DE2362500C2 - Dämpfvorrichtung - Google Patents
DämpfvorrichtungInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D1/00—Evaporating
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01B—BOILING; BOILING APPARATUS ; EVAPORATION; EVAPORATION APPARATUS
- B01B1/00—Boiling; Boiling apparatus for physical or chemical purposes ; Evaporation in general
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Description
Die Erfindung betrifft eine Dämpfvorrichtung mit einem Kessel und einem im unteren Bereich desselben
angeordneten Flüssigkeitsbad nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Dämpfvorrichtungen dieser Art werden in der Textilindustrie, z. B. zum Fixieren, Schrumpfen und
Stabilisieren von Garnen verwendet. Solche Dämpfvorrichtungen sind bekannt (DE-OS 19 30 115 bzw. CH-PS
5 29 251). Bei diesen bekannten Vorrichtungen wird ein Wasserbad durch eine Heizschlange erwärmt, in der
Dampfheizwasser oder ein erhitztes öl zirkuliert. Nach dem Einbringen des zu behandelnden Gutes in den
Behandlungsraum, kann der Kessel evakuiert werden, so daß schon bei einer Temperatur von etwa 48° C eine
heftige Dampfentwicklung einsetzt. Der nutzbare Temperaturbereich von solchen Vakuumdämpfen liegt
zwischen etwa 500C und 150° C. Zwischen dem zur
Dampferzeugung aufheizbaren Wasserbad und dem eigentlichen Behandlungsbad sind bei den bekannten
Vorrichtungen Trennwände in der Art von Siebböden vorgesehen, die dazu dienen, Wassertröpfchen zurückzuhalten,
die sonst eventuell durch den aufsteigenden Dampf mit nach oben gezogen werden können, auf die
Ware gelangen und dort Flecken verursachen. Nachteilig ist bei den bekannten Dämpfvorrichtungen, daß nicht
der ganze Behandlungsraum gleichmäßig bedämpft wird. Insbesondere, wenn der Behandlungsraum wesentlich
breiter als das Flüssigkeitsbad ist, wird das zu behandelnde Gut, z. B. Garnwickel, im mittleren Bereich
des Behandlungsraumes stärker bedämpft als in den Wandbereichen des Behandlungsraumes.
Es sind zwar auch schon Dämpfvorrichtungen vorgeschlagen worden (DE-GM 69 26 036), bei denen
unmittelbar der Dampf in den unteren Teil der Vorrichtung eingeführt wird, und zwar ebenfalls
unterhalb eines Siebbodens. Auch dort jedoch kann der geschilderte Nachteil einer ungleichmäßigen Behandlung
des Gutes nicht vermieden werden, selbst wenn der Dampf über perforierte, verzweigte oder gewundene
Rohre unterhalb des Siebbodens zugeführt wird. Nachteilig ist bei diesen Vorrichtungen, daß sie mit
einem gewissen Überdruck im Kessel arbeiten müssen, und daß zu diesem Zweck sowohl eine Dampfzuleitung
unterhalb des Behandlungsraumes als auch eine Dampfableitung im oberen Bereich des Behandlungsraumes
vorgesehen sein müssen, was bei den gattungsgemäßen Dämpfvorrichtungen nicht der Fall ist
Der Erfindung liegt ausgehend von Dämpfvorrichtungen der eingangs genannten Art die Aufgabe zugrunde,
den aus der freien Flüssigkeitsoberfläche des Wasserbades entweichenden Dampf möglichst gleichmäßig über
den ganzen Behandlungsraum zu verteilen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Gesamtfläche aller Öffnungen der Trennwand mindestens annähernd der Oberfläche des Flüssigkeitsbades
entspricht und im Querschnitt des Kessels gesehen die Größe der Öffnungen oder ihre Anzahl von
der Kesselmitte gegen die Seitenwände des Kessels hin derart zunimmt, daß der durch die Trennwand
strömende Dampf mindestens annähernd gleichmäßig im Behandlungsraum verteilt wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Anmeldungsgegenstandes lassen sich den Ansprüchen 2 und 3, eine
vorteilhafte Verwendung der erfinderischen Dämpfvorrichtung dem Anspruch 4 entnehmen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt einer Dämpfvorrichtung in schematischer Darstellung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den unteren Teil des Kessels der Dämpfvorrichtung nach F i g. 1 in größerem
Maßstab und
Fig.3 eine Ansicht eines Teiles der mit Löchern unterschiedlicher Größe versehenen Zwischenwand.
Der in F i g. 1 schematisch dargestellte Vakuumdämpfer weist einen Kessel 1 auf, der über eine Leitung 2 mit
einer Vakuumpumpe verbunden ist und der eine Be- und Entlüftungsleitung 3 aufweist. Die stirnseitigen Deckel 4
sind zum Einführen des zu dämpfenden Gutes in den Behandlungsraum 5 ausschwenkbar. Im untersten Teil
des Kessels befindet sich ein Behälter 6 mit einem Wasserbad 7. Dieses enthält eine Heizschlange 8, die
über eine Zuflußleitung 12 und eine Abflußleitung 11 ζ. B. mit einem Dampferzeuger verbunden ist. Die
Heizschlange 8 könnte aber auch auf beliebige andere Weise, z. B. elektrisch beheizt werden.
Zwischen dem Wasserbad 7 und dem Behandlungsraum 5 ist eine als Verteilblende für den Dampf
wirkende Trennwand 9 angeordnet, die mit einer Vielzahl von Öffnungen 10a, 106,10c, 10c/usw. versehen
ist. Diese Öffnungen sind, wie Fig.3 zeigt, als runde
Löcher ausgebildet. Sie könnten jedoch auch auf andere Weise, z. B. als Längsschlitze, ausgebildet sein. Wesentlich
ist, daß die Summe der Flächen aller Öffnungen 10a—10c/ gleich groß ist wie die Oberfläche des
Wasserbades 7, also gleich der Länge mal der Breite des Behälters 6 im Falle eines liegend angeordneten Kessels
1. Ferner nimmt die Größe der Öffnungen 10a—10c/im
Querschnitt des Kessels 1 gesehen, d. h. von der
ellinie m der Trennwand 9 aus, nach beiden
en die Seitenwände des Kessels hin derart zu, durch die Öffnungen 10a—10t/ ]n den
igsraum 5 strömende Dampf mindestens I gleichmäßig in diesen Raum verteilt wird.
: der emzelnen öffnungen 10a— iOd und ihre
Abstände lassen sich rechnerisch bestimmen. Selbstverständlich wäre es auch möglich, die Größe der einzelnen
öffnungen durchwegs gleich zu halten und dafür die Abstände zwischen den einzelnen Lochreihen von der
Längsmittellinie der Trennwand 9 nach außen zuneh mend zu verkleinern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Dämpfvorrichtung mit einem Kessel und einem im unteren Bereich desselben angeordneten Flüssigkeitsbad,
wobei sich der Kessel über dem Flüssigkeitsbad zu einem Behandlungsraum erweitert mit
einer im Kessel zwischen dem Flüssigkeitsbad und dem Behandlungsraum angeordneten Trennwand,
die eine Vielzahl von durchgehenden Öffnungen für den Dampf aufweist und mit einem Heizmedium
zum Verdampfen der Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtfläche aller
Öffnungen (10a, 106, 10c; iod) der Trennwand (9)
mindestens annähernd der Oberfläche des Flüssigkeitsbades (7) entspricht und im Querschnitt des
Kessels (1) gesehen die Größe der Öffnungen (10a, 106,10<; 10<# oder ihre Anzahl von eier Kesselmitte
gegen die Seitenwände des Kessels (1) hin derart zunimmt, daß der durch die Trennwand (9)
strömende Dampf mindestens annähernd gleichmäßig im Behandlungsraum (5) verteilt wird.
2. Dämpfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (10a, 106, 10c;
i0d)\n der Trennwand (9) kreisrund ausgebildet sind.
3. Dämpfvorrichtung nach Anspruch 1, mit einem rechteckigen Flüssigkeitsbad, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungen (10a, 106, 10c, iOd) in der
Trennwand (9) als in Längsrichtung des Flüssigkeitsbades (7) verlaufende längliche Schlitze ausgebildet
sind.
4. Verwendung der Dämpfvorrichtung nach Anspruch 1, zum Fixieren, Schrumpfen oder Stabilisieren
von Garnen.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH1835372A CH559271A5 (de) | 1972-12-15 | 1972-12-15 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (4)
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Families Citing this family (1)
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