DE2365731C3 - Vorschubapparat - Google Patents
VorschubapparatInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D43/00—Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
- B21D43/02—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
- B21D43/04—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
- B21D43/10—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by grippers
- B21D43/11—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by grippers for feeding sheet or strip material
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description
Die Erfindung betrifft einen Vorschubapparat zum Zuführen von draht- oder bandförmigem Material für
Exzenterpressen mit in öffnungs- und Schließungsstellung steuerbaren Zangen, wobei das Material durch eine
Haltezange in Verbindung mit einer gegenphasig gesteuerten, linear verschiebbaren Bringerzange abschnittsweise
einstellbar vorgeschoben wird, und bei dem zum Antrieb der Bringerzange ein Kurbeltrieb
vorgesehen ist, dessen Drehachse senkrecht zur Bewegungsrichtung der Bringerzange liegt und dessen
Antriebswelle über einen in seiner Exzentrizität gegenüber der Drehachse verstellbaren Kurbelzapfen
an der Bringerzange angreift und bei dem ferner eine Steuerwelle ein Fühningselement der verschiebbaren
Bringerzange bildet.
Vorschubapparate mit diesen Merkmalen gehören zum Stande der Technik. Da jedoch bei den bekannten
Ausführungen zwei Steuerwellen, welche beidseitig die Längsführung der verschiebbaren Bringerzange bilden,
in Verbindung mit zugeordneten Schließhebeln benutzt werden, ergeben sich Schwierigkeiten bei einer
Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine wegen der auftretenden Massenkräfte.
Die Erfindung geht von der Aufgabenstellung aus, die ίο Längsführung der verschiebbaren Bringerzange zu
vereinfachen und die zur Steuerbewegung des bewegbaren Zangenteils vorhandenen Bauteile zu verringern,
wodurch eine entsprechende Verminderung der Massenkräfte eintritt. Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe
dadurch gelöst, daß der senkrecht zur Materialdurchlaufrichtung bewegbare Zangenteil der Bringerzange
auf deren Unterseite liegt, daß der bei der Spannbewegung feststehende obere Zangenteil die Laufflächen der
Längsführung aufweist, daß ferner zum Antrieb des bewegbaren Zangenteils nur ein Schließhebel vorgesehen
ist, welcher in Abhängigkeit von der Stellung einer zugeordneten Steuerwelle den bewegbaren Zangenteil
gegen Federvorspannung mindestens einer Öffnungsfeder verschiebt, und daß als Führungselemente der
Längsführung der Bringerzange neben der Steuerwelle eine drehfeste Führungsstange vorgesehen ist.
Durch die Anwendung des einseitig liegenden Schließhebeh in Verbindung mit nur einer als
Längsführung dienenden Steuerwelle lassen sich die Massenkräfte der verschiebbaren Bringerzange bzw.
ihres Steuerantriebs wesentlich verringern. Dies ermöglicht eine erhebliche Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit
des Vorschubapparates, welcher nunmehr auch mit schnellaufenden Exzenterpressen gekoppelt werden
kann.
Ein weiterer Vorteil kann gegebenenfalls dadurch erreicht werden, daß die Steuerwelle als Keilwelle
ausgebildet ist, daß ein zur Steuerung des senkrecht zur Materialdurchlaufrichtung bewegbaren Zangenteils der
Bringerzange vorgesehener Steuernocken der Bringerzange verschiebbar drehfest auf der Keilwelle
gelagert ist, und daß die Lagerung eine Kugellagerung ist. Durch diese Ausbildung ergibt sich eine besonders
einfache, konstruktive Gestaltung.
Es kann ferner vorteilhaft sein, die Kugellagerung in Form von geschlossenen Kugelbändern auszubilden,
welche in Führungsausnehmungen derart angeordnet sind, daß sie jeweils eine vordere tragerde Kugelreihe
gegenüber den Gleitflächen auf den Keilen der Keilwelle und eine hintere, nichttragende Kugelreihe in
den Führungsausnehmungen bilden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es
zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Kurbeltrieb eines Vorschubapparates,
Fig. 2 eine Ansicht des in Fig. 1 dargestellten Kurbeltriebs mit Blickrichtung parallel zur Verschieberichtung
der Bringerzange.
In Fig. 1 und 2 ist ein Kurbelkopf 1 dargestellt, welcher einen radial verstellbaren Kurbelkopfschieber 2
aufweist, der mit Hilfe einer Einstellspindel 3 verschiebbar ist. Der Kurbelkopfschieber 2 trägt einen Kurbelzapfen
4, der in einen rührungsteil 7 eingreift, wobei die f>5 Lagerung des Kurbelziipfens 4 im Pührungsteil 7 aus
Rollenlagern 5,6 besteht.
Der Führungsteil 7 übergreift mit einer offenen Ausnehmung 8 einen oberen Zangenteil 9 der
verschiebbaren Bringerzange 10. Dabei weist der obere Zangenteil 9 beidseitig Laufflächen 11, 12 für als
Lagerelement dienende Rollenbänder 13, 14 auf. Diese Rollenbänder 13, 14 ermöglichen einen Rollenumlauf
zwischen einer jeweils vorne, gegenüber <ien Laufflächen U, 12 des oberen Zangenteils 9 liegenden,
tragenden Rollenreihen 15, 16 und einer zugeordneten, nichttragenden hinteren Rollenreihe 17,18.
Die Zangenschließbewegung führt ein gegenüber dem Zangenoberteil 9 hängend angeordneter Zangenunterteil
IS aus. Dieser Zangenunterteil 19 ist an vertikalen Führungsbolzen 20,21 verschiebbar gelagert
und steht unter der Einwirkung von öffnungsfedern 22, 23, welche den unteren Zangenieil 19 vom oberen
Zangenteil 9 abzuheben suchen.
Beim Schließvorgang drückt ein in einem einseitig schwenkbar angeordneten Schließhebel 24 federelastisch
gelagertes Druckstück 25 gegen den unteren Zaiigenteil 19. Die federelastische Lagerung des
Druckstückes 25 besteht aus Tellerfedern 26.
Zur Steuerung der Bewegung des Schließhebels 24 ist eine Rolle 27 vorgesehen, die am äußeren Umfang eines
Steuernockens 28 anliegt und von dessen Steuerkurve geführt wird. Der Steuernocken 28 ist mit der
Bringerzange 10 längsverschiebbar und befindet sich in drehfester Verbindung mit einer Keilwelle 29.
Die Bringerzange 11 ist an ihrer einen Seite auf einer
Steuerwelle in Form der Keilwelle 29 mit Hi: e von spielfreien Kugelhülsen 30 längsverschiebbar gelagert,
in denen jeweils eine tragende Reihe von Kugeln einer tragenden Fläche des Keilprofils zugeordnet ist. Dabei
ist, wie im Falle der Lagerung des oberen Zangenteils 9, jeweils eine tragende Kugelreihe 31 gegenüber den
Gleitflächen der Keilwelle 29 vorgesehen. Die tragende Kugelreihe 31 geht endlos in eine nichttragende
Kugelreihe 32 über, die in entsprechenden Führungsausnehmungen der Kugelhülse 30 liegt. Die Kugelreihen
liegen dabei in Kugelhülsen, welche einen zylindrischen Mantel aufweisen. Dieser umgibt die Keilwelle 29 und
ist drehfest in Aussparungen des Steuernockens 28 untergebracht, wobei die Anzahl der umlaufenden
Kugelreihen der Zahl der Keile der Keilwelle 29 entspricht.
Als Längslagerung für die andere Seite der verschiebbaren Bringerzange 10 ist eine Führungsstange 33
vorgesehen, die in eine augenförmige Ausformung 35 in einem Ansatzteil 34 des oberen Zangenteils 9 eingreift.
Die Auslösung des öffnungs- und Schließvorganges der Bringerzange 10 erfolgt durch Verdrehen der
Keilwelle 29 als Steuerwelle, deren Drehantrieb in entsprechender, in der Zeichnung nicht dargestellter
Weise mit der Arbeitsmaschine, beispielsweise mit einer Exzenterpresse, gekuppelt ist.
Die Einstellung der Vorschublänge des zwischen dem
Die Einstellung der Vorschublänge des zwischen dem
5 oberen Zangenteil 9 und dem unteren Zangenteil 19 vorgeschobenen draht- oder bandförmigen Materials
erfolgt mit Hilfe einer Meßuhr 37, welche den jeweils eingestellten Abstand des Kurbelzapfens 4 von der
Kurbeldrehachse 36 (Fig. 1) bestimmt Das Doppelte
ίο dieses gemessenen Abstandes ist die eingestellte
Vorschublänge. Die Einstellung ist dabei in jeder Stellung des Kurbeltriebs sehr genau möglich, ohne daß
ein zusätzliches Justieren während des Betriebes der Maschine nötig wird. Wird am Kurbelkopf 1 eine
Meßuhr 37 montiert, die — wie angegeben — den Abstand des Kurbelzapfens 4 von der Kurbeldrehachse
36 mißt, so ist bei entsprechender Skalenteilung eine unmittelbare Ablesung des eingestellten Vorschubschrittes
möglich. Dies ergibt eine zusätzliche Erleichte-
2c rung der Bedienung.
Bezugsziffern
1 Kurbelkopf
2 Kurbelkopfschieber 3 Einstellspindel
4 Kurbelzapfen
5,6 Rollenlager
7 Führungsteil
8 Ausnehmung
9 Zangenteil
9 Zangenteil
IO Bringerzange
11,12 Laufflächen
13,14 Rollenbänder
15,16,17,18 Rollenreihen
15,16,17,18 Rollenreihen
19 Zangenunterteil
20,21 Führungsbolzen
22,23 öffnungsfedern
24 Schließhebel
25 Druckstück
26 Tellerfeder
26 Tellerfeder
27 Rolle
28 Steuernocken
29 Keilwelle
30 Kugelhülse
31,32 Kugelreihen
31,32 Kugelreihen
33 Führungsstange
34 Ansatzteil
35 Ausformung
36 Kurbelwellendrehachse 37 Meßuhr
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorschubapparat zum Zuführen von draht- oder bandförmigem Material für Exzenterpressen mit in
öffnungs- und Schließungsstellung steuerbaren Zangen, wobei das Material durch eine Haltezange
in Verbindung mit einer gegenphasig gesteuerten, linear verschiebbaren Bringerzange abschnittsweise
einstellbar vorgeschoben wird und bei dem zum Antrieb der Bringerzange ein Kurbeltrieb vorgesehen
ist, dessen Drehachse senkrecht zur Bewegungsrichtung der Bringerzange liegt und dessen Antriebswelle
über einen in seiner Exzentrizität gegenüber der Drehachse verstellbaren Kurbelzapfen
an der Bringerzange angreift und bei dem ferner eine Steuerwelle ein Führungselement der verschiebbaren
Bringerzange bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht zur Materialdurchlaufrichtung
bewegbare Zangenteil (19) der Bringerzange (10) auf deren Unterseite liegt, und
daß der bei der Spannbewegung feststehende obere Zangenteil (9) die Laufflächen (11,12) der Längsführung
(7) aufweist, daß zum Antrieb des bewegbaren Zangenteils (19) nur ein Schiießhebel (24) vorgesehen
ist, welcher in Abhängigkeit von der Stellung einer Steuerwelle den bewegbaren Zangenteil (19)
gegen Federvorspannung mindestens einer öffnungsfeder (22, 23) verschiebt, und daß als
Führungselemente der Längsführung der Bringerzange (10) neben der Steuerwelle eine drehfeste
Führungsstange (33) vorgesehen ist.
2. Vorschubapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwelle als Keilwelle
(29) ausgebildet ist, daß ein zur Steuerung des senkrecht zur Materialdurchlaufrichtung bewegbaren
Zangenteils (19) der Bringerzange (10) vorgesehener Steuernocken (28) der Bringerzange (10)
verschiebbar drehfest auf der Ke;!welle (29) gelagert
ist, und daß die Lagerung eine Kugellagerung (30) ist.
3. Vorschubapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugellagerung (30) in Form
von geschlossenen Kugelbändern ausgebildet ist, welche in Führungsausnehmungen derart angeordnet
sind, daß sie jeweils eine vordere tragende Kugelreihe (31) gegenüber den Gleitflächen auf den
Keilen der Keilwelle (29) und eine hintere nichttragende Kugelreihe (32) in den Führungsausnehmungen
bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732365731 DE2365731C3 (de) | 1973-11-10 | 1973-11-10 | Vorschubapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732365731 DE2365731C3 (de) | 1973-11-10 | 1973-11-10 | Vorschubapparat |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2365731A1 DE2365731A1 (de) | 1976-05-20 |
| DE2365731B2 DE2365731B2 (de) | 1977-10-13 |
| DE2365731C3 true DE2365731C3 (de) | 1978-06-08 |
Family
ID=5902478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732365731 Expired DE2365731C3 (de) | 1973-11-10 | 1973-11-10 | Vorschubapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2365731C3 (de) |
-
1973
- 1973-11-10 DE DE19732365731 patent/DE2365731C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2365731A1 (de) | 1976-05-20 |
| DE2365731B2 (de) | 1977-10-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| BGA | New person/name/address of the applicant | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |