DE1084304B - Schaltanordnung fuer die Synchronisierung in richtiger Phase einer von einem Generator erzeugten Schwingung - Google Patents
Schaltanordnung fuer die Synchronisierung in richtiger Phase einer von einem Generator erzeugten SchwingungInfo
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- H03B21/01—Generation of oscillations by combining unmodulated signals of different frequencies by beating unmodulated signals of different frequencies
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- H04J—MULTIPLEX COMMUNICATION
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- H04J1/06—Arrangements for supplying the carrier waves ; Arrangements for supplying synchronisation signals
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schaltanordnungen für die Synchronisierung in richtiger
Phase einer von einem Generator erzeugten Schwingung mit einer Steuerschwingung gleicher Frequenz
in vorbestimmter Phase, bei der die Steuerschwingung
nicht direkt auf den zu synchronisierenden Generator einwirkt. Die Frequenz des zu synchronisierenden Generators
wird dabei z. B. direkt durch eine Harmonische der Steuerschwingung beeinflußt oder durch
eine Schwingung, die entweder aus zwei Harmonischen der S teuer schwingung oder aus einer Harmonischen
der Steuerschwingung und einer Harmonischen des zu synchronisierenden Generators erhalten wird.
Bei der Synchronisierung mittels einer Synchronisierungsschwingung,
die die Frequenz des zu synchronisierenden. Generators direkt beeinflußt und die der
Harmonischen der Steuerschwingung gleich ist, kann die Phase der erzeugten Schwingungen verschiedene
Werte annehmen in Abhängigkeit vom Augenblick, in dem die Synchronisierung anfängt. Hat z. B. die Synchronisierungsschwingung,
die in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung durch die Kurve 1 dargestellt ist, eine
Frequenz von 12 kHz, das ist die dritte Harmonische einer zu erzeugenden Schwingung von 4 kHz, so kann
die Phase der erzeugten Schwingung drei verschiedene Werte annehmen, je nachdem die Synchronisierung
während der ersten, der zweiten oder der dritten Periode der Synchronisierungsschwingung erfolgt.
Demgemäß wird die erzeugte Schwingung gemäß einer der Kurven 2, 3 oder 4 in Fig. 1 verlaufen,
die einen Phasenunterschied von 120° bzw. 240° besitzen.
Der gleiche Nächteil tritt auf bei Synchronisierung
mittels einer Synchronisierungsschwingung, deren Frequenz derjenigen der zu erzeugenden Schwingung
gleich ist und die von zwei Harmonischen der Steuerschwingung oder von einer Harmonischen der Steuerschwingung
und einer Harmonischen der zu erzeugenden Schwingung abgeleitet 'ist.
Bei Verwendung einer Kippschaltung zur Teilung von Frequenzen macht sich zuweilen der Nachteil bemerkbar,
daß die Herstellung gewisser Teilungszahlen unsicher oder sogar unmöglich wird, weil die Synchronisierspannung
in zwei verschiedenen Kippunkten wirksam wird. Es ist bekannt, diesen Nachteil dadurch
zu besaitigen, daß dafür gesorgt wird, daß immer nur der eine Kippvorgang durch die Synchronisierspannung
gesteuert wird. Hierzu wird z. B. die S teuer frequenz mit der Kippfrequenz moduliert. Im
Gegensatz zu diesem Bekannten handelt es sich bei der Erfindung nicht um die Ermöglichung gewisser
Teilungszahlen, sondern um die Herstellung der richtigen Phase bei festliegender Teilungszahl.
Die Erfindung hat nun zum Zwecke, aus diesen ver-
Schaltanordnung
für die Synchronisierung in richtiger Phase einer von einem Generator erzeugten
Schwingung
Anmelder:
Philips Patentverwaltung G. m. b. H.,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 4, September 1939
Niederlande vom 4, September 1939
Anträge nach Gesetz Nr. 8 AHK sind gestellt
und vor der Schiedskommission für Güter, Rechte
und Interessen in Deutschland anhängig
Gerard Hepp und Albert Henri Marie Deckers,
Eindhoven (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
schiedenen Möglichkeiten eine bestimmte auszuwählen und die übrigen auszuschließen.
Nach der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß Mittel vorgesehen sind, die den Einfluß
der Steuerschwingung auf den Generator unwirksam machen, wenn die Phase der erzeugten Schwingungen
nicht den vorbestimmten Wert hat, derart, daß die Synchronisierung in Abhängigkeit von der Phasenverschiebung
zwischen zwei Hilfsschwingungen gesteuert wird, von denen die Phase der einen von der"
Phase der Steuerschwingung abhängig ist und die Phase der anderen von der Phase der vom Generator
erzeugten Schwingung abhängt.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schaltanordnung. Es handelt sich hier um
die Anwendung einer solchen Schaltung auf ein Trägerwellentelephoniesystem, bei welchem in jeder der
Stationen die Trägerwellen für die verschiedenen Kanäle aus einem gemeinsamen Generator abgeleitet
werden und der Generator in wenigstens einer dieser Stationen durch eine Harmonische der von dem Generator
in der anderen Station erzeugten Schwingung synchronisiert wird. Der zu 'synchronisierende Generator
in der einen Station, im nachfolgenden als Station A bezeichnet, ist mit 1 angegeben, und er besteht
aus einer auf bekannte Weise rückgekoppelten Ent-
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Iadungsröhre2, die keiner näheren Beschreibung bedarf.
Für die Synchronisierung dieses Generators ist in den Gitterkreis eine Impedanz 3 aufgenommen, der
die Synchronisierschwingung zugeführt wird, die eine Harmonische der vom Generator in der anderen Station,
im nachfolgenden als Station B bezeichnet, erzeugten Schwingung ist, die als. Steuerschwingtmg
wirkt. Es wird angenommen, daß die vom Generator 1 zu erzeugende Frequenz 4 kHz betragt, während die
Synchronisierungsschwingung eine Frequenz von ζ. Β. ίο
72 kHz besitzt, das ist die achtzehnte Harmonische der Frequenz der Generatoren in den Stationen^
und B.
Wenn der Generatori auf diese Weise durch die achtzehnte Harmonische synchronisiert wird, so kann
die Phase der erzeugten 4 kHz Schwingung achtzehn verschiedene Werte annehmen, wie oben auseinandergesetzt
wurde.
Um zu erreichen, daß die Phase der erzeugten Schwingung sich stets auf einen und denselben Wert
einstellt, wird erfindungsgemäß der im nachfolgenden zu beschreibende Teil der in Fig. 2 dargestellten Schaltung
verwendet. Diese Schaltung enthält Vorrichtungen, die je aus einer Entladungsröhre 4 bzw. 5 bestehen
und denen eine Hilfsschwingung, deren Phase von der Phase der vom Generator 1 erzeugten Schwingung
abhängig ist, und eine zweite Hilfsschwingung zugeführt wird. Die Phase der zweiten Hilfsschwingung,
die z.B. der Entladungsröhre5 zugeführt wird und deren Frequenz der vom Generator 1 zu erzeugenden
Frequenz gleich ist, ist wenigstens von der Phase der Steuerschwingtmg abhängig. Die Art, auf welche
die beiden Hilfsschwingungen erhalten werden, wird an Hand der im nachfolgenden näher zu beschreibenden
Schaltungen nach Fig. 4 erläutert.
Die Entladungsröhren 4 und 5 sind auf bekannte Weise derart geschaltet, daß sie die den Gittern zugeführten
Hilfsschwingungen in eine Schwingung mit nahezu rechteckiger Kurvenform umsetzen. Zu diesem
Zweck können z. B. in den Verbindungsleitungen zu den Steuergittern Widerstände eingeschaltet werden,
die verhüten, daß die Spannung an den Gittern stark positiv wird. Die Röhren 4 und 5 haben einen
gemeinsamen Ausgangskreis, in dem die Primärwicklung eines Transformators 6 liegt, dem eine resultierende
Spannung entnommen werden kann, die von der Phasenverschiebung zwischen den den Röhren 4
und 5 zugeführten Hilfsschwingungen abhängig ist.
In Fig. 3 ist die resultierende Spannung am Transformator 6 für verschiedene Phasenverschiebungen
zwischen den Hilfsschwingungen angegeben. Bei dieser Figur ist angenommen, daß die von den Röhren 4
und 5 gelieferten Schwingungen mit rechteckiger Form gleiche Amplituden besitzen, so daß, wenn die
Hilfsschwingungen an den Gittern der Röhren 4 und 5 gleichphasig sind, eine resultierende Spannung erhalten
wird, wie in Fig. 3 a dargestellt, deren Amplitude gleich zweimal der Amplitude von jeder von den
Röhren gelieferten rechtwinkligen Schwingungen ist. Bei zunehmender Phasenverschiebung zwischen den
beiden Hilfsschwingungen ergibt sich eine resultierende Spannung, die entsprechend durch die Fig. 3 b
bis 3 k dargestellt werden kann. Bei einer Phasenverschiebung von 180° zwischen den beiden Hilfsschwingungen
ist die resultierende Spannung Null, wie in Fig. 3 k dargestellt ist.
Die am Transformator 6 auftretende resultierende Spannung wird einer Entladungsröhre 7 zugeführt,
die für die Neutralisierung des Einflusses der Synchronisierungsschwingung auf den Generator 1 dient.
Zu diesem Zweck ist im Anodenkreis ein Relais 8 vorgesehen, das beim Auftreten einer resultierenden
Spannung am Transformator 6 mittels eines Kontakts 9 die Impedanz 3 kurzschließt. Die Entladungsröhre
7 besitzt einen Schwellenwert, der z. B. durch eine negative Gittervorspannung erhalten wird, die
größer ist als die Hälfte der Amplitude der resultierenden Spannung, die vom Transformator dem Gitter
7 zugeführt wird und in den Fig. 3 a bis 3 k in punktierten Linien dargestellt ist. Dieser Schwellenwert
bewirkt, daß im Anodenkreis der Röhre 7 nur dann ein Anodenstrom fließt und der Kontakt 9 nur
dann die Impedanz 3 kurzschließt, wenn die Phasen- -verschiebung zwischen den Hilfsschwingungen an
den Gittern der Röhren 4 und 5 von 180° abweicht.
Da die Phase der dem Gitter der Röhre 5 zugeführten Hilfsschwingung von der Phase der Steuerschwingung
abhängig ist und gleichzeitig die Phase der dem Gitter der Röhre 4 zugeführten Hilfsschwingung
von der Phase der vom Generator 1 erzeugten Schwingung abhängig ist, da diese Hilfsschwingung
dem Generator entnommen wird, wird die Phasenverschiebung zwischen den beiden Hilfsschwingungen
sich mit dem Zeitpunkt ändern, in dem der Generator 1 durch die Synchronisierungsschwingung synchronisiert
wird. Bei der beschriebenen Schaltung, bei der die Synchronisierungsschwingung die achtzehnte
Harmonische der zu erzeugenden Schwingung ist, können beim Gleichlauf achtzehn verschiedene
Phasenverschiebungen zwischen den Hilfsschwingungen auftreten. Aber nur bei einer di'eser achtzehn
Möglichkeiten gibt es keine Phasenverschiebung zwischen den beiden Hilfsschwingungen, und nur in
diesem Zustand wird die Impedanz 3 nicht vom Kontakt 9 kurzgeschlossen. In jedem der übrigen siebzehn
Zustände wird das Relais 8 erregt und somit der Einfluß der Synchronisierungsschwingung auf den Generator
1 unwirksam gemacht. Der Generator 1 unterliegt dann Frequenzänderungen, die eine Verschiebung
der Phase der der Röhre 4 zugeführten Hilfsschwingung zur Folge haben. Diese Phasenverschiebung geht
weiter bis ein Augenblick erreicht wird, in dem die Phasenverschiebung zwischen den Hilfsschwingungen
180° ist und der Kurzschluß der Impedanz 3 aufgehoben
wird. In diesem Moment tritt die Synchronisierungsschwingung in Wirkung, und wird die Frequenz
der vom Generator erzeugten Schwingung auf dem richtigen Wert gehalten.
Es ist nur einziger Zustand des Generators möglich, in dem er in richtiger Phase synchronisiert wird.
Durch Einstellung des Phasenzusammenhanges zwischen der Hilfsschwingung am Gitter der Röhre 5 und
der Synchronisierungsschwingung und durch Einstellung des Phasenzusammenhanges zwischen der Hilfsschwingung
am Gitter der Röhre 4 und der vom Generator 1 erzeugten Schwingung, was durch Verwendung
von phasenverschiebenden Netzwerken in den Leitungen 10 und 11 erfolgt, über die die Hilfsschwingungen
den Röhren 4 und 5 zugeführt werden, kann der Augenblick, in dem der Generator synchronisiert
wird, beliebig eingestellt werden.
Dadurch, daß der Röhre 7 ein Schwellenwert gegeben wird, der größer als die Hälfte der Amplitude
der resultierenden, vom Transformator 6 dem Gitter der Röhre 7 zugeführten Spannung ist und also größer
als die Amplitude der von jeder der Röhren 4 und 5 gelieferten rechteckigen Schwingungen, wird
erreicht, daß, wenn während des Betriebes, nachdem der Generatori einmal in den gewünschten Zustand
gebracht ist, eine der Hilfsschwingungen durch Stö-
rung wegfällt, die übrigbleibende Hilfsschwingung
keine genügend große Amplitude besitzt, um die Schwelle zu überwinden und das Relais 8 zu erregen;
der Gleichlauf bleibt also trotz der auftretenden Störung behalten.
Es ist demzufolge auch nicht erforderlich, daß die Hilfsschwingung, deren Phase von der in der Station
B erregten Steuerschwingung von 4 kHz abhängig ist, immer vorhanden ist. Diese Hilfsschwingung
kann z.B. die 4-kHz-Trägerwelle der StationB und
also die Steuerschwingung selbst sein, oder sie kann, wie im nachfolgenden an Hand der Fig. 4 noch näher
erläutert wird, durch Erregung einer Differenzfrequenz aus zwei in der Station B erregten Trägerwellen,
die um 4 kHz verschieden sind, oder durch Mischung einer Harmonischen der Steuerschwingung
und einer Harmonischen der vom zu synchronisierenden Generator erzeugten Schwingung erhalten werden.
Diese Harmonischen dienen je als Trägerwellen für ein zu übertragendes Gespräch und sind während der
normalen Gesprächsübertragung unterdrückt und werden nur für Signalisierungszwecke von B nach A
weitergesandt. Nur während der Zeiten, in welchen Signalisierung stattfindet, wird also der Röhre 5 die
Hilfsschwingung zugeführt. Während der Signalisierung wird die Phase der vom Generatori erregten
Schwingungen auf den gewünschten Wert eingestellt. Darauf fällt die Hilfsschwingung weg, aber der Gleichlauf
des Generators bleibt erhalten.
Es ist nicht erforderlich, daß die Amplituden der von den Röhren 4 und 5 gelieferten rechtwinkligen
Schwingungen gleich sind. Bei ungleichen Amplituden muß nur der Schwellenwert der Röhre 7 derart
gewählt werden, daß er größer al® die größere der Amplitttden der beiden am Gitter der Röhre 7 wirksamen
rechteckigen Schwingungen ist.
Obwohl in der Ausführungsform ein die Impedanz 3 kurzschließendes Relais 8 angegeben ist, kann
auch ein elektrisches Relais, z. B. eine Entladungsröhre, verwendet werden.
In Fig. 4 ist dargestellt, auf welche Weise die Hilf sschwingungen
bei einem Trägerwellentelephoniesystem, wie es an Hand der Fig. 2 beschrieben wurde,
erzeugt werden können. Die Hilfsschwingung, deren Phase von der Steuerspannung abhängig ist, wird
durch zwei in der Station B erzeugte Trägerwellen gebildet. Diese Trägerschwingungen von z. B. 72 und
76 kHz werden in der Station A empfangen und einer aus einer Brückenschaltung von Trockengleichrichtern
bestehenden Mischschaltung 12 zugeführt. Im Ausgangskreis dieser Mischschaltung wird eine Schwingung
mit einer Frequenz von 4 kHz erhalten, die als Hilfsschwingung über den Leiter 11 dem Gitter der
Röhre 5 in Fig. 2 zugeführt wird. Die Phase dieser Hilfsschwingung kann mittels einer Phasenregelvorrichtung
13 eingestellt werden, über die die Trägerschwingung von 76 kHz der Mischschaltung zugeführt
wird. Auf ähnliche Weise wird in der Station A die andere Hilfsschwingung durch die Differenzfrequenz
von zwei höheren Harmonischen von z. B. 76 und 80 kHz des Generators 1 gebildet. Diese beiden
höheren Harmonischen werden über Phasenregelvorrichtungen 14 und 15 einer aus einer Brückenschaltung
von Trockenglaichrichtern bestehenden Mischschaltung 16 zugeführt, in deren Ausgangskreis
eine Schwingung von 4 kHz auftritt, die über den Leiter 10 der Entladungsröhre 4 zugeführt wird.
In dieser Schaltung hat die Synchronisierungsschwingung die gleiche Frequenz wie die vom Generator 1 in Fig. 2 zu erregende Schwingung. Hierbei
wird aber die Synchronisierungsschwingung von zwei Schwingungen mit Frequenzen, die höhere Harmonische
der vom Generator 1 zu erzeugenden Schwingung sind, abgeleitet. Zu diesem Zweck wird die von
der Station B herrührende Harmonische von 76 kHz zusammen mit der von der Station^ herrührenden
Harmonischen von 8OkHz einer aus einer Brückenschaltung von Trockengleichrichtern bestehenden
Mischschaltung 17 zugeführt. Im Ausgangskreis dieser Mischschaltung wird! eine Schwingung von 4 kHz
erhalten, die über einen Transformator 18 einem Kreis 19 zugeführt wird, in welchem Kreis die Impedanz 3
in Fig. 2 liegt.
Zur Erhöhung der Betriebssicherheit wird dem Kreis 19 auch noch eine 4-kHz-Schwingung zugeführt,
die von der von der Station yi herrührenden 76-kHz-Schwingung und von der von der Station B
herrührenden 72-kHz-Schwingung abgeleitet wird. Diese Schwingungen werden einer Mischschaltung 20
zugeführt, in deren, Ausgangskreis eine 4-kHz-Schwingung
auftritt, die über einen Transformator 21 dem Kreis 19 zugeführt wird. Wenn eine der von der
Station B erzeugten Schwingungen, z. B. die von 76 kHz durch Störung wegfällt, so wird die Synchronisierung nicht gestört, da die noch vorhandene
Trägerwelle von 72 kHz mit der Schwingung von 76 kHz der Station A auch weiterhin die für die
Synchronisierung benötigten 4 kHz liefert.
In der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform werden die den Röhren 4 und 5· zugeführten Hilfsschwingungen
in Schwingungen mit nahezu rechteckiger Kurvenform umgesetzt. Obgleich dies günstig
ist, mit Rücksicht auf einen genauen Vergleich der Phasen der beiden Hilfsschwingungen, ist diese Umsetzung
doch nicht unter allen Umständen erforderlich. Diese Röhren 4 und 5 können auch als Verstärker
geschaltet sein, so daß die Anodenströme dieser Röhren sinusförmig sind und die Röhre 7 in
Abhängigkeit von der zwischen diesen Strömen bestehenden Phasenverschiebung in Wirkung gesetzt
wird.
Claims (8)
1. Schaltungsanordnung für die Synchronisierung einer von einem Generator erzeugten Schwingung
mit einer Steuerschwingung gleicher Frequenz in vorbestimmter Phase, bei der die Frequenz des
Generators durch eine Harmonische der Steuerschwingung oder durch eine aus zwei Harmonischen
der Steuerschwingung erhaltene Schwingung oder durch eine aus einer Harmonischen der
Steuerschwingung und einer Harmonischen des zu synchronisierenden Generators erhaltene Schwingung
direkt beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die den Einfluß der
Steuerschwingung auf den Generator unwirksam machen, wenn die Phase der erzeugten Schwingungen nicht den vorbestimmten Wert hat, derart,
daß die Synchronisierung in Abhängigkeit von der Phasenverschiebung zwischen zwei Hilfsschwingungen
gesteuert wird, von denen die Phase der einen von der Phase der Steuerschwingung abhängig
ist und die Phase der anderen von der Phase der vom Generator erzeugten Schwingung
abhängt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Hilfsschwingung
entweder direkt oder durch Mischung von
zwei Harmonischen der Steuerschwingung oder von einer Harmonischen der Steuerschwingung und
einer Harmonischen der vom Generator erzeugten Schwingung abgeleitet ist und daß die andere
Hilfsschwingung entweder direkt oder durch
Mischung von zwei Harmonischen aus der vom Generator erzeugten Schwingung oder von einer
Harmonischen der Steuerschwingung und einer Harmonischen der vom Generator erzeugten
Schwingung gebildet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hilfsschwingungen
zwei Vorrichtungen zugeführt werden, die einen gemeinsamen Ausgangskreis besitzen,
und daß die den Einfluß der Steuerschwingung auf den Generator unwirksam machenden
Mittel in Abhängigkeit von der resultierenden Schwingung im gemeinsamen Ausgangskreis gesteuert
werden.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Vorrichtungen
die zugeführten HilfsSchwingungen in eine Schwingung mit nahezu rechteckiger Kurvenform
umsetzen.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten
Mittel eine oder mehr Entladungsröhren enthalten, wobei der Eingangskreis der ersten mit dem gemeinsamen
Ausgangskreis der beiden Vorrichtungen, denen die Hilfsschwingungen zugeführt werden,
gekoppelt ist und wobei im Ausgangskreis der letzten ein elektrisches oder mechanisches
Relais vorgesehen ist, das beim Auftreten einer resultierenden Schwingung im gemeinsamen Ausgangskreis
den Einfluß der Steuerschwingung auf den Generator unwirksam macht.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische oder
mechanische Relais beim Auftreten einer resultierenden Schwingung im gemeinsamen Ausgangskreis
der in Anspruch 4 genannten Vorrichtungen eine Impedanz des zu synchronisierenden Generators
kurzschließt, der eine von der Steuerschwingung abgeleitete, die Frequenz des Generators
synchronisierende Schwingung zugeführt wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die den
Einfluß der Steuerschwingung auf den Generator unwirksam machenden Mittel einen Schwellenwert
haben, der gleich der Amplitude der größeren der im gemeinsamen Ausgangskreis der in Anspruch 3
genannten Vorrichtungen auftretenden Schwingungen ist.
8. Anwendung der Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 7 auf ein Trägerwellentelephoniesystem,
bei dem in jeder der Stationen die Trägerwellen für die verschiedenen Kanäle aus einem gemeinsamen
Generator abgeleitet werden und der Generator in wenigstens einer dieser Stationen
durch eine Harmonische der vom Generator in der anderen Station erzeugten Schwingung oder durch
eine durch Mischung von Harmonischen der von den beiden Generatoren erzeugten Schwingungen
erhaltene Schwingung synchronisiert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 009 548/184 6.60
Applications Claiming Priority (1)
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| BE458011A (de) * | 1943-12-03 | |||
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Also Published As
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