DE2361399C3 - Flbssigkeitschromatographisches Verfahren - Google Patents
Flbssigkeitschromatographisches VerfahrenInfo
- Publication number
- DE2361399C3 DE2361399C3 DE2361399A DE2361399A DE2361399C3 DE 2361399 C3 DE2361399 C3 DE 2361399C3 DE 2361399 A DE2361399 A DE 2361399A DE 2361399 A DE2361399 A DE 2361399A DE 2361399 C3 DE2361399 C3 DE 2361399C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sulfur compounds
- sulfur
- detection
- sample
- catalyst
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N30/00—Investigating or analysing materials by separation into components using adsorption, absorption or similar phenomena or using ion-exchange, e.g. chromatography or field flow fractionation
- G01N30/02—Column chromatography
- G01N30/62—Detectors specially adapted therefor
- G01N30/64—Electrical detectors
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N30/00—Investigating or analysing materials by separation into components using adsorption, absorption or similar phenomena or using ion-exchange, e.g. chromatography or field flow fractionation
- G01N30/02—Column chromatography
- G01N30/84—Preparation of the fraction to be distributed
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N30/00—Investigating or analysing materials by separation into components using adsorption, absorption or similar phenomena or using ion-exchange, e.g. chromatography or field flow fractionation
- G01N30/02—Column chromatography
- G01N30/84—Preparation of the fraction to be distributed
- G01N2030/8429—Preparation of the fraction to be distributed adding modificating material
- G01N2030/8435—Preparation of the fraction to be distributed adding modificating material for chemical reaction
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T436/00—Chemistry: analytical and immunological testing
- Y10T436/18—Sulfur containing
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T436/00—Chemistry: analytical and immunological testing
- Y10T436/18—Sulfur containing
- Y10T436/182—Organic or sulfhydryl containing [e.g., mercaptan, hydrogen, sulfide, etc.]
- Y10T436/184—Only hydrogen sulfide
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)
- Catalysts (AREA)
- Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
- Treatment Of Liquids With Adsorbents In General (AREA)
Description
2 fördert die Elutionslösung, und ein Dämpfer 3
verhindert ein Pulsieren dieser Lösung, Ein Probenehmer 4 bringt eine m analysierende Probe in einen
Durchlauf für die Elutionslösung, und der Probenehmer weist ein 6-Wege-Schaltventil auf. Die zu analysierende
Probe kann bereits vorher in den Probenehmer 4 eingebracht werden. Eine Trennsäule 5 ist mit
Anionenaustauschharz zum Trennen und Entwickeln der Proben dicht gefüllt
Ein Cu2+-haltiger Katalysator, der eine Elektrodenreaktion
der in der Elutionslösung von der Trennsäule 5 enthaltenen Probe beschleunigen kann, wird von einer
Speisepumpe 7 geliefert. Eine Elektrolytlösung 8 wird in eine der Elektrode eines Co'jlometers 10 gegenüberliegende
Kammer geleitet. Die Elutionslösung 1, der Elektrolyt 8 und der Katalysator 9 sind in entsprechenden
Gefäßen enthalten. Ein Mischer 6 dient zum Mischen der Elutionslösung von der Trennsäule 5 mit
dem Katalysator 9 und Zuführen des Lösungsgemisches zum Coulometer 10. Die Pumpe 7 ist eine Duplex-Pumpe,
d. h, sie besteht aus einem Paar von getrennten Pumpeneinheiten und kann gleichzeitig den Elektrolyten
8 und den Katalysator 9 zuführen. Das Lösungsgemisch aus dem Mischer 6 wird von dem
Coulometer IO elektrochemisch bestimmt; das Coulometer 10 besteht aus einer Durchlauf-EIektrolysezelle,
einer Spannungsquelle 11, die dem Coulometer IO ein bestimmtes Potential liefert, und einem Schreiber 12
zum Aufzeichnen des elektrischen Stroms.
Bei der mit dieser Einrichtung durchgeführten Flüssigkeitschromatographie wird die Elutionslösung 1
der Trennsäule 5 von der Pumpe 2 durch den Dämpfer 3 und den Probenehmer 4 zugeführt. Die vorher in den
Probenehmer 4 eingebrachte Probe wird durch Umschalten des Ventils des Probenehmers 4 der
Trennsäule 5 von der Elutionslösung 1 zugeführt. Die Schwefelverbindungen enthaltenden Proben werden in
die jeweiligen Stoffe getrennt durch Affinitätsunterschiede zum Anionenaustauschharz beim Durchlaufen
der Trennsäule 5, und anschließend werden die einzelnen Stoffe vom Unterende der Trennsäule 5
nacheinander eluiert. Die Elutionslösung von der Trennsäule 5 wird im Mischer 6 mit der von der
Duplex-Pumpe 7 kontinuierlich zugeführten Cu2+-Losung
9 gemischt und dieses Lösungsgemisch dem Coulometer IO zugeführt.
Das Coulometer 10 weist zwei durch ein Diaphragma unterteilte Kammern auf; in der einen Kammer ist eine
Arbeitselektrode und in der anderen eine Hilfselektrode vorgesehen. Das Lösungsgsmisch vom Mischer 6 fließt
durch die die Arbeitselektrode enthaltende Kammer, und der Elektrolyt 8 fließt durch die die Hilfselektrode
enthaltende Kammer. Eine bestimmte Spannung von beispielsweise 0,8 V wird über die Hilfselektrode an die
Arbeitselektrode angelegt. Im Coulometer IO werden die zu analysierenden Schwefelverbindungen durch
Elektrolyse oxidiert. Der Elektrolyt 8 wird der der Elektrode des Coulometers 10 gegenüberliegenden
Kammer zugeführt, wird aber nach der Elektrolyse als Abfallösung 13 weggegossen. Der in dem Coulometer
10 erhaltene elektrische Strom wird im Aufzeichnung«= gerät 12 aufgezeichnet. Der bei diesem Beispiel
verwendete Katalysator 9 war eine Cu2+ -haltige Chlorwasserstofflösung, und der der Kammer des
Coulometers gegenüber dessen Elektrode zugeführte Elektrolyt 8 war ein Lösungsgemisch von Kaliumferrizyanid
und Kaliumferrozyanid.
verschiedener katalytischer Stoffe bei der anodischen Oxidation von Schwefelverbindungen; dabei werden die
Machweisempfindlichkeiten zugegebener Katalysatorlösungen
nur verglichen mit der Nachweisempfindlichkeit einer 0,46-n-Chlorwasserstofflösung als Grundlage,
Die Nachweisempfindlichkeiten in bezug auf SOj2-, S2-
und S2O3 2- werden durch Zugabe der Katalysatorlösungen
höher als bei ausschließlicher Verwendung der Chlorwasserstofflösung. Selbst wenn nur die Chlorwasserstofflösung
zugegeben wird, wird die Ansprechempfindlichkeit wesentlich verbessert im Vergleich zu
den Werten, die mit der üblichen Flüssigkeitschromatographie auf der Grundlage des elektrochemischen
Nachweises erhalten werden; der Effekt von Cu2+ ist
jedoch im Vergleich zu anderen Katalysatoren besonders wahrnehmbar. Der Effekt der Katalysatorzugabe
kann zusätzlich zu den Schwefelverbindungen auch beobachtet werden bei Polythionsäuren wie S2O1,2-,
S3O6 2" usw.
| Nach | 3° | s2- | 40 | S2O32- | 5° | Katalysator und dessen | Vergleich der |
| zuweisende | Konzentration | Nachweis- | |||||
| 25 Komponente | empfindlich- | ||||||
| (mol) | keiten | ||||||
| SO3 2- | cc | nur 0,46 N-HCI | 1,00 | ||||
| 35 | 45 | J- 2,3 · 10-5 | 1,75 | ||||
| Mn2+ 2,3 · ΙΟ-5 | f,60 | ||||||
| Co2+ 23 ■ ΙΟ"5 | 1,52 | ||||||
| Pb2+ 2,3 · ΙΟ-5 | 1,58 | ||||||
| Cu2+ 1 · 10-5 | 1,92 | ||||||
| Cu2+ 23 · ΙΟ-5 | 1,89 | ||||||
| Cu2+ 23 ■ 10-6 | 1,92 | ||||||
| Cu2+ 2,3· ΙΟ-7 | 1,10 | ||||||
| nur 0,46 N-HCI | 1,00 | ||||||
| J- 2,3 · ΙΟ-5 | 5,17 | ||||||
| Mn2+ 2,3 · ΙΟ-5 | 1,88 | ||||||
| Co2+ 2,3 · 10-5 | 1,50 | ||||||
| Pb2+ 2,3 · ΙΟ-5 | 2^4 | ||||||
| Cu2+ 1 · ΙΟ-5 | 4,17 | ||||||
| Cu2+ 23 · ΙΟ-5 | 3,29 | ||||||
| Cu2+ 23 ■ 10-* | 2,96 | ||||||
| Cu2+ 2,3 ■ ΙΟ-7 | 2,50 | ||||||
| nur 0,46 N-HCI | 1,00 | ||||||
| J- 23 · ΙΟ-' | 1.12 | ||||||
| Mn2+ 23· ΙΟ-5 | 0,97 | ||||||
| Co2+ 2,3 ■ ΙΟ-5 | 0,93 | ||||||
| Pb2+ 2,3 · 10-5 | 0,80 | ||||||
| Cu2+ 1 · 10-5 | Ul | ||||||
| Cu2+ 23 · ΙΟ-5 | 1,13 | ||||||
| Cu2+ 23 · 10-* | 1,18 | ||||||
| Cu2+ 23 ■ ΙΟ-7 | 1,05 |
Die Ansprechempfindlichkeit hängt außer von der Art der Katalysatorlösung auch von deren Konzentration
ab. Fig.2 zeigt die Beziehung zwischen der
Ao Cu2+-Konzentration und dem katalytischen Effekt. Die
Zahl 21 steht hier für SO3 2-, die Zahl 22 für S?- und die
Zahl 23 für 82O3 2-. Diese Schwefelverbindungen zeigen
eine maximale Empfindlichkeit, wenn derCu2+-Katalysator
der Probenlösung zugefügt wird, so daß die
fi.s Cu2 + -Konzentration ' :10-5mol wird und auch mit
hoher Empfindlichkeit zwischen den Konzentrationsbereichen von 10~6 mol bis ΙΟ-4 mol bestimmbar ist.
Fig.3 zeigt Ergebnisse einer flüssigkeitschromato-
Fig.3 zeigt Ergebnisse einer flüssigkeitschromato-
graphischen Analyse mit Zugabe eines Katalysators; dabei steht 21 für SO,-' . 22 für S2 und 23 für S2Or' .
Diese drei Schwefelverbindungen sind zu gleichen Teilen in Mengen von 10 ·>
mnl enthalten, und die Katalysatorlösung ist eine 2-n-Chlorwasserstofflösung
mit 10 4 mol Cu2' und wird der lElutionslösung der
Trennsäule zugegeben. Mit üblichen Verfahren kann S2 , also 22, nur in geringfügigem Maße bestimmt
werden, während SOr' , also 21. und S2O1 2 , also 23.
nicht bestimmbar sind. So können die Schwefelverbindungen, deren Analyse mit hoher Empfindlichkeit bisher
in der Flüssigkeitschromatographie als schwierig betrachtet wurde, vollständig getrennt und hochempfindlich
analysiert werden.
In der beschriebenen Anordnung wird ein Coulometer verwendet, aber prinzipiell können auch andere,
die gleiche Elektrodenreaktion ausnutzende Einrichtungen Anwendung finden, beisoielsweise der polarographische
Nachweis unter Verwendung einer reaktionslosen Elektrode, z. B. einer Platinelektrode usw., als
Indikatorelektrode; also sämtliche elektrochemischen Nachweiseinrichtungen auf der Grundlage der Messung
von durch Elektrodenreaktion erzeugten elektrischen Strömen. Weiter ist die bisherige, mit einer elektrochemischen
Zelle arbeitende Flüssigkeitschromatographie so abwandlungsfähig, daß sie zur Analyse
unterschiedlicher Proben benutzbar ist durch Zuführen
in der Katalysatorlösung zu dem flüssigkeitschromatographischen
Prozeß in frei wählbarer Weise, wie dies ober beschrieben wurde. Damit sind solche Stoffe, derer
Bestimmung in sehr kleinen Mengen bisher al· schwierig angesehen wurde, z. B. Schwefelverbin
(^ düngen, einfach und mit hoher Empfindlichkeit analy
sierbar. So wird der Anwendungsbereich der Flüssig keitschromatographie stark ausgedehnt; der praktisch!
Nutzen ist somit beträchtlich.
Hierzu .1 Hl;itt
Claims (2)
1 2
lieh, mit hoher Empfindlichkeit Schwefelverbindung«!,
Patentansprüche; z, B, S2-, HS", SO^-, HSO3-, SiO3 2-, SA2-, S4O^-
usw, nachzuweisen, da diese Schwefelverbindungen eine
!,RQssigkeitschromatographisches Verfahren,bei hohe Überspannung haben und ihre elektrolytisch
dem die getrennten Probenbestandteile elektroly- 5 Oxidation daher schwierig durchzufahren ist,
siert und die sich ergebenden elektrischen Ströme Andererseits ist es in der elektrochemischen Analytik aufgezeichnet werden, insbesondere zur Erfassung allgemein geläufig (K ο r t ü m, »Lehrbuch der Elektravon Schwefelverbindungen, dadurch gekenn- chemie«,4.Aufl., Weinheim 1966,S.469und530),durch zeichnet, daß man der getrennten und entwik- Zusetzen geeigneter Wirkstoffe die Bestimmung nankelten Probe eine zum Herabsetzen der Ober- ι ο eher Komponenten, insbesondere beim Vorliegen spannung der Probe in der Elutionslösung wirksame verwandter Stoffe, zu verbessern oder überhaupt erst zu saure Katalysatorlösung mit wenigstens einem der ermöglichen, da diese Zusätze die Oberspannung folgenden Reagenzien zusetzt: J-, MnO4-, Mn2+, beeinflussen.
siert und die sich ergebenden elektrischen Ströme Andererseits ist es in der elektrochemischen Analytik aufgezeichnet werden, insbesondere zur Erfassung allgemein geläufig (K ο r t ü m, »Lehrbuch der Elektravon Schwefelverbindungen, dadurch gekenn- chemie«,4.Aufl., Weinheim 1966,S.469und530),durch zeichnet, daß man der getrennten und entwik- Zusetzen geeigneter Wirkstoffe die Bestimmung nankelten Probe eine zum Herabsetzen der Ober- ι ο eher Komponenten, insbesondere beim Vorliegen spannung der Probe in der Elutionslösung wirksame verwandter Stoffe, zu verbessern oder überhaupt erst zu saure Katalysatorlösung mit wenigstens einem der ermöglichen, da diese Zusätze die Oberspannung folgenden Reagenzien zusetzt: J-, MnO4-, Mn2+, beeinflussen.
Co2+, Pb2+, Fe2+, Cu2+,SnCl4, Mannit, Glycerin und Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das
Methanol. ι .s Verfahren der eingangs genannten Art derart auszuge-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- stalten, daß Proben mit hoher Überspannung, insbesornzeichnet,
daß man der getrennten und entwickelten dere Schwefelverbindungen, elektrochemisch nachweis-Probe
Cu2+ in einer Konzentration von 10-' mol bis bar und hochempfindlich analysierbar sind.
10 -4 mol zusetzt Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
10 -4 mol zusetzt Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
>o daß man der getrennten und entwickelten Probe eine
zum Herabsetzen der Überspannung der Probe in der
Elutionslösung wirksame saure Katalysatorlösung mit wenigstens einem der folgenden Reagenzien zusetzt: J -,
Die Erfindung bezieht sich auf ein flüssigkeitschro- MnO4", Mn2+, Co2+, Pb2+. Fe2+, Cu2+, SnCU, Mannit,
matographisches Verfahren, bei dem die getrennten 15 Glycerin und Methanol.
Probenbestandteile elektrolysiert und die sich ergeben- Im Fall von Schwefelverbindungen ist es vorteilhaft,
den elektrischen Ströme aufgezeichnet werden, insbe- der getrennten und entwickelten Probe Cu2+ in einer
sondere zur Erfassung von Schwefelverbindungen. Konzentration von ΙΟ"6 mol bis 10-4 mol zuzusetzen.
Damit sollen wirksam Proben mit schwieriger elektro- Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfah-
Damit sollen wirksam Proben mit schwieriger elektro- Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfah-
lytischer Oxidation bei elektrochemischer Untersu- 30 rens verwendet man einen üblichen Flüssigkeitschung
einer Elutionslösung von einer Trennsäule Chromatographen (»}. chromat.«, 38, 1968, S. 215) mit
nachzuweisen sein. Meßeinrichtung, der durch eine Katalysatorspeise-
Die Fliissigkeitschromato6raphiei.it durch Kombina- pumpe ergänzt ist.
tion verschiedenartiger Trennsäulen und Zellen für die Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher
Analyse von Stoffen innerhalb eines breiten Bereichs 35 erläutert; darin zeigt
anwendbar (US-PS 36 49 498). Bisher gibt es jedoch Fig. 1 ein Fließdiagramm zur Veranschaulichung
keine geeignete Meßzelle für den Nachweis einiger einer Ausführungsart des Verfahrens,
Stoffe, z. B. Schwefelverbindungen usw., und der F i g. 2 die Beziehungen zwischen der Konzentration
Stoffe, z. B. Schwefelverbindungen usw., und der F i g. 2 die Beziehungen zwischen der Konzentration
Nachweis sehr geringer Mengen dieser Stoffe ist von Kupfer(II)-lonen und der Wirkung der Katalysatorschwierig. 40 zugabe, und
Von den Verfahren zur flüssigkeitschromatogra- F i g. 3 eine graphische Darstellung des Ergebnisses
phischen Bestimmung hat beispielsweise ein einer Analyse von Schwefelverbindungen durch Flüssig-UV-Absorplionsmeßverfahren
im wesentlichen eine keitschromatographie.
hohe Empfindlichkeit; es ist jedoch selektiv und kann Schwefelverbindungen haben ein niedriges Redo«-
daher nur für den Nachweis von Stoffen Anwendung 45 potential und sind daher elektrisch hinreichend aktiv,
finden, bei denen im UV-Bereich Absorption auftritt. Wenn also zum Herabsetzen einer Überspannung ein
Das UV-Absorptionsmeßverfahren ist für die Messung Katalysator vorhanden ist, können die in der Trennsäule
von Schwefelkomponenten nicht geeignet Andere getrennten Schwefelverbindungen durch elektro-Nachweisverfahren,
z. B. refraktometrische oder chemischen Nachweis mit hoher Empfindlichkeit
Wärmenachweisverfahren, sind zwar universell an- 50 nachgewiesen werden. Das Prinzip zeigt, daß die
wendbar, arbeiten jedoch mit niedriger Empfindlichkeit. Anwendung nicht nur auf die Analyse von Schwefelvcr <
Ein die Radioaktivität erfassendes Verfahren arbeitet bindungen beschränkt ist, sondern auch für die Analyse
zwar mit hoher Empfindlichkeit, ist jedoch infolge der von Materialien geeignet ist, deren Bestimmung bisher
Handhabungsbeschränkungen nicht allgemein anwend- in der üblichen Gaschromatographie auf Grund hoher
bar. 55 Überspannung schwierig war.
Elektrochemische Nachweisverfahren, z. B. die Es wurde experimentell bestätigt, daß die folgenden
Polarographie oder Coulometrie, haben im wesentli- Substanzen: J-, MnO4-, Mn2+, Co2+, Pb2+, Fe2+,Cu3+,
chen dieselbe Empfindlichkeit wie UV-Absorptions- SnCI4, Mannit, Glycerin, Methanol usw. einzeln oder in
meßverfahren, sie sind jedoch selektiv und daher nicht Mischung wirksam eine Elektrodenreaktion von
universell anwendbar. Es ist jedoch durch diese 60 Schwefelverbindungen beschleunigen. Vorzugsweise
Verfahren möglich, einige Schwefelverbindungen wie wird als Katalysator 2um Bestimmen der Schwefelver-H2S
usw. nachzuweisen, obwohl ihre Nachweisempfind- bindungen eine verdünnte saure Lösung von 0,1 π bis zu
lichkeit niedrig ist; es besteht daher die Möglichkeit des einigen η verwendet; eine neutrale Lösung oder Lauge
Nachweises einer sehr kleinen Menge von Schwefelver- ist nicht geeignet, da sie die Überspannung nicht in
bindungen (»Chemie-Ing.-Technik«, 42. Jg., 1970, fts geeigneter Weise herabsetzt.
S. 1530). F i g. 1 zeigt eine Analyseeinrichtung für Schwefelver-
Bisher ist es in der mit elektrochemischer Meßzelle bindungen mit einer Elutionslösung 1 zum Trennen und
arbeitenden Flüssigkeitschromatographie nicht mög- Entwickeln von zu analysierenden Proben. Eine Pumpe
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP12334472A JPS5338957B2 (de) | 1972-12-11 | 1972-12-11 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2361399A1 DE2361399A1 (de) | 1974-06-12 |
| DE2361399B2 DE2361399B2 (de) | 1977-08-25 |
| DE2361399C3 true DE2361399C3 (de) | 1978-04-20 |
Family
ID=14858227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2361399A Expired DE2361399C3 (de) | 1972-12-11 | 1973-12-10 | Flbssigkeitschromatographisches Verfahren |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4036704A (de) |
| JP (1) | JPS5338957B2 (de) |
| DE (1) | DE2361399C3 (de) |
| GB (1) | GB1455436A (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4131427A (en) * | 1977-02-10 | 1978-12-26 | Stewart Karp | Chromatography detector |
| US4404065A (en) * | 1980-01-14 | 1983-09-13 | Enviromental Sciences Associates, Inc. | Electrochemical detection system and method of analysis |
| DE3013765A1 (de) * | 1980-04-10 | 1981-10-15 | Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg | Detektroranordnung, insbesondere fuer die fluessigkeitschromatografie |
| US4780417A (en) * | 1987-02-25 | 1988-10-25 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army | Rapid extraction, separation, and detection method for a separate analysis of free and total sulfites in foods by ion chromatography |
| DE3823137C2 (de) * | 1988-07-05 | 1993-12-02 | Schering Ag | Verfahren zur Ätzung von Epoxid-Harz |
| US4917776A (en) * | 1989-02-09 | 1990-04-17 | Larry Taylor | Flow through voltammetric analyzer and method using deoxygenator |
| US5297433A (en) * | 1992-03-04 | 1994-03-29 | Elgas David H | Expansion-chamber/vial sparger vessel |
| US6635173B2 (en) * | 2000-12-28 | 2003-10-21 | Cohesive Technologies, Inc. | Multi column chromatography system |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3759816A (en) * | 1965-10-06 | 1973-09-18 | V Pretorius | Detection in chromatography |
| US3594294A (en) * | 1965-10-06 | 1971-07-20 | Victor Pretorius | Detection method and apparatus for chromatography |
| US3649498A (en) * | 1965-10-06 | 1972-03-14 | Victor Pretorius | Detection in chromatography |
| US3461042A (en) * | 1966-02-21 | 1969-08-12 | Standard Oil Co | Determination of nitrogen |
| US3580832A (en) * | 1968-02-13 | 1971-05-25 | Chevron Res | Electrolytic coulometer titration system |
-
1972
- 1972-12-11 JP JP12334472A patent/JPS5338957B2/ja not_active Expired
-
1973
- 1973-11-27 US US05/419,353 patent/US4036704A/en not_active Expired - Lifetime
- 1973-11-28 GB GB5525073A patent/GB1455436A/en not_active Expired
- 1973-12-10 DE DE2361399A patent/DE2361399C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2361399A1 (de) | 1974-06-12 |
| GB1455436A (en) | 1976-11-10 |
| DE2361399B2 (de) | 1977-08-25 |
| JPS505099A (de) | 1975-01-20 |
| JPS5338957B2 (de) | 1978-10-18 |
| US4036704A (en) | 1977-07-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69325108T2 (de) | Verbesserungen bei elektrochemischen reaktionen | |
| DE1932581A1 (de) | Verfahren und Anordnung zur Bestimmung des Glukose-Gehaltes von biologischen Fluessigkeiten | |
| EP0069285A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur quantitativen Bestimmung von Kationen oder Anionen durch Ionenchromatographie | |
| DE2436261A1 (de) | Elektrochemische gasdetektoren | |
| DE69129555T2 (de) | Verfahren für die Trennung von ionischen Teilchen mittels Kapillar-Elektrophorese | |
| DE4223228C2 (de) | Verfahren zur Bestimmung von Persäuren | |
| DE2361399C3 (de) | Flbssigkeitschromatographisches Verfahren | |
| EP0408959B1 (de) | Elektrochemische Messzelle zum Nachweis von Blausäure oder Schwefeldioxid | |
| DE19780491B4 (de) | CO-Gassensor und Verfahren zur Messung der Konzentration von CO-Gas | |
| DE69028495T2 (de) | Fühler für ionisierbare Substanzen | |
| EP0282441B1 (de) | Verfahren zur Bestimmung des chemischen Sauerstoffbedarfs von Wasser | |
| DE2950383A1 (de) | Elektrochemische elektrode sowie verfahren zur ausbildung einer auf ionen ansprechenden membran fuer eine elektrochemische elektrode sowie verfahren zur herstellung einer elektrochemischen elektrode | |
| DE19847706A1 (de) | Elektrochemischer Gas-Sensor | |
| EP0436148B1 (de) | Elektrochemische Messzelle zum Nachweis von Gaskomponenten in fluiden Medien | |
| DE69321686T2 (de) | Verfahren zur Feststellung von Bestandteilen in Plattierungsbädern | |
| DE3103775C2 (de) | ||
| DE69029446T2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Minimierung der Effekte, des in einem Elektrolyten gelösten Sauerstoffgehaltes, bei Analysatoren für niedrige Sauerstoffkonzentrationen | |
| DE60122930T2 (de) | Verfahren zur messung der konzentration von verunreinigungen in stickstoff, wasserstoff und sauerstoff mittels eines ionenmobilitäts-spektrometers | |
| DE2127606C3 (de) | Zerstörungsfreies, elektrolytisches Verfahren zur quantitativen und/oder qualitativen Bestimmung eines Bestandteils eines metallischen Werkstoffs sowie zur Durchführung des Verfahrens bestimmte Vergleichsprobe | |
| EP0780685A1 (de) | Amperometrischer Zweielektrodensensor, insbesondere für Wasserstoffperoxid | |
| DE3543753C2 (de) | ||
| DE19515162C2 (de) | Polarographischer ppb-Sauerstoffgassensor | |
| EP0418798B1 (de) | Verfahren und Gerät zur Bestimmung der wasserlöslichen Oxidantien in Luft | |
| Pratomo et al. | The Effect of Acetonitrile Solvent on the Quantitative Determination of Europium (III) by Voltammetry and its Optimization using the Box-Behnken Design | |
| DE1798446B1 (de) | Verfahren zur kontinuierlichen elektrochemischen bestimmung der konzentration von chlor, brom, jod, deren wasserstoffsaeuren, cyanwasserstoffsaeure und gasfoermigen cyanderivaten in einer atmosphaere |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |