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DE2532747A1 - Vorrichtung zur oberflaechenbehandlung einer kunststoffschicht mittels einer funkenentladung - Google Patents

Vorrichtung zur oberflaechenbehandlung einer kunststoffschicht mittels einer funkenentladung

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Publication number
DE2532747A1
DE2532747A1 DE19752532747 DE2532747A DE2532747A1 DE 2532747 A1 DE2532747 A1 DE 2532747A1 DE 19752532747 DE19752532747 DE 19752532747 DE 2532747 A DE2532747 A DE 2532747A DE 2532747 A1 DE2532747 A1 DE 2532747A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plastic layer
tub
wall
surface treatment
spark discharge
Prior art date
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Application number
DE19752532747
Other languages
English (en)
Other versions
DE2532747C2 (de
Inventor
Peter Van Leeuwen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE2532747A1 publication Critical patent/DE2532747A1/de
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C59/00Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor
    • B29C59/10Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor by electric discharge treatment

Landscapes

  • Elimination Of Static Electricity (AREA)
  • Treatments Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Oberflächenhandlung einer Kunststoffschicht mittels einer Funken entladung Die Irfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Oberflächenbehandlung einer Kunststoffachicht mittels einer Funkenentladung, die sich zwischen zwei Elektroden ausbildet, von denen mindestens eine mit Abstand von der Kunststoffachicht angeordnet ist.
  • Wie sich z.B. aus der DT-OS 2 222 725 ergibt, hat man die lit Abstand von der Kunststoffschicht angeordnete Elektrode bisher nach Art einer Leiste ausgebildet, die einer Trägerelektrode gegenfibersteht, wobei zwischen diesen beiden Elektroden die Kunststoffschicht z.B. in Form einer Folie hindurchgeftihrt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde. die Wirksamkeit dieser Oberflächenbehandlung wesentlich zu erhöhen Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß die mit Abstand angeordnete Elektrode durch die Wand einer mit ihrer Öffnung der Khnatstoffschicht zugewandten Wanne gebildet ist, die mit einem Gebläse in Verbindung steht, das im Innenraum der Wanne gegenüber der Umgebung einen unterschiedlichen Druck erzeugt.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die Funkenentladung nicht allein dafür verantwortlich ist, daß die Oberfläche der Kunststoffachicht verändert wird. Es kommt nämlich noch der Effekt hinzu, daß insbesondere durch die sich bei der Funkenentladung ergebende Ozonbildung eine Oxydation der Oberfläche der Kunststoffschicht eintritt Diese Oxydation wird nun dadurch besonders intensiviert, daß die durch die Funkenentladung erhitzte Luft und das dabei entstehende heiße Ozon Uber die Kunststoffschicht unter dem der Kunststoffschicht zugewandten Rand der Wanne hindurchgeleitet wird, wobei sie länger auf die Kunststoffschicht einwirken kann, als dies bei einer leistenartigen Elektrode gemäß den bekannten Vorrichtungen der Fall ist.
  • Bei letzteren können nämlich die heißen Gase sofort nach oben abfließen. Versuche haben jedenfalls gezeigt, daß die im wesentlichen parallel zur Xunststoffschicht verlaufende Strömung der heißen Gase, die sich aufgrund der Gestaltung der Elektrode als Wanne ergibt, zu einem wesentlich längeren Kontakt der heißen Gase mit der Xungtstoffs #icht fmnrt, als dies bei den bekannten Elektroden der Fall ist.
  • Die Einwirkung der heißen Gase auf die Kunststoffschicht kann man noch dadurch intensivieren, daß man neben der der Kuntstoffschicht zugewandten kante der Wand einen Flügel an der Wand ansetzt, der mit der Kunststoffschicht einen über die Kunststoffschicht flach gestreckten Luftftlhrungskanal bildet, wobei der Flügel in die Richtung der Luftströmung im Luftführungskanal weist. Hierdurch wird erreicht, daß die Kontaktzone zwischen den heißen Gasen und der Kunststoffschiht noch erweitert wird.
  • Die Wanne bildet man zweckmäßig quaderförmig aus. In diese Fall erhält man langgestreckte quer zur Transportrichtung der Kunststoffschiht liegende Wände, von denen aus die Funkenentladung ausgeht.
  • Um zu vermeiden, daß die in Transportrichtung der )#in.tstoffschicht liegenden Wände ebenfalls eine Funkenentladung erzeugen, die in dem betreffenden Bereich der Kunststoffsehieht eine intensivere Oberflächenbehandlung verursachen würden, gestaltet man die Wanne so, daß diese Wände aus Isoliermaterial bestehen. In diesem Fall wirken also nur die quer zur Transportrichtung der Xunststoffschieht liegenden Wände als Elektrode. Man kann auch nur eine quer zur Transportrichtung der Kunststoffschicht liegende Wand als elektrischen Leiter ausbilden, nämlich wenn eine Oberflächenbehandlung über zwei quer zur Transportrichtung liegende Wände zu intensiv sein würde.
  • Wenn es erforderlich ist. auf einer Kunststoffschicht nur Streifen einer Oberflächenbehandlung zu unterziehen, gestaltet man die Wanne zweckmäßig so, daß die quer zur Transportrichtung der Kunststoffschicht liegende Wand der Wanne in elektrisch leitende und nichtleitende Abschnitte unterteilt ist. Es werden dann nur die Bereiche der Kunatstoffschicht einer Oberflächenbehandlung unterzogen, die den leitenden Abschnitten gegenübergestellt werden, wobei sich längs der Kunststoffschicht entsprechende Streifen bilden.
  • Es ist weiterhin vorteilhaft, die Wunde der Wanne mit deren Boden über Scharniere zu verbinden. Wenn dann eine Kunststoffschicht an der Wanne vorbeibewegt wird, die Ausbeulungen aufweist, können sich diese nicht an den Wänden der Wanne festklemmen, da die Wände in diesem Falle aufgrund der scharnierartigen Anbringung am Boden der Wanne ausweichen können.
  • Das Gebläse kann man am Boden der Wanne oder auch an den in Transportrichtung der Kunststoffschicht liegenden Wänden der Wanne anschließen. Die vor allem als Elektroden dienenden, quer zur Transportrichtung der Kunststoffschicht liegenden Wände werden dabei in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt.
  • Die Erfindung sei nachstehend anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen erllutert. Bs zeigen: Fig. 1 eine Vorrichtung mit einer Wanne als Hochspannungselektrode und einer Walze als Masseelektrode, Fig. 2 eine Wanne als Hochspannungselektrode mit einer Platte als Masseelektrode, Fig 3 eine Vorrichtung, ähnlich derjenigen gemäß Fig. 2, bei welcher eine Wand der Wanne elektrisch nichtleitende Abschnitte enthielt, Fig. 4 eine Wanne als Hochspannungselektrode mit einer Platte als Masseelektrode, wobei nur eine Wand der Wanne als Elektrode wirkt.
  • Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung mit einer Wanne 1 als Hochspannungselektrode und einer Walze 2 als Masseelektrode.
  • Die Walze 2 ist in bekannter Weise mit einer Xunststoffisolierschicht 3 belegt. Die im Schnitt dargestellte Wanne 1 weist mit ihrer Öffnung auf die Walze 2, so daß die Kanten 4 der Wände 5 der Wanne 1 die eigentlichen Elektroden bilden. von denen eine Funkenentladung austritt. Diese Funkenentladung wirkt auf die über die Walze 2 gehängt Eunststoffolie 9.
  • In den Boden 6 der Wanne 1 ist das Rohr 7 eingelassen, das zu dem Gebläse 8 führt. Das Gebläse 8 erzeugt in dem Innenraum der Wanne 1 einen Unterdruck eegendber der umgebenden Luft, so daß gemäß den eingezeichneten Pfeilen ein Luftstrom zwischen den Kanten 4 und der Oberfläche der Xunststoffolie 9 in den Innenraum der Wanne 1 eingesogen wird.
  • Die aufgrund der Funkenentladung entstehenden heißen Gase werden nun in dem durch die Flügel lo und die Oberfläche der Folie 9 gebildeten Luftführungskanal 11 geführt, wobei sie über eine entsprechend lange Strecke in Kontakt mit der Kunsststoffolie 9 bleiben und diese damit entsprechend intensiv beeinflussen können. Die Flügel lo unterstützen diesen Kontakt der heißen Gase mit der Kunststoffolie 9.
  • Jedoch ergibt sich auch bei Fehlen der Flügel lo in jedem Falle eine Strömung der heißen Gase, die zumindest über eine gewisse Strecke aus strömungstechnischen Gründen in engem Xontakt mit der Oberfläche der Kunststoffolie 9 bleibt.
  • Es ist auch möglich, das Gebläse 8 so wirken zu lassen, daß es im Inneren der Wanne 1 einen Überdruck erzeugt. In diesem Falle sind die Flügel neben den Kanten 4 so anzusetzen, daß sie ston nach außen erstrecken, wie dies durch die gestrichelt gezeichneten Flügel 12 angedeutet ist.
  • Die Flügel haben immer die Aufgabe, in Luftstromrichtung hinter der Funkenentladung den Luftführungskanal 11 zu bilden.
  • In der Fig. 2 ist eine Vorrichtung in perspektivischer Sicht dargestellt, bei der die Wanne 1 als Hochßpannungelektrode einer Platte 13 als Masseelektrode gegenübersteht.
  • Dementsprechend wird hier die Xunststoffolie 9 flachgestreckt geführt. Die in Transportrichtung der Xunststoffolie 9 liegenden Wände 14 der Wanne 1 sind hier als Nicht leiter ausgebildet, so daß als Elektroden nur die quer zur Transportrichtung liegenden Wände 5 wirken.
  • In der Fig. 3 ist eine Vorrichtung dargestellt. die ähnlich derjenigen gemäß Fig. 2 eine Platte 13 als Masseelektrode aufweist. He könnte an dieser Stelle Jedoch auch eine Walze als Masseelektrode verwendet werden, wie sie in der Fig. 1 dargestellt ist. Bei der Vorrichtung gemäß Fig. 3 ist die Wand 5 in die Abschnitte 51 und 52 eingeteilt, wobei die Abschnitte 51 elektrisch leitend und die Abschnitte 52 elektrisch nichtleitend sind, also beispielsweise aus Kunststoff bestehen. In diesem Falle bilden sich nur unter den Abschnitten 51 Funkenentladungen aus, was dazu führt, daß eine unter der Wanne 1 hindurchgeführte Xunststoffolie 9 nur streifenweise einer Oberflächenbehandlung unterzogen wird. Bei dieser Ausführungsform muß natürlich auch die in der Fig. 3 nicht sichtbare, quer zur Transportrichtung der Kunststoffolie 9 liegende Wand in gleicher Weise ausgebildet sein wie die sichtbare Wand 5.
  • In der Fig. 4 ist eine Ausführungsform ähnlich derJenigen gemäß Fig. 2 dargestellt, bei der die Wanne 1 nur mit ihrer einen quer iur r Transport richtung der Xunstrtoffchicht 9 liegenden Wand 5 als Elektrode ausgebildet ist Nur diese Wand 5 bildet einen elektrischen Leiter. Die gegenüberliegende Wand 15 ist hier aus Kunststoff ausgebildet, so daß sich an ihr keine Funkenentladung ergibt. Dementsprechend ist auch nur an der Wand 5 ein Flügel lo angebracht. Das nicht dargestellte Geblase ist hier über die Wand 14 an den Innenraum der Wanne 1 angeschlossen, und zwar über das Rohr 16, das seitlich an der Wand 14 austritt und sich im Inneren der Wanne 1 quer über diese durchgehend erstreckt.
  • Im Inneren der Wanne 1 besitzt das Rohr 16 Öffnungen 17, die hintereinander längs des Rohres 16 angebracht sind, so daß sich aufgrund eines auf das Rohr 16 wirkenden Unterdruckes längs des Rohres 16 eine im wesentlichen gleichmäßige Einströmung in das Rohr 16 ergibt.
  • In der Fig. 4 ist noch dargestellt, wie verhindert werden kann, daß etwa in der Kunststoffschicht 9 enthalteno Ausbeulungen sich an den Wänden 5 und 15 festklemmen können.
  • Die Wände 5 und 15 sind hier über Scharniere 18 am Boden 6 der Wanne 1 aufgehängt, so daß sie im Falle des Auftreffen einer Ausbeulung am unteren Ende der Wand 5 bzw. 15 entsprechend ausschwenken können. Diese Anbringung der Scharniere 18 ist natürlich auch bei den vorher behandelten Ausführungsformen möglich.
  • Bei der in der Fig. 4 dargestellten Vorrichtung ergibt sich eine gegenüber der Vorrichtung gemäß Fig. 2 verringerte Intensität der Oberflächenbehandlung, was in diesem Falle erwünscht ist, weshalb auch nur die Wand 5 aus elektrisch leitendem Material ausgebildet ist. Im Falle einer Ausführung gemäß Fig. 3 mit leitenden und nichtleitenden Abschnitten in der Wand 5 wählt man für die gegenüberliegende Wand zweckmäßig eine Gestaltung gemäß Fig. 4, bei der diese gegenüberliegende Wand 15 aus Kunststoff besteht.
  • Es sei noch darauf hingewissen, bal di. Wanne 1 auch als Masseelektrode und die Walze 2 bzw. die Platte 13 als Hochspannungselektrode wirken können. Es ist auch möglich, die Wanne 1 zu beiden Seiten einer zu bearbeitenden Kunststoffschicht anzubringen. In diesem Falle muß die Kunststoffschicht z.B. in Form einer Kunststoffolie unter Spannung zwischen den beiden Wannen hindurchgeführt werden.

Claims (9)

AnsPrlich-
1. Vorrichtung zur Oberflichenbehandlung einer Kunststoffschicht mittels einer Funkenentladung, die sich zwischen zwei Elektroden ausbildet, von denen mindestens eine mit Abstand von der Kunststoffschicht angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Abstand angeordnete Elektrode durch die Wand (5) einer mit ihrer Öffnung der Kunststoffschicht (9) zugewandten Wanne (1) gebildet ist, die mit einem Gebläse (8) in Verbindung steht, das im Innenraum der Wanne (1) gegenüber der Umgebung einen unterschiedlichen Druck erzeugt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß neben der der Kunststoffschicht (9) zugewandten Kante (4) der Wand (5) ein Flügel (lo, 12) an der Wand (5) angesetzt ist, der mit der Kunststoffschicht (9) einen über die Kunststoffschicht (9) flach gestreckten Luftführungskanal (11) bildet, wobei der Flügel (lo, 12) in die Richtung der Luftströmung weist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (1) quaderförmig ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in Transportrichtung der Kunststoffschicht C9) liegenden Wände (14) der Wanne (1) aus Isoliermaterial bestehen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine quer zur Transportrichtung der Kunststoffschicht (9) liegende Wand (5) als elektrischer Leiter ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die quer zur Transport richtung der Kunststoffschicht (*) liegende Wand der Wanne t1) in elektrisch leitende (51) und nichtleitende Abschnitte (52) unterteilt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (5, 14) der Wanne (1) mit deren Boden (6) über Scharniere verbunden sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (8) am Boden (6) der Wanne (1) angeschlossen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (8) an den in Transportrichtung der Kunststoffschicht (9) liegenden Wänden (14) angeschlossen ist.
Leerseite
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