DE2365199C3 - Vorrichtung zur Steuerung der Spannung eines von einer Spule abgezogenen Fadens in einer Flechtmaschine - Google Patents
Vorrichtung zur Steuerung der Spannung eines von einer Spule abgezogenen Fadens in einer FlechtmaschineInfo
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- DE2365199C3 DE2365199C3 DE19732365199 DE2365199A DE2365199C3 DE 2365199 C3 DE2365199 C3 DE 2365199C3 DE 19732365199 DE19732365199 DE 19732365199 DE 2365199 A DE2365199 A DE 2365199A DE 2365199 C3 DE2365199 C3 DE 2365199C3
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Description
Die Erfindung bezieht sich au!' eine Vorrichtung /ur
Steuerung der Spannung eines von einer Spule abgezogenen Fadens in einer Flechtmaschine mit einem
eine Spule abstützenden Grundteil, von dem sich eine Tragstange -rstreckt, auf der ein Gleitblock verschiebbar
angeordnet ist, der eine mit einer ortsfesten Fadenführung z-jsammenarbeitende Fadenführung
trägt und der in Richtung gegen den Grundteil federbelastet ist, und mit einer sich parallel zur
Tragstange und durch den Gieitblock verschiebbar erstreckenden Betätigungsstange, die an einem Ende
mit einer in dem Grundteil angeordneten. Spulenfreigabeeinrichtup.g
arbeitsmäßig verbunden ist, zwischen ihren Enden einen in die Bewegungsbahn des Gleitblocks
vorragenden Bund aufweist und am ändert η Ende in eines Führung verschiebbar geführt sowie
mittels einer zwischen dem Bund und der Führung angeordneten Feder in Richtung gegen den Grundteil
vorgespannt ist.
Eine Verrichtung dieser Art ist bekannt (L1S-P^
29 88 300). Es ist gefunden worden, daß bei einer solchen Vorrichtung unter gewissen Bedingungen, wie sie
beispielsweise bei der Herstellung von Metallsträngen angetroffen werden, die Bewegung des eine Fadenführung
tragenden Gleitblocks, der mit dem auf der Betätigungsstange befestigten Bund in Berührung tritt,
einen schnellen Anstieg der Spannung in dem Faden hervorruft. Im Fall eines schnellen Anstiegs der
Fadenspannung kann sich ruckweise und unregelmäßiges Flechten ergeben, und es kann ein Bruch des Fadens
auftreten. Außerdem kann die Metail-Metall-Berührung starkes Geräusch und/oder übermäßige Abnutzung
hervorrufen, insbesondere wenn Gleitblock und Bund
sich mil hoher Geschwindigkeit einander nähern.
Aufgabe der Erfindung ist es. eine Vorrichtung der genannten Art so auszuführen, daß zu schnelle
Bewegung des Gleitblocks in Richtung gegen den Bund der Betätigungsstange und starkes Anschlagen an den
Bund verhindert sind. Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch eine zusätzliche Federeinrichtung,
welche einen zusätzlichen Widerstand gegen Bewegung des Gleitblocks in Richtung gegen den Bund der
ίο Betätigungsstange schafft.
Die zusatzliche Ftdereinrichtung bewirkt im Zusammenarbeiten
mit der zwischen dem Bund der Betätigungsstange und der Führung angeordneten Feder, daß
der Gleitblock sich immer nur mit einer zulässigen Geschwindigkeit bewegt und auch nicht stark gegen den
Bund der Betätigungsstange anschlägt, derart, daß immer glatte, gleichmäßige bzw. stetige Erhöhung der
Fadenspannung gewährleistet ist, wenn die Betätigungsstange sich in Eingriff mit der Spulenfreigabeeinrichtung
bewegt und diese betätigt.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Federeinrichtung
eine um die Betätigungsstange herum angeord nete Feder aufweist, die sich an dem Bund der
Betätigungsstange und an dem Gieitblock abstützt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der einzigen Figur der Zeichnung beispielsweise erläutert.
In der Zeichnung ist e;ne Betäl'.gungse.nrichtung 40
dargestellt, die mit einer Flechtmaschine verwendet wird.
In der Zeichnung ist eine Spule 20 dargestellt, die von
einem Spulenhalter 22 getrage ist, der einen Grundteil 23 hat, welcher an der nicht dargestellten Klöppelein
richtung angebracht werden kann Der Spulenhalter 22 weist eine Spindel 24 auf, die sich von dem Grundtei! z3
erstreckt. Die Spindel 24 kann mit Bezug auf den Grundteil 23 ortsfest oder drehbar angebracht sein.
Ein Spulenfreigabemechanismus 25 ist gleichachsig zur Spindel 24 in dem Grundteil 23 aufgenommen. Die
Spulenfreigabeeinrichtung 25 weist eine innerhalb des Grundteils 23 angeordnete Einrichtung zum Verzögern
der Drehung der Spule 20 auf der Spindel 24 auf. Diese Einrichtung wird durch wahlweise Drehbewegung eines
Steuerflansches 32 betätigt, der von dem Grundteil 23 seitlich vorragt. Die Arbeitsweise acr Spuienireigabe
einrichtung 25 ist Gegenstand des älteren Patents 22 49 935.
Der Grundtei! 23 weist einen Ansatz 39 auf, der mit
Bezug auf die Spindel 24 seitlich vorragt. Die Einrichtung 40 weist eine Tragstange 41 auf, die von
dem Ansatz 39 des Grundteiis 23 abgestützt ist und sich parallel zur Spindel 24 erstreckt. Ein eine Strangführung
43 tragender Gleitblock 42 ist zur Ausführung von Bewegungen entlang der Tragstange 41 angeordnet.
Eine erste federnde Einrichtung 44 legt an den Gleitblock 42 eine Vorspannung oder Kraft für seine
Abwärtsbewegung entlang der Tragstange 41 an, nachdem die Spule 20 freigegeben ist.
Die Betätigungseinrichtung 40 weist weiterhin einen
Führungsblock 45 auf, der an der Tragstange 4! oberhalb des Ansatzes 39 des Grundteils 23 angebracht
ist und eine auf- und abbewegbare Betätigungsstange 50 trägt. Die Betätigungsstange 50 erstreckt sich von dem
Führungsblock 45 in den Ansatz 39, um dort den Spulensteuerflansch 32 zu durchsetzen und mit ihm in
Eingriff zu treten. Eine sehr geringe Aufwärtsbewegung der Betätigungsstange 50 führt dazu, daß die die
Drehung der Spule 20 verhindernde Reibungsverriege-
lungskraft aufgehoben wird. Eine sehr geringe Abwärtsbewegung
der Betätigungsstange 50 führt /um Einleiten des Aufbaus der Reibungsverriegelungskraft.
Auf der Betätigungsstange 50 ist unter dem
Führungsblock 45 ein Flansch oder Bund 53 befestigt, s
Eine ortsfeste Strangführung 56 ist nahe dem Führungsblock 45 im wesentlichen mittig /ur Spule 20
angeordnet.
Wie dargestellt, ist die Tragstange 41 in eine in dem
Ansatz 39 des Gmndteils 23 vorgesehene Bohrung 58 κ,
entfernbar eingesetzt und darin beispielsweise mittels einer Stellschraube oder eines Stiftes 59 festgelegt. Die
bewegliche Strangführung 43 zum Anlegen einer Spannungssteuerkraft an den Stran? kann eine Flanschrolle
sein, die auf einer Spindel 62 drehbar angeordnet is
ist.
Die erste federnde Einrichtung 44 !'ann von einer
Druckfeder 63 gebildet sein, die um die Tragstange 41 gleichachsig zu ihr angeordnet ; und sich an die obere
Fläche <Jes Gleitblocks 42 und ciie untere Flüche des
Fiihrungsblocks 45 anlegt. Ä.!'ernativ kann die federnde
Einrichtung 44 auch eine Zugfeder sein {nicht dargestellt), die sich zwischen einem Befestigungsstück an
dem Grundteilansatz 39 und einem Verbin.,ungsteil an
dem Gleitblock 42 erstreckt. In jedem Fall ist es gemäß der Erfindung erforderlich, daß an den Gleitblock 42
eine Vorspannkraft angelegt wird, nachdem die Spule 20 freigegeben worden ist.
Der Führungsblock 45 kann ein allgemein rechtwinkliges
Element sein, welches beispielsweise mittels einer Stellschraube oder eines Stiftes 66 an der Tragstange 41
befestigt ist Das obere Ende der Betätigungsstange 50
ist in einer Bohrung 67 in den F-'ührungsblock 45
aufgenommen.
Eine erste Druckfeder 68 der Betätigungseinrichtung 40 ist um die Betätigungsstange 50 gleichachsig
angeordnet und erstreckt sich /wischen der unteren Fläche des Führungsblocks 45 und der oberen Fläche
des Bundes 53. Eine /weite Druckfeder 88 ist ebenfalls gleichachsig um die Betätigungsstange 50 angeordne'
und erstreckt sich /wischen der unteren Fläche des Bundes 53 und der oberen Fläche des Gleitblocks 42.
Wenn ein Materialstrang von der Spule 20 um die ortsfeste Strangführung 56 und dann um die bewegliche
Strangführung 43 gezogen wird und sich gegen das Arbeitszentrum der Maschine bewegt, dreht sich die
Spule 20 gegen die Reibungsverriegelungskraft, die von der Einrichtung 25 aufgebaut ist. Gleichzeitig halten die
verschiedenen Elemente der Einrichtung 40 die Steuerung der Strangspannung aufrecht und reagieren
während der Entwicklung dieser Strangspannung. Die Stärken der Druckfedern 68 und 88 relativ zueinander
sind derartig gewählt, daß, wenn die Strangspannung
sich erhöht, der Gleitblock 42 beginnt, sich gegen den ortsfesten Bund 53 an der Betätigungsstange 50 zu
bewegen. Jedoch wirken die Druckfedern 68 und 88 während dieser Bewegung zusammen, um eine glatte,
gleichmäßige und stetige Erhöhung der Strangspannung zu schaffen, wenn die Betätigungsstange 50 sich in eine
Stellung bewegt, in welcher sie mit dem Steuerflansch 32 der Einrichtung 25 in Eingriff tritt und ihn bewegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Steuerung der Spannung eines von einer Spule abgezogenen Fadens in einer
Flechtmaschine mit einem eiste Spule abstützenden Grundteil, von dem sich eine Tragstange erstreckt,
auf der ein Gleitblock verschiebbar angeordnet ist, der eine mit einer ortsfesten Fadenführung zusammenarbeitende
Fadenführung trägt und der in Richtung gegen den Grundteil federbelastet ist, und
mit einer sich parallel zur Tragstange und durch den Gleitblock verschiebbar erstreckenden Betätigungsstange,
die an einem Ende mit einer in dem Grundteil angeordneten Spulenfreigabeeinrichtung arbeitsmäßig
verbunden ist, zwischen ihren Enden einen in di; Bewegungsbahn des Gleitblacks vorragenden Bund
aufweist und arr. anderen Ende in einer Führung verschiebbar geführt sowie mittels einer zwischen
dem Bund und der Führung angeordneten Feder in Richtung gegen den Grundtei! vorgespannt ist,
gekennzeichnet durch eine zu. liehe
Federeinrichtung (88), welche einen zusätzlichen Widerstand gegen Bewegung des Gleitblockes (42)
in Richtung gegen den Bund (53) der Betätigungsstange (50) schafft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Federeinrichtung
eine um die Betätigungsstange (50) herum angeordnete Druckfeder (88) aufweist, die sich an
dem Bund (53) der Betätigungsstange und an dem
Gleitblock (42) abstützt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US36017773 | 1973-05-14 | ||
| US00360177A US3802643A (en) | 1971-10-27 | 1973-05-14 | Strand tension-controlling and spool release actuator mechanism |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2365199A1 DE2365199A1 (de) | 1974-12-05 |
| DE2365199B2 DE2365199B2 (de) | 1976-07-01 |
| DE2365199C3 true DE2365199C3 (de) | 1977-02-10 |
Family
ID=
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