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DE2302331A1 - Schneidvorrichtung zum zerkleinern von gartenfruechten, sogenannter zwiebelschneider - Google Patents

Schneidvorrichtung zum zerkleinern von gartenfruechten, sogenannter zwiebelschneider

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Publication number
DE2302331A1
DE2302331A1 DE19732302331 DE2302331A DE2302331A1 DE 2302331 A1 DE2302331 A1 DE 2302331A1 DE 19732302331 DE19732302331 DE 19732302331 DE 2302331 A DE2302331 A DE 2302331A DE 2302331 A1 DE2302331 A1 DE 2302331A1
Authority
DE
Germany
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scraper
cutting device
compression spring
hold
knife
Prior art date
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Granted
Application number
DE19732302331
Other languages
English (en)
Other versions
DE2302331C3 (de
DE2302331B2 (de
Inventor
Paul Heling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gerdes & Co
Original Assignee
Gerdes & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gerdes & Co filed Critical Gerdes & Co
Priority to DE19732302331 priority Critical patent/DE2302331C3/de
Priority claimed from DE19732302331 external-priority patent/DE2302331C3/de
Publication of DE2302331A1 publication Critical patent/DE2302331A1/de
Publication of DE2302331B2 publication Critical patent/DE2302331B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2302331C3 publication Critical patent/DE2302331C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/24Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain segments other than slices, e.g. cutting pies
    • B26D3/26Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain segments other than slices, e.g. cutting pies specially adapted for cutting fruit or vegetables, e.g. for onions

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Schneidvorrichtung zum Zerkleinern von Gartenfrüchten, sogenannter Zwiebelschneider.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneidvorrichtung zum Zerkleinern von Gartenfrüchten, wie Obst, Gemüse, Xräuter od. dgl., auf einen sogenannten Zwiebelschneider, mit einer über das Schneidgut stülpbaren Gehäuseglocke, in welcher ein Mehrklingen-Schneidmesser vorgesehen ist, das an einer, mit einem von außen betätigbaren, rückstellfederbelasteten Druckstößel verbundenen Messerträger angeordnet ist, sowie mit einem, mit den Messerklingen zusaimenwirkenden Abstreifer.
  • Bei Schneidsorrichtungen, bei sogenannten Zwiebelschneiden der eingangs beschriebenen Gattung ist der Abstreifer als zum Schneidgut, d.h. nach unten hin ebene, vorsprungsfreie Platte ausgebildet. Sie wird durch die Klingen des Schneidmessers gehalten, indem die die Schlitze der Abstreiferplatte durchgreifenden Klingen im Bereiche ihrer Schneide nach außen gerichtete Haltevorsprünge aufweisen, die an den Enden der Schlitze die Abstreiferplatte hintergreifen. Damit soll die Xbstreiferplatte beim Rückhub das Mehrklingen-Schneidmesser mitgenommen und das Schneidgut soll gegenüber den zuruckgehenden Messerklingen abgestreift werden.
  • Es ist leicht einzusehen, daß der vorbekannte Abstreif er nur eine Zufallsabstreifung bewirken kann. Wird nämlich durch die Klingen des Schneidmessers der Schneidhub ausgeführt, dann dringen diese von oben her in das Schneidgut ein. Der Abstreifer hingegen stützt sich oben auf dem Schneidgut ab und bleibt auf diesem liegen. Die Messer hingegen gehen durch das Schneidgut hindurch bis auf eine Schneidgutunterlage. Es kommt nun jedoch in der Praxis immer wieder vor und dies ist auch unvermeidbar, daß sich grobe Stücke des Schneidgutes so zwischen die Messerklingen setzen, daß sie beim Rückhub der Messer klingen zwischen diesen eingeklemmt bleiben. Der Abstreifer ist hierbei nicht in der Lage, eine echte Xbstreiffunktion zu übernehmen, weil bei ihm keinerlei Möglichkeit vorhanden ist, dafür zu sorgen, daß der Abstreifer beim Ruckhub des Mehrklingen-Schneidmessers auf dem Schneidgut zumindest vorübergehend ruhen bleibt. Nur so wäre eine echte Ab$treiffunktion möglich. In der Tat ist es aber so, daß flan die einaal zwischen den Messerklingen eingeklemmten Schneidgutbrocken nur mit Gewalt und mitunter sogar durch Zerstörung eines Teiles der beteiligten Funktionsbauelemente des Zwiebelschneiders wieder zwischen den Messerklingeu freibekommt.
  • Ein anderer Nachteil der vorbekannten Abstreiferplatte alt nach unten hin ebener, vorsprungsfreier Druckfläche besteht auch darin, daß das Schneidgut beim Fortschreiten des Zerkleinerungsvorganges, db, nach mehrmalig wiederholten Niederdrücken des Schneidsessers durch die Abstreiferplatte sehr und mehr gegen die Schneidgutunterlage gedrückt wird, so daß ein regelrechter Auslaugvorgang des zu zerkleinernden Schneidgutes eintritt, wodurch die Qualität des Schneidgutes beeinträchtigt wird.
  • In Erkenntnis der Nachteile vorbekannter Zwiebelschneider besteht nun die technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, die Handhabungs- und Arbeitsfunktion und damit verbunden die Qualität des Schneidgutes zu verbessern.
  • Erreicht wird das Ziel der Erfindung in vorteilhafter Weise dadurch, daß dem Abstreifer ein ihn wenigstens vorübergehend in Arbeitsrichtung, d.h. zum Schneidgut hin belastender Niederhalter zugeordnet ist.
  • Durch die praktische Verwirklichung der Erfindung gelingt es damit erstmalig einem Abstreifer, auch eine echte Abstreiffunktion übertragen zu können, weil es nämlich durch die Mittel der Erfindung gelungen ist, den Abstreifer so zu steuern, daß er zumindest vorübergehend durch einen Niederhalter belastet ist. Diese Niederhaltefunktion tritt beim Erfindungsgegenstand dann ein, wenn das Schneidmesser seinen Rückhub beginnt. Erst wenn die Schneidmesser vollends aus dem Schneidgut heraus gezogen sind, tritt der eigentliche Rückhub des Abstreifers durch die Mitnahme durch die Klingen ein.
  • Durch die beim Erfindungsgegenstand echt einsetzende Abstreiffunktion kann es jetzt nicht mehr vorkomaen, daß grobe Stücke des Schneidgutes zwischen den Klingen des Schneidmessers hängen bleiben und damit die Funktion des Gerätes beeinträchtigen, vielmehr wird bei Jedem, mit dem neuen Gerät ausgeübten Schneidhub nach dessen Beendigung beim Rückhub zwangsweise eine echte Abstreiffunktion erzielt, so daß einerseits das Schneidmesser beim Rückhub sicher aus dem Schneidgut herauskommt, anderseits wird ein Verklemmen und eine damit verbundene Beeinträchtigung der Funktion des Gerätes ausgeschaltet. Damit ist der neue Zwiebelschneider allen vorbekannten dieser Art weit überlegen.
  • Im Rahmen der praktischen Verwirklichung der Erfindung kann eine vorteilhafte Konstruktionslösung darin gesehen werden, daß der Niederhalter im Bereiche zwischen dem Messerträger und dem Abstreifer angeordnet ist. Eine derartige Unterbringung des Niederhalters in diesem Bereich ist insofern günstig und vorteilhaft, als man somit dann den Niederhalter nach Art eines Spreizgliedes ausbilden kann, welches beim Rückhub des Schneidmessers wirksam wird und die beabsichtigte vorubergehende Niederhaltefunktion des Abstreifers übernint. Diese Anordnung ist auch zur Herbeiführung einer kompakten Bauweise vorteilhaft.
  • Eine besonders wirkungsvolle Ausführung der Erfindung kann darin gesehen werden, wenn der Niederhalter als Druckfeder-Niederhalter ausgebildet ist. Dabei ist es vorteilhaft, wenn zwischen dem Messerträger und dei Abstreifer lediglich eine einzige Druckfeder allein als Niederhalter angeordnet ist.
  • Durch die Anordnung lediglich einer einzigen Druckfeder gelingt es nämlich, mit nur einer einzigen Bauelement die gewünschte und damit das Gerät entscheidend verbessernde Funktion des ibstreifens mit Sicherheit zu erzielen. Es ist ferner kein zusätzlicher Bauaufwand erforderlich, denn eine Druckfeder kann als handelsübliches Bauelement erworben und eingesetzt werden. Sonstige konstruktive Zusatzmaßnahmen sind hierzu ebenfalls nicht erforderlich.
  • Es ist in diesem Zusammenhang zur sicheren Funktion des Gerätes eipfeh1wert, daß die Kraft der Druckfeder die Ruckholkraft der Rückholfeder übervtnden kann, damit beim Riickhüb vorübergehend ein Niederhalten des Abstreifers erwirkt werden kann. Zur Unterstützung dieser sicheren Funktion ist es im Rahmen der Erfindung weiter vorteilhaft, wenn die hier als einziges Bauteil vorgesehene Druckfeder einenends am Messerträger und andernends am Abstreifer befestigt ist. Dadurch kommt nämlich eine Halterung der Druckfeder an deren beiden Enden zustande.
  • Ferner kann diese Druckfeder in mittiger Anordnung in Längrichtung der Vorrichtung verlaufend zwischen zwei benachbarten Messerklingen vorgesehen sein. Dies ist insofern vorteilhaft, als dadurch die auf zubringende Niederhaltekraft auf den Abstreifer sentral wirksam werden kann. Ferner treten auch dann keine einseitigen Niederhaltekräfte auf, womit auch nicht die Gefahr einer Verkantung des auf- und abgehenden Abstreifers in der Gehäuseglocke befurchtet werden bracht.
  • Wenn zwar hier lediglich von einer einzigen Druckfeder in nittiger Anordnung die Rede ist, so soll dies doch nicht ausschließen, daß man gegebenenfalls oder unter gewissen Voraussetzungen mehrere solcher Druckfedern anordnen kann, die dann entweder in Reihe nebeneinander oder aber auch auf dem Umfang verteilt angeordnet werden könnten. Damit könnte die Niederhaltekraft verstärkt werden.
  • Eine einfache Lösung hinsichtlich der Anbringung der Druckfeder kann darin gesehen werden, daß diese zunächst als zylindrische Spiralfeder ausgebildet und zwischen gegenüberliegenden, einander zugewandten Haltezapfen sowohl des Messerträgers als auch des Abstreifers gehalten ist. Eine sichere Halterung kommt dadurch zustande, daß sowohl ein messerträgerunterseitiger als auch ein abstreiferoberseitiger Haltezapfen äe von entgegengesetzten Seiten her in je eine Endseite der Druckfeder eingreifen.
  • Diese Anordnung und Ausbildung einer Halterung der Druckfeder sind diese Haltezapfen besonders günstig, als sie in der Lage sind, eine Doppelfunktion insofern zu übernehmen, als sie auf der einen Seite zentrierend und auf der anderen Seite haltend wirken.
  • Abweichend von einer solchen Halterungsmöglichkeit wäre es selbstverständlich auch möglich, eine kinematische Umkehrung der Halterung derart zu verwirklichen, daß die Druckfeder in Halte aussparungen sowohl des Messerträgers als auch des Abstreifers eingreifen und darin gehalten würde.
  • Im Rahmen der Aufgabenstellung der Erfindung einerseits dafür zu sorgen, daß eine sichere Äbstreiffunktion erzZlt wird und anderseits dafür eine Garantie zu übernehmen, daß auch die Qualität des Schneidgutes verbessert wird, schlägt die Erfindung zum weiteren vor, den Abstreifer als in Stützrichtung in offenen Abstreifertopf auszubilden, dessen Umfangsrand zum freien Stützende hin verJüngt ist.
  • Diese völlig neuartige Ausbildung eines Abstreifers in Gestalt eines Abstreifertopfes hat den Vorteil, daß durch den astal vorstehenden Umfangsrand zwischen dem Schneidgut auf der Schneidgutunterlage und der Deckennnter4$te des Abstreifers ein gewisser freier Raum zwangsläufig verbleibt. Dies ist insofern vorteilhaft, als dadurch der Abstreifer åetzt nicht mehr nach Art eines Druckstößels bzw. eines Kolbens von oben auf das Schneidgut niederdrückt, dieses zerquetscht und damit die bisher unerwünschte Auslaugung des Schneidgutes bewirkt, vielmehr wird für das Schneidgut ein regelrechter ringsum geschlossener Aufnahmeraum gebildet. Eine Belastung des Schneidgutes vom Abstreifer her erfolgt beim Schneidvorgang nicht mehr, wodurch die Qualität verbessert wird.
  • Dadurch, daß der Umfangsrand zum Stützende hin verjüngt ist, entsteht zwischen dem Umfangsrand und der Schneidgutunterlage eine Art Ringlinienberuhrung, so daß auch an diesen Stellen das Schneidgut nicht im Sinne des Ausquetschens beeinträchtigt wird.
  • Eine in diesem Zusammenhang bevorzugte konstruktive Lösung kann auch darin gesehen werden, wenn der Umfangsrand des Abstreifertopfes mehrere Stützfüße bildet, deren Fußspitzen keilförmig verjüngt sind. Dadurch wird zunächst garantiert, daß der Abstreifertopf sich nur an wenigen Stellen auf der Schneidgutunterlage abstützt und damit auch nur wenige Stellen vorhanden sind, um möglicherweise noch Reste des Schneidgutes von oben her zu belasten. Die Gefahr des Auslaugen des Schneidgutes ist damit ausgeschaltet und es kann jetzt erstmalig eine Garantie für eine bisher nicht erreicht gute Qualität des geschnittenen Gutes übernommen werden.
  • Zusammenfassend ist es damit der Erfindung gelungen, einen Zwiebelschneider zu schaffen, der durch die verbesserte Arbeitsfunktion und durch die Möglichkeit nicht nur der Erhaltung sondern auch der Verbesserung der Qualität des Schneidgutes einen erheblichen Schritt nach vorn getan hat und demnach auch als eine hervorragende Lösung gegenüber vielen in dieser Richtung gemachten Vorschlägen darstellt, so daß in diesem neuen Zwiebelschneider ein echter technischer Fortschritt gesehen werden kann.
  • Dem Erfindungsgegenstand ist damit auch die nötige Erfindungshöhe zuzumessen, weil es gelungen ist, in dem nur kleinen zur Verfügung stehenden Spielraum bei der Entwicklung und Gestaltung von Zwiebelschneidern eine nicht nur glückliche sondern technisch einwandfrei funktionierende Lösung zu schaffen. Ein Zwiebelschneider ist damit in hervorragender Weise verbessert und bietet sich der Praxis als eine höchst brauchbare Lösung von hohem Gebrauchs-und Nutzungswert an.
  • Im übrigen ist der Erfindungsgegenstand anhand eines Ausführungsbeispieles auf den beiliegenden Zeichnungen wiedergegeben; dabei zeigen: Fig. 1 eine Gesamtdarstellung des neuen Zwiebelschneiders in Ruhestellung teilweise im Achsschnitt wiedergegeben, Fig. 2 eine weitere Schnittdarstellung des Zwiebelschneiders mit den Schneidmessern in Schneidstellung, und Fig. 3 eine Wiedergabe des Zwiebelschneiders in der Abstreifphase des Schneidgutes.
  • Bei dem wiedergegebenen Zwiebelschneider ist zunächst mit 10 eine Gehäuseglocke bezeichnet, welche über das zu zerkleinernde - nicht dargestellte - Schneidgut stülpbar ist. Diese Gehäuseglocke besitzt innerhalb ihrer Gehäusedecke 10a eine Führungsnabe 11, in welcher ein Druckstößel 12 geführt ist. Um diesen ist eine Rückholfeder 13 gewickelt. Diese Rückholfeder 13 stützt sich oberseitig auf der Führungsnabe 11 an einer'Zwischenscheibe 14 ab, andernends stützt sie sich unterseitig an einem Handknauf 15 ab, welcher am oberen Ende des Druckstößels sitzt. Am unteren Ende des in die Gehäuseglocke greifenden Druckstößels 12 ist ein Messerträger 16 befestigt. In diesem Messerträger ist ein mehrere Klingen aufweisendes Mehrklingen-Schneidmesser 17 befestigt. Die Klingen des Schneidmessers 17 durchgreifen Schlitze in der Decke 18a eines Abstreifers 18 und sind in der Lage, diesen mit den allgemein bekannten Mitteln zu halten. Der Messerträger 16 mitsamt dem Schneidmesser 17 und dem Abstreifer 18 sind in Längsrichtung der Gehäuseglocke beweglich, wenn man über den Druckstößel 12 eine Schneidfunktion herbeiführt. Mit 19-ist schließlich eine Schneidgutunterlage bezeichnet, die im vorliegenden Falle der Umfangsgestalt der Gehäuseglocke angepaßt ist.
  • Beim vorliegenden iusführungsbeispiel ist der Abstreifer 18 als Abstreifertopf ausgebildet, indem von der Decke 18a ein axialer Umfangsrand 19 ausgeht. Er bildet auf Teilen seiner axialen Höhe Stützfüße 20, welche zum freien Ende hin keilförmig verjüngt gestaltet sind.
  • Der Messerträger 16 besitzt ferner auf seiner Unterseite einen Haltezapfen 21. Der Abstreifertopf 18 - 20 weist auf seiner Oberseite ebenfalls einen solchen Haltezapfen 22 auf. Diese Halteapfen 21 und 22 dienen zur Zentrierung und Halterung einer Druckfeder 23, die im vorliegenden Falle genau wie die Halte zapfen 21 und 22 in mittiger Anordnung vorgesehen sind. Die Anordnung ist dabei so gewahlt, daß die Druckfeder 23 zwischen zwei benachbarten Messerklingen 17 sich befindet. Diese einzige Druckfeder übernimmt hier eine Niederhaltefunktion und ist in der Lage, den Abstreifertopf eine echte Abstreiffunktion ausrühren zu lassen.
  • Die Wirkungsweise dieser neuen Druckfeder versteht sich ambesten wie folgt. Ausgehend von der Darstellung des Zwiebelschneiders nach Fig. 1 koiit eine Schneidfunktion desselben dadurch zustande,~wenn man in Pfeilrichtung A auf den Handknauf 15 drückt. Dann wird über den Druckstößel 12 der Messerträger 16 und das Schneidmesser 17 niedergedrückt, bis das Schneidgut durchschnitten ist. Ebenfalls wird der Abstreifertopf 18 mit niedergedrückt und stützt sich über die Stützfüße 20 auf der Schneidgutunterlage 19 ab. Ist diese Stellung erreicht, befindet sich zwischen der Schneidgutunterlage 19 und der Decke 18 des Abstreifertopfes noch ein freier Raum 24 für das Schneidgut. Setzt nun der Rückhub ein, indem man den Druckstößel 12 entlastet - indem man die Hand vom Handknauf 15 abnimmt -tritt die Rückholfeder 13 in Funktion. Sie ist bestrebt, den Messerträger 16 mitsamt dem Mehrklingen-Schneidmesser 17 aus dem Schneidgut herauszuziehen. Andererseits wirkt aber die Druckfeder 23 als Niederhalter. Sie hält den Abstreifertopf 18-2D niedergedrückt, so daß dadurch die gingen einwandfrei aus dem Schneidgut herausgezogen, das Schneidgut selbst durch das Niederhalten des Abstreifertopfes vollkommen von den Messerklingen abgestreift wird.
  • Erst wenn die Messerklingen 17 aus dem Schneidgut vollends heraus sind, wird eine Mitnahmefunktion des Abstreifertopfes durch die Messerklingen bewirkt und auch dieser wieder vom Schneidgut abgehoben soweit, bis daß der Abstreifertopf 18-20 an den Anschlagleisten 25 in der Gehäuseglocke anschlagen, womit die axiale Bewegung beendet wird.
  • Der Rückhub wird damit praktisch in zwei Phasen durchgeführt. In der ersten Phase werden die Schneidmesser 17 aus dem Schneidgut herausgezogen. Es wird dabei eine echte Abstreiffunktion erzielt. Die zweite Phase setzt dann ein, wenn die an den Messerunterkanten vorgesehenen Vorsprünge den Abstreifertopf mitnahmen, so daß schließlich die in Fig. 1 dargestellte Ausgangslage wieder erreicht wird.
  • Es versteht sich nicht zuletzt von selbst, daß die dargestellte und beschriebene Ausführung nur als praktisches Beispiel anzusehen ist. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen möglich. Dies bezieht sich insbesondere auf die konstruktive Gestaltung des Niederhalters, der auch abweichend von einem Druckfederglied durch andere mechanische Elemente gebildet sein könnte.
  • So wäre es ohne weiteres denkbar, daß ein spreizbares Hebelgestänge oder ein auf anderer Basis mechanisch spreizbares Element vorgesehen würde.
  • Auch könnte ein solches Spreizglied an anderer Stelle innerhalb des Mechanismus vorgesehen sein, wenn auch dann eine Niederhaltefunktion und damit eine echte Abstreiffunktion bewirkt würde.
  • Solche und ähnliche Lösungen werden jedoch als mit zur Erfindung gehörig angesehen, wenn es auch mit ihnen gelingt, dem Abstreifer erstmalig eine echte Abstreiffunktion zu übertragen.

Claims (12)

  1. Ansprüche:
    Schneidvorrichtung zum Zerkleinern von Gartenfrüchten, wie Obst, Gemüse, Kräuter od.dgl., sogenannter Zwiebelschneider, mit einer über das Schneidgut stülpbaren Gehäuseglocke, in welcher ein Mehrklingen-Schneidmesser vorgesehen ist, das an einer, mit einem von außen betätigbaren, rückstellfederbelasteten Druckstößel verbundenen Messerträger angeordnet ist, sowie mit einem, mit den Messerklingen zusammenwirkenden Abstreifer, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß dem Abstreifer (18) ein ihn wenigstens vorübergehend in Arbeitsrichtung belastender Niederhalter (23) zugeordnet ist.
  2. 2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (23) im Bereiche zwischen dem Messerträger (16) und dem Abstreifer (18) angeordnet ist.
  3. 3. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (23) als Spreizglied -Niederhalter ausgebildet ist.
  4. 4. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (23) als Druckfeder-Niederhalter ausgebildet ist.
  5. 5. Schneidvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Messerträger (16) und dem Abstreifer (18) lediglich eine einzige Druckfeder (23) allein angeordnet ist.
  6. 6. Schneidvorn.chtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (23) einenends am Messerträger (16) und andernends am Abstreifer (18) befestigt ist.
  7. 7. Schneidvorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (23) in mittiger Anordnung in Längsrichtung der Vorrichtung verlaufend zwischen zwei benachbarten Messerklingen (17) vorgesehen ist.
  8. 8. Schneidvorrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (23) als zylindri sche Spiralfeder ausgebildet und zwischen gegenüberliegenden, einander zugewandten Haltezapfen (21,22) sowohl des Messerträgers (16) als auch des Abstreifers (18) gehalten ist.
  9. 9. Schneidvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Halterung der Druckfeder (23) sowohl ein messerträgerunterseitiger als auch ein abstreiferoberseitiger Haltezapfen (21,22) je von entgegengesetzten Seiten her in je eine Endseite der Druckfeder eingreifen.
  10. 10. Schneidvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (23) in Aussparungen des Messerträgers (16) und des Abstreifers (18) eingesteckt gehalten ist.
  11. 11. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (18) als in Stützrichtung hin offener Abstreifertopf ausgebildet ist, dessen Umfangsrand (19) zum freien Stützende hin verjüngt ist.
  12. 12. Schneidvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfangsrand (19) des Abstreifertopfes (18) mehrere Stützfüße (20) bildet, deren Fußspitzen keilförmig verjüngt sind.
DE19732302331 1973-01-18 Schneidvorrichtung zum Zerkleinern von Gartenfrüchten, sogenannter Zwiebelschneider Expired DE2302331C3 (de)

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Publication Number Publication Date
DE2302331A1 true DE2302331A1 (de) 1974-07-25
DE2302331B2 DE2302331B2 (de) 1975-08-28
DE2302331C3 DE2302331C3 (de) 1976-05-06

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007009654A1 (de) * 2005-07-16 2007-01-25 Leifheit Ag Vorrichtung zum zerkleinern von lebensmitteln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007009654A1 (de) * 2005-07-16 2007-01-25 Leifheit Ag Vorrichtung zum zerkleinern von lebensmitteln

Also Published As

Publication number Publication date
DE2302331B2 (de) 1975-08-28

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