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DE2261848C2 - - Google Patents

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Publication number
DE2261848C2
DE2261848C2 DE19722261848 DE2261848A DE2261848C2 DE 2261848 C2 DE2261848 C2 DE 2261848C2 DE 19722261848 DE19722261848 DE 19722261848 DE 2261848 A DE2261848 A DE 2261848A DE 2261848 C2 DE2261848 C2 DE 2261848C2
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DE
Germany
Prior art keywords
embossing
roller
embossing roller
rollers
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19722261848
Other languages
English (en)
Other versions
DE2261848B1 (de
Inventor
John Covinton Va. Deligt (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westvaco Corp
Original Assignee
Westvaco Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westvaco Corp filed Critical Westvaco Corp
Priority to DE19722261848 priority Critical patent/DE2261848B1/de
Publication of DE2261848B1 publication Critical patent/DE2261848B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2261848C2 publication Critical patent/DE2261848C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/07Embossing, i.e. producing impressions formed by locally deep-drawing, e.g. using rolls provided with complementary profiles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F2201/00Mechanical deformation of paper or cardboard without removing material
    • B31F2201/07Embossing
    • B31F2201/0707Embossing by tools working continuously
    • B31F2201/0715The tools being rollers
    • B31F2201/0723Characteristics of the rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31F2201/07Embossing
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    • B31F2201/0715The tools being rollers
    • B31F2201/0753Roller supporting, positioning, driving means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F2201/00Mechanical deformation of paper or cardboard without removing material
    • B31F2201/07Embossing
    • B31F2201/0771Other aspects of the embossing operations
    • B31F2201/0776Exchanging embossing tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Prägevorrichtung mit einem Paar zylindrischer Andruckwalzen, die mit parallel zueinander verlaufenden Drehachsen in Lagervorrichtungen angeordnet sind, und mit einer zylindrischen Prägewalze, die lagerungsfrei zwischen den Andruckwalzen und achsparallel zn diesen positionierbar ist.
Eine derartige Vorrichtung wird in der deutschen Patentschrift 1 06« 657 beschrieben. Wegen der lagerungsfreien Halterung der Prägewalze zwischen Andruckwalzen ist zwar grundsätzlich die Austauschbarkeit der Prägewalze gegeben, doch kann bei dieser bekannten Vorrichtung der Durchmesser der einzclnen Prägewalzen nicht verändert werden. Darüber hinaus ist der Austausch der Prägewalzen trotz der lagerungsfreien Halterung nach wie vor mit einem relativ großen Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden. In erster Linie dient daher die bekannte Vorrichtung nicht zum Prägen, sondern zum Abquetschen der Feuchtigkeit von Textilien.
Das Prägen von kontinuierlichem Material, wie beispielsweise von Papierbahnen, erfordert demgegenüber oftmals die Verwendung unterschiedlicher P.ügemuster, um ein Produkt mit verschiedenartiger Strukturierung zu erhalten. Jedem einzuprägenden Muster ist eine gesonderte Prägewalze zugeordnet. Dabei sind die Durchmesser der einzelnen Walzen häufig nicht gleich, sondern zeigen entsprechend den unterschiedlichen Wiederholungslängen der einzelnen Prägemuster unter Umständen große Abweichungen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Gattung derart zu verbessern, daß unterschiedliche Prägewalzen mit verschiedenen Durchmessern verwendet werden können. Dabei sollen stets optimale Walzenspaltdrücke eingehalten werden. Des weiteren sollen die unterschiedlichen Prägewalzen mit einem Minimum an Arbeits- und Zeitaufwand au .._x:<:uschi werden können.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Zielsetzung ist gekennzeichnet durch eine die Prägewalze in Rollberührung mit den Andruckwalzen bringende Anpreßvorrichtung, die an ihrem der Prägewalze zugewandten Ende mit Rollelementen versehen ist; ferner durch eine Widerlagereinrichtung zur justierbaren Begrenzung der Beweg ing der auseinanderbewegbaren, auf Trageinrichtungen angeordneten Lagervorrichtungen derart, daß der Abstand der Achsen der Andruckwalzen gerinüer ist, als die Summe aus den Radien der Andruckwalzen und dem Durchmesser der Prägewalze.
Dabei ist eine von der Prägewalze weg bewegbare, auf einer Trageinrichtung angeordnete Lagervorrichtung für eine Andruckwalze aus der deutschen Patentanmeldung D38S2 54 d 1/01 grundsätzlich bekannt.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist der Anpreßvorrichlung ein Magazin füi eine Vielzahl von Prägewalzen unterschiedlichen Durchmessers zugeordnet und weist die Widerlagereinrichtung verschiedene, auf unterschiedliche Durchmesser einstellbare Anschlagmittel und die Anpreßvorrichtung Führungen zum Plazieren der jeweils ausgewählten Prägewalze in einer zu den Andruckwalzcn ausgerichteten Lage auf. Dabei können die Anschlagmittel eine revolverkopfartige Einrichtung mit einer Vielzahl von Sülzen von Anschlagelementcn umfassen, wobei jeder Satz Anschlagelemente für eine Prägewalze mit bestimmtem Durchmesser kalibriert ist. Das erwähnte Magazin kann einen relativ zu den Andruckwaizen bewegbaren Schlitten aufweisen.
Die Vorrichtung erlaubt somit die Verwendung sehr ungleicher Prägewalzen. Der Schlitten zum Halten einer Vielzahl von Prägewalzen ermöglicht es, daß die durch den Schlitten gehaltenen Prägewalzen vom Schlitten zwischen die beiden Andruckwalzen bewegt werden können. Die Andruckwalzcn stehen dabei unter Vorspannung, so daß, sobald sich das System im Ruhezustand befindet, die Andruckwalzen zueinander in Richtung auf eine zentrale Stelle, unmittelbar über der Anpreßvorrichtung, gedruckt werden. Der Schlitten zum Halten der Prägewalzen kann relativ zur Anpressvorrichtung verschoben werden, so daß eine bestimmte Prägewalze exakt nahe der Anpreßvorrichtung und den Andruckwalzen zu liegen kommt. Die Anpreßvorrichtung wird dann zum Anheben und nachfolgenden Eindrücken der ausgewählten Prägewalze zwischen die beiden Andruck-
walzen betätigt. Sobald sich clic bestimmte Prägewalze zwischen den beiden Andruckwalzen befindet, sich diese voneinander weg, bis sie gegen
weise mil einem 3.2 mm dicker Folienüberzug aus Polyurethan einer Shorehärte von 90 bis 95 versehen. Dieser Überzug bildet eine nachgiebige Walzen-
Fig. 10 eine schematische Darstellung eines Hydrauliksystems zum Abstützen einer Prägewalze
ucwcgcii aii-ij uicsu vuiiciiiuMuci weg, Mts ate gv.gwi> wanrenet oes rragcDeincoes,
die entsprechenden Anschlagelemente anstoßen. Die Fig. U eine weitere Ausführungsform üer trtin-
Anschlagelemente werden vorzugsweise so einge- 5 dung zum Halten einer Prägewalze wahrend des rrastellt, daß der maximale Abstand der Andruckwalzen gebetriebes,
nur geringfügig kleiner ist als der Durchmesser der be- Fig. 12 eine schematische Darstellung zur vertreffenden Prägewalze. Auf diese Weise liegt die Prä- deutlichung des Verhältnisses, zwischen der der Prägewalze so tief wie möglich zwischen den Andruck- gewalze zugeführten und der sich im Walzenspalt erwalzen, ohne daß sie durch den Totpunkt hindurch- io gebenden Kiäfte und .
gedrückt wird. Es versteht sich natürlich, daß die Fig. 13 eine schematische Darstellung einer weite-
Ansehlagelemente auch so eingestellt werden kön- ren Ausführungsform der Erfindung, bei der zwei nen, daß der Abstand zwischen den Andruckwalzen Werkstückbahnen gleichzeitig geprägr werden konwesentlich kleiner ist als der Durchmesser der betref- nen.
fenden Prägewalze. 15 Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
Auf diese Weise wird zwischen den Prägewalzen wird an Hand der Zeichnung nachfolgend beschne- und wenigstens einer der beiden Andruckwalzen ein ben. Wie am besten aus den Fig. 1 und2 hervorgeht, Walzenspalt gebildet, in dem auf Grund der Geome- trägt ein Rahmen 10 ein Paar Andruckwalzen, von Irie des Systems relativ hohe Prägedrücke entstehen. denen die eine 12 angetrieben und die andere 14 frei obschon von der Anpreßvorrichtung selbst nur ver- 20 lauft.
gleichsweise geringe Kräfte aufgebracht werden müs- Die Andruckwalzen 12 r...;d 14 werden vorzugs-
Zum Wechsel der Prägewalzen wird die Anpreßvorrichtung zurückgezogen, so daß die Prägewalze _ _ „ _
auf dem Schlitten abgesetzt werden kann. Der Schiit- 25 oberfläche, um die Papierbahn 25 in die musterbilten wird darauf so verschoben, daß eine andere dtiiden ausgearbeiteten Kavitäten der Prägewalzen Walze nahe der Anpreßvorrichtung zu liegen kommt. 60. 62. 64. 66 zu drücken.
Der Anschlagmechanismus zur Begrenzung des Ab- Unterhalb der Andruckwalzen ist ein beweglicher
Standes zwischen den Andruckwalzen läßt sich so Schlitten 16 angeoulnet. der eine Vielzahl von losen einstellen, daß der zwischen den Andruckwalzen lie- 30 Prägewalzen hält. Unterhalt des Schlittens 16 befingende Raum der neuen ausgewählten Prägewalze an- det sich eine Einrichtung 18, die mit dem Schlitten
und den Andruckwalzen zusammenwirken kann und drehbar eine Prägewalze tragt bzw. diese zwischen die Andruckwalzen drückt.
Der Schlitten 16 weist eine Schale 41 mit seitlichen Teilen 40 auf, die durch ein Paar Verbindungselemente 42 miteinander verbunden sind. Von den Seilen 40 der Schale 41 erstrecken sich eine Vielzahl von Lagerorganen 46. die die Schale 41 gegenüber dem Rahmen" 10 in einer im wesentlichen horizontalen Ebene abstützen. Drucklager 56 erstrecken sich von den Seiten 40 der Schale 41 und stehen mit dem Rahmen 10 so in Verbindung, da» eine latrrale Vcr-
o._ _.. _ __..o Schiebebewegung der Schale 41 bei deren Hin- und
Hand der Zeichnung im folgenden näher erläutert. 45 Herbewegung in der im wesentlichen horizontalen Es zeigt Ebene vermieden wird.
F i g. 1 eine teilweise weggebrochene Vorderan- Von den gegenüberliegenden Seiten des Rahmens
sieht einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin- 10 erstrecken sich nach innen ein Paar Schienen 44, dung, die die Lagerorgane 46 und damit die Schale 41 hal-
F ig. 2 einen Querschnitt längs der Schnittlinie 2-2 50 ten. Die Schienen 44 sind unterhalb der AndruckwalnachFig. 1, " zen 12 und 14. im mittleren Bereich der Prägevor-
F i g. 3 eine teilweise weggebrochene Seitenansicht richtung angeordnet. Unter der Schale 41 ist ein
Raum für die Prägewalzentrag- und -anprcßcinrichtung 18 vorgesehen. Unter den seitlichen Organen 40 der Scha'e 41 sind zur Eingriffnahmc mit Ritzeln 50 Zahnstangen 48 angeordnet. Die Ritzel 50 und ein Handrad s2 sind auf einer Handradwelle 54 angebracht. Eine Verdrehung des Handrades 52 dreht die Ritzel 50 und treibt damit die Zahnstangen 48 an, so daß hierdurch der Schlitten 6 längs tier Schienen 44 geradlinig bewegt wird.
gepaßt ist. Falls die Durchmesser der zu verwendenden Prägewalzen unterschiedlich sind, wird der Anschlagmechanismus so eingestellt, daß der Abstand zwischen den Andruckwalzen dem Durchmesser der bestimmten, zur Verwendung ausgewählten Prägewalze entspricht. Es versteht sich, daß außer dem Durchmesser auch andere Eigenschaften der Prägewalze das Einstellen der Andruckwalzen beeinflussen. Solche Einflußgrößen können z. B. die Walzen- ,0 festigkeit oder die Art des einzuprägenden Musters sein. Mit der Erfindung lassen sich niese Parameter ebenfalls optimal berücksichtigen.
Ausführungsformen der Erfindung werden
der verschiedenen Elemente der Ausführiingsfonn nach Fig. 1, wobei eine Prägewalze sich in Betriebsstellung befindet,
Fig. 4 eine Seitenansicht der verschiedenen Elemente der Ausführungsform nach Fig. 1, wobei sich die Prägewalzen außer Bctriebsstcllung befinden,
Fig. 5 eine Detailansicht verschiedener in F i g. 3 dargestellter Elemente,
F i g. 6 eine Querschnittsansicht längs der Linie 6-6 nach Fig. 5,
Fig. 7 eine Detailansicht der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung,
Die Seitetiorgane 40 des Schlittens 16 liegen im wesentlichen parallel, wobei nach oben abstehende Bereiche jedes Seitenorgans 40 Sitze 58 zum Tragen
Fig. 8 einen Querschnitt längs der Schnittlinie 8-8 65 di:r vier Prägewalzen 60, 62, 64 und 66 bilden. Nach
l· i g. 8 weisen die Prägewalzen an ihren Enden einen darge- Bund 65 mit einer Ringnute 67 auf. Die Bünde 65 an den gegenüberliegenden Enden einer l· timmlen
nach F i g. 7,
F i g. 9 eine De.jilansicht eines in Fig. stellten Elementes,
Prägewalze können in gegensätzlichen Sitzungen 58 sich vom Gehäuse 72 zu jeder der Wiegen und ver-
in den Seitenorganen 40 so ruhen, daß die Ringnuten hindern eine Verdrehung der Wiegen um die Längs-
67 (F i g. 8) die abstehenden Kanten der die Sitze 58 achsen der Wellen 74.
bildenden Bereiche der Seitenorgane 40 aufnehmen. Zweckmäßigerweise soll längs der Länge der Prä-
An nach innen gerichteten Oberflächen jedes der 5 gcwalzcn ein im wesentlichen gleichförmiger Druck
entgegengesetzten Seitenorganc 40. nahe jeder Seite vorliegen, so daß eine Papierbahn od. dgl., die sich
der Sitze 58, ist ein Nockenelcment 148 angebracht. im Prägespalt zwischen der Prägewalze und einer der
das gegenüberliegende Nockenflächen 160 bildet. Andruckwalzcn befindet, einem im wesentlichen glei-
Die Nockenelemente arbeiten mit der Einrichtung 18 chen Prägedruck über ihre Breite ausgesetzt ist. Es
dergestalt zusammen, daß eine Verriegelung zum io sei darauf hingewiesen, daß die hydraulischen KoI-
cxakten Positionieren des Schlittens 16 geschaffen bcn- und Zylindcrelemente 75 so konstruiert sind,
ist. sobald eine Prägewalze eingesetzt wird, und des daß die Längsachse einer Prägewalze während des
weiteren verhindern sie eine Bewegung des Schlittens Prägebetriebes im wesentlichen geradegehalten wird,
16. wenn die Maschine in Betrieb genommen ist. jedoch während des Geradchaltens eine geringe gc-
Bei der bevorzugten Ausführungsform weisen die «5 steuerte Durchbiegung der Prägewalze möglich ist. Prägewalzen einen relativ geringen Durchmesser auf. Die gesteuerte Durchbiegung wird durch die Kolbcn-Hierdurch sind sie im Vergleich zu den Andruckwal- und Zylindcrelemente 75 in Verbindung mit dem zen relativ flexibel. Darüber hinaus fehlt jede starre Hydrauliksystem nach Fig. 10 erzielt. Die Kolben-Verbindung der Prägewalzen mit dem Rahmen 10. und Zylinderelcmentc 75 sind miteinander parallel so daß diese relativ zum Rahmen frei positionierbar " über ein Leitungssystem verbunden, das ein konstansind. Während des Prägevorganges erfordern daher tes Volumen eines Hydraulikmediums enthält. Das die Prägewalzen die Vorsehung einer entsprechenden System arbeitet in folgender Weise. Wenn während Traganordnung im wesentlichen längs ihrer gesamten des Prägebetriebes die Bedingungen derartig sind. Länge, um eine unzulässige Verschiebung und Ver- daß eine ungleiche Kraft längs der Länge der Prägeformung zu vermeiden. Dies bedeutet mit anderen as walze vorliegt, so wird derjenige Teil der Walze, der Worten, daß die Prägewalzen längs ihrer gesamten der größeren Kraft ausgesetzt ist. sich in eine Rich-Längc so abgestützt werden, daß ihre Längsachsen Hing verbiegen, während der andere Teil der Walze entweder geradlinig oder annähernd geradlinig lic- sich in die andere Richtung durchbiegen wird. Die gen. " c'nen zum Durchbiegen neigenden Teil der Walze
Die Einrichtung 18 schafft eine kontinuierliche 3° tragende Wiege kann durch ihre Hydraulikabstüt-Abstützung für die Prägewalze während des Präge- zung leicht nachgeben. Dieses Nachgeben bedingt. Vorgangs. Sie dient ferner dazu, eine bestimmte Prä- daß die Kolben 85 sich innerhalb der zugehörigen gcwaizc vom Schlitten 16 zu den Andruckwalzcn an- Zylinder 75 so bewegen, daß das Volumen der obczuhebcn und demzufolge die Prägewalze im Schlitten ren Kammern 81 der einen Zylinder zunimmt, wäh-16 zu ersetzen. Die Einrichtung 18 besteht aus zwei 35 rend das Volumen der unteren Kammer 83 der andezusammenwirkcndcn Anordnungen, d.h. einer Lade- ren Zylinder abnimmt. Das von den unteren Kamvorrichtung 68 und einer Hebevorrichtung 70. Die nicrn 83 der Zylinder, in denen sich der Kolben 85 Ladevorrichtung 68 ermöglicht ein exaktes Bestük- abwärts bewegt, verdrängte Medium, wird aus diesen kcn der Prägewalze gegen die Andmckwalzcn 12 Zylindern 75 ausgedrückt und füllt die unteren Kam- und 14. Die Hebevorrichtung dient zum Vor- und 4° mern der anderen Zylinder 55. Das von den oberen Zurückziehen der Ladevorrichtung. Die Ladevor- Kammern 81 der zuvor genannten anderen Zylinder richtung 68 enthält ein starres Hohlgehäuse 72 mit entfernte Medium wird, wenn die oberen Kammern einer Vielzahl von hydraulischen Kolben- und Zylin- 81 auf Grund des Volumenanstiegs der unteren dcrelementen 75. Die Kolbenwellen 74 erstrecken Kammern 83 ihr Volumen herabsetzen, nach außen sich von jedem der Kolben- und Zylinderelemente 75 45 gedrückt und gelangt durch die Leitungen 79 zu den und tragen eine Wiege 76. Die Wiege 76 enthält vier oberen Kammern 81 der Zylinder 75. in denen sich nach oben abstehende Organe 80, zwischen denen die Kolben 81 nach unten bewegen. Wenn bc-spielsdrei. die Prägewalze tragende Scheiben 78 angeord- weise eine Prägewalze sich geringfügig während des net sind. Dabei werden diese Scheiben drehbar auf Prägevorgangs in ihrem mittleren Bereich nach unten Achsen 82 gehalten, die sich jeweils zwischen zwei 5< > durchbiegt, bewegen sich die mittleren Wiegen 76 benachbarte, abstehende Organe, gemäß Fig. 9. er- entsprechend der Durchbiegung ebenfalls nach unstrecken. Die die Mittelrolle tragende Scheibe 78 ist ten. während sich die den Enden der Ladevorrichdrehbar auf einer Achse 82 angeordnet, die von der tu ng 68 zugewandten Wiegen geringfügig nach oben Mittellinie der Wiege 76 in eine Richtung versetzt bewegen, so daß sie sich annähernd der Form der liegt. Die Scheiben 78 an jeder Seite der Mittel- 55 durchgebogenen Prägewalze anpassen. Sämtliche scheibe sind drehbar auf Achsen 82 befestigt, deren Wiegen üben eine im wesentlichen gleiche Kraft auf Längsachsen zueinander ausgerichtet sind und die an die Prägewalze aus. so daß ein gleichförmiger Prägegegenüberliegenden Seiten der Wiege versetzt verlau- walzspaltdruck längs der gesamten Länge der Prägefen. Die versetzten Scheiben bilden einen Sitz zum walze gegeben ist. Es versteht sich, daß sämtliche drehbaren Tragen einer Prägewalze. Die Linie 77 6o Kolben und Zylinder miteinander in Wechselwirkung kennzeichnet dfe Längsachsen" einer durch die Wiege stehen, so daß die Summe der Volumina der unteren
76 getragenen Prägewalze, wobei diese Längsachse Kammern 83 und die Summe der Volumina der obe-
77 fm wesentlichen der Längsachse der Wiege 76 ren Kammern 81 der Zylinder 75 stets konstant sind, entspricht. Eine Vielzahl von Wiegen 76 sind geradli- In Fig. 10 ist ferner ein Vcrbindungsblock 180 nig längs des Gehäuses 72 so angeordnet, daß eine 5s gezeigt, an den eine Anzahl von Leitungen 79 und längliche stetige Sitzkonfiguration zum Tragen einer ein Druckschalter 182 angeschlossen sind. Der Prägewalze im wesentlichen längs ihrer gesamten Druckschalter 182 spricht auf die Summe der Drücke Länge gebildet ist. Stabilisierungsstifte 84 erstrecken in nllen unteren Kammern 83 der Zylinder 75 an und
beeinflußt den Motor 96 (F ι g. 4) der Hebevorrichtung in einer nachfolgend beschriebenen Weise.
Eine andere Ausführungsform der Vorrichtunp zum Tragen der Wiegen 76 ist in F i g. 11 dargestellt, wobei ι ir gleiche Teile gleiche Bezugsziffern verwcndet wurden. Bei der Vorrichtung nach Fig. 11 werden die Wiegen 76 auf Wellen 84 getragen, die sich nach unten durch das Gehäuse 72 hindurch erstrekken. Auf jeder der Wellen 84 ist ein Organ 186 zum Halten einer Feder 188 angeordnet. Die Federn 188 beaufschlagen die Wiegen 76 mit einer konstanten, nach oben gerichteten Vorspannung. Bei dieser Ausführungsform liegt keine Wechselwirkung zwischen den einzelnen Wiegenträgern vor, so daß eine größere Variation in den Kräften gegeben ist, die durch die einzelnen Wiegen einer Prägewalze während des l'rägebetriebes zugeführt werden. Die Tragvorrichtung nach dieser Ausführungsform führt zu guten Prägeergebnissen und wird auf Grund ihrer Einfachheit in solchen Anwendungsfällen bevorzugt eingcsetzt, wo eine extrem sorgfältige Kontrolle des WaI-zcnspaltdruckes nicht erforderlich ist.
Selbstverständlich versteht es sich, daß auch andere Systeme zum Tragen der Wiegen 76 verwendet werden können. In manchen Fällen wäre auch denkbar, laß die Wiegen starr am Gehäuse 72 befestigt werden. Bei der letztgenannten Konstruktion ist jedoch die Gefahr, daß sich eine ungleiche Lastverteilung längs der Linie der Prägewalze einstellt, größer als bei den in Verbindung mit Fig. 10 und 11 beschriebcncn Ausführungsformen. Die Unterschiede in der der Prägewalze durch die einzelnen Wiegen 76 zugcführtcn Kraft hängt jedoch von dem Maß der Bclastungsstcuerung ab, die bei den jeweiligen Prägesituationen erforderlich ist; das Wesen dieser Erfindung bezieht sich jedoch nicht auf eine Beschreibung aller möglicher Betriebsarten der Prägevorrichtung.
Die Hebevorrichtung 70 trägt die Ladevorrichtung 68 und bringt die Ladevorrichtung zu und weg von den Andruckwalzen 12 und 14. Auf dem Fundament 86 sind zwei Schraubheber 88 angeordnet, die jeweils eine längliche, nach oben erstreckende Gcwindeschraubc 90 aufweisen. Die Schrauben 90 stehen wiederum mit einem Paar Gewindemuttern 92 in Verbindung. Die Muttern 92 sind innerhalb zyiindrischer Organe 94 befestigt, die an der Basis des Gehäuses 72 montiert sind. Die Antriebseinrichtung für die Schraubheber 88 ist ebenfalls auf dem Fundament 86 angeordnet und enthält den umkehrbaren Motor 96, der über eine Antriebskette 100 eine Qiicrwcllc 98 antreibt. Die Qucrwelle 98 trägt ein Antriebskettenrad 102. das mit der Kette 100 zusammenarbeitet, wobei das Kettenrad 102 durch die Einrichtung 105 mit der Antriebswelle 104 für jeden Schraiibhebcr 88 wirkungsmäßig verbunden ist. Die OucrwcIIe 98 wird nahe ihrem mittleren Abschnitt durch ein Lager 106 getragen. Die Organe 93 dienen als Schutzschirme für die Schrauben 90.
Die Andruckwalzen 12 und 14 sind jeweils drehbar zwischen den Enden eines Paares armförmiger Organe 20 (Fig. 5) gehalten. Die anderen Enden der armförmigen Organe 20 sind schwenkbar auf innerhalb des Rahmens 10 befestigten Wellen 24 angebracht. Ein Paar Arme 20 ist in der Prägevorrichtung zum Tragen der Andruckwalze 12 und das andere Paar Arme 20 in ähnlicher Weise zum Tragen der Andruckwalze 14 angeordnet, wie dies am besten aus den Fi" I, 3 und 4 ersichtlich ist. Die Andruckwal-/cn sind somit zu- und weg voneinander bewegbar. Ihr gegenseitiger maximaler Abstand wird durch eine Anschlageinrichtung 28 begrenzt.
Die Anschlagcinrichtung 28 weist vier identische Revolverköpfe 30 auf. Jede der vier Revolverköpfe ist so angeordnet, daß mit ihnen die Schwenkbewegung eines der vier, die beiden Andruckwalzen tragenden Arme begrenzt werden kann. Jeder Revolverkopf enthält einen zwischen den Seitenteilen 11 und 13 (Fig. 6) auf einer Welle 15, im Rahmen 10 gelagerten Block 32. Die Revolverköpfe 30 sind entriegclbar in einer bestimmten Winkelstellung der Sperrmittel 17 gehalten, bei welch letzteren es sich um einen Arretierstift 19 handeln kann, der so angeordnet ist, daß er mit einer Reihe von Anschlägen 21 an den Revolverköpfen 30 zusammenwirkt. Jeder Revolverkopf enthält vier Anschlagelemente 34, 36, 38 und 40, die vom Block 32 vorstehen. Die vier Anschlagelemente 34 (eines der insgesamt vier für jeden Revolverkopf 30) bilden einen Satz von zusammenwirkenden Anschlagelementen. In gleicher Weise bilden die weiteren Anschlagelemente 36, 38 und 40 Sätze zugehöriger Anschlagelemcntc. Jeder Satz von Anschlagelementcn entspricht einer besonderen Prägcwalztype und erlaubt eine vorbestimmte Schwenkbewegung der Tragarmpaare 20 um ihre zugehörigen Wellen 24. Mit anderen Worten, jedes Anschlagelement ist so positionierbar, daß die Bewegung der Armpaare 20 bei unterschiedlichen Winkelstellungen begrenzt wird.
Die Anzahl der Sätze von Anschlagelcmenten entspricht der Anzahl der verschiedenen zu verwendenden Prägewalzentypen. Bei der bevorzugten Ausführungsform liegen vier Sätze von Anschlagelementen vor. was vier verschiedenen Prägcwalztypen gleichkommt. Die Sätze 34. 36. 38 und 40 sind zur Verwendung mit den Prägewalzen 60, 62, 64 bzw. 66 ausgelegt. Falls die durch die Schale 41 gehaltenen Prägewalzen unterschiedliche Durchmesser aufweisen, entspricht jeder Satz Anschlagelemente einei Walze mit einem bestimmten Durchmesser. Der Sat2 von Anschlagelementen wird so kalibriert, daß eine maximale Abstandhaltung zwischen den Andruckwalzen 12 und 14 in dem Sinne gegeben ist, daß eir Abstand von etwas weniger als dem bestimmter Durchmesser vorliegt.
Aus F i g. 5 geht hervor, daß die AnschlagclemenU eine mit einem Schraubgewinde versehene Basis auf weisen, die in eine entsprechende Gewindebohrung in Block 32 eingeschraubt werden kann. Diese Anord nung erlaubt eine Einstellung der Anschlagclemcnti dergestalt, daß mehr als vier Prägewalzentypen be der Prägevorrichtung verwendet werden können ohne daß hierzu eine Änderung der Revolverkopf! 30 erforderlich ist. Die Anschlagelemente werden ii einer bestimmten Stellung durch die Einrichtung 3! gehalten, die einen Schraubensatz aufweisen kann Es sei darauf hingewiesen, daß die Revolverkopf mehr oder weniger als vier Anschlagelemente enthal ten können und daß die Zahnstange 48 so auseeles werden kann, daß mehr oder weniger als vier Sitz 58 längs der Seitenteile 40 der Schale 41 betätie werden können.
Wenn die Ladeeinrichtung 68 durch die Hebevoi richtung 70 gehoben oder gesenkt wird, muß die La dccinrichtung so stabilisiert werden, daß sie einer geraden Aufwärtsweg folgt und nicht seitwärts vei schoben wird. Zur Stabilisierung der Ladevorricr
409 649/2'
tiing 68 ist cine Führungseinrichtung 150 (F i g. 7) vorgesehen. Diese enthält ein Paar obere Führungsorgane 152 und ein Paar untere Führungsorgane 154. Zwischen den oberen und unteren Führungsorganen ist ein Raum zur Aufnahme des Schlittens 16 gelassen, wie dies aus den Fig. 7 und S hervorgeht. Aji jedem Ende des Gehäuses 72 befindet sich eine Gleitbahn 156 mit einer zentralen Erhebung 158. Die Erhebung 158 steht in Gleitverbindung mit den oberen und unteren Führungsorgar.'n 152 und 154. Wenn die Ladevorrichtung 68 sich in ihrer angeho-'benen Stellung befindet und eine Prägewalze zwischen die Andruckwalzcn 12 und 14 drückt, steht die Erhebung 158 sowohl mit den unteren als auch oberen Führungsorganen in Verbindung. Befindet sich die Ladeeinrichtung 68 in ihrer untersten Stellung, so steht die Erhebung 158 nur mit den unteren Führungsorganen 154 in Verbindung.
Der laterale Abstand zwischen den Nocken 148 am Schlitten 16 entspricht im wesentlichen der Breite der Erhebung 158. Sobald daher die Ladevorrichtung 68 durch die Hebevorrichtung 70 angehoben wird, gelangt die Erhebung 158 zwischen die Paare von nockcnförmigen Organen 148, die die Sitze flankieren, welche diejenige Prägewalze tragen, die zum Anheben zwischen die Andruckwalzen ausgewählt worden ist. Die Zwischenlage der Erhebung 158 zwischen dem Satz von Nockenorganen verhindert eine Bewegung der Schale 41 während der Anhebung der Ladevorrichtung 68. Sich verjüngende Nockenoberflächen 160 ermöglichen es, daß die Erhebung 158 sich mit der Schale 41 verriegelt, was selbst dann gegeben ist, wenn die Schale nicht sauber unter den Andruckwalzcn positioniert worden ist. Die Nockenwirkung ergibt sich aus dem Zusammenwirken zwischen den verjüngten Nockenoberflächen 160 und der Erhebung 158 und dient dazu, die Schale 41 vor dem Anheben der Prägewalzen sauber auszurichten.
Zur Führung der kontinuierlichen Papierbahn 25 durch den Walzenspalt zwischen einer ausgewählten Prägewalze und den Andruckwalzen sind Führungswalzcn 200 und 202 vorgesehen. Die Papierbahn 25 verläuft in die durch den Pfeil angedeuteten Richtung und wird über das Führungsorgan 200 durch den durch die Prägewalze und die Andruckwalze 14 gebildeten Walzenspalt und dann über das Führungsorgan 202 gezogen. Eine weitere Ausführungsform ist in Fig. 13 dargestellt. Hierbei werden zwei Papierbahnen gleichzeitig durch ein Paar Walzenspalte gezogen, die durch die ausgewählte Prägewalze und durch die beiden Andruckwalzen gebildet werden. Die Führungswalzen 204 und 202 führen eine Papierbahn durch einen Prägewalzenspalt 206. der durch eine ausgewählte Prägewalze 60 und durch die Andruckwalze 14 gebildet ist. Eine zweite Papierbahn 25 kann gleichzeitig mit der ersteren geprägt werden, indem diese durch den Walzenspalt 210 — gebildet durch die ausgewählte Prägewalze 60 und durch die Andruckwalze 12 — gezogen wird. Die zweite Papierbahn wird durch den Walzenspalt 210 mittels der Führungswalzen 208 und 200 geleitet.
Die Antriebseinrichtung für die Andruckwalzen und für die ausgewählte Prägewalze enthält ein Antriebsrad 212 (Fig. 1), das durch einen äußeren nicht dargestellten Antriebsmechanismus betrieben wird. Vom Antriebsrad 212 wird das Drehmoment über die Antriebswelle 214 und über die Getriebe 216 und 218 zur Verdrehung der Andruckwalze 12 übertragen. Der Rcibschluß zwischen der angetriebenen Andruckwalze 12, der ausgewählten Prägewalze 60 und der Andruckwalze 14 bedingt eine Drehung der Prägewalze und der Andruckwalze 14.
S Die Arbeitsschritte der zuvor beschriebenen Priigcvorrichtung werden nachfolgend beschrieben.
Die Ruhestellung der Prägevorrichtung ist in Fig. 4 gezeigt. Bei Inbetriebnahme der Vorrichtung wählt das Bedienungspersonal eine der vcrschieilcnen Prägewalzen mittels des Handrades 52 aus. Das Handrad 52 treibt die Ritzel 50 an. die mittels der Zahnslange 48 den Schlitten 16 bewegen. Diese Bewegung erfolgt so lange, bis das Kennzeichen 161 (F i g. 2) unterhalb der ausgewählten Prägewalze in
Übereinstimmung mit einem entsprechenden, nicht dargestellten Kennzeichen am Gehäuse 10 gebracht worden ist. Bei der bevorzugten, dargestellten Ausführungsform ist die Prägewalze 60 ausgewählt worden. Nach Ausrichtung des Kennzeichens 161 unter der Walze wird der Motor 96 zum Antrieb der Querwelle 98 und damit zur Betätigung des Schraubhebers 88 eingeschaltet, so daß die Schrauben 90 in Drehbewegung versetzt werden. Diese Schrauben 90 wirken mit Muttern 92 so zusammen, daß die zyhndrischen Organe 94 und damit die gesamte BcIadungseinrichtung 68 angehoben wird. Im angehobenen Zustand der Beladeeinrichtung 68 greifen die die Walze tragenden Scheiben 78 die Prägewalze 60 und heben sie vom Sitz 58, so daß die Prägewalze in eine,
nahe den Oberflächen der Andruckwalzcn 12 und 14 befindliche Stellung kommt. Bei nachfolgender Abwärtsbewegung wird die Prägewalze 60 zwischen die Andruckwalzen gedrückt und treibt diese auseinander. Die Andruckwalzcn schwingen voneinander auf
ihren zugehörigen Armen 20 weg. wobei jeder dieser Arme frei um seine zugehörige Welle 24 geschwenkt werden kann. Die Aufwärtsbewegung der Prägewalze wird so lange fortgesetzt, bis dieHebeeinrichtung 70 durch den Druckschalter 182 abgeschaltet wird. \vo-
bei dieser Druckschalter auf einen bestimmten Druck reagiert, der im geschlossenen Hydrauliksystem nach Fig. 10 aufgebaut worden ist. Der Druckschalter ist so kalibriert, daß der Hebemotor 96 bei einem bestimmten Druck abgeschaltet ist, der dann vorliegt.
wenn die gewünschte Walzenspallkraft erreicht worden ist. Eine Sicherheitsschalteinrichtune 220 nach F i g. 2 schaltet den Hebemotor 96 in Abhängigkeit von einer vorgegebenen Abwärtsbewegung der Wiege 76 relativ zum Gehäuse 72 ab, so daß"eine Beschädigung der Prägewalze verhindert wird, falls dei Druckschalter 182 nicht funktionieren sollte. Be Verwendung der in Fig. 11 dargestellten anderer Ausführungsform zum fragen der Wiecen 76 wire natürlich auf den Druckschalter 182 verzichtet. Ir diesem Fall dient der Schalter 220 eher als Hauptabschalter denn als Sicherheitsschalter. Der genannte Schalter ist so eingestellt, daß er entsprechend dei Federkonstanten der Feder 188 den Hebemotor 9( bei einer bestimmten Bewegung der Wiege 76 zurr
Gehäuse 72 abschaltet, was wiederum einer bestimm ten Walzenspaltbelastung entspricht.
Die Wirkung, die mit dem Andrücken einer Präge walze zwischen zwei Andruckwalzen in der zuvor be schriebenen Weise erzielt wird, ist in Fi 2. 12 darge
stellt. Wenn die Ladeeinrichtung 68 eine*Prägewalz< zwischen die Andruckwalzen 1*2 und 14 mit eine Kraft der Größe« eindrückt, erzeucen die durch r und r2 gekennzeichneten Reaktionskräfte zwischei
ilen Prägewalzen und den Andruckwalzcn Prägekräfte im Walzenspalt, die wesentlich großer sind, als die .iiircli die Ladeeinrichtung 68 vermittelte nach oben gerichtete Kraft.
Bei einem sauberen Sitz der Prägewalze zwischen den Andruekwalzen 12 und 14 dreht ein nicht dargestellter Hingangsantrieb das Antriebsrad 212 und damit schließlich die Andruckwalze 12. Der Rcibschluß zwischen tier Prägewalze 60 und den Andruukwal/en bedingt, daß die Andruckwalze 14 und die Prägewalze 16 miteinander so zusammenwirken, daß die Papierbahn 25 durch den Walzenspalt zum Prägen gezogen wild. Die Papierbahn 25 wird, sobald sie zwischen die ausgewählte Prägewalze 60 und die Andruckwalze 14 gelangt, geprägt. Bei der Darstcllungswcise in F i g. 2 wird die Papierbahn 25 in Richtung des Pfeiles geleitet, während die beiden Anti ruckwalz.en sich im Uhrzeigersinn und die Prägewalze im cntf "gcngcsetztcn Uhrzeigersinn drehen.
Nach Beendigung des Prägcvorp.anges mit der bestimmten Prägewalze 60 wird der Eingangsantrieb an die Andruckwalzcn und an die Prägewalze beendet. Die Drehung der Andruckwalze und der Prägewalze kann schon beendet werden, bevor der Präger von den Andruckwalzcn zurückgezogen ist. Hierzu läßt sich ferner jede bekannte Bremseinrichtung vcr-
wenden, die nicht dargestellt ist. Danach wird der Hebemotor *>6 eingeschaltet und in umgekehrter Richtung zum Absenken der Ladeeinrichtung 68 betätigt. Sobald die Ladeeinrichtung abgnsenkt ist. wird die ausgewählte Prägewalze 60 außer Eingriff mit den Andnickwalz.cn 12 und 11 gebracht. Die die Andriickwalzen 12 und 14 tragenden Arme 20 schwcn kcn um ihre cntspiechenden Wellen 24. so daß lic Andnickwalzen 12 und 14 sich einander nähern und
ίο ihre Oberflächen aufeinander liegen, sofern nicht die gegenseitige Annäherung der Andruckwalzcn durch einen nicht dargestellten Anschlag begrenzt wird. Das Absenken der Ladevorrichtung 68 wird so lange fortgesetzt, bis die Prägewalze 60 ihren Sitz 58 wicder eingenommen hat. die Erhebung 158 von den Nocken 148 weggezogen ist und der obere Teil der Gleitbahn 156 unter die Schale 41 gelangt ist. Danach wird der Hebemotor 96 abgeschaltet. Der Schlitten 16 ist danach zum Auswählen einer andc-
»0 ren Prägewalze bewegbar. Die kontinuierliche Papierbahn 25 kann zwischen den Andruckwalzcn 12 und 14 zum weiteren Prägen bei abgeschalteter Maschine verbleiben. Sofern ein anderes Papiermaicrial bearbeitet werden soll, wird die Papierbahn 25 abgezogen und eine andere Papierbahn durch die Prägevoirichtung geleitet
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Prägevorrichtung mit einem Paar zylindrischer Andruckwalzen, die mit parallel zueinander verlaufenden Drehachsen in Lagervorrichtungen angeordnet sind, und mit einer zylindrischen Prägewalze, die Jagerungsfrei zwischen den Andruckwalzen und achsparallel zu diesen positionierbar ist, gekennzeichnet durch eine die Prägewalze (60) in Rollberührung mit den Andruckwalzen (12, 14) bringende Anpreßvorrichtung (75), die an ihrem der Prägewalze zugewandten Ende mit Rollelementen (78) versehen ist; femer durch eine Widerlagereinrichtung (30) zur justierbaren Begrenzung der Bewegung der auseinanderbewegbaren, auf Trageinrichtungen (20) angeordneten Lagervorrichtungen derart, daß der Abstand der Achsen der Andruckwalzen (12, 14) geringer ist als die Summe aus den Radien der Andruckwalzen (12, 14) und dem Durchmesser der Prägewalze (60).
2. Prägevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anpreßvorrichtung (75) ein Magazin für eine Vielzahl von Prägewalzen (62, 64, 65, 66) unterschiedlichen Durchmessers zugeordnet ist; daß die Widerlagereinrichtung verschiedene, auf unterschiedliche Durchmesser einstellbare Anschlagmittel (34, 36, 38, 40) und die Anpreßvorricli.ung (75) Führungen zum Piazieren der jeweils aur-gewählten Prägewalze in einer zu den Andruckwalze^ (12. 14) ausgerichteten Lage aufweist.
3. Prägevorrichtung nach Anspiuch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagmittel eine revolverkopfartige Einrichtung (30) mit einer Vielzahl von Sätzen von Anschlagelementen (34 bis 40) umfassen, wobei jeder Satz Anschlagelemente für eine Prägewalze mit bestimmtem Durchmesser kalibriert ist.
4. Prägevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin einen relativ zu den Andruckwalzen (12, 14) bewegbaren Schlitten (16) aufweist.
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FR2773515B1 (fr) * 1998-01-12 2000-03-03 Fort James France Machine pour le traitement mecanique du papier comportant des moyens perfectionnes de support d'un rouleau et procede de remplacement des rouleaux d'une telle machine

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