DE2125241C3 - Fahrzeug für den Transport von Stahlbetonraumzellen, insbesondere Garagen mit einer stirnseitigen Öffnung - Google Patents
Fahrzeug für den Transport von Stahlbetonraumzellen, insbesondere Garagen mit einer stirnseitigen ÖffnungInfo
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Description
sich der Hubarm auch bei angehängter Last leicht ausschieben und einziehen.
Eine weitere Vereinfachung des Verladens ist infolge der Merkmale nach Anspruch 4 möglich.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Anspruch 5 angegeben. Sobald die Raumzelle über diesen
Tragradpaaren hängt, läßt sie sich auf diese absenken. Sie kann dann rollend auf die Ladefläche gezogen
werden. Entsprechendes gilt für das Abladen. Man kann sogar die Raumzelle bereits dann absenken, wenn sie
über lediglich einem der Tragradpaare hängt, jedoch muß dann darauf geachtet werden, daß beim Einfahren
die Vorderkante der Raumzelle nicht beschädigt werden kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung nach Anspruch 6, liegt, wenn die Raumzelle ihre endgültige
Stellung auf dem Tragrahmen eingenommen hat, diese auf den Tragrahmen auf.
Schließlich können erfindungsgemäß die Tragradpaare antreibbar sein.
Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 das erfindungsgemäße Fahrzeug in Seitenansicht beim Aufladen einer Stahlbetonfertiggarage,
F i g. 2 eine weitere Phase, in der die Stahlbetonfertiggarage
bis auf die Höhe der Ladefläche angehoben worden ist in der F i g. 1 entsprechender Darstellung,
F i g. 3 eine weitere Phase mit teilweise eingefahrenem Teleskop in den F i g. 1 und 2 entsprechender Darstellung
und
F i g. 4 die aufgeladene Stahlbetonfertiggarage in den F i g. 1 bis 3 entsprechender Darstellung.
Als Fahrzeug dient bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein Lkw beliebiger Ausführung, insbesondere
der Art, die für Schwertransporte vorgesehen werden. Deswegen ist in der Zeichnung ein dreiachsiger
Lkw dargestellt. Auf dem Fahrzeugrahmen 1 ist ein Tragrahmen 3 montiert. Dieser trägt an seinem dem
Fahrerhaus 5 zugekehrten Ende einen Lagerbock 4, an den ein Hubarm 6 angelenkt ist Der Hubarm besteht
aus Teleskopgliedern 7 bis 9. Das Teleskopglied 9 ist als Außenteleskop gegenüber dem Teleskopglied 8 ausgebildet.
Das Teleskopglied 8 ist seinerseits ein Außenteleskop gegenüber dem Teleskopglied 7. Die Lagerung der
Teleskopglieder, die zusammen den Hubarm bilden, erfolgt über Rollen 10.7 Der Hubarm 6 trägt an seinem
freien Ende 27 eine schwenkbar gelagerte Tragvorrichtung. Diese Tragvorrichtung ist senkrecht zur Zeichenebene
verschiebbar ausgebildet, also quer zur Ausfahrrichtung des Hubarmes beweglich. Diese Quer- oder
Seitenverstellung kann mit Hilfe von Gewindespindeln erfolgen und dient dazu, beim Aufstellen von Reihengaragen
eine Stahlbetonraumzelle exakt neben die bereits stehende Raumzelle auf ein vorgefertigtes Fundament
oder dem Baugrund abzusenken.
Die Tragvorrichtung &iacgr; 1 besteht aus vier kreuzförmig angeordneten Tragarmen, die auch durch eine entsprechende
Anzahl von Ketten 12 ersetzt werden können. Selbstverständlich können beide Vorrichtungen zusammen
vorgesehen werden.
An den iicien Enden der Tragarme befinden sich
Gummipuffer 13. Durch Ausfahren des Teleskopes können
die Tragarme in die Öffnung 14 einer Stahlbetonfertiggarage eingefahren werden. Die Öffnung 14 befindet
sich in der Stirnseite der Stahlbetonfertiggarage und läßt sich durch ein Garagentor verschließen.
Das Einfahren erfolgt so -weit, daß sich die Gummipuffer
13 der Unterseite 17 des Daches der Raumzelle symmetrisch zur Dachmitte anlegen lassen. Verwendet
man Tragseile oder Ketten 12, so werden die freien Enden dieser Zugmittel an den Garagenboden mit Hilfe
von Tragösen 19 angeschlossen.
Der Hubarm ist am Lager 20 des Lagerbockes schwenkbar abgestützt Zur weiteren Abstützung dienen
zwei an dem freien Ende 27 gegenüberliegenden Ende des Ln Richtung 21 ausfahrbaren, das freie Ende 27
aufweisenden Teleskopgliedes 9 angebrachte Hubvorrichtungen 23, die jeweils aus einem Hubzylinder 24 und
einem Hubkolben 25 bestehen. Sie sind iinks und rechts des Teleskopgliedes angebracht und über eine Verstrebung
26 mit dem freien Ende 27 des Teleskopgliedes 9 verbunden. Jeder Hubzylinder 24 ist über ein oder mehrere
antreibbare Lauf- und Stützräder 28 auf dem Tragrahmen. 3 bzw. auf dort angebrachten Laufschienen abgestützt
Dort befinden sich außerdem zwei in Fahrzeuglängsrichtung hintereinander angeordnete, ebenfalls
angetriebene Tragradpaare 29 und 30.
Zum Anheben der Stahlbetonfertiggarage wird der Hubkolben 25 hydraulisch aus dem Hubzylinder 24 ausgefahren,
wodurch sich der Hubarm 6 um das Lager 20 in Richtung des Pfeiles 31 verschwenkt. Sobald sich die
Stahlbetonfertiggarage etwas oberhalb des Tragrahmens 3 befindet (F i g. 2), werden die Teleskopglieder 8
und 9 eingefahren. Dabei gelangt gemäß Fig. 3 der Garagenboden 32 über die Tragradpaare 29 und 30. Die
Stahlbetonfertiggarage läßt sich auf diese Tragradpaare absenken und kann beim anschließenden Aufladevorgang
in Richtung des Pfeiles 33 auf den Tragradpaaren 29 und 30 rollen. Sobald die Stahlbetonfertiggarage die
in F i g. 4 gezeichnete Endstellung erreicht hat, werden die Tragradpaare 29 und 30 nach unten abgesenkt, so
daß der Garagenboden 32 auf dem Tragrahmen 3 oder auf mit diesem verbundenen Tragelementen aufliegt.
Das Abladen erfolgt sinngemäß in umgekehrter Weise.
Zur Verankerung des Fahrzeuges sowie zur Entlastung der Federung und des Antriebes sind mindestens
am hinteren Fahrzeugende zwei teleskopierbare Stützfüße 34 angebracht. Diese sind während des Raumzellentransportes
eingezogen.
Da die Stahlbetonfertiggarage in vertikaler FLichtung
anhebbar sowie in zwei dazu und untereinander senkrechten Richtungen verschiebbar von der Tragvorrichtung
gehalten wird, kann sie mit außergewöhnlich hoher Präzision abgesetzt und aufgenommen werden. Außerdem
ist die gesamte Vorrichtung platzsparend, weil nur der Lagerbock 4 und die im Querschnitt kleine Hubvorrichtung
23 die nutzbare Ladefläche reduzieren. Da der Hubarm in die Garage eingefahren wird, kann auch der
Lagerbock sehr niedrig gehalten werden. Er ragt deshalb nicht über das Fahrerhaus hinaus.
Wie ersichtlich, sind im übrigen keine weiteren Öffnungen
der Raumzelle erforderlich. Insbesondere benötigt man keine Durchtrittsöffnungen für Trag- oder Halteelemente.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Fahrzeug für den Transport von Stahlbeton- vor der Stirnseite der Stahlbetonraumzelle aufgestellt
raumzellen, insbesondere Garagen mit einer stirn- ist, können die Ausleger mit Hilfe des Wagens in die
seitigen Öffnung, durch die eine am freien Ende 5 Raumzelle eingefahren werden, wodurch die Enden der
eines nur am Fahrzeug abgestützten Hubarms an- von der Winde ausgehenden Seile in die Raumzelle gegeordnete,
an den Raumzellenboden anschließbare langen und dort an den Boden angeschlossen werden
Aufhängung oder eine am Raumzellendach ab- können. Mit Hilfe der Winde kann die Raumzelle so
stützbare Tragvorrichtung nach hinten in die hinter weit über den Tragrahmen angehoben werden, daß sie
dem Fahrzeug abgestellte Raumzelle einfahrbar io sich mit dem Wagen nach vorn fahren und schließlich
bzw. nach vorn aus der Raumzelle herausfahrbar auf dem Tragrahmen absetzen läßt Die beschriebenen
ist, wobei die Raumzelle zum Auf- und Abladen auf Vorgänge laufen in umgekehrter Reihenfolge beim Abdas
Fahrzeug mit einer an dem Hubarm angebrach- laden der Raumzelle ab.
ten Hubvorrichtung über einen auf dem Fahrzeug Nachteilig wirkt sich die Länge des beschriebenen
angebrachten Tragrahmen angehoben wird, da- 15 Wagens aus, weil sich um diesen Betrag die nutzbare
durch gekennzeichnet, daß der Hubarm Länge des Tragrahmens reduziert. Deswegen muß bei
(6) aus mehreren Teleskopgliedern (7—9) besteht, dem vorbekannten Fahrzeug die Raumzelle relativ weit
daß der Hubarm (6) an dem seinem freien Ende (27) hinten auf der Ladefläche abgesetzt werden. Das hat
gegenüberliegenden Ende an einem fahrzeugfesten u. a. eine ungünstige Gewichtsverlagerung zur Folge,
Lagerbock (4) angelenkt und an einem seiner aus- 20 die im Ergebnis eine Überlastung der Hinterachse des
fahrbaren Teleskopglieder (9) mit der die Verschie- Fahrzeuges und beim Auf- und Abladen besonders un-
bebewegungen dieses Teleskopgliedes mitmachen- angenehme Entlastungen der Vorderachse bewirkt,
den Hubvorrichtung (23) gegen das Fahrzeug ab- Bekannt ist auch ein hydraulischer Kran (DE-OS
den Hubvorrichtung (23) gegen das Fahrzeug ab- Bekannt ist auch ein hydraulischer Kran (DE-OS
gestützt ist 19 19 759), oer als Aufbau eines Lkw ausgebildet ist
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 25 Dieser Kran hat einen Hubraum aus mehreren TeIezeichnet,
daß die Tragvorrichtung (11) schwenkbar skopgliedern, welcher mit seinem vorderen Teleskopam
Hubarm gelagert äst und mehrere, insbesondere glied an eine Schwinge angelenkt ist, welche ihrerseits
symmetrisch angeordnete Tragarme besitzt auf dem Oberwagen eines Kranes gelagert ist. Mit ei-
3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- nem solchen Fahrzeug lassen sich jedoch keine Raumkennzeichnet,
daß die Kolben der Hubzylinder (24) 30 zellen transportieren und wie eingangs beschrieben aufin
den dem freien Ende (27) gegenüberliegenden und abladen.
Bereich (22) des das freie Ende (27) des Hubarmes Im übrigen ist nur ein Fahrzeug für den Transport
(6) aufweisenden Telesköpgliedcä (9) des iiubar- von Stahlbctonraurnzcilcn ohne Boden bekannt (DE
mes (6) angelenkt sind und die Hubzylinder (24) AS 15 55 670), dessen Hebevorrichtung aus einem Hubfahrbar
am Fahrzeug (2) abgestützt sowie über eine 35 tisch besteht, so daß das Fahrzeug zum Auf- und AbIa-Verstrebung
(26) mit dem freien Ende (2) verbun- den in die Raumzelle hineingefahren werden muß. Beim
den sind. Transport ruht dagegen die Raumzelle mit den Unter-
4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, kanten ihrer Seitenwände unterhalb des Tragrahmens
dadurch gekennzeichnet, daß die Lauf- und Stütz- auf waagerechten Stützen, welche nur eine geringe Höräder
(28) der Hubzylinder (24) antreibbar sind. 40 he oberhalb der Straßenoberfläche besitzen.
5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem
gekennzeichnet durch hintereinander auf dem Fahrzeug der eingangs als bekannt vorausgesetzten Art
Tragrahmen (3) angeordnete Tragradpaare (29,30). dessen nutzbare Ladefläche nur geringfügig durch die
6. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, Verlagerung des Hubarmes zu reduzieren, wobei ande-
dadurch gekennzeichnet, daß die Tragradpaare (29, 45 rerseits überlange Kraglängen des Auslegers, die bei
30) absenkbar sind. dem extrem hohen Gewicht von Stahlbetonraumzellen
7. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, sich negativ auswirken, verhindert werden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tragradpaare (29, Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die
dadurch gekennzeichnet, daß die Tragradpaare (29, Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die
30) antreibbar sind. kennzeichnenden Merkmale nach Anspruchs 1 gelöst.
50 Da nur der Lagerbock und die im Querschnitt kleine
Hubvorrichtung die nutzbare Ladefläche reduzieren,
kann diese besser ausgenutzt werden. Infolge der einen Abstützung an der Hubvorrichtung wandert diese mit
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug für den Transport dem Teleskopglied mit und sorgt somit für eine Verkür-
von Stahlbetonraumzellen nach dem Oberbegriff von 55 zung der Kraglänge.
Anspruch 1. Der Gegenstand nach Anspruch 2 ermöglicht die Un-Für ein solches Fahrzeug ist wesentlich der Vorteil, terstützung der Tragarme so weit auseinanderzulegen,
daß die Stahlbetonraumzelle mit Ausnahme der stirnsei- daß eine kipp- und schwingungssichere Lagerung der
tigen Öffnung keine weitei en Ausnehmungen benötigt, Stahlbetonraumzelle ermöglicht wird,
um auf das Fahrzeug aufgeladen und mit dem Fahrzeug 60 Ferner sind erfindungsgemäß die Merkmale nach An- ;\n ihren Aufstellungsort gefahren sowip dort wieder spruch 3 vorgesehen, wonach die Verstrebung ein seitliabgesetzt zu werden. Insbesondere entfallen bei einem ches Wegdrücken der Einrichtung verhindert und daderartigen Fahrzeug Durchtrittsöffnungen für Trag- durch zusätzliche Sicherheit beim Verladen gibt. Aufoder Halteelemente, die anschließend mit Platten wie- grund der fahrbaren Ausbildung der Hubeinrichtung, der verschlossen werden müssen. 65 also der Anordnung von Rädern bzw. einem Fahrgestell Das eingangs bezeichnete Fahrzeug ist bekannt (DE- am Zylinder, die bzw. das beim Ausfahren oder Einzie-GM 67 51 695). Sein Hubarm besteht aus zwei Ausle- hen des Hubarmes entlang einer oder mehrerer fest an gern, die in sich starr ausgebildet und auf einem Wagen der Ladefläche angebrachter Rollbahnen laufen, läßt
um auf das Fahrzeug aufgeladen und mit dem Fahrzeug 60 Ferner sind erfindungsgemäß die Merkmale nach An- ;\n ihren Aufstellungsort gefahren sowip dort wieder spruch 3 vorgesehen, wonach die Verstrebung ein seitliabgesetzt zu werden. Insbesondere entfallen bei einem ches Wegdrücken der Einrichtung verhindert und daderartigen Fahrzeug Durchtrittsöffnungen für Trag- durch zusätzliche Sicherheit beim Verladen gibt. Aufoder Halteelemente, die anschließend mit Platten wie- grund der fahrbaren Ausbildung der Hubeinrichtung, der verschlossen werden müssen. 65 also der Anordnung von Rädern bzw. einem Fahrgestell Das eingangs bezeichnete Fahrzeug ist bekannt (DE- am Zylinder, die bzw. das beim Ausfahren oder Einzie-GM 67 51 695). Sein Hubarm besteht aus zwei Ausle- hen des Hubarmes entlang einer oder mehrerer fest an gern, die in sich starr ausgebildet und auf einem Wagen der Ladefläche angebrachter Rollbahnen laufen, läßt
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19712125241 DE2125241C3 (de) | 1971-05-21 | 1971-05-21 | Fahrzeug für den Transport von Stahlbetonraumzellen, insbesondere Garagen mit einer stirnseitigen Öffnung |
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| DE2125241B2 DE2125241B2 (de) | 1980-08-14 |
| DE2125241C3 true DE2125241C3 (de) | 1987-07-30 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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