DE2365794A1 - Verfahren zum wenden eines flexiblen schlauches - Google Patents
Verfahren zum wenden eines flexiblen schlauchesInfo
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Description
Verfahren zum V/enden eines flexiblen Schlauches
Priorität: 12. Juni 1972, Japan, Nr. 58447
25. Juli 1972, Japan, Fr.
Die Erfindung "betrifft ein Verfahren zum V/enden eines flexiblen Schlauches, so daß die Innenseite nach außen
gekehrt wird.
Das Wenden eines flexiblen Schlauches, d. h, das Umstülpen eines flexiblen Schlauches, wobei die Innenseite nach außen gekehrt
wird, läßt sich insbesondere bei der Herstellung von flexiblen Schläuchen durchführen, deren innere und äußere Oberflächen
zur Vereinfachung der Herstellungsbedingungen absichtlich vertauscht sind.
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Bei der Herstellung von Schläuchen, z. B. von Feuerwehrschläuchen,
ist es bereits bekannt, daß die äußere Oberfläche eines aus schlauchförmig gewebten oder gewirkten Fäden hergestellten
Textilmantels mit einem Film aus Kautschuk oder einem synthetischen Harz beschichtet wird und dann der außenbeschichtete
Mantel nach innen umgewendet wird, um einen Schlauch mit einer Auskleidung aus Kautschuk oder synthetischem
Harz herzustellen. In der britischen Patentschrift 957 929 ist eine Arbeitsweise zur Herstellung von Feuerwehrschläuchen
beschrieben, bei welcher ein hohler Dorn in einen außenbeschichteten, flexiblen, schlauchförmigen Mantel eingesetzt wird, ein
Ende hiervon in den Dorn umgeschlagen wird und das umgeschlagene Ende des Mantels durch den Dorn mit Hilfe eines Drahtes gezogen
wird, wodurch der außen beschichtete Mantel über seine volle Länge umgestülpt wird. Bei dieser Arbeitsweise, bei welcher ein
flexibler, schlauchartiger Mantel über seiner vollen Länge mit dem hohlen Dorn in Kontakt gebracht wird, ist jedoch eine
beträchtlich große Kraftaufwendung erforderlich, um den sich vollständig in Kontakt mit dem Dorn befindlichen Mantel gleich-*,
förmig zu ziehen. In diesem Fall ist der Mantel vorteilhafterweise
dünn und flexibel, wenn er über eine Nase umgeschlagen wird, die sich an dem Ende des hohlen Doms befindet, und er·
durch diesen gezogen wird. Falls der Mantel jedoch in einem bestimmten Maße steif ist, bewirkt seine Steifigkeit zwischen
dem umgeschlagenen- Abschnitt und dem nicht umgeschlagenen Abschnitt
an der Nase eine Reibung und stört ein gleichförmiges Umschlagen des Mantels. Wenn der sich bewegende Mantel behindert
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wird, bewirkt ein erzwungenes Ziehen des Mantels Bisse, Lochbildungen
oder ähnliche Beschädigungen. Daher weist die Arbeits-' weise dieser britischen Patentschrift den Nachteil auf, daß sie
nur bei einem extrem dünnen, flexiblen, schlauchförmigen Mantel und bei einer starken Zugkraft durchgeführt werden kann. Darüber
hinaus weist diese Arbeitsweise den Nachteil auf, daß der hohle
Dorn lang genug sein muß, so daß er annähernd die gleiche Länge wie der von der Innenseite nach der Außenseite umzuwendende,
flexible, schlauchförmige Mantel besitzt, und daß er einen festen Aufbau besitzen muß, da der Dorn die starke Zugkraft
aushalten muß und nur an seinem einen Ende unterstützt werden kann. Darüber hinaus muß eine Anzahl von Dornen mit verschiedener
Größe hergestellt werden, da der Durchmesser des Dorns sich verändert, wenn derjenige des flexiblen, schlauchartigen
Mantels sich verändert. Daher ist es ein großer Nachteil, daß viele verschiedene Arten von solchen langen, schwergewichtigen,
festen Dornen hergestellt werden müssen und daß sie entsprechend
der Größe der von der Innenseite nach der Außenseite umzuwendenden, flexiblen Schläuche ausgewechselt -werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die zuvor beschriebenen Nachteile
zu vermeiden und ein Verfahren zu schaffen, das für ein glattes bzw. sanftes Umwenden eines flexiblen Schlauches von der Innenseite
nach der Außenseite ohne gleichzeitige mechanische Beschädigung des Schlauches angewandt werden kann, wobei nur
eine schwache Zugkraft erforderlich ist bzw. der Druck eines Fluids als Kraftquelle für das Umstülpen verwendet werden kann.
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Auf diese Weise ist es möglich, einen flexiblen Schlauch mit einer Auskleidung aus Kautschuk oder-einem synthetischen Harz
gleichmäßiger Dicke zu versehen, der keine Fehler aufweist.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Wenden der Innenseite eines flexiblen Schlauches nach außen gelöst,
das sich dadurch auszeichnet, daß man einen flexiblen Schlauch an einem seiner Enden von innen nach außen wendet, man das von
innen nach außen umgewendete Ende an einer Halteeinrichtung befestigt, man den flexiblen Schlauch an der Umwendestelle und
in einem Abschnitt, der sich von der Umwendestelle zu dem befestigten Ende erstreckt und bereits von innen nach außen
gewendet wurde, auf einen fast kreisförmigen Querschnitt aufbläht, während man einen anschließenden, nicht umgewendeten
Abschnitt des flexiblen Schlauches, der sich von der Umwendestelle
zu dem anderen Ende erstreckt, zusammendrückt und man den von innen nach außen gewendeten Abschnitt und den nicht umgewendeten
Abschnitt des flexiblen Schlauches längs der Achse bewegt, die sich von dem befestigten Ende nach außen erstreckt,
wobei man die Umwendestelle von dem befestigten Ende zu dem
anderen Ende über die volle Länge des Schlauches verschiebt.
Im Falle des Umstülpens eines flexiblen Schlauches soll eine Umwendesteile, in welcher ein Abschnitt des umgestülpten
Schlauches und ein Abschnitt des noch nicht umgestülpten Schlauches miteinander in Berührung sind, in der Nähe des
einen Endes des Schlauches liegen und über die volle Länge
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des Schlauches zu dem anderen Ende hiervon verschoben werden.
Weil der umgestülpte Abschnitt und der nicht umgestülpte Abschnitt des Schlauches Jeweils gleichen Durchmesser besitzen,
wird einer der Abschnitte in den anderen zwangsweise eingeführt. Daher bildet der zur Innenseite eingeführte Abschnitt unvermeidlich
Palten und besitzt eine am Umfang wellenförmige Wand. An der Umwendestelle wird ein Abschnitt mit einer glatten Wand
auf einer sehr kurzen Entfernung mit einem Abschnitt mit welliger Wand verbunden, so daß auf diese Weise ein unnatürlicher,
verzerrender Zustand geschaffen wird. Falls die Umwendestelle in einem solchen Zustand verschoben wird, wird eine gewisse
Reibung zwischen den zwei Abschnitten erzeugt, wodurch das Umstülpen behindert wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann das Verschieben der Umwendestelle glatt bzw. sanft erreicht werden, ohne daß die
Außenbeschichtung von Kautschuk oder einem synthetischen Harz bei dem Umstülpen beschädigt wird, indem der Schlauch an der
Umwendestelle und in dem vorangegangenen, bereits von innen * nach außen umgewendeten Abschnitt, d. h. dem äußeren Abschnitt,
aufgebläht wird, während der nachfolgende, noch nicht von innen nach außen umgewendete Abschnitt, d. h. der innere Ab-'
schnitt, zusammengedrückt wird. In diesem Falle wird der Zwischenraum zwischen dem umgestülpten, äußeren Schlauch und dem
nicht umgestülpten, inneren Schlauch vergrößert und der außenbeschichtete, innere Schlauch mit gefalteter und welliger Wand
kann glatt von innen nach außen auf einer bestimmten,
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— (d —
verlängerten Entfernung umgewendet werden, um den rund aufgeblähten,
äußeren Schlauch mit der gewünschten Auskleidung zu bilden.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird ein selbst-rotationsfähiger, endloser Doppelschlauch als Hilfsmittel für das Aufblähen des
Schlauches an der Umwendestelle und über einen gewissen Abstand
in dem vorangegangenen, umgestülpten Abschnitt verwendet. In diesem Fall kann der auf einem Dorn oder Draht getragene
Schlauch glatt bzw. sanft von innen nach außen mit einer relativ geringen Kraft ohne Verwendung eines abgeschlossenen Druckbehälters
und eines Fluiddruckes gewendet werden. Der endlose Rollmantelschlauch ist auf diesem Gebiet völlig neu. Er kann
beispielsweise dadurch hergestellt werden, daß ein aus Naturkautschuk .oder synthetischem Kautschuk, z. B. Butylkautschuk,
hergestellter Schlauch von einem seiner Enden über die Hälfte seiner Gesamtlänge von innen nach außen gewendet wird und das
umgestülpte Ende mit dem anderen Ende des noch nicht von innen nach außen umgewendeten Schlauches verbunden wird. Auf diese
Weise wird die äußere Oberfläche des einen Endes des Schlauches nach dem Umstülpen mit der inneren Oberfläche des anderen Endes
des Schlauches unter Bildung eines DoppelmantelSchlauches
verbunden, der im Längsschnitt ein Raupenband oder endloses Band darstellt. Dieser Doppelmantelschlauch kann daher als
dreidimensionales, schlauchförmiges, endloses Band angesehen werden und er ist leicht durch Reibung bei Anlegen einer äußeren
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Kraft auf die äußere Oberfläche des Doppelmantelschlauches in seiner Längsrichtung selbst-rotationsfähig. Bei der tatsächlichen
Anwendung ist der endlose Doppelmantelschlauch vollständig
mit einer gasförmigen und/oder flüssigen Substanz gefüllt, so daß der Doppelmantelschlauch in seinem Querschnitt
fast kreisförmig aufgebläht werden kann und gleichzeitig eine mäßige Reibung zwischen der inneren Oberfläche des flexiblen
Schlauches und der äußeren Oberfläche des hierin eingesetzten Rollmantelschlauches zur Ermöglichung seiner Selbstrotation
erzeugt werden kann. Um eine mechanische Beschädigung, wie beispielsweise einen Abrieb des Mantelschlauches durch Reibung,
zu vermeiden, kann an dem Mantelschlauch eine geeignete Oberflächenbehandlung durchgeführt werden. Eine bevorzugte Oberflächenbehandlung
umfaßt das Überziehen mit Gewebe- oder anderen Abriebschutzschichten. Die Herstellung des endlosen Mantelschlauches
ist relativ einfach und seine Größe, d. h. Durchmesser und Länge, kann in angemessener Weise in Abhängigkeit
von der Größe des umzustülpenden, flexiblen Schlauches festgelegt werden.
Der flexible Schlauch kann aus einem beliebigen, faserartigen Material bestehen, das in Schlauchform gewebt oder gewirkt und
äußerlich mit einem Film aus Naturkautschuk oder synthetischem Kautschuk oder einem synthetischen Harz beschichtet ist. Der
flexible Schlauch kann ebenfalls aus einem wasserdurchlässigen oder wasserundurchlässigen Kunstharzmaterial gebildet werden,
das nach der Formgebung und mit einem andersartigen,
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wasserundurchlässigen Harz überzogen wurde. Bevorzugte Fasermaterialien
sind natürliche und synthetische, organische Pasern sowie anorganische Pasern, z. B. Baumwolle, Leinen,
Glas, regenerierte Zellulose, Polyamid und Polyester.
Im Gegensatz zum Verfahren der britischen Patentschrift
957 9291 bei dem ein Schlauch in einem hohlen Dorn umgeschlagen
wird, der einen geringeren Innendurchmesser als derjenige des Schlauches aufweist, erlaubt das vorstehend beschriebene
ί
Verfahren die Herstellung des umgestülpten Schlauches, der
Verfahren die Herstellung des umgestülpten Schlauches, der
frei von Palten und anderen Unvollkommenheiten ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert;
in der Zeichnung sind:
Pig. 1 ein Längsschnitt einer Umstülpeinrichtung unter Verwendung eines Eollmantelschlauches;
Fig. 2 ein Längsschnitt eines endlosen Eollmantelschlauches;
Fig. 3 ein Querschnitt des endlosen Eollmantelschlauches von
Fig. 2 längs der Schnittlinie A-A1;
Fig. 4 ein Längsschnitt einer weiteren Umstülpeinrichtung
unter Verwendung eines endlosen Eollmantelschlauches.
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In der Fig. 1 ist eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung dargestellt, Ein flexibler-Schlauch. 1 wird zuerst
eng auf eine Welle 9» die an einem Ende befestigt ist, aufgesetzt. Ein endloser Rollmantelschlauch 10 wird dann auf den
flexiblen Schlauch 1 aufgesetzt und in der Nähe des befestigten Endes der Welle 9 angeordnet. Ein Ende des Schlauches 1
nahe dem befestigten Ende wird umgestülpt und auf die äußere Oberfläche des Mantelschlauches 10 umgestülpt, wodurch ein umgestülpter
Abschnitt 1a und ein Abschnitt 1c an der Umwendestelle des Schlauches durch den Fluiddruck des Mantelschlauches
10 aufgebläht werden, während ein nicht umgestülpter Abschnitt 1b des Schlauches auf die Welle durch den Fluiddruck aufgepreßt
wird. Wenn der umgestülpte Abschnitt 1a parallel zu der Welle längs der sich nach außen von dem befestigten Ende der Welle
erstreckenden Achse gezogen wird, bewegt sich der endlose Rollmantelschlauch 10 auf der Welle 9 nach außen - nach links in
der Zeichnung - von der ursprünglichen Stellung als Folge der Selbstrotation, und der Abschnitt 1b wird sanft von innen nach
außen entsprechend der Bewegung des Rollmantels 10 umgewendet. In diesem Fall ist keine starke Zugkraft erforderlich, und die
Umwendestelle wird von einem Ende zu dem anderen Ende über die gesamte Länge des Schlauches 1 bei relativ schwacher Zugkraft
verschoben.
In den Fig. 2 und 3 ist ein endloser Rollmantelschlauch dargestellt.
Dieser Rollmantelschlauch 10 besteht aus einem inneren
Schlauch 11 und einem äußeren Schlauch 12, die aus demselben,
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flexiblen Material, wie beispielsweise Kautschuk oder einem Kunstharz, hergestellt sind. Der äußere und der innere Schlauch
gehen an ihren linken und rechten Enden unter Bildung eines endlosen Mantelschlauches ineinander über. Da der innere
Schlauch 11 und der äußere Schlauch 12 jeweils einen gleichen Durchmesser besitzen, liegt der innere Schlauch in einem Zustand
vor, der einem zwangsweisen Einsetzen in den äußeren Schlauch entspricht. Beim Einfüllen eines unter Druck setzenden
Fluids in den endlosen Mantel schlauch 10 wird der äußere Schlauch 12 zu einer kreisförmigen Form im Querschnitt aufgebläht, während der innere Schlauch 11 außer Form gedruckt
wird. Da der innere Schlauch 11 und der äußere Schlauch 12 den gleichen Durchmesser besitzen und aus einem flexiblen Material
hergestellt sind, bedingt eine durch Reibung zwischen dem äußeren Schlauch und einem hierauf aufgesetzten Schlauch hervorgerufene
Selbstrotation des Mantelschlauches eine Abwechslung des äußeren Schlauches mit dem inneren Schlauch. In der Fig.2
wird der sich wegen der Reibungskraft bewegende innere Schlauch 11 an dem rechten Ende von innen nach außen unter Bildung des . '
äußeren Schlauches 12 gewendet, während der mit dem gezogenen Schlauch durch Reibung sich bewegende äußere Schlauch 12 in
seiner Laufrichtung an dem linken Ende umgekehrt und nach innen unter Bildung des inneren Schlauches 11 gezogen wird.
Eine solche Selbstrotation des Mantelschlauches 10 ist kontinuierlich
und sieht in der Ansicht des Längsschnittes so aus, als ob es eine Bewegung eines endlosen Bandes oder Raußenbandes
wäre. Der Mantel schlauch 10 ist auf seiner inneren Oberfläche
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mit einer Einrichtung B zum Beladen mit Fluid, z. B. einem Gummiplättchen wie bei einem Tennisball, oder einem Luftventil,
wie bei den Innenschläuchen von Reifen, ausgerüstet, durch welche eine unter Druck setzende, fluide Substanz und/oder
Luft in den inneren Zwischenraum des MantelSchlauches 10 eingeführt
wird.
In der Fig. 4 ist eine weitere bevorzugte Ausführungsform unter Verwendung des endlosen Rollmantelschlauches 10 gezeigt. Ein
flexibler Schlauch 1 ist an einem Ende zu einer Spule 13 aufgewickelt,
durch welche ein Band 14 über die volle Länge des Schlauches 1 eingesetzt ist. Der endlose Rollmantelschlauch
wird an dem einen Ende auf den flexiblen Schlauch 1 aufgesetzt, und der Schlauch 1 wird an diesem Ende von innen nach außen
umgewendet, so daß er den endlosen Rollmantel 10 bedeckt. Durch den Innendruck des aufgeblähten, endlosen Rollmantelschlauches
10 werden der umgestülpte Abschnitt 1a und der Abschnitt 1c an der Umwendestelle aufgebläht, während der nicht
umgestülpte Abschnitt 1b auf das Band 14 gepreßt wird. Das umgestülpte
Ende des Schlauches 1 wird in diesem Zustand an einer geeigneten Haltevorrichtung festgemacht, und das Band
wird dann längs der sich nach außen von dem befestigten Ende erstreckenden Achse, d. h. in der in der Zeichnung nach rechts
verlaufenden Richtung gezogen, wodurch die Umwendestelle von dem einen' Ende zu dem anderen Ende über die gesamte Länge des
flexiblen Schlauches 1 unter kontinuierlicher Selbstrotation des Rollmantelschlauches 10 verschoben wird, wodurch ein
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glattes und sanftes Umstülpen des flexiblen Schlauches 1 erreicht
wird. Eine beliebige Kordierung beispielsweise als Draht, Schnur, Leine bzw. Kabel, Gurt usw. kann anstelle des
Bandes 14 hierzu verwendet werden. Der endlose Rollmantelschlauch
10 muß einen etwa gleichen Durchmesser wie der Innendurchmesser des flexiblen Schlauches 1 besitzen. Falls der
Durchmesser zu groß ist, wird es schwierig, das umgestülpte Ende des Schlauches 1 auf den endlosen Rollmantelschlauch 10
aufzubringen. Falls der Durchmesser andererseits zu gering ist, werden die Abschnitte 1a und 1c nicht ausreichend aufgebläht,
so daß ein glattes und sanftes Umstülpen schwierig wird. Jedoch muß der Außendurchmesser des endlosen Rollmantelschlauches
10 nicht notwendigerweise genau derselben wie der Innendurchmesser des flexiblen Schlauches 1 sein, sondern er
kann eine solche Größe besitzen, daß der bereits umgestülpte Abschnitt 1a in beinahe kreisförmiger Querschnittsform gehalten
werden knn.
Durch die erfindungsgemäße Verwendung eines endlosen Rollmantelschlauches
kann das Umstülpen eines flexiblen Schlauches nach zwei alternativen Methoden durchgeführt werden, nämlich
bei der ersten Methode durch Einsetzen einer Kernwelle in einen flexiblen Schlauch, Befestigen des einen Endes der Welle
an einer Halteeinrichtung und Ziehen des Schlauchendes in Kontakt mit dem äußeren Schlauch des RollmantelSchlauches längs
der Achse, welche sich nach außen von dem befestigten Ende, wie in Fig. 1 gezeigt, erstreckt, und bei der anderen Methode durch
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Einsetzen einer Kernwelle oder eines Kernkordes in einen flexiblen Schlauch, Befestigen eines umgestülpten Endes des
Schlauches an einer Haiteeinrichtung und Ziehen der Kernwelle
oder des Kernkordes längs der Achse, welche sich nach außen
von dem befestigten Ende, wie in Fig. 4 gezeigt, erstreckt. Ebenfalls ist es möglich, sowohl die Kernwelle als auch den
flexiblen Schlauch in entgegengesetzter Richtung zueinander zu ziehen.
Ein wesentliches Herkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt
im Aufblähen eines flexiblen Schlauches an der Umwendestelle und in einem Abschnitt, der bereits umgestülpt ist, während
ein nicht umgestülpter Abschnitt des Schlauches durch Anwendung eines Innenfluiddruckes oder durch Verwendung eines besonderen,
endlosen Rollmantelschlauches zusammengedrückt wird. Auf diese Weise wird das Durchführen des nicht umgestülpten Abschnittes
durch den umgestülpten Abschnitt leichter, und das Umstülpen des Schlauches kann glatt und sanft an der Umwendestelle bei
relativ geringer Zugkraft oder Extrusionskraft voranschreiten. -
Das erfindungsgemäße Verfahren, bei welchem ein endloser Rollmantelschlauch
verwendet wird, ist besonders vorteilhaft, da" die Notwendigkeit einer umfangreichen und komplizierten Ausrüstung
vermieden wird, da ein flexibler Schlauch leicht von innen nach außen unter Verwendung von lediglich zwei einfachen
Werkzeugen umgewendet werden kann, d. h. eines Kernteiles und eines besonderen, endlosen Rollmantelschlauches. Diese
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Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ermöglicht die Behandlung von flexiblen Schläuchen mit einer großen Vielzahl
von Innendurchmessern durch einfaches Auswechseln des
endlosen Rollmantelschlauches entsprechend der Größe und dem Innendurchmesser der Schläuche, welche von innen nach außen
gewendet werden sollen. In der in der Fig. 1 gezeigten Ausführungsform ist die Verwendung einer langen Welle erforderlich,
welche die gleiche Länge wie der von innen nach außen umzuwendende, flexible Schlauch besitzt, wobei jedoch die zum Umstülpen
erforderliche Kraft so gering ist, daß das Ziehen des Schlauches manuell von einer Bedienungsperson durchgeführt
werden kann.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist insbesondere als Bearbeitungsstufe
zum Umstülpen eines außen beschichteten, schlauchförmigen, textilien Mantels bei einer Methode zur Herstellung
von Schläuchen für Flüssigkeiten unter hohem Druck wie beispielsweise Feuerwehrschläuchen geeignet, indem eine Beschichtung
aus Kautschuk oder einem synthetischen Harz auf der äußeren Oberfläche des schlauchförmigen, textlien Mantels aufgebracht
wird und dieser von innen nach außen umgewendet wird. Selbstverständlich kann das erfindungsgemäße Verfahren all- ''
gemein auf die Herstellung von schlauchförmigem Material, das
eine Auskleidung bzw. Beschichtung mit gleichmäßiger Stärke besitzt und frei von Fehlern ist, durch Umstülpen eines außen
beschichteten, schlauchförmigen Materials angewandt werden.
- Patentansprüche -
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Claims (1)
- Patentansprüche1. Verfahren zum Wenden eines flexiblen Sehlauches, so daß die Innenseite nach außen gekehrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Kernmaterial in den flexiblen Schlauch einsetzt, den Schlauch durch den inneren Schlauch eines flexiblen, endlosen Rollmantelschlauches hindurchführt, ein Ende des Schlauches umstülpt, das umgestülpte Ende auf den äußeren Schlauch des Rollmantelschlauches aufsetzt und den umgestülpten Abschnitt des Schlauches und das Kernmaterial in entgegengesetzter Richtung zueinander unter Umwenden des flexiblen Schlauches von innen nach außen bewegt.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine steife Welle mit einem an einer Halteeinrichtung befestigten Ende als Kernmaterial verwendet und man den umgestülpten Abschnitt des flexiblen Schlauches längs der sich von dem befestigten Ende nach außen erstreckenden Achse zieht.5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Kernmaterial eine flexible Kordierung verwendet, man ein Ende des umgestülpten Abschnittes des flexiblen Schlauches an einer Halteeinrichtung befestigt und dann die Kordierung längs der Achse, welche sich von dem befestigten Ende nach außen erstreckt, zieht.ö 0 9 b 2 7 / U 3 1 6Leerseite
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| IT1112563B (it) * | 1979-05-07 | 1986-01-20 | Tubi Lattice Spa | Procedimento per la fabbricazione di camere d'aria per tubolari di bicicletta in lattice di gomma naturale con rivestimento interno di gomma butile |
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1973
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Also Published As
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