DE23852C - Schlagfeuerzeug mit Windschutz - Google Patents
Schlagfeuerzeug mit WindschutzInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/02—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
- F23Q2/04—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
- F23Q2/10—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with other friction member
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Das Schlagfeuerzeug dient hauptsächlich zum Anzünden von Cigarren im Freien bei stärkerem
Wind, bei welchem andere Feuerzeuge meist versagen, und zu schneller Beleuchtung von
Treppenhäusern und anderen Orten, wo ein momentanes Licht oft sehr erwünscht und nützlich
ist. Dasselbe besteht im wesentlichen aus zwei Metallgehäusen, welche sich in einander
schieben lassen und durch den Druck auf einen Knopf aus einander springen, wobei sich ein
Licht im Innern entzündet, welches auch bei ganz stürmischem Wetter ruhig fortbrennt.
Fig. ι zeigt das Innere einer solchen Zündbüchse
im Aufrifs und in aufgesprungener Stellung.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach a-b der
Fig· ι,
Fig. 3 ein Horizontalschnitt nach c-d der Fig. i.
In Fig. 4 ist die Lage der inneren Theile bei in einander geschobener Stellung gezeichnet.
Fig. s ist der Querschnitt nach e -f der Fig- 4,
Fig. 6 der Horizontalschnitt nach g-h der Fig. 4,
Fig. 7 das Innere eines ähnlichen Exprefszünders in aufgesprungener Stellung, wobei
jedoch alle beweglichen Theile im Untertheil B angebracht sind,
Fig. 8 der Querschnitt davon nach a-b der Fig- 7,
Fig. 9 der Horizontalschnitt nach c-d der Fig· 7,
Fig. 10 das Innere dieses Exprefszünders bei in einander geschobener Stellung,
Fig. 11 der Querschnitt davon nach e-f der
Fig. 10,
Fig. 12 der Horizontalschnitt nach g-h der
Fig. 10.
Im Untertheil B der Zündbüchse sind zwei in aufrechtstehenden Cylindern bewegliche Spiralfedern
C C angebracht, auf welche zwei im Obertheil A befestigte Stifte D D mittelst
kleiner, am unteren Ende derselben befindlicher Scheiben i i beim Ineinanderschieben beider
Theile drücken, Fig. 1 und 4. Das Zündband P ist mit der cylindrischen Kapsel N, welche
seitlich einen Schlitz hat, auf den festen Zapfen k mittelst einer kleinen Metallrolle aufgesteckt
und rollt sich von da durch einen Schlitz nach oben an der Feder E entlang ab.
Letztere hat in dem Halter F ihre Führung und ihren Anschlag zum Festhalten des Zündbandes,
welches durch das an der Feder E gelagerte Rädchen J beim jedesmaligen Ineinanderschieben
der Zündbüchse um eine bestimmte Länge weiter nach oben transportirt wird. Das Zündband besteht aus Papier oder
einem anderen leicht brennbaren Material und hat auf der der Rolle H zugekehrten Seite in
gleichmäfsigen Abständen kleine Pillen von sogenannter schwedischer Zündmasse, welche sich
an der Reibfläche 0 der Rolle H beim Aufspringen der Zündbüchse entzünden, wodurch
das vorher nach rechts geschobene Licht M in Brand gesteckt wird.
Letzteres steht aufrecht in der Zündbüchse und hat unten einen Knopf p, welcher in einem
Schlitz im Boden derselben geführt wird; hierdurch ist man in den Stand gesetzt,, mit einer
Hand sowohl den Knopf m der Feder L zu
bedienen, als auch das Licht M mit Leichtigkeit
nach rechts oder links zu rücken, Fig. i, 3, 4 und 6.
Die Rolle H ist in einem Doppelarm an der im Obertheil A der Zündbüchse befestigten
Feder G gelagert und hat einestheils zwei Zähne, welche in der tiefsten Stellung beim
Zusammenschieben von A in B, Fig. 4, das Rädchen J so drehen, dafs das Zündband P nach
oben geschoben wird, anderenteils einen Anschlag, womit es sich bei dieser Stellung fest
an die Feder G anlegt.
Zur Sicherung des Rädchens J gegen das Rückwärtslaufen beim Auseinanderspringen der
beiden Theile A und B ist die in J greifende Feder / angebracht und an der gröfseren Feder E
befestigt. Diejenige Seite des Anschlages an der Rolle H, welche beim Aufspringen der
Büchse vertical zu stehen kommt, ist mit der Reibfläche 0 versehen, welche das Zündband P
entzündet.
Zur richtigen Einstellung des Rädchens J zur Rolle H beim Niedergang des Obertheiles A
ist an diesem noch der Zapfen K befestigt, welcher so geformt und gestellt ist, dafs er
das nach rechts gebogene obere Ende der Feder E, sowie diese selbst so weit zur Seite
schiebt, dafs die Zähne von J und H zum Eingriff kommen.
Um die verticale Stellung der Reibfläche 0 an der Rolle H beim Aufspringen von A zu
sichern, ist das untere Ende der Feder G nach rechts umgebogen und legen sich hierbei die
zwei Zähne von H an das freie Ende dieser Umbiegung, Fig. 1.
Gelangt der Obertheil A in seine tiefste Stellung, Fig. 4 und 5, so wird derselbe durch die
einen kleinen Haken η bildende Feder L so lange festgehalten, bis ein Druck auf den
Knopf m, Fig. 4, erfolgt; η umfafst dabei den unteren umgebogenen Rand von A, Fig. 5.
Zur bequemen Bedienung des Lichtes M, auf welchem beliebiges OeI gebrannt werden,
oder welches auch aus Wachs, Stearin etc. hergestellt sein kann, sowie auch zur Erneuerung
des Zündbandes ist am Untertlieil B die Thür Q angebracht und in einfacher Weise verschliefsbar
gemacht, wie aus Fig. 1, 2, 4 und 5 ersichtlich ist. Aufserdem lassen sich A und B leicht
auseinandernehmen.
Zum Anzünden der Cigarre befindet sich im Obertheil A ein Loch O, diesem gegenüber zu
Beleuchtungszwecken eine Glas- oder Glimmerscheibe S, und zur Abführung des Rauches
sind in der Decke von A noch mehrere kleine Löcher angebracht, welche gleichzeitig auch die
Luftcirculation bewirken.
Bei dem in Fig. 7, 8, 9, 10, 11 und 12 gezeichneten
Exprefszünder kommen die Feder G, die Rolle H und der Zapfen K in Fortfall,
aufserdem ist das Licht E nicht verschiebbar, sondern steht fest an seiner Stelle dicht an
der Schiene F, welche an ihrem oberen Ende ein konisches Loch hat, durch welches das vom
Hammer des Winkelhebels G beim Aufspringen dieses Exprefszünders erzeugte Feuer des Zündbandes
P nach dem Docht des Lichtes E springt, Fig. 7 und 10.
Das zum Transportiren des Zündbandes dienende Rädchen H wird durch die kleine
Feder L, welche am horizontalen Arm des Winkelhebels G befestigt ist, beim Zusammenschieben
dieses Exprefszünders jedesmal um so viel herumgedreht, als die Entfernung von einem
Zündfleck des Bandes P zum anderen beträgt, Fig. 7 und 10.
Der an seinem Ende etwas schmalere und gebogene horizontale Arm von G1 geht durch
Längsschlitze des linksseitigen Federgehäuses D, Fig. 7, 9, 10 und 11, und wird beim Zusammenschieben
dieses Exprefszünders durch die Spiralfeder im Gehäuse D so weit heruntergedrückt,
als zum kräftigen Aufschlagen des Schlagbolzens oder Hammers am verticalen Arm von G zur Entzündung der Zündpille nöthig
ist, Fig. 10.
Die Achsen des Rades H sowie die des Winkelhebels G sind beide in ein und demselben
Doppelarm N gelagert, welcher seinerseits an der verticalen Schiene F befestigt ist.
Um das Rückwärtsgehen des genannten Rades H beim Aufspringen dieses Exprefszünders
zu verhindern, ist oberhalb desselben die kleine Feder O seitlich an der Schiene F befestigt,
welche als Gesperre für dasselbe dient, Fig. 7 und 10.
Die mit einem kleinen Haken und mit einem Knopf zum Aufdrücken versehene Feder K,
Fig. 7, 8, 10 und 11, dient, wie beim erst beschriebenen
Feuerzeug, zum Festhalten des Obertheiles A im Untertheil B bei zusammengeschobener
Stellung, Fig. 10 und 11.
Bei diesem Exprefszürider im Obertheil A ist noch eine mit einem gröfseren Loch versehene
horizontale Scheidewand Q angebracht, wodurch der in die oberen kleineren Löcher / / / eintretende
Wind gebrochen und abgelenkt wird. An dieser Scheidewand Q sind auch die Stifte C C befestigt, welche auf die Spiralfedern
in den Hülsen DD drücken.
Die Thür K nimmt bei diesem Feuerzeug fast die Hälfte des Untertheiles B ein, um an
die inneren Theile besser herankommen zu können, z. B. bei Reparaturen, Erneuerung des
Lichtes E oder der Zündrolle J. Das Gehäuse der letzteren ist zweitheilig und wird mittelst
der Winkel ί j und der an der Bodenplatte des Untertheiles B befestigten Winkel /1 fest aufgesteckt
und kann somit bei Erneuerung des Zündbandes leicht herausgenommen werden.
Claims (1)
- Patenτ-AnsPRUch:Ein Schlagfeuerzeug, wesentlich charakterisirt: a) durch die Benutzung zweier in einander verschiebbaren Hülsen A B, die durch zwei oder mehrere Spiralfedern C C immer das Bestreben haben, aus einander zu springen, in welchem Falle die Anzündung des Lichtes M durch ein intermittirend mit Zündmasse versehenes brennbares Band P erfolgt, und wobei das Zündband P durch einen Mechanismus, bestehend aus Rolle H mit Reibfläche o, Rädchen J, welches mit der partiellen Verzahnung der Rolle H in Eingriff kommt, beim Auseinanderspringen der Theile A B entzündet und beim Zusammendrücken derselben nach oben transportirt wird, generell in der Zusammenstellung, wie in Fig. ι bis 6 dargestellt;
b) durch Benutzung der unter a) genannten Hülsen A B auf solche Weise, dafs zur Vermehrung der Sturmsicherheit eine zweite Deckplatte Q in der oberen Hülse A angeordnet ist, und dafs ferner sämmtliche Bewegungsmechanismen im Untertheil B liegen, und wobei diese letzteren aus einem, mit Hammer oder Schlagbolzen versehenen Winkelhebel G, dem Federrädchen H, Sperrfeder O und Licht E bestehen, in der generellen Anordnung, wie in Fig. 7 bis 12 erläutert.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE23852C true DE23852C (de) |
Family
ID=300383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT23852D Active DE23852C (de) | Schlagfeuerzeug mit Windschutz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE23852C (de) |
-
0
- DE DENDAT23852D patent/DE23852C/de active Active
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