DE2362051A1 - Verfahren zum herstellen von bewehrungsstaehlen (bewehrungsstaeben) - Google Patents
Verfahren zum herstellen von bewehrungsstaehlen (bewehrungsstaeben)Info
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- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
Description
Bergrat h.c; Diplomingenieur Walter
Hufnagl, München-SoHn, Lommelstr. 9
Verfahren zum Herstellen von Bewehrungss tählen (Bewehrungsstäben)
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von
Bewehrungsstählen (Bewehrungsstäben), wobei der Draht
erforderlichen Arbeitsgängen unterworfen wird, beginnend bei dem Abspulen bzw. Abhaspeln und endend beim Aufrollen von Bewehrungsdraht, vorzugsweise geripptem Bewehrungsdraht oder Abschneiden der Drähte zu Stäben* d.h.
beispielsweise wird der Draht von der Spule bzw. Haspel
abgezogen, durch einen oder mehrere Apparate zum Zwecke der Entzunderung und/oder Verfestigung durchgeleitet,
eventuell auch mindestens einmal durch einen Ziehstein gezogen oder in sonstiger Weise im Querschnitt verringert
und vorzugsweise gleichzeitig verfestigt (z.B. mittels Rollen usw.), sowie dann gewalzt, zum Schluß gerippt und danach aufgewickelt oder zu Stäben abgeschnitten. ■',--" " - _ " . . i :■ , '
SÖ982S/014S
Das vorstehend geschilderte an sich bekannte Verfahren variiert in der Praxis häufig, so daß die vorstehenden
Angaben (dies gilt auch für den Patentanspruch im Oberbegriff) lediglich als richtunggebend anzusehen sind.
Zum Stand der Technik sei erwähnt, daß das Naßziehen von Drähten seit Jahrzehnten bekannt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, das Fertigungsverfahren
von Bewehrungsstäben (-drähten) zu beschleunigen (einen
größeren Durchsatz pro Zeiteinheit zu erreichen) und den Verschleiß der Werkzeuge zu mindern.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe dadurch, daß auf den durchlaufenden Draht vor dem Aufbringen einer Verformungskraft
mittels Walzrollen mindestens einmal eine Emulsion, bestehend aus Wasser und Öl, aufgesprüht wird.
Definitionsgemäß ist "vor dem Aufbringen ...." im weitesten Sinne auszulegen.
Vorzugsweise soll eine schweißfreundliche Emulsion (insbesondere
öl) Verwendung finden, insbesondere dann, wenn Schweißvorgänge folgen, beispielsweise Bewehrungsmatten
hergestellt werden.
509825/OUS
Das Verfahren ist weiter gekennzeichnet durch ein mehrmaliges Besprühen·mit Emulsion, und zwar soll das jeweils weitere Besprühen immer dann erfolgen, wenn nach
dem vorherigen Besprühen mindestens, ein Arbeitsvorgang
mittels Walzrollen durchgeführt wird. Die nachfolgende
Besprühung kann mit einer fetteren Emulsion durchgeführt werden. " . -
Eine Emulsion ist dadurch gekennzeichnet, daß sie aus
5% Öl und 95% Wasser hergestellt wird; eine andere mögliche Emulsion besteht beispielsweise aus 10% bis25%
Öl und 90% bis 75% Wasser. Zwischenwerte sind ebenfalls
möglich. ■
Es sei erläutert, daß das Aufsprühen z.B. erstmals vor
dem ersten Walzrollensatz (gegebenenfalls aber noch, weiter
davor) erfolgt.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren ergeben sich erhebliche
Vorteile. Die als Gleitmittel wirkende Emulsion ist nämlich gleichzeitig ein hervorragendes Kühlmittel
und wirkt gerade dort, wo die größte Wärme durch Verformungsarbeit am Draht entsteht. Gleichzeitig werden die
Rollen gekühlt und damit erheblich - auch wegen der sich
damit einstellenden, besseren Gleitwirkung -geschönt, wodurch sich der Verschleiß, insbesondere für die RoI-
.-■"'. SOS 8-2 S/G US -: - , ■ '■■ y ■"'
_ 4 len, die dem Profilieren dienen, erheblich mindert.
Aber selbst beim Schweißen, sofern man die richtige Emulsion verwendet, ergeben sich bessere undzuverlässigere
Schweißpunkte als bisher.
Vorzugsweise soll man ein relativ dünnflüssiges öl geringer
Viskositätsklasse zur Anwendung bringen.
Es sei zum besseren Verständnis vorsorglich nochmals
erläutert, daß das Besprühen unmittelbar, aber auch weiter davor, vor der ersten Walzrolle erfolgen kann,
aber auch vor den nachfolgenden Walzrollen oder nur bei einer nachfolgenden Walzrolle.
50982S/.0U5
Claims (6)
- Patentansprüche.!Verfahren zum Herstellen von Bewehrungsstäben (Bewehrungsstählen), wobei der Draht den erforderlichen Arbeitsgängen unterworfen wird, wie z.B. von, der Spule abgezogen, gerichtet, mindestens einmal-gezogen oder in sonstiger Weise im Querschnitt verringert und verfestigt wird (z.B. auch mittels Walzrollen usw. )' sowie dann gewalzt und profiliert wird,dadurch gekennzeichnet, daß auf den durchlaufenden Draht vor dem Aufbringen, einer Verformungskraft mittels Walzrollen mindestens einmal eine Emulsion, bestehend aus Wasser und Ql, aufgesprüht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß ein mehrmaliges Besprühen mit Emulsion vorgenommen wird, und zwar wird der weitere Besprühungsvorgang jeweils immer oder vereinzelt dann vorgenommen werden, wenn nach dem vorherigen Besprühungsvorgang ein Arbeitsvorgang mittels Verformungskräfte durch WalzroIlen ausgeübt wurde. "503-825/0145'-
- 3. Verfahren nach wenigstens einem, der vorherigen Ansprüche ,dadurch gekennzeichnet, daß eine schweißfreundliche Emulsion (insbesondere Öl) verwendet wird.
- 4. Verfahren nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche ,dadurch gekennzeichnet, daß das nachfolgende Besprühen mit einer fetteren Emulsion durchgeführt wurde.
- 5. Emulsion zum Durchführen des Verfahrens nach einem der vorangegangenen Patentansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß eine Emulsion, bestehend aus 5% Öl und 35% Wasser, verwendet wurde.
- 6. Emulsion nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet, daß diese aus 25% Öl und 75% Wasser besteht.509825/0 145
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2362051A DE2362051A1 (de) | 1973-12-13 | 1973-12-13 | Verfahren zum herstellen von bewehrungsstaehlen (bewehrungsstaeben) |
| CH1553374A CH590091A5 (de) | 1973-12-13 | 1974-11-21 | |
| AT948174A AT352063B (de) | 1973-12-13 | 1974-11-26 | Verfahren zum herstellen von bewehrungsstaeben |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2362051A DE2362051A1 (de) | 1973-12-13 | 1973-12-13 | Verfahren zum herstellen von bewehrungsstaehlen (bewehrungsstaeben) |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2362051A1 true DE2362051A1 (de) | 1975-06-19 |
Family
ID=5900670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2362051A Ceased DE2362051A1 (de) | 1973-12-13 | 1973-12-13 | Verfahren zum herstellen von bewehrungsstaehlen (bewehrungsstaeben) |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH590091A5 (de) |
| DE (1) | DE2362051A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0011612A1 (de) * | 1978-11-14 | 1980-05-28 | RISTA-Drahtwerk, Hufnagl & Co. Gesellschaft m.b.H. | Vorrichtung zum Kaltverformen von Metalldraht |
| FR2488532A1 (fr) * | 1980-08-18 | 1982-02-19 | Indre Forges Basse | Procede de laminage ecrouissant a taux regle pour bandes d'acier doux recuites sous cloche |
| EP0098658A1 (de) * | 1982-07-05 | 1984-01-18 | Lamitref Aluminium | Verfahren zum Herstellen eines Metalldrahtes, nach diesem Verfahren hergestellter Metalldraht und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| EP0257904A3 (de) * | 1986-08-20 | 1989-06-21 | Alcan International Limited | Kontaktleiter für elektrische Fahrzeuge |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE19525407A1 (de) * | 1995-07-12 | 1997-01-16 | Henkel Kgaa | Schmierverfahren für schwere Umformungen |
-
1973
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-
1974
- 1974-11-21 CH CH1553374A patent/CH590091A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1974-11-26 AT AT948174A patent/AT352063B/de not_active IP Right Cessation
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| EP0046423A1 (de) * | 1980-08-18 | 1982-02-24 | Societe Des Forges De Basse-Indre | Walzverfahren zum geregelten Nachwalzen von im Einsatzofen weichgeglühtem Stahlband |
| EP0098658A1 (de) * | 1982-07-05 | 1984-01-18 | Lamitref Aluminium | Verfahren zum Herstellen eines Metalldrahtes, nach diesem Verfahren hergestellter Metalldraht und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| US4549420A (en) * | 1982-07-05 | 1985-10-29 | Lamitref Aluminium | Method for manufacturing wire |
| EP0257904A3 (de) * | 1986-08-20 | 1989-06-21 | Alcan International Limited | Kontaktleiter für elektrische Fahrzeuge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH590091A5 (de) | 1977-07-29 |
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| AT352063B (de) | 1979-08-27 |
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