469
Die soeben, beschriebene Anordnung ist in den Fign. 5 und 6 noch im
einzelnen dargestellt für eine etwas abgewandelte Ausf ührungsform» bei der
die zu übertragenden Zugkräfte so gross sind, dass hierfür nicht, wie bein
in den Fign. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel zwei, sondern jeweils
vier in der Längsrichtung im Abstand voneinander liegende Nocken 15 bzw. 16
mit dazwischen passenden Längsstegen 15T bzw. i6% am Stiel 17 bzw. am Rohr
18 angeschweisst sind. Natürlich ist hierdurch einige zusätzliche Überlanpungslänge
von Rohr und Stiel erforderlich.
Wenn anstelle des darbesteilten.Ausführungsbeispieles, wobei der im
Endzustand in Boden gebildete lange Pfahl dazu bestimmt ist, Zugkräfte aufzunehmen,
trosse Druckkräfte vom fertiggestellten Pfahl aufgenommen werden
sollen, können auch Führungsnocken benutzt werden für die gegenseitige
Fixierung in der Längsrichtung von Rohr und Stiel für die Übertragung der
Druckkräfte vom Rohr auf den Stiel. In diesem Fall kann z.B. der Stiel 3 um seine Mittellinie drehbar im Rohr 2 aufgenommen sein, wobei wenn die Tiocken
am Rohr bzw. am Stiel Jeweils an versetzten Umfangsbereiqhen angeordnet
sind, die gegenseitige Verriegelung erreicht wird, indem der Stiel nach dem
Ausschieben um seine Längsmittel iat Fohrlinie soweit verdreht wird - nachdem
wenigstens eine Anzahl der Führungsnocken aneinander vorbei bewegt sind - bis die ursprünglich in Iftnfangsrichtuna; versetzten Bereiche zum Kofnzidieren
gebracht sind. Wenn im Endzustand Verdrehung des Stieles zum Rohr, z.B* durch
die Aushärtung des Betonfreies verhindert wird, ist auch eine sichere zweckmassige
Kraftübertragung vom Rohr auf den Stiel bei grossen Längs- insbesonder
auch Druckbeanspruchungen gewährleistet.
Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die im Vorangehenden beschriebenen
und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele. Vielmehr sind,
bezüglich dieser Beispiele im Rahmen der Erfindung vielerlei Abwandlungen
möglich.
309832/0469
Claims (1)
- ANS.PHOCH E:1. Verfahren zum im Boden Herstellen eines Pfahles von verhältnismässig grosser Länge, wobei ein Rohr mit unter diesem Rohr einer verlorenen Spitze, eingetrieben wird und aushärtender Beton- oder ähnlicher Brei in das Rohr aufgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohr, das wesentlich kürzer ist als der erforderlichen Pfahllänge entspricht, angewandt wird und die Spitze mittels eines Stieles, der eine wesentlich geringere Querschnittsfläche als der Rohrhohlraum aufweist, verschiebbar im Rohr geführt wird, und an dessen unterem Ende die Spitze befestigt ist', bis weit am unteren Ende . des zuvor eingetriebenen Rohres vorbei eingetrieben wird, wobei die Breiaufgabe fortgesetzt wird, und im Endzustand Stiel und Rohr, gegen gegenseitige Längsverstrebung in wenigstens einer Richtung, zu gegenseitiger Fixierung gebracht werden,2. Verfahren laut Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die genannte gegenseitige Fixierung von Stiel und Rohr Nocken benutzt werden, welche am Stiel und am Rohr nahe dem Stieloberende bzw. dem Rohrunterende befestigt sind, und der gegenseitigen Führung von Rohr und Stiel beim teleskopischen Ausschieben des Stieles dienen.3. Verfahren laut Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für einen hauptsächlich zugbee-nspruchten Pfahl die genannten Nocken in eine gegenseitig als Anschlag wirksame Lage einander gegenüber gebracht werden.k. Verfahren laut Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Stiel und Rohr gegen relative Längsverschiebung im Endzustand fixiert werden mit Hilfe von, gegebenenfalls über die Nocken, am Stiel bzw. Rohr befestigten und/oder derart in den Brei ragenden Bewehrungen, dass diese Bewehrungen einander im Endzustand im ausgehärteten Brei überlappen.5, Verfahren laut wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das vom unteren Ende des eingetriebenen Rohres weiter Eintreiben der verlorenen Spitze wenigstens in der letzten Phase stattfindet unter Zwischenschaltung eines auf dem Stieloberende wirksam aufgesetzten Stempels, und durch das untere Ende dieses Stempels im Rohr vorhandener Brei, zusammen rn.it dem Stiel aus dem Rohr ausgeschoben wird.6. Verfahren laut wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim, am unteren Ende des eingetriebenen Rohres weiter Eintreiben der verlorenen Spitze ausserdem, kurz oberhalb dieser Spitze, zusätzlicher Brei eingespritzt wird,309832/0469Τ· Pfahl im Erdreich hergestellt unter Anwendung des Verfahrens laut wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche.8. Gefüge aus einem Stiel und einem Pohr, bestimmt zur Anwendung des Verfahrens laut wenigstens einem der Ansprüche 1-6.9. Gefüge aus zusammengehörendem Stiel und Rohr laut Anspruch 8, gekennzeichnet durch Hocken in Form von sich quer zur Pfahllängsrichtung erstreckenden Stegen, denen jeweils eine Anzahl am Aussenumfang nahe dem Ende des Stieles bzw. am Innenumfang nahe den Ende des Rohres angeschweisst sind mit, zur Übertragung von Längskräften passend zwischen den Ouerstegen, ebenfalls am betreffenden Umfang angeschweissten Längsstegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL7201301A NL166999C (nl) | 1972-02-01 | 1972-02-01 | Werkwijze en inrichting voor het in de grond vormen van een betrekkelijk lange paal met een koker en een ten opzichte van het ondereinde daarvan uitzetbare, verloren punt. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2303767A1 true DE2303767A1 (de) | 1973-08-09 |
| DE2303767C2 DE2303767C2 (de) | 1985-03-14 |
Family
ID=19815265
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732303767 Expired DE2303767C2 (de) | 1972-02-01 | 1973-01-26 | In zwei Phasen durchzuführendes Verfahren zum Herstellen eines im wesentlichen aus Ortbeton bestehenden Pfahles und Bausatz für die Durchführung des Verfahrens |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE794681A (de) |
| DE (1) | DE2303767C2 (de) |
| FR (1) | FR2170713A5 (de) |
| GB (1) | GB1410126A (de) |
| NL (1) | NL166999C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3521627A1 (de) * | 1985-06-15 | 1986-12-18 | Strabag Bau-AG, 5000 Köln | Verfahren zum herstellen eines geneigten verbund-verpresspfahles |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108505958B (zh) * | 2018-05-07 | 2023-08-04 | 上海广大基础工程有限公司 | 一种具有内置液压油管的钻杆 |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH23969A (de) * | 1901-03-25 | 1902-10-31 | Vereinigte Maschinenfabrik Augsburg & Maschinenbauges Nuernberg Ag | Gründungspfahl für Wasserbauten |
| US1686660A (en) * | 1926-10-29 | 1928-10-09 | British Steel Piling Co Ltd | Construction of concrete piles |
| US1954188A (en) * | 1930-08-18 | 1934-04-10 | Western Foundation Company | Pile and method of constructing the same |
| GB541509A (en) * | 1941-05-07 | 1941-11-28 | Johan Fredrik Hagrup | A method and an equipment for the making of piles of concrete or other mouldable mass in the ground |
| CH384482A (de) * | 1959-04-06 | 1964-11-15 | Mueller Ludwig | Rammpfahl, insbesondere für den Grundbau |
| FR1447787A (fr) * | 1965-09-24 | 1966-07-29 | Procédé d'enfoncement de pieux de fondation et de détermination corrélative d'unminimum sûr de la capacité de chargement des pieux enfoncés par ce procédé | |
| US3646719A (en) * | 1970-05-15 | 1972-03-07 | Arlo Inc | Columnar joint |
-
0
- BE BE794681D patent/BE794681A/xx not_active IP Right Cessation
-
1972
- 1972-02-01 NL NL7201301A patent/NL166999C/xx not_active IP Right Cessation
-
1973
- 1973-01-26 DE DE19732303767 patent/DE2303767C2/de not_active Expired
- 1973-01-31 FR FR7303299A patent/FR2170713A5/fr not_active Expired
- 1973-02-01 GB GB501873A patent/GB1410126A/en not_active Expired
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH23969A (de) * | 1901-03-25 | 1902-10-31 | Vereinigte Maschinenfabrik Augsburg & Maschinenbauges Nuernberg Ag | Gründungspfahl für Wasserbauten |
| US1686660A (en) * | 1926-10-29 | 1928-10-09 | British Steel Piling Co Ltd | Construction of concrete piles |
| US1954188A (en) * | 1930-08-18 | 1934-04-10 | Western Foundation Company | Pile and method of constructing the same |
| GB541509A (en) * | 1941-05-07 | 1941-11-28 | Johan Fredrik Hagrup | A method and an equipment for the making of piles of concrete or other mouldable mass in the ground |
| CH384482A (de) * | 1959-04-06 | 1964-11-15 | Mueller Ludwig | Rammpfahl, insbesondere für den Grundbau |
| FR1447787A (fr) * | 1965-09-24 | 1966-07-29 | Procédé d'enfoncement de pieux de fondation et de détermination corrélative d'unminimum sûr de la capacité de chargement des pieux enfoncés par ce procédé | |
| US3646719A (en) * | 1970-05-15 | 1972-03-07 | Arlo Inc | Columnar joint |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3521627A1 (de) * | 1985-06-15 | 1986-12-18 | Strabag Bau-AG, 5000 Köln | Verfahren zum herstellen eines geneigten verbund-verpresspfahles |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2303767C2 (de) | 1985-03-14 |
| FR2170713A5 (de) | 1973-09-14 |
| NL166999C (nl) | 1981-10-15 |
| GB1410126A (en) | 1975-10-29 |
| NL7201301A (de) | 1973-08-03 |
| NL166999B (nl) | 1981-05-15 |
| BE794681A (nl) | 1973-05-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1484577B1 (de) | Vorrichtung zum Eintreiben oder Ziehen von Pfaehlen,Spundbohlen od.dgl. | |
| DE3342220C1 (de) | Tunnelschalung | |
| DE2303767A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines pfahles im boden und unter anwendung dieses verfahrens hergestellter pfahl | |
| DE1289506C2 (de) | Hydraulisches abstuetzelement | |
| DE19803074C2 (de) | Preßschacht und Verfahren zum Erstellen eines solchen | |
| DE2037833C3 (de) | Vorrichtung zum Eintreiben von Spundbohlen | |
| DE3341714C2 (de) | ||
| DE1802881B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer stossverbindung der laengsbewehrungsstaebe von vorgefertigten bauwerkstuetzen aus beton | |
| DE2607212A1 (de) | Giessform fuer plattenartige elemente | |
| AT230292B (de) | Verriegelungsverband für absatzweise zusammensetzbare Betonpfähle | |
| DE3415738C2 (de) | ||
| DE2241022C3 (de) | Vorrichtung zum Verbinden von Stahlbeton-Fertigteilen | |
| CH660617A5 (en) | Coupling device between a post and a scaffolding element, which is directed to the side, in a scaffolding | |
| DE2906793B2 (de) | Widerlager für Streckenvortriebsmaschinen | |
| EP0278078A1 (de) | Fertigungseinrichtung zum Herstellen eines langgestreckten Bauwerkes | |
| DE1409601C (de) | Schaftkorper aus Profilstaben fur einen Verbundpfahl | |
| DE2624451C3 (de) | Vorrichtung zum Einpressen von Spundwandbohlen o.a. Bauteilen | |
| AT225889B (de) | Verfahren zur Erstellung eines armierten Betonbauwerkes und nach diesem Verfahren erstelltes Bauwerk | |
| DE1104442B (de) | Vortreibrohr zum Herstellen von Ortbetonpfaehlen od. dgl. | |
| DE1484577C (de) | Vorrichtung zum Eintreiben oder Ziehen von Pfählen, Spundbohlen od. dgl | |
| DE8717953U1 (de) | Wärmedämmendes Bauteil | |
| DE3737131A1 (de) | Vorrichtung zur paarweisen verriegelung von bewehrungseinlagen in betonteilen, insbesondere ringankerverbindung vorgefertigter deckenplatten | |
| DE3408862A1 (de) | Erdanker | |
| DE2129880C3 (de) | Erdanker | |
| DE975519C (de) | Eiserner oder hoelzerner Ausbau fuer Blindschaechte, Gesenke u. dgl. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |