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DE352812C - Schlauch fuer Petroleum, OEl u. dgl. - Google Patents

Schlauch fuer Petroleum, OEl u. dgl.

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Publication number
DE352812C
DE352812C DE1920352812D DE352812DD DE352812C DE 352812 C DE352812 C DE 352812C DE 1920352812 D DE1920352812 D DE 1920352812D DE 352812D D DE352812D D DE 352812DD DE 352812 C DE352812 C DE 352812C
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DE
Germany
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hose
mandrel
intestines
oil
petroleum
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Application number
DE1920352812D
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English (en)
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BLAISDELL PETRO FLEX TUBING CO
Original Assignee
BLAISDELL PETRO FLEX TUBING CO
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Publication date
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Application filed by BLAISDELL PETRO FLEX TUBING CO filed Critical BLAISDELL PETRO FLEX TUBING CO
Application granted granted Critical
Publication of DE352812C publication Critical patent/DE352812C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L11/00Hoses, i.e. flexible pipes
    • F16L11/04Hoses, i.e. flexible pipes made of rubber or flexible plastics
    • F16L11/11Hoses, i.e. flexible pipes made of rubber or flexible plastics with corrugated wall
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D23/00Producing tubular articles
    • B29D23/18Pleated or corrugated hoses
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material
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  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht-- sich auf einen Schlauch für Petroleum, öl u. dgl., welcher aus einer Mehrzahl von röhrenförmigen oder schraubengangförmig aufgewundenen, gegebenenfalls miteinander verklebten Materialschichten besteht. Die Erfindung bezweckt, durch Verwendung eines Materials von besonderer Art dem Schlauch eine besondere Festigkeit bei hervorragender Biegsamkeit und Elastizität und geringem Gewicht zu geben, wodurch er besonders für solche Verwendungszwecke gut geeignet wird, bei denen es auf sehr geringes Gewicht ankommt, wie z. B. bei Verwendung auf Luftschiffen und Flugzeugen.
Die genannten Eigenschaften werden dem Schlauch gemäß der Erfindung dadurch verliehen, daß als Material zu seiner Herstellung tierische Eingeweide, z. B. Rinder-, Schafoder Schweinedärme, benutzt wenden. Die große Festigkeit, welche ein Schlauch, der aus 'diesem Material hergestellt ist, besitzt, ist eine Folge des natürlichen Zellenaufibaues, durch den die Eingeweide entstanden sind. Der natürliche Zellenaufbau ergibt einen Massenzusammenhalt, welcher so innig ist, daß er durch Verweben oder Verfilzen von Stoffen beliebiger Art nicht erzielt werden kann. Aus dem Eingeweidematerial können Schläuche gemäß derj Erfindung auf die gleiche Art erzeugt werden wie aus Stoffen anderer Art, nämlich so, daß man eine Mehrzahl von schlauchförmigen Gebilden, d. h. hier von Därmen, übereinanderzieht ader
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dieselben als Streifen schraubengangförmig aufwindet.
Die Herstellung des neuen Schlauches ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar bedeutet
Abb. ι eine Seitenansicht und teilweisen Schnitt eines Dorns zur Herstellung von Schläuchen gemäß der Erfindung.
Abb. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie 2-2 der Abb. ι.
Abb. 3 ist eine Seitenansicht und teilweiser Schnitt durch ein Stück, eines gewellten Dorns zur Herstellung von Schläuchen gemäß der Erfindung, wobei der Dorn in Abb. 3 in größerem Maßstab als in Abb. 1 und 2 dargestellt ist.
Abb. 4 ist ein Längsschnitt in gleichem Maßstab wie in Abb. 3 durch eine abgeänderte Form eines Dorns für die Schlauchherstellung.
Abb. 5 ist eine bildliche Dansteilung eines Verfahrens zur Herstellung von Schläuchen gemäß der Erfindung aus von Eingeweiden gebildeten Bändern.
Abb. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Abb. 5, wobei die Teile behufs größerer Deutlichkeit in größerem Maßstab dargestellt sind.
Das Material, woraus die Schläuche hergestellt werden, besteht aus tierischen Eingeweidescbläuchen. Schweinedärme sind in mancher Hinsicht am geeignetsten, aber auch Schaf- und Rinderdärme können benutzt werden. Diese Tierdärme sind außerordent-Hch dünn, z. B. hat ein Schlauch aus acht Darmschichten nur eine Dicke von etwa 0,25 mm, und ein solcher aus zwanzig Lagen nur eine Dicke von etwa 0,63 mm. Der Durchmesser kann sehr erheblich schwanken. Übliche Durchmesser sind solche zwischen 15 und 40 mm, doch lassen sich auch erheblich größere Durchmesser erhalten. Die Länge wechselt ebenfalls, doch hat die Praxis ergeben, daß es zweckmäßig ist, die Därme auf Längen von 3 m zu schneiden; es können aber auch beliebige andere Längen benutzt werden.
Die Eingeweide sollten in feuchtem Zustand benutzt werden. Die Eingeweide werden gereinigt und gesailzen, um sie; zu konservieren, bis sie verbraucht werden. Derartiges Material sollte daher vor der Verwendung gewaschen werden, um es geschmeidig und feucht zu machen. Um die Biegsamkeit der herzustellenden Schläuche zu erhöhen, können die Eingeweide mit verdünntem Glyzerin getränkt werden, bevor sie übereinandergezogen jwerden, und um den Zusammenhalt der benachbarten Lagen zu erhöhen, kann ein Klebmittel zugesetzt werden. Ein solches Klebmittel ist indessen j nicht immer notwendig, da die Eingeweide j in nassem Zustand zuweilen hinreichend gej latinös sind, um aneinander zu haften, wenn sie einem leiditen Druck unterworfen werden.
: Eine zweckmäßige Verfahrensweise besteht : indessen darin, die Eingeweide zu waschen, säe durch Walzen laufen zu lassen und dann
I in eine Mischung aus Glyzerin und einer
gelatinösen Substanz, wie z. B. Fischleim, i Gelatine o. dgl. zu tauchen. j Die gewünschte Festigkeit des Schlauches i wird dadurch erzielt, daß eine Mehrzahl von , Därmen übereinanderigezogen wenden, wobei j der erste Darm über einen röhrenförmigen j Dorn gezogen wird. Eine geeignete Dorn-I konstruktion ist in Abb. 1 und 2 dargestellt. J Danach besteht der Dorn aus einem Rohrstück i, welches für den Gebrauch auf Körner 2, 3 aufgesetzt sein kann, wobei die Eingeweide zunächst auf einen oder beide Körner aufgezogen und dann auf den Dorn 1 übertragen werden. Der innere Hohlraum des Dorns gestattet die Durchleitung eines Heizmittels, z. B. heißen Wassers oder Dampfes. Der Dorn 1 kann beliebige Länge besitzen.
Die Eingeweide sind auf dem Dorn 1 in solcher Zahl übereinanderzuziehen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Der Rohling· wird dann einem leichten Druck unterworfen, z. B. einem solchen, wie er bequem mit der Hand erzielt werden kann, damit er sich der Größe und Gestalt des Domes anpaßt. Es ist eine Eigenart der Eingeweide, daß sie, obwohl sie nicht in erheblichem Umfang dehnbar sind, leicht zusammengedrückt werden können, so daß beispielsweise ein Rohling, der aus Därmen von 25 bis 30 mm Durchmesser besteht, die auf einen Dorn von etwa 9 mm aufgezogen sind, leicht auf den Dorndurchmesser zusammengedrückt werden können, ohne daß störende Falten entstehen. Nachdem die gewünschte Zahl von Därmen über den Dorn 1 gezogen und darauf, wie soeben beschrieben, komprimiert worden, läßt man sie trocknen. Die Trocknung kann künstlich oder in freier Luft geschehen. Im letzteren Fall pflegt sie etwa 48 Stunden zu erfordern. Das so gewonnene Erzeugnis, welches aus einem glatten zylindrischen Schlauch besteht, wird dann vom Dorn 1 entfernt und kann entweder unmittelbar benutzt oder in der nachstehend beschriebenen Weise weiterbehandelt werden. Wie bereits erwähnt, sind die Eingeweide, gleichviel ob ein Klebstoff zugesetzt worden ist ader nicht, klebrig. Um ihre Entfernung von dem Dorn zu erleichtern, kann der Dorn, bevor der erste Darm über ihn gezogen wind, mit Wachs, z. B. Bienenwachs, überzogen werden. Wenn man dann den aus mehreren
übereinandergezogenen Därmen bestehenden Schlauch zu entfernen wünscht, wird' das Wachs auf dem Dorn ι geschmolzen, indem man durch den Dornenhohlraum ein Heizmittel hindurchleitet. Der Schlauch kann dann leicht abgezogen werden.
Wie bereits erwähnt, kann der glatte zylindrische Schlauch, der, wie oben beschrieben, hergestellt worden, unmittelbar benutzt
ίο werden; aber es ist bisweilen empfehlenswert, ihn mit einer Wellung zu versehen, um ihn zu befähigen, beim Biegen nach Möglichkeit seine Querschnittsform beizubehalten, sowie auch seine Festigkeit und Brauchbarkeit im allgemeinen zu erhöhen. Um die Wellung zu erzeugen, wird der Schlauch über einen gewellten Dorn öder über einen glatten Dorn mit gewellter Auflage gezogen. In Abb. 3 ist ein Dorn 11 mit äußerer schraiibengangförmiger Wellung 12 dargestellt. Abb. 4 zeigt einen glatten Dorn 13 mit einer abziehbaren Drahtschraube 14. Es ist ersichtlich, daß beide Dornkonstruktionen dem Schlauch 15 eine gewellte Fläche darbieten.
Nachdem der Schlauch über den Dorn 11 oder 13 gezogen worden ist, wird er erforderlichenfalls gedämpft und dann durch Anwendung von Preßdruck in die gewellte Form übergeführt. Dies kann in bequemer Weise
3u so geschehen, daß ihm eine Drahtspule 16 so übergelagert wird, daß die Drahtverbindungen mit den Wellenbergen des Domes 11 oder mit den Windungen des Drahtes 14 auf dem Dorn 13 abwechseln. Der Schlauch wird
dann endgültig getrocknet und von dem Dorn 11 bzw. 13 entfernt. Der Schlauch kann von dem Dorn. 11 abgeschraubt werden, während der Dorn 13 leicht herausgezogen werden kann. Die Drahtspulen 14 und 16 kön-
nen entweder durch Abschrauben losgelöst" und der Schlauch in seiner gewellten Form ohne Drahtauflage benutzt werden, oder die Drahtwindungen können durch andere Windungen ersetzt werden, welche dazu bcstimmt sind, als Schlauchbewehrungen zu dienen, oder die Drähte-14 und 16 können" in ihrer Lage belassen werden, um seibist als Bewehrung für den Schlauch zu dienen. Im Fall eines auf einen Dorn von der Art des Domes 11 aufgepreßten Schlauches kann gewünschtenfalls eine innere Drahtbewehrung eingeschraubt werden.
Bs ist nicht unumgänglich notwendig, den Schlauch aus einer Anzahl röhrenförmiger Schichten zusammenzusetzen, wie im vorstehenden beschrieben. Die Eingeweide können vielmehr auch in Bandform gebracht und schraubengangförmig um einen Dorn gewunden werden, wie in Abb. 5 angedeutet. Diese Abbildung zeigt zwei 6u Bänder 18, 19 aus Eingeweiden, die in der Aufwicklung auf einen Dorn 17 begriffen sind. Der Dorn 17 kann von ähnlicher Konstruktion sein wie der Dorn ι, und die Eingeweidebänder können in gleicher Weise behandelt werden, wie oben für die röhrenförmigen Eingeweide angegeben. Augenscheinlich kann auch ein gemäß Abb. 5 hergestellter ■ zylindrischer Schlauch nachträglich in der vorstehend erläuterten Weise mit einer Wellung versehen werden. Man kann auch einen Schlauch zum Teil aus übereinandergezogenen Dänmen und zum Teil aus schraubengangförmig aufgewundenen Eingeweiden zusammensetzen; oder der Schlauch kann durch verstärkende Gewebeeinlagen o. dgl. verstärkt werden. Die letztere Schlauchart ist in Abb. 6 veranschaulicht, in welcher in größerem Maßstab dargestellte Innen- und Außenschichten von Eingeweiden mit 20 und 21 und eine mittlere Verstärkungseinlage aus einem Material, wie z. B. Gewebe, mit 22 bezeichnet ist. Ein nach Abb. 6 hergestellter Schlauch kann ebenfalls nachträglich auf die vorbeschriebene Weise gewellt werden.
Die Schläuche können undurchlässig für Feuchtigkeit gemacht werden, indem man sie mit Kaliumbichromat oder einem anderen löslichen metallischen Bichromat o. dgl. behandelt. Die Schlauchoberflächen können mit einem elastischen Firnis, wie z. B. gelöstem Pyroxylin, mit einem geschmeidig machenden Zusatz, z. B. Öl. überzogen werden. Der Schlauch kann schließlich auch mit einem äußeren Schutzüberzug aus Kautschuk oder anderem Material überzogen werden.
Anstatt Draht kann zur Herstellung der Wellungen des Schlauches auf dem Dorn i°o auch anderes biegsames Schnurmaterial, z. B. ein Seil, benutzt werden.
Das zur Herstellung des Schlauches benutzte Material sind die vollständigen auf passende Länge geschnittenen Eingeweide.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schlauch für Petroleum, Öl u. dgl. aus einer Mehrzahl von röhrenförmigen oder uo schraubengangförmig aufgewundenen, gegebenenfalls miteinander verklebten Materialschichten, dadurch gekennzeichnet, ' daß die Materialschichten aus tierischem Eingeweide, z. B. Rinder-, Schaf- oder Schweinedärmen, bestehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920352812D 1919-03-19 1920-07-10 Schlauch fuer Petroleum, OEl u. dgl. Expired DE352812C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB352812X 1919-03-19
GB22929/19A GB144931A (en) 1919-03-19 1919-03-19 An improved tubing and means for producing same
US410553A US1361001A (en) 1919-03-19 1920-09-15 Method of manufacturing improved tubing

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE352812C true DE352812C (de) 1922-05-04

Family

ID=33101841

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920352812D Expired DE352812C (de) 1919-03-19 1920-07-10 Schlauch fuer Petroleum, OEl u. dgl.

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US1361001A (en) 1920-12-07

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