DE2364452C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steuerung
des Zündwinkels von Thyristoren eines Stromrichters nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine solche Einrichtung ist durch die DE-AS 12 76 804
bekannt geworden.
Üblicherweise werden zur Steuerung des Zündwinkels von
Thyristoren kurzzeitige Impulse angewendet, die eine Vielzahl
von Oberwellen erzeugen. Diese Oberwellen müssen durch ein
Filter auf der Netzseite des
Stromrichters beseitigt werden. Die Unterdrückung der Oberwellen ist
insbesondere wesentlich für Hochleistungs-Stromrichter, wie sie z. B.
für eine Gleichstromübertragung verwendet werden. Sofern der Stromrichter
unter normalen Bedingungen arbeitet, können die Frequenzen
und Amplituden der durch den Stromrichter erzeugten Oberwellen
im voraus bestimmt werden, so daß ein für die Beseitigung der einzelnen
Oberwellen geeignetes Filter vorgesehen werden kann. Unter
anormalen Umständen jedoch, z. B. wenn der Stromrichter an einem
unsymmetrischen Wechselstromnetz arbeitet, können unerwartete
Oberwellen nur sehr schwach mit dem vorhandenen Filter beseitigt werden.
Trotzdem ist es unwirtschaftlich, ein zusätzliches Filter vorzusehen,
das sich zur Unterdrückung aller dieser Oberwellen eignet.
Aus diesem Grund ist es wünschenswert, den Stromrichter so zu
steuern, daß er sogar in einem anormalen Betriebszustand keine unerwünschten
Oberwellen erzeugt. Ein wirksames Verfahren, um das
Auftreten von derartigen unerwünschten Oberwellen zu verhindern,
besteht darin, gleichmäßige Abstände zwischen den dem Stromrichter zugeführten
Zündimpulsen einzuhalten. Bei einem bereits für diesen Zweck
vorgeschlagenen Verfahren werden Zündimpulse dadurch erzeugt, daß
die Ausgangsfrequenz eines spannungsgesteuerten Oszillators geteilt
wird, dessen Grundfrequenz ein vorbestimmtes Vielfaches der Frequenz
des Wechselstromnetzes ist. Bei einem derartigen Verfahren wird
zur Regelung eine Phasenverschiebung der Zündimpulse
durch Ändern der Oszillatorfrequenz durchgeführt,
indem die dem Oszillator zugeführte Spannung gesteuert
wird. Z. B. wird in einer Veröffentlichung mit dem Titel "Der phasengeregelte
Oszillator - ein neues Regelsystem für gesteuerte
Stromrichter" in IEEE Transactions on Power Apparatus and Systems, Vol. PAS, März 1968, S. 859
bis 865, über ein Verfahren berichtet, bei dem eine
sechspulsige Brückenschaltung durch einen spannungsgesteuerten
Oszillator und einen Ringzähler so gesteuert
wird, daß die Phase der Zündimpulse durch Ändern der
Oszillatorfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators
geändert wird. Nachteilig bei diesem zitierten Verfahren
ist die Schwierigkeit, die Phase der Zündimpulse schnell
zu ändern. Es fehlt eine hohe Ansprechempfindlichkeit, da
jeder Versuch, den Stromrichter schnell nachzusteuern, die
Schaltung außer Synchronismus bringt.
Durch die eingangs genannte DE-AS 12 76 804 ist ein
Steuersatz zur Erzeugung von Zündimpulsen für einen an
einem mehrphasigen Wechselstromnetz liegenden Stromrichter
bekannt geworden. Hierbei ist ein Oszillator vorgesehen,
der auf ein ganzzahliges Vielfaches der Netzfrequenz abgestimmt
ist und der durch eine Regeleinrichtung mit der
Netzfrequenz synchronisiert ist. Die Phasenlage eines von
diesem Oszillator gelieferten Zündimpulses kann durch
einen Phasenschieber verändert werden. Der Phasenschieber
besteht aus mehren hintereinander geschalteten
monostabilen Multivibratoren, deren Schaltzeiten durch
eine Gleichspannung einstellbar sind. Die Durchlaufzeit
durch diese Kette von Multivibratoren bestimmt die Phasenlage
des Zündimpulses. Der von dieser Kette abgegebene
Zündimpuls ist jedoch wegen möglicher Schwankungen der
Schaltzeiten der monostabilen Multivibratoren nicht mehr
in allen Fällen synchron mit der Netzfrequenz zumal auch
die Phasenregelung des Oszillators nur einem Mittelwert
des Phasenfehlers aller drei Netzphasen folgt. Im
Gegensatz zur Erfindung sind jedoch bei der genannten
Einrichtung die Zündimpulse nicht in eine Regelschleife
zur Nachregelung der Oszillatorfrequenz mit einbezogen.
Die Verteilung der Zündimpulse mittels digitaler Schaltungen,
wie zum Beispiel mit Ringzählern, ist an sich bei
Einrichtungen zur Erzeugung von Zündimpulsen bekannt
(ELEKTRIE 25 [1971] Heft 6, S. 201-202; IEEE Transactions
on Power Apparatus and Systems, Vol. PAS-89,
No. 5/6, May/June 1970, S. 723-732). Es findet sich aber
auch bei diesen Veröffentlichungen von digitalen Schaltungen
kein Hinweis auf die Einbeziehung der Zündimpulse
in einen Regelkreis zur Synchronisation eines Oszillators
(PLL), von dem die Zündimpulse hergeleitet werden.
Anhand der Fig. 1-3 wird die Notwendigkeit der Erfindung
erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Prinzipschaltbild einer Thyristorbrücke;
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines bekannten Zündimpulserzeugers;
Fig. 3 ein Diagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise
des Impulserzeugers nach Fig. 2;
Fig. 1 zeigt eine typische 3-Phasen-Vollwellen-Thyristorbrücke
mit einem Drehstromnetz E U , E V und E W , einem Transformator
TR und Thyrostorzweigen V 1-V 6 der 3-Phasen-
Vollwellen-Brücke. Die Abkürzung APPS wird für einen Zündimpulserzeuger
verwendet, der die Eingangssignale E U , E V
und E W aufnimmt und Zündimpulse P 1-P 6 erzeugt, die eine
vorbestimmte Phasenbeziehung zu den Phasenspannungen E U ,
E V
und E W besitzen, wodurch die entsprechenden Zweige V 1-V 6 gezündet
werden.
Ein APPS besteht im allgemeinen Fall aus einer in Fig. 2 dargestellten
Schaltung. Die Zeichnung zeigt Transformatoren
PT 1, PT 2 und PT 3, Signalformer F 1-F 6 zur Bildung
von Rechtecksignalen aus den Phasenspannungen, Integrierer I 1-I 6, Vergleicher
C 1-C 6, und eine Steuerspannung E c. Aus den Gründen der Übersichtlichkeit
sind strichliniert umrahmte Schaltungsteile zum
Drehstromnetz 1 und zu einem Pulsphasenschieber-Teil 2 zusammengefaßt.
Das Prinzip, nach dem der Zündimpuls P 3 für den Zweig V 3 der
Thyristorbrücke erzeugt wird, wird in Fig. 3 anhand von durch ausgezogene
Linien dargestellten Signalen gezeigt, die die Ausgangsspannungen
der einzelnen Baueinheiten der Schaltung von Fig. 2 repräsentieren. Die
Netzspannung zwischen den Phasen U und V wird in den
Transformator PT 2 eingespeist, so daß nach Fig. 3 die Ausgangsspannung
PF 3 des Signalformers F 3 erzeugt wird. Diese Ausgangsspannung
wird in den Integrierer I 3 eingespeist, wodurch das Signal PI 3
erzeugt wird. Der Vergleicher C 3 gibt in dem Zeitpunkt einen Impuls
ab, in dem PI 3 gleich der Steuerspannung E c ist, so daß der Zündimpuls
P 3 des Thyristors V 3 im Punkt P 3 erhalten wird. Wie Fig. 3 anhand
der ausgezogenen Linien eines Impulszuges P t zeigt, werden Impulse
P 1-P 6 bei genau 60° erzeugt, wenn das Wechselstromnetz
symmetrisch ist. Wenn jedoch in einem angenommenen Fall das Wechselstromnetz
so unsymmetrisch ist, daß sich die Spannung E v der
Phase V auf E V ′ verringert, wie in Fig. 3 durch Strichlinie dargestellt
ist, werden infolgedessen die in Strichlinie dargestellten
Impulse erzeugt, mit dem Ergebnis, daß die Phase des Zündimpulses
P 3 des Zweiges V 3 um α verzögert wird. In ähnlicher Weise werden
auch die Phasen der anderen Zündimpulse geändert, so daß die
Impulsabstände wie gezeigt unregelmäßig werden, wogegen die Phasenlagen
der Impulse P 1 und P 4 unverändert bleiben.
Im symmetrischen Zustand der drei Phasen werden im Stromrichter
theoretisch die fünfte, siebte, elfte, dreizehnte, . . . (6n±1)te
Oberwelle erzeugt, während die übrigen Oberwellen einschließlich der
dritten, neunten usw. nicht erzeugt werden. Für einen derartigen
Stromrichter wird deshalb üblicherweise angenommen, daß es ausreichend
ist, wenn ein Überbrückungsfilter auf der Wechselstromseite
des Transformators vorgesehen wird, um die höheren Oberwellen zu dämpfen.
Im Falle einer 3-Phasen-Unsymmetrie, in Fig. 3 durch Strichlinie
dargestellt, werden jedoch die dritte, neunte usw. Oberwellen zusätzlich
erzeugt, wodurch die Phasenspannungen des Wechselstromnetzes verzerrt
werden. Insbesondere wenn das Wechselstromnetz eine große Impedanz
besitzt, wird der Betrieb des Stromrichters wegen der verzerrten
Phasenspannungen gestört.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur
Steuerung des Zündwinkels von Thyristoren eines Stromrichters,
der von einem Dreiphasen-Wechselstromnetz gespeist ist und
entsprechend den Angaben des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 aufgebaut
ist, zu schaffen, die mit der Netzfrequenz starr synchronisierte
Zündimpulse liefert, die untereinander gleiche Abstände aufweisen,
und wobei die Einrichtung eine hohe Ansprechgeschwindigkeit zur
Ausregelung von Netzfrequenz-Schwankungen aufweist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
sind im Anspruch 2 angegeben.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung Fig. 4 bis 8 näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 4 ein Blockschaltbild zur Erläuterung der grundlegenden
Wirkungsweise einer erfindungsgemäßen Einrichtung;
Fig. 5 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 6 ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise der
Erfindung nach dem Ausführungsbeispiel entsprechend Fig. 5;
Fig. 7 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung; und
Fig. 8 ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise des
Ausführungsbeispiels nach Fig. 7.
Bei dem in Fig. 4 gezeigten Blockschaltbild wird ein spannungsgesteuerter
Oszillator (VCO) zur Lieferung einer mit dem
Wechselstromnetz synchronen Wechselspannung verwendet, die nach
Durchlauf eines Ringzählerteils RC im Pulsphasenschieber-Teil 2 zur
Wirkung kommt.
Wie Fig. 4 zeigt, wird die Rechteckspannung, die
von der Ausgangsspannung des Oszillators VCO durch Umformung
gebildet ist, nicht direkt in den Pulsphasenschieber eingespeist. Die Ausgangsspannung
des phasengeregelten Oszillators, der synchron mit
dem Wechselstromnetz arbeitet und eine Frequenz besitzt, die
gleich einem vorbestimmten Vielfachen der Frequenz des Wechselstromnetzes
ist, wird statt dessen in einen Ringzähler eingegeben und dadurch
wird deren Frequenz durch einen vorbestimmten Teiler geteilt und anschließend
dem Pulsphasenschieber-Teil 2 nach Fig. 2 zugeführt. Wie in der
dem Stand der Technik entsprechenden Schaltung nach Fig. 2 wird die
Ausgangs-Impulsphase durch die Steuerspannung
E c eingestellt und die Impulsabstände werden durch den spannungsgesteuerten
Oszillator bestimmt.
Der spannungsgesteuerte
Oszillator VCO muß hierbei
nur den langsamen Frequenzänderungen des Wechselstromnetzes
folgen, damit der zwischen beiden hergestellte Synchronismus
nicht verlorengeht.
Die auf die sechspulsige Brückenschaltung angewandte Erfindung wird
anhand eines in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Die
in Fig. 4 gezeigten Schaltungsteile werden zwischen dem
Drehstromnetz 1 und dem Pulsphasenschieber-Teil 2 der Fig. 2
eingefügt. Nach der Zeichnung werden die Ausgangssignale der Signalformer
F 1-F 6 der Fig. 2 über auf beiden Seiten angeschlossene
Zuführungsleitungen in Differenzierer D 1-D 6 nach Fig. 4 eingespeist,
während die Ausgangssignale von Flipflops FO 1-FO 6 nach Fig. 4
in die entsprechenden Integrierer I 1-I 6 der Fig. 2 eingespeist werden.
Nur die positiven Ausgangsimpulse der Differenzierer D 1-D 6
gelangen an die Setzeingänge von Flipflops FF 1-FF 6 in der nächsten
Stufe, wodurch diese gesetzt werden. Die Flipflops FF 1-FF 6 werden durch
Anlegen von Ausgangssignalen aus Flipflops RC 2, RC 3 . . . , RC 6, RC 1,
die einen Ringzähler RC bilden, an Rücksetzeingänge R
zurückgesetzt. Die Breite oder Zeitdauer der Ausgangssignale
der sechs Flipflops FF 1-FF 6 oder die Größe der zugehörigen Spannungen
ist proportional dem Phasenunterschied zwischen der Spannung des
Wechselstromnetzes 1 und dem Ausgangssignal des Ringzählers RC. Ein
Addierer AD dient zum Addieren der Ausgangsspannungen dieser
sechs Flipflops. DF ist ein Differenzverstärker, der ein Ausgangssignal
erzeugt, das den Unterschied zwischen dem in die Klemme PH
eingespeisten Phasenwert und dem Ausgangssignal des Addierers AD
darstellt. Das Ausgangssignal des Differenzverstärkers DF wird
durch ein Filter FL geglättet, durch einen Gleichspannungsverstärker A
verstärkt und in den spannungsgesteuerten Oszillator VCO eingespeist,
der auf einer Frequenz schwingt, die proportional zu der an
ihn angelegten Spannung ist. Das Ausgangssignal des spannungsgesteuerten
Oszillators VCO wird in den Ringzähler RC eingespeist.
Dieser Ringzähler RC enthält Flipflops RC 1-RC 6, an deren Rücksetzeingängen R
das Ausgangssignal des spannungsgesteuerten Oszillators
VCO angelegt wird, während jeder Setzeingang S mit Ausgangssignaländerungen
eines unmittelbar benachbarten Flipflops RC 1-RC 6
beaufschlagt wird, wobei nur jeweils eines der sechs Flipflops sich
im Zustand "1" befindet. Jedesmal, wenn ein Impuls aus dem spannungsgesteuerten
Oszillator VCO ankommt, durchläuft der Zustand
"1" die Flipflops in der Reihenfolge RC 1-RC 6. FO 1-FO 6 stellen
Flipflops mit Setzeingängen S und Rücksetzeingängen R dar. Das
Flipflop FO 1 wird durch das Ausgangssignal des Flipflops RC 1 gesetzt
und durch das Ausgangssignal des Flipflops RC 4 zurückgesetzt;
Flipflop FO 2 wird durch das Ausgangssignal des Flipflops RC 2 gesetzt
und durch das Ausgangssignal des Flipflops RC 5 zurückgesetzt usw.
Die Ausgangssignale der Flipflops FO 1-FO 6 werden in entsprechende
Integrierer I 1-I 6 eingespeist, die wie in Fig. 2 bezeichnet
sind.
Die Arbeitsweise der Schaltung von Fig. 4 wird nun erläutert.
Der mittlere Ausgangsspannungswert des Addierers AD ist proportional
zum Phasenunterschied zwischen den Phasenspannungen des
Wechselstromnetzes 1 und des Ausgangssignals des RC, und ein vorbestimmter
Wert des Phasenunterschiedes wird bei der Klemme PH eingespeist.
Wenn das Ausgangssignal des Ringzählers gegenüber
den Phasenspannungen des Wechselstromnetzes mehr als der vorbestimmte
Wert phasenverzögert ist, ist das Ausgangssignal des Addierers
AD größer als die Spannung an der Klemme PH, so daß das
Ausgangssignal des Gleichstromverstärkers A und damit die Frequenz
des spannungsgesteuerten Oszillators VCO vergrößert wird, wodurch
der Phasenunterschied verringert wird. Für den Fall, daß das Ausgangssignal
des Ringzählers RC gegenüber den Phasenspannungen
um weniger als den vorbestimmten Wert verzögert ist,
wird die Frequenz des spannungsgesteuerten Oszillators VCO verringert,
verbunden mit einer Phasenverzögerung. Als Folge davon
wird der Phasenunterschied auf den vorbestimmten Wert an der Klemme
PH abgesenkt. Wenn sich die Frequenz des Wechselstromnetzes
ändert, verliert das Ausgangssignal des Ringzählers allmählich den
Phasensynchronismus mit dem synchronen Wechselstromnetz 1 falls
die Frequenz des spannungsgesteuerten Oszillators VCO fest ist, mit
dem Ergebnis, daß die Frequenz des spannungsgesteuerten Oszillators
VCO aus demselben Grund wie zuvor geändert wird, wodurch bei einer
Frequenzänderung dieselbe Phasenbeziehung wie zuvor beibehalten
wird. Wenn die vorbestimmte Phasendifferenz z. B. 60° beträgt, befindet
sich das Ausgangssignal des Flipflops RC 2 60° elektrisch hinter dem Ausgangssignal
des Signalformers F 1, so daß das Ausgangssignal des
Flipflops RC 1 60° vor dem Ausgangssignal des Flipflops RC 2 ist und
in Phase mit dem Ausgangssignal des Signalformers F 1. Da das
Flipflop FO1 durch das Flipflop RC 1 gesetzt und durch das Flipflop
RC 4 zurückgesetzt wird, hat das Flipflop FO 1 eine Ausgangssignalbreite
von 180° wie der Signalformer F 1, so daß sein Ausgangssignal
in Phase ist mit dem Ausgangssignal des Signalformers F 1. In
ähnlicher Weise sind die Ausgangssignale der Signalformer F 1-F 6
für den Fall, daß das Wechselstromnetz 1 symmetrisch ist,
in Phase mit den Ausgangssignalen der entsprechenden Flipflops FO 1
bis FO 6, wobei sie dieselbe Signalform besitzen. Wenn andererseits
das Wechselstromnetz unsymmetrisch ist, werden die
Ausgangssignale der Flipflops FF 1-FF 6 trotz der Tatsache, daß sie
verschieden sind, durch das Filter FL so geglättet, daß der Oszillator
VCO seine stabile Schwingung beibehält, so daß die Ausgangssignale
von RC 1-RC 6 und damit jene der Flipflops FO 1-FO 6 mit
genau 60°-Abständen erzeugt werden.
Aus dem Gesagten geht hervor, daß sich nicht
nur die Impulsphase in Bezug auf die Steuerspannung E c wie in
der Schaltung von Fig. 2 sehr schnell ändert, sondern daß auch Impulse
mit 60°-Abständen sogar dann sehr genau erzeugt werden, wenn das
Wechselstromnetz unsymmetrisch ist.
So wird die Entstehung von unerwünschten Oberwellen verhindert.
Bei einer Anordnung nach Fig. 4 ist es für den Fall, daß der
Pulsphasenschieber-Teil 2 sechs Phasenschieber aufweist, unmöglich,
Impulse mit exakt gleichen Abständen zu erhalten, wenn die
sechs Phasenschieber
nicht völlig übereinstimmen.
Dieser Nachteil wird durch das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel
vermieden. Dieses Ausführungsbeispiel enthält einen
digitalisierten Pulsphasenschieber-Teil 2.
Ferner wird ein phasengeregelter Oszillator verwendet,
der zwischen dem Drehstromnetz 1 und dem Pulsphasenschieber-
Teil 2 zum Erzeugen von Synchronisierimpulsen mit
gleichen Abständen eingefügt ist, um die Frequenz von Taktimpulsen
des Zählers in Abhängigkeit vom Drehstromnetz
derart zu ändern, daß immer Impulse bei einem vorbestimmten elektrischen
Winkel erzeugt werden, sogar dann, wenn sich die Frequenz
des Wechselstromnetzes ändert. Die Arbeitsweise des betrachteten Ausführungsbeispiels
wird unten genau erläuert.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 5, in der die Signalformer
F 2, F 4 und F 6 zwecks einfacherer Darstellung weggelassen sind, kann
diesbezüglich dieselbe Anordnung wie die Schaltung von Fig. 4 enthalten. Außerdem
kann der Teil des Drehstromnetzes 1 allein aus dem Signalformer
F 1 derart bestehen, daß pro Periode ein Synchronisiersignal in
den phasengeregelten Oszillator eingespeist wird. Dadurch kann nicht
nur der Teil des Drehstromnetzes 1, sondern auch die Eingangsschaltung
des spannungsgesteuerten Oszillators stark vereinfacht werden.
Die Vereinfachung erfordert aber
andererseits, daß die Zeitkonstante des Filters FL erhöht werden muß.
Diese Maßnahme stellt jedoch kein Hindernis bei der Lösung der Aufgabe
der Erfindung dar, Zündimpulse mit gleichen Abständen zu erzeugen.
Weiterhin beeinflußt die Ansprechverzögerung des phasengeregelten Oszillators,
die aus der erhöhten Zeitkonstante des Filters FL resultieren
kann, die Charakteristik der Anordnung nicht wesentlich ungünstig.
Fig. 5 zeigt eine 3-Phasen-Vollweg-Brückenschaltung wie in
Fig. 4 und weist auf: einen 8-Bit-Binärzähler CU und einen 1-Bit-Binärzähler
CU′. UDC ist ein Vor-Rückwärts-Zähler, das ist ein 2-
Bit-Binärzähler, dessen gespeicherte Zahl bei Anlegen eines Überlaufimpulses
aus dem Zähler CU jedesmal um 1 erhöht wird, während
sie bei jedem ankommenden Ausgangsimpuls aus einem Vergleicher
COM, der später beschrieben wird, um 1 erniedrigt wird. Der Vergleicher
COM vergleicht die 10-Bit-Binärzahl, die die Ausgangssignale
des Zählers CU und des Vor-Rückwärts-Zählers UDC enthält,
mit der in die Pulsphasenbestimmungs-Klemmen DN eingespeisten
Binärzahl DNN (Fig. 6); falls die erstere größer als die letztere ist, erzeugt
der Vergleicher ein Ausgangssignal. RC′ stellt einen 3-Bit-Ringzähler
dar.
Abweichend von der Schaltung nach Fig. 4, die 6 Flipflops FF 1
bis FF 6 zum Anzeigen des Phasenunterschiedes enthält, wie früher
erwähnt wurde, umfaßt das betrachtete Ausführungsbeispiel nur 3 Flipflops
für diesen Zweck. Dies ist deshalb möglich, weil ihr einziger
Zweck darin besteht, den Phasenunterschied zwischen den
Phasenspannungen und dem Ausgangssignal des Oszillators festzustellen,
wobei der minimale Aufwand aus einem einzelnen Flipflop besteht. Je
weniger Flipflops jedoch verwendet werden, desto größer wird die
Welligkeit des Eingangssignals des spannungsgesteuerten Oszillators,
so daß die Zeitkonstante des Filters FL erhöht werden muß. Wenn drei
Flipflops verwendet werden, werden dementsprechend drei zugehörige
Differenzierer D 1, D 3 und D 5 eingesetzt, die die zugehörigen Ausgangssignale
der Signalformer F 1, F 3 und F 5 nach Fig. 2 aufnehmen.
Die Flipflops FF 1, FF 3 und FF 5 werden durch die Ausgangssignale der
Differenzierer D 1, D 3 und D 5 gesetzt und durch die Ausgangssignale
der Flipflops RC 1′, RC 3′ und RC 5′ zurückgesetzt.
Unter der Annahme, daß die Ausgangsfrequenz des Zählers CU′
gleich 3f 0 oder dreimal der Frequenz f 0 des Wechselstromnetzes ist,
wird jedes der Bit-Ausgangssignale der Ringzählerstufen RC 1′, RC 3′
und RC 5′ nacheinander innerhalb einer Periode des Wechselstromnetzes
erzeugt. Bei der Realisierung sollten die Änderungen der Ausgangsfrequenz
des spannungsgesteuerten Oszillators um die Mittenfrequenz
29 × 3f 0 stattfinden. Mit anderen Worten, wenn das Ausgangssignal des
Differenzverstärkers DF der vorbestimmte Wert ist, beträgt die Ausgangsfrequenz
des spannungsgesteuerten Oszillators 29 × 3f 0. Da dieses
Ausführungsbeispiel denselben Regelkreis wie die Anordnung der
Fig. 4 hat, ist die Arbeitsweise des Oszillators derart, daß die Phasenbeziehung
zwischen den Ausgangssignalen der Flipflops RC 1′, RC 3′
und RC 5′ mit den Phasenspannungen durch die in die Klemme PH eingespeiste
Spannung bestimmt ist. Der Zähler CU erzeugt eine Ausgangsfrequenz,
die gleich der doppelten Frequenz des Ausgangssignals
des Zählers CU′ ist, d. h. seine Frequenz ist 6f 0, und er arbeitet genau
bei 60°. Weiterhin kann der Zeitpunkt, in dem der Zähler CU überläuft
und auf Null zurückkehrt, so gewählt werden, daß er mit dem Zeitpunkt
übereinstimmt, in dem die Wechselspannung Null ist. Wenn die
kaskadierten Zähler CU und UDC so gelassen werden, wie sie sind,
setzen sie ihre Zählweise mit der Periode 240° (22 × 60°) fort. Wenn
jedoch die gezählte Zahl die in die Klemmen DN eingespeiste Zahl
DNN übersteigt, erzeugt der digitale Vergleicher COM einen Impuls,
wodurch die durch den Zähler UDC gezählte Zahl um 1 verringert
wird. Da diese 1-Zählung 60° entspricht, werden die kaskadierten
Zähler CU und UDC um 60° zurückgestellt, um dann die Zähloperation
fortzusetzen. Wenn somit die in die Klemmen DN eingespeiste
Zahl
DNN konstant ist, erhält man als Ausgangssignal des Vergleichers
COM Impulse mit exakt 60°-Abständen. Dieses Ausgangssignal
wird durch den 6-Bit-Ringzähler RC in 6 Phasen aufgeteilt, so
daß die Zündimpulse P 1-P 6 erzeugt werden. Die genannte Operation
ist in Fig. 6 dargestellt. In dieser Darstellung zeigt E A die Phasenspannungen
E U , E V und E W des 3-Phasen-Wechselstromnetzes, wobei
CU-Zählungen durch den Zähler CU durchgeführt werden, wie in
der Ordinate ausgedrückt wird. Es wurde bereits erwähnt, daß der
Zeitpunkt, wann der Zähler überläuft und auf Null zurückkehrt, in
Übereinstimmung gebracht wird mit dem Nullpunkt der Wechselspannung,
indem die in die Klemme PH eingespeiste Spannung richtig
eingestellt wird. Das durch C dargestellte Signal repräsentiert
auf der Ordinate die Anzahl der Zählungen, die durch die kaskadierten
Zähler CU und UDC durchgeführt werden. Wenn diese Zahl die
Zahl
DNN übersteigt, die bei den Phasenbestimmungs-Klemmen DN
eingespeist wird, erzeugt der Vergleicher COM einen Impuls, worauf
die Zahl der durch die Zähler durchgeführten Zählungen um eine
Zahl verringert wird, die 60° entspricht. Die Zähler setzen die Zähloperationen
fort und wenn die Zahl DNN erneut überschritten wird,
wird wiederum ein Impuls erzeugt. Das Diagramm von Fig. 6 stellt
einen Fall dar, in dem die Zahl DNN für jede Zeitperiode T 1, T 2 und
T 3 verschieden ist, wobei α 1 den der Zahl DNN entsprechenden
Steuerwinkel für die Periode T 1 zeigt. Durch Verteilen des Ausgangssignals
des Vergleichers COM durch den Ringzähler RC auf sechs
Pulse sind die Zündpulse P 1-P 6 für die entsprechenden Zweige der
Thyristorbrücke erhältlich.
In der Anordnung von Fig. 5 entspricht eine Zählung des Zählers
CU 60°/28 = 0,234°, so daß eine sehr genaue Phasenregelung
möglich ist. Diese Genauigkeit der Phasenregelung kann weiter erhöht
werden, indem die Frequenz des spannungsgesteuerten Oszillators
VCO und die Zahl der Bits des Zählers CU erhöht wird. Die
Kosten der Anordnung können nach Wunsch verringert werden, indem
die Frequenz des spannungsgesteuerten Oszillators VCO und die
Zahl der Bits des Zählers CU erniedrigt werden. Außerdem erzeugt
diese Anordnung Impulse mit genau regelmäßigen Abständen von 60°,
wenn die in die Klemme DN eingespeiste Zahl DNN fest ist. Demgemäß
werden nicht nur unerwünschte Oberwellen wie in der Anordnung von
Fig. 4 unterdrückt, sondern es wird auch eine hohe Empfindlichkeit
des Phasenschiebers erreicht, indem einfach der vorbestimmte Wert
der in die Klemmen DN eingespeisten Zahl DNN geändert wird. Weiterhin
werden die Ausgangssignale des spannungsgesteuerten Oszillators
VCO, der als Taktgeber für den Zähler CU dient, immer in Synchronismus
mit dem Wechselstromnetz gehalten.
Als Folge davon werden durch Beibehalten des fest eingestellten
vorbestimmten Wertes DNN Zündimpulse mit gleichem elektrischen
Winkel erzeugt, unabhängig von Frequenzänderungen des Wechselstromnetzes.
Trotz der genannten ausgezeichneten Eigenschaften der in Fig. 5
gezeigten Anordnung bietet die Verwendung des Ringzählers zum
Verteilen der Ausgangspulse P 1-P 6 in unerwünschter Weise die Gelegenheit,
daß Störungen die Impulsabstände beeinflussen.
Obwohl es möglich ist, diese Beeinflussung zu verhindern,
bleibt die Tatsache bestehen, daß dies ein
Nachteil der Anordnung von Fig. 5 ist.
Ein Ausführungsbeispiel zum Vermeiden des Nachteils der
Anordnung nach Fig. 5 ist in Fig. 7 dargestellt. In dieser Anordnung ist
die Mittenfrequenz des Ausgangssignals des Zählers CU wie in der Anordnung
von Fig. 5 gleich der 6fachen Frequenz des Wechselstromnetzes
oder 6f 0. Das Ausgangssignal der ersten Stufe RC 1′ des Ringzählers
RC′ wird durch die gleiche Steueroperation wie in Fig. 4 auf eine Phase
von 60° hinter dem Signal F 1 gesetzt, so daß der Anstieg des Signals
F 1 mit demjenigen des Ausgangssignals des Zählers RC 6′ zusammenfällt.
Der Zähler C 1-C 3 enthält drei 2-Bit-Zähler, deren jeder das Überlauf-
Ausgangssignal des Zählers CU zählt, aber durch ein Signal aus
dem Ringzähler RC′ zurückgesetzt wird, das verschiedene Bitwertigkeiten
darstellt. Die Anordnung enthält ferner ODER-Schaltungen OR 14,
OR 25 und OR 36, die ein "1"-Signal erzeugen, wenn eines der eingespeisten
Signale "1" ist, ferner Differenzierer DF 1-DF 3. Die Zähler
CU 8 und CU 9 werden durch Anstiegsimpulse aus den Zählern RC 3′
und RC 6′ zurückgesetzt, die Zähler CU 8′ und CU 9′ durch die Impulse
aus den Zählern RC 1′ und RC 4′ sowie die Zähler CU 8 und CU 9″ durch
die Impulse aus den Zählern RC 2′ und RC 5′. Die Zahl der in den kaskadierten
Zähler CU, CU 8 und CU 9 durchgeführten Zählungen wird
durch ein Signal C 1 in Fig. 8 dargestellt. In ähnlicher Weise ist Signal
C 2 durch die Kombination CU, CU 8′ und CU 9′ gegeben, und
Signal C 3 durch die Kombination CU, CU 8″ und CU 9′′.
Der digitale Vergleicher COM erzeugt wie in der Anordnung der
Fig. 5 dann einen Impuls, wenn die Zahl der in den Zähler CU und
C 1-C 3 durchgeführten Zählungen den in die Klemmen DN eingespeisten
vorbestimmten Phasenwert DNN übersteigt. Unter den Eingangssignalen
des Vergleichers COM werden denjenigen, die das neunte und das
zehnte Bit, d. h. 28 und 29, darstellen, die ausgewählten Ausgangssignale
der drei Zählerstufen von C 1-C 3 aufgeprägt, während das Ausgangssignal
des Vergleichers COM im 3-Bit-Ringzähler RC durch 3
geteilt wird, wodurch 3 Pulse RC 14, RC 25 und RC 36 erzeugt werden
(vgl. Fig. 8). Die Ausgangssignale der drei Zähler von C 1-C 3 werden
selektiv in den digitalen Vergleicher COM über die ODER-Schaltungen
OR 8 und OR 9 sowie über die UND-Schaltungen AN 7-AN 12 eingespeist.
Die UND-Schaltungen AN sind so ausgebildet, daß sie nur
dann ein "1"-Signal abgeben, wenn beide Eingangssignale "1" sind.
Unter der Annahme, daß RC 36 ein "1"-Impuls ist, sind beide Impulse
RC 14 und RC 25 "0", so daß beide Ausgangssignale der UND-
Schaltungen AN 9-AN 12 ebenfalls "0" sind. Als Folge davon werden
die Zählerstände der Zähler CU 8 und CU 9 in den Vergleicher COM
eingespeist. Mit anderen Worten, C 1 und DNN in Fig. 7, 8 werden miteinander
verglichen. Wenn C 1 den vorbestimmten Wert DNN übersteigt,
erzeugt der Vergleicher COM einen Impuls, so daß der Ringzähler
seinen Zustand um "1" ändert, wodurch das Signal RC 14 "1"
wird. Auf diese Weise werden die Signale RC 14 und RC 36 auf "1" geändert,
indem ein Vergleich C 1 und DNN und zwischen C 3 und DNN
durchgeführt wird, mit dem Ergebnis, daß die Impulse RC 14, RC 25
und RC 36 äquivalent zu den Kombinationen P 1 und P 4, P 2 und P 5,
sowie P 3 und P 6 erzeugt werden. Die Schaltung PS und die UND-
Schaltungen AN 1-AN 6 in Fig. 7 sind zum Zweck der Verteilung des
Ausgangssignals des Ringzählers RC auf die Kombinationen P 1 und P 4,
P 2 und P 5 sowie P 3 und P 6 vorgesehen. Die Schaltungsglieder N in
der Schaltung PS dienen zur Umkehrung der Polarität der Eingangsimpulse.
Die Ausgangssignale U, , V, , W und der Schaltung PS
sind an die Eingangsklemmen angeschlossen, die durch ähnliche Symbole
wie die UND-Schaltungen AN 1-AN 6 bezeichnet sind, während
PS Eingangssignale F 1, F 3 und F 5 wie die Differenzierer D 1, D 3 und
D 5 aufnimmt. Im Diagramm von Fig. 8 wird angenommen, daß ein
Ausgangssignal der UND-Schaltung AN 1, d. h. ein Ausgangssignal
von RC 14, während des "1"-Zustandes von F 1 erzeugt und als P 1 definiert
wird, und daß ein Ausgangssignal der UND-Schaltung AN 4 während
des "0"-Zustandes von Signal F 1 oder des "1"-Zustandes von Signal
erzeugt und als P 4 definiert wird usw. Die sich ergebenden Signale
P 1 bis P 6 sind in Fig. 8 dargestellt.
Aus der obigen Beschreibung ist ersichtlich, daß die Anordnung
der Fig. 7 Impulse aus dem Vergleicher COM in Signale
P 1-P 6 aufteilt. Diese Anordnung hat
den Vorteil, daß jedes Teilglied
der Schaltung für sich betrachtet werden kann, da die Phase des
Ausgangssignals des Zählers CU in einem geschlossenen Regelkreis
einschließlich des spannungsgesteuerten Oszillators unabhängig vom
vorbestimmten Wert DNN bestimmt ist. Weiterhin werden im Ausführungsbeispiel
der Fig. 7 trotz der Tatsache, daß Rauschen eine
fehlerhafte Zählung des Ringzählers RC verursachen kann, die Zündimpulse
nicht in der Phasenlage gestört wie in der Anordnung
von Fig. 5. Der Grund für diesen Vorteil wird mit
Bezug auf Fig. 8 erläutert. Unter der Annahme, daß dann, wenn
RC 36 "1" ist und das Signal C 1 mit dem Signal DNN verglichen werden
soll, Rauschen in den Ringzähler RC eingespeist wird, wird RC 36
auf "0" verringert, während das Signal RC 14 in den "1"-Zustand gebracht
wird. Anstelle der Zähler CU 8 und CU 9 werden die Zähler
CU 8′ und CU 9′ verwendet, so daß das Signal DNN mit dem Signal
C 2 verglichen wird, wodurch ein Sprung von der Charakteristik von
C 1 auf die des Signals C 2 erfolgt. Dies äußerst sich im Verlust entweder
des Zündimpulses P 1 oder P 4, die durch Vergleich zwischen C 1
und DNN erzeugt werden sollen. Die Tatsche jedoch, daß die Beziehung
zwischen dem Zähler C 1-C 3 und den UND-Schaltungen AN 1 bis
AN 6 wie zuvor beibehalten wird, erlaubt eine genaue Erzeugung des
nächsten Zündimpulses. Wie oben erwähnt, wird das durch das Ausführungsbeispiel
der Fig. 5 gegebene Problem überwunden, daß Rauschen
den Verlust eines der Zündimpulse bewirkt. Obwohl der vollständige
Verlust eines Zündimpulses zu einem Kommutatorfehler im
Wechselrichterbetrieb und zu einer verringerten Ausgangsspannung im
Gleichrichterbetrieb führt, bedeutet der Verlust nur eines Zündimpulses
noch keine nennenswerten Einfluß auf den tatsächlichen Betrieb derartiger
Schaltungen.
Zusammenfassend werden durch Verteilen eines Ausgangssignals
eines Oszillators erfindungsgemäß Zündimpulse erzeugt, die sogar im
Fall einer Phasenabweichung in exakt gleichmäßigen Abständen auftreten,
wodurch unerwünschte Oberwellen verhindert werden.
Der digitale Vergleicher COM in den Ausführungsbeispielen der
Fig. 5 und 7 kann durch eine Anordnung ersetzt werden, in der das
Zählerausgangssignal durch einen DA-Umsetzer in eine Analogspannung
umgesetzt wird, wodurch der vorbestimmte Phasenwert in Form
einer Analogspannung gegeben ist.
Ferner kann anstelle des Zählers CU′ und des Ringzählers RC′
in der Anordnung der Fig. 5, um Rücksetzimpulse für Flipflops
zu erzeugen, der 6-Bit-Ringzähler C 1-C 3 wie in der Schaltung
nach Fig. 7 verwendet werden.
Claims (3)
1. Einrichtung zur Steuerung des Zündwinkels von
Thyristoren eines Stromrichters, der von einem
Dreiphasen-Wechselstromnetz gespeist ist, mit
- - einem spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) zur Lieferung einer Oszillatorfrequenz,
- - einem Phasenvergleicher, an dem eine Spannung des Dreiphasen-Wechselstromnetzes und die Oszillatorfrequenz anliegen zur Synchronisierung der Oszillatorfrequenz mit der Frequenz der Wechselspannung,
- - einem Frequenzteiler zur Teilung der Oszillatorfrequenz durch einen vorgegebenen Faktor, und
- - einem Impulsverteiler (RC), der vom Frequenzteiler angesteuert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Frequenzteiler durch eine digitale Zähleinrichtung (CU, UDC) gebildet ist,
daß eine Eingabeeinrichtung (DN) vorgesehen ist zur Aufnahme eines Zahlenwertes (DNN), der einem gewählten Zündwinkel entspricht, und die ein diesem Zahlenwert entsprechendes Signal bildet,
daß in einer Vergleichseinrichtung (COM) das Signal der Eingabeeinrichtung (DN) mit einem Signal verglichen wird, das dem Zählzustand der Zähleinrichtung (CU, UDC) entspricht, und die ein Signal dann abgibt, wenn der Zählzustand gleich oder größer ist als der Zahlenwert (DNN) des gewählten Zündwinkels,
daß ein erster Teil der Zähleinrichtung (CU) ein Ausgangs- Signal an den Phasenvergleicher (FF 1, FF 3, FF 5) abgibt, an dessen anderem Eingang (bzw. Eingängen) wenigstens eine Phasenspannung (u, v, w) des Wechselstromnetzes anliegt, und
daß ein weiterer Teil der Zähleinrichtung (UDC) von einem Vor-Rückwärtszähler gebildet wird, der zur Vorwärtszählung vom ersten Teil (CU) der Zähleinrichtung (CU, UDC) angesteuert ist und der vom Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung (COM) zurückgezählt wird, wobei dieser weitere Teil (UDC) der Zähleinrichtung der zeitlichen Festlegung der Zündimpulse für die Thyristoren der einzelnen Phasen (u, v, w) des Wechselstromnetzes dient.
daß der Frequenzteiler durch eine digitale Zähleinrichtung (CU, UDC) gebildet ist,
daß eine Eingabeeinrichtung (DN) vorgesehen ist zur Aufnahme eines Zahlenwertes (DNN), der einem gewählten Zündwinkel entspricht, und die ein diesem Zahlenwert entsprechendes Signal bildet,
daß in einer Vergleichseinrichtung (COM) das Signal der Eingabeeinrichtung (DN) mit einem Signal verglichen wird, das dem Zählzustand der Zähleinrichtung (CU, UDC) entspricht, und die ein Signal dann abgibt, wenn der Zählzustand gleich oder größer ist als der Zahlenwert (DNN) des gewählten Zündwinkels,
daß ein erster Teil der Zähleinrichtung (CU) ein Ausgangs- Signal an den Phasenvergleicher (FF 1, FF 3, FF 5) abgibt, an dessen anderem Eingang (bzw. Eingängen) wenigstens eine Phasenspannung (u, v, w) des Wechselstromnetzes anliegt, und
daß ein weiterer Teil der Zähleinrichtung (UDC) von einem Vor-Rückwärtszähler gebildet wird, der zur Vorwärtszählung vom ersten Teil (CU) der Zähleinrichtung (CU, UDC) angesteuert ist und der vom Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung (COM) zurückgezählt wird, wobei dieser weitere Teil (UDC) der Zähleinrichtung der zeitlichen Festlegung der Zündimpulse für die Thyristoren der einzelnen Phasen (u, v, w) des Wechselstromnetzes dient.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Frequenzteiler durch eine digitale Zähleinrichtung
gebildet ist, die aus einem ersten Teil (CU) und
einem weiteren Til (C 1-C 3) gebildet ist, wobei der
weitere Teil aus drei Zählern (CU 8, CU 9; CU 8′, CU 9′;
CU 8″, CU 9″) besteht, von denen jeweils einer den
einzelnen Phasen (u, v, w) des Wechselstromnetzes zugeordnet
ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP47129412A JPS523773B2 (de) | 1972-12-25 | 1972-12-25 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2364452A1 DE2364452A1 (de) | 1974-07-04 |
| DE2364452C2 true DE2364452C2 (de) | 1989-07-13 |
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ID=15008886
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2364452A Granted DE2364452A1 (de) | 1972-12-25 | 1973-12-24 | Automatischer pulsphasenschieber |
Country Status (5)
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|---|---|
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| JP (1) | JPS523773B2 (de) |
| DE (1) | DE2364452A1 (de) |
| GB (1) | GB1456046A (de) |
| SE (1) | SE396172B (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |