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DE2356280C3 - Vorschubapparat - Google Patents

Vorschubapparat

Info

Publication number
DE2356280C3
DE2356280C3 DE19732356280 DE2356280A DE2356280C3 DE 2356280 C3 DE2356280 C3 DE 2356280C3 DE 19732356280 DE19732356280 DE 19732356280 DE 2356280 A DE2356280 A DE 2356280A DE 2356280 C3 DE2356280 C3 DE 2356280C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
bringer
guide part
bearing
crank pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732356280
Other languages
English (en)
Other versions
DE2356280B2 (de
DE2356280A1 (de
Inventor
Heinz 7531 Kieselbronn; Dongus Siegfried 7531 Bauschiott Kaiser
Original Assignee
Ausscheidung in: 23 65 731 Otto Kaiser KG, 7531 Kieselbronn
Filing date
Publication date
Application filed by Ausscheidung in: 23 65 731 Otto Kaiser KG, 7531 Kieselbronn filed Critical Ausscheidung in: 23 65 731 Otto Kaiser KG, 7531 Kieselbronn
Priority to DE19732356280 priority Critical patent/DE2356280C3/de
Publication of DE2356280A1 publication Critical patent/DE2356280A1/de
Publication of DE2356280B2 publication Critical patent/DE2356280B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2356280C3 publication Critical patent/DE2356280C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft einen Vorschubapparat zum Zuführen von draht- oder bandförmigem Material, insbesondere für Exzenterpressen, mit in öffnungs- und Schließungsstellung steuerbaren Zangen, wobei das Material durch eine Haltezange in Verbindung mit einer gegenphasig gesteuerten, linear verschiebbaren Bringerzange abschnittsweise einstellbar vorgeschoben wird und bei dem zum Antrieb der Bringerzange ein Kurbeltrieb vorgesehen ist, dessen Drehachse senkrecht zur Bewegungsrichtung der Bringerzange liegt und dessen Antriebswelle über einen in seiner Exzentrizität gegenüber der Drehachse verstellbaren Kurbelzapfen an der Bringerzange angreift.
Vorschubapparate der eingangs beschriebenen Art sind bereits bekannt. Der vertikal zur Verschiebeiichtung liegende Kurbeltrieb greift dabei mit dem in seiner Exzentrizität verstellbaren Kurbelzapfen in einen an der Bringerzange quer zur Verschieberichtung bewegbaren Gleitstein ein. Durch diese Ausbildung ergibt sich ein hohes Gewicht der Bringerzange, welches bei hohen Vorschubgeschwindigkeiten ungünstige Massenkräfte hervorruft. Die Kraftübertragung erfolgt außerdem über einen verhältnismäßig großen Abstand zwischen Antrieb und transportiertem Material, so daß die Zangenführungen ein erhebliches Kippmoment ausgleichen müssen, das durch zwei Faktoren bestimmt wird: erstens durch das hohe Gewicht der Bringerzange und zweitens durch den großen Abstand zwischen dem Angriff der Antriebskraft und dem zu transportierenden Material.
Bei den bekannten Vorschubapparaten mit Kurbelantrieb der Bringerzange muß die genaue Einstellung der Vorschublänge entweder in den Totpunkten erfolgen oder es sind komplizierte, zusätzliche Bauteile erforderlich, um die zunächst grob eingestellte Vorschublänge nachträglich im Lauf der Maschine korrigieren zu können.
Die Erfindung geht von der Aufgabenstellung aus, einen Vorschubapparat der angegegebenen Art da durch zu verbessern, daß die Massenkräfte an der verschiebbaren Bringerzange vermindert werden. Zur Lösung dieser Aufgabenstellung ist gemäß der Krfin dung vorgesehen, daß der Kurbelzapfen unmittelbar auf einem Zangenteil der Bringerzange verschiebbar ist. Gegenüber der vorbekannten Gleitsteinausführung tritt der Kurbelzapfen bzw. ein mit diesem verbundener Führungsteil an die Stelle des Gleitsteines und bewepi sich auf Laufflächen eines Zangenteils der Bringerzange senkrecht zu deren Verschieberichtung.
Zur Unterbringung der erforderlichen Lagerelemente kann es zweckmäßig sein, daß der Kurbelzapfen in einen Führungsteil eingreift, welcher in einer offenen Ausnehmung eine Verschiebelagerung gegenüber den Laufflächen des Zangenteils bildet. Eine solche Ausbildung ermöglicht die Anbringung relativ schwerer Rollenlängslager, die nur an der rotierenden Drehbewegung des Kurb2lzapfens teilnehmen und die gegenüber den Laufflächen des Zangenteils der Bringerzange spielfrei oder gegebenenfalls zusätzlich vorgespannt angebracht werden können. Alle Teile der Rollenlagerung sind dabei in dem Führungsteil untergebracht und nehmen ausschließlich an dessen Kreisbewegung teil, während an dem Zangenteil lediglich Laufflächen ausgebildet werden müssen, ohne daß zusätzliche Bauelemente erforderlich sind. Dadurch ergibt sich eine wesentliche Verringerung des Gewichtes der Bringerzange und damit der bei der Verschiebebewegung auftretenden Massenkräfte.
Eine besonders zweckmäßige, konstruktive Lösung kann in der Weise vorgesehen sein, daß die Rollenlagerung in Form von zwei geschlossenen Rollenbändern ausgebildet ist, welche in Ausnehmungen des Führungsteils derart gelagert sind, daß sie jeweils eine vordere tragende Rollenreihe gegenüber den Laufflächen des Zangenteils bilden, während eine hintere, nichttragende Rollenreihe in den Ausnehmungen des Führungsteils liegt. Eine solche Rollenlagerung bietet die Möglichkeit eines vollständigen Spielausgleichs.
Es kann ferner zweckmäßig sein, daß der senkrecht zur Materialdurchlaufrichtung bewegbare Zangenteil der Bringerzange auf der Unterseite liegt und dab der bei der Spannbewegung feststehende, obere Zangenteil die Laufflächen des Führungsteils aufweist. Durch diese Ausbildung ergibt sich eine besonders einfache, konstruktive Gestaltung.
Durch die Anwendung der beschriebenen Merkmale wird ein Vorschubapparat mit geringen Massekräften
an der bewegbaren Bringerzange geschaffen, welcher demnach hohe Arbeitsgeschwindigkeiten ermöglicht, wobei die Vorschublänge des zugeführten Materials in jeder Kurbelstellung einwandfrei eingestellt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schunatisch dargestellt, aus dem sich weitere Erfindungsmerkmale ergeben. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Kurueltrieb <o eines Vors,jhubapparates gemäß der Erfindung,
Fig.2 eine Ansicht des in Fig. 1 dargestellten Kurbeltriebs mit Blickrichtung parallel zur Verschieberichtung der Bringerzange.
In Fig. 1 und 2 ist ein Kurbelkopf 1 dargestellt, welcher einen radial verstellbaren Kurbelkopfschieber 2 aufweist, der mit Hilfe einer Einstellspindel 3 verschiebbar ist. Der Kurbelkopfschieber 2 trägt einen Kurbelzapfen 4, welcher in einen Führungs'eil 7 eingreift, wobei die Lagerung des Kurbelzapfens 4 im Führungsteil 7 mit Hilfe von Rollenlagern 5,6 erfolgt.
Der Führungsteil 7 übergreift mit einer offenen Ausnehmung 8 einen oberen Zangenieil 9 der verschiebbaren Bringerzange 10. Dabei weist der obere Zangenteil 9 beidseitig Laufflächen 11, 12 für als Lagerelement dienende Rollenbänder 13, 14 auf. Diese Rollenbänder ermöglichen einen Rollenumlauf /vu- $cnen einer jeweils vorne, gegenüber den Laufflächen 11, 12 des oberen Zangenteils 9 liegenden, tragenden Rollenreihe 15,16 und einer zugeordneten, nichrragenden hinteren Rollenreihe 17,18.
Die Zangenschließbewegung führt ein gegenüber dem Zangenoberteil 9 hängend angeordneter Zangcnurterteil 19 aus. Dieser Zangenunterteil 19 ist an vertikalen Führungsbolzen 20, 21 verschiebbar gelagert lind steht unter der Einwirkung von öffnungsfedern 22, 23>, welche den unteren Zangenteil 19 vom oberen Zangenteil 9 abzuheben suchen.
Beim Schließvorgang drückt ein in einem einseitig schwenkbar angeordneten Schließhebel 24 federelastisch gelagertes Druckstück 25 gegen den unteren Zangenteil 19. Die federelastische Lagerung des Druckstücks 25 erfolgt durch Tellerfedern 26.
Zur Steuerung der Bewegung des Schließhebels 24 ist eine Rolle 27 vorgesehen, welche am äußeren Umfang eines Steuernockens 28 anliegt und von dessen Steuerkurve geführt wird. Der Steuernocken 28, welcher mit der Bringerzange 10 längsverschiebbar ausgebildet ist, befindet sich in drehfester Verbindung mit einer Keilwelle 29. Die Bringerzange 10 ist einseitig auf einer Steuerweile in Form der Keilwelle 29 mit Hilfe von spielfreien Kugelhülsen 30 gelagert, in denen jeweils eine tragende Reihe von Kugeln einer tragenden Fläche des Keilprofils zugeordnet ist. Dabei ist, wie im Falle der Lagerung des oberen Zangenteils 9, jeweils eine tragende Kugelreihe 31 gegenüber den Gleitflächen der Keilwelle 29 vorgesehen. Die tragende K.ugelreihe 31 geht endlos in eine nichttragende Kugelreihe 32 über, die in entsprechenden Führungsausnehmungen der Kugelhülse 30 liegt. Die Kugelreihen liegen dabei in Kugelhülsen, welche einen zylindrischen Mantel aufweisen.
Dieser umgibt die Keilwelle 29 und ist drehfest in Aussparungen des Steuernockens 28 untergebracht, wobei die Anzahl der umlaufenden Kugclreihen der hs Zahl der Keile der Keilwelle 29 entspricht.
Als weitere Längslagerung der verschiebbaren Bringerzange 10 ist eine Führungsstange 33 vorgesehen, die in eine augenförmige Ausformung 35 in einem Ansatzteil 34 des oberen Zangenteils 9 eingreift. Die Auslösung des öffnungs- und Schließvorganges der Bringerzange 10 erfolgt durch Verdrehen der Steuerwelle 29, deren Drehantrieb in entsprechender, in der Zeichnung nicht dargestellter Weise mit der Arbeitsmaschine, beispielsweise mit einer Exzenterpresse, gekuppelt ist.
Die Einstellung der Vorschublänge des zwischen dem oberen Zangenteil 9. und dem unteren Zangenteil 19 vorgeschobenen draht- oder bandförmigen Materials erfolgt mit Hilfe einer Meßuhr 37, welche den jeweils eingestellten Abstand des Kurbelzapfens 4 von der Kurbelwellendrehachse 36 (Fig. 1) bestimmt. Das Doppelte dieses gemessenen Abstandes ist die eingestellte Vorschublänge. Die Einstellung ist dabei in jeder Stellung des Kurbeltriebs sehr genau möglich, ohne daß ein zusätzliches Justieren während des Betriebs der Maschine nötig wird. Wird am Kurbelkopf eine Meßuhr montiert, die — wie angegeben — den Abstand des Kurbelzapfens von der kurtx-lwellendrehachse mißt, so ist bei entsprechender Skalenteilung eine unmittelbare Ablesung des eingestellten Vorschubschrittes möglich. Dies ergibt eine zusätzliche Erleichterung der Bedienung.
Da der Kurbelzapfen 4 über den l'ührungstci! 7 unmittelbar am oberen Zangenteil 9 eingreift, sind ·ije auftretenden Kippkräfte wesentlich vermindern Die Verringerung des Gewichtes der linear bewegbaren Bringer/.anae und die Spielfreiheit der Bewegungsübertragung ermöglichen eine Verbesserung der Vorschubgenauigkeit bei unterschiedlichen und insbesondere gegenüber vorbekannten Ausführungen höheren Drehzahlen der Arbeitsmaschine.
Die genaue Einstellung der Vorschublänge in jeder Kurbelstellung wird dabei nur ermöglicht durch die spielfreie Verbindung zwischen Kurbelzapfen und Bringerzange.
Kennziffern Kurbelkopf
1 Kurbelkopfschieber
2 Einstellspindel
3 Kurbelzapfen
4 Rollenlager
5,6 Führungsteil
7 Ausnehmung
8 Zangenteil
9 Bringerzange
10 Laufflächen
11, 12 Rollenbänder
13, 14 Rollenreihen
15, 16, 17, 18 Zangenunterteil
19 Führungsbolzen
20,21 öffnungsfedern
22,23 Schließhebel
24 Druckstock
25 Tellerfeder
26 Rolle
27 Steuernocker.
28 Keilwelle
29 Kugelhülse
30 Kugelreihen
31,32 Führungsstange
33 Ansatzieil
34 Ausformung
35 Kurbelwellendrehachse
36 Meßuhr
37
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorschubapparat zum Zuführen von draht- oder bandförmigem Material, insbesondere für Exzenterpressen, mit in öffnungs- und Schließungsstellung steuerbaren Zangen, wobei das Material durch eine Haltezange in Verbindung mit einer gegenphasig gesteuerten, linear verschiebbaren Bringerzange abschnittsweise einstellbar vorgeschoben wird und |O bei dem zum Antrieb der Bringerzange ein Kurbeltrieb vorgesehen ist, dessen Drehachse senkrecht zur Bewegungsrichtung der Bringen:ange liegt und dessen Antriebswelle über einen in seiner Exzentrizität gegenüber der Drehachse verstellba- <5 ren Kurbelzapfen an der Bringerzange angreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelzapfen (4) unmittelbar auf einem Zangenteil (Si) der Bringerzange (10) verschiebbar ist.
2. Vorschubapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelzapfen (4) in einen Führungsteil (7) eingreift, welcher in einer oflenen Ausnehmung (8) eine Verschiebelagerung gegenüber Laufflächen (11,12) des Zangenteils (9) bile et.
3. Vorschubapparat nach Anspruch 2, dadurch *5 gekennzeichnet, daß zwischen den Laufflächen (11, 12) des Zangenteils (9) und dem Führungsteil (7) eine Rollen- bzw. Kugellagerung (13) vorgesehen ist.
4. Vorschubapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenlagerung in Form von zwei geschlossenen Rollenbändern (13, 14) ausgebildet ist, welche in Ausnehmungen des Führungsteils (7) derart gelagert sind, daß sie jeweils eine vordere tragende Rollenreihe (15, 16) gegenüber den Laufflächen (11, 12) des Zangenteüs (9) bilden, während eine hintere, nichttragende Rcllenreihe (17, 18) in den Ausnehmungen des Führungsteils(7) liegt.
5. Vorschubapparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht zur Materialdurchlaufrichtung bewegbare Zangenteil (19) der Bringerzange (10) auf deren Unterseite liegt und daß der bei der Spannbewegung feststehende obere Zangenteil (9) die Laufflächen (11, 12) des Führungsteils (7) aufweist.
DE19732356280 1973-11-10 Vorschubapparat Expired DE2356280C3 (de)

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DE19732356280 DE2356280C3 (de) 1973-11-10 Vorschubapparat

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DE19732356280 DE2356280C3 (de) 1973-11-10 Vorschubapparat

Publications (3)

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DE2356280A1 DE2356280A1 (de) 1975-05-15
DE2356280B2 DE2356280B2 (de) 1976-02-05
DE2356280C3 true DE2356280C3 (de) 1976-09-30

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