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DE2361109C3 - Belichtungssteuereinrichtung für eine einäugige Spiegelreflexkamera - Google Patents

Belichtungssteuereinrichtung für eine einäugige Spiegelreflexkamera

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Publication number
DE2361109C3
DE2361109C3 DE19732361109 DE2361109A DE2361109C3 DE 2361109 C3 DE2361109 C3 DE 2361109C3 DE 19732361109 DE19732361109 DE 19732361109 DE 2361109 A DE2361109 A DE 2361109A DE 2361109 C3 DE2361109 C3 DE 2361109C3
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DE
Germany
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aperture
exposure time
lever
diaphragm
control device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732361109
Other languages
English (en)
Other versions
DE2361109A1 (de
DE2361109B2 (de
Inventor
Tatsuya Tokio; Uchiyama Takashi Yokohama Kanagawa; Nakamoto Soichi Machida Tokio; Ito Tadashi Yokohama Kanagawa; Taguchi (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP47123633A external-priority patent/JPS4982336A/ja
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE2361109A1 publication Critical patent/DE2361109A1/de
Publication of DE2361109B2 publication Critical patent/DE2361109B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2361109C3 publication Critical patent/DE2361109C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Belichtungssteuereinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer in der DT-OS 2133 212 beschriebenen bekannten Belichtungssteuereinrichtung dieser Art wird zunächst mittels einer Offenblsndenmessung die Objekthelligkeit gemessen und dann die Blende in Abhängigkeit von dem Meßwert für die Objekthelligkeit und der vorgewählten Belichtungszeit eingestellt Nach der Einstellung des Arbeitswertes der Blende wird eine Arbeitsblendenmessung der Objekthelligkeit durchgeführt und dieses der Objekthelligkeit entsprechende Signal gespeichert. Dieses gespeicherte Signal bestimmt dann die Belichtungszeit der Verschlußeinrichtung. Auf diese Weise soll selbst dann richtig belichtet werden, wenn die vorgewählte Belichtungszeit unter Berücksichtigung des Blendenbereichs des Objektivs nicht zu einer richtigen Belichtung führen kann. Wenn die Helligkeit des Objekts so gering ist, daß mit maximaler Blendenöffnung und der vorgewählten Belichtungszeit keine richtige Belichtung stattfinden kann, wird die Belichtungszeit also automatisch verlängert. Umgekehrt wird die Belichtungszeit verkürzt, wenn die Objekthelligkeit so hoch ist, daß selbst bei minimaler Blendenöffnung und der vorgewählten Belichtungszeit immer noch eine Überbelichtung stattfinden würde.
Bei dieser bekannten Belichtungssteuereinrichtung wird der fotoelektrische Wandler also zunächst für eine Offenblendenmessung und anschließend für eine Arbeitsblendenmessung der Objekthelligkeit ausgenützt. Infolge der jedem fotoelektrischen Wandler und der zugehörigen Schaltung eigenen Trägheit kann jedoch die Arbeitsblendenmessung fehlerbehaftet sein. Dieser Fehler kann im Falle geringer Objekthelligkeit besonders groß sein, da dann die Trägheit bzw. Ansprechverzögerung fotoelektrischer Wandler besonders groß ist. Infolge des verzögerungsbehafteten Betriebs des Blendenmechanismus und des abrupten Anhaltens des Blend3nsteuerrings vergeht eine beträchtliche Zeit, bis die Blendenlamellen in ihrer Arbeitsstellung stabilisiert sind. Wenn jedoch der gemessene Objekthelligkeitswert gespeichert wird, bevor die Blendenlamellen stabilisiert sind, wird eine fehlerhafte Belichtungszeit erhalten. Die
ίο Speicherung darf daher erst nach vollständiger Stabilisierung der Blendenlamellen erfolgen. Hierdurch wird die Zeit zwischen dem Niederdrücken des Verschlußauslöseknopfs bis zum tatsächlichen Arbeiten des Verschlusses relativ lang, was insbesondere dann
is problematisch ist, wenn ein bewegtes Objekt fotografiert werden soll.
Schließlich kann bei sehr dunklem aufzunehmenden Objekt die bei der zweiten mit Arbeitsblende durchgeführten Lichtmessung auf den fotoelektrischen
zo Wandler fallende Lichtmenge unterhalb der Ansprechschwelle des fotoelektrischen Wandlers liegen, so daß es in einigen Fällen unmöglich sein kann, die richtige Belichtungszeit zu bestimmen, wenn nicht ein extrem empfindlicher fotoelektrischer Wandler verwendet
2s wird. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine sehr lange Belichtungszeit voreingestellt ist, die trotz der geringen Objekthelligkeit ein stärkeres Abblenden erfordert
Ferner ist in der DT-OS 20 32 085 ein elektrischer Kameraverschluß für eine einäugige Spiegelreflexka mera mit Lichtmessung durch das Objektiv beschrieben, bei dem ein Speicherkondensator die Belichtungszeit bestimmt der in Abhängigkeit von der Objektheliigkeit geladen wird, wobei die Geschwindigkeit des Ladevorgangs durch einen Blendensimulierwiderstand bestimmt wird, dessen Größe dem vorgewählten Blendenwert entspricht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Belichtungssteuereinrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Gattung zu schaffen, die sich durch hohe Genauigkeit bei allen vorkommenden Bedingungen sowie schnellen Betrieb auszeichnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Mitteln gelöst.
Beim Gegenstand der Erfindung findet also im Anschluß an die Offenblendenmessung der Objekthelligkeit keine Arbeitsblendenmessung zur Bestimmung der Belichtungszeit statt, wie bei der Einrichtung gemäß der DT-OS 21 33 212; vielmehr wird das der Objekthel ligkeit entsprechende, mit der Offenblendenmessung ermittelte Signal gespeichert und bestimmt zusammen mit dem Wert des Blendensimulierwiderstands, der beim Einstellen der Blende auf den der vorgewählten Belichtungszeit und der Objekthelligkeit entsprechen den Wert eingestellt wird, die Belichtungszeit Auf diese Weise wird vermieden, daß der der Messung der Objekthelligkeit dienende fotoelektrische Wandler hintereinander zwei Messungen bei Offenblende und bei Arbeitsblende, d.h. also bei unter Umständen stark unterschiedlichem Lichteinfall durchführen muß. Die die schließlich realisierte Belichtungszeit bestimmende Messung der Objektheüigkeit kann also nicht durch die Ansprechverzögerung des Wandlers verfälscht werden. Darüber hinaus braucht mit der Speicherung des der Objekthelligkeit entsprechenden Signals nicht gewartet zu werden, bis die Blendenlamellen in ihrer der Arbeitsblende entsprechenden Lage stabilisiert sind, so daß kein Zeitverlust entsteht. Damit ist es möglich, das
der Objekthelligkeit entsprechende Signal unmittelbar nach der Bestimmung des Blendenwerts zu speichern. Da femer ausschließlich eine Offenblendenmessung durchgeführt wird, spricht der fotoelektrische Wandler noch bei Helligkeitsbedingungen an, die bei der s Einrichtung gemäß der DT-OS 21 33 212 bereits zu einer Fehlsteuerung führen können.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Beispielsbeschreibung und der Unteransprüche, ίο
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von Alisführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht des Mechanismus einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit Belichtungssteuereinrichtung,
Fig.2 eine Vorderansicht des die Belichtungszeit steuernden veränderbaren Blendensimulierwiderstands und den diesem benachbarten Bereich des Mechanismus nach Fig. 1,
Fig.3 ein Schaltbild der Belichtungssteuereinrichtung für den Mechanismus gemäß F i g. 1,
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit einer Modifikation der Belichtungssteuereinrichtung,
Fig.5 eine Vorderansicht des die Belichtungszeit steuernden veränderbaren Blendensimulierwiderstands und des diesem benachbarten Bereichs des Mechanismus nach F i g. 4, und
Fig.6 ein Schaltbild der Belichtungssteuereinrichtung für den in F i g. 4 gezeigten Mechanismus.
In F i g. 1 ist eine Kamera mit aufgezogenem Verschluß dargestellt Die Belichtungssteuereinrichtung besitzt einen fotoelektrischen Wandler 53, der Licht erhält, das durch das nicht dargestellte Objektiv und das Bildsuchersystem aus Spiegel 60, Bildsuchermattscheibe 61, Kondensorlinse 62, Pentaprisma 63 usw. einfällt. Wenn die Belichtung unter Vorwahl der Belichtungszeit durchgeführt werden soll, wird ein Blendeneinstellring 41, der konzentrisch zur optischen Achse des Objektivs angebracht ist, so eingestellt, daß eine Markierung EE auf diesem Ring mit einer ortsfesten Markierung 100 übereinstimmt Dann wird die Belichtungszeit durch Drehen einer Wählscheibe 64 auf den gewünschten Wert eingestellt, wodurch der Widerstandswert eines veränderbaren Widerstands 52 einer Blendensteuerschaltung I, die in F i g. 3 gezeigt ist, festgelegt wird.
Durch das Niederdrücken des nicht dargestellten Verschlußauslöseknopfes wird ein Schalter 51 geschlossen. Da auch der in Fig.3 gezeigte Schalter 52 geschlossen ist, lenkt der Zeiger eines Meßinstruments A um einen Winkel aus, der durch den Widerstandswert des fotoelektrischen Wandlers 53 und den Widerstandswert des veränderbaren Widerstands 52 bestimmt ist. Der Vießinstrumentenzeiger 28 zeigt damit den aus der Objekthelligkeit und der vorgewählten Belichtungszeit resultierenden Blendenöffnungswert innerhalb des Biidsuchers an. Dieser Blendenwert wird mittels eines automatischen Biendensteuermechanismus auf die Voreinstellung der Objektivblende übertragen, indem ein zweiter Zeiger 29 des Meßinstruments A mechanisch abgetastet wird. Außerdem wird ein die Belichtungszeit steuernder veränderbarer Blendensimulierwiderstand 37 auf diesen Blendenöffnungswert eingestellt.
Im einzelnen wird durch das Niederdrücken des nicht dargestellten Verschlußauslöseknopfes ein Ende 1' eines Auslösehebels 1 betätigt, so daß ein Haupthebel 2 aus seiner Arretierung freigegeben wird. Der Haupthebel 2 wird infolgedessen durch eine Feder 3 in Richtung des Pfeils gezogen und verdreht, wodurch ein den Spiegel 60 hochhebender Hebel 4 gedreht wird, der seinerseits eine Klinke 6 trägt, die mittels eines Stifts 5 am Hebel 4 angelenkt ist Gleichzeitig betätigt der Hebel 4 einen Verriegelungsbebel 9, der um einen Betrag geschwenkt wird, der einem Spalt t zwischen dem Hebel 9 und einem Sektorzahnrad 10 entspricht Demgemäß wird auch ein Verriegelungsbebel 11 durch eine Feder 110 in derselben Richtung gedreht, so daß sein eines Ende 11" ein Stoprad 12 eines Reglermechanismus freigibt, während sein anderes Ende 11'" ein Sektorzahnrad 15 freigibt Infolgedessen wird das Sekiorzahnrad 15 durch eine Feder 16 gezogen und mit einer durch den Reglermechanismus vorbestimmten Geschwindigkeit verschwenkt Der Reglermechanismus weist neben dem Stoprad 12 ein Ritzel 17, ein Zahnrad 18, ein Ritzel 13 und ein Reglerteil 14 auf. Das Sektorzahnrad 15 dreht seinerseits eine Steuerkurvenscheibe 20, die auf einer Welle 19 des Sektorzahnrads 15 angebracht ist Im Ergebnis wird ein Steuerkurvenfolgehebel 21, der auf einem Stift 22 schwenkbar angebracht ist durch die Steuerkurvenscheibe 20 derart betätigt daß er sich in Richtung des Pfeils bewegt Ein Ausgleichshebel 24, der mittels eines Stifts 23 auf dem Steuerkurvenfolgehebel 21 angebracht ist wird dadurch um das eine 24' seiner Enden gedreht das in Eingriff mit einem Stophebel 27 steht während ein Stift 25 am anderen Ende des Ausgleichshebels 24 eine Instrumentensteuerkurvenplatte 26 in Richtung des Pfeils anhebt, bis die Steuerkurvenplatte 26 angehalten wird, weil der Zeiger 29 des Meßinstruments A zwischen der Steuerkurve 26' und einer Zeigeranschlagplatte 30 festgeklemmt ist.
Nachdem der Zeiger 29 festgeklemmt worden ist kann die Instrumentensteuerkurvenplatte 26 ihre Aufwärtsbewegung nicht mehr fortsetzen, so daß der Ausgleichshebel 24 an seinem anderen Ende um den Stift 25 als Gelenkpunkt gedreht wird. Hierdurch wird das Ende 24' des Ausgleichshebels 24 mit dem Stophebel 27 außer Eingriff gebracht Infolgedessen wird der Stophebel 27 durch eine Feder 27' gezogen und im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, bis die Klinke 27" des Stophebels 27 in Eingriff mit dem Stoprad 12 tritt ^o daß die Drehbewegung des Stophebels 27 angehalten und dadurch das Sektorzahnrad 15 verriegelt wird, das mit diesem Hebel verriegelt ist
Mit der Drehung des Sektorzahnrads 15 wird ein auf der Welle 19 des Sektorzahnrads angebrachter Arm 32 verdreht, so daß eine an dem einen Ende des Arms 32 befestigte Bürste 136 auf dem die Belichtungszeit steuernden veränderbaren Blendensimulierwiderstand 37 verschoben wird. Andererseits wird ein Ende eines Gelenkhebels 36, der mittels eines Stifts 33 auf dem Arm 32 befestigt ist, durch einen Haltearm 34 gehalten, der an seinem einen Ende mittels eines Stifts 35 drehbar am Kamerakörper befestigt ist, so daß der Gelenkhebel 36 nach aufwärts verschwenkt wird, wobei der Stift 35 als Gelenkpunkt dient, während das andere Ende des Gelenkhebfels 36 einen Stift 38' eines Blendenvoreinstellrings 38 für das auswechselbare Objektiv gegen die Kraft einer Feder 39 betätigt so daß der Blendenvoreinstellnng 38 auf einen Blendenwert verdreht wird, der dem Wert entspricht, der durch den Instrumentenzeiger 29 angezeigt worden ist. Mit anderen Worten bedeutet das, daß die Steuerkurvenplatte 26 des Meßinstruments, die Steuerkurvenscheibe 20 und die anderen Glieder so
Objektivblendenwert verschoben werden, der mit der den Sollwert anzeigenden Lage des Instrumentenzeigers 29 übereinstimmt Dabei entspricht dieser Blendenwert bzw. diese Lage einer gegebenen Filmempfindlichkeit und der vorgewählten Belichtungszeit. Dementsprechend wird von der Bürste 136 und einem Widerstandsanschluß 40 der Widerstandswert abgenommen, der der Verdrehung des Blendenvoreinstellrings 38 entspricht.
Beim weiteren Niederdrücken des Verschlußauslöseknopfes wird der Schalter 52 geöffnet und ein Schalter 53 in der Belichtungssteuereinrichtung der Fig.3 geschlossen, so daß der durch den fotoelektrischen Wandler 53 fließende Strom mittels einer Diode D in einen Spcichcrkondcnsator C geleitet wird, in welchem er als eine komprimierte Spannung gespeichert wird.
Wenn der Stophebel 27 außer Eingriff mit einem Rückkehrhebel 42 gebracht wird, wird letzterer durch die Kraft einer Feder 44 im Uhrzeigersinn gedreht, so daß ein Ende des Rückkehrhebels 42 einen Hebel 46 betätigt, der verschwenkbar mit dem Sektorzahnrad 10 verbunden ist, so daß auf diese Weise der Verriegelungshebel 9 aus seiner Arretierung freigegeben wird, die ihm mittels des Vorsprungs 10' des Sektorzahnrads 10 über einen Verzögerungsregler 48 erteilt wurde.
Wenn der Verriegelungshebel 9 aus der Arretierung freigegeben worden ist, verdreht der durch die Feder 3 vorgespannte Haupthebel 2 den für das Anheben des Spiegels 60 vorgesehenen Hebel 4, der seinerseits den Verriegelungshebel 9 um dessen Drehpunkt 45 verdreht, so daß ein auf dem Verriegelungshebel 9 vorgesehener Stift 54 einen Abblendhebel 55 derart betätigt, daß sich letzterer dreht, wobei sein eines Ende 55' seinerseits einen Stift 56 betätigt, der mit der Blende des Objektivs in Verbindung steht, so daß dadurch die Blende auf den Wert geschlossen wird, der durch den Blendenvoreinstellring 38 eingestellt worden ist
Gleichzeitig wird durch die Verdrehung des Hebels 4 der Spiegel 69 aus der optischen Achse des Suchers herausgehoben, während ein Ende 2'" des den Hebel 4 tragenden Haupthebels 2 einen Verriegelungshebel 50 für den Verschluß betätigt. Als Ergebnis wird ein nicht dargestellter, in der Brennebene befindlicher Verschluß freigegeben, so daß die Bewegung des voreilenden Verschlußvorhangs beginnt Daraufhin erzeugt eine Belichtungszeitsteuerschaltung Il ein Ausgangssignal, das durch den im Kondensator C gespeicherten Wert und den Wert des Blendensimulierwiderstands 37 bestimmt ist und die richtige Belichtungszeit repräsentiert Dieses Ausgangssignal wird über eine herkömmliche Rückkopplungsschaltung III an eine Verschlußsteuerschaltung IV gelegt, die auf diese Weise einen Magneten MI entriegelt, der den nacheilenden Verschlußvorhang hält, so daß dieser den Verschluß schließt und den Belichtungsvorgang beendet
Wenn der nacheilende Verschlußvorhang seine Bewegung vollendet hat, wird die Klinke 6 durch einen nicht dargestellten Mechanismus entriegelt, so daß die automatische Blende des auswechselbaren Objektivs und der Spiegel 60 in die in F i g. 1 gezeigten Positionen zurückkehren.
Da der das Objektlicht aufnehmende fotoelektrische Wandler 53 Licht durch das Objektiv aufnimmt und im Sucherstrahlengang angeordnet ist, der während des Betriebs des elektronischen Verschlusses durch den hochgeklappten Spiegel 49 angeschirmt ist, ist die Belichtungszeitsteuerschaltung II mit dem Speicherkondensator C zum Speichern des der Objekthelligkeit entsprechenden Signals versehen.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel ist so aufgebaut, daß das der Objekthelligkeit entsprechende Signal gespeichert wird, nachdem der Blendensimulierwider-S stand 37 auf den der voreingestellten Blende entsprechenden Wert eingestellt worden ist Nachdem der Blendensimulierwiderstand 37 eingestellt worden ist, wird dann der Verriegelungshebel 9 entriegelt und der auf seinem einen Ende vorgesehene Stift 51 öffnet den
ίο Schalter 53 zur Beendigung der Speicherung. Die weitere Bewegung des Verriegelungshebels 9 betätigt über den Stift 54 den Abblendhebel 55 und den mit der Blende in Verbindung stehenden Stift 56, so daß die Blende auf den voreingestellten Wert abgeblendet wird.
Nach der Freigabe des Verschlusses wird der nacheilende Vorhang in Übereinstimmung mit der Belichtungszeit geschlossen, die dem Wert des Blendensimulierwiderstandes 37 entspricht Infolgedessen wird selbst dann, wenn der Blendenvoreinstellring 38
ao aufgrund verschiedenartigster Fehler einen fehlerhaften Blendenwert voreinstellt die Belichtungszeit aufgrund des Werts des Blendensimulierwiderstands 37 eingestellt, der der Stellung des Blendenvoreinstellrings 38 entspricht. Bei solchen Fehlern könnte es sich beispielsweise um einen Anzeigefehler des Meßinstruments in bezug auf die vorgewählte Belichtungszeit, einen rein mechanischen Fehler, der sich aus einer fehlerhaften Stopposition des Stoprades 20 ergibt, oder einen Fehler durch ein falsches elektromagnetisches Stoppen des Stoprades, wie es nachstehend noch näher beschrieben wird, handeln. Stets entspricht die Belichtungszeit dem richtigen, durch die eingestellte Blende und die Objekthelligkeit bestimmten Wert, solange Herstellungsfehler so klein sind, daß nur eine geringe oder gar keine Abweichung zwischen dem durch den Blendenvoreinstellring 38 eingestellten Wert und der tatsächlichen öffnung der Blende des auswechselbaren Objektivs besteht
Es soll nun der Fall erläutert werden, daß die Blende
vorgewählt wird. Gemäß F i g. J wird der Blendenring 41 manuell betätigt so daß die Markierung EE von der ortsfesten Indexmarkierung 100 entfernt und der gewünschte Blendenwert mit letzterer in Obereinstimmung gebracht wird. Daraufhin betätigt der Vorsprung 41' des Blendenrings 41 den Stift 38", so daß er der Blendenvoreinstellring 38 gegen die Kraft der Feder 39 verdreht Dadurch wird bewirkt daß der andere Stift 38 auf dem Blendenvoreinstellring 38 nach aufwärts verdreht wird, so daß der Stift 33 durch die Kraft der ir F i g. 2 gezeigten Feder 410 innerhalb der Begrenzung eines im Sektorzahnrad 15 ausgebildeten Schlitzes 15 bewegt wird. Infolgedessen wird der Gelenkhebel 3f verdreht so daß das Ende 36' dieses Gelenkhebels derr Stift 38' des Blendenvoreinstellrings 38 folgt Ir Obereinstimmung mit dem Drehwinkel des Gelenkhe bels 36 gleitet die Bürste 136 auf dem die Belichtungszeil steuernden Blendensimulierwiderstand 37.
Gleichzeitig betätigt eine auf dem Ring 41 vorgesehe ne Steuerkurve 41a einen Stift 41 b und einen Hebel 41c wodurch ein Verriegelungshebel 41</ im Gegenuhr zeigersinn um seinen Drehpunkt 41 e verdreht wird, se daß ein Stift 41/ an einem Ende des Hebels 41t/ da! Sektorzahnrad 10 derart betätigt, daß es fan Uhrzeiger sinn verdreht wird, und zwar durch die Tätigkeit de Hebels 46 und der Feder 47, während das Ende 4ig dei Hebels 41</ den Verriegelungshebel 11 vollständij gegen eine Bewegung arretiert Infolgedessen wire beim Freigeben des Auslösehebels 1, der bei dei
Betätigung des Verschlußauslöseknopfes betätigt wird, das Sektorzahnrad 15 nicht betätigt. Es wird jedoch der Vorsprung 10' des Sektorzahnrads 10 aus dem Weg des einen Endes 9" des Verriegelungshebels 9 zurückgezogen, so daß dadurch das automatische Abblenden, das Anheben des Spiegels u. dgl. normal stattfinden können. Dadurch, daß der Wert des die Belichtungszeit steuernden Blendensimulierwiderstands in Übereinstimmung mit dem Betrag der Drehung des Blendenvoreinstellrings 38 eingestellt ist, wird die richtige Belichtungszeit bestimmt, wie es vorstehend bereits für den Fall erläutert wurde, daß die Belichtungszeit vorgewählt wird.
Bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform wird die Auslenkung des Instrumentenzeigers 29 mechanisch festgestellt, während in den F i g. 4 und 5 eine Ausführung dargestellt ist, bei der die Voreinstellung der Blende und des Blendensimulierwiderstands elektromagnetisch gesteuert wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel kämmt ein Ritzel 15a, das einstückig mit einem Schaltrad 156 ist, mit einem Zahnrad 18, das über ein Ritzel 17 mit dem Sektorzahnrad 15 verbunden ist. Eine Arretierungsklinke 15c/, die durch einen Elektromagneten 15e steuerbar ist, ist gegenüber dem Schaltrad 15b vorgesehen. Der Elektromagnet 15ezieht normalerweise die Arretierungsklinke 15c/ an, so daß das Schaltrad i5b frei ist. Wenn jedoch durch ein Ausgangssignal, das den einzustellenden Blendenwert repräsentiert, von der Blendensteuerschaltung I bewirkt wird, daß der Magnet 15e seine Anziehungskraft verliert, wird die Arretierungsklinke 15c/ durch eine Feder 15c in Eingriff mit dem Schaltrad 15b gezogen, wodurch die Drehung des Sektorzahnrads 15 und infolgedessen auch die Drehung des Blendenvoreinstell.-rings 38 unterbrochen wird, und zwar in einer Position, die dem richtigen Blendenwert entspricht. In diesem Augenblick halten der Arm ISt/'der Arretierungsklinke 15c/und die obere Oberfläche des Elektromagneten 15e einen Instrumentenzeiger 28 zur Anzeige des Blendenwertes zwischen sich fest
F i g. 6 zeigt die Schaltung der Belichtungssteuereinrichtung für das Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 4. Der Magnet 15e ist mit der Blendensteuerschaltung I verbunden, während der fotoelektrische Wandler 53, der die eingestellte Belichtungszeit darstellende veränderbare Widerstand 52, ein zur Einstellung der Filmempfindlichkeit dienender veränderbarer Widerstand 70 und der die Belichtungszeit steuernde veränderbare Blendensimulierwiderstand 37 in Brückenschaltung miteinander verbunden sind. Wenn der Widerstandswert des Blendensimulierwiderstands 37 mit der Drehung des Sektorzahnrads 15 verändert wird und die Brückenschaltung ins Gleichgewicht kommt, erzeugt die Blendensteuerschaltung I ein Ausgangssignal derart, daß der Magnet 15e seine Anziehungskraft verliert. Als Ergebnis wird das Schaltrad 15Z> durch die Arretierungsklinke I5c/ gestoppt, woraufhin der Wert des Blendensimulier Widerstands 37 derart ist, daß er den richtigen Blendenwert repräsentiert. Dieser Widerstandswert stellt ein Eingangssignal der Belichtungszeitsteuerschaltung II dar, die steuert, wann ein Elektromagnet Af 2 zum Halten des nacheilenden Verschlußvorhangs entregt wird. Selbstverständlich können der Blendensimulierwiderstand 37 für die Blendensteuerschaltung I und ein entsprechender Eingangswiderstand für die Belichtungszeitsteuerschaltung II gesondert vorgesehen sein.
Mit den beschriebenen Ausführungen ist es also möglich, bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit TTL-Offenblendenmessung und auswechselbarem Objektiv eine Belichtungszeit voreinzustellen und gemäß dieser Zeit die Blende automatisch zu steuern. Darüber hinaus wird die Belichtungszeit in Übereinstimmung mit dem voreingestellten Blendenwert gesteuert, so daß stets eine richtige Belichtungszeit erhalten wird, die mit der vorgewählten Belichtungszeit übereinstimmen kann aber nicht übereinstimmen muß. Die Belichtungszeit weicht immer dann von der voreingestellten Belichtungszeit ab, wenn die Objekthelligkeit so ist, daß der der vorgewählten Belichtungszeit zugehörige Blendenwert nicht realisierbar ist. Die Belichtungszeit wird dann entsprechend dem noch realisierbaren Blendenwert korrigiert.
Darüber hinaus erlaubt die beschriebene Belichtungssteuereinrichtung auch eine Blendenvorwahl. Indem der Blendenring manuell betätigt wird, wird gleichzeitig der Blendensimulierwiderstand entsprechend eingestellt und gewährleistet zusammen mit dem durch Offenblendenmessung erhaltenen Signal über die Objekthelligkeit die richtige Belichtungszeit. Der der Vorwahl der Belichtungszeit dienende veränderbare Widerstand 52 in F i g. 3 ist in diesem Falle nicht in Betrieb. Darüber hinaus ist es möglich, eine Markierung »A« (Auto) auf der Wählscheibe 64 für den veränderbaren Widerstand
52 vorzusehen und sie in Kombination mit der Voreinstellblendenskala auf dem Objektiv zu benutzen. Außerdem ist es möglich, die manuelle Einstellskala des Blendenrings 41 mit der vorerwähnten manuellen Einstellung der Wählscheibe und der Verwendung des Widerstands 52 anstelle des fotoelektrischen Wandlers
53 mit Hilfe eines Umschalters zu kombinieren, so daß man auf diese Weise eine auch manuell einstellbare Kamera erhält.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen 709 685/320

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Belichtungssteuereinrichtung für eine einäugige Spiegelreflexkamera mit Offenblendenmessung für eine automatische Blendensteuervorrichtung, mit einer Belichtungszeitsteuerschaltung mit Belichtungszeitvorwahl und einem Speicher zum Speichern eines der Objekthelligkeit entsprechenden Signals, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter Blendensimulierwiderstand (37) vorgesehen ist, der auf den von der Blendensteuerschaltung (53,1, 52, 53, 70, 37, I) bestimmten Wen eingestellt wird, und der, in an sich bekannter Weise, zusammen mit dem bei der Offenblendenmessung ermittelten und gespeicherten Helligkeitssignal in die Beiichtungszeitsteuerschaltung (II) eingegeben wird, um bei realisierbaren Werten der vorgewählten 3elichtungszeit diese entsprechend zu steuern bzw. bei nicht realisierbaren Werten diese zu berichtigen.
2. Belichtungssteuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verriegelungsvorrichtung (41a bis 4ig, 46, 10, 11) mit einem Blendenstellring (41) verbunden ist, die den automatischen Blendenvoreinstellmechanismus bei manueller Betätigung des Blendenstellrings (41) verriegelt, und daß dabei der Blendensimulierwiderstand (37) entsprechend der Drehung des Blendenvoreinstellelements (38) einstellbar ist
DE19732361109 1972-12-09 1973-12-07 Belichtungssteuereinrichtung für eine einäugige Spiegelreflexkamera Expired DE2361109C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP47123633A JPS4982336A (de) 1972-12-09 1972-12-09
JP12363372 1972-12-09

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2361109A1 DE2361109A1 (de) 1974-06-12
DE2361109B2 DE2361109B2 (de) 1977-04-21
DE2361109C3 true DE2361109C3 (de) 1978-02-02

Family

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