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DE2362500C2 - Dämpfvorrichtung - Google Patents

Dämpfvorrichtung

Info

Publication number
DE2362500C2
DE2362500C2 DE19732362500 DE2362500A DE2362500C2 DE 2362500 C2 DE2362500 C2 DE 2362500C2 DE 19732362500 DE19732362500 DE 19732362500 DE 2362500 A DE2362500 A DE 2362500A DE 2362500 C2 DE2362500 C2 DE 2362500C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
openings
partition
liquid bath
treatment room
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732362500
Other languages
English (en)
Other versions
DE2362500A1 (de
Inventor
Freddy 5400 Baden Wanger
Walter 5430 Wettingen Wild
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
XORELLA AG SCHAAN LI
Original Assignee
XORELLA AG SCHAAN LI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by XORELLA AG SCHAAN LI filed Critical XORELLA AG SCHAAN LI
Publication of DE2362500A1 publication Critical patent/DE2362500A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2362500C2 publication Critical patent/DE2362500C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01BBOILING; BOILING APPARATUS ; EVAPORATION; EVAPORATION APPARATUS
    • B01B1/00Boiling; Boiling apparatus for physical or chemical purposes ; Evaporation in general

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Dämpfvorrichtung mit einem Kessel und einem im unteren Bereich desselben angeordneten Flüssigkeitsbad nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Dämpfvorrichtungen dieser Art werden in der Textilindustrie, z. B. zum Fixieren, Schrumpfen und Stabilisieren von Garnen verwendet. Solche Dämpfvorrichtungen sind bekannt (DE-OS 19 30 115 bzw. CH-PS 5 29 251). Bei diesen bekannten Vorrichtungen wird ein Wasserbad durch eine Heizschlange erwärmt, in der Dampfheizwasser oder ein erhitztes öl zirkuliert. Nach dem Einbringen des zu behandelnden Gutes in den Behandlungsraum, kann der Kessel evakuiert werden, so daß schon bei einer Temperatur von etwa 48° C eine heftige Dampfentwicklung einsetzt. Der nutzbare Temperaturbereich von solchen Vakuumdämpfen liegt zwischen etwa 500C und 150° C. Zwischen dem zur Dampferzeugung aufheizbaren Wasserbad und dem eigentlichen Behandlungsbad sind bei den bekannten Vorrichtungen Trennwände in der Art von Siebböden vorgesehen, die dazu dienen, Wassertröpfchen zurückzuhalten, die sonst eventuell durch den aufsteigenden Dampf mit nach oben gezogen werden können, auf die Ware gelangen und dort Flecken verursachen. Nachteilig ist bei den bekannten Dämpfvorrichtungen, daß nicht der ganze Behandlungsraum gleichmäßig bedämpft wird. Insbesondere, wenn der Behandlungsraum wesentlich breiter als das Flüssigkeitsbad ist, wird das zu behandelnde Gut, z. B. Garnwickel, im mittleren Bereich des Behandlungsraumes stärker bedämpft als in den Wandbereichen des Behandlungsraumes.
Es sind zwar auch schon Dämpfvorrichtungen vorgeschlagen worden (DE-GM 69 26 036), bei denen unmittelbar der Dampf in den unteren Teil der Vorrichtung eingeführt wird, und zwar ebenfalls unterhalb eines Siebbodens. Auch dort jedoch kann der geschilderte Nachteil einer ungleichmäßigen Behandlung des Gutes nicht vermieden werden, selbst wenn der Dampf über perforierte, verzweigte oder gewundene Rohre unterhalb des Siebbodens zugeführt wird. Nachteilig ist bei diesen Vorrichtungen, daß sie mit einem gewissen Überdruck im Kessel arbeiten müssen, und daß zu diesem Zweck sowohl eine Dampfzuleitung unterhalb des Behandlungsraumes als auch eine Dampfableitung im oberen Bereich des Behandlungsraumes vorgesehen sein müssen, was bei den gattungsgemäßen Dämpfvorrichtungen nicht der Fall ist
Der Erfindung liegt ausgehend von Dämpfvorrichtungen der eingangs genannten Art die Aufgabe zugrunde, den aus der freien Flüssigkeitsoberfläche des Wasserbades entweichenden Dampf möglichst gleichmäßig über den ganzen Behandlungsraum zu verteilen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Gesamtfläche aller Öffnungen der Trennwand mindestens annähernd der Oberfläche des Flüssigkeitsbades entspricht und im Querschnitt des Kessels gesehen die Größe der Öffnungen oder ihre Anzahl von der Kesselmitte gegen die Seitenwände des Kessels hin derart zunimmt, daß der durch die Trennwand strömende Dampf mindestens annähernd gleichmäßig im Behandlungsraum verteilt wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Anmeldungsgegenstandes lassen sich den Ansprüchen 2 und 3, eine vorteilhafte Verwendung der erfinderischen Dämpfvorrichtung dem Anspruch 4 entnehmen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt einer Dämpfvorrichtung in schematischer Darstellung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den unteren Teil des Kessels der Dämpfvorrichtung nach F i g. 1 in größerem Maßstab und
Fig.3 eine Ansicht eines Teiles der mit Löchern unterschiedlicher Größe versehenen Zwischenwand.
Der in F i g. 1 schematisch dargestellte Vakuumdämpfer weist einen Kessel 1 auf, der über eine Leitung 2 mit einer Vakuumpumpe verbunden ist und der eine Be- und Entlüftungsleitung 3 aufweist. Die stirnseitigen Deckel 4 sind zum Einführen des zu dämpfenden Gutes in den Behandlungsraum 5 ausschwenkbar. Im untersten Teil des Kessels befindet sich ein Behälter 6 mit einem Wasserbad 7. Dieses enthält eine Heizschlange 8, die über eine Zuflußleitung 12 und eine Abflußleitung 11 ζ. B. mit einem Dampferzeuger verbunden ist. Die Heizschlange 8 könnte aber auch auf beliebige andere Weise, z. B. elektrisch beheizt werden.
Zwischen dem Wasserbad 7 und dem Behandlungsraum 5 ist eine als Verteilblende für den Dampf wirkende Trennwand 9 angeordnet, die mit einer Vielzahl von Öffnungen 10a, 106,10c, 10c/usw. versehen ist. Diese Öffnungen sind, wie Fig.3 zeigt, als runde Löcher ausgebildet. Sie könnten jedoch auch auf andere Weise, z. B. als Längsschlitze, ausgebildet sein. Wesentlich ist, daß die Summe der Flächen aller Öffnungen 10a—10c/ gleich groß ist wie die Oberfläche des Wasserbades 7, also gleich der Länge mal der Breite des Behälters 6 im Falle eines liegend angeordneten Kessels 1. Ferner nimmt die Größe der Öffnungen 10a—10c/im Querschnitt des Kessels 1 gesehen, d. h. von der
ellinie m der Trennwand 9 aus, nach beiden en die Seitenwände des Kessels hin derart zu, durch die Öffnungen 10a—10t/ ]n den igsraum 5 strömende Dampf mindestens I gleichmäßig in diesen Raum verteilt wird. : der emzelnen öffnungen 10a— iOd und ihre Abstände lassen sich rechnerisch bestimmen. Selbstverständlich wäre es auch möglich, die Größe der einzelnen öffnungen durchwegs gleich zu halten und dafür die Abstände zwischen den einzelnen Lochreihen von der Längsmittellinie der Trennwand 9 nach außen zuneh mend zu verkleinern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Dämpfvorrichtung mit einem Kessel und einem im unteren Bereich desselben angeordneten Flüssigkeitsbad, wobei sich der Kessel über dem Flüssigkeitsbad zu einem Behandlungsraum erweitert mit einer im Kessel zwischen dem Flüssigkeitsbad und dem Behandlungsraum angeordneten Trennwand, die eine Vielzahl von durchgehenden Öffnungen für den Dampf aufweist und mit einem Heizmedium zum Verdampfen der Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtfläche aller Öffnungen (10a, 106, 10c; iod) der Trennwand (9) mindestens annähernd der Oberfläche des Flüssigkeitsbades (7) entspricht und im Querschnitt des Kessels (1) gesehen die Größe der Öffnungen (10a, 106,10<; 10<# oder ihre Anzahl von eier Kesselmitte gegen die Seitenwände des Kessels (1) hin derart zunimmt, daß der durch die Trennwand (9) strömende Dampf mindestens annähernd gleichmäßig im Behandlungsraum (5) verteilt wird.
2. Dämpfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (10a, 106, 10c; i0d)\n der Trennwand (9) kreisrund ausgebildet sind.
3. Dämpfvorrichtung nach Anspruch 1, mit einem rechteckigen Flüssigkeitsbad, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (10a, 106, 10c, iOd) in der Trennwand (9) als in Längsrichtung des Flüssigkeitsbades (7) verlaufende längliche Schlitze ausgebildet sind.
4. Verwendung der Dämpfvorrichtung nach Anspruch 1, zum Fixieren, Schrumpfen oder Stabilisieren von Garnen.
DE19732362500 1972-12-15 1973-12-15 Dämpfvorrichtung Expired DE2362500C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1835372A CH559271A5 (de) 1972-12-15 1972-12-15

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2362500A1 DE2362500A1 (de) 1974-06-27
DE2362500C2 true DE2362500C2 (de) 1983-03-31

Family

ID=4432378

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732362500 Expired DE2362500C2 (de) 1972-12-15 1973-12-15 Dämpfvorrichtung

Country Status (4)

Country Link
CH (1) CH559271A5 (de)
DE (1) DE2362500C2 (de)
FR (1) FR2210425A1 (de)
IT (1) IT1003266B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0970733A3 (de) * 1998-06-22 2000-07-12 Officina Meccanica Nino Satta di Satta Rita Kochvorrichtung, insbesondere zur Behandlung von Korkmaterial durch Kochen und Verfahren hierzu

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Also Published As

Publication number Publication date
CH559271A5 (de) 1975-02-28
FR2210425A1 (en) 1974-07-12
DE2362500A1 (de) 1974-06-27
FR2210425B3 (de) 1976-10-15
IT1003266B (it) 1976-06-10

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