DE1208665B - Regeleinrichtung fuer den Antriebsmotor der Aufspulspindel an Kreuzspulmaschinen - Google Patents
Regeleinrichtung fuer den Antriebsmotor der Aufspulspindel an KreuzspulmaschinenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT Int. α.:
D02f
Deutsche KL: 76 d-7/02
T"!
AUSLEGESCHRIFT
Nummer: 1208 665
Aktenzeichen: U 2637 VII a/76 d
Anmeldetag: 27. Februar 1954
Auslegetag: 5. Januar 1966
Die Erfindung bezieht sich auf eine in Abhängigkeit von der Fadenspannung arbeitende Regeleinrichtung
für den Antriebsmotor der Aufspulspindel an Kreuzspulmaschinen, wobei die Drehzahländerung
durch einen in einer Induktanzspule bewegbaren Magnetkern bewirkt wird und der zweiarmige Fühlhebel
durch eine Feder vorgespannt ist, deren Spannkraft in Abhängigkeit vom Spulendurchmesser regelbar ist.
Es sind Regeleinrichtungen der vorgenannten Art bekannt, bei denen an den Fühlhebel eine der Fadenspannung
entgegenwirkende Kraft mit Hilfe von Gewichten angelegt wird. Die Verwendung solcher Gewichte
führt zu dem Nachteil, daß auf Grund ihrer Trägheit bei auftretenden Änderungen in der Fadenspannung
der Fühlhebel raschen Vibrationen unterworfen wird, die einerseits plötzliche Änderungen der
Drehzahl des Antriebsmotors und dadurch eine ungleichförmige Drehung der Aufspulspindel bedingen
und andererseits beim Aufspulen feiner Fäden zu der Gefahr führen, daß der sich aufspulende Faden reißt.
Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Regeleinrichtung
der eingangs genannten Art, bei welcher dieser Nachteil behoben ist, indem der Fühlhebel
daran gehindert ist, Vibrationen auszuführen, so daß eine gleichförmige Drehung der Aufspulspindel gewährleistet
und ein Reißen insbesondere feiner Fäden mit größtmöglicher Sicherheit ausgeschaltet ist.
Gemäß der Erfindung ist dies dadurch erreicht, daß mit dem Fühlhebel eine Dämpfungsvorrichtung verbunden
ist, welche der Kraft, die den magnetischen Kern weiter in die Induktanzspule hineinzubewegen
sucht, entgegenwirkt.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung weist die Dämpfungsvorrichtung ein Klinkenrad
auf, das an einer Leerlaufscheibe angeordnet ist, um die ein biegsames Glied gewickelt ist, das mit dem
magnetischen Kern verbunden ist, und daß eine Klinke vorgesehen ist, die das Klinkenrad verriegeln
kann, um eine Drehung der Leerlaufscheibe in der einen Richtung zu verhindern.
Das biegsame Glied der Dämpfungsvorrichtung besteht vorzugsweise aus einem Reibband, das auf der
verriegelten Leerlaufscheibe rutscht, um die Bewegung des magnetischen Kernes zu dämpfen.
In den Zeichnungen sind Ausfühmngsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist
F i g. 1 eine Vorderansicht einer Spulmaschine mit einer Fadenspannungsregelung,
F i g. 2 ein Teil einer Hinteransicht, teilweise im Schnitt, und veranschaulicht die Regeleinrichtung für
die Fadenspannung,
F i g. 3 eine im vergrößerten Maßstab gezeichnete
Regeleinrichtung für den Antriebsmotor der
Aufspulspindel an Kreuzspulmaschinen
Aufspulspindel an Kreuzspulmaschinen
Anmelder:
Universal Winding Company, Warwick, R. I.
(V. StA.)
Vertreter:
Dr. E. Wiegand und Dipl.-Ing. W. Niemann,
Patentanwälte, Hamburg 1, Ballindamm 26
Als Erfinder benannt:
John Vernon Ketth, Warwick, R. I. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 8. Juli 1953 (373 465)
Einzelansicht und veranschaulicht Einzelheiten der Vorrichtung zum Bewegen des magnetischen Kernes
in die Drosselspule hinein und aus dieser heraus,
F i g. 4 eine Ansicht auf die Rückseite der Steuertafel, wobei einzelne Teile fortgelassen sind, und veranschaulicht
die in die Steuervorrichtung erfindungsgemäß eingebaute Dämpfungsvorrichtung,
F i g. 5 eine im vergrößerten Maßstab gezeichnete Draufsicht auf die Dämpfungsvorrichtung und
F i g. 6 eine Ansicht dieser Dämpfungsvorrichtung.
In F i g. 1 ist die Aufspulvorrichtung 10 auf einem
Sockel 12 angebracht. Die Aufspulvorrichtung 10 ist von derjenigen Bauart, die als »Präzisionskreuzspulmaschine«
bekannt ist, bei der die Anzahl der Umdrehungen der Spulspindel 14 für jede Hin- und Herbewegung
des Fadenführers 16 vom Beginn der Aufwicklung bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Wickel
vollständig aufgewunden ist, feststeht. Die Spulspindel 14 ist in einem Gehäuse 18 drehbar gelagert. Der
Fadenführer 16 ist in einem Laufrahmen 20 geführt, der seinerseits auf einer Welle 22 schwenkbar gelagert
ist, um zu ermöglichen, daß der Fadenführer sich mit wachsendem Spulendurchmesser von der
Spindel 14 hinwegbewegt. Die Spulspindel 14 weist einen mittels eines Hebels 26 ausdehnbaren Spulendorn
24 für den Spulenkörper auf. Die Aufspulvorrichtung 10 wird durch einen elektrischen Regelmotor
28 angetrieben, der auf einem Lagerbock 29 angebracht ist.
Der Sockel 12 bildet einen hohlen Kasten mit einer Öffnung 66, die durch eine Platte 68 verschließbar ist.
509 777/131
3 4
Darin befindet sich die Regelvorrichtung, die aus Arme 96 und 100 und die Welle 98 wie ein Hebel
einer Drosselspule 50 besteht, in der ein Kern 62 be- wirken, der um die Welle 98 schwenkbar ist.
weglich angeordnet ist. Oberhalb der Spule 50 ist Das freie Ende des Armes 100 ist mittels eines ein Rad 74 auf einer Welle 76 drehbar derart gelagert, Lenkers 108 mit dem Hebel 102 und dieser über einen daß dessen Umfang im wesentlichen tangential zu der 5 Lenker 104 mit dem Rahmen 20 verbunden, so daß Achse der Drosselspule verläuft. Der Kern 62 ist mit eine Schwenkbewegung des erwähnten Rahmens 20, dem Rad 74 durch ein biegsames Band 78 verbunden, die durch das Wachsen der Auflaufspule entsteht, das das mit dem einen Ende an dem Umfang des Rades freie Ende des Armes 100 anheben wird, wodurch 74 angreift und dessen anderes Ende mit dem Kern der Arm 96 gesenkt und demzufolge die Kraft ver-62 verbunden ist, mit der Wirkung, daß der Kern sich io ringert wird, welche durch die Feder 92 auf das Rad in die axiale Öffnung der Spule 50 hinein-und aus die- 74 ausgeübt wird. Das freie Ende des Armes 100 und ser herausbewegen kann. Ein Fühlhebel 80 (Fig. 2) das untere Ende des Lenkers 108 sind mit einer ist mit einem seiner Enden an der Welle 76 befestigt Mehrzahl von Löchern 110 und 112 versehen, um zu und trägt an seinem anderen Ende eine Rolle 82, ermöglichen, daß der maximale, von der Feder 92 über die in bekannter Weise die abzufühlende Spul- 15 ausgeübte Spannungsbetrag im voraus eingestellt fadenschlaufe läuft, so daß bei einer Erhöhung in der werden kann, und um auch den maximalen Betrag der Spannung des Spulfadens Y die erwähnte Rolle 82 Schwenkbewegung einstellen zu können, den der Rahemporgehoben und das ebenfalls auf der Welle 76 men 20 den Armen 96 und 100 erteilen kann,
befestigte Rad 74 in einer Richtung gedreht wird, in Ein gewöhnlich geschlossener einpoliger Einfachdersich der Kern 62 in die Spule 50 hineinsenkt. Durch ao Schalter 34 ist an der Innenfläche der Platte 68 neben eine Bewegung des Kernes 62 in die Spule 50 hinein der Welle 76 angebracht, und zwar so, daß ein von wird die Impedanz dieser Spule erhöht mit der Wir- seinem Betätigungsarm 114 getragener vorragender kung, daß über weitere Schaltmittel, die nicht Gegen- Finger 113 mit einer Speiche 116 des Rades 74 in stand der Erfindung sind, der Motor 28 verlangsamt Eingriff kommt, um diesen Schalter zu öffnen, falls wird. Umgekehrt gestattet eine Verringerung in der 25 der Spulfaden Y reißen sollte, und den Motor 28 und Spannung des Spulfadens Y, daß sich die Rolle 82 das Arbeiten der Aufspulvorrichtung anzuhalten,
nach unten bewegt, mit der Wirkung, daß sich das Bei einer derartigen regelbaren Aufspulvorrichtung Rad 74 in einer Richtung dreht, in der der Kern 62 ist es dann, wenn das Aufspulen mit hoher Geschwinaus der Spule 50 herausgezogen wird und der Motor digkeit erfolgt, wünschenswert, die Schwingungen des 28 und die Aufspulvorrichtung beschleunigt werden. 30 Fühlhebels 80 zu dämpfen. Die Fig. 5 und 6 veran-
weglich angeordnet ist. Oberhalb der Spule 50 ist Das freie Ende des Armes 100 ist mittels eines ein Rad 74 auf einer Welle 76 drehbar derart gelagert, Lenkers 108 mit dem Hebel 102 und dieser über einen daß dessen Umfang im wesentlichen tangential zu der 5 Lenker 104 mit dem Rahmen 20 verbunden, so daß Achse der Drosselspule verläuft. Der Kern 62 ist mit eine Schwenkbewegung des erwähnten Rahmens 20, dem Rad 74 durch ein biegsames Band 78 verbunden, die durch das Wachsen der Auflaufspule entsteht, das das mit dem einen Ende an dem Umfang des Rades freie Ende des Armes 100 anheben wird, wodurch 74 angreift und dessen anderes Ende mit dem Kern der Arm 96 gesenkt und demzufolge die Kraft ver-62 verbunden ist, mit der Wirkung, daß der Kern sich io ringert wird, welche durch die Feder 92 auf das Rad in die axiale Öffnung der Spule 50 hinein-und aus die- 74 ausgeübt wird. Das freie Ende des Armes 100 und ser herausbewegen kann. Ein Fühlhebel 80 (Fig. 2) das untere Ende des Lenkers 108 sind mit einer ist mit einem seiner Enden an der Welle 76 befestigt Mehrzahl von Löchern 110 und 112 versehen, um zu und trägt an seinem anderen Ende eine Rolle 82, ermöglichen, daß der maximale, von der Feder 92 über die in bekannter Weise die abzufühlende Spul- 15 ausgeübte Spannungsbetrag im voraus eingestellt fadenschlaufe läuft, so daß bei einer Erhöhung in der werden kann, und um auch den maximalen Betrag der Spannung des Spulfadens Y die erwähnte Rolle 82 Schwenkbewegung einstellen zu können, den der Rahemporgehoben und das ebenfalls auf der Welle 76 men 20 den Armen 96 und 100 erteilen kann,
befestigte Rad 74 in einer Richtung gedreht wird, in Ein gewöhnlich geschlossener einpoliger Einfachdersich der Kern 62 in die Spule 50 hineinsenkt. Durch ao Schalter 34 ist an der Innenfläche der Platte 68 neben eine Bewegung des Kernes 62 in die Spule 50 hinein der Welle 76 angebracht, und zwar so, daß ein von wird die Impedanz dieser Spule erhöht mit der Wir- seinem Betätigungsarm 114 getragener vorragender kung, daß über weitere Schaltmittel, die nicht Gegen- Finger 113 mit einer Speiche 116 des Rades 74 in stand der Erfindung sind, der Motor 28 verlangsamt Eingriff kommt, um diesen Schalter zu öffnen, falls wird. Umgekehrt gestattet eine Verringerung in der 25 der Spulfaden Y reißen sollte, und den Motor 28 und Spannung des Spulfadens Y, daß sich die Rolle 82 das Arbeiten der Aufspulvorrichtung anzuhalten,
nach unten bewegt, mit der Wirkung, daß sich das Bei einer derartigen regelbaren Aufspulvorrichtung Rad 74 in einer Richtung dreht, in der der Kern 62 ist es dann, wenn das Aufspulen mit hoher Geschwinaus der Spule 50 herausgezogen wird und der Motor digkeit erfolgt, wünschenswert, die Schwingungen des 28 und die Aufspulvorrichtung beschleunigt werden. 30 Fühlhebels 80 zu dämpfen. Die Fig. 5 und 6 veran-
Wenn sich der Kern 62 aus einer Stellung, in der schaulichen die erfindungsgemäße Dämpfungsvorder
größere Teil seiner Länge sich außerhalb der richtung, und F i g. 4 veranschaulicht die Art und
Spule 50 befindet, in eine Lage bewegt, in der er in Weise, in der eine solche Dämpfungsvorrichtung in
dieser Spule im wesentlichen zentriert ist, nimmt zu- der in den F i g. 1 und 2 dargestellten Einrichtung
nächst die magnetische Anziehung auf den Kern zu 35 angeordnet wird. Wenn eine solche Dämpfungsvor-
und erreicht einen maximalen Wert, wenn sich der richtung verwendet wird, bleiben die oben beschrie-Kern
in der Hälfte seines Weges in der Spule befindet, benen elektrischen Teile und die Art ihrer Anordnung
und nimmt dann auf ein Minimum ab, wenn der Kern in der Maschine im wesentlichen dieselben, ebenso
in der Spule zentriert ist. Um diese Änderung in der wie die mechanischen Teile zum Ausgleichen des auf
magnetischen Anziehung des Kernes 62 auszuglei- 40 den Kern ausgeübten magnetischen Zuges und für
chen, die natürlich auf das Rad 74 und die Rolle 82 die Erteilung einer Schwenkbewegung auf den Fühlmittels
des biegsamen Bandes 78 übertragen wird, ist hebel, um eine vorher bestimmte Spannung auf den
eine Federvorrichtung vorgesehen. Diese ausglei- Spulfaden Y auszuüben. Im Interesse der Einfachheit
chende Federvorrichtung (F i g. 3) weist eine Schrau- sind in F i g. 4 alle diese Teile fortgelassen worden,
benfeder 86 auf, deren eines Ende an einem Zapfen 45 Die Dämpfungsvorrichtung hat die Form einer
88 unterhalb der Welle 76 befestigt ist, während ihr Laufscheibe 164, die auf einem Wellenstumpf 166
anderes Ende an einem Zapfen 90 angreift, der von drehbar gelagert ist, welcher auf der Platte 68 beder
Nabe 91 des Rades 74 getragen wird. Es ist zu er- festigt ist und von dieser nach innen ragt,
kennen, daß, wenn das Rad 74 sich aus derjenigen Die Welle 166 befindet sich oberhalb des Rades 74 Lage, in der der Kern 62 im wesentlichen aus der 50 in solcher Lage, daß der Umfang der Laufscheibe 164 Spule 50 herausbewegt ist, in eine Stellung dreht, in tangential zu der Achse der Drosselspule 50 liegt, der dieser Kern in der Spule im wesentlichen zentriert Das biegsame Band 78, dessen eines Ende an dem ist, die Feder 86 auf das Rad einwirken wird, um der Kern 62 und dessen anderes Ende am Umfang des magnetischen Anziehung auf den Kern 62 entgegenzu- Rades 74 befestigt ist, geht über die Lauf scheibe 164 wirken. 55 hinweg, so daß eine Bewegung dieses Bandes zwecks
kennen, daß, wenn das Rad 74 sich aus derjenigen Die Welle 166 befindet sich oberhalb des Rades 74 Lage, in der der Kern 62 im wesentlichen aus der 50 in solcher Lage, daß der Umfang der Laufscheibe 164 Spule 50 herausbewegt ist, in eine Stellung dreht, in tangential zu der Achse der Drosselspule 50 liegt, der dieser Kern in der Spule im wesentlichen zentriert Das biegsame Band 78, dessen eines Ende an dem ist, die Feder 86 auf das Rad einwirken wird, um der Kern 62 und dessen anderes Ende am Umfang des magnetischen Anziehung auf den Kern 62 entgegenzu- Rades 74 befestigt ist, geht über die Lauf scheibe 164 wirken. 55 hinweg, so daß eine Bewegung dieses Bandes zwecks
Eine elastische Einrichtung in Form einer Feder 92 Anhebens oder Senkens des genannten Kerns die
ist vorgesehen, um das Gewicht des Kernes 62 auszu- Laufscheibe 164 zu drehen sucht. Mit der Laufgleichen
und eine Kraft vorzusehen, die den Kern aus scheibe 164 ist ein Klinkenrad 170 drehfest verbunder
Spule 50 herauszuziehen sucht. Das eine Ende den, und auf dem Wellenstumpf 166 ist neben dem
dieser Feder 92 ist an einer Länge eines biegsamen 60 Klinkenrad 170 mittels einer Stellschraube 174 ein
Bandes 94 befestigt, das seinerseits am Umfang der Arm 172 befestigt. Von diesem Arm 172 wird eine
Nabe 91 angreift. Das andere Ende der Feder 92 Sperrklinke 176 schwenkbar getragen, so daß sie mit
greift an dem einen Ende eines Armes 96 (F i g. 1) dem Klinkenrad 170 in Eingriff treten kann. Die
an, dessen anderes Ende fest auf einer Welle 98 sitzt, Laufscheibe 164 kann sich somit in der einen Richdie
in der Vorderwand des Sockels 12 drehbar ge- 63 tung frei drehen und wird gegen Drehung in der andelagert
ist und sich durch diese Wand hindurch er- ren Richtung durch die Sperrklinke 176 festgehalten,
streckt. Ein zweiter Arm 100 ist mit seinem einen Die Laufscheibe 164 wirkt für die Dämpfung der
Ende ebenfalls auf der Welle 98 befestigt, so daß die Schwingbewegung des Fühlhebels 80 in folgender
Weise: Wenn die Spulspindel 14 den Spulfaden Y langsamer aufwickelt als er der Aufspulvorrichtung
zugeführt wird, wird der Fühlhebel 80 gesenkt und hierdurch der Kern 62 aus der Drosselspule 50 herausgezogen,
wodurch die Geschwindigkeit des Motors 28 erhöht wird. Während dieser Bewegung des Fühlhebels
80 und des Kernes 62 ist die Laufscheibe 164 frei drehbar und überträgt somit nur einen sehr geringen,
wenn überhaupt einen, Widerstand auf die Abwärtsbewegung des Fühlhebels 80. Wenn die
Spulspindel 14 den Spulfaden Y schneller aufwickelt als er der Aufspulvorrichtung zugeführt wird, hebt
das Garn den Fühlhebel 80 empor und senkt den Kern 62 in die Drosselspule 50 hinein, wodurch der
Motor 28 verlangsamt wird. Während dieser Bewegung des Fühlhebels 80 und des Kernes 62 wird die
Lauf scheibe 164 gegen Drehung durch die Klinke
176 festgehalten, nachdem diese mit dem Klinkenrad 170 in Eingriff gekommen ist, mit dem Ergebnis, daß
das biegsame Band 78 nunmehr über die Umfangsfläche der Laufscheibe 164 gleiten muß und die Reibung
dieses Bandes eine verzögernde Kraft auf die Aufwärtsbewegung des Fühlhebels 80 ausübt. Es kann
eine gewünschte verzögernde oder dämpfende Kraft auf den Fühlhebel 80 durch eine geeignete Auswahl
der Stoffe oder Materialien für die Laufscheibe 164 und das biegsame Band 78 sowie durch Auswahl der
Breite der Laufscheibe und des Bandes sowie des Durchmessers und des Umwicklungsbetrages ausgeübt
werden.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. In Abhängigkeit von der Fadenspannung arbeitende Regeleinrichtung für den Antriebsmotor der Aufspulspindel an Kreuzspulmaschinen, wobei die Drehzahländerung durch einen in einer Induktanzspule bewegbaren Magnetkern bewirkt wird und der zweiarmige Fühlhebel durch eine Feder vorgespannt ist, deren Spannkraft in Abhängigkeit vom Spulendurchmesser regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Fühlhebel (80) eine Dämpfungsvorrichtung (164, 170, 176) verbunden ist, welche der Kraft, die den magnetischen Kern (62) weiter in die Induktanzspule (50) hineinzubewegen sucht, entgegenwirkt.
- 2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsvorrichtung ein Klinkenrad (170) aufweist, das an einer Leerlaufscheibe (164) angeordnet ist, um die ein biegsames Band (78) gewickelt ist, das mit dem magnetischen Kern (62) verbunden ist, und daß eine Klinke (176) vorgesehen ist, die das Klinkenrad (170) verriegeln kann, um eine Drehung der Leerlaufscheibe (164) in der einen Richtung zu verhindern.
- 3. Regeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das biegsame Band (78) aus einem Reibband besteht, das auf der verriegelten Leerlaufscheibe (164) rutscht, um die Bewegung des magnetischen Kerns (62) zu dämpfen.In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 653 902;
USA.-Patentschriften Nr. 2 608 355, 2 554 956;
Zeitschrift »Electronics«, Januar 1951, S. 105;
Zeitschrift »Electrical Engineering«, Juni 1950, S. 542/543.Hierzu 2 Blatt ZeichnungenE09 777/131 12.65 © Bundesdruckerei Berlin
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