DE2363284A1 - Ionisationsvorrichtung - Google Patents
IonisationsvorrichtungInfo
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Description
E;:-;reicbfertJg zur
-2it:rJc-:i!iri,q orhsUen
Paici itanwait
-2it:rJc-:i!iri,q orhsUen
Paici itanwait
lpK-irtg. MLcssar
:itsx-E3ektronik, K. Qrünenfelder, El.In/-.t Basel (Schi/eis)
Ionlsationsvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Ionisationsvorrichtung mit einer
Spannungsquelle und einer mehrere Entladuncsstrecken aufweisenden,
zur Erzeugung von freien Ladungsträgern mittels Koronaeritladungen
dienenden Entladun^s-Plasrnaquelle.
Derartige lonisaticnsvorrichtungen dienen insbesondere zur börührungsfreien
Neutralisation elektrostatischer Aufladungen von Isolieraaterialien. Solche Aufladungen entstehen etwa bei der
Verarbeitung von Kunststoff-Folien, synthetischen Geweben und
Papieren. Ferner werden lonisationsvorrichtungen reit Entladungs-Plaa
ma quellen zur Entstaubung isolierender Materialien verwendet".
Bei den meisten Anwendungen handelt es sich darun, ein durch
irgend eine Transportvorrichtung bewegtes Isoliermaterial zu
Zb/rc *
Fall h ■
5 0 9 B 7 /v / 0 5 Z 9 BAD ORiGlNAi:
entladen-. Zu diesen Zv^ck uird in der !Jähe dor Ob ο rf lilche des
letzteren eine Entlaauncs-Plasr:;aquolle montiert, die eir:o sich
über ä°ic ganze Breite des nelstenn bandförmigeη Isoliermaterials
erstreckende Ladungsv/olke erzeugen sollte.
Es sind nun bereits verschiedene Ionisationsvorrichtungen mit Entladungs-Plasnaquellen bekannt. Diese weisen alle zwei an
verschiedene Pole einer Hochspannunp;scuelle angeschlossene
Elektroden oder Elektrodengruppen auf. In den meisten Fällen wird als Hochspannunpsquelle ein Transformator verwendet und
einer der Pole geerdet und leitend mit dem Gestell der für den betreffenden Arbeitsprozess benötigten Maschine verbunden.
Die nicht geerdete Elektrode oder Elektrodengruppe und dair.it
auch die durch PCoronaentladungen zwischen den Elektroden erzeugte
Ladungswolke weist daher alternierend ein gegen Erde
positives, beziehungsweise negatives Potential auf. Der Abbau der Aufladung des Isolier.iiaterlals erfolgt nun vorwiegend dann,
wenn zwischen der Rairaladungswolke und der aufgeladenen Fläch:-1
ein grosser Potentialuntersehied besteht«, das heisst während denjenigen Halbwollen, während denen die Potentiale der Ladungswolke
und der Aufladung verschiedene Vorzeichen haben. Es fLndet also praktisch nur während jeder zweiten Halbwelle ein Abbau
der Aufladung statt. Dies ist insbesondere dann sehr nachteilig, wenn das Isoliermateris.1 mit relativ grosser Geschwindigkeit
an der Plasnaquelle vorbeigeführf wird, das heisst» wenn die vom-Isoliermaterial
während einar Halbwslle zurückgelegte Strecke grosser ist als die Ausdehnung der Ladungswolka in der Bev/egungsrichtung.
In diesem Fall wird nämlich die Ladung nur streifenweise abgebaut, do dass eine rasterartig verteilte Aufladung
zurückbleibt.
Dieser Nachteil könnte an sich dadurch behoben werden, dass die zweipolige Entladungs-Plasmaquelle statt mit Wechselstrom mit
Gleichstrom betrieben wird» Dies ist Jedoch deshalb praktisch nicht durchführbar, well die Stärke und das Vorzeichen der Auf-
£09824/0539. bad ordinal
ladung von verschiedenen Parametern, wie der Art und der Transportgeschwindigkeit
des Isoliermaterials sov/io der Luftfeuchtigkeit, abhängen und daher nicht zum vornherein bekannt sind.
Es ist daher das Ziel der Erfindung, eine Ionicationsvorrichtung
zu schaffen, die auch dann, wenn das Isoliermaterial stark aufgeladen
ist und mit hoher Geschwindigkeit an der Entladungs-Plasmaquelle
vorbei transportiert wird,' einen vollständicen Abbau
der Ladung ermöglicht. Diese Aufgabe wird durch eine Ionisationsvorrichtung
der eingangs genannten Art gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Spannungsquelle dreipolig
ist und dass die Entladungs-Plasriaquelle drei ,Je rcit einem der
drei Pole der Spannungsquelle verbundene Elektroden oder Elektrodengruppen aufweist.
Ein AusführungDbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird nachfolgend
anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen
die Fig. 1 ein Schaltschema einer Ionisationsvorrichtunc,
die Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Entladungs-Plasrnaquelle,
die Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-1II der Figur 2,
die Fig. 1I einen Schnitt nach der Linie IV-IV dar Fie-ur 2
und
die Fig. 5 eine Ansicht des Körpers 30 der Entladungs-Plasr.aquelle
von unten.
Die Figur 1 zeigt ein Schaltscher.a einer Ior.isat Ions vorrichtung
mit einer Spannungsquelle 1 und einer mehrere Entladungsstreckcn
au fr/eisenden, zur Erzeugung von freien Ladungsträgern mittels
509824/0539 BAD oHKälNAL.
Koronaentladungen dienenden Entladungs-Plasmaquelle 20. Die Spannungsquelle 1 ist über ein Kabel an das Wechselstromnetz
angeschlossen und geerdet. Sie weist einen zweipoligen Netzschalter
2 und zwei Hochspannung trans format oren 5 und 6 mit
vergossenen Wicklungen auf. Jedem der Hochspannungstransformatoren
5 und 6 ist primärseitig ein schematiseh dargestelltes
Steuerelement 3, beziehungsweise.k vorgeschaltet, das beispielsweise
einen Triac enthalten kann. Die Sekundärviickluneen der beiden Transformatoren 5, 6 sind je mit einem Gleichrichter 7»
beziehungsweise 8 verbunden. Der positive Ausgang des Gleichrichters 7 ist mit dem Anschluss 11 und der negative Ausgang
.des Gleichrichters 8 mit den Anschluss 12 verbunden. Die beiden verbleibenden Ausgänge der Gleichrichter 7» 8 sind mit dem Anschluss
13 und mit der Gehäusemasse sowie der Netzer-de verbunden.
Zwischen den beiden Hochspannungsanschlüssen 11, beziehungsweise 12 und dem an Masse liegenden Anschluss 13 ist je
ein zur Glättung der Spannung dienender Kondensator 9, beziehungsweise 10 angeordnet. Die Entladungs-Plasmaquelle 20 weistdrei
Anschlüsse 21, 22 und 23 auf, die über ein Hochspannungskabel 15 mit je einem der den dreipoligen Ausgang der Spanrmngsquelle
1 bildenden Anschlüsse 11, 12, beziehungsweise 13 verbunden sind. Die Entladungs-Plasnaquelle 20 v/eist zwei Ifehr-fach-Elektroden
24 auf, die direkt leitend mit dem Anschluss 23 und also auch mit dem geerdeten Pol 13 der Spannungsquolle 1 verbunden
sind. Sie weist ferner zwei Gruppen von Einzel-Elektroden
25, beziehungsweise 26 auf, wobüi jeäo dor letzteren über einen
ihr vorgeschalteten, zur Strombegrenzung dienenden Widerstand 27, beziehungsweise 28 mit einen der Anschlüsse 21, beziehungsweise
22 und damit auch mit einen der Polo 11, beziehungsweise
12 der Spannungsquelle 1 verbunden ist.
Die Figuren 2, 3 und 4 zeigen eine besonders zwecknüssiga Ausführung
der Entladungs-Plasnaquelle 20. Sie weist einen a.us
glasfaserverstärkten Epoxydharz bestehender, stabförmige IIGrpor
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—is—
30 niit im v?esentlichen rechteckigen Querschnitt auf. Er ist auf
seiner oberen Schmalseite mit einer Mittel-Nut 31 und zwei symmetrisch
dazu angeordneten Nuten 32, die je in eine Kehle 33 münden, und auf der unteren Schmalseite mit einer Iiut-34 versehen.
Die letztere weist bei beiden Seitonrändern je einen tiefer
in den Körper 30 eindringenden Abschnitt 31Ia, baziehungswelse
3**b auf. Die Kehlen 33 und die Nuten 31, 32, 3 ^ verlaufen
alle parallel zur Längsachse des Körpers 30 und erstrecken
sich über dessen ganze Länge. Der Körper 30 ist ferner mit einer Reihe von vertikalen, entlang der Längsachse in äquidistanten
Abständen angeordneten Bohrungen 35 mit zvrei Abschnitten
35a und 35b versehen, von denen dar untere den grösseren Durchmesser
aufweisende Abschnitt 35a in die Hut 34 und der obere
in die Nut 31 mündet. Die unteren Abschnitte 35a enthalten abwechselnd
je einen Widerstand 27, beziehungsweise 28. Deren obere, die Bohrungsabschnitte 35b durchdringenden und etwa beim
oberen Hand der Nut 31 endenden Anschlüsse weisen spitze Enden auf und bilden die Einzel-Elektroden 25, beziehungsweise 26. Die
spitzen Enden können bei der Herstellung der Plasrcaquelle 20 in
einfachster Vieise durch schräges Abschneiden mit einer Schneidzange
gebildet v/erden. Selbstverständlich können auch separate, aus irgendwelchen metallischen Materialien bestehende Spitzen
angelötet werden.
Die Bohrungsabschnitte 35a sind, 'wie es in dor Figur 5 ersichtlich
ist, am unteren Ende, also dort wo sie in dio Nut 3^ r-ünden,
abwechselnd durch je einen Durchbruch 39 3 beziehungsweise *!0
mit den iiutabschnitten 3^a, beziohungowoiss 3'Ib verbunden. Jn
den. letzteren ist je ein Leiter kl, bcziohungswfise }i2 untergobracht.
Durch den Leiter kl sind die Widerstände 27 mit -den
Plasmaqueilen-Anschluss 21 und durch den Loiter k? die Widerstände
23 mit dem Plasriaquellen-Arisenluss 22 verbunden.
Die Hut 34 ist gegen ausson entvr^der durch eine Verfussmasse ·
oder, wie es in den Figuren 3 Ur1 d k dargestellt ist, durch ei-
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BAD
nen Stab 43 aus Isoliermaterial abgeschlossen, so dass die Lei
ter 41 und 42 und die daran angelöteten, unteren Anschlussdrähte der Widerstände 27 und 28 gegen aussen isoliert sind. Der
Stab 43 wird durch einen Profilstab 44 gehalten, dessen Schenkelenden in zwei seitliche Längsnuten 37 des Körpers 30 eingreifen.
In den beiden Nuten 32 1st je eine der beiden Elektroden 24
angeordnet, die sich über die ganze Länge des Körpers 15 erstrecken. Diese zwei elektrisch leitend mit den geneinsamen
Anschluss 23 verbundenen Elektroden 24 sind sägeblattartig ausgestaltet und so tief in die Mut 32 eingelassen, dass ihre
zahnförmigen Spitzen 24a etwa bündig mit der oberen Fläche 30a des Körpers 30 sind. Beim Betrieb der Ionisationsvorrichtung
wird die Plasmaquelle 20 selbstverständlich so montiert, dass
die Fläche 30a der zu entladenden Oberfläche dos Isoliermaterials zugewandt ist.
Die an einer positiven, beziehungsweise negativen Hochspannung
liegenden Einzel-Elektroden 25, beziehungsweise 26 und die
Spitzen 24a der elektrisch an Masse liegenden Elektroden 24
bilden also zusarransm Entladumjsstrecken, zwischen denen .bei
richtig eingestellten Hochspannungen Koronaentladungen stattfinden.
Die abwechselnd aufeinanderfolgenden. Einzel-Elektroden 25 und 26 bilden eine zu den beiden Elektroden 24 parallel verlaufende
Reihe, wobsi jedoch sowohl der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Spitzen 24a als auch der Abstand von den
Einzel-Elektroden 25, .besiehungoweisi:· 26 zu den ihnen nächsten
Spitzen 24a wesentlich kleiner ist, als der derjenige zwischen zwei benachbarten Einzel-Elektroden. Dies hat ζην Folya, dass
von jeder der Einzel-Elektroden 25, 26 beidseitig mehrere Entladungsstrecken
zu den Elektroden 24 führen. Auf dies 3 V/eis ο wird erreicht, dass über der ganzen Fläche 30a eine verhältnismäsGig
gl-äichr-iässige Ionisierung stattfindet. Da sowohl die an
509824/0539 . BADOR^AL
Hochspannung als auch die an Erdpotential liegenden Elektroden Spitzen aufweisen, kann schon mit verhältnismässig kleinen
Hochspannungen eine grosse Entladungsstromdichte und damit eine hohe Ionisationsrate erreicht we-rden.
Dadurch dass die Spitzen der Elektroden 24, 25 und 26 mit der
oberen Aussenfläche 30a des Körpers 30*etwa bündig sind, wird
gewähr leistet, dass sich die durch die Kor oriae nt ladungen zwischen
den Elektroden erzeugten freien Ladungsträger, das heisst die positiven und negativen Ionen und die Elektronen, ungehindert
verteilen können, so dass eine grossräumige, homogene Ladungswolke
entsteht. Da die Einzel-Elektroden 25 an einem gegen Masse positiven und die Einzel-Elektroden 26 an einem gegen Masse
negativen Potential liegen, weist die Ladungswolke aufeinanderfolgende
Bereiche, die gegen Erde ein positives, beziehungsweise negatives Potential haben, und dazwischen und darum herum
Bereiche auf, die ungefähr Erdpotential aufweisen. Die zu entladenden Isoliermaterialien ziehen dann entsprechend dem Vorzeichen
ihrer Aufladung hauptsächlich aus den einen oder den andern Bereichen der Ladungswolke die zum Abbau der Aufladung notwendigen
Ladungsträger heraus. Da bei der erfindungst/emässen,
dreipoligen Plasmaquelle im Gegensatz zu den vorbekannten, zweipoligen fortwährend sowohl ein positives als auch ein negatives
Potential aufweisende Ladungswclkenbereiche vorhanden sind, gewährleistet
die erstere, dass auch hoch aufgeladene Isoliermaterialien, die mit grosser Geschwindigkeit an ihr vorbei transportiert
worden, auf ihrer ganzen Oberfläche vollständig entladen werden können. Bei hohen Aufladungen finden zusätzlich auch
zwischen den Spitzen 2.4a der geerdeten Elektroden 24 und dem aufgeladenen
Isoliermaterial Entladungen statt. Diese letzteren Entladungen sind passiv, das heisst sie erfolgen ohne das Anlegen
einer Speisespannung, und sie erraöglichen, den zu entladenden
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Isoliermaterial mehr Ladungsträger zuzuführen, als durch die
Koronaentladungen zwischen den Elektroden 2k, 25 und 26 erzeugt
werden. Dadurch v;ird die Leistungsfähigkeit dor Ionisiorungs-\
vorrichtung wesentlich gesteigert. Dies ist insbesondere auch dann vorteilhaft, wenn die Plasmaquelle 20 in der Uähe geerdeter
Metallteile angeordnet wsrden muss. Bei den vorbe-kannten
Plasraaquellen, bei denen die an Masse .liegenden Elektroden keine
Spitzen aufweisen, wurden durch solche Metallteile soviele Ladungsträger aus der Ladungswolke abgesogen, dass ein vollständiger
Abbau der Aufladungen nicht mehr möglich war.
Da die Kehlen 33 die Elektroden ?Λ auch seitlich teilweise
freigebem, können sich die zwischen den Elektroden 2k und dem
Isoliermaterial stattfindenden Entladungen seitlich relativ v/eit nach aus sen erstrecken, was besonders bei einer grossen
Transportgeschwindigkeit des Isoliermaterial sehr vorteilhaft
ist. .
Die Anschlüsse 21, 22 und 23 sind bei den in den Figuren 2 und'
3 nicht dargestellten Enden der Plasmaquelle 20 angeordnet. Es ist auch möglich, die Plasnaquellen bei einem odor bei beiden
Enden mit Kupplungen zu versehen, so dass niohrere Plasms quellen
zusammengesteckt werden können.
Die in der Spannungsquelle 1 vorhandenen Steuerelemente 3* ^
ermöglichen, die positive und die negative Hochspannung unabhängig
voneinander einzustellen und die loni^i^runfcsrate sowie
das Potential der Ladungswolke an die Stärke v.nö das Vorzeichen
der Aufladung anzupassen und dadurch einen optimalen Laöungsabbau
zu erzielen. Dies gibt aber umgekehrt auch die Möglichkeit,
eine bestimmte Ladung auf das Isoliermaterial aufzubringen, was
bei gewissen Arbeitsprozessen vorteilhaft ist. Bei siner weiteren
Ausgestaltung der Erfindung ist- es zuclehi nöglich, ei-=» Steusrelemente
3,^ durch Re^eIolernento zu ersetzen und die IonisationG-vorrichtunr
mit einen die Auflaöur.f-'Sf&lder dor, Isoliermaterial.^
messenden FeldctilrkonosD^-jriLt zu stuuor-n.
50S824/0539
BAD
Bei dem in·den Figuren 2 bis 4 dargestellten Ausfübrungsbelspiel
weist der Stab 43 eine einen durch«·ohenden Kanal 43a bildende
Nut auf und im Körper 30 ist zwischen den die Widerstände
■ 27, beziehungsweise 23 enthaltenden Bohrungen 35 j- ein= weitere
durchgehende, vertikale Bohrung 3d mit zvrzl Abschnitten 36a und
36b angeordnet. Der untere, den besseren Durchr^sosr aufvrs3sende
Bohrungsabschnitt 36a mündet in den Kanal 43a, der euren aussen
durch nicht dargestellte Dichtungselement«:· abgedichtet und
an einem Ende der Plasnaquelle 20 mit einer Vorrichtung zuri Anschliessen
einer Schuts-Gasleitun^ verbunden ist. Wird nun an diese eine Schutz-Gas- oder Druckluftqueilo angeschlossen, so
strönt das Gas, beziehungsweise die Luft durch den als Druckleitung
diensnden Kanal 43a su den Bohrungen 36, wobei die im
Bereich der Elektroden 24, 25, 26, nämlich in der Fläche 30p,
nach aussen rr.ündenden Bon run^s ab schnitte 3 ^b aln Aur>tritts-Düsen
wirken. Da die Widerstands- 27, 2C die Iiohrun<;-;on 35 nicht
dicht. absehJ^iessen, strömt auch durch diase Gas, bijziehun£;s\<oise
Druckluft nach auoae-n, so dass eine starke, senkrecht von
der Fläche 30a wepgerlchtete Ströc.unc entsteht. Diese Blasvorrichtung
ermöglicht, gleichzeitig mit der Entladung der Isoliermaterialien
eine wirksame Entstaubunc vorzunohr.en.
Die Plasmaquelle kann selbstverständlich εον/chl nit als auch
ohne Blasvorrichtung hergestellt und betrifbv.-n v/orcien. In
letzteren Fall wird die Bewecun^ der Laduncstrel-e." nur durch
Diffusionseffekte und durch die von elektrischen Feld bewirkte
Drift bestimmt, während ira er st er ^n Fall noch ein zusätzlicher
Transport durch Konvektion stattfindet. Durch die Blas vorrichtung wird es also möglich, der. Ladungsträgern eine
von der Plasmaquelle vorgerichtete Vorzu£Sf-;eschv;indi£keit z\x
erteilen.
Durch die jeder Einzel-Elektrodo 25, 26 vorgeschalteten l/icli-rstände
27, 2G wird dor maximal übur die die Elektrode flia:;.~- rui^
Strön bop:rcv;izt. Bsispiolsv.-siy-'. v; ird^n Botri^bsspar nui:fen von
5 0 9 3 2 4/0533 bND
2000 - 5000 V und Widerstände von etwa 50 MJL verwendet, so
dass der Strom pro Elektrode auf 0,1 mA begrenzt wird. Dadurch
kann verhindert werden, dass Berührungen der Elektroden zu Unfällen
führen. Ein v/eiterer Vorteil der Widerstände besteht darin, dass sie Punkenentladuncen weitgehend verhindern und dass
im Falle eines Kurzschlusses zwischen einer der Einzel-Elektroden und Masse oder zv/ischen zwei Einzel-Elektroden mit verschiedenen
Potentialen nur die vom Kurzschluss direkt betroffene Elektrode, beziehungsweise die Elektroden, spannungslos v/erden,
während die übrigen Elektroden ungestört weiter arbeiten.
Selbstverständlich kann die lonisationsvorrichtung auch anders
ausgebildet werden. Beispielsweise können dio direkt mit einem
Pol der Spannungsquelle verbundenen Mehrfach-Elektroderi statt
mit einer Reihe von Spitzen mit einer sich über ihre ganze Länge erstreckenden Schneide vorgehen v/erden. Des weitern ist
es natürlich auch möglich, die Elektroden -oder Elektrodengruppen statt an eine Gleich- an eine Wechselspannungsquelle anzuschiiessen.
-In diesem· Falle können als Strorr*-;r,rensungst"ilenen-'
te anstelle von Widerständen natürlich auch* Kondensatoren ver-
wendet werden. Zur Vermeidung von Unfällen, sollte in allen Fällen
jedoch die direkt, angeschlossene Elektrode mit dom an Masse
liegenden Pol der Spannungsquelle, oder falls keiner direkt
an Masse liegt, mit demjenigen, dessen Spannung gegen Masse den
kleinsten Effektiv-, beziehungsweise Absolutwert hat, verbunden sein.
An sich können natürlich auch Plasrnaquellan ohne Strombegrenzungselemente
verwendet v/erden. Die Hoehopannungsulektrodcm sollten
in diesem Fall dann jedoch so angeordnet sein, dass sie nicht oder zumindest nicht ohne weiteres berührt v/erden können.
509324/0539 BAD
Claims (1)
- PATEKTANS PRUCKElJIonisationsvorrichtung mit einer Spannungsquelle und einsr mehrere Entladungsstrecken aufweisenden, zur Erzeugung von freien Ladungsträgern mittels Koronaentladungen dienenden Entladungs-Plasrnaquelle, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsquelle (1) dreipolig ist und dass die Plasmaquelle (20) drei je mit einem der drei Pole (11, 12, 13) der Spannungsquelle (1) verbundene Elektroden oder Elektrodengruppen (21I, 25, 26) aufweist.2.Ionisationsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungs-Plasmaquslle (20), mindestens eine Gruppe von Einzel-Elektroden (25, 26) aufweist, die je über ein vorgeschaltetes Strorabegrenzungselenent (27, 28) mit einem der Pole (11, 12) der Spannungsqueile (1) verbunden sirid. ._ _3.Ionisationsvorrichtung nach einen der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungs-Plasnaquelle (20) mindestens eine Elektrode (21I) aufweist, die direkt leitend mit demjenigen Pol (13) der Spannungscuolle (1) verbunden ist, dessen Spannung gegen Kasse den kleinsten Effektiv-, beziehungsweise Absolutwert hat.M.Ionisationsvorrichtung nach einen der Ansprüche 1 odor 2, bei der einer der drei Pole (13) an Hasse liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungs-Plasnaquelle (20) zwei direkt mit dem an Masse liegenden Pol (13) der Spannungsquölle (1) verbundene, zueinander parallele Elektroden (21Oj dia mit einer sich in wesentlichen übor ihre ganze Länge erstreckenden Schneide oder einer Reihe von Spitzen (2-ia) vorsehen sind,50982A/0539und dazwischen eine dazu parallel verlaufende Reihe von spitzen Einzel-Elektroden (25, 26) aufweist, die abwechselnd mit einem der zwei andern Pole (11, 12) der Sρannungsquelle (1) verbunden sind.5.lonisationsvor-richtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der einer der Pole (13) der Sparinungsquelle (1) an Masse liegt, dadurch gekennzeichnet, dass einer (11) der andern Pole der Spannungsquelle (1) gegen Masse eine positive und einer (12) eine negative Spannung aufweist. ·6.Ionisationsvorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet., dass sie einen als Druckleitung dienenden Kanal (43a) aufweist, mit dem Öffnungen (35) verbunden sind, die im Dereich der Elektroden (24, 25, 26) nach aussen münden.509824/0539 ' BADOKONM.Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| DE (1) | DE2363284C2 (de) |
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| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: H05F 3/04 |
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Owner name: ELTEX ELEKTROSTATIK AG, BASEL, CH |