DE2360715C3 - Magnetbandgerät, insbesondere Tonbandgerät, mit Mitteln zum selbsttätigen Auffinden bestimmter Bandstellen - Google Patents
Magnetbandgerät, insbesondere Tonbandgerät, mit Mitteln zum selbsttätigen Auffinden bestimmter BandstellenInfo
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- DE2360715C3 DE2360715C3 DE19732360715 DE2360715A DE2360715C3 DE 2360715 C3 DE2360715 C3 DE 2360715C3 DE 19732360715 DE19732360715 DE 19732360715 DE 2360715 A DE2360715 A DE 2360715A DE 2360715 C3 DE2360715 C3 DE 2360715C3
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Description
Durch die DE-AS 21 03 624 ist ein Magnetbandgerät bekannt wobei die darin enthaltene automatische Sucheinrichtung mit Markierungen auf dem Band am Anfang und Ende eines jeden Tonabschnitts arbeitet Die-
ses Magnetbandgerät ist mit einer Abtastvorrichtung versehen, die beim Vorbeilaufen jeder Markierung
einen Markierungsimpuls erzeugt. Die Markierungsimpulse werden einem elektronischen Zähler in einem
Zusatzgerät zugeführt. Jedem Markierungsimpuls ist
durch den Zähler eine bestimmte Zahl zugeordnet. Das
Zusatzgerät Steuer» die Lauffunktioneu des Tonbandgerätes. Mittels Vorwahltasten am Zusatzgerät wird
durch Eingabe einer Zahl ein gewünschter Tonabschnitt ausgewählt Danach wird die Start-Taste gedruckt, die
den schnellen Vcrwärts-Suchlauf einleitet, oder eine »Rückwärts«-Taste. die den Rückwärts-Suchlauf einleitet. Durch die an der Abtasteinrichtung vorbeilaufenden Markierungen wird während des Suchlaufs der
Zähler weitergeschaltet. Eine sogenannte Koinzidenz
schaltung, die den Zählerstand mit der eingegebenen
Zahl vergleicht, leitet bei Übereinstimmung der Zahlen einen automatischen Stopvorgang ein, bei dem durch
eine wiederholte Umkehr der Spulrichtung die markierte Stelle des Bandes exakt eingestellt wird. Nach
Beendigung dieses Stopvorgangs wird sofort selbsttätig die Wiedergabe des eingestellten Abschnitts eingeschaltet. Der Bedienende braucht also nur eine Zahl
einzugeben und die jeweilige Starttaste für den Suchlauf mit anschließender Wiedergabe zu betätigen.
Es ist weiter durch die US-PS 35 41 271 ein solches
Magnetbandgerät bekannt, bei dem ein Umschalter mit der folgenden Funktion vorgesehen ist: In der einen
Schaltstellung des I Imschalters ist eine Eingabe einer Zahl möglich, und durch ein Umschalten in die andere
so Stellung wird ein Suchlauf zu der vorher eingegebenen Zahl eingeleitet.
Es ist durch die GBPS Il 09 423 auch ein Magnet
handgerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs I bekannt mit einem automatischen Suchlauf, bei dem
ss nach einer Betätigung einer bestimmten Wahltaste in
einem Tastenfeld oder nach einer entsprechenden Wahl einer Nummer auf einer Telefonwählscheibe selbsttätig
ein schneller Suchlauf in Vorwär'.srichtung des Magnetbandes gestartet wird. Bei diesem bekannten Gerät
wird die /ah! durch einen einzigen Betätigungsschritt eingegeben. Die Eingabe der Zahl kann daher ohne
weiteres zugleich als Startsignal gewertet werden.
Ein bekanntes Magnetbandgerät (Philips N 4450) weist neben einem Bandzählwerk eine Suchautomatik
fts auf, die bei Übereinstimmung mit dem Zählwerk den
Stopzustand auslöst (ausgenommen bei Aufnahme).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Magnetbandgerät der eingangs genannten Art die ma-
nuelle Bedienung weiter zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Magnetbandgerät der eingangs genannten Art durch die im
Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Bei der Erfindung sind also einer Eingabe von Ziffern
in den Eingabespeicher bei den verschiedenen Betriebszuständen des Geräts in vorteilhafter Weise unterschiedliche
Wirkungen zugeordnet, so daß die Bedienung vereinfacht wird.
Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben,
von denen einige in. folgenden erläutert werden.
Für den speziellen Fall, daß eine Aufnahme bzw. Wiedergabe vorzeitig abgebrochen werden soll, also
nicht bis zu einem eingegebenen Ziel-Bandstand durchgeführt werden soll, ist gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung durch die Stoptaste ein schneller Suchlauf startbar.
Es ist weiter vorteilhaft, wenn bei der Anwendung
der Erfindung in einem Gerät, das mit auf das Magnetband aufgedruckten Bandmarken arbeitet, der Auswerter
in an sich durch die Zeitschrift »Funkschau« 1960, S. 559 bis 561, bekannter Weise durch Vergleich der im
Abtastspeicher und Eingabespeicher befindlichen Bandmarken erkennen kann, in welche Richtung das Band
zum Auffinden der gewünschten Marke transportiert werden muß.
Auch ist es vorteilhaft, wenn bei der Erfindung in an sich bekannter Weise eine Ansehlagmarkierung auf
dem Magnetband vorgesehen ist, die für eine Transportrichtungsumkehr
des Bandes oder für eine Endabschaltung des Geräts verwendet wird.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an einem Beispiel erläutert. Darin zeigt
F i g. I ein Prinzipschaltbild der Erfindung,
F i g. 2 einen erfindungsgemäß ausgebildeten Cassetlenrecorder,
F i g. 3. 4 zwei mechanische Antriebe für die Wickelteller
mil Drehrichtungsumsteuerung.
F i g. 5 eine Schaltung zur Steuerung des Antriebsmotors,
F i g. 6 eine besondere Markierung der Bandenden,
F i g. 7 eine Weiterbildung der Schaltung nach F i g. 5
zwecks Anpassung nn das Band nach F i g. 6 und
F i g. 8 Diagramme zur Erläuterung der F i g. 7.
F i g. I zeigt ein übliches Tonband 1 mit einer zum Aufzeichnen der Information dienenden Magnetschicht
2. Auf die Rückseite des Landes 1 sind optisch lesbare, magnetisch nicht löschbare Bandmarken aufgedruckt,
die aus kurzen Strichen 4 und langen Strichen 3 bestehen. Die Marken werden mit Wandlern 5, 7 gelesen,
wobei der Wandler 5 Taktimpulse 7"und der Wandler 7 Codeimpulse C abgibt, die eine binäre Zahl darstellen.
Die Impulse T. C werden einem Auswerter 6 zugeführt. In den Auswerter 6 wird außerdem von einem Bedienfeld
8 manuell eine Dezimalzahl eingegeben, die der gewünschten Bandmarke entspricht. Wenn beim
Schnellauf des Tonbandgeräts 9 die aus der Marke gelesene Zahl (tatsächlicher Bandstand) und die manuell
eingegebene Zahl (Ziel-Bandstand) im Auswerter 6 übereinstimmen, wird an einer Leitung 10 eine Spannung
erzeugt, die das Tonbandgerät 9 stillsetzt. Dieser Befehl ist durch die negative Flanke der Schaltspannung
12 dargestellt. Die gewünschte Darbietung kann dann nach Drücken der Starttaste gehört werden. Danach
kann eine neue Zahl in das Bedienfeld 8 eingegeben werden, entsprechend der dann das Band selbsttätig
anhält.
Der Auswerter 6 ist so ausgebildet, daß er kurz naci,
Beendigung der Eingabe der Zahl in das Bedienfeld 8 eine Schaltspannung erzeugt, die zwangsläufig den
s Schnellauf des Tonbandgeräts 9 einschaltet. Dieser Befehl ist durch die positive Flanke der Schaltspannung 12
dargestellt. Weitere notwendige Umsteuerungen wie die Umschaltung zwischen Langsam- und Schnellauf
sind nicht näher dargestellt. Die Bedienung einer
ίο Schnellauftaste nach Eingabe der Zahl entfällt daher.
Der Auswerter 6 kann durch Auswertung der Marken selbst entscheiden, in welche Richtung er das Tonband
transportieren muß, um die eingegebene Marke zu finden. Die Schaltspannung zum selbsttätigen Einschalten
ι S des Schnellaufs wird im Auswerter 6 auf folgende Weise erzeugt: Jeweils nach Eingabe einer Ziffer wartet die
Schaltung etwa 13 s auf die Eingabe der nächsten Ziffer. Während dieser Zeit liefert sie keine Schaltspannung.
Wenn die Zeit von 1,5 s nach Eingabe einer Ziffer
*o überschritten wird, so wird dieses als Lnde der Eingabe
betrachtet und demzufolge die den Schne.iauf einschaltende Schaltspannung erzeugt. Es hat sich gezeigt, daß
in der Praxis zwischen den Eingaben zweier Z;ffern
keine längere Zeit als 1.5 s liegt.
Fig.·. zeigt im Prinzip einen erfindungsgemäß
ausgebildeten Cassettenrecorder. Dieser enthält ein Fach 13 zum Einlegen der Cassette, eine Aufnahmetaste
14, eine Starttaste 15. ci.ie Stoptaste 16, ein Bedienfeld 8,
ein Anzeigefeld 17 fürd e jeweilige Bandstellung. Felder
18 zur Anzeige der jeweils eingelegten Cassettenseite. einen Aussteuerungsanzeiger 19 sowie Schieberegler 20
für Lautstarke und Aussteuerung. Es ist ersichtlich, daß eine Schnellauftaste nicht mehr vorgesehen ist. Der
Bedienvorgang ist also:
Manuelle Eingabe der gewünschten Zahl in das Bedienfeld 8. dann selbsttätiger Start des Schnellaufs,
selbsttätiges Anhalten beim Erreichen der gewünschten Bandmarke, manuelle Betätigung der Starttaste. Anhören
der Darbietung. Während der Anhörung der Darbietung kann bereits über das Bedienfeld jine neue
Zahl eingegeben werden. Bei Erreichen dieser Zahl wird der Bandtransport selbsttätig abgeschaltet. Die Start-
und Stop-Taste haben in jedem Betriebszustand Vorrang. Das Band kann also immer, d. k zum Beispiel
auch während des automatischen Suchens einer Bandmarke, von Hand gestoppt und gestartet werden.
F i g. 3 zeigt eine konstruktive Lösung zur Umschaltung der Bandtransportrichtung. Eine Motorwelle 21
liegt an einem schwenkbaren Zwischenrad 22 an. das je nach Motordrchrichlung gegen einen der Wickelteller
23.24 gedrückt ist. Bei der dargestellten Motordrehricb
tung wird der Wickelteller 23 so angetrieben, daß sich df s Band 1 nach rechts bewegt. Bei Umkehrung der
Drehrichtung des Motors wird das Zwischenrad 22 gegen den /weiten Wickelteller 24 gedrück;, so daß
nunmehr das Band 1 nach links transportiert wird. Das schwenkbare Zwischenrad 22 wirkt also wie eine
drehrichtungsabhangige Kupplung.
F i g. 4 zeigt eine zweite Möglichkeit für eine von der
fi0 Drehriehtung des Motors abhängige Kupplung. Die
Motorwelle 21 sowie zwei Riemenscheiben 25, 27 sind von einem gemeinsamen Antriebsriemen 25 umgeben.
Die Riemenscheiben 26, 27 sind über Kupplungshebel 28, 29 mit den picht dargestellten Wickeltellern
fc5 kuppelbar. Eine Schwenkbewegung des Hebels 28 in
Richtung 30 bewirkt ein Ausdrücken und eine Schwenkbewegung des Hebels 29 in Richtung 31 ein
Einrücken der KuoDlune. Wird die Motorwelle in der
dargestellten Richtung angelrieben, so ist der Riemenzug
zwischen Motorwelle 21 und Riemenscheibe 27 großer als der zwischen Motorwelle 21 und Riemen
scheibe 26. Der Hebel 29 wird daher in Richtung 31 bewegt und kuppelt somit die Riemenscheibe 27 mit
dem Wickelteller. Gleichzeitig bewegt sich der Hebel 28 durch den dort geringeren Riemenzug und durch die^
Wirkung einer Feder in Richtung 30, so daß die
Kupplung zwischen Riemenscheibe 26 und Wickelteller ausgerückt wird. Das Band wird daher nach rechts
transportiert. Bei Umschaltung der Motordrchrichtiing
ist der Riemenzug zwischen Motorwelle 21 und Riemenseheibe 26 größer, so daß nun durch entgegengesetzte
Bewegung der Hebel 28. 29 die Riemenscheibe 26 mit dem Wickelteller gekuppelt und das Band nach
links transportiert wird.
F i g. 5 zeigt eine Schaltung zur Steuerung des Motors 32. der den Bandantrieb bewirkt. Zum Starten des
iicieii uie /.um
Schaltung 33 die Schaltspannung 12. die über eine Diode
35 und ein RC-GWed 36 einen Transistor 37 durchlässig
steuert, der den Motor 32 an die Betriebsspannung anlegt. Mit einem Relais U, das Kontakte Ui und u2
aufweist, und einem gesteuerten Transistor 38 ist die
Motordrehrichtung umkehrbar. Der Transistor 38 wird durch ein Flip-Flop 39 entweder durchlässig gesteuert
oder gesperrt. Die Schallspannung 12 nimmt nach Eingabe der Zahl in das Bedienfeld 8 ihren positiven
Wert an und startet den Motor 32. Das Flip-Flop 39 wird
selbsttätig so gestellt, daß der Motor 32 das Band I in der richtigen Richtung bis zur eingegebenen Bandmarke
transponiert.
Das Stoppen des Motors 32. z. B. bei Drücken der Stopptaste oder bei Erreichen einer gewünschten
Bandmarke, wird durch die negative Flanke der Schaltspannung 12 ausgelöst. Durch die dann gesperrte
Diode 35 und den Kondensator des Netzwerks 36 bleibt der Transistor 37 noch eine kurze Zeil leitend, so daß
der Motor 32 weiterläuft. Die negative Flanke der .Schaltspannung 12 stößt außerdem das Flip-Flop 39 um.
so daß der Transistor 38 umgesteuerl und somit auch die Motordrehrichtung umgesteuert wird. Durch diese
Umsteuerung der Motordrehrichtung wird auf elektronische Weise ein besonders schnelles Stoppen des
Bandes erreicht. Durch Bemessung des Netzwerks 36 IaBi sich dieses Stoppen so bemessen, daß der Motor
einen kurzen Stromstoß in entgegengesetzter Richtung bekommt, aber das Band nicht in die entgegengesetzte
Richtung transportiert. Besonders vorteilhaft ist diese Schaltung bei der Kupplung gemäß F 1 g. 3. 4. weil dann
der ablaufende Wickelteller kurzzeitig in die entgegengesetzte Drehrichtung gesteuert wird. Dadurch wird
eine Schlaufenbildung vermieden.
Über die Eingänge A> B. A = B. A<B erhält die Schaltung 33 von dem im Auswerter 6 befindlichen
Komparator die Information, aus der die Entscheidung über die jeweilige Laufrichtung zum Auffinden der
gewünschten Bandmarke sowie die Entscheidung über das Stoppen des Bandes abgeleitet werden können.
Wenn A der inhalt des Abtastspeichers (gespeist von den Wandlern 5. 7) und B der Inhalt des Vorwahlspeichers
(gespeist vom Bedienfeld 8) ist. besagt A > B. daß Rücklauf erforderlich ist. um A = B zu erreichen. Bei
A < B ist Vorlauf erforderlich. Bei Erreichen von A = B
wird der Bandtransport durch die Schaltspannung 12 gestoppt. Über die übrigen fünf Leitungen zur Schaltung
33 werden weitere Hilfssignale zugeführt, von denen die
Entscheidung über den Bandtransport abhängig ist. Die Riickflanke des Eingabeimpulses löst den Schnellauf aus.
sofern nicht vorher die Starttasie gedrückt wurde. Bei gedrückter Starttaste stellt sich in jedem Fall der
Vorlauf mit Normalgeschwindigkeit ein. Durch Drücken der Stoptaste kann zu jeder Zeit das Band gestoppt
werden. Das automatische Stoppen, z. B. bei A = B, ist
. davon abhängig, ob die Durchlauferkennung abge-'
schlossen ist und ob nicht gerade ein Zeichen abgetastet wird. Die Durchlauferkennung wird nach jeder Eingabe
,o neu durchgeführt, da die Möglichkeit besteht, daß das
Band umgedreht worden ist. Während der Abtastung
eines Zeichens, also während einer Zeichendauer, darf
kein Stoppen erfolgen, da erst nach vollständiger Abtastung des Zeichens eine gültige Entscheidung
,3 gefällt werden kann. Erfolgt die Eingabe bei laufender
Maschine, so darf aus dem gleichen Grund erst nach Abschluß der Eingabe ein eventuelles Stoppen bzw. eine
Laufrichtungsumkehr durchgeführt werden.
Ksnn ucr Auswerter«
jo Vergleich der aus der Bandmarke gewonnenen Zahl mit
der vom Bedienfeld 8 kommenden Zahl feststellen, in welche Richtung das Band zum Auffinden der
gewünschten Bandmarke transportiert werden muß. Unmittelbar nach dem Einschalten des Geräts oder
2, nach dem Auswechseln einer Cassette ist jedoch im
Auswerter 6 keine die jeweilige tatsächliche Bandmarke anzeigende Zahl gespeichert. Nach der Eingabe startet
daher f"-.r selbsttätige Schnellauf in der Richtung, die der
zufällig im Abtastspeicher befindlichen Zahl entspricht.
,o Diese Laufrichtung kann also falsch sein. Die .Schallung
ist deshalb so bemessen, daß sie nach dem Abtasten der ersten Bandmarke bei falscher Laufrichtung den
Brandiranspori stillsetzt und mit entgegengesetzter Laufrichtung wieder startet.
,s Der Auswerter 6 ist so ausgebildet, daß diese
Laufrichtungsumkehr nur nach der ersten gültigen Bandmarke nach einer Eingabe erfolgen kann. Ergibt
eine spätere Bandmarke, daß eigentlich eine Laufrichtungsumkehr erforderlich wäre, so erfolgt lediglich ein
^0 Abschalten des Bandtransport Das hat folgenden
Zweck. Wenn das Band z. B. mit cen Marken OXX). 001 ... 340 und am Ende noch mit der Marke 999 versehen ist
und eine Bandmarkc zwischen 340 und 999. z. B. 400.
eingegeben wird, so würde das Band z. B. zunächst im
Vorlauf loslaufen, um die Zahl 400 zu finden. Bei Erreichen von 999 würde die Laufrichtung umgekehrt
werden, weil die gesuchte Zahl 400 kleiner ist.
Das Band läuft dann zurück bis zur Marke 340. Da diese wiederum kleiner ist als 400, wird die Laufrichtung
■so wieder automatisch umgekehrt, um die Zahl 400 zu
finden, die auf dem Band nicht vorhanden ist. Da. Band würde also in unerwünschter Weise ständig zwischen
den Zahlen 340 und 999 hin- und herlaufen. Das wird vermieden, indem der Bandtransport nicht nur stillgesetzt
wird, wenn die eingegebene Bandmarke erreicht ist. sondern auch wenn die Bandmarkenauswertung
plötzlich die entgegengesetzte Laufrichtung ergibt.
Wenn ein Band eingelegt wird, das bei der letzten Benutzung am Ende des Vorlaufs, bei der Zahl 999. oder
am Ende des Rücklaufs, bei der Zahl 000. abgeschaltet worden ist. so besteht die Möglichkeit, daß der
automatische Start nach Eingabe einer Bandmarke in Richtung Bandende erfolgt. Das Band läuft dann an den
Cassettenanschlag. ohne daß der Inhalt des Abtastspeichers durch Abtastung einer Bandmarke richtiggestellt
wird und daraufhin die automatische Laufumkehr
erfolgen kann. Die erforderliche Laufrichtungsumkehr kann nur dann selbsttätig erfolgen, wenn dieser Zustand
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dem Auswerter durch ein besonderes Signal angezeigt Gleichstrommittelwerts, sondern auch zur Verzögerung |
wird. Zur eindeutigen Markierung des Cassettenan- des Anstiegs der Spannung U nach dem Verlassen der '
Schlags werden daher die Enden des Bands mit Anschlagsmarkierung 40. Diese Verzögerung η könnte
großflächigen Marken versehen, die sich auf jeden Fall auch rein digital gesteuert werden, z. B. von der
an dem opto-elektrischen Abtaster befinden, wenn die 5 Durchlauferkennung her. Nach Ablauf der Verzöge-
Cassette an einem Anschlag steht. Die dann vom rungszeit η wird dann gleichzeitig mit der Umsteue-
Abtaster gelieferte Gleichspannung unterscheidet sich rung des Flip-Flop 39 (Öffnen der Gatter C2 und G3)
starj vom Gleichspannungsmittelwert während der die Basis des Transistors 38 auf den (^-Ausgang des
normalen Markenabtastung. Man erhält dadurch ein Flip-Flop zurückgeschaltet. Damit bleibt die Laufrich-
durch den Auswerter leicht identifizierbares Signal, das io (ung erhalten.
für verschiedene Steuerungszwecke ausgenutzt werden In F i g. 8a sind dafür die Spannungsverläufe C'und U
kann. dargestellt. Am Ende des Spannungsverlaufs Cbedeutet
In Fig. 6 ist eine solche Anschlagmarkierung im jeder senkrechte Strich eine durch eine Bandmarke
Prinzip dargestellt. Das Band 1 ist am Ende hinter der erzeugte Impulsfolge. Im Fall gemäß F i g. 8a wurde also
letzten Bandmarke 999 auf ganzer Breite bedruckt. Die 15 eine Cassette eingelegt, die bei der letzten Benutzung
dadurch gebildete Anschlagsmarkierung 40 erstreckt zwischen der letzten Bandmarke und der Anschlags-
sich über eine solche Länge, daß sie in der Endstellung markierung abgeschaltet worden ist. Nach Benutzung
des Bandes an den Abtastern 5,7 steht. der Cassette in einem nicht für die Bandmarkensteue-
!' i g. 7 zeig;, wie die Schaltung nach Γ i g. 5 im Sinne rung eingerichteten Magnetband kann die Cassette am
einer derartigen Bandendautomatik zu erweitern ist. i° Anschlag stehen. Dann steigt die Spannung Cdurch die
Das Signal C ist das aus den Bandmarken über die Anschlagsmarkierung bereits beim Einlegen der Casset-
Abtaster5. 7 gewonnene und aufbereitete Signal. Das te an. gemäß Fig. 8b, 8c. Die Spannung LJ wird nach
Signal C ergibt den kleinsten Gleichspannungsmittel- Ablauf der durch das RC-C\\ed R 1, Cl gegebenen
wert während der Abtastung der normalen Bandmar- Verzögerungszeit Null. Durch die Eingabe wird LJ jetzt
ken. Durch die Anschlagsmarkierung 40 wird dagegen 25 wieder auf den dem Normalbetrieb entsprechenden
ein Gleichspannungswert in Höhe der Impulsamplitude Wert I gebracht. Am Ende des Eingabeimpulses E
erzeugt. Der Gleichspannungsmittelwert wird durch ein erfolgt der automatische Start. Ist die Laufrichtung
RCGWed Rl, Cl am Eingang eines NAND-Gat- richtig (Fall Fig.8b), so wird die integrierte Spannung
ters G 1 erzeugt. Dieser Wert ist bei der Abtastung der am C-Eingang des Gatters O 1=0, und es stellt sich der
normalen Bandmarken so klein, daß das als Schmitt- 3° Normalbetrieb ein. Allerdings muß das Ansteigen der
Triogcr ausgebildete Galter G 1 gesperrt bleibt. Der Spannung am ^-Eingang von Gl nach Ende des
Ausgang des Gatters G 1 liegt daher bei (7=1. so daß f-lmpulses so langsam erfolgen, daß die Spannung t/in
alle zusätzlichen Galter außer dem Gatter G 6 geöffnet der Zwischenzeit nicht den Wert 0 annehmen kann
sind und lediglich Inverter darstellen. Die Eingänge des (Verzögerungszeit T2).
Brems-Flip-Flop39.dasan Handder Fi g 5 beschrieben -15 In Fig. 8c ist angenommen, daß der Schnellauf in der
wurde, sind daher entsprechend geändert. Bei der falschen Richtung beginnt. Das Band bleibt am Anschlag
Reihenschaltung der Gatter G 4. G 5 hebt sich die stehen, und die Spannung C behält den Wert 1 bei. so
Invertierung auf. so daß das auf die Basis des Transistors daß jetzt der Spannungsanstieg von Farn Eingang von
38 gegebene Signal gegenüber der Schaltung nach G 1 wirksam werden kann. Dadurch wird nach Ablauf
Fig. 5 unverändert bleibt. Das Signal für die Eingabe- 4° der Zeit η U=O. und das Band läuft nun in der
dauer E hat im Normalbetrieb keinen Einfluß auf die gewünschten Richtung. Die weiteren Vorgänge entspre-
Spannung LJ. eben rlpm in F i σ 8a gpvhilHprlpn Fall Mit Hipspn in
Sobald die Abtaster5, 7 gemäß Fig.6 an der Fig.8 dargestellten Fällen ist gezeigt, daß die
Anschlagsmarkierung 40 stehen, wird das Gatter G 1 Schwierigkeiten, die sich an den Bandenden ergeben,
durch die ansteigende Gleichspannung am Kondensa- 45 durch Einführung der Anschlagsmarkierung 40 so lösbar
tor Cl ausgelöst und somit LJ=Q. Dadurch werden die sind, daß keine z.usätzlichen manuellen Bedienungs-Gatter
G 2. G 3 gesperrt, so daß die Stellung des Flip vorgänge erforderlich sind.
Flop 39 durch die Eingänge Λ und S nicht mehr Die Anschlagsmarkierung 40 verändert den Inhalt des
verändert werden kann. Der aus den Gattern G 4. G 5. Abtastspeichers, da sie einen Eingabetaktimpuls er-
G6 gebildete Umschalter gibt jetzt den am (^-Ausgang 5° zeugt. Mit diesem Impuls wird jedoch gleichzeitig der
des Flip-Flop 39 stehenden Spannungswert auf die Basis Beginn eines Zeichens vorgetäuscht. Da aber die
des Transistors 38 und bewirkt dadurch die Laufrich- Ausgänge der Stop- und Laufrichtungselektronik
tungsumkehr des Bandes. Damit die Marken, die jetzt an gemäß F i g. 5 ihren Zustand während der Zeichendauer
den Abtastern 5. 7 vorbeilaufen, richtig ausgewertet nicht verändern können, kann die Änderung des
werden, muß die Laufrichtungsinformation hinter dem 55 Abtastspeicherinhalts auf die zu F i g. 8 geschilderten
Gatter G 5 entnommen werden. Die Auswertung der Vorgänge keinen Einfluß haben.
Bandmarken ergibt, daß die ursprüngliche Laufrichtung Durch die Anschlagsmarkierung 40 wird auch die
falsch war. Da es sich hier um die ersten Marken nach Aufgabe der Endabschaltung des Spielbetriebs in
der Eingabe handelt, erfolgt keine Abschaltung, sondern vorteilhafter Weise gelöst. Nach dem Drücken der
eine Umsteuerung des Flip-Flop 39 zwecks Laufrich- Starttaste soll nämlich die automatische Abschaltung
tungsumkehr. Diese Umsteuerung mit den Signalen R. nur dann erfolgen, wenn die abgetastete Bandmarke mit
S wird jedoch durch die Gatter GZ G3 genauso lange dem Inhalt des vom Bedienfelde gespeisten Eingabeverhindert,
wieder Umschalter die Spannung Q statt Q Speichers übereinstimmt. Wenn also das Band im
auf die Basis des Transistors 38 gibt. Andererseits darf Schnellauf auf eine vorgewählte Bandmarke gelaufen
der Umschalter erst dann auf den Ausgang Q zurück- ^5 ist danach die Starttaste gedrückt wurde, jedoch keine
schalten, wenn mit Sicherheit eine Bandmarke richtig neue Eingabe erfolgte, wird die Cassette zwangläufig bis
ausgewertet worden ist Daher dient das ÄC-Glied am zum Anschlag abgespielt Ohne Anschlagsmarkierung
C-Eingang des Gatters G 1 nicht nur zur Bildung des könnte hier nicht einmal eine automatische Abschaltung
des Antriebsmotors erfolgen.
Wenn das Magnetbandgerät so eingerichtet ist, daß sie durch Drücken der Starttaste vorgenommenen
mechanischen Umschaltungen automatisch rückgängig gemacht werdtfi können, dann kann durch die
Anschlagsmarkierung 40 eine automatische Umschaltung auf SchneüRücklauf ausgelöst werden. Das Band
kehrt nach dem Abspielen automatisch an den Punkt zurück, an dem die Starttaste gedrückt wurde. Durch
erneutes Drücken der Starttaste wird dann das gleiche Progmmm wiederholt. Dadurch ist also ein Wiederholbetrieb
möglich.
Es ist also sichergestellt, daß das Gerät nach dem Drücken der Starttaste stets bei der Bandmarke, die
dem Inhalt des Eingabespeichers entspricht, abgeschal- '5 let wird, und zwar auch dann, wenn das Band zunächst
rieht in Richtung der vorgewählten Bandmarke ibgespieii wird.
Will man z. B. zwei Stücke von einem Band in umgekehrter Reihenfolge abspielen, so wird man zuerst
das Stück, das mehr am Ende des Bandes liegt, wählen und nach dem Drücken der Starttaste den Beginn des
anderen Stücks in den Vorwahlspeicher eingeben. Das Band wird dann zunächst bis zum Ende abgespielt, läuft
danach aber automatisch zum Beginn des zweiten 2S
gewünschten Stücks, so daß lediglich noch ein Drücken der Starttaste erforderlich ist.
Bei einer Cassette, von der man immer wieder dieselbe Seite vollständig abspielt, wird man also stets
nach Drücken der Starttaste die Marke 000 einspeiehern. Ohne daß man sich danach noch um das Gerät
kümmern muß (Abspielen, Rückspulen und Abschalten erfolgt automatisch), braucht man beim nächsten Mal
lediglich auf die Starttaste zu drücken um die Cassettenseite wieder abzuspielen.
Die Anschlagsmarkierungen 40 bieten also die Möglichkeit, durch weitere Automatisierung sinnvoller
Bedienungsfolgen die Handhabung von Cassettenrecordern mit Bandmarkensteuerung weiter zu vereinfachen.
Damit das gerade im Langsamlauf betriebene
befindliche Bandmarke läuft, braucht man jedoch nicht unbedingt so lange zu warten, bis die Bandmarke oder
die Anschlagsmarkierung im Langsamlauf erreicht ist. Wenn beim Langsamlauf, z. B. bei Aufnahme oder45
Wiedergabe, die Stoptaste 16 betätigt wird, so läuft das Band selbsttätig sofort im Schnellauf auf die zuletzt in
das Bedienfeld 8 eingegebene Bandmarke. Wenn die Aufnahme oder die Wiedergabe lediglich kurzzeitig
unterbrochen werden soll, um anschließend an derselben fortzufahren, so ist diese Wirkungsweise unerwünscht
Deshalb ist zusätzlich zu der Stoptaste noch eine Pausentaste vorgesehen. Bei Betätigung der
Pausentaste wird lediglich die Aufnahme oder die Wiedergabe unterbrochen, jedoch werden keine zusatz-5S
liehen Schalt- oder Umsteuerungsfunktionen ausgelöst Der Bedienende kann dann das Band für eine beliebige
Zeit an derselben Stelle anhalten, wenn er z. B. beim Besprechen eine Pause machen will oder bei der
Wiedergabe vorübergehend am Abhören gehindert ist. Diese Pausentaste ist daher besonders wichtig bei der
Verwendung des Recorders als Diktiergerät oder für Lernzwecke.
Bei der Bedienung eines erfindungsgemäß ausgebildeten Recorders ergeben sich z. B. die im folgenden
aufgeführten Vorgänge (F i g. 2):
Bedienung nach Einlegen der Cassette
a) Suchlauf starten im Stopzustand:
Ziel-Bandstand für Wiedergabe- bzw. Aufnahmestartpunkt eingeben.
Ziel-Bandstand für Wiedergabe- bzw. Aufnahmestartpunkt eingeben.
b) Suchlauf abschalten:
Πργ S»rhnpl|iiijf pnrlpt aiitnrriiilisrh bP>
cipr ρίησρ-gebenen
Bandmarke (vorzeitig beenden durch Drücken der Stoptaste).
c) Wiedergabe starten:
Starttaste drücken.
Starttaste drücken.
d) Aufnahme starten:
Starttaste und Aufnahmetaste drücken.
e) Wiedergabe bzw. Aufnahme unterbrechen:
Pausentaste betätigen.
Pausentaste betätigen.
f) Wiedergabe bzw. Aufnahme abschalten, wenn Wiederholung vom Bandstand desselben Startpunkts
erwünscht ist:
Stoptaste drücken. Wenn während der Wiedergabe bzw. Aufnahme kein neuer Zeil-Bandstand
eingegeben wurde, endet der ausgelöste Suchlauf bei dem Ziel-Bandstand, bei dem die Wiedergabe
bzw. Aufnahme begonnen hat. (Wird die Stoptaste nicht betätigt, läuft das Band erst nach Erreichen
des Cassetlenanschlags auf den im Eingabespeicher befindlichen Ziel-Bandstand.)
g) Wiedergabe bzw. Aufnahme abschalten, wenn der Ziel-Bandstand des nächsten Startpunkts nicht mit
dem des zuletzt verwendeten Starlpunkts übereinstimmt:
Ziel-Bandstand für neuen Startpunkt eingeben, Stoptaste drücken. (Wird die Stoptaste nicht betätigt
bzw. wird die Bandmarke nach der Eingabe im Langsamlauf nicht erreicht so läuft das Band
erst nach Erreichen des Cassettenanschlags auf die im Eingabespeicher befindliche Bandmarke.)
h) Die laufende Wiedergabe bzw. Aufnahme soll automatisch gestoppt werden:
Ziel-Bandstand für gewünschte Stopstelle eingeben.
i) Eingabe kontrollieren:
Kontrolltaste 41 drücken. Dann wird die in das Bedienfeld 8 eingegebene Zahl im Feld 17 sichtbar.
Zeitpunkt und Reihenfolge der Bedienungsvorgänge richten sich nach den jeweiligen Erfordernissen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Magnetbandgerät, insbesondere Tonbandgerät,
mit Mitteln zum selbsttätigen Auffinden bestimmter Bandstellen, bei dem ein jeweils den tatsächlichen
Bandstand beinhaltender Bandstandsspeicher ein einen als Ziel gewünschten Bandstand beinhaltender
Eingabespeicher und ein Auswerter vorgesehen sind, der nach der manuellen Eingabe des Ziel-Bandstands in den Eingabespeicher selbsttätig einen
Suchlauf startet und bei Obereinstimmung der in den beiden Speichern gespeicherten Bandstände
den Suchlauf beendet und der durch die Kombination folgender weiterer Merkmale gekennzeichnet ist:
a) Eine definierte Wartezeit nach Eingabe einer Ziffer in den für die Eingabe einer mehrstelligen Zu1Jl ausgelegten Eingabespeicher erfolgt
im Stopzustand das selbsttätige Starten des Suchlaufs, der durch Umschalten auf den Stopzustand beendet wird;
b) der Aufnahme- und/oder Wiedergabezustand wird durch eine Starttaste (15) eingeschaltet;
c) im Aufnahme- und/oder Wiedergabezustand wird bei Übereinstimmung der in den beiden
Speichern gespeicherten Bandstände auf den Stopzustand umgeschaltet;
d) im Aufnahme· und/oder Wiedergabezustand ist ein n°uer Ziel-Bandstand — ohne ein selbsttätiges Starten eines Suchlaufs - eingebbar.
2. Gerät nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung der Ste ««.aste (16) während
des Wiedergabe- oder Aufnahmezustands in den nach Maßgabe des Eingabespeichers gesteuerten
Suchlauf umgeschaltet wird.
3. Gerät nach einem der Ansprüche i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Magnetband (1)
Marken aufgedruckt sind, die Zahlen darstellen, und daß in dem Gerät Mittel (5, 7) vorgesehen sind, die
die Marken lesen und die jeweils dargestellte /ah.'
dem Bandstandsspeicher als tatsächlichen Band Stand zuführen.
4. Gerät nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Marken und der Auswerter (6) so ausgebildet sind, daß das Band (1) selbsttätig in die zum
Auffinden der eingegebenen Bandmarke notwendige Richtung transportiert wird.
5. Gerät nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerter (6) so ausgebildet ist. daß er
■nmittelbar nach Einschalten des Geräts oder nach dem Auswechseln der Kassette beim Fehlen einer
Zahl im Bandstandsspeicher nach Eingabe des Ziel-Bandstands in den Eingabespeicher den Bandtransport mit unbestimmter Laufrichtung startet und
■ach der Auswertung der ersten Bandmarke die Laufrichtung bei falscher Laufrichtung umkehrt.
6. Gerät nach Anspurch 5. dadurch gekennzeich ■et, daß der Auswerter (6) so ausgebildet ist. daß er
beim Abtasten einer späteren Bandmarke, die an sich falsche Laufrichtung anzeigt, den Bandtransport stillsetzt.
7. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (1) an seinen Enden je mit einer
Anschlagsmarkierung (40) versehen ist, die sich in der Endstellung des Bandes (1) stets an dem Abtaster (5, 7) befindet und im Auswerter (6) von den
übrigen Bandmarken unterscheidbar ist.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Ansrhlagsmarkierung (40) ein Signal
abgeleitet ist, das eine Umkehr der Laufrichtung des Bandes (1) auslöst.
9. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, deß aus der Anschlagsmarkierung (40) ein Signai
abgeleitet ist, das den Bandtransport Ln Sinne einer automatischen Endabschaltung abschaltet
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732360715 DE2360715C3 (de) | 1973-12-06 | 1973-12-06 | Magnetbandgerät, insbesondere Tonbandgerät, mit Mitteln zum selbsttätigen Auffinden bestimmter Bandstellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732360715 DE2360715C3 (de) | 1973-12-06 | 1973-12-06 | Magnetbandgerät, insbesondere Tonbandgerät, mit Mitteln zum selbsttätigen Auffinden bestimmter Bandstellen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2360715A1 DE2360715A1 (de) | 1975-06-19 |
| DE2360715B2 DE2360715B2 (de) | 1977-04-14 |
| DE2360715C3 true DE2360715C3 (de) | 1981-03-12 |
Family
ID=5900012
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732360715 Expired DE2360715C3 (de) | 1973-12-06 | 1973-12-06 | Magnetbandgerät, insbesondere Tonbandgerät, mit Mitteln zum selbsttätigen Auffinden bestimmter Bandstellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2360715C3 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS53123907A (en) * | 1977-04-05 | 1978-10-28 | Sony Corp | Remote controller for magnetic recorders |
| GB1602444A (en) * | 1977-04-18 | 1981-11-11 | Sangamo Weston | Tape recorder control |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1109423A (en) * | 1964-01-22 | 1968-04-10 | Centralised Dictation Ltd | Control of tape recording and reproducing equipment |
| US3541271A (en) * | 1967-10-30 | 1970-11-17 | Chester Electronic Lab Inc | Dial operated search control for tape recorder |
| DE2242210A1 (de) * | 1972-08-28 | 1974-03-07 | Licentia Gmbh | System zum auffinden bestimmter stellen eines magnetbandes |
-
1973
- 1973-12-06 DE DE19732360715 patent/DE2360715C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2360715B2 (de) | 1977-04-14 |
| DE2360715A1 (de) | 1975-06-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: TELEFUNKEN FERNSEH UND RUNDFUNK GMBH, 3000 HANNOVE |
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