DE2363124A1 - Verfahren und schaltungsanordnung zur digitalisierung von analog-eingangssignalen - Google Patents
Verfahren und schaltungsanordnung zur digitalisierung von analog-eingangssignalenInfo
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Description
Böblingen, den 17. Dezember 19
Anmelderin: International Business Machines
Corporation, Armonk, N.Y. 10504
Amtliches Aktenzeichen: Neuanmeldung: Aktenzeichen der Anmelderin: RO 972 003
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Digitalisierung yon Analog-EingangsSignalen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung
zur Digitalisierung von Analog-Eingangssignalen wie z.B. Videosignalen für Zwecke der Zeichenerkennung, übertragung oder
dgl.
Auf vielen Arbeitsgebieten ist es erforderlich, ein analoges
Eingangssignal in ein digitales Signal mit hohem Kontrast zu digitalisieren oder quantisieren, das nur eine kleine Anzahl
von möglichen Werten besitzt. Diese Forderung gilt extrem in vielen Systemen zur Bildübertragung und -Anayse. Solche Systeme
werden so entworfen, daß sie mit einem binär bewerteten Signal arbeiten, das nur anzeigt, ob eine bestimmte abgetastete Fläche
Teil eines Musters oder des Untergrundes des Musters ist. Die Mustersignale werden gewöhnlich "schwarz" oder "Eins" genannt
und der Untergrund "weiß" oder "Null", ohne Rücksicht auf die tatsächlichen Farben oder anderen Bedingungen, die sie veranlassen.
Sowohl kurz- als auch langfristige Änderungen in den Signalamplituden
sowohl des Musters als auch des Untergrundes entstehen aus vielen verschiedenen Quellen, so daß die Verwendung
eines festen Schwellwertes gewöhnlich unzulänglich ist. Statt
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dessen muß die Digitalisierschaltung selbst als ein Erkennungssystem fungieren, um einen optimalen Schwellwert für jede analoge
Abtastprobe zu bestimmen. Dies kann erreicht werden durch Betrachten einer Reihe von Amplituden anderer Abtastproben von analogen
EingangsSignalen und durch Justieren des Schwellwertes in
Übereinstimmung mit einer Funktion dieser anderen Abtastproben.
Es gibt übliche Digitalisierschaltungen, die unter den oben genannten
Umständen in komplizierter Weise genaue Schwellwerte liefern. Solche Digitalisierschaltungen weisen jedoch verschiedene
Nachteile deshalb auf, weil sie sehr kompliziert und teuer sind und für richtiges Arbeiten häufige und mühevolle
Justierungen erfordern und die Diagnose von Störungen schwierig ist und oft spezielle Prüfgeräte erfordert. Aus diesen Nachteilen resultiert, daß die Verfügbarkeit von genauen Schwellwerteinstellungen
bisher begrenzt ist auf verhältnismäßig kleine Zahlen sehr teurer Systeme.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Digitalisierung von Analog-Eingangssignalen anzugeben, das genaue
Schwellwerte liefert, jedoch zu seiner Durchführung keine so komplizierte und teuere Schaltungsahordnung erfordert wie das nach
dem Stand der Technik der Fall ist.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zur Digitalisierung von Analog-Eingangssignalen gelöst, das durch folgende Verfahrensschritte gekennzeichnet ist:
- Umsetzen von Abtastproben des Eingangssignales in digitale Pegelwerte, die verschiedene vorgegebene Amplituden des
Eingangssignales anzeigen,
- Einteilen der Pegelwerte in mehrere Pegelwertgruppen,
- Zählen erster und zweiter relativer Häufigkeiten des Auftretens eines ersten und eines zweiten Paares der Pegelgruppen,
- Auswählen eines Schwellwertes für jede Abtastprobe aus
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mehreren möglichen Schwellwerten, die verschiedenen vorgegebenen Bereichen der relativen Häufigkeiten zugeordnet sind,
und
- Erzeugen eines Ausgangssignals, wenn eine Abtastprobe einen
Schwellwert überschreitet.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in Verbindung
mit der Zeichnung im folgenden näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt das Blockschaltbild eines Mustererkennungssystems
und eine Digitalisierschaltung nach der Erfindung genauer.
Die Bezugszahl 10 bezeichnet allgemein ein Mustererkennungssystem
nach der Erfindung. Ein optischer Abtaster 11 beleuchtet ein Dokument 12 oder ein anderes informationstragendes Medium.
Der Videodetektor 13 nimmt das von dem Dokument 12 reflektierte Licht auf und setzt es in ein zeitveränderliches elektrisches
Analogsignal auf der Eingangsleitung 14 der Digitalisierschaltung um. Der Detektor 13 kann übliche Kompensationsschaltungen
enthalten, um absolute Weiß- und absolute Schwarz-Pegelsignale
herzustellen trotz Veränderung in den Eigenschaften der optischen und elektrischen Komponenten des Abtasters 11 und des
Detektors 13. Das Videosignal auf der Leitung 14 kann als Darstellung einer Kontrastfunktion betrachtet werden, die zwischen
0 % (absolutes Weiß), und 100 % (absolutes Schwarz) variiert.
Der Zweck der Digitalisierschaltung 15 ist es, ein Analogsignal auf der Leitung 14 umzusetzen in eine Folge von Binärziffern,
die angeben, ob die entsprechenden Flächen auf dem Dokument 12 als weiß (Untergrund) oder schwarz (Muster) klassifiziert werden
sollten. Die Ausdehnung der durch jede Ziffer dargestellten Fläche wird bestimmt durch übliche Taktgeberschaltungen 16, die
auf den Ausgangsleitungen 17 Impulse in bestimmten Abstand ausgeben.
Aufeinanderfolgende Binärziffern auf der Ausgangsleitung
18 der Digitalisierschaltung bilden einen Bitstrom, der zur
Erkennungseinheit 19 übertragen wird. Die Einheit 19 kann von
üblicher Art sein und kann solche Funktionen einschließen wie
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Bildspei eher xing und Verdichtung, Normierung, Aussondern von
Merkmalen usw.
Obgleich das Erkennungssystem IO eias besondere Form zeigt, in .
der die Erfindung Anwendung findet, kann sie ebenso bei anderen
Systemen angewandt werden, die unterschiedliche Forderungen und
Komponenteneinheiten besitzen«,
Innerhalb der Bigitalisiersehaitwng 15 wird das Analogsignal auf
der Leitung 14 unmittelbar in einen Satz von digitalen Pegeln umgesetzt, durch den Analog/Digital-Umsetzer 20. Der Umsetzer
20 enthält eine Reihe von Vsrgleichsschaltungen 21-27, von denen
jede ein Ausgangssignal erzeugt, wenn die Spannung auf der
Leitung 14 eine vorgegebene Bezugsspannung überschreitet. Diese
Bezugsspannungen werden von Anzapfungen eines Spannungsteilers
28 abgegriffen, an dem eine konstante Spannung +V angelegt wird, die 100 % der Kontrastamplitude entspricht. Obgleich feste Anzapfungen
des Spannungsteilers 28 dargestellt sind, können die Bezugsspannungen, die jeder Vergleichsschaltung zugeführt werden,
auch einstellbar oder programmierbar mittels externer nicht dargestellter Vorrichtungen sein.
Die Bezugsspannungen können auf jeden gewünschten Pegel eingestellt
werden. Es hat sich jedoch gezeigt, daß eine im wesentlichen logarithmische Folge optimale Resultate liefert. Wenn die
Spannungspegel mit V. bezeichnet werden, ist diese Beziehung
erfüllt, wenn V± * Κν±_χ ist. Wobei K eine willkürliche Konstante
ist. Wenn ein Pegel von 100 % als absoluter Schwarzpegel genommen wird, können die folgenden Prosentzahlen für jede der Bezugsspannungeii
gewählt Werdens
spannung 10,0% 13,4% 18,1% 24,3% 32*6% 43,7% 58,6%
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Die Vergleichsschaltung 21 liefert daher immer dann eine binäre
Eins, wenn das analoge Videosignal auf der Leitung 14 größer als lo% von +V ist, die Vergleichsschaltung 22 liefert immer dann
eine Eins, wenn das Videosignal 13,4% des absoluten Schwarzpegels
überschreitet usw. Es können natürlich mehr oder weniger als sieben Pegel gewählt werden.
Der Speicher 30 quantisiert die von dem Umsetzer 20 erzeugten Pegelsignale zeitlich. Der Ausgang jeder Vergleichsschaltung
21-27 ist mit dem Dateneingang einer entsprechenden Verriegelungsschaltung 31-37 verbunden. Die Daten werden den Verriegelungsschaltungen beim Erscheinen eines wiederkehrenden Taktimpulses
der Taktgeberschaltung 16 auf der Leitung 17' zugeführt. Die Ausgangssignale der Verriegelungsschaltungen 31-37 können sich daher
nur an diskreten Intervallen ändern, die durch die Taktimpulsperiode bestimmt sind. Auf "Eins"-Ausgangssignale der Verriegelungsschaltungen
31-37 wird im folgenden der Kürze halber Bezug genommen als auf Pegel 1- bis Pegel 7-Signale.
Die Ausgangs-Torschaltung 40 überträgt eines der Pegelsignale 1-4
zur Leitung 18 als digitalisierte Ausgangsbits. Da die Verriegelungsschaltung
34 direkt mit dem ODER-Glied 41 verbunden ist, wird stets ein Ausgangsbit erzeugt, wenn die laufende Videoabtastprobe
die Spannung V4 überschreitet. Die Verriegelungsschaltung
33 überträgt das Pegel 3-Signal zum UND-Glied 42, so daß ein Video-Abtastsignal, das den Spannungswert V3 überschreitet, kein
Ausgangsbit erzeugt, wenn dieses UND-Glied nicht vorbereitet ist (es sei denn, die Abtastprobe überschreitet auch den Spannungswert V4). Ein Pegel 2-Signal erzeugt ein Ausgangsbit nur, wenn das
UND-Glied 43 vorbereitet ist. Ein Kreis am Eingang einer booleschen Schaltung in den Zeichnungen zeigt an, daß das Signal
auf der entsprechenden Eingangsleitung invertiert wurde, bevor
es der Schaltung zugeführt wird. In ähnlicher Waise erscheint auf der Leitung 18 nur dann ein Pegel 1-Signal, wenn das UND-Glied 44
vorbereitet ist. In dieser Weise wählt die Ausgangsschaltung 40 eine der Spannungen V1-V4 als Schwellwertpegel und überträgt ein
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Bit des Umsetzers 20, das in dem Speicher 30 immer dann zeitlich
quantisiert wird, wenn das laufende Videoeingangssignal diese
Spannung überschreitet.
Zählvorrichtungen 50, 60 speichern das Auftreten verschiedener
der vorausgegangenen Pegelsignale und erzeugen auf den Leitungen 51 und 61 Zustandssignale, die die relative Anzahl der verschiedenen
Pegel angeben, die unter den neuesten Videoabtastproben auf der Leitung 14 sich fanden. Kombinationen dieser Zustandssignale
definieren die Zustände der Zählvorrichtungen 50, 60 für
die Auswahl eines Schv/el!wertes durch die Ausgangsschaltung 40. In
dem Zustand 00? ist keine der Leitungen 51, 61 spannungsführend.
Daher wird das UND-Glied 44 über seine invertierenden Eingänge vorbereitet,
ein Pegel 1-Signal dem ODER-Glied 41 zuzuleiten. D.h.
jede laufende Videoabtastprobe, die den Wert V. überschreitet,
wird als ein Schwarzbit der Leitung 18 wegen des Zustandes 00 der Zählvorrichtungen 50, 60 zugeführt. Der Zustand 10 der Zählvorrichtung
bereitet das UND-Glied 43 vor, das über seinen invertierenden Eingang mit der Leitung 61 verbunden ist, und wählt
den Pegel 2 als Schwellwert aus. Das UND-Glied 43 wird auch beim Zustand 00 vorbereitet, aber das UND-Glied 44 leitet bereits
jeden Pegel weiter, der in diesem Zustand gleich oder größer als
der Pegel 1 ist. Die Leitung 51 bereitet das UND-Glied 42 vor beim Zustand 11 der Zählvorrichtung, um einen Pegel 3 als
Schwellwert auszuwählen. Obgleich das UND-Glied 42 auch im Zustand IQ vorbereitet wird, wird seine Punktion in diesem Zustand
wegen der Auswahl eines niedrigen Schwellwertes, nämlich des Pegels 2, durch das UND-Glied 43 vorweggenommen. Der Pegel 4
wird der Schwellwert in dem Zustand 01, da keines der UND-Glieder 42-44 in diesem Zustand vorbereitet wird.
Die Zählvorrichtung 50 enthält einen sechsstufigen binären Zwei-Richtungszähler 52, der durch Impulse auf der Leitung 17"
weitergeschaltet wird. Die Taktgeberschaltungen 16 erzeugen einen Impuls auf dieser Leitung für jeden Impuls auf der Leitung
17', aber gegenüber diesen um ein kurzes Zeitintervall verzögert.
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Jeder Impuls auf der Leitung 17" erhöht den Inhalt des Zählers 52, wenn der "Aufwärts"-Eingang durch ein Steuersignal auf der
Leitung 53 vorbereitet ist und verringert den Zählerinhalt, wenn der "Abwärts"-Eingang durch ein Steuersignal auf der Leitung 54
vorbereitet ist. Wenn kein Eingang vorbereitet ist, ändern die Impulse
auf der Leitung 17" nicht den Inhalt des Zählers. Die Leitung 51 ist mit der höchsten Stufe des Zählers 52 verbunden, so
daß diese immer erregt wird, wenn der Zähler 52 in der oberen Hälfte seines Zählbereiches ist, d.h., wenn er ein Zählergebnis
zwischen 32 und 64 enthält. Außerdem erzeugt ein üblicher Dekodierer 55 Hilfs-Zustandssignale 56-59 für andere Steuerzwecke.
Die Zählvorrichtung 60 enthält auch einen sechsstufigen Zähler 627 der durch Impulse auf der Leitung 17" weitergeschaltet
wird. Die Zählrichtung wird bestimmt durch Steuersignale auf den Leitungen 6 3 und 64. Die Leitung 61 ist mit der höchsten
Stufe des Zählers 62 verbunden und der Dekodierer 65 erzeugt Hilfs-Zustandssignale 66-69, die von dem Inhalt des Zählers 62
abhängen.
Steuervorrichtungen 70, 80 bestimmen die Bedingungen, unter denen die Inhalte der Zähler 52, 62 durch Impulse auf der Leitung 17"
geändert werden und die Richtung der Änderung. Die Steuervorrichtungen 70, 80 sprechen auf vorgegebene Sätze von Pegelsignalen
des Speichers 30 an und auf die Zustandssignale der Zählvorrichtungen 50, 60.
Eine Funktion der Steuervorrichtung 70 ist es, zu verhindern, daß bei dem zugeordneten Zähler 52 ein überlauf oder ein Unterlauf
auftritt. Dazu erzeugt der Dekodierer 55 jedes Mal ein Signal auf der Leitung 56, wenn der Inhalt des Zählers 52 von Null verschieden
ist. Wenn jedoch der Zähler lauter Nullen enthält, sperrt das Fehlen eines Signales auf der Leitung 56 die UND-Glieder
71 und 72, wodurch verhindert wird, daß ein Steuersignal über das ODER-Glied 73 auf die Leitung 54 gelangt, solange der Zähler
52 ia diesem Zustand bleibt. In ähnlicher Weise erzeugt der Dekeiieicer
55 ein Signal "Nicht Gefüllt" auf der Leitung 57, wenn
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der Zähler 52- nicht lauter Mullen enthält» Das Fehlen des Signales
"Nicht Gefüllt" sperrt die UND-Glieder 74 und 75, so daß das ODER-Glied 76 kein Signal liefert, das es aera Zähler 52 ermöglicht,
in einen Zustand mit lauter Nullen zu gelangen. Der Zähler 52 ist daher sättigbar entweder in einem vollen oder in
einem leeren Zustand, D„h. es ist erlaubt, nur einen vorgegebenen
Betrag in jeder Richtung zv. zählen« Dieses Merkmal hat zwei Vorteile,
Erstens verhindert es falsche Signale auf der Leitung 51, während die Länge des Zählers 52 auf eine vernünftige Größe begrenzt
wird. Zweitens begrenzt es die Anzahl der Pegelsignale, die eine Schwellwertänderung in jeder Richtung bewirken können, analog
zu der Zeitkonstanten einer Analogschaltung.
Die Steuerschaltung 70 bestintmt auch, welche Signalpegel den ■
•Zähler 52 veranlassen, in einer bestimmten Richtung weiterzuschalten
abhängig von dem Zustand der anderen Zählvorrichtung Wenn das höchste Bit des Zählers 62 Null ist, bereitet das Fehlen
eines Signales auf der Leitung 61 das UND-Glied 74 vor, um ein Steuersignal der Verriegeltmgsschaltung 36 zu der Aufwärts leitung
53 weiterzuleiten, und bereitet ebenfalls das UND-Glied 71 vor, die Abwärtsleitung 54 der Verriegelungsschaltung 32 zu erregen,
wenn nicht die Verriegelungsschaltung 34 ebenfalls erregt ist. Beim Nullzustand der Zählvorrichtung 60 erhöht der Zähler 52
seinen Inhalt beim Pegel 6 und Pegel 7 und verringert ihn beim Pegel 2 und beim Pegel 3, bis er, wenn er ganz gefüllt ist oder
vollständig leer ist, in die Sättigung gelangt. Wenn aber die Leitung 61 erregt ist, wird das UND-Glied 75 durch die Verriegelungsschaltung
32 vorbereitet und durch die Verriegelungsschaltung 34 gesperrt, während äas UND-Glied 72 durch die Verriegelungsschaltung
37 vorbereitet wird, so daß der Inhalt des Zählers 52 erhöht wird durch die Pegel 2 und 3 und verringert nur
durch den Pegel 7. Die Bedeutung der Modifikationen der Pegelsätze
wird später erklärt»
Die Steuerschaltung 80 hat auch eine S ät ti gun gs funktion für die
ihr zugeordnete Sah1vorrichtung SO5, Das Fehlen eines Signals
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"Nicht Leer" vom Dekodierer 65 auf der Leitung 66 veranlaßt das Sperren des UND-Gliedes 81, wodurch verhindert wird, daß die
Leitung 64 eine weitere Verringerung des Inhaltes des Zählers 62 ermöglicht, wenn dieser lauter Nullen enthält. Das Fehlen
eines Signals "Nicht Gefüllt" auf der Leitung 67 sperrt in ähnlicher Weise das UND-Glied 83, wenn der Zähler 62 lauter
Einsen enthält.
Obgleich die Steuervorrichtung 80 nicht direkt abhängig ist von den Zustandssignalen auf den Leittäigen 51 und Sl, spricht sie
auf Hilfs-Zustandssignale der Dekodierer 55 und 65 an. Insbesondere
wird die Leitung 58 erregt, wenn der Inhalt des Zählers 52 weniger als 3/4 seiner vollen Kapazität beträgt, d.h. wenn
er kleiner als 48 ist. Die Leitung 68 führt ein Signal, wenn der Inhalt des Zählers 62 genau 32 beträgt. Das UND-Glied 82 sperrt
das UND-Glied 81, wenn diese beiden Bedingungen erfüllt sind. Sonst veranlassen die Ausgangssignale der Verriegelungsschaltungen
32 und 35 den Zähler 62, seinen Inhalt bei Vorliegen der Pegel 2,3 und 4 zu verringern. Die letztliche Wirkung des UND-Gliedes
82 besteht darin, zu verhindern, daß die Leitung 61 entregt wird, bis der zähler 52 das obere Viertel seines Bereiches
erreicht hat. Das UND-Glied 84 führt eine entgegengesetzte Funktion aus bei einem unterschiedlichen Sperrpunkt. Das gleichzeitige
Vorhandensein von Signalen auf den Leitungen 59 und 69 der Dekodierer 55 und 65 verhindert, daß der Zähler 62 aufwärtszählt,
wenn der Inhalt des Zählers 52 weniger als 32 beträgt und wenn der Inhalt des Zählers 62 genau 31 beträgt» Dies verhindert,
daß die Leitung 61 erregt wird, bis der Zähler 52 die untere Hälfte seines Bereiches erreicht hat. Wenn das UND-Glied
84 sperrt, veranlaßt das Ausgangssignal der Verriegelungsschaltung 36 den Zähler 62, seinen Inhalt beim Vorliegen der Pegel
6 und 7 zu erhöhen. Der Zähler 62 gelangt daher in die Sättigung an jedem Ende seines Bereiches und er kann auch in der Mitte gehalten
werden abhängig vom Inhalt des Zählers 52. Darüber hinaus unterscheiden sich die Bedingungen für das Sättigen in der Mitte
des Zählbereichs des Zählers 62 abhängig von der Richtung, aus
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der man sich diesem Punkt nähert. Das spezielle Paar von Pegelwerten, daß den Zähler 62 veranlaßt, aufwärts™ und abwärtszuzählen,
wird durch die Steuerschaltung 80 nicht in der gleichen Weise modifiziert? wie das für den Zähler 52 durch die Steuerschaltung
70 der Fall isto Statt dessen werden sie nur unter
bestimmten Bedingungen verhindert, d.ho sie werden zu Nullsätzen
modifiziert, die keine Pegelwerte enthalten»
Die oben beschriebene Beziehung der Zählvorrichtungen 50„ 60
und der Steuervorrichtungen 70, 80 analysiert die Anzahl des
Auftretens der jüngsten Pegelsignale g um Zustandssignale auf
den Leitungen 51, 61 zu erzeugen, die einen der Pegelwerte der Verriegelungsschaltungen 31-37 als Schwellwert auswählen. Die
Zähloperationen erlauben es der Statistik der Pegeiwerte, sich in einem .bestimmten Grad zu ändern, bevor eine Schwellwertänderung
befohlen wird. Auf der anderen Seite beschränkt die Sättigung der Zähler an verschiedenen Punkten den Grad, bis zu
dem vorausgegangene Pegelwerte sine Fortbewegung von einem
Schwellwertübergangspunkt verursachen können. Die Sättigung verhindert auch unerwünschte Zustandsübergänge, die sonst eine
Schwellwertänderung um mehr als eine Pegelstufe während einer
einzigen Videoabtastprobe verursachen könnten. Die Anzahl der Zähler, Pegelstufen, Zustände und Schwellwerte kann jedoch für
verschiedene Anwendungsfälle modifiziert werden. Die Funktionen
der Speicherung, der Steuerung, des Zählens und des Weiterlei tens
der Ausgangssignale können natürlich in vielen verschiedenen
Weisen realisiert werden, z.B. durch verschiedene Konfigurationen boolescher Schaltungen oder auch durch Programmierung in
einem Datenprozessor, wo genügend niedrige Datenraten eine solche Realisierung zulassen.
Die Digitalisierschaltung 15 führt zuerst eine unmittelbare Umsetzung des Analogsignals auf der Leitung 14 in eine Anzahl von
logarithmischen miteinander Ib Beziehung stehenden digitalen Pegelwerten in dem Umsetzer 20 durch und quantisiert diese Pegelwerte zeitlich mittels der Speichereinheit 30. Die Zählvorrieii-
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tungen 50, 60 registrieren die Anzahl von bestimmten Sätzen von
Pegelwerten, die in der jüngsten Vergangenheit aufgetreten sind. Die speziellen Bedingungen, unter denen die verschiedenen Sätze
von Pegelwerten gespeichert werden, werden durch die Steuervorrichtungen
70, 80 angegeben. Einer der digitalen Pegelwerte wird als Schwellwert in Abhängigkeit von ZustandsSignalen ausgewählt,
die durch die Zäh!vorrichtungen 50, 60 erzeugt werden und die
Ausgangsvorrichtung 40 erzeugt ein "schwarzes" Bit, wenn die laufende Videoabtastprobe auf der Leitung 14 den ausgewählten
Schwellwert erreicht oder überschreitet.
Wie erklärt wurde, teilt jedes Zustandssignal 51, 61 den zugehörigen
Zähler 52, 62 in zwei Zustands- oder Zählbereiche. Es ist jedoch nicht notwendig, daß diese Bereiche die gleiche Länge
oder die gleichen Grenzen für beide Zähler haben, noch daß die Bereiche die Zählerkapazität genau halbieren. Für zwei binärwertige
Zustandssignale 51, 61 können vier verschiedene Schwellwerte
ausgewählt werden. Die Zählerzustände können wie folgt
definiert v/erden.
| Inhalt Zählers |
des 52 |
Tabelle 1 | des 62 |
(Schwellwert pegel) |
|
| Zustands- Signal |
0-31 | Inhalt Zählers |
1 | ||
| 00 | 32-63 | 0-31 | 2 | ||
| 10 | 32-63 | 0-31 | 3 | ||
| 11 | 0-31 | 32-63 | 4 | ||
| 01 | 32-63 | ||||
Die Schwellwertpegel, die durch jeden Zustand ausgewählt werden, zeigen, daß die Zustände in einer Folge angeordnet werden können,
die einem Gray-Code entspricht, bei dem sich nur ein Bit ändert,
bei einem Übergang von irgendeinem Schwellwert su den nächst
höheren oder nächst niederen Punkt, Der Schwellwertpegel 1 stellt einen sehr leichten Druck auf dem Dokument 12 dar, so daß jedes
Videosignal, daß größer als 10 % des absoluten Schwarzpegels ist,
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der Erkennungseinheit 19 ein Schwarzbit zuführt. Auf der anderen
Seite zeigt der Schwellwertpegel 4 einen Druck mit hohem Kontrast oder einen dunklen Druck an. Wenn dieser Pegelwert ausgewählt
wird, wird jedes Videosignal mit weniger als 24,3 % des absoluten
Schwarzwertes als ein weißes Ausgangsbit betrachtet. Um die obige Wirkung zu erzielen, stellt das Zustandssignal 61 grundsätzlich
das Verhältnis der kürzlich angetroffenen Pegelwerte für großen Kontrast (6,7) zu den Pegelwerten geringeren Kontrastes dar (2,
3, 4). Das Zustandssignal 61 hat den Wert Null, wenn dieses Verhältnis kleiner als Eins ist und es ist eins, wenn das Verhältnis
größer als Eins ist. Das Zustandssignal 51 teilt jedes der obigen
Zustände in zwei Teile. Wenn das Signal 61 Null ist, zeigt das Signal 51 das Verhältnis der Pegelwerte hohen Kontrastes (6, 7)
zu dem Pegeln niedrigen Kontrastes (2, 3) an. Aber wenn das Signal 61 den Wert Eins besitzt, mißt das Signal 51 das Verhältnis
der niedrigen Pegel (2, 3) zu einem hohen Pegel (7). Die vorher erklärte Sättigung der Zähler verhindert, daß irgendeines der
Verhältnisse in langen Folgen von entweder hohen oder niedrigen Pegelwerten extreme Werte annimmt. Es sei bemerkt, daß der Satz
von Pegelwerten, der den Inhalt des Zählers 52 erhöht, von dem Satz verschieden sein kann, der den Inhalt des Zählers 62 erhöht
und daß der Satz, der den Inhalt des Zählers 52 vermindert, verschieden ist von dem Satz, der den Inhalt des Zählers 62 vermindert.
Darüberhinaus modifiziert das Zustandssignal 61 die Sätze von Pegelwerten, welche sowohl den Inhalt des Zählers 52
erhöhen als auch erniedrigen können. Diese Sätze sind nicht nur ausgetauscht, sondern sie sind auch gekürzt: Eine Null auf der
Leitung 61 erlaubt die Erhöhung bei dem Satz aus den Pegelwerten 6, 7 und erniedrigen bei den Pegelwerten 2, 3, während eine
eins auf Leitung 61 eine Erniedrigung nur bei dem Pegelwert 7 und eine Erhöhung bei den Fegelwerten 2,3 erlaubt. Daher kann
das durch den Zähler 52 gemessene Verhältnis den Wert Eins schneller von Bedingungen für hohen Kontrast aus erreichen als
von solchen für niedrigen Kontrast.
Die Hilfs-Zustandseigsiale a«f ä@n Leitungen 56-59 und 66-69
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dienen hauptsächlich dazu, die Sätze von Pegelwerten zu modifizieren,
um unerwünschte Änderungen des ausgewählten Schwellwertes zu verhindern.
Die Signale "Nicht Gefüllt" und "Nicht Leer" auf den Leitungen 56, 57, 66 und 67 verhindern die groben Fehler, die sonst durch
den zyklischen Betrieb der Zähler 52 und 62 verursacht würden. Wenn der Zähler 52 beim Zählerstand von 63 nicht in den Sättigungszustand
gelangt, würde der nächste 6- oder 7-Pegel den
Zählerinhalt auf Null bringen und daher den Schwellwert vom Pegel 2 (Zustand 10) zum Pegel 1 (Zustand 00) oder vom Pegelwert 3 (Zustand 11) zum Pegelwert 4 (Zustand 01) ändern, abhängig
vom Inhalt des Zählers 62.
Die Hilfs-Zustandssignale auf den Leitungen 58, 59, 68 und 69
verhindern Änderungen zu nicht benachbarten Schwellwertpegeln für jede einzelne Videoabtastprobe. Ein direkter übergang vom
Pegel 1 (Zustand 00) zum Pegel 4 (Zustand 01) wird unmöglich gemacht durch das gleichzeitige Auftreten von Signalen, die einen
Zählerstand unter 32 (Leitung 59) im Zähler 52 und einem Grenzzählergebnis
von 31 (Leitung 69) im Zähler 62 anzeigen. Der Zähler 62 kann seinen Zählerstand bis auf 31 erhöhen, aber er
kann diese Grenze nicht überschreiten, bis der Inhalt des Zählers 52 den Wert 31 überschreitet. Der umgekehrte übergang vom Pegelwert 4 zum Pegelwert 1 ist blockiert durch.das gleichzeitige Auftreten
eines Zählergebnisses unter 48 (Leitung 58) im Zähler und einem Grenzzählergebnis von 32 (Leitung 68) im Zähler 62.
Der Schwellwertpegel 4 kann nicht direkt vom Pegelwert 2 aus erreicht werden, d.h. ein übergang vom Zustand 10 zum Zustand Öl,
da beide Zähler bei den gleichen Pegelwerten 6 und 7 ihren Zählerstand erhöhen, wenn der Zähler 62 den Zählerstand 31 und der
Zähler 52 ein Zählergebnis im Bereich von 32-47 aufweist. Darüber hinaus kann der Zähler 62 seinen Inhalt überhaupt nicht verringern,
wenn er den Wert 32 besitzt und der Zähler 52 gleichzeitig ein Zählergebnis im Bereich von 0-31 aufweist, so daß
der Schwellwertpegel 2 (Zustand 10) nicht unmittelbar auf den
409826/1106
Schwellwertpegel 4 (Sustand 01) folgen kann. Ähnliche durch die Steuerschaltungen 70, 80 auferlegte Bedingungen verhindern
direkte übergänge zwischen den Schwellwertpegeln 1 (Zustand 00)
und 3 (Zustand 11).
Die durch die Steuerschaltungen 70, 80 auferlegten Sählregeln
können folgendermaßen zusammengefaßt werden. Wenn er nicht bereits
gefüllt oder leer ist, erhöht der Zähler 52 seinen Inhalt bei den Pegelwerten 6, 7 und erniedrigt ihn bei den Pegelwerten 2 f 3, wenn der Inhalt des Zählers 62 innerhalb der unteren
Hälfte seines Bereiches liegt. Wenn der Inhalt des Zählers 62 in der oberen Hälfte seines Bereiches liegt, erhöht der Zähler 52
seinen Inhalt bei den Pegelwerten 2,3 und erniedrigt ihn beim Pegelwert 7. Wenn er nicht bereits gefüllt oder leer ist, erhöht
der Zähler 62 seinen Inhalt bei den Pegelwerten 6, 7, wenn er nicht den Wert 31 enthält und sich dar Inhalt des Zählers 52
gleichzeitig in der unteren Hälfte seines Bereiches befindet. Der Zähler 62 verringert seinen Inhalt bei den Pegelwertesa 2, 3,
4, wenn dieser nicht 32 beträgt und der Inhalt des Zählers 52 gleichzeitig in dem unteren 3/4 seines Bereiches liegt, ändere
Regeln können natürlich entworfen werden. Auch eine verschiedene Anzahl von Zählern und Steuerschaltungen kann verwendet werden,
um die Anzahl der Schwellwerte, die ausgewählt werden können, zn
ändern oder um andere Bedingungen für die Auswahl jedes Schwellwertpegels aufzuerlegen.
80972003 409826/1106
Claims (9)
1. Verfahren zur Digitalisierlang von Analog-Eingangssignalen, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- Umsetzen von Abtastproben des Eingangssignales in digitale Pegelwerte, die verschiedene vorgegebene
Amplituden des Eingangsignales anzeigen,
- Einteilen der Pegelwerte in mehrere Pegelwertgruppen,
- Zählen erster und zweiter relativer Häufigkeiten des Auftretens eines ersten und eines zweiten Paares
der Pegelgruppen,
- Auswählen eines Schwellwertes für jede Abtastprobe aus
mehreren möglichen Schwellwerten, die verschiedenen vorgegebenen Bereichen der relativen Häufigkeiten zugeordnet
sind, und
- Erzeugen eines Ausgangssignals, wenn eine Abtastprobe
einen Schwellwert überschreitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgegebenen Amplituden in nichtlinearer Beziehung
zueinander stehen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählen der relativen Häufigkeit des Auftretens
mindestens einer Gruppe des ersten Gruppenpaares verhindert wird, wenn eine der relativen Häufigkeiten einen
vorgegebenen Wert erreicht.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die relative Häufigkeit des Auftretens eines dritten Paares
der Gruppen gezählt wird, wenn eine der relativen Häufigkeiten den vorgegebenen Wert erreicht.
5. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4 gekennzeichnet durch
HO 972 003
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- einen Umsetzer (20, 28, 30) für das Analog-Eingangssignal
zur Erzeugung digitaler Pegelsignale, die verschiedene vorgegebene Amplituden des Eingangssignales
anzeigen,
- eine Reihe von an den Umsetzer angeschlossenen Steuerschaltungen
(70, 80) die auf verschiedene Gruppen von Pegelsignalen ansprechen und Richtungs-Steuersignale
zur Steuerung von Zweirichtungszählern (50, 60) erzeugen,
die Zustandssignale liefern, die vorgegebene Zählerinhalte anzeigen, und
- Ausgabe-Torschaltungen (40), denen die Zustandssignale der Zweirichtungszähler zugeführt werden und die eines
der Pegelsignale als Schwellwert auswählen.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Steuerschaltungen (70) mindestens
mit einem der die Zustandssignale erzeugten Zweirichtungszähler (60) verbunden ist zum Modifizieren mindestens
einer der Gruppen von Pegelsignalen.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Steuerschaltungen einen der Zweirichtungszähler
bei einem vorgegebenen Zählerinhalt in den Sättigungszustand bringt.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Steuerschaltungen (80) vom decodierten
Inhalt des eigenen (60) und des anderen Zweirichtungszählers (50) beeinflußt wird.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausgangs-Torschaltung an die Umsetzvorrichtung
angeschlossen ist zur Erzeugung eines Ausgangssignales auf jedes der Pegelsignale hin, das eine vorgegebene
Beziehung zu dem Schwellwert aufweist.
RO 972 003
409826/1106
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US31796472A | 1972-12-26 | 1972-12-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2363124A1 true DE2363124A1 (de) | 1974-06-27 |
Family
ID=23236028
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2363124A Pending DE2363124A1 (de) | 1972-12-26 | 1973-12-19 | Verfahren und schaltungsanordnung zur digitalisierung von analog-eingangssignalen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS4991756A (de) |
| DE (1) | DE2363124A1 (de) |
| FR (1) | FR2211814B1 (de) |
| GB (1) | GB1451917A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2505479A1 (de) * | 1975-02-10 | 1976-08-19 | Siemens Ag | Phasenkomparator und verfahren zu seinem betrieb |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT545970A (de) * | 1954-12-29 | 1900-01-01 | ||
| US3662341A (en) * | 1970-09-25 | 1972-05-09 | Ibm | Video-derived segmentation-gating apparatus for optical character recognition |
-
1973
- 1973-11-20 FR FR7342446A patent/FR2211814B1/fr not_active Expired
- 1973-12-05 GB GB5640973A patent/GB1451917A/en not_active Expired
- 1973-12-14 JP JP48138865A patent/JPS4991756A/ja active Pending
- 1973-12-19 DE DE2363124A patent/DE2363124A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2505479A1 (de) * | 1975-02-10 | 1976-08-19 | Siemens Ag | Phasenkomparator und verfahren zu seinem betrieb |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1451917A (en) | 1976-10-06 |
| FR2211814B1 (de) | 1976-06-25 |
| FR2211814A1 (de) | 1974-07-19 |
| JPS4991756A (de) | 1974-09-02 |
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