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Entladevorrichtung,,insbesondere für selbst#atIle-#24,-" Motorschürfkübel
Die Erfindung bezieht ' sich auf eine Entladevorrichtungs insbesondere für
selbstladende Motorschürfkübelp mit einem zwischen den Seitenwänden des Schürfkübels
angeordneten, beispielsweise hydraulisch betätigbaren Schieber od.dgl.. Die mit
dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird in einer verbesserten Entladevorrichtung
gesehen, um vor allem Beschädigungen des Entladeschiebers od.dgl. und dessenI.Betätigungseinrichtung
zu vermeiden.
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Bei den bekannten Motorschürfkübeln ist der Raum hinter dem :#ntladeschieber
nicht abgedeckt, so daß beim Entleeren vielfach Erdreich über die obere Begrenzung
des Schieberaübertritt und in diesen Raum gelangi, in welchem die den Schieber betätigende
hydraulische Einrichtung angeordnet ist. Durch das von der Schieberoberkante herabfallende.Erdreich
wird die hydraulische Einrichtung beschädigt, wobei sich zwischen Schieber und rückwärtiger
Begrenzung des Schürfkübels Erdreich festsetzt-» so daß der Schieber nicht mehr
voll zurückgezogen werden-kann und sich somit infolge der auf ihn einwirkenden hydraulischen
Einrichtung verbiegt.
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Die.Aufgabe wird gemäß der Erfindung im.wesentlichen dadurch gelöstg
daß der Raum hinter der Arbeitsfläche des Entladeschiebers odbdgl. beim Entladen
abdeckbar ist. Auf diese Weise wird verhindert, daß über den Entladeschieber übertretendes
Erdreich in den hinter dem Schieber gelegenen, die hydraulische Schubvorrichtung
aufnehmenden Raum gelangt., so daß auch die den Schieber beaufschlagenaen, hydraulisch
betätigbaren Zylinder gegeschützt sind gen Beschädigungen durch herabfallendea Erdreich
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und der Entladeschieber gegen evtle Verbiegen geeichert ist.
Gemäß
der Erfindung ist vorgesehen., daß der Raum hinter der Arbeitsfläche des Entladeschiebers
od.dgl. mittels einer einenends an den Schieber angeschlossenen, anderenends sich
auf die obere Begrenzung des Schürfkübels abstützenden Platte od.dgl. abdeckbar
ist. Dies ist vorteilhaft, weil die Abdeckung des Raumes hinter dem Entladeschieber
mit einfachen Mitteln, wie beispielsweise einer Platte oder einem Abdecktuch, erreicht
wird, die so angeordnet sind, daß sie infolge ihrer Verbindung mit dem Schieber
seiner Bewegung folgen, so daß auf zusätzliche Betätigungsvor richtungen verzichtet
werden kann.
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Vorteilhaft ist die Platte od.dgl. mit laschen fest verbunden, die
an den Entladeschieber vertikal schwenkbar angeschlossen sind. Hierbei kann sich
die Platte stets auf die Begrenzung, beispielsweise auf die rückwärtige Begrenzung
des Schürfkübels abstützen, auch wenn die rückwärtige Begrenzung und die Verbindungsstelle
der Platte mit dem Entladeschieber nicht in gleicher horizontaler Ebene angeordnet
sind.
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Damit die Platte alles'über den Entladeschieber übertretende Erdreich
od.dgl. auffangen kann, weist sie an ihrer Verbindungsstelle mit dem Entladeschieber
annähernd die Breite des Schürfkübels aufg wobei ihre länge mindestens der Maximalverschiebung
des Entladeschiebers entspricht. Vorteilhaft stützt sich die Platte in einer Endstellung
des Entladeabhiebers auf einen gich an den Schürfkübel anschließenden hinteren Rahmenteil
ab. Dies hat den Vorteil, daß die Platte nicht-Störend In den freien Raum hinter
der rückwärtigen Begrenzung des Schürfkübels hineinsteht, da sie infolge ihres gelenkigen
Anschlusses an den Schieber-auf dem in der Regel leicht geneigt verlaufenden hinteren
Rahmenteil aufliegt. Erfindungsgemäß sind die rückwärtigen Enden der Platte mit
segmentartigen Auseparungen verseheng wodurch in der hinteren Endstellung ein ausreichender
Freiraum für die laufräder ge-
schaffen ist.
In'der nachfolgenden
Beschreibung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung-erläutert und in der Zeichnung
dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 den selbstladenden Motorschürfkübel in der
Seitenansicht, Fig. 2 die Draufsicht auf den rückwärtigen Teil des Schürfkübels,
Fig. 3 die Seitenansicht auf den rückwärtigen Teil des Schürfkübelse wobei
sich der Entladeschieber in*seiner rückwärtigen Endstellung befindet, Fig. 4 eine
ähnliche Darstellung wie Fig. 39
wobei jedoch der Entladeschieber in seiner
vorderen Endstellung dargestellt ist, Fig, 5 eine perspektivische Darstellung
des Anschlusses der erfindungsgemäßen Abdeckplatte an den Entladeschieber.
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In der Zeichnung ist ein selbstladender Schürfkübel 13 darge
stellt, der von einer Zugmaschine 10 gezogen wird und mit dieser über die
Deichsel 12 einer Schwanenhalsanhängung verbunden ist. Der Schürfkübel ist vorderseitig
offen, mit einem über eine Gelenkwelle 15 von der Zapfwelle der Zugmaschine
angetriebenen Blevator 14 sowie rechten und linken Seitenwänden 16 und
17 versehen, die innen an einer Bestandteil des Schürfkübelhauptrahmens bildenden
Rahmenkonstruktion 18 angeordnet sind. Zum Hauptrahmen gehört ferner ein
hinter den Seitenwänden angeordneter und ziqisehen diesen liegender rückwärtiger
Rahmenteil 19. Der Boden das Schürfkübels 13 besteht aus einem mit
den Seitenivänden 16, 17
verbundenen rückwärtigen Teil 20 und e-inem unter
dem rückwärti-
gen Teil verschieblichen vorderen Teil 21, wozu an den unteren
Kanten der Seitenwände Führungsachienen 22 angeordnet siA-idg in denen der vordere
Bodenteil 21 mittels Rollen 23 verschieblichgeführt
ist.
An den Seiten des rückwärtigen Rahmenteiles 19 sind mittels einer Radachse
27 1.aufräder 251 26 derart angeordnet, daß sie seitlich über die
Seitenwände 16, 17 nicht herausragen. Desweiteren weist der rückwärtige Rahmenteil
ein nach vorn gerichtetes Placheisen 28 auf, das mit einem vorderen, das
äußere vordere, obere Ende des Rahmenteiles 19 bildenden Querflansch 29 versehen
ist. Liit dem Flacheisen 28 ist eine zum rückwärtigen Ende gerichtete Platte
30 verbunden, die mit dem Flacheisen 28
einen oberen, schräg verlaufenden,
am vorderen, oberen Quer -flansch 29 endenden Deckel für den hinteren Rahmenteil
19 bildet. rahe dem rückwärtigen Ende des Schürfkübels 13 ist ein
annähernd vertikaler Entladeschieber 35 vorgesehen, der für seine Längsbewegung
in an den entsprechenden Seiten 16, 17 längs angeordneten FUhrungsschienen
36, 37 geführt ist und eine den hinteren Bodenteil 20 bestreichende untere
Kante 38 aufweist. Der Entladeschieber 35 hat die gleiche Breite wie
der Schürfkübel 13, so daß seine Seitenkanten an den Seitenwänden entlangstreichen,
jedoch die Seitenwände in vertikaler Richtung überragen, wobei der obere Teil als
Schutzschild dient, der verhindert, daß das aufgenommene Erdreich od.dgl. hinter
den Entladeschieber 35 fällt. Ferner sind an dem Entladeschieber als Verstärkung
dienende, im Querschnitt U-förmig ausgebildete Träger 39 angeordnet, die
beispielsweise mit ihren Schenkeln mit dem Entladeschieber verschweißt sind, Im
unteren Schieberbereich ist eine zum rückwärtigen Ende des Schürfkübels hin gerichtete
Strebe 40 angeschweißt, die anderenende mit dem vorderen Ende einer, einem am rückwärtigen
Rahmenteil 18 angeordneten Zylinder 42 zugehörigen Kolbenstange 41 verbunden
ist. Somit wird bei entsprechender Beaufschlagung des Zy-
linders bzw. dessen
Kolbens der Entladeschieber längs verschoben, so daß der hydraulische Zylinder 42,die
Kolbenstange 41 und die Strebe 40 als den Entladeschieber längs bewegende Teile
angesehen werden können. Gleichfalls sind unter dem Deckel 28, 29 des rückwärtigen
Rahmenteiles 19 Einrichtungen zum längebewegen des vorderen Bodenteiles 21
vorgesehene Diese bestehen aus
einem am rückwärtigen Ende des Rahmenteiles
angeordneten Zylinder 45, dessen Kolbenstange mit einem Hebel 46 gelenkig verbunden
ist, dessen unteres Ende einen weiteren Hebel 47 betätigen kann, der wiederum mit
seinem vorderen Ende am rückwärtigen Teil des vorderen Bodenteiles 21 angreift.
Somit wird bei beaufschlagtem Zylinder 45 der vordere Bodenteil verschoben.
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In der vorderen in Fig. 2 und 4 dargestellten Stellung des Entladeschiebers
35 sind normalerweibe viele Teile der den Entladeschieber bewegenden Vorrichtung
sowie der den vorderen Bodenteil 21 bewegenden Vorrichtung von oben freigelegt.
Um diese unerwünschte Öffnung abzudecken, ist an den zur Versteifung des Entladeschiebers
dienenden Trägern 39 eine Abdeckplatte 50 angeordnet, die eine derartige
Länge aufweist, daß sie sich in ihrer frontseitigen Stellung bis zu dem hinteren
Rahmenteil 19 erstreckt, wobei ihre Breite frontseitig etwa dem Abstand der
Seitenwände entsprichtt jedoch gegen ihr Ende hin schmaler wird, da die hinteren
Ecken, wie in Fig. 2 bei 56 und 57 dargestellt, ausgeschnitten sindy
um zu vermeideng daß die rlatte in ihrer hintersten Stellung mit den Laufrädern
kollidiert. Die Abdeckplatte ist mittels durch die im Querschnitt U-förmig ausgebildeten
Träger-39 hindurchgesteckter Bolzen 52 sowie an diesen gelenkig angreifenden,
mit der Abdeckplatte bei 55-verschweißten Laschen 53, 54 verbunden. Dementsprechend
kann die gesamte Abdeckplatte vertikal verschwenkt und während.ihrer nach vorne
gerichteten Bewegung den verschiedenen winkeligen Stellungen angepaßt werden. Grundsätzlich
ist die Abdeckplatte aus einem Placheisen gebildet uüd liegt auf der vordereng oberen
Kante 29 des hinteren Rahmenteiles 19 auf. Die Bolzen 52 sowie die
die Abdeckplatte trag#nden#La. sehen sind in solcher Höbe angeordnet, daß die Abdeckplatte
auf dem Deckel 289 30 aufliegt, wenn der Entladeschieber 35 in seiner
hintersten Stellung ist. Bei Vorwärtsbewegung des Entladeschiebers liegt die Abdeckplatte.auf
dem Querflansch 29 auf und deckt bei dervorderetenStellung des Schiebers
den Zwischenraum
zwischen dem Schieber und dem ##uerflansch
29 ab, wie es in Fig. 4 dargestellt ist. Die Platte 50 verhindert
somit, daß von dem Elevator 24 oder sonstwie über den Entladeschieber
35 geworfenes Erdreich od.dgl. in den Raum zwischen dem Entladeschieber und
dem Querflansch fällt.
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Am rückwärtigen Ende der Seitenwände sind zum Rahmen gehörende hochstehende
Träger 60 sowie Eckplatten 61 vorgesehen. Normalerweise liegen diese
Rahmenteile zwischen den Seitenwänden und somit hinter dem Entladeschieber
35. Fällt nun Erdreich in den zwischen den Hahmenteilen 60, 61 und
dem Entladeschieber entstehenden Raumg so setzt es sich zwischen diesen und dem
hinteren Teil des ächiebers fest. Wenn nun der Entladeschieber zurückgezogen wird,
kann es vorkommen, daß er infolge der großen Kolbenkräfte und infolge des sich zwischen
dem 3.atladeschieber und den Hahmenteilen befindlichen Erdreiches gekrümmt bzw.
verbogen wird. Um dies zu vermeiden, ist die Abdeckplatte 50 vorgesehen.