DE2301942A1 - Halterung fuer hydraulikzylinder - Google Patents
Halterung fuer hydraulikzylinderInfo
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- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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- E02F9/00—Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
- E02F9/20—Drives; Control devices
- E02F9/22—Hydraulic or pneumatic drives
- E02F9/2264—Arrangements or adaptations of elements for hydraulic drives
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Description
132373 .998PSL
2301942 Priorität: 20. Januar 1972, USA,
Pat.-Anm. 219,486
.Anmelder;
Caterpillar Tractor Co0
Peori'a, 111.» USA.
Halterung für Hydraulikzylinder
Viele im Forstbetrieb eingesetzte Arbeitsfahrzeuge, z.B. Langholzschlepper, weisen am vorderen Ende eine Schaufel
oder einen Schieber auf, die bzw· der unter anderem durch einen Hydraulikzylinder mit einem Trägerrahmen des Fahrzeugs
verbunden ist, um die Hebestellung des Schiebers gegenüber dem Fahrzeug einzustellen. Biegsame Hydraulikschläuche
erstrecken sich zwischen dem Trägerrahmen und dem Hydraulikzylinder, um von einer Pumpe auf dem Fahrzeug
aus dem Zylinder Hydraulikflüssigkeit zuzuführen.
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Die Schläuche sind mit ausreichender Lose angeordnet, um
Drehbewegungen des Zylinders um seine Schwenkanordnung während der Höheneinstellung des Schiebers aufzunehmen. Die
Schläuche, die sich zwischen Rahmen und Zylinder erstrecken, liegen gewöhnlich frei und sind deshalb während des Einsatzes
des Schleppers in Busch- und Unterholzbereichen besonders starken Beschädigungen unterworfen. Dadurch kommt
es häufig zu Störungen, die zu beträchtlichen Stilliegezeiten des Fahrzeugs führen, da die Schläuche repariert werden
müssen. Da ferner die Hydraulikzylinder den Schieber oder die Schaufel in der erhöhten Stellung abstützen, führt ein
Bruch eines Schlauches dazu, daß der Schieber unerwartet herabfällt. Das kann zu einem ernsthaften Unfall führen,
falls das Fahrzeug sich mit irgendeiner merklichen Geschindigkeit bewegt.
Es sind bereits Versuche bekannt, ein Schutzblech über den Schläuchen anzuordnen, die vom Rahmen zum Hydraulikzylinder
gehen. Diese Anordnungen lassen jedoch noch eine tebrächtliche
Schlauchlänge zwischen dem Schutz und dem Zylinder frei liegen.
Die Erfindung bezweckt deshalb, eine verbesserte Halterung zum Inordnen eines Hydraulikzylinders an einem Stützrahmen
zu schaffen.
Die Erfindung bezweckt weiter, eine Halterung zu schaffen,
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welche die Flüssigkeitsschläuche, welche sich zwischen dem Eahmen und dem Hydraulikzylinder erstrecken, voll umschließt
und schützt, so daß Schaden an diesen Schläuchen vermiede^ werden, die sonst bei Wald- oder Bauarbeiten durch Buschwerk,
Balken usw. verursacht werden können.
Nach der Erfindung ist zur Befestigung eines Hydraulikzylinders
an einem Stützrahmen eine Halterung vorgesehen, die ein starr am Rahmen "befestigtes Gehäuse aufweist und mit einer
Bohrung zur Aufnahme des Schwenkzapfens für einen Zylinder und mit einer im wesentlichen geschlossenen Kammer ausgebildet
ist, welche einen biegsamen Strömungsmittelschlauch aufnimmt, der sich von einem Durchgang im Eahmen nach außen
durch eine Öffnung in dem Gehäuse zum Hydraulikzylinder erstreckt,
wobei das Gehäuse den Strömungsmittelschlauch abschirmt und Schaden an dem Schlauch verhindert.
Weitere Vorzüge und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung und
den Zeichnungen, in denen die Erfindung ausführlich erläutert und dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Halterung,
die am Trägerrahmen eines für Forstzwecke, insbesondere als Langholzschlepper zu verwendenden Fahrzeugs
angeordnet ist,
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht der Halterung nach Fig. 1,
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht der Halterung nach Fig. 1,
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!ig. 3 eine Vorderansicht der Halterung nach Fig. 2, wobei
Teile des !Fahrzeugs im Schnitt gezeigt sind, und
Fig. 4· einen senkrechten Schnitt durch die Halterung entlang
der Linie IV - IV der Fig. 3·
Eine erfindungsgemäße halterung 10 ist in Fig. 1 im Zusammenhang
mit einem vierrädrigen Fahrzeug 11 dargestellt, Das Fahrzeug weist einen vorderen Trägerrahmen 12 mit einem Paar
seitlich auseinander liegender und in Längsrichtung sich erstreckender Kastenglieder 12 auf, die auf einer Vorderachse
14 angeordnet sind. Ein Paar starrer Röhren 16 und 17, siehe Fig. 3, erstreckt sich quer durch jedes Kastenglied hindurch
und sind einteilig mit diesem ausgebildet, wobei ihre Enden von dem Kastenglied nach außen vorspringen.
Ein Schieber 19 ist vorne vor dem Fahrzeug an den vorderen Enden eines Paares seitlich auseinanderliegender Stoßarme
angeordnet, von denen der eine Arm 21 dargestellt ist. Jeder Stoßarm ist mit seinem hinteren Ende schwenkfähig bei 22 mit
der Halterung 10 verbunden. Das Fahrzeug ist mit einem Paar erfindungsgemäßer Halterungen ausgestattet, wobei auf jeder
Seite des Fahrzeugs eine liegt.'
Die Stoßarme 21 werden durch ein Paar Hydraulikzylinder, von
denen der Zylinder 23 dargestellt ist, angehoben und gesenkt. Jeder Zylinder ist in senkrechter Ausrichtung über dem zugeordneten
Stoßarm angeordnet und dient dazu, die Höhenlage des
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Schiebers 19 einzustellen. Der Hydraulikzylinder ist mit der Halterung 10 und mit dem Schieber 19 durch Schwenkzapfen 24
und 26 schwenkfähig verbunden.
Jede Halterung 10, siehe Fig. 2-4·, ist durch Schweißung
oder dergleichen starr an dem zugehörigen Kastenglied 13 des Trägerrahmens 12 vor der Achse 14· befestigt. Die Halterung
ist als kastenartiger Teil ausgeführt, der aus mehreren, Platten hergestellt ist, die durch Schweißung oder dergleichen
zur Bildung eines einteiligen Gehäuses 27 aneinander befestigt sind, so daß eine hohle Kammer 28 gebildet wird.
Die Halterung hat einen gabelförmigen Vosprung 29 > der sich von der oberen vorderen Ecke der Halterung nach vorn erstreckt,
Zur Bildung einer Schwenkverbindung ist ein Bolzenauge 31 an
dem Vorsprung ausgebildet und nimmt den einen Schwenkbolzen 24 des Hydraulikzylinders 23 auf. Vom Boden der Halterung erstreckt
sich ein Vorsprung 32 nach unten. Ein Bolzen 22 für eine entsprechenden Stoßarm 21 ist starr an diesem Vorsprung
befestigt.
Jede Halterung 10 weist eine untere innere Seitenplatte 33 auf, die gegen das Kastenglied 13 stößt und mit einem Paar
Öffnungen 34, siehe Fig. 4, ausgebildet ist, die auf die Röhren 16 und 17 ausgerichtet sind, so daß die Rohren sich
in die Kamin er 28 des Gehäuses 27 hinein erstrecken. Eine obere innere Seitenplatte 36 ist mit ihrer Unterkante an der Oberkante
der Platte 33 befestigt. Eine äußere Deckplatte 37» cLe-
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ren unterer Abschnitt eine untere Wand 38 bildet, ist mit
Abstand nach außen von den Platten 33 und 36 angeordnet.
Die untere Wand ist nach unten und hinten stumpfwinklig abgebogen und endet in einer unteren Hinterkante 39>
Fig. 4. Eine Rückwand 4-1 ist zwischen den Innenplatten und der äußeren
Deckplatte angeordnet und hat eine Unterkante 42, die mit Abstand über der unteren Hinterkante 39 liegt und mit dieser
zusammenwirkt, um zwischen den Kanten eine Austritts Öffnung
43 zu schaffen, die benachbart zu den Öffnungen 34 und merklich
unter und hinter der Schwenkverbindung 31 liegt. Die
Rückwand setzt sich fort in einen nach vorn verlaufenden Teil, der eine obere Wand 44 bildet, zu der ein nach unten reichender
bogenförmiger Abschnitt 46 mit einer Unterkante 47 gehört. Eine Vorderwand 48 ist mit einer Oberkante 49 im Abstand von
der Kante 47 angeordnet, so daß eine Öffnung 50 zwischen den
Kanten benachbart und unter dem Vorsprung 29 und diametral entgegengesetzt zur Öffnung 43 gebildet wird.
Ein Paar biegsamer IPlüssigkeitsleitungen oder -schlauche 52
und 53 sind in der Kammer 28 des Gehäuses 27 angeordnet und erstrecken sich zwischen den Röhren 16 und 17, Fig. 3, und
dem Hydraulikzylinder 23, um diesem Hydraulikflüssigkeit zuzuführen bzw. von dem Zylinder abzuleiten· An dem einen Ende
Jedes Schlauches ist ein Schlauansatz 54 befestigt und mit
einer entsprechenden Röhre verbunden. Die Schläuche gehen vom Ansatz in einer bogenförmigen Windung nach oben und durch
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die Öffnung 50, wobei ihre entgegengesetzten Enden an Ansatzstücken
56 "befestigt sind, die mit der Unterseite des Hydraulikzylinders verbunden sind. Von den Ansatzstücken 56
ist das eine unmittelbar durch die am Zylinder angeordnete Halterung mit dem der Öffnung 50 zunächst liegenden Ende des
Zylinders verbunden, während die andere durch ein starres,
außen am Zylinder entlanggehendes Rohr mit dem anderen Ende des Zylinders verbunden ist.
Die Schlauchbögen weisen ausreichend Lose auf, um die Schwenkung des Hydraulikyzlinders aufzunehmen, die dieser um
seine Schwenkverbindung 24 mit der Halterung von der in ausgezogener Linie gezeichneten Lage in die strichpunktierte
gezeichnete Lage, siehe Mg. 4, ausführt. Die Öffnung 50 ist
so bemessen, daß sie ausreichend Spielraum für die Bewegung der Ansatzstücke bietet, wobei die Schläuche auch in der
Extrems teilung, siehe in ]fig. 4 die strichpunktierte Darstellung,
im wesentlichen geschützt bleiben. Es können allenfalls Tannennadeln und kleine Zweige in die Kammer gelangen.
Die abwärts gerichtete Streckungsbewegung der Schläuche während der Drehung des Hydraulikzylinders führt dazu, daß
derartige kleine Teilchen aus der Abgabeöffnung 43 ausgestoßen
werden, so daß die Kammer sich im wesentlichen selbst reinigt.
Mit der Erfindung wird eine verbesserte Halterung zur Befestigung eines Hydraulikyzlinders an einem Trägerrahmen geschaf-
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il* Wobei gleichzeitig die mit dem Hydraulikzylinder -verbundenen
Strömungsschläuche bö geschützt weiden» daß eine
Besöht&igung der Schläuche durch Buschwerk, löte» Balken
öder dergleichen vermieden wird. Die Bödenwand 38 der Haiteruiig
ist nach unten zu einer Materialabgabeöffnung 43
so geneigt, daß sie mit der Biegung der Schlauche Zusammenwirkt
und dafür sorgt, daß Regenwasser und lose Nadeln, Blätter öder dergleichen, die etwa in die Kammer 28 durch
die obere Öffnung eintreten, wieder herausfallen*
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Claims (7)
1. Halterung für die Anordnung eines Hydraulikzylinders -ah einem Rahmenteil eines Arbeitsfahrzeuges, das mindestens
einen, mit dem Hydraulikzylinder durch einen "biegsamen Schlauch verbundenen Anschluß für die Hydraulikflüssigkeit
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Rahmenteil (13) des Fahrzeuges (11) ein Hohlkörper
(27) starr befestigt ist, der eine Schwenkverbindung (31,24) zur Anordnung des Hydraulikzylinders (23)
und eine Kammer (28) aufweist, die mit einer öffnung (50)
eng benachbart zur Schwenkverbindung ausgebildet ist, wobei der Hydraulikschlauch (52) mit einem Ansatzstück
(54) an einen in der Kammer befindlichen Anschluß (16)
befestigt und das andere Ende des Hydraulikschlauches mit einem Ansatzstück (56) versehen ist, das durch die
Öffnung hindurchreicht und mit dem Hydraulikzylinder verbindet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (27) eine am Rahmen (13) befestigte
innere Platte (33) aufweist, die mit einer Bohrung (34)
zur Aufnahme des£Chlauchanschlusses (16) versehen ist,
und das mit Abstand und parallel zur Innenplatte eine äußere Deckplatte (37) angeordnet und mit der Innenplatte
durch seitlich sich ersteckende Wände (38,41,44, 48) starr verbunden ist.
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3· Einrichtung nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnung (50) zwischen der Oberkante (49) einer Seitenwand und der Vorderkante (4-7) einer Deckwand (44)
in der Nähe der Schwenkhalterung (31,24) des Zylinders (23) ausgebildet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß
eine zweite Öffnung (43) zwischen der hinteren Kante (39). der nach unten und hinten abfallenden Unterseitenwand (38)
und der Unterkante (42) der Hinterwand (41) entgegengesetzt zur ersten öffnung (50) ausgebildet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikzylinder (23) zwischen einer ersten und einer
zweiten Lage bewegbar und der Flüssigkeitsschlauch (52) in einem Bogen angeordnet ist, der sich in der ersten Lage
des Hydraulikzylinders nach oben wölbt und bei Bewegung des Zylinders in die zweite Lage streckt.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 -5» gekennzeichnet durch, eine
an einem unteren Ende (32) des Hohlkörpers (27) ausgebildete Schwenkverbindung (22).
7. Einrichtung, nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkverbindung (31,24) für den Hydraulikzylinder (23) an nach oben ragenden Ansätzen (29) der inneren
und äußeren Platte (33»37) ausgebildet ist und an der
zweiten Schwenkverbindung ein Stoßarm (21) für ein Erdbewegungswerkzeug (19) angeordnet ist.
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