DE2363199A1 - Verfahren zur herstellung von teilchenfoermigen aethylenpolymerisaten - Google Patents
Verfahren zur herstellung von teilchenfoermigen aethylenpolymerisatenInfo
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Description
£«-". . -c -..-'.ciiiH J
u.Z.: K 598 (VoAS)' ■ . · 19. Dezember 1973
Case. f,~5~-lO988C
SEKISUI KASEIIIIH KOGYO KhBUSHIKI KhISlIA .
Nara, Japan λ ■
Verfahren zur Herstellung- von teilchenförmigen Äthylen
polymerisaten
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von teilch en föritiigen Atir/lenpolymerisaten, insbesondere solchen Äthylen-·
polymerisaten, die sich durch Einverleiben eines Treibmittels beim Erhitzen zn gut vex-foritibaren Produkten mit niedriger
Schüttdichte vorverschäumen lassen und die beim Nachverschäumen
Formkörper mit guter Festigkeit bzw. Il-irte ergeben. Die
vorverschäumten Polymerteilchen werden in eine
Matrize eingebracht, aus der Gase entweichen können, und die verschäumbartiH Polymerteilchen werden in dieser Form erhitzt und
verschäuiat. Die Erfindung betrifft ferner verschäumbare teilchenförmige
Äthylenpolymerisate, die in den Teilchen gleichmäßig
dispergiert ein Styrolpolymerisat enthalten» das dadurch gekennzeichiiet
ist, daß man diesen Polymerteilchen ein Treibmittel einverleibt. ·
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Zur Herstellung verschäumbarer Äthylenpolymerisate, die sich zu
Produkten mit,niedriger Schüttdichte vorverschäumen lassen,
werden die Polymerteilchen bekanntlich mit einem flüchtigen
aliphatischen Kohlenwasserstoff, wie n-Butan, Isobutan, n-Pentan,
Isopentan oder einem niedrigsiedenden halogenieren Kohlenwasserstoff,
wie Dichlordifluormethan.imprägniert. Die treibmittelhältigen
Polymerteilchen lassen sich zwar unmittelbar nach ihrer Herstellung zu Produkten niedriger Schüttdichte verschäumen, man muß jedoch die Polymerteilchen eine bestimmte
Zeit stehenlassen, da die unmittelbar nach der Herstellung gebildeten
Zellen sehr instabil sind, weil das Äthylenpolymerisat eine hohe Gasdurchlässigkeit besitzt. Das Verfahren hat daher
den Nachteil, daß Polymerteilchen mit hoher Schüttdichte sich nur herstellen lassen, wenn die Teilchen stehengelassen werden,
wobei das Treibmittel verdampft.
Die bekannten Verfahren zur Herstellung verschäumbarer teilchenförmiger
Styrolpolymerisate, bei denen die Polymerteilchen in einem wäßrigen Medium suspendiert und mit einer geringen Menge
eines Lösungsmittels für die Polyraerteilchen sowie einem Treibmittel
versetzt werden, das in die Polymerteilchen eindringt, oder bei dem man die Polymerteilchen und das Treibmittel in
einem Extruder vermischt, zu dünnen Strängen extrudiert und die-se
unmittelbar nach dem Extrudieren abschreckt und zu Pellets zerschneidet, lassen sich nicht zur Herstellung verschäumbarer
Äthylenpolymerisate anwenden. Bei der Übertragung dieser Verfahren
auf Äthylenpolymerisate sind die Verformungsbedingungen sehr scharf, weil die Viskoelastizitätseigenschaften des Polyäthylens
beim Verschäumen geringer sind als die der Styrolpolymerisate. j
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Infolgedessen ist es schwierig, Formkörper mit guter Qualität herzustellen.
Es wurde bereits vorgeschlagen, Äthylenpolymerisate zu vernetzen,
um das Entweichen des niedrig siedenden Treibmittels aus den Polyßierteilchen zu verhindern oder zu verlangsamen und um
die Viskoelastizität auf einen zum Verschäumen günstigen Wert zu bringen/ Bei einem bekannten Verfahren wird das Äthylenpolymerisat
mit dem Treibmittel imprägniert und durch Einwirkung
unter Zurückhaltung des Treibmittels energiereicher Strahlungj/vernetzt. Bei dem in der japanischen
Patentveröffentlichung Nr. 32 622/70 beschriebenen Verfahren
erfolgt das Imprägnieren des Äthylenpolymerisats und die Vernetzung
gleichzeitig in Suspension. Bei dem erstgenannten Verfahren sind die Kosten für die Vorrichtung sehr hoch, die Vernetzung
läßt sich jedoch in kurzer Zeit erreichen. Das Verfahren ist daher unwirtschaftlich und teuer. Das zweite Verfahren
mit gleichzeitiger Vernetzung und Imprägnierung durch das Treibmittel wird bei der Vernetzungstemperatur durchgeführt. Deshalb
erfolgt bei Verwendung üblicher Treibmittel, wie n-Propan, Dichlordifluorraethan oder Chlordifluormethan, ein sehr starker
Druckanstieg. Wenn daher die Vernetzung und die Imprägnierung unter diesen Bedingungen durchgeführt werden, erfolgt ein Abflachen
der Polymerteilchen infolge des hohen Druckstund es lassen
sich keine gut verschäuiabaren Polymerteilchen erhalten. Zur Durchführung des Verfahrens bei den sich einstellenden hohen
Drücken ist es ferner erforderlich, Vorrichtungen zu verwenden, die hohen Drücken und Temperaturen widerstehen.
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Ein weiteres Verfahren ist aus der japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 32 623/70 bekannt. Bei diesem Verfahren wird ein teilchenförmiges Polyäthylen eingesetzt, in dem Polystyrol
gleichmäßig verteilt vorliegt. Das Entweichen des Treibmittels läßt sich verhindern und es können Formkörper mit etwas verbesserter
Festigkeit hergestellt werden. Die Vernetzung des Poly» äthylens, die Polymerisation des Styrols und das Imprägnieren
mit dem Treibmittel wird gleichzeitig durchgeführt. Dies hat zur
Folge, daß durch den Gehalt an Treibmittel die Viskosität des Gemisches vermindert ist und deshalb lange Polymerisationszeiten
erforderlich sind. Zur Vermeidung dieser Nachteile ist die Menge an monomerem Styrol auf unterhalb 20 Gewichtsprozent, bezogen
auf die Polyäthylenteilchen, beschränkt. Da die Polymerisation des Styrols bei Temperaturen unterhalb der Vernetzungstempera
tür durchgeführt wird, enthalten die Polyäthylenteilchen ein Polystyrol mit niedrigem Polymerisationsgrad. V/erden aus
diesen Polyäthylenteilchen beim Erhitzen vorgeschäumte Teilchen hergestellt, so erhält man Teilchen mit ungleichmäßigen Zellen,
und es können keine vprgeschäumten Polymerteilchen mit guten
Verformungseigenschaften erhalten werden, weil sich die Nachverschäumungselgenschaften
erheblich verschlechtern, "Das Verfahren hat ferner den Nachteil, daß die Formkörper keine sehr guten
Festigkeitseigenschaften besitzen. Bei Verwendung gasförmiger Treibmittel, wie n-Propan, η-Butan oder Dichlortetrafluoräthan,
muß ein Hochdruckautoklav verwendet werden, weil das Reaktionssystem unter hohem Druck steht.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren zur
Herstellung tei.lchenförmiger verschäumbarer Äthylenpolymerisate
mit ausgezeichneten Verformungseigenschaften und sehr guter
Verschäumbarkeit zu schaffen, die qualitativ etwa ebenso gut sind, wie die bekannten teilchenförmigen verschäumbaren Styrol-Polymerisate
und die Formkörper mit sehr guter Festigkeit ergeben. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, derartige
tejlchenförmige Äthylenpolymerisate zu schaffen, aus denen das
Treibmittel nicht leicht entweicht und die Eigenschaften des Äthylenpolymerisats selbst nicht verschlechtert sind» Diese
Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
Die Lösung dor Aufgabe beruht auf dem Befund, daß durch Einverleiben"
eines Styrolpolymerisats in das teilchenföraige Äthylenpolymerisat
in einer Mtjngo von 30 bis 100 Gewichtsprozent, bezogen
auf das Äthylenpolyraerisat5die vorgenannten Nachteile der
bekannten teilchenförmigen verschäimibaren Äthylenpolymerisate
vermieden werden können.
Gegenstand der Erfindung ist dementsprechend ein Verfahren zur
Herstellung von teilchenförmigen Äthylenpolyraerisaten? das dadurch
gekennzeichnet ist, daß man eine Suspension des teilchenförmigen Äthylenpolymerisats mit einem Sehmelzindexs von 0,3
bis 10, einer Dichte von höchstens 0,93 g/cm und einem Erweichungspunkt
von höchstens 85°C in einem wäßrigem Medium mit 30 bis 100 Gewichtsprozent, bezogen auf das Äthyleiipolymerisat,
einer monomeren Styrolverbindung sowie einem Polymerisationsinitiator für Styrol versetzt und der Polymerisation unterwirft.
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Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung
von teilchenförmigen Äthylenpolymerisaten, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man eine Suspension des teilchenförmigen
Äthylenpolymerisats mit einem Schmelzindex von 0,3 Ms 10, einer Dichte von höchstens 0,93 g/car und einem Erweichungspunkt
von höchstens 85°G in einem wäßrigen Medium mit einem Vernetzungsmittel für das Äthylenpolymerisat sowie 30 bis
100 Gewichtsprozent, bezogen auf das Äthylenpolymerisat, einer monomeren Styrolverbindung und einem Polyrnerisationsinitiator
für Styrol versetzt und der Vernetzung und der Polymerisation unterwirft.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung teilchenförmiger verschäumbarer Äthylenpolyaierisate, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß man eine Suspension des teilchenförmigen
Äthylenpolymerisats mit einem Schmelzindex von 0,3
/ 3
bis 10, einer Dichte von höchstens 0,93 g/cm und einem Erweichungspunkt
von höchstens 850C in einem wäßrigen Medium mit
30 bis 100 Gewichtsprozent, bezogen auf das Äthylenpolymerisat, einer monomeren Styrolverbindung sowie einem Polymerisationsinitiator für Styrol versetzt und der Polymerisation unterwirft
und dem erhaltenen Produkt ein Treibmittel einverleibt, welches die Polymerteilchen nicht löst sondern höchstens geringfügig
quellt.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung teilchenförmiger verschäumbarer Äthylenpolymerisate, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß man eine Suspension des teilchenförmil_gen
Äthylenpolymerisats mit einem Schmelzindex von 0,3 bis 10, t
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einer Dichte von höchstens 0,93 g/cm3 und einem Erweichungspunkt
von höchstens 85°C in einem wäßrigen Medium mit einem Vernetzungsmittel für das Äthylenpolymerisat sowie 30 bis
100 Gewichtsprozent, bezogen auf das Äthylenpolymerisat, einer monomeren Styrolverbindung und einem Polymerisationsinitiator
für Styrol versetzt und der Vernetzung und der Polymerisation unterwirft und dem erhaltenen Produkt ein Treibmittel einverleibt, das die Polymerteilchen nicht löst, sondern höchstens
geringfügig quellt.
Im erfindungsgeinäßen Verfahren kann als Äthylenpolymerisat ein
Äthylenhomopolymerisat oder ein Copolymerisat mit Äthylen als Hauptbestandteil, vorzugsweise mehr als 50 Gewichtsprozent
Äthylen, beispielsweise ein Äthylen-Vinylchlorid-, Äthylen-Vinylacetat-
oder Äthylen-Methylmethacrylat-Copolyraerisat eingesetzt
werden, das in Form von Kugelchen oder Pellets vorliegt.
Im erfindungsgeraäßen Verfahren werden Äthylenpolymerisate mit einem Schmelzindex von 0,3 bis 10, einer Dichte von
höchstens 0,93 g/cm und einem Erweichungspunkt von höchstens
85°C verwendet. Der untere Grenzwert für die Dichte und den Erweichungspunkt der verwendeten Äthylenpolymerisate ist nicht
besonders kritisch, aus praktischen Gründen werden jedoch Polymerisate
mit einer Dichte von etwa 0,915 g/cm und einem Erweichungspunkt
von etwa 850C eingesetzt. Bei Verwendung von
Äthylenpolymerisäten mit einer Dichte oberhalb 0,93 g/cm5 und
einem Erweichungspunkt oberhalb 85°C wird das monomere Styrol in dem teilchenförmigen Äthylenpolymerisat nicht genügend rasch
absorbiert und es können keine Polymerteilchen erhalten werden, die das Styrolpolymerisat gleichmäßig verteilt enthalten. Wenn _j
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man ein teilchenföraiges verschäumbares Äthylonpolymerifsat mit
gleichmäßiger Verteilung des Styrolpo3.ymeri.spts aus einem
Äthylenpolymerisat mit einem Schmelzindex oberhalb 10 durch
Zusatz des Treibmittels herstellen will, ist die Vc-rweilzeit
des Treibmittels in den Polyinerteilchon niedrig und es lassen
sich beim Erhitzen keine Teilchen mit der erwünschten Schüttdichte
herstellen. Bei Verwendung teilchenföralcer Ithyl copolymerisate
mit einem Schmelzindex von Ot3 bis 10 int die Vorweilzeit
und die Verschäumtmgsfähigkeit des Treibmittels erheblich
verbessert. Im erfindungsgemäßen Verfahren wird vorzugsweise ein teilchenförmiges A'thylenpolyraerisat mit einer Teilchengröße
von etwa Of5 bis 5 mm, insbesondere 2 bis h mm eingesetzt. Bei Verwendung derartiger teilchenförmiger Äthylen»
polymerisate mit einer Schüttdichte von höchstens 0,93 e/cnr
und einem Erv/eichungspunkt von höchstens 85°C erfolgt eine rasche
Aufnahme des monomeren Styrols und es lassen sich Poly« merteilchen herstellen, die das Styrolpolymerinat gleichmäßig
verteilt einpolymerisiert enthalten.
Im erfindungsgemäßen Verfahren werden monomere Styrolyerbindun»
gen verwendet, wie Styrol und Gemische von mindestens 50 Gewichtsprozent
Styrol und einem anderen copolymer!sierbaren Monomeren,
wie cc-Methylstyrol, Acrylnitril, Methylraethacrylat,
Maleinsäuredimethylester oder Divinylbenzol.
Die Styrolverbindung wird im allgemeinen in einer Menge von 30 bis 100 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Äthylen-.Polymerisats,
verwendet. Zur Herstellung harter Formkörper beträgt die Menge vorzugsweise etwa 60 bis 100 Gewichtsprozent
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und. zur Herstellung deformierbarer Formkörper etwa 30 bis
60 Gewichtsprozent.
Im erfj.ri'lini.gsgemäßfin Verfahren muß die monomere Styrolverbindmig
im vorgenanntem breiton Mengenbereich verwendet werden.
Die Her-ßteJLliJng verschäuniter Polyäthylenformkörper aus reinem
Polyäthylen liefert Produkte? die sich als Verpackungsmaterial
für schwere Gegenstände nicht eignen^ weil diese Schau;«stoffe
zu weich bav/, elastisch sind. Andererseits haben sie gute
"Eigenschaf.ten, da sie beim Verbrennen keinen Ruß bilden und eine gute Beständigkeit gegen Öl und Lösungsmittel auf v/eisen.
Verschäumts Formkörper aus reinem Polystyrol verbrennen untor
Rußbildim^ und haben eine schlechte Beständigkeit gegen Öl und
Lösungsmittel, ihre Festigkeit ist Jedoch sehr gut. Versuhäumte
Formkörper aus den erfindungsgemäß hergestellten teilchenförmigen
Äthylenpolymerisaten, die ein Styrolpolyraerisat enthalten,
vereinigen in sich die guten Eigenschaften des Styro!polymerisate
und des Äthyleiipolymerisats. Bei einem Gehalt von weniger
als 30 Gewichtsprozent raonoiaerer Styro!verbindungen haben die
Ponakörper eine unbefriedigende Festigkeit und es ist nicht
möglich, Formkörper mit niedriger Schüttdichte herzustellen,
weil dar. Treibmittel in den Polymerteilchen nicht in ausreichendem
Maße zurückgehalten werden kann. Bei einer Verwendung von EiC'hr als 100 Gewichtsprozent monomerer Styrolverbindung gehen
die Eigenschaften des Xthylenpolymerisats verloren. Die erhaltenen
Formkörper verbrennen unter starker Rußentwieklung und zeigen
unbefriedigende Beständigkeit gegen Lösungsmittel und Öl.
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Die Absorption der monomeren Styrolverbindung in den erfindungsgemäß
eingesetzten teilchenförmigen Äthylenpolymerisaten erfolgt leicht und rasch. Im allgemeinen ist die Absorption innerhalb
weniger als 1 Stunde beendet. Vorzugsweise wird die monoraere Styrolverbindung den teilchenförmigen Äthylenpolymerisaten
nicht auf einmal sondern in Anteilen zugesetzt. Das teilchenförfuige
Äthylenpolyraerisat wird vorzugsweise in einem wäßrigen Medium dispergiert, das unter Zusatz von 0,01 bis 5 Gewichtsprozent,
vorzugsweise 0,2 bis 1 Gewichtsprozent, bezogen
auf das Gewicht des Wassers, eines Suspendiermittels hergestellt worden ist. Beispiele für geeignete Suspendiermittel
sind wasserlösliche hochmolekulare Verbindungen, wie Polyvinylalkohol oder Methylcellulose und in Wasser mäßig lösliche
anorganische Verbindungen, wie Calciumphosphat oder Magnesiumpyrophosphat.
Die monomere Styrolvorbindung wird hierauf in
die Dispersion der Polymerteilchen eingespeist. Es können alle herkömmlichen Suspendiermittel verwendet werden, die auch für
die Suspensionspolymerisation verwendet werden« Das Mengenverhältnis von Wasser zu den Polymerteilchen beträgt im allgemeinen
etwa 0,7 bis 5 ί 1, vorzugsweise 0,8 .bis 2:1.
Sobald die monomere Styrolverbindung in dem teilchenförmigen Äthylenpolymerisat absorbiert ist, wird die Polymerisation der Styrolverbindung
durchgeführt. Als Polymerisationsinitiatoren werden die üblichen Verbindungen verwendet, die zur Polymerisation
monomerer Styrolverbindungen eingesetzt werden. Diese Initiatoren werden im allgemeinen in Mengen von etwa 0,05 bis
2 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,1 bis 1 Gewichtsprozent, be-
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zogen auf die monomere Styrolverbindung, verwendet. Spezielle
Beispiele für geeignete Initiatoren sind organische Peroxide, «ie Benzoylperoxid, Lauroylperoxid, tert.-Butylperbenzoat und
tert.-Butylperplvalat und Azoverbindungen, wie Azoisobuttersäuredinitril
und Azo-bis-dimethylvaleronitril. Die Polymerisationsinitiatoren
können entweder allein oder als Kombination von 2 oder mehr Initiatoren verwendet werden. Die Polymerisationsinitiatoren
werden in der vom Äthylenpolymerisat zur absorbierenden monomeren Styrolverbindung gelöst oder der Initiator
v/ird in einem Lösungsmittel gelöst, das auf die Polymer!-»
sationsreaktion keinen ungünstigen Einfluß hat. Spezielle Beispiele für solche Lösungsmittel sind Toluol, Benzol und 1,2-Dichlorpropan.
Die Polymerisation der monomeren Styrolverbindung erfolgt im
inneren der Äthylenpolymerisat-Teilchen. Nach beendeter Polymerisation
liegt das Polystyrol gleichmäßig dispergiert in den Äthylenpolymerisat-Teilchen vor.
Die erfindungsgemäß hergestellten Äthylenpolymerisat-Teilchen, die das Styrolpolymerisat in gleichmäßig dispergierter Fora enthalten,
v/erden als Ausgangsmaterial zur Herstellung teilchenförmiger verschäumbarer Äthylenpolymerisate sowie als Ausgangsmaterial
zur Herstellung verschäumter Formkörper aus diesen Äthylenpolymerisaten, wie Platten-, Stab- und Rohrmaterial, unter
Verwendung eines Extruders, verwendet. Zur Herstellung von Formkörpern
mittels eines Extruders ändert sich bei Verwendung üblicher Polyäthylene die Gestalt des Formkörpers nach dem Verformen
mit der Zeit. Wenn man beispielsweise eine verschäumte Poly-j
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äthylenfolie mit einer Stärke von etwa 1 mm unmittelbar nach dem Extrudieren stehenläßt, nimmt die Dicke auf etwa 2 mm zu.
'Diese Änderung ist ungleichmäßig und sie hängt im allgemeinen von der Temperatur ab, bei der der Formkörper stehengelassen
wird, sowie der Zeit und anderen Faktoren. Es ist daher schwierig, diese Dimensionsänderungen zu steuern. Deshalb geht man
bekanntlich bei der Herstellung von Formkörpern so vor, daß man in dem Extruder eine Vernetzung bewirkt, um vernetzte geschäumte
Polyäthylenformkörper herzustellen, die dimensionsstabil sind. Bei Verwendung der erfindungsgemäß hergestellten
teilchenförmigen Äthylenpoiymerisate, die das Styrolpolymerisat
gleichmäßig dispergiert enthalten, lassen sich verschäumte Formkörper herstellen, die dimensionsstabil sind. Es werden sogenannte
nicht alternde Formkörper erhalten, ohne daß irgendeine Vernetzungsbehandlung im Extruder durchgeführt werden muß.
In der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zur
Herstellung teilchenförmiger verschäumbarer Äthylenpolyrserisate
werden Treibmittel verwendet. Die Treibmittel haben die Eigenschaft, daß sie das Äthylenpolymerisat und das in den
Äthylenpolymerisat-Teilchen gebildete Styrolpolymerisat nicht lösen oder höchstens geringfügig quellen. Die erfindungsgemäß
verwendeten Treibmittel sollen einen Siedepunkt unterhalb des Erweichungspunktes des Äthylenpolymerisats haben und sollen bei
Raumtemperatur (etwa 20 bis 30°C)und Atmosphärendruck gasförmig oder flüssig sein. Derartige Treibmittel sind bekannt. Im allgemeinen
haben sie einen Siedepunkt von etwa -42 bis 80°C, insbesondere von'-10 bis 360C. Beispiele für geeignete Treibmittel
sind aliphatisch^ Kohlenwasserstoffe, wie n-Propan, _j
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η-Butan, Isobutan, n-Pentan, Isopentan, η-Hexan und Neopentan,
cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Cyclobutan und Cyclopentan,
sowie halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylchiorid, Äthylchlorid, Methylenchlorid, Trichlorfluormethan, Dichlorfluormethan,
Dichlordifluorraethan, Chlordifluormethan und
Dichlortetrafluoräthan. Diese Treibmittel können entweder allein oder als Geraisch von zwei oder mehr Verbindungen verwendet
werden. Bei gemeinsamer Verwendung von η-Butan, Äthylchlorid
und Dichlortetrafluoräthan, die bei Raumtemperatur und Normaldruck Gase sindf erhält man Schaumstoffe mit niedriger
Schüttdichte. Vorzugsweise wird das Treibmittel in einer Menge von etwa 5 bis 20 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der
erfindungsgemäß hergestellten teilchenförmigen Äthylenpolymerisate,
verwendet.
Zum Imprägnieren des Treibmittels in den Äthylenpolymerisat-Teilchen
werden die erfindungsgemäß hergestellten Äthylenpolymerisat-Teilchen in einem wäßrigen Medium suspendiert, welches
das gleiche Suspendiermittel enthält, das zur Polymerisation verwendet vmrde. Sodann wird die Suspension mit dem Treibmittel
versetzt, und das Gemisch wird bei einer Temperatur von vorzugsweise
etwa 40 bis 800C gerührt. Höhere Temperaturen sind nicht
bevorzugt, weil andernfalls die Polymerteilchen flach werden.
Die erhaltenen verschäumbaren Äthylenpolymerisat-Teilchen lassen sich leicht bei einer Temperatur oberhalb des Erweichungspunkts
der Polymerteilchen durch Erhitzen z.B. mit Heißdampf oder' . Heißluft vor verschäumen«, Diese vorverschäumten Teilchen werden
hierauf in eine Form eingefüllt, aus der die Gase entweichen _j
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können. In der Form werden die Teilchen erneut auf die vorstehend
geschilderte Weise erhitzt und verschäumt. Hierbei schmelzen die Teilchen zusammen unter Bildung eines verschäumten
Formkörpers, der der Form entspricht.
Zur Erweiterung der Verformungsbedingungen wird vorzugsweise die Vernetzung des Äthylenpolymerisats gleichzeitig mit der Polymerisation
der monomeren Styrolverbindung in den Athylenpolyraerisat-Teilchen
durchgeführt. Wenn die vorverschäumten
Polymerteilchen eine hohe Schüttdichte aufweisen, werden sie durch die Heizteniperatur und die Erhitzungsdauer nicht so stark
beeinträchtigt, selbst wenn die Temperatur etwas hoch und die Erhitzungszeit etwas langer sein sollte. Wenn die Schüttdichte
niedrig ist, werden die Polymerteilchen leichter durch die Heiztemperatur und die Erhitzungsdauer beeinflußt. Aus diesen
Gründen wird die Vernetzung der Äthylenpolymerisat-Teilchen gleichzeitig mit der Polymerisation der monomeren Styrolverbindung
in den Äthylenpolymerisat-Teilchen durchgeführt, bevor sie mit dem Treibmittel imprägniert werden, um Schaumstoffe
niedriger Schüttdichte herstellen zu können. Spezielle Beispiele
für geeignete Vernetzungsmittel sind Di-tert.-butylperoxid,
tert.-ButylcumyIperoxid, Dicumylperoxid, oc,a-Bis-(tert.-butylperoxy)-p-diisopropylbenzol,
2,5-Dimethyl-2,5-di-(tert.-butylperoxy)-hexin-3, 2,5-Dimethyl-2,5-di-(benzoylperoxy)-hexan und
tertβ-Butylperoxyisopropylcarbonat. Diese Vernetzungsmittel werden
zusammen mit der monomeren Styrolverbindung in den Äthylen« polymerisat-Teilchen absorbieren gelassen. Das Vernetzungsmittel
wird in einer Menge von etwa 0,1 bis 2 Gewichtsprozent,
vorzugsweise von 0,5 bis 1 Gewichtsprozent, bezogen auf das _j
i— ,
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Äthylenpolymerisat, in der monomeren Styrolverbindung gelöst
und zu den.in Wasser suspendierten Äthylenpolymerisat-Teilchen gegeben, oder das Vernetzungsmittel wird in einer geringen Menge
eines Lösungsmittels für das Äthylenpolymerisat, das jedoch die Polymerisationsreaktion der monomeren Styrolverbindung nicht
beeinflußt, gelöst, und diese Lösung wird getrennt von der monomeren Styrolverbindung den Ätbylenpolyrae.risat-Teilchen zugesetzt.
Das in den Äthylenpolymerisat-Teilchen absorbierte Vernetzungsmittel
bewirkt die Vernetzung des Äthylenpolymerisats. Die monomere Styrolverbindung wird der Polymerisation unterworfen,
während die Äthylenpolymerisat-Teilchen durch das Vernet«:
zungsraittel vernetzt werden. Auf diese Weise entsteht erfindungsgemäß ein teilchenförmiges Äthylenpolymerisat, das ein
Styrolpolymerisat gleichmäßig dispergiert enthält. Hierauf werden
die Polymerteilehen mit dem Treibmittel versetzt.
Die erhaltenen verschäumbaren Polymerteilchen sind beständiger
gegen höhere Temperaturen und längere Heizzeiten. Beim Erhitzen von verschäumbaren Polymerteilchen mit einer Schüttdichte von
etwa 0,025 g/cm3 auf 11O0G mit Heißdampf in einer Form, aus der
die Gase entweichen können, wird bei Einsatz von unveraetzten
Polyraerteilchen die Verformung innerhalb eines Zeitraums von
20 bis 60 Sekunden durchgeführt. Bei Einsatz von vernetzten Polymerteilchen kann die Verformung während eines Zeitraums von
30 Sekunden bis 2 Minuten durchgeführt werden. Bei 1-minütigem Erhitzen auf 11O0C erfolgt bei Einsatz von unvernetzten Polymerteilchen
eine Schrumpfung um 2 Volumprozent nach dem Verformen, während aus vernetzten Polyinerteilchen hergestellte Formkörper
nicht schrumpfe^. j
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r ■ ~ί
Selbstverständlich können die im erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten teilchenförmigen Äthylenpolymerisate noch weitere
Zusätze enthalten, wie flammabweisende Mittel, Farbstoffe und Antistatika.
Im erfindungsgemäßen Verfahren wird das Treibmittel entweder nach der Polymerisation der monomeren Styrolverbindung oder
nach der gleichzeitig durchgeführten Vernetzung des Äthylenpolymerisats und der Polymerisation der monomeren Styrolverbindung zugesetzt. Wenn das Treibmittel während dor Polymerisation
bzw, der gleichzeitigen Polymerisation und Vernetzung zugesetzt wird, erfolgt ein starker Druckanstieg, weil die Polymerisation
bei Temperaturen oberhalb 800C, z.B. bei Temperaturen von 80
bis 1200C, und die Vernetzung bei Temperaturen oberhalb 100°C,
z.B. bei Temperaturen von 120 bis 1600C,durchgeführt wird. Ein
derartiges Verfahren ist daher unwirtschaftlich, weil es Hochdruckautoklaven erfordert. Ferner können teilchenfönnige,
verschäumbare Äthylenpolymerisate mit guten Eigenschaften nicht erhalten werden, weil sich unter diesen Verfahrensbedingungen
die Polymerteilchen abflachen. Da im erfindungsgoinäßen
Verfahren das Treibmittel erst nach der Polymerisation bzw, nach der gleichzeitig durchgeführten Polymerisation und Vernetzung
zugesetzt wird, kann das Treibmittel bei einer Temperatur unterhalb des Erweichungspunkts des Äthylenpolyraerisats,
z.B. bei Temperaturen von etwa 40 bis 50°C, die Polymerteilchen genügend imprägnieren. Da ferner der Zusatz des Treibmittels
und die Polymerisation bzw. die Polymerisation und Vernetzung . getrennt durchgeführt werden, erfolgt während der Polymerisation
keine Viskositätsabnahme durch das Treibmittel und infol- _j
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gedessen kann die Polymerisation innerhalb eines kürzeren Zeitraums
durchgeführt werden. Schließlich werden keine pulverförraigen
Polymerisate gebildet. Es ist nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren auf diese ¥eise möglich, die monomere Styrolverbindung in einer Menge von mindestens 30 Gewichtsprozent einzusetzen.
Geschäumte Athylenpolymerisates die lediglich aus Polyäthylen
oder aus einem Polystyrol enthaltenden Polyäthylen unter Verwendung von weniger als 20 Gewichtsprozent, insbesondere weniger
als 9 Gewichtsprozent monomerem Styrol hergestellt wurden,
können nicht zum Verpacken von schweren Gegenständen oder als Baustoffmaterial verwendet werden, weil sie nur eine geringe
Festigkeit bzw. Härte besitzen und sehr elastisch sind. Formkörper,
die aus erfindungsgemäß hergestellten teilchenförmigen Äthylenpolymerisaten erhalten wurden, lassen sich dagegen zum
Verpacken von schweren Gegenständen oder als Baustoffe einsetzen,
da sie eine hohe Festigkeit bzw. Härte aufweisen.
Vernetzten Polyäthylen, das kein Polystyrol enthält, erfordert
hohe Temperaturen oder lange Einwirkungszeiten zum Imprägnieren mit dem Treibmittel. - Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
herstellbaren vernetzten Äthylenpolymerisate mit hohem Styrolpolymerisatgehalt
lassen sich mit dem Treibmittel bei niedriger Temperatur und innerhalb kurzer Einwirkungszeiten imprägnieren.
Es ist daher nicht erforderlich, druckbeständige Reaktionsgefäße
zu verwenden,.und dementsprechend haben die erhaltenen Polymerteilchen
auch keine abgeflachte Gestalt.
L " J
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Γ - 18 -
In den erfindungsgemäß herstellbaren teilchenförmigen verschäumbaren
Äthylenpolymerisäten läßt sich das Entweichen des
Treibmittels auf ein Mindestmaß beschränken, weil die verschäumbaren Polymerteilchen eine große Menge an Styrolpolymerisat
enthalten, eine gute Lagerfähigkeit für das Treibmittel besitzt sowie gute Verformbarkeitseigenschaften besitzen. Ferner
lassen sich aus diesen Polymerteilchen billige Schaumstoffe mit niedriger Dichte herstellen, selbst wenn sie über einen längeren
Zeitraum gelagert werden. Ferner können in einem Extruder erfindungsgemäß hergestellte teilchenförmige unvernetzte Äthylenpolymerisat-Teilchen,
die gleichmäßig dispergiert das Styrolpolymerisat enthalten, mit einem Treibmittel vermischt werden. Die
erhaltenen verschäumbaren Äthylenpolymerisat-Teilchen werden erhitzt
und zu Platten-, Stab- oder Rohmaterial extrudiert und verschäumt, das dimensionsstabil ist.
Die Beispiele erläutern die Erfindung. Teile, Prozentangaben und Verhältnisangaben beziehen sich auf das Gewicht.
2000 ml reines Wasser, 9 g Magnesiumpyrophosphat und 0,4 g Natriumdodecylbenzolsulfonat
werden in einem 5,6 Liter fassenden Polymerisationsreaktor vorgelegt. Sodann werden in dem wäßrigen
Medium 1000 g Polyäthylenteilchen mit einem Schmelzindex von 0,5, einer Dichte von 0,926 g/cm3 und einem Erweichungspunkt von
83 C suspendiert. Die Suspension wird mit einem Rührwerk bei 320 U/min gerührt. '
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10 g Benzoylperoxid und 1 g tert.-Butylperbenzoat werden in
-1000 g Styrol (100 Gewichtsprozent bezogen auf die Polymerteilchen) gelöst. Diese Lösung wird in die wäßrige Dispersion
bei einer Temperatur von 85°C eingetropft. Die Polymerisation wird während 7 Stunden durchgeführt. Nach dem Abkühlen wird
das Reaktionsgemisch mit einer Säure versetzt ...Es werden Polyäthylenteilchen
erhalten, die Polystyrol enthalten. Der Pulveranteil beträgt nur 0,9 Gewichtsprozent.
Gemäß Beispiel 1 werden Polyäthylenteilchen hergestellt, die Polystyrol gleichmäßig dispergiert enthalten. Die Polymerisation
wird während 6 Stunden mit 1400 g Polyäthylenteilchen, 6 g Benzoylperoxid, 0,6 g tert.-Butylperbenzoat und 600 g Styrol
durchgeführt.
2000 g der gemäß Beispiel 1 hergestellten Polyäthylenteilchen
werden in einem wäßrigen Medium mit Hilfe eines Rührwerks bei 320 U/min suspendiert, das durch Zusatz von 9 g Magnesiumpyrophosphat
und 0,4 g Natriumdodecylbenzolsulfonat zu 2000 ml Wasser erhalten wurde» Sodann werden bei 500C und einem Druck von
7 at 300 g η-Butan in die Suspension gepreßt. Das Gemisch wird
auf 60°C erwärmt. Nach weiterem 6stündigem Rühren bei dieser Temperatur wird das Gemisch mit einer Säure versetzt und entnommen.
Die Polyraerteilchen werden 24 Stunden stehengelassen und sodann 2 Minuten in kochendes Wasser getaucht. Auf diese
Weise werden vorverschäumte Polymerteilchen mit einer Schüttdichte
von 0,02 g/cm-5 erhalten. Eine Untersuchung der vorver- -J
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schäumten Teilchen durch Aufschneiden ergab, daß die verschäumten Teilchen 80 bis 150 Zellen/mm enthalten.
Diese vorverschäumten Polymerteilchen v/erden in eine Form mit
den Abmessungen 400 χ 400 χ 50 mm eingefüllt, aus der Gase entweichen
können. In die Form v/ird Heißdampf bei einem Druck von 0,8 kg/cm eingeleitet. Nach 50 Sekunden erhitzen wird die Form
während 2 Minuten abkühlen gelassen. Sodann wird der Formkörper entfernt. Der Formkörper hat eine Dichte von 0,020 g/cm
und ein gutes Aussehen. Beim Aufbrechen der Formkörper zeigt sich, daß die Polymerteilchen miteinander verschmolzen sind.
2000 ml reines Wasser, 9 g Magnesiumpyrophosphat und 0,4 g
Natriumdodecylbenzolsulfonat werden in einem 5»6 Liter fassenden Autoklaven vorgelegt. Sodann werden in dem wäßrigen Medium
1000 g Polyäthylenteilchen mit einem Schmelzindex von 0,5, einer Dichte von 0,926 g/cm5 und einem Erweichungspunkt von
830C suspendiert. Die Suspension wird mit einem Rührwerk bei
320 U/min gerührt. 20 g Dicumylperoxid als Vernetzungsmittel
und 10 g Benzoylperoxid als Polymerisationsinitiator v/erden in 1000 g Styrol (100 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyäthylen)
gelöst. Diese Lösung wird in die wäßrige Suspension der Polyäthylenteilchen eingetropft, und gleichzeitig wird die Polymerisation
während 4 Stunden bei 85°C durchgeführt. Anschließend
wird die Temperatur auf 14O°C erhöht und das Gemisch weitere 3 Stunden bei dieser Temperatur gerührt. Sodann wird das Gemisch
abgekühlt, mit Säure versetzt und das Polymer isoliert. Es werden vernetzte Polyäthylenteilchen erhalten, die Polystyrol ent- _j
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halten.
Beispiel 5
Gemäß Beispiel 4 werden vernetzte Polyäthylenteilchen hergestellt,
die Polystyrol enthalten. Es werden 1500 g Polyäthylenteilchen, 30 g Dicumylperoxid, 5 g Benzoylperoxid, 0,5 g
tert.-Butylperbenzoat und 500 g Styrol (etwa 33 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyäthylen) eingesetzt»
Gemäß Beispiel 4 v/erden vernetzte Polyäthylenteilchen hergestellt,
die Polystyrol enthalten. Es werden Polyäthylenteilchen mit einem Schmelzindex von 8, einer Dichte von 0,919 g/cm5 und
einem Erweichungspunkt von 83°C eingesetzt.
Gemäß Beispiel 4 werden durch gleichzeitige Polymerisation und Vernetzung vernetzte Polyäthylenteilchen hergestellt, die Polystyrol
gleichmäßig dispergiert ,enthalten. Es werden 1200 g der in Beispiel 6 verwendeten Polyäthylenteilchen, 24 g Dicuraylperoxid,
8 g Benzoylperoxid, 0,8 g tert.-Butylperbenzoat und 800 g Styrol (67 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyäthylen)
verwendet.
2000 g der erhaltenen Polymerteilchen werden unter Rühren mit einem Rührwerk bei 320 U/min in einem wäßrigen Medium suspendiert,
das aus 9 g Magnesiumpyrophosphat und 0,4 g Natriumdodecylbenzolsulfonat
in 2000 ml Wasser hergestellt wurde. Sodann werden 300 g η-Butan bei 500C und einem Druck von 7 at auf-^j
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gepreßt. Das Gemisch wird auf 6O0C erwärmt. Nach 4-stündigem
Rühren bei dieser Temperatur v/ird das Produkt abgekühlt, mit Säure versetzt und das Polymer isoliert.
Die erhaltenen verschäumbaren Polymerteilchen, die nicht abgeflacht
sind, enthalten 9,02 Gewichtsprozent n-Butan« Sie können zu Polymerteilchen mit einer Schüttdichte von 0,029 g/cm3 vorverschäumt
werden. Die vorverschäumten Polymerteilchen enthalten 60 bis 80 Zellen/mm . Nach 6-stündigem Stehenlassen der vorverschäumten
Polymerteilchen werden sie in eine Form mit den Abmessungen 30.x 30 χ 7,7 cm eingefüllt. Die Form wird 80 Sekünden
mit Heißdampf bei einem Druck von 0,8 kg/cm beheizt, und sodann 2 Minuten abkühlen gelassen. Aus der Form wird eine
verschäumte Platte mit gutem Aussehen entnommen, die nicht schrumpft und eine Dichte von 0,02 g/cm aufweist.
Die Schüttdichte der vorverschäumten Polymerteilchen nach 7-tägigem, 15-tägigem und 30-tägigem Stehen beträgt 0,024,
0,029 bzw. 0,032 g/cnr5. Hieraus ist ersichtlich, daß die vorverschäumten
Polymerteilchen das Treibmittel ausgezeichnet zurückhalten und diese Polyraerteilchen sehr gute Verformungseigenschaften besitzen.
Vergleichsversuch 1
Die Polymerisation wird gemäß Beispiel 1 durchgeführt, jedoch werden Polyäthylenteilchen mit einem Schmelzindex von 22 und
einer Dichte von 0,919 g/cm5 verwendet. Das Imprägnieren mit
dem Treibmittel wird gemäß Beispiel 3 durchgeführt.
,_ ■ ' - ■ J
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Die erhaltenen Polymerteilchen enthalten 9 Gewichtsprozent η-Butan und nach 24-stündigem Stehenlassen beträgt ihre Schüttdichte
nur 0,04 g/cmJ, während nach 10 Tagen die Schüttdichte
einen Wert von 0,1 g/cm^ besitzt. Dies bedeutet, daß bei Einsatz von Polyäthylen mit einem zu hohen Schmelzindex keine verschäumbaren
Polyäthylenteilchen mit hohem Verschäumungswert erhalten v/erden und das Treibmittel in den Polymerteilchen nur
schlecht zurückgehalten wird.
Vergleichsversuch 2
Die Polymerisation wird gemäß Beispiel 1 durchgeführt, jedoch
werden Polyäthylenteilchen mit einem Schmelzindex von 0,3 und einer Dichte von 0,935 g/cnr eingesetzt. Das Imprägnieren mit
dem Treibmittel wird gemäß Beispiel 3 durchgeführt- Die Polymerteilchen
enthalten 8,5 Gewichtsprozent η-Butan, beim Erhitzen mit Heißdampf erfolgt jedoch kein Verschäumen, obwohl die Polymerteilchen
ihre ursprüngliche Gestalt aufwiesen. Daraus folgt, daß Polyäthylen mit einer zu hohen Dichte sich nicht zur Herstellung
verschäumbarer teilchenförmiger Äthylenpolymerisate eignet.
Vergleichsversuch 3
Die Polymerisation wird gemäß Beispiel 1 durchgeführt, jedoch werden Polyäthylenteilchen mit einem. Schmelzindex von 0,5,
einer Dichte von 0,920 g/cnr und einem Erweichungspunkt von 90°C verwendet. Das Imprägnieren mit dem Treibmittel wird gemäß
Beispiel 3 durchgeführt. Die erhaltenen vorverschäumten Polymerteilchen
enthalten 8 Gewichtsprozent n-Butan, und ihre Schüttdichte nach 24-stündigem Altern beträgt nur 0,067 g/cm^. _j
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Aus diesen Ergebnissen ist ersichtlich, daß das Polyäthylen mit zu hohem Erweichungspunkt sowie Polyäthylen mit einem Schmelzindex
oberhalb 10 und einer Dichte von oberhalb 0,93 g/cnr ungeeignet ist zur Herstellung teilchenförmiger verschäumbarer
Äthylenpolymerisate.
50 Teile gemäß Beispiel 1 hergestellte Polyäthylenteilchen und 50 Teile Polyäthylenteilchen (Mirason ACE-30N), 0,1 Teil Polybuten
und 0,1 Teil Citronensäure werden miteinander in einem Mischwerk zusammen mit 0,2 Teilen Natriumbicarbonat und 0,5 Teilen
Talcum vermischt. Das Gemisch wird in einen Extruder gegeben. :. Dieser Extruder besteht aus zwei Extrudern mit einem ;
Innendurchmesser von 40 mm, die in Reihe geschaltet sind. Butan als Treibmittel wird in das eine Ende des ersten Extruders
(Rohstoffbeschickungsseite) in einer Menge von 9,6 Teilen, bezogen
auf 100 Teile Kunstharz, aufgepreßt. Die Extrudertemperatur beträgt 110 bis 2200C. Das Kunstharz wird durch eine Ringdüse
mit einem Durchmesser von 54 mm und einer lichten Weite von 0,35 mm am Ende des zweiten Extruders in einer Menge von
6,2 kg/Std. extrudiert. Das geschäumte extrudierte Rohr wird abgekühlt, und gleichzeitig durch Gleiten auf der Oberfläche
eines Zylinders mit einem Umfang von 480 mm (Durchmesser 153 mra)
zu einem verschäumten Rohr verstreckt. Dieses verschäumte Rohr wird aufgeschnitten. Man erhält eine verschäumte Platte in
einer Stärke von 1,41 mm und einer Breite von 447 mm unmittelbar nach dem Extrudieren. Nach dem Altern beträgt die Dicke
1,45 mm und die Breite 450 mm. Die Dichte der verschäumten Platte beträgt 0,048 g/cra . Das Aussehen der Platte ist ausge-
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zeichnet.
Vergleichsversuch 4
Gemäß Beispiel 8 wird eine verschäumte Platte hergestellt. Es werden jedoch lediglich 100 Teile des Polyäthylengranulats
Mirason ACE-3ON verwendet. Die erhaltene Platte- hat eine Stärke
von 0,32 ram und eine Breite von 405 mm unmittelbar nach dem Extrudieren, Nach dem Altern beträgt die Stärke der Platte
1,05 wa und ihre Breite 426 mm. Die Dichte der Platte beträgt
0,65 g/cm5. Die Platte weist in der Extrudierrichtung zahlreiche
Streifen auf.
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Claims (1)
- Patentansprüche\$J. Verfahren zur Herstellung von teilchenförmigen Äthylenpolymerisaten, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Suspension eines teilchenförmigen Äthylenpolymerisats mit einem Schmelzindex von 0,3 bis 10, einer Dichte von höchstens 0,93 g/cm^ und einem Erweichungspunkt von höchstens 85° C in einem wäßrigen Medium mit 30 bis 100 Gewichtsprozent, bezogen auf das Äthylenpolymerisat., einer monomeren Styrolverbindung sowie einem Polymerisations.initiator für Styrol versetzt und der Polymerisation unterwirft.2.r Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Polymer!sation in Gegenwart eines Vernetzungsmittels für das Äthylenpolymerisat durchführt.3. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung von verschäumbaren teilchenförmigen Äthylenpolymerisaten, dadurch gekennzeichnet, daß man nach beendeter Polymerisation dem erhaltenen Produkt ein Treibmittel einverleibt, das die Polymerteilchen nicht löst sondern höchstens geringfügig quellt.4, Verfahren nach Anspruch 1 und 2 zur Herstellung von verschäumbaren teilchenförmigen Äthylenpolymerisaten, dadurch gekennzeichnet, daß man die Polymerisation in Gegenwart eines Vemetzungsniittels für das Äthylenpolymerisat durchführt und nach beendeter Vernetzung und Polymerisation dem erhaltenen Produkt ein Treibmittel einverleibt, das die Polymerteilchenglicht löst sondern höchstens geringfügig quellt. _j50 9 8 26/08275. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Äthylenpolyraerisat ein Äthylen-Homopolymerisat oder, ein Äthylen als Hauptbestandteil enthaltendes Copolymer!sat mit Vinylchlorid t Vinylacetat oder Methylmethacrylat verwendet.6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als monomere Styrolverbindung Styrol oder ein Gemisch aus einer Hauptmenge an Styrol und α-Methylstyrol, Acrylnitril, Methylmethacrylat, Maleinsäuredimethylester oder Divinylbenzol verwendet.7. Verfahren nach Anspruch ΐ bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in einem wäßrigen Medium durchführt, das ein Suspendiermittel enthält.8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß man als Polyiserisationsinitiator ein organisches Peroxid oder eine Azoverbindung verwendet.9. Verfahren nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man die Polymerisation bei Temperaturen von etwa 80 bis 120°C durchführt.10. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß , man als Äthylenpolymerisat ein Äthylen-Homopolymerisat oder ein Copolymer!sat mit überwiegendem Anteil an Äthylen und Vinylchlorid, Vinylacetat oder Methylmethacrylat verwendet.509826/082711. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als monomere Styrolverbindung Styrol oder ein Gemisch aus"einer Hauptmenge an Styrol und α-Methylstyrol, Acrylnitril, Methylmethacrylat, Maleinsäuredimethylester oder Divinylbenzol verwendet.12. Verfahren nach Anspruch 29 dadurch gekennzeichnet, daß man als Vernetzungsmittel Di-tert.-butylperoxid, tert.-Butylcumylperoxid, Dicumylperoxidu, a,K-Bis-(tert.-butylperoxy)-p-diisopropylbenzol, 2,5-Dimethyl-2? 5~di-(tert,-butylperoxy)-hexin-3, 2,5-Dimethyl-2,-5--di-(benzoylperoxy)-hexan oder tert.-Butylperoxyisopropylcarbonat verwendet.13· Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Polymerisation bei Temperaturen von etwa 80 bis 120°C und die Vernetzung bei Temperaturen von etwa 120 bis 160°C durchführt.14. Verfahren nach Anspruch 3, daß man als Äthylenpolymerisat ein Athylen-Homopolymerisat oder ein (!©polymerisat mit überwiegendem Anteil an Äthylen und Vinylchlorid, Vinylacetat oder Methylmethacrylat verwendet.15. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als monomere Styrolverbindung Styrol oder ein Gemisch mit einer Hauptmenge an Styrol und ct-Methylstyrol, Acrylnitril, Methylmethacrylat, Maleinsäuredimethylester oder Divinylbenzol verwendet._J 609826/082716. Verfahren nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß man als Treibmittel einen aliphatischen, cycloaliphatisch^>oder halogenierten Kohlenwasserstoff verwendet. :17. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibmittel in einer Menge von etwa 5 bis 20 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der verschäumbaren Äthylenpolymerisat-Teilchen, vorhanden ist.18. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Polymerisation bei Temperaturen von etwa 80 bis 1200C durchführt. .19* Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man als Äthylenpolymerisat ein Äthylen-Homopolymerisat oder ein Copolymerisat mit überwiegendem Anteil an Äthylen und Vinylchlorid, Vinylacetat oder Methylmethacrylat verwendet.20. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß, man als monomere Styrolverbindung Styrol oder ein Gemisch aus einer Hauptmenge an Styrol und ct-Methylstyrol, Acrylnitril, Methylmethacrylat, Maleinsäuredimethylester oder Divinylbenzol verwendet.21. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man als Vernetzungsmittel Di-tert.-butylperoxid, tert.-Butylcumylperoxid, Dicumylperoxid, a,a-Bis-(tert-butylperoxy)-p-diisopropylbenzol, 2,5-Dimethyl-2,5-di-(tert.-butylperoxy)-hexin-3, 2,5~Dimethyl-2;5-di-(benzoylperoxy)-hexan oder tert.-Butyl- _jS09826/0827peroxyisopropylcarbonat verwendet.»22. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man als Treibmittel einen aliphatischen, cycloaliphatischen oder halogenierten Kohlenwasserstoff verwendet.23. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibmittel in einer Menge von etwa 5 bis 20 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der verschäumbaren Äthylenpolymerisat-Teilchen, vorliegt.24. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Polymerisation bei Temperaturen von etwa 80 bis 1200C und die Vernetzung bei Temperaturen von etwa 120 bis 160°C durchführt._J 109826/0827
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732363199 DE2363199C3 (de) | 1973-12-19 | Verfahren zur Herstellung von teilchenförmigen verschäumbaren Athylenpolymerisaten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732363199 DE2363199C3 (de) | 1973-12-19 | Verfahren zur Herstellung von teilchenförmigen verschäumbaren Athylenpolymerisaten |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2363199A1 true DE2363199A1 (de) | 1975-06-26 |
| DE2363199B2 DE2363199B2 (de) | 1977-02-03 |
| DE2363199C3 DE2363199C3 (de) | 1977-09-22 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1659145A4 (de) * | 2003-08-29 | 2006-09-13 | Sekisui Plastics | Vorexpandiertes teilchen aus olefinmodifiziertem poylstyrolharz, herstellungsverfahren dafür und formschaumstoff |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1659145A4 (de) * | 2003-08-29 | 2006-09-13 | Sekisui Plastics | Vorexpandiertes teilchen aus olefinmodifiziertem poylstyrolharz, herstellungsverfahren dafür und formschaumstoff |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2363199B2 (de) | 1977-02-03 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |