DE2365589A1 - Magnetbandkassette - Google Patents
MagnetbandkassetteInfo
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- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. R Weickmann, 2365589
Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr.K.Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH 860 820 ,
DXIII MÖHLSTRASSE'22, RUFNUMMER 48 39 21/22
<983921/22>
Ampex Corporation, 401 Broadway, Redwood City, California 94063, V.St.v.A.
Magnetbandkassette
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Magnetbandkassette mit ausbaubaren Bandspulen.
Bs sind Video-Bandkassetten bekannt, in denen auf zwei
Bandspulen ein kurzes Bandstück vorgesehen ist, auf dem ein einige Minuten dauerndes Programmstück gespeichert
ist. Sine Anzahl derartiger Kassetten ist dabei in einem Karussell oder einem anderen Vorratsmagazin angeordnet, ·
um einem Tandem-Transportvorrichtungspaar programmiert
zugeführt zu werden, wobei eine Transportvorrichtung Kassetten zu- und abführt, während die andere abspielt,
so daß ein kontinuierliches Programm dargestellt werden kann.
Bei bekannten Kassetten müssen zur Auswechslung der Spulen
oder des Bandes eine Anzahl von Schrauben in zeitaufwendiger
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Weise gelöst werden, um die beiden Kassettenhälften zu trennen. Weiterhin ist beim Aufbau derartiger Kassetten '
eine große Anzahl von getrennt herzustellenden Teilen erforderlich, von denen ein großer (Deil durch Metallbearbeitung
hergestellt wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfachere Kassette mit einer minimalen Anzahl von
Seilen anzugeben, welche aus dauerhaftem Kunststoff herstellbar und zur Auswechslung der Bandspule leicht auseinanderbaubar
sind.
Zur Lösung dieser-Aufgabe ist eine Magnetbandkassette
der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
Ein generell rechteckf örmiges Gehäuse zur Halterung der . Spulen in einer Lage, in der die Spulenachsen im Abstand
zueinander parallel und in Ebenen verlaufen, die ihrerseits
parallel zu und zwischen einem Paar von parallel zueinander ausgerichteten ersten Wänden des Gehäuses liegen,
dessen andere Wände senkrecht auf diesen stehen, eine Ausbildung des Gehäuses in 3?orm von zwei !Teilen, die
in einer generell parallel zu den Spulenachsen verlaufenden Richtung relativ voneinander weg eine Öffnungsbewegung
auszuführen vermögen, ein Scharnier zur Verbindung der Gehäuseteile in der Ebene einer der ersten Wände
und eine Verschlußanordnung zur Verbindung der beiden Gehäuseteile an von der einen ersten Gehäusewandägewandten
Stellen.
Die erfindungsgemäße, sich insbesondere für Videobänder
eignende Magnetbandkassette kann zur Freilegung der Band-
509836/0781 " 3. ~ '
spulen in der Mitte geöffnet werden, wo'bei die beiden ' Kassettenhälften in Scharnieren schwenkbar sind, deren
Lager in Form eines dauerhaften Kunststoffes einstückig an den Kassettenhälften angegossen sind. Die Lager sind
an G-elenkteilen durch eine federnde Klammer miteinander
verbunden, welche eine gute Scharnier-Paßbefestigung gewährleistet. Die Kassettenhälften werden an von den
Scharnieren abgewandten Stellen durch schlüsselartige Befestigungselemente zusammengehalten. Als Funktionssperrtasten
werden weiterhin schlüsselartige Einsätze verwendet. Der Einsatz der Bandspulen erfolgt in vereinfachter
Weise unter Federbelastung, wodurch beide Seiten bei geschlossener Kassette ..in Bremseingriff mit den Kassettenseiten
gedrückt werden, um ein Abspulen des Bandes zu vermeiden.
Weitere Merkmale und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsformen anhand
der Figuren. Es zeigt:
Figur 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Magnetbandkassette mit Bandspulen gemäß der Erfindung;
. .
Figur 2 eine vergrößerte ebene Ansicht mit teilweise weggebrochenen
Teilen der Anordnung nach Fig. 1 im Betrieb; und
Figur 3 einen Teilschnitt in der Ebene 3-3 in Fig. 2.
Figur 1 zeigt ein Paar von Spulen 11, 12 (siehe auch Fig. 2), welche sich zum Umspulen eines kurzen Stücks eines (nicht
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dargestellten) Magnetbandes eignen, bei dem es sich beispielsweise um ein 5,08 breites Videoband für Querauf
zeichnungen handeln kann, wie es beispielsweise zur Darstellung von kurzen Nachrichten und ¥erbeeinlagen
von wenigen Minuten Dauer in PernsehsendeStationen verwendet
wird. Die Spulen 11 und 12 sind normalerweise in einem Kassettengehäuse eingeschlossen, das durch zwei
im wesentlichen gleiche Teile oder Hälften 13 und 14 gebildet
wird, die zur Entfernung oder zum Auswechseln des auf den Spulen befindliehen Bandes geöffnet werden .
können.
Um das Öffnen und Schließen der Kassette zu erleichtern, sind die beiden Kassettenhälften mit Scharnieren 16 und
17 versehen, deren lager als Teile der Gehäusehälften 13 und 14 aus Kunststoff hoher Festigkeit einstückig an
diesen angegossen sind und deren Gelenkteile 18 und 19 Lagerelemente 21 und 22 für einen Scharnierstift 23
bilden.
Um das Gießen der Kassetten aus Kunststoff zu erleichtern,
sind die Scharniere 16 und 1? derart ausgebildet, daß das
erste zur Aufnahme dienende Gelenkteil 18 einer ersten Wand 24 der Gehäusehälfte 14 ausgebildet ist, wodurch eine
Ausnehmung 26 gebildet wird, die gegen das Gehäuseäußere und das zweite, ein Einsteckteil bildende Gelenkteil 19
an der Gehäusehälfte 13 offen ist. Diese Ausbildung erleichtert die Herstellung der Gelenkteile durch Gießen
von Kunststoff. Das Einsteckgelenkteil 19 ist ebenfalls als Vorsprung des Gehäuseteils 13 gießbar, um sowohl
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im offenen, als auch im geschlossenen,Zustand der '
Kassette schwenkbar in die Ausnehmung 26 eingepaßt werden zu können.
TJm sowohl die Herstellung, als auch die Punktion der Scharniere 16 und 17 zu erleichtern, ist das Gelenkteil
18 an der ¥and 24 geschlitzt, um ein Paar von lagerschlitzen 22 zu bilden, welche in Richtung der
Scharnierachsen verlaufen und in Richtung auf das andere Gehäuseteil 13 offen sind, so daß ein laterales Einsetzen
und Entfernen des Scharnierstiftes 23 möglich ist. Dieser
Scharnierstift 23 ist in seinem Mittelteil so ausgebildet,
daß er in die Schlitze 22 eingepaßt ist. Weiterhin besitzt dieser Stift zwei parallele Arme 27, welche senkrecht
auf dem Mittelteil stehen und längs gegenüberliegenden Flächen längs des G-elehkteils 18 an dem leil der
ersten Wand verlaufen, der in das Gehäuseinnere gerichtet ist. Die Arme 27 sind bei 28 gekrümmt bzw. gebogen und
besitzen an ihren freien Enden zur Bildung einer federnden Klammer Klauen 29. Wenn der Stift bzw. die Klammer 23
durch das Gelenk 21 in das Einstellgelenkteil 19 eingesetzt ist, so kann es in die Schlitze des Aufnahmegelenkteils
18 eingeführt werden, wobei die Klauen 29 dann gleichzeitig durch eine geringe Yerbiegung der federnden
Arme 27 ein Paar von Schultern 31 umfassen (siehe Fig. 2), welche in die Wände des Aufnahmegelenkteils 18
eingegossen sind. Diese Ausgestaltung erleichtert nicht nur die Herstellung der Scharniere, sondern auch ihre
Funktion, da die federnde Klammer 23 die beiden Kassetten-
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halften sowohl in geschlossenem Zustand der Kassette
als auch während des Öffnens und des Schließens in einem Gleitsitz fest zusaiomengeklammert'hält.
IJm die beiden Kassettenhälften an von den Scharnieren angewandten Stellen zusammenzuhalten, sind drei schlüsselartige
Befestigungselemente 36 Torgesehen, welche jeweils einen verdickten Kopf 37 und einen einzigen Bart 38 "besitzen.
Entsprechende Schlüssellöcher 39 (beispielsweise im Gehäuseteil 14) sind so ausgestaltet, daß ein axiales
Einstecken und Abziehen der Schlüsselstifte lediglich einer ersten vorgegebenen, in 51Ig. 1 dargestellten Orientierung
möglich ist, wobei diese Orientierung einem Schlitz 41 entspricht, der sich über die gesamte länge des Schlüsselloches
39 im Gehäuseteil 14 erstreckt. Der eingesteckte Schlüssel kann um 90° in eine zweite Orientierung gedreht
werden, welche einem Schlitz 42 entspricht, der sich längs
der Seite des Schlüsselloches axial lediglich soweit erstreckt, wie dies der axialen Länge des Bartes 38 entspricht.
In der zweiten Orientierung kann daher der Schlüsselstift nicht abgezogen werden. Weiterhin liegt an einer
Schulter 44, welche einen Teil des verdickten Kopfes des Schlüsselstiftes bildet, und an einer Schulter 46 im
Inneren des Schlüsselloches eine Kompresse ons spiralfeder 43
an, um den Schlüsselstift in Abziehrichtung zu drücken, so daß er mit seinem Bart fest im Schlitz 42 gehalten
wird. .
Um die Gehäuseteile durch die Schlüsselstifte 36 zusammenzuhalten,
sind im anderen Gehäuseteil 13 angepaßte Schlüssel-
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löcher 49 vorgesehen, welche den Bart der Schlüsselstifte
lediglich in deren zweiter Orientierung aufnehmen. Zu diesem Zweck ist in diesen Schlüssellöchern
49 ein einziger Schlitz 51 vorgesehen, der zu einer durch eine Schulter 52 gebildeten vergrößerten Innenkammer
läuft. In dieser Schulter 52 ist ein Schlitz 53 mit gegenüber dem Schlitz 51 anderer Orientierung vorgesehen,
so daß der Schlüsselstift in die Orientierung des Schlitzes 53 gedreht und in diesen eingesetzt werden
kann, wenn er gegen den Widerstand der leder 43 tiefer nach innen gedruckt wird. Damit können die beiden
Kassettenhälften aneinander befestigt werden.
Weitere Schlüsselstifte werden als Funktionssperrtasten, beispielsweise zum Sperren des Aufzeichnungsbetriebes
oder des Löschbetriebes verwendet. Ein derartiges Sperren von Punktionen wird bei Kassetten gewöhnlich durch verschließbare
Löcher im Gehäuse durchgeführt, wobei die zugehörige Punktion durch einen Fühlhebel auf der {Transportvorrichtung,
welcher mit dem Loch vor seinem Öffnen in Eingriff tritt, ermöglicht (oder aber unterbunden)
wird; andererseits wird die entsprechende Punktion durch Steuerungen der Transportvorrichtung unterbunden (oder
ermöglicht), wenn das Verschließen nicht stattfindet, wodurch der Fühlhebel in die geöffnete Ausnehmung eindringt.
Gemäß vorliegender Erfindung sind derartige Maßnahmen nicht"vorgesehen. Vielmehr ist ein Paar von einsteckbaren
und abziehbaren Schlüsselstiften 61 mit ver-
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dickten Köpfen, jeweils einem Bart 63 und Federn 64 vorgesehen, welche in einer ersten Orientierung in
Schlüssellöcher 66 einsteckbar sind. Diese erste Orientierung entspricht dabei, wie dargestellt, Schlitzen 67 f
welche sich über die gesamte Länge der Schlüssellöcher erstrecken. In einer zweiten Orientierung sind die
Schlüsselstifte in Schlitze 68, welche lediglich über einen Teil der Schlüssellöcher verlaufen, einsetzbar,
wobei die Köpfe 62 koplanar mit der Außenfläche der Kassette abschließen,, In dieser Stellung kann die entsprechende
Punktion durchgeführt (oder auch gesperrt) werden. Weitere Schlitze 69, deren Länge ebenfalls nur
einem Teil der Länge der Schlüssellöcher entspricht, definieren eine dritte Orientierung. Diese Schlitze
besitzen eine Tiefe, daß der Kopf bei weiterem Eindrücken des Schlüsselstiftes und beim Einsetzen des Bartes in
den Schlitz 69 unter die Außenfläche der Kassette versenkt
ist, wodurch die die funktion unterbindende (bzw. ■ ermöglichende) Stellung gegeben ist.
Die Köpfe 37 und 62 der Schlüsselstifte können mit Schlitzen
versehen werden,, um die Schlüsselstifte mit Schraubenziehern
bedienen zu können.
Wenn die Kassette nicht in Betrieb genommen ist, so stehen die Bandspulen in bremsendem Eingriff mit den Seitenwänden
der Kassetten, um ein Abspulen des Bandes zu vermeiden. Im Betrieb werden die Spulen jedoch durch einen Mechanismus
der Transportvorrichtung aus dem Eingriff mit den Kassettenwänden gebracht. Wie Pig. 2 zeigt, liegt die Kassette 13,
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im Betrieb auf einem Satz von Schienen 71 und 72 auf, wobei die Schienen 71 von einer Platte 73 getragen
werden, welche mittels Federn 74 (von denen lediglich eine dargestellt ist) federnd montiert und durch
Keilstifte 75 (von denen ebenfalls lediglich einer dargestellt ist) so justiert ist, daß sie sich in
einem justierbaren Abstand von einem festen Teil 76 der !Transportvorrichtung befindet. Die Schienen 71 und
die Platte 73 geben daher nach, wenn die Kassette quer gegen feste Stifte 77» welche sich vom Teil 76 weg
erstrecken, gesetzt wird. Dies ergibt sich aufgrund des Druckes, der von beweglichen Einstellstiften 78,
die von einer festen Einstellvorrichtung 79 weg verlaufen, ausgeübt wird. · ·
Die Torrichtung 79 enthält einen (nicht dargestellten) Mechanismus zur axialen Bewegung eines drehbaren, in
einem Kugellager gelagerten Einsteilstiftes 81 in die
dargestellte Stellung, in der eine Hülse 82 am Stiftende mit einem Ende 83 (siehe auch I1Ig. 1) einer Spulennabenspindel
84 in Eingriff tritt und dieses in Querrichtung einstellt. Die Spindel 84 besitzt eine Umfangsnut
86, in der ein Federring 87 angeordnet ist. Die Spindel ist daher lose in einer axialen Bohrung 88 einer
Spulennabe 89 eingepaßt, wobei die Bohrung 88 an einem Ende zur Bildung einer nach außen gerichteten Schulter
91, an der der Ring 87 anliegt, aufgeweitet ist.
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Eine Kompressionsspiralfeder 92, welche in einen lagerscliuli
93 eingepaßt ist, liegt mit einem Ende durch den Schuh am Ring 87 und an der Schulter. 91 und mit dem anderen
Ende an einem hohlen Bremselement 94 an, so daß die Habe 89 gegen die Wand des Kassettenteils 13 und
das Bremselement gegen die Wand des Kassettenteils 14 gedruckt wird. Im Betrieb wird das Bremselement 94 durch
den Rand der -vorgeschobenen Einstellhülse 82 von der benachbarten Kassettenwand entfernt gehalten, während
auch die Nabe 89 durch ein vorgeschobenes drehbares Antriebselement 96 von der benachbarten Kassettenwand entfernt
gehalten wird, so daß der innere Rand des Bremselementes 94 direkt gegen die Schulter 91 der Spulennabe
klemmt, wie dies in Pig. 2 dargestellt ist. Wenn die Elemente 96 und 82 allerdings zurückgezogen sind, so
sind"sie vollständig aus der Kassettenzone entfernt,
so daß die abgeschrägte (speziell geneigte) Spitze 97 mit einer entsprechend abgeschrägten (speziell geneigten)
Öffnung 98 in der Kassettenwand bremsend in Eingriff tritt, wodurch weiterhin eine Quereinstellung der Spule
gewährleistet ist. Um das Bremselement 94 im Bereich seiner möglichen axialen Bewegung auf der Spindel 84 zu
halten, ist es mit mehreren federnden Haltefingern 99 versehen, die an ihren Enden 101 mit Klauen versehen
sind, um eine Einpassung in eine ümfangsausnehmung 102 der Spindel zu gewährleisten.
Das andere Ende der Nabe 89 besitzt ebenfalls eine Ausnehmung 103, in die mehrere Zähne 104 eingegossen sind,
wodurch die Nabe auch auf anderen als der dargestellten
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■ Transportvorrichtung verwendbar ist. Das Antriebselement
96 besitzt ein Eeibpolster 1Θ6, das mit einem gezahnten kreisförmigen Aufsatz 107 auf einem Spulennabenflansch
108 in-Eingriff tritt. Das Element 96 ist auf einer Antriebswelle 109 montiert, deren Spitze
zur Bildung einer Hülse 111 hohl ist, welche ihrerseits
ein Ende 112 der Spindel 84 zur Quereinstellung der Spindel in Betrieb umfängt. Wenn die Welle 109
zurückgezogen wird, so wird die Spule, dadurch gebremst und in Querrichtung eingestellt, daß ein abgeschrägtes
Teil 113 an ihr mit einer entsprechend geformten Öffnung
114 in der Kassettenwand in Eingriff tritt.
Auf der Spindel 84 ist weiterhin eine Umfangsnut 115
vorgesehen, durch die eine geringe 3?ehlorientierung der Spindel bei vorgeschobener Welle 109 Berücksichtigung
findet.
In vorteilhafter Weise ist an der Kassette weiterhin eine Halterungseinrichtung für eine Identifikationskarte,
beispielsweise eine erhabene Karte 116 (Pig. 3) nach Art einer Kreditkarte vorgesehen, welche für .das
Personal von SendeStationen gewöhnlich mit den Kassetten
der vorliegenden Art versandt wird. Die Halterungseinrichtung umfaßt ein flaches Kartenbett 117 (siehe auch
Pig. 1) auf einer Seite des Gehäuses und ein Paar von sich gegenüberliegenden, längs des Kartenbettes verlaufenden
Halterungsflanschen 118, welche die langen Kanten der Karte 116 zu deren gleitender Halterung auf
dem Bett überlappen. Weiterhin ist ein Paar von an den
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Enden der Karte längs des Bettes, verlaufenden erhöhten
Endrahmen 119 vorgesehen, welche sich von den Planschen
118 in einem Abstand 121 "befinden, so daß das Ende der Karte zwecks Einsetzen und Herausnehmen in der in
Pig. 3 dargestellten Weise gebogen werden kann«. Schließlich ist im Bett und in dem Rahmen 119 ein Paar von Ausnehmungen
122 vorgesehen, in die eine Bedienungsperson mit Pingern hineingreifen kann.
Im Betrieb ist es zweckmäßig, Band auf beide Bandspulen aufzuspulen, wobei ein Bandstück zwischen diesen Spulen
verläuft, das für die Spulmechanismen der Transportvorrichtung durch eine offene Seite 131 des Gehäuses zugänglich
ist. Das Band ist unabhängig von Änderungen der auf den entsprechenden Spulen aufgespulten Bandteile vorzugsweise
durch ein Paar von Pührungsstiffen 132 für die
Band spulVorgänge stabilisiert und genau eingestellt.
Diese Führungsstifte 132 sind an der Gehäusehälfte 13
vorgesehen und erstrecken sich über die gesamte Breite des Bandes, so daß eine Mittenverbindung, welche zu
einer Beschädigung des Bandes führen kann, nicht erforderlich ist.
Zur Verwendung in einer Transportvorrichtung mit Umspulvorgängen
unter "Vakuum, in der das zwischen den Spulen
und über die Pührungsstifte 132 verlaufende Bandstück
vor der Aufzeichnung oder Wiedergabe in die Transportvorrichtung gesaugt wird, ist es wichtig, das Band in der
Kassette so anzuordnen, daß -die Rückseite des zwischen
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den Spulen verlaufenden Bandstückes direkt dem Atmosphärendruck ausgesetzt ist, wodurch der Druckunterschied
bzw. die Saugkraft maximal und damit voll wirksam wird. Zu diesem Zweck werden zwei Stifte 152 und nicht nur ein
Stift verwendet, welche in der dargestellten Weise einen Querabstand besitzen, wodurch zwischen ihnen ein Zugangskanal 133 für die atmosphärische luft gebildet wird.
Dieser Kanal wird weiterhin durch einef Teil 134 festgelegt,
in dem das zentrale Schlüsselloch 49 vorgesehen ist. Dieses Teil 134 ist einstückig an der Gehäusehälfte
113 und den Stiften 132 vorgesehen und besitzt eine Öffnung
136, welche durch die Seite der Gehäusehälfte 13 zur Atmosphäre führt.
Die erfindungsgemäße Magnetbandkassette ist also zur Entfernung
der Bandspulen in der Mitte zu- öffnen, wobei die beiden Kassettenhälften in Scharnieren schwenkbar sind,
deren lager aus Kunststoff einstückig an die Kasse.ttenhälften
angegossen sind. Diese Lager sind an den Gelenkteilen mittels einer federnden Klammer miteinander verbunden,
wodurch eine genau eingepaßte Scharnierbefestigung gewährleistet ist. An von den Scharnieren abgewandten
Stellen werden die Kassettenhälften durch schlüsselartige Befestigungselemente zusammengehalten. Funktionssperrtasten
v/erden ebenfalls durch schlüsselartige Einsetzelemente gebildet. Die Bandspulen stehen in einfacher
Weise unter lederbelastung, wodurch beide Seiten bei geschlossener
Kassette in bremsendem Eingriff mit den Kassettenseiten gedrückt werden und damit ein Abspulen
des Bandes verhindert wird.
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Claims (2)
- 2365583Patentansprüche, 1J Magnetbandkassette mit ausbaubaren Bandspulen, einem generell rechteckförraigen, zweiteiligen Gehäuse zur Halterung der Spulen in einer Lage, in der die Spulenachsen im Abstand zueinander parallel und in Ebenen verlaufen, die ihrerseits parallel zu und zwischen einem Paar von parallel zueinander ausgerichteten ersten Wänden des Gehäuses liegen, dessen andere Wände senkrecht auf diesen stehen, einem Scharnier zur Verbindung der Gehäuseteile in der Ebene einer der ersten Wände und mit einer Vershclußanordnung zur Verbindung der beiden Gehäuseteile an von der einen ersten Gehäusevrand abgewandten Stellen, das Gehäuse und das Scharnier derart ausgebildet sind, daß die beiden Gehäuseteile in einer generell parallel zu den Spulenachsen verlaufenden Richtung relativ zueinander eine Öffnungsbewegung auszuführen vermögen, daduch gekennzeichnet, daß die Verschlußanordnung folgende Elemente umfaßtsmindestens einen Schlüsselstift. (36) mit einem einzigen Bart (38) und einem verdicktem Kopf (37), mindestens ein Schlüsselloch (39) in einem der Gehäuseteile (14) zur Aufnahme des Schlüsselstiftes (36), das lediglich in einer ersten vorgegebenen Orientierung des Schlüsselstiftes ein axiales Einstecken und Abziehen ermöglicht, und in einer zweiten vorgegebenen Orientierung eine Halterung des Schlüsselsfiftes (36) durch den Bart (38) gewährleistet, mindestens eine Feder (43) im Schlüsselloch (39) zum Herausdrücken des Schlüsselstiftes (36) aus diesem und mindestens ein an den Schlüsselstift (36) angepaßtes Schlüsselloch (49) im anderen Gehäuseteil (13), das lediglich in der zweiten vorgegebenen Orientierung ein Ver-509836/0781schieben des Schlüsselstiftes (36) ermöglicht und in einer anderen Orientierung eine Halterung des Schlüsselstiftes durch den Bart (38} gewährleistet, wodurch die Gehäuseteile (13, 14) aufgrund des Eingriffs des Bartes bzw. des verdickten Kopfes auf voneiannder abgewandten Seiten aneinander befestigt sind.
- 2. Magnetbandkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin Punktionssperrtasten vorgesehen sind, welche jeweils folgende Elemente umfassen: einen Funktions-Schlüsselstift (61) mit einem einzigen Bart (63) und einem verdickten Kopf (62), ein Sperrschlüsselloch (6) für den Funktionssperr-Schlüsselstift, das lediglich in einer ersten vorgegebenen Orientierung ein axiales Einstecken und Abziehen des Funktlons-Schlüsselstlftes ermöglicht, das in einer zweiten vorgegebenen Orientierung eine Halterung des Funktionssperr-Schlüsselstlftes durch dessen Bart (63) gewährleistet, wobei der Kopf (62) in der Ebene der Außenfläche des einen Gehäuseteils (13) liegt, das weiterhin ein tieferes Eindringen des Funktionssperr-Schlüsselstiftes lediglich in der zweiten Orientierung ermöglicht und das eine Halterung des Funktionssperr-Schlüsselstiftes in einer dritten Orientierung gewährleistet, wobei der Kopf (62) unter die Ebene der Außenfläche des einen Gehäuseteils (13) versenkt ist, und eine im Sperrschlüsselloch vorgesehene Feder (64) zum Herausdrücken des Funktionssperr-Schlüsselstiftes aus diesem.509836/0781
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5073052A (en) * | 1991-02-23 | 1991-12-17 | Ncr Corporation | Reuseable ink ribbon cassette adjustable to different ribbon widths and method of use |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5073052A (en) * | 1991-02-23 | 1991-12-17 | Ncr Corporation | Reuseable ink ribbon cassette adjustable to different ribbon widths and method of use |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2365588A1 (de) | 1975-09-11 |
| IT977405B (it) | 1974-09-10 |
| DE2365589B2 (de) | 1976-10-21 |
| GB1416394A (en) | 1975-12-03 |
| US3756329A (en) | 1973-09-04 |
| JPS5226684B2 (de) | 1977-07-15 |
| CA995198A (en) | 1976-08-17 |
| DE2317426A1 (de) | 1973-10-11 |
| DE2317426B2 (de) | 1976-05-26 |
| DE2365588B2 (de) | 1976-10-21 |
| JPS4910717A (de) | 1974-01-30 |
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |