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DE2850239C2 - - Google Patents

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Publication number
DE2850239C2
DE2850239C2 DE2850239A DE2850239A DE2850239C2 DE 2850239 C2 DE2850239 C2 DE 2850239C2 DE 2850239 A DE2850239 A DE 2850239A DE 2850239 A DE2850239 A DE 2850239A DE 2850239 C2 DE2850239 C2 DE 2850239C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
lever
slide
mode
magnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2850239A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2850239A1 (de
Inventor
Takumi Yamato Kanagawa Jp Furukawa
Hisashi Hanzawa
Kunio Tokio/Tokyo Jp Shimizu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sony Corp
Original Assignee
Sony Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sony Corp filed Critical Sony Corp
Publication of DE2850239A1 publication Critical patent/DE2850239A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2850239C2 publication Critical patent/DE2850239C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • G11B15/10Manually-operated control; Solenoid-operated control
    • G11B15/103Manually-operated control; Solenoid-operated control electrically operated
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)
  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Es ist bereits ein Tonbandgerät mit Drucktasten bekannt (DE-AS 15 72 472), die zur Auswahl einer der Betriebsarten "Wiedergabe", "Aufnahme", "Schneller Vorlauf", "Rücklauf" und "Stop" dienen. Zwischen den Drucktasten und den Einstellgliedern der Bandtransport-, Spulendreh- und Bremsvorrichtung ist dabei eine Servoeinrichtung vorgesehen, die eine Nockeneinrichtung enthält, welche zu einer von den Drucktasten gesteuerten Verstellung der Einstellglieder durch den Motor bzw. davon angetriebenen Schwungrad betätigbar ist. Bei diesem bekannten Tonbandgerät wirkt im übrigen ein vom Motor dauernd gedrehtes Ritzel mit einem Zahnrad zusammen, das zwei Zahnsektoren aufweist, welche durch das Ritzel außer Eingriff mit dem Zahnrad bringende Lücken getrennt sind. Zu einer von den Drucktasten auslösbaren Überbrückung der Lücken sind am Ritzel Klauen vorgesehen, die mit den Ansätzen zweier von den Drucktasten drehbarer am Zahnrad angebrachter Kupplungselemente in Eingriff bringbar sind. Das Zahnrad gestattet dabei über Nocken ein die Einstellglieder be­ tätigendes Treibglied hin- und herzubewegen, wobei durch eine erste Teildrehung des Zahnrades die Betriebsarten "Wiedergabe", "Aufnahme", "Schneller Vorlauf" und "Rücklauf" und durch die zweite Teildrehung die Betriebsart "Stop" einstellbar sind. Dies bedeutet aber insgesamt einen relativ hohen konstruktiven Aufwand.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 bezeichneten Art so weiterzubilden, daß eine leicht betätigbare Vorrichtung zur Betriebsumschaltung geschaffen ist, die beim Übergang von einer Betriebsart in eine andere Betriebsart ohne die Einbeziehung des Stop-Betriebs auskommt und die dabei mit einer geringeren Anzahl an elektromagnetischen Elementen, das heißt mit weniger Magnetrelais, auskommt, als bisher bekannte Vorrichtungen.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Maßnahmen.
Die Erfindung zeichnet sich durch den Vorteil aus, daß mit einer geringeren Anzahl an elektromagnetischen Elementen als bei den bisher bekannten Vorrichtungen ausgekommen werden kann, um durch leichte Betätigung von einer Betriebsart in eine andere Betriebsart ohne die Einbeziehung des Stop-Betriebs auszukommen
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Bandrecorder mit einer Ausführung der Vorrichtung gemäß der Erfindung in der Betriebs­ stellung STOP;
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Aufnahme/Wiedergabe- Umschaltteil des Bandrecorders gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines Abschnitts des Bandrecorders gemäß Fig. 1;
Fig. 4 eine Draufsicht zur Erläuterung eines Hauptvorgangs bei einer Betriebsart-Umschaltung des Bandrecorders gemäß Fig. 1;
Fig. 5 bis 7 der Fig. 1 ähnliche Ansichten, die aber aufeinanderfolgende Phasen bei der Betriebsart- Umschaltung in die Betriebsart VORLAUF des Bandrecorders darstellen;
Fig. 8 eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht, die aber den Umschaltvorgang in die Betriebsart AUFNAHME zeigt;
Fig. 9 eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht, die den Umschaltvorgang in die Betriebsart SCHNELL- VORLAUF des Bandrecorders veranschaulicht;
Fig. 10 eine weitere, der Fig. 9 ähnliche Ansicht, die den Umschaltvorgang in die Betriebsart RÜCKSPULEN des Bandrecorders veranschaulicht;
Fig. 11 eine weitere, der Fig. 9 ähnliche Ansicht, die den Umschaltvorgang oder die Rückkehr in die Betriebsart STOP des Bandrecorders gemäß Fig. 1 zeigt;
Fig. 12 eine Draufsicht zur Darstellung einer Schalteranordnung in dem Bandrecorder gemäß Fig. 1; und
Fig. 13 bis 17 Schaltbilder entsprechender elektrischer Schaltungen, die für den Bandrecorder gemäß Fig. 1 verwendbar sind.
Eine Betriebsart-Umschaltvorrichtung gemäß einer Ausführungsform, die für eine im folgenden als Kassetten-Bandrecorder bzw. Bandrecorder bezeichnetes Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät ausgelegt ist, wird nun unter Bezug auf die Zeichnungen beschrieben, aus denen die tatsächlich in dem Bandrecorder vorgesehenen oberen und unteren Chassis zur Vereinfachung der Zeichnungen aufgedeckt sind. Ein Bandantriebsmechanismus des Bandrecorders, der herkömmlicherweise eine Laufwelle, zwei Spulenauflagen, Leiträder und einen Elektromotor umfaßt, ist an dem oberen Chassis angeordnet, und die unten zu beschreibende Betriebsart-Umschaltvorrichtung ist an dem unteren Chassis angeordnet.
Ferner sind fünf (nicht gezeigte) Betriebsart-Wählschalter vorgesehen, nämlich ein VORLAUF-Schalter, ein AUFNAHME- Schalter, ein SCHNELLVORLAUF-Schalter, ein RÜCKSPUL-Schalter und ein STOP-Schalter, die zu betätigen sind durch entsprechende Drucktasten, zum Beispiel vom Berührungstyp oder vom Typ für leichte Berührung, um den Bandrecorder in die entsprechenden Betriebsarten umzuschalten.
Der Aufbau der an dem unteren Chassis angeordneten Betriebsart- Umschaltvorrichtung wird im einzelnen unter Bezug auf die Fig. 1 bis 3 beschrieben.
Magnetrelais bzw. Elektromagnetglieder 1, 2 und 3 sind zur selektiven Erregung in vorbestimmter Kombinationen entsprechend selektiver Betätigung von einem der fünf Betriebsart-Wählschalter zur Einstellung der entsprechenden gewünschten Betriebsart vorgesehen. Kernstangen bzw. Kerne 1 a, 2 a und 3 a der Magnetrelais bzw. Hubmagneten 1, 2 bzw. 3 werden magnetisch angezogen oder zurückgezogen entgegen der Kraft von Rückstellfedern 1 b, 2 b bzw. 3 b bei Erregung der ent­ sprechenden Magnetrelais bzw. Hubmagneten 1, 2 bzw. 3.
Eine Laufwelle 5 ist zum Antrieb durch einen (nicht gezeigten) Elektromotor ausgelegt. Jeweils, wenn irgendeiner der Betriebsart- Wählschalter, außer dem Stopschalter, wahlweise betätigt wird, wird dem Bandrecorder in geeigneter Weise Energie zugeführt, und der erwähnte Elektromotor wird eingeschaltet, um die Laufwelle 5 zu drehen.
Ein Antriebsritzel 6 ist auf der Laufwelle 5 befestigt, und ein Nockenzahnrad 8 ist drehbar an einer Seite des Antriebs­ ritzels 6 angeordnet. Ein Drehnocken 9 ist einteilig an der oberen Fläche des Nockenzahnrades 8 ausgebildet, und zwei diametral gegenüberliegende Stifte 10 a und 10 b stehen ein­ teilig von der unteren Fläche des Nockenzahnrades 8 ab. Zwei zahnlose Abschnitte oder Zwischenräume 11 a und 11 b sind an diametral entgegengesetzten Stellen an dem Nocken­ zahnrad 8 vorgesehen, das auf einer zentralen Welle 12 drehbar ist. Ein allgemein L-förmiger Übertragungshebel 13 ist in seinem Mittelabschnitt schwenkbar auf einem Dreh­ zapfen 14 gelagert. Der Übertragungshebel 13 wird durch eine Feder 15 im Uhrzeigersinn (Fig. 1) um den Zapfen 14 derart gedrängt, daß ein Endabschnitt 9 a des Drehnockens 9 durch ein Ende 13 a des Übertragungshebels 13 gedrückt wird, um das Nockenzahnrad 8 im Uhrzeigersinn aus der in Fig. 1 gezeigten Stellung zu drängen.
Ferner ist ein allgemein L-förmiger Starthebel 16 mit Armen 16 a und 16 b an seiner Ecke auf einem Lagerzapfen 17 gelagert. Zwei aufgeteilte Verlängerungen 18 a und 18 b des Armes 16 a des Starthebels 16 erstrecken sich unter dem Nockenzahnrad 8. Wenn der Starthebel 16 um den Zapfen 17 schwenkt, werden die gekrümmten Verlängerungen 18 a und 18 b abwechselnd in die Drehbahn der Stifte 10 a und 10 b eingeschoben, die von der unteren Fläche des Nockenzahnrades 8 abstehen. Der Endabschnitt der gekrümmten Verlängerung 18 b hat die Form eines Hakens, wie insbesondere in Fig. 3 gezeigt. Der Starthebel 16 wird durch eine Feder 19 gegen den Uhrzeigersinn (Fig. 1) gedrängt. Die Magnetrelais 1 und 2 sind mit ihren Achsen parallel und benachbart zueinander angeordnet. An den Enden der Kerne 1 a und 1 b der Magnetrelais 1 bzw. 2 sind Kontaktblöcke 20 bzw. 21 befestigt. Der Arm 16 b des Start­ hebels 16 ist so ausgelegt, daß er sowohl den Kontaktblock 20 des Magnetrelais 1 als auch den Kontaktblock 21 des Magnetrelais 2 berührt.
Zwei Wählschieber 22 und 23 sind allgemein parallel zueinander benachbart den Magnetrelais 1 und 2 angeordnet. Die Wählschieber 22 und 23 haben jeweils die Form eines Hebels, so daß sie versetzte Endabschnitte 22 a, 22 b bzw. 23 a, 23 b aufweisen, in denen längliche Öffnungen 26 bzw. 27 ausgebildet sind. Die Wählschieber 22 und 23 sind gleitend geführt in ihren Längsrichtungen mittels Führungstiften, die gleitend in den länglichen Öffnungen 26 und 27 aufgenommen werden, und sie werden durch Federn 24 bzw. 25 nach unten gedrängt, bei Betrachtung gemäß Fig. 1. Mehr im einzelnen nehmen die Öffnungen 26 und 27 in den Endabschnitten 22 a und 23 a der Wählschieber 22 bzw. 23 Stifte 28 und 29 auf, die einteilig mit den Kontakt­ blöcken 20 bzw. 21 ausgebildet sind, und die freien Enden der Stifte 28 und 29 sind vorzugsweise in (nicht gezeigte) längliche Öffnungen eingefügt, die in dem Chassis ausgebildet sind, um durch diese geführt zu werden. Ansätze 30 und 31 sind einteilig mit den Endabschnitten 22 a und 23 a der Wählschieber 22 und 23 ausgebildet und von diesen nach oben gebogen. Andere Ansätze 32 und 33 sind einteilig mit den anderen Endabschnitten 22 b bzw. 23 b der Wählschieber 22 und 23 ausgebildet und erstrecken sich von diesen seitlich, so daß sie einander überlappen, wie deutlich in Fig. 3 gezeigt.
Ein im folgenden als Ermittlungsschieber bezeichnetes Schieberteil 35 erstreckt sich seitlich über die Wählschieber 22 und 23, wobei seine Längsrichtung im wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung der Wählschieber 22 und 23 verläuft. Der Ermittlungsschieber 35 ist so konstruiert, daß er gleitend in seiner Längsrichtung geführt wird mittels länglicher Öffnungen 35 c, die in seinen End­ abschnitten 35 a und 35 b ausgebildet sind, sowie mittels aufnehmender Führungsstifte 35 d: er wird durch eine Feder 36 nach rechts gedrängt bei Betrachtung gemäß Fig. 1. Ein Stift 37 ist einteilig mit einem von dem Ende 13 a entfernten Endabschnitt 13 b des Übertragungshebels 13 ausgebildet und mit der Endkante des Endabschnitts 35 a des Ermittlungsschiebers 35 in Berührung bringbar. In dem anderen Endabschnitt 35 b des Ermittlungsschiebers 35 ist eine Öffnung 38 ausgebildet, so daß sie eine abgewinkelte Stiftführungskante 39 aufweist. Zwei Vorsprünge 40 und 41 und zwei benachbarte Ausnehmungen 42 bzw. 43 sind in einer Seitenkante 35 e des Ermittlungsschiebers 35 ausgebildet zur Zusammenarbeit mit den Ansätzen 30 und 31 der Wählschieber 22 bzw. 23, wie nachfolgend beschrieben.
Ein zweites Nockenzahnrad 45 ist benachbart dem Antriebs­ ritzel 6 angeordnet an dessen dem ersterwähnten Nockenzahnrad 8 gegenüberliegender Seite. Ein Radialnocken 47 ist einteilig mit der oberen Fläche des Nockenzahnrades 45 ausgebildet und exzentrisch zu einer Welle 46 angeordnet, um die das Nocken­ zahnrad 45 drehbar ist. Ein kreisförmiger Vorsprung oder eine Nabe 48 ist konzentrisch mit der Welle 46 und einteilig mit der unteren Fläche des Nockenzahnrades 45 ausgebildet, und ein radialer Vorsprung 49 erstreckt sich von der Nabe 48. Ein einzelner zahnloser Abschnitt oder Zwischenraum 50 ist in dem gezahnten Umkreis des Nockenzahnrades 45 ausgebildet.
Das Magnetrelais bzw. Elektromagnetglied 3 ist entfernt von den Magnetrelais 1 und 2 angeordnet. Ein Stift 51 ist an dem Ende des Kernes 3 a des Magnetrelais 3 befestigt und wird sanft gegen die Umfangsfläche der Nabe 48 des Nockenzahnrades 45 durch die entsprechende Rückstellfeder 3 b gedrückt.
Ein allgemein L-förmiger Antriebshebel 53 ist drehbar auf einem Lagerzapfen 54 gelagert; er wird durch eine Feder 55 gegen den Uhrzeigersinn, gemäß Fig. 1 betrachtet, gedrängt. Ein Endabschnitt 53 a des Antriebshebels 53 wird gegen die Umfangsfläche des exzentrischen Radialnockens 47 unter der Wirkung der Feder 55 gedrückt. Der Stift 56 hängt im wesentlichen im Mittelabschnitt des Antriebshebels 53 von diesem herab und ist gleichzeitig mit den Ansätzen 32 und 33 der Wählschieber 22 und 23 in Anlage bringbar (Fig. 1).
Ein Betriebsart-Umschalthebel 58 ist über einem anderen Endabschnitt 53 b des Antriebshebels 53 angeordnet und in seinem Mittelabschnitt drehbar um einen Zapfen 59 gelagert, der von dem Antriebshebel getragen wird. Ein Umschaltstift 60 ist von einem Endabschnitt 58 a des Umschalthebels 58 nach oben gerichtet, und ein Stift 61 weist von dem entgegengesetzten Endabschnitt 58 b des Umschalthebels 58 nach unten; er wird in der Öffnung 38 des Ermittlungsschiebers 35 aufgenommen. Auf den Zapfen 59 ist eine Torsionsfeder 62 gewickelt, und ihre entgegengesetzten Enden liegen am Antriebshebel 53 und am Umschalthebel 58 an dem entsprechenden Ansatzabschnitt an. Dementsprechend wird durch die Wirkung der Torsionsfeder 62 der Umschalthebel 58 um den Zapfen 59 gegen den Uhrzeigersinn (Fig. 1) relativ zu dem Antriebshebel 53 gedrängt, so daß der Stift 61 des Umschalthebels 58 gegen die Stiftführungskante 39 der Öffnung 38 gedrückt wird.
Ein Verriegelungshebel 64 ist drehbar um einen festen Lager­ zapfen 65 an der Seite des Umschalthebels 58 gelagert. Der Verriegelungshebel 64 wird durch eine Feder 66 im Uhrzeigersinn gedrängt, gemäß Fig. 1 betrachtet. Ein seitlicher Dreiecksvorsprung 67 von der Seitenkante 64 a des Verriegelungshebels 64 ist zu dem benachbarten Endabschnitt 53 b des Antriebshebels gerichtet. Ein Stift 68 ist von dem Endabschnitt 53 b nach unten gerichtet und so konstruiert, daß er mit dem seitlichen Dreiecksvorsprung 67 in Anlage bringbar ist. Ein Endabschnitt 64 b des Verriegelungshebels 64 wird gegen den Endabschnitt 35 b des Ermittlungsschiebers 35 gedrückt, wie deutlich in Fig. 5 gezeigt, und zwar unter der Wirkung der Feder 66 an dem Hebel 64.
Ein Wiedergabe/Aufnahme-Umschaltschieber 71 wird gleitend in seiner Längsrichtung geführt mittels länglicher Öffnungen und in diese eingefügter Führungsstifte; er wird durch eine Feder 72 in Abwärtsrichtung gedrängt, gemäß Fig. 1 und 2 betrachtet. Ein Wiedergabe/Aufnahme-Wählhebel 73 ist schwenkbar um einer an dem Umschaltschieber 71 befestigten Zapfen 74 gelagert; er wird im Gegenuhrzeigersinn, gemäß Fig. 2 betrachtet, gedrängt durch eine Feder 75, die sich zwischen dem Wählhebel 73 und dem Umschaltschieber 71 erstreckt. Wenn der Wählhebel 73 um den Zapfen 74 geschwenkt wird, wird ein Endabschnitt 73 a des Wählhebels 73 in die Bewegungsbahn des Stiftes 61 an dem Umschalthebel 58 vorgestreckt, wie in Fig. 2 durch die strichpunktierte Linie gezeigt, oder er wird aus dieser Bewegungsbahn des Stiftes 61 zurückgezogen, wie durch ausgezogene Linien gezeigt. Ein Übertragungshebel 77 ist über dem Umschaltschieber 71 angeordnet und in seinem Mittelabschnitt um einen festen Zapfen 76 schwenkbar gelagert. Eine Aussparung 78 ist an einem Ende 77 a des Übertragungshebels 77 ausgebildet und nimmt einen Stift 79 auf, der einteilig mit dem Kontaktblock 20 des Magnetrelais 1 ausgebildet ist. Ein Stift 80 steht einteilig von der unteren Fläche des anderen Endes 77 b des Übertragungs­ hebels 77 nach unten ab, und ein Endabschnitt 73 b des Wählhebels 73 schiebt entsprechend der Wirkung der Feder 75 auf den Wählhebel 73 den Stift 80 des Übertragungshebels 77 nach unten, gemäß Fig. 2 betrachtet.
Ein Aufnahme/Wiedergabe-Umschalter 82 ist vorgesehen zur wahlweisen Umschaltung von Aufnahme/Wiedergabe-Schaltungen des Bandrecorders in die Betriebsarten Aufnahmen oder Wiedergabe, und dieser Umschalter 82 wird durch den Umschaltschieber 71 betätigt. Mehr im einzelnen wird, wenn der Umschaltschieber 71 in die mit der strichpunktierten Linie in Fig. 2 gezeigte Stellung verschoben wird, ein Betätigungselement 83 des Umschalters 82 durch das benachbarte Ende des Schiebers 71 geschoben, um die Schaltungen des Bandrecorders in die Betriebsart Aufnahme umzuschalten. Umgekehrt wird, wenn der Umschaltschieber 71 in seine in Fig. 2 durch die ausgezogene Linie gezeigte ursprüngliche Stellung zurückgebracht wird, das Betätigungselement 83 des Umschalters 82 durch eine Feder 84 in seine Ausgangsstellung zurückgestellt, um die Aufnahme/Wiedergabe-Schaltungen des Bandrecorders in die Betriebsart Wiedergabe umzuschalten.
Ein Vorlauf-Schieber 86, ein Schnellvorlauf-Schieber 87 und ein Rückspul-Schieber 88 sind parallel und benachbart zueinander unter dem (nicht gezeigten) oberen Chassis angeordnet. Die Schieber 86, 87 und 88 werden für Bewegungen in ihren Längs­ richtungen gleitend geführt mittels länglicher Öffnungen und in diese eingefügter Führungsstifte. Die Vorlauf-, Schnell­ vorlauf- und Rücklauf- bzw. Rückspulschieber 86, 87 bzw. 88 sind mit ent­ sprechenden herkömmlichen Vorlauf-, Schnellvorlauf- bzw. Rückspul-Antriebssystemen (sämtlich nicht gezeigt) des Band­ antriebsmechanismus verriegelt, der an dem oberen Chassis angeordnet ist. Wenn ein ausgewählter Schieber der Schieber 86, 87 und 88 nach oben verschoben wird, gemäß Fig. 1 betrachtet, wird der Bandantriebsmechanismus des Bandrecorders wahlweise in die entsprechende Betriebsart Vorlauf, Schnellvorlauf bzw. Rückspulen umgeschaltet. Die drei Schieber 86, 87 und 88 werden gleitend zurückgeführt in ihre Ausgangsstellungen, die in Fig. 1 gezeigt sind, zur Rückkehr der entsprechenden Antriebssysteme in ihre Ausgangs- oder Ruhestellungen.
Der an dem Ende 58 a des Umschalthebels 58 befestigte Umschalt­ stift 60 ist so ausgelegt, daß er auf einen ausgewählten der Endabschnitte 86 a, 87 a und 88 a der Schieber 86, 87 bzw. 88 weist, wie deutlich in Fig. 1 gezeigt. Die Endabschnitte 86 a und 88 a sind abgestuft, wie ersichtlich, während der Endabschnitt 87 a eine gerade Kante hat. Bei nachfolgend zu beschreibenden Umschaltvorgängen wird der Umschaltstift 60 wahlweise mit einem der Endabschnitte 86 a, 87 a und 88 a der Schieber 86, 87 bzw. 88 in Berührung gebracht, um den betreffenden gewählten Schieber, gemäß Fig. 1 betrachtet, nach oben zu schieben und dadurch den Bandrecorder in die entsprechende gewünschte Betriebsart umzuschalten.
Die Wirkungsweise der oben beschriebenen Betriebsart-Umschaltvorrichtung wird nun beschrieben:
Zuerst wird ein Hauptmerkmal der Funktion der Umschaltvorrichtung unter Bezug auf Fig. 4 beschrieben. Gemäß diesem Funktionsmerkmal wird der Ermittlungsschieber 35 über einen Hub oder Schub S₁ zurück- und vorbewegt zwischen seiner in gestrichelten Linien gezeigten Ausgangsstellung P₁ und seiner durch die doppelpunkt-strichlierte Linie gezeigten vorderen Stellung P₂. Die Vorwärtsbewegung des Ermittlungsschiebers 35 in Richtung eines Pfeiles a wird erzielt durch das Nocken­ zahnrad 8 und den Übertragungshebel 13 gegen die Kraft der Feder 36, und die Rückwärtsbewegung des Ermittlungsschiebers 35 in Richtung des Pfeiles b wird durch die Wirkung der Feder 36 erzielt. Wenn der Ermittlungsschieber 35 aus seiner vorderen Stellung P₂ in Richtung des Pfeiles b zurückbewegt wird, wird eine Haltestellung des Ermittlungsschiebers 35 durch den Wählschieber 22 oder 23 festgelegt. Abhängig von der Stellung des Ermittlungsschiebers 35 wird der Umschaltstift 60 des Betriebsart-Umschalthebels 58 in eine Vorlauf- Stellung A, eine Schnellvorlauf-Stellung B oder eine Rück­ spul-Stellung C gerückt. Nachdem die Stellung des Umschaltstifts 60 gesetzt worden ist, wird der Umschalthebel 58 durch den Antriebshebel 53 in Längsrichtung in Richtung eines Pfeiles c angetrieben, so daß ein ausgewählter Schieber der Schieber 86, 87 und 88 in derselben Richtung geschoben wird, das heißt, gemäß Fig. 1 betrachtet nach oben, um den Bandrecorder in die entsprechende Betriebsart umschalten. Bei Umschaltung in die Betriebsart Aufnahme wird der Umschalter 82 (Fig. 8) durch den Umschaltschieber 71 in seinen Aufnahmezustand betätigt, während der Vorlauf-Schieber 86 durch den Umschaltstift 60 in Längsrichtung geschoben wird. Wenn eine der Betriebsarten Vorlauf, Aufnahme oder Rückspulen erhalten wird, wird der Antriebshebel 53 durch den Verriegelungshebel 64 in seiner Arbeitsstellung verriegelt. Wenn der Bandrecorder aus einer der Betriebsarten Vorlauf, Aufnahme, Schnellvorlauf oder Rückspulen in die Betriebsart Stop umgeschaltet wird, wird der Ermittlungsschieber 35 wieder zurück- und vorbewegt, um den Antriebshebel 53 von dem Verriegelungshebel 64 zu lösen, so daß der Antriebshebel 53 frei ist, über einen Winkel in seine Ausgangsstellung zurückzukehren.
Als nächstes wird die Funktion der Vorrichtung bei der Wahl der Haltestellung des Ermittlungsschiebers 35 beschrieben.
Bei der Umschaltung auf die Betriebsart Vorlauf, während der der Ermittlungsschieber 35 durch den Schub S₂ aus der Ausgangsstellung P₁ in Richtung des Pfeiles a gemäß Fig. 4 verschoben wird, bewegt sich der Wählschieber 23 in der durch den Pfeil d gezeigten Richtung, und sein Ansatz 31 bewegt sich von dem Vorsprung 41 des Ermittlungsschiebers 35 in dessen Ausnehmung 43. Der Ermittlungsschieber 35 wird weiter gleitend verschoben zu der vorderen Stellung P₂ und dann zurückverschoben, das heißt, in Richtung des Pfeiles b. Wenn der Ermittlungsschieber 35 die durch die ausgezogene Linie in Fig. 4 gezeigte Stellung P₃ erreicht, stößt der Ansatz 31 des Wählschiebers 23 mit der Seitenkante des Vorsprungs 41 zusammen, und dadurch wird der Ermittlungsschieber in der Stellung P₃ festgehalten.
Bei der Umschaltung in die Betriebsart Schnellvorlauf, bei der der Ermittlungsschieber 35 gleitend durch den Schub S₃ verschoben wird aus der ursprünglichen Stellung P₁ in Richtung des Pfeiles a, bewegt sich der Wählschieber 22 in Richtung des Pfeiles e, und sein Ansatz 30 bewegt sich von dem Vorsprung 40 des Ermittlungsschiebers 35 in dessen Ausnehmung 42. Der Ermittlungsschieber 35 wird weiter gleitend nach vorn in seine Stellung P₂ verschoben und dann zurück in Richtung des Pfeiles b in die Stellung P₄, in welcher der Ermittlungsschieber 35 durch die strichpunktierte Linie gezeigt ist. Bei der Rückwärtsbewegung des Ermittlungsschiebers 35 in die Stellung P₄ stößt der Ansatz 30 des Wählschiebers 22 ist der Seitenkante des Vorsprungs 40 zusammen, und dadurch wird der Ermittlungsschieber 35 in der Stellung P₄ festgehalten.
Bei der Umschaltung in die Betriebsart Rückspulen werden die Wählschieber 22 und 23 durch die Magnetrelais 1 und 2 gegen die Wirkungen der Federn 24 und 25 in ihren jeweiligen oberen Stellungen gehalten. Dementsprechend wird der Ermittlungsschieber 35 nicht zwischen der vorderen Stellung P₂ und der Ausgangsstellung P₁ angehalten oder festgehalten, und nachdem der Ermittlungsschieber 35 die vordere Stellung P₂ erreicht hat, wird er vollständig zurück zu der Ausgangsstellung P₁ bewegt und dort angehalten.
Andererseits wird der über dem Antriebshebel 53 angeordnete Umschalthebel 58 durch die Torsionsfeder 62 gegen den Uhr­ zeigersinn um seinen Zapfen 59 gedrängt, und daher wird die Stiftführungskante 39 der Öffnung 38 in dem Ermittlungsschieber 35 gegen den Stift 61 an dem Umschalthebel 58 gedrückt. Bei der oben beschriebenen Vor- und Zurückbewegung des Ermittlungsschiebers 35 schwingt dementsprechend der Umschalthebel 58 auf ähnliche Art zurück und vor. Wenn der Ermittlungsschieber 35 in der Stellung P₃ angehalten oder festgehalten wird, wird der Umschaltstift 60 an dem Hebel 58 in der Vorlauf-Stellung A angehalten. Wenn der Ermittlungsschieber 35 in der Stellung P₄ angehalten wird, wird der Umschaltstift 60 an dem Hebel 58 bei der Schnellvorlauf- Stellung B angehalten. Wenn der Ermittlungsschieber 35 in bzw. bei der Stellung P₁ angehalten wird, wird der Umschaltstift 60 des Hebels 58 in der Rückspul-Stellung C angehalten.
Nunmehr werden die verschiedenen Betriebsart-Umschalt­ vorgänge des Bandrecorders unter Bezug auf die Fig. 5 bis 11 beschrieben. Wenn der vorerwähnte Vorlaufschalter, Aufnahmeschalter, Rückspulschalter oder Stopschalter eingeschaltet wird, um die entsprechende Betriebsart zu wählen, werden die Magnetrelais wahlweise erregt, wie in der folgenden Tabelle gezeigt:
Tabelle 1
In der obigen Tabelle geben die Markierungen oder Symbole ┤ und * an, daß das entsprechende Magnetrelais erregt ist, um seinen Kern anzuziehen oder zurückzuziehen, und die Markierung - gibt an, daß das entsprechende Magnetrelais stromlos ist. Ferner gibt die Markierung ┤ an, daß das Magnetrelais über einen relativ kurzen Zeitraum erregt ist, zum Beispiel für 0,3 bis 0,7 Sekunden, wogegen die Markierung * angibt, daß das Magnetrelais über einen relativ langen Zeitraum erregt wird, zum Beispiel für mehr als 0,8 Sekunden. Das Magnetrelais 1 wird, wie gezeigt, nur bei der Umschaltung in die Betriebsart Aufnahme über diese längere Zeit erregt. Die Differenz zwischen den Er­ regungszeiten des Magnetrelais 1 für die Betriebsart Aufnahme und für die Betriebsart Vorlauf dient dazu, diese zwei Betriebsarten zu unterscheiden. Das Magnetrelais 3 dient, wenn es erregt ist, dazu, den direkten Betriebsart-Umschschaltvorgang des Bandrecorders von einer der Betriebsarten Vorlauf, Aufnahme, Schnellvorlauf und Rückspulen in eine andere dieser Betriebsarten ohne Passieren der Betriebsart Stop zu erzielen. Die Umschaltung auf irgendeine der fünf Betriebsarten, nämlich der Betriebsarten Vorlauf, Aufnahme, Schnellvorlauf, Rückspulen und Stop, wird erreicht durch vorbestimmte Kombinationen der Erregung der Magnetrelais 1 und 2, wie in Tabelle 1 angedeutet.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die Betriebsart STOP der Umschaltvorrichtung des Bandrecorders, aus der er in eine der Betriebsarten Vorlauf, Aufnahme, Schnellvorlauf und Rückspulen umgeschaltet werden kann. In der Betriebsart STOP weisen der zahnlose Abschnitt 11 a des Nockenzahnrades 8 und der zahnlose Abschnitt 50 des anderen Nockenzahnrades 45 zu dem Antriebsritzel 6 hin. Dementsprechend sind beide Nockenzahnräder 8 und 45 außer Eingriff mit dem Antriebsritzel 6. Der Endabschnitt 9 a des Drehnockens 9 wird im Uhrzeigersinn (Fig. 1) gedrängt durch die Kraft der Feder 15 über den Übertragungshebel 13. Da jedoch der Stift 10 a des Nocken­ zahnrades 8 die gekrümmte Verlängerung 18 a des Starthebels 16 berührt, wird eine Drehung des Nockenzahnrades 8 verhindert. Die Umfangsfläche des exzentrischen Radialnockens 47 des Nockenzahnrades 45 wird im Uhrzeigersinn (Fig. 1) geschoben durch den Antriebshebel 53 unter dem Einfluß der Feder 53. Da jedoch der Vorsprung 49 der Nabe 48 an dem Nockenzahnrad 45 den sich von dem Kern des Magnetrelais 3 er­ streckenden Stift 51 berührt, wird das Nockenzahnrad 45 an einer Drehung gehindert.
Umschaltvorgang auf die Betriebsart VORLAUF
Die Umschaltung in die Betriebsart Vorlauf (FWD) wird im einzelnen unter Bezug auf die Fig. 5 bis 7 beschrieben. Wenn der Vorlaufschalter eingeschaltet wird, wird dem Bandrecorder Energie zugeführt und die Laufwelle 5 durch den (nicht gezeigten) Elektromotor gegen den Uhrzeigersinn (Fig. 5) gedreht. Die Magnetrelais 1 und 3 werden im wesentlichen zur gleichen Zeit erregt, wobei das Magnetrelais 3 tatsächlich etwas später als das Magnetrelais 1 erregt wird.
Bei dieser Erregung wird der Kern 1 a des Magnetrelais 1 in Aufwärtsrichtung, gemäß Fig. 5 betrachtet, zurückgezogen, und der Stift 28 des Kontaktblocks 20 bewegt sich von dem unteren Ende der länglichen Öffnung 26 in dem Wählschieber 22 zu dem oberen Ende dieser Öffnung. Der Wählschieber 22 wird nicht mit dem Kern 1 a des Magnetrelais 1 nach oben bewegt, und dementsprechend wird auf das Magnetrelais 1 keine Belastung durch den Wählschieber 22 ausgeübt.
Der Aufwärtszug des Kernes 1 a des Magnetrelais 1 veranlaßt, daß der Arm 16 b des Starthebels 16 durch den Kontaktblock 20 gegen die Kraft der Feder 19 aufwärts geschoben wird, so daß der Starthebel 16 im Uhrzeigersinn in die in Fig. 5 gezeigte Stellung gedreht wird. Dementsprechend wird die gekrümmte Verlängerung 18 a des Starthebels 16 von dem Stift 10 a an dem Nockenzahnrad 8 gelöst, und zur gleichen Zeit wird die andere gekrümmte Verlängerung 18 b des Starthebels 16 in die Drehbahn des Stiftes 10 a vorgestreckt. Dann wird das Nockenzahnrad 8 etwas verdreht in die in Fig. 5 gezeigte Stellung durch den Übertragungshebel 13 unter dem Einfluß der Feder 15, so daß das Nockenzahnrad 8 mit dem Antriebsritzel 6 in Eingriff gebracht wird. Dementsprechend wird das Nockenzahnrad 8 durch das Antriebsritzel 6 angetrieben, um sich im wesentlichen um eine halbe Umdrehung im Uhrzeigersinn (Fig. 5) zu drehen.
Bei der Drehung des Nockenzahnrades 8 wird der Endabschnitt 13 a des Übertragungshebels 13 durch den Endabschnitt 9 b des Drehnockens 9 geschoben, so daß der Übertragungshebel 13 gegen die Kraft der Feder 15 gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, zum Beispiel in die Stellung, die in Fig. 4 durch strichpunktierte Linien gezeigt ist. Der Stift 37 an dem Übertragungshebel 13 kommt mit dem Ende 35 a des Ermittlungsschiebers 35 in Kontakt und verschiebt diesen dann gegen die Kraft der Feder 36 nach links, gemäß Fig. 6 betrachtet. Entsprechend der Drehung des Nockens 9 um eine halbe Umdrehung schwingt der Übertragungshebel 13 einmal zurück und vor. Dementsprechend wird derErmittlungsschieber 35 veranlaßt, vorwärts und rückwärts zu gleiten, und zwar in der oben unter Bezug auf Fig. 4 beschriebenen Art.
Da der Stift 28 an dem Kontaktblock 20 des Magnetrelais 1 am oberen Ende der länglichen Öffnung 26 des Wählschiebers 22 positioniert ist als Folge des Zurückziehens des Kernes 1 a, wird der Wählschieber dadurch in der in Fig. 6 gezeigten oberen Stellung gehalten. Da das Magnetrelais 2 nicht erregt ist, kann der andere Wählschieber 23 durch die entsprechende Feder 25 abwärts (Fig. 6) gedrängt werden. Wenn der Ermittlungsschieber 35 durch den in Fig. 4 gezeigten Hub S₂ nach vorn verschoben wird, kommt der Ansatz 31 des Wählschiebers 23 zu dem rechten Ende des Vorsprungs 41, und der Wählschieber 23 kann durch die Feder 25 abwärts (Fig. 6) bewegt werden, so daß der Ansatz 31 des Wählschiebers 23 sich in die Ausnehmung 43 des Ermittlungsschiebers 35 bewegt. Danach wird der Ermittlungsschieber 35 weiter zu der vorderen Stellung P₂ gemäß Fig. 4 bewegt, die in Fig. 6 durch die strich­ punktierte Linie gezeigt ist; er wird dann durch die Feder 36 zurückgestellt. Infolgedessen wird der Ermittlungsschieber 35 in der Stellung P₃ gemäß Fig. 4 angehalten, die in Fig. 6 durch ausgezogene Linien gezeigt ist, und zwar durch den Ansatz 31 des Wählschiebers 23; der Stift 60 des Umschalthebels 58 ist in der Vorlauf-Stellung A angeordnet.
Wenn sich das Nockenzahnrad 8 um nahezu eine halbe Umdrehung gedreht hat, weist der zahnlose Abschnitt 11 b des Nocken­ zahnrades 8 zu dem Antriebsritzel 6 hin; daher hört der Antrieb des Nockenzahnrades 8 auf. Zu dieser Zeit wird der Stift 10 a des Nockenzahnrades 8 durch das hakenförmige Ende der gekrümmten Verlängerung 18 b des Starthebels 16 berührt, um das Nockenzahnrad 8 anzuhalten.
Das Magnetrelais 1 wird stromlos gemacht, nachdem die Drehung des Nockenzahnrades 8 angehalten worden ist, und der Kern 1 a des Magnetrelais 1 wird ausgestreckt oder zurück­ bewegt in ihre Ausgangsstellung durch die Feder 1 b, wie in Fig. 1 gezeigt. Der Kontaktblock 20 des Magnetrelais 1 bewegt sich von dem Endabschnitt 16 b des Starthebels 16 weg, so daß dieser frei ist, und zwar durch die Feder 19 gegen den Uhrzeigersinn in seine Ausgangsstellung zurück. Infolgedessen wird die gekrümmte Verlängerung 18 b des Starthebels 16 von dem Stift 10 a getrennt, und die gekrümmte Verlängerung 18 a wird in die Drehbahn des Stiftes 10 b vor­ gestreckt. Als Folge davon wird das Nockenzahnrad 8 durch den Übertragungshebel 13 im Uhrzeigersinn etwas weiter gedreht, bis der Stift 10 b die Verlängerung 18 a des Starthebels 16 berührt. Das Nockenzahnrad 8 wird also in einer Stellung angehalten, die eine halbe Umdrehung von der ursprünglichen Stellung entfernt liegt, und ein Vorwärts- und Rückwärtsschwenken des Übertragungshebels 13 ist vollendet worden.
Außerdem ist mit der Erregung des Magnetrelais 3 dessen Kern 3 a zurückgezogen oder nach links (Fig. 5) gezogen worden, so daß der Stift 51 von dem Anschlag 49 an der Nabe 48 des Nockenzahnrades 45 getrennt worden ist. Zur gleichen Zeit wird das Nockenzahnrad 45 durch die Wirkung des Antriebshebels 53 an dem Radialnocken 47 geschoben und ein wenig im Uhrzeigersinn in die in Fig. 5 gezeigte Stellung gedreht. Damit wird also das Nockenzahnrad 45 mit dem Antriebs­ ritzel 6 in Eingriff gebracht und durch dieses um annähernd eine Umdrehung im Uhrzeigersinn (Fig. 5) gedreht.
Wie in Fig. 6 gezeigt, wird im Verlauf dieser Drehung des Nockenzahnrades 45 ein Endabschnitt 53 a des Antriebshebels 53 durch den mit dem Nockenzahnrad 45 rotierenden exzentrischen Radialnocken 47 derart verschoben, daß der Antriebshebel 53 gegen die Kraft der Feder 55 im Uhrzeigersinn (Fig. 6) um seinen Zapfen 54 geschwenkt wird.
Es ist jedoch zu bemerken, daß bei Beginn der Drehung des Nockenzahnrades 45 der Antriebshebel 53 tatsächlich nicht durch den exzentrischen Radialnocken 47 angetrieben wird, bis dieser die Winkelstellung erreicht hat, die durch die doppelpunkt-strichlierte Linie in Fig. 5 gezeigt ist. Es ist also eine Warte- oder Verzögerungszeit auf mechanische Weise vorgesehen. Während dieser Wartezeit wird der Stift 60 des Umschalthebels 58 im wesentlichen in die Vorlauf-Stellung A bewegt, und zwar als Folge der Wahl der Haltestellung P₃ (Fig. 4) des Ermittlungsschiebers 35.
Mit der in Fig. 6 gezeigten Drehung des Antriebshebels 53 im Uhrzeigersinn wird der Umschalthebel 58 durch seinen Zapfen 59, der an dem Antriebshebel 53 befestigt ist, in Aufwärtsrichtung in die in Fig. 1 gezeigte Stellung bewegt. Der Stift 60 wird mit dem Ende 86 a des Vorlaufschiebers 86 in Eingriff gebracht, um diesen um einen vorbestimmten Hub in Aufwärtsrichtung zu schieben, gemäß Fig. 7 betrachtet. In folge der vorgehenden Verschiebung des Schiebers 86 wird der Bandrecorder auf geeignete Weise in die Betriebsart Vorlauf umgeschaltet.
Die Erregungszeit des Magnetrelais 3 ist so kurz, daß es kurz nach dem Beginn der Drehung des Nockenzahnrades 45 ausgeschaltet wird. Infolgedessen wird der Kern 3 a des Magnetrelais 3 durch die Feder 3 b in ihre anfängliche oder ausgestreckte Stellung zurückgestellt, wie in Fig. 6 gezeigt, und der Stift 51 berührt wieder die Umfangsfläche der Nabe 48 an dem Nockenzahnrad 45.
Wenn der Antriebshebel 53 in die in Fig. 7 gezeigte Stellung gedreht worden ist, um den vorbestimmten Hub des Umschalthebels 58 zu bewirken, wird der Stift 68 an dem Antriebshebel 53 durch den Dreiecksvorsprung 67 des Verriegelungshebels 64 verriegelt. Wenn der Ermittlungsschieber 35 in seine vordere Stellung P₂ bewegt wird, die durch die strichpunktierte Linie in Fig. 6 gezeigt ist, wird das Ende 64 b des Verriegelungshebels 64 durch das Ende 35 b des Ermittlungsschiebers 35 verschoben, und danach wird der Verriegelungs­ hebel 64 gegen die Kraft der Feder 66 gegen den Uhrzeigersinn um den Stift 65 gedreht. Der Verriegelungshebel 64 wird also zeitweilig in die durch die strichpunktierten Linien in Fig. 6 gezeigte Verriegelungs-Auslösestellung bewegt. Jedoch wird der Ermittlungsschieber 35 in seine Ausgangsstellung P₁ zurück bewegt, unmittelbar nachdem er seine vordere Stellung P₂ erreicht hat, und daher wird der Verriegelungshebel 64 mit der Rückbewegung des Ermittlungsschiebers 35 durch die Feder 66 im Uhrzeigersinn um den Zapfen 65 zurückgedreht. Auf diese Weise wird der Stift 68 des Antriebshebels 53 durch den Dreiecksvorsprung 67 des Verriegelungshebels 64 verriegelt.
Andererseits kommt, wie in Fig. 6 gezeigt, der Stift 56 an dem Antriebshebel 53 in Kontakt mit dem Ansatz 33 des Wählschiebers 23, und zwar unmittelbar nach dem Beginn der Drehung des Antriebshebels 53 im Uhrzeigersinn durch den exzentrischen Radialnocken 47. Damit wird also der Wählschieber 23 aufwärts geschoben, gemäß Fig. 6 und 7 betrachtet, gegen die Kraft der Feder 25 als Folge weiterer Drehung des Antriebshebels 53 im Uhrzeigersinn, so daß der Ansatz 33 des Wählschiebers 23 aus der Ausnehmung 43 des Ermittlungsschiebers 35 heraus­ geführt wird. In diesem Moment wird der Ermittlungsschieber 35 aus der Stellung P₃ gelöst und ist frei, um durch die Wirkung der Feder 36 gleitend in die in Fig. 7 gezeigte Stellung P₁ zurück verschoben zu werden. Der Ansatz 31 des Wählschiebers 23 sitzt dann auf dem Vorsprung 41 des Schiebers 35 als Folge von dessen Rückwärtsbewegung.
Ferner wird als Folge der Bewegung des Ermittlungsschiebers 35 zurück in seine Position P₁ der Verriegelungshebel 64 in seine Ausgangsstellung zurückgebracht, nämlich in die in Fig. 7 gezeigte Verriegelungsstellung. Während dieser Rückkehr des Verriegelungshebels 64 sitzt der Stift 68 des Antriebshebels 53 auf dem Dreiecksvorsprung 67 des Verriegelungshebels 64, so daß durch diesen der Antriebshebel 53 verriegelt wird, wie vorher erwähnt und wie in Fig. 7 gezeigt.
Wenn der Antriebshebel 53 in der in Fig. 7 gezeigten Stellung verriegelt ist, ist der Vorlaufschieber 86 in seiner Arbeitsstellung verriegelt. Nach der Verriegelung des Antriebshebels 53 in der Stellung gemäß Fig. 7 fährt das Nocken­ zahnrad 45 fort, sich leerlaufend zu drehen, bis es eine Umdrehung vollendet hat, an welchem Punkt der zahnlose Abschnitt 50 des Nockenzahnrades 45 die ursprüngliche Winkel­ stellung erreicht und der Antrieb durch das Antriebsritzel 6 endet. Am Ende einer vollständigen Umdrehung des Nocken­ zahnrades 45 wird der daran befindliche Vorsprung 49 wieder durch den Stift 51 berührt, der zu dem Magnetrelais 3 gehört, um so das Nockenzahnrad 45 bei der ursprünglichen Winkelstellung anzuhalten. Auf die oben beschriebene Art ist der Bandrecorder in seine Betriebsart Vorlauf zum Abspielen oder zur Wiedergabe aufgenommener Signale von einer Band- Kassette in üblicher Art umgeschaltet worden.
Umschaltvorgang in die Betriebsart AUFNAHME
Der Umschaltvorgang in die Betriebsart Aufnahme (REC) wird unter Bezug auf die Fig. 2 und 8 beschrieben; er ist fast der gleiche wie der Umschaltvorgang in die Betriebsart Vorlauf. Jedoch ist die Erregungszeit des Magnetrelais 1 zum Umschalten in die Betriebsart Aufnahme länger als jene für die Umschaltung in die Betriebsart Vorlauf. Auf diese Weise wird die Wahl der Betriebsart Vorlauf oder Aufnahme durch die Zeitdauer bestimmt, während der das Magnetrelais 1 erregt wird.
Wenn der Aufnahmeschalter eingeschaltet wird, wird wiederum dem Bandrecorder Energie zugeführt, die Laufwelle 5 wird durch den Elektromotor angetrieben, und die Magnetrelais 1 und 3 werden im wesentlichen zur gleichen Zeit erregt. Die Kernstange 1 a der Spule 1 wird über eine längere Zeit zurück­ gezogen, als wenn der Bandrecorder in die Betriebsart Vorlauf umgeschaltet wird.
Beim Zurückziehen des Kernes 1 a des Magnetrelais 1 wird der Übertragungshebel 77 ein wenig gedreht durch den Eingriff des Stiftes 79 an dem Kontaktblock 20 in die Aussparung 78, wie durch die strichpunktierten Linien in Fig. 2 gezeigt, und zwar im Uhrzeigersinn um den Zapfen 76. Infolgedessen ist der Aufnahme/Wiedergabe-Wählhebel 73 frei, durch die Feder 75 gegen den Uhrzeigersinn um den Zapfen 74 gedreht zu werden, wie ebenfalls durch die strichpunktierten Linien in Fig. 2 gezeigt. Auf diese Weise wird der dreieckige Endabschnitt 73 a des Wählhebels 73 in die Bewegungsbahn des Stiftes 61 an dem Umschalthebel 58 vorgestreckt. Der Wählhebel 73 wird in der vorhergehenden Position über eine relativ längere Zeit gehalten, wenn der Aufnahmeschalter betätigt wird.
Während dieser relativ längeren Zeit werden Vorgänge bewirkt, die den oben beschriebenen für die Umschaltung in die Betriebsart Vorlauf ähnlich sind. Bei einem dieser Vorgänge wird der in der Stellung A festgesetzte Umschalthebel 58 als Folge der Drehung des Antriebshebels 53 im Uhrzeigersinn um den Zapfen 54 in Aufwärtsrichtung bewegt, gemäß Fig. 8 betrachtet. Im Verlauf dieser Aufwärtsbewegung des Umschalthebels 58 kommt der daran befindliche Stift 61 in Kontakt mit dem dreieckigen Endabschnitt 73 a des Wählhebels 73, und dieser wird durch den Stift 61 nach oben geschoben, wie in Fig. 8 gezeigt. Infolgedessen wird der Umschaltschieber 71 noch oben (Fig. 8) bewegt gegen die Kraft der Feder 72, um den Umschalter 82 in den Aufnahmezustand umzuschalten. Auf diese Weise wird der Bandrecorder in seine Betriebsart Aufnahme umgeschaltet.
Nach dem oben beschriebenen Vorgang zur Betätigung des Umschalters 82 wird das Magnetrelais 1 stromlos gemacht, und der Kern 1 a wird durch die Feder 1 b in seine Aus­ gangsstellung zurückbewegt. Dementsprechend wird der Wählhebel 73 in seine durch die ausgezogene Linie in Fig. 2 gezeigte Ausgangsstellung zurückgedreht, und der Stift 80 wirkt gegen den Abschnitt 73 b des Hebels 73, um diesen gegen die Kraft der Feder 75 in die durch ausgezogene Linien gezeigte Stellung zu drehen. Auf diese Weise wird der dreieckige Endabschnitt 73 a des Wählhebels 73 von dem Stift 61 des Umschalthebels 58 gelöst.
Obwohl der Wählhebel 73 auch während des oben beschriebenen Umschaltvorgangs in die Betriebsart Vorlauf in die durch strichpunktierte Linien in Fig. 2 gezeigte Stellung gedreht wird, ist die Erregungszeit des Magnetrelais 1 dann relativ kurz, so daß der Wählhebel 73 in die durch ausgezogene Linien in Fig. 2 gezeigte Stellung zurückgedreht wird, unmittelbar nachdem der Umschalthebel 58 beginnt, sich aus der in Fig. 6 gezeigten Stellung aufwärts zu bewegen. Dementsprechend werden bei dem Umschaltvorgang in die Betriebsart Vorlauf der Wählhebel 73 und der Umschaltschieber 71 nicht durch den Stift 61 des Umschalthebels 58 aufwärts geschoben, und der Umschalter 82 wird nicht betätigt, so daß er in dem Wiedergabezustand bleibt.
Umschaltvorgang in die Betriebsart SCHNELLVORLAUF
Der Umschaltvorgang in die Betriebsart Schnellvorlauf (FF) wird unter Bezug auf Fig. 9 beschrieben. Wenn der Schnell­ vorlaufschalter eingeschaltet wird, wird dem Bandrecorder Energie zugeführt, die Laufwelle 5 wird durch den Elektromotor angetrieben und die Magnetrelais 2 und 3 werden im wesentlichen zur gleichen Zeit erregt.
Wenn die Kerne 2 a des erregten Magnetrelais 2 zurückgezogen oder nach oben gezogen wird, wird der Starthebel 16 im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 19 gedreht, da der Arm 16 b des Starthebels 16 durch den Kontaktblock 21 an dem Kern 2 a nach oben geschoben wird. Infolgedessen wird der Ermittlungsschieber einmal vorwärts und zurück oder hin- und herbewegt, und zwar auf dieselbe Art, wie vorher für den Umschaltvorgang auf die Betriebsart Vorlauf beschrieben.
Als Folge des Zurückziehens des Kernes 2 a wird der daran befindliche Stift 29 von dem unteren Ende zu dem oberen Ende der länglichen Öffnung 27 in dem Wählschieber 23 bewegt, um ihn bei seiner oberen Stellung zu halten. Wenn das Magnetrelais 2 erregt wird, wird der Wählschieber 23 nicht aufwärts bewegt, sondern lediglich in seiner oberen Stellung gehalten, während der Stift 29 in der länglichen Öffnung 27 des Wählschiebers 23 bewegt wird. Dementsprechend übt der Wählschieber 23 auf das erregte Magnetrelais 2 keine Belastung aus.
Wenn der Ermittlungsschieber 35 vorwärts oder in Richtung des Pfeiles a über den Hub S₃ in Fig. 4 bewegt wird, setzt der Ansatz 30 des Wählschiebers 22 von dem Vorsprung 40 des Ermittlungsschiebers ab und wird veranlaßt, in dessen Ausnehmung 42 einzutreten, und zwar durch die Wirkung der Feder 24. Wie unter Bezug auf Fig. 4 beschrieben, wird der Ermittlungsschieber 35, wenn er danach in Richtung des Pfeiles b zurück bewegt wird, durch den Ansatz 30 des Wählschiebers 22 in der Stellung P₄ angehalten, um den Stift 60 des Umschalthebels 58 bei der Schnellvorlauf-Stellung B festzusetzen. Dann wird der Umschalthebel 58 durch den Antriebshebel 53 auf die gleiche Art aufwärts bewegt wie bei dem Umschaltvorgang in die Betriebsart Vorlauf. Der Umschaltstift 60 wird mit dem Ende 87 a des Schnellvorlaufschiebers 87 in Eingriff gebracht, um diesen über den vorbestimmten Hub aufwärts zu bewegen. Als Folge dieser Bewegung des Schiebers 87 wird der Bandrecorder in seine Betriebsart Schnellvorlauf umgeschaltet, das heißt, sein Schnellvorlauf-An­ triebssystem wird aktiviert.
Bei der Drehung des Antriebshebels 53 im Uhrzeigersinn wird der Ansatz 32 des Wählschiebers 22 durch den Stift 56 an dem Antriebshebel 53 gegen die Kraft der Feder 24 aufwärts bewegt. Dementsprechend wird der Ansatz 30 des Wählschiebers 22 aus der Ausnehmung 42 zurückgezogen, um den Ermittlungsschieber 35 aus der Position P₄ zu lösen, und gestattet dessen weitere Rückwärtsbewegung zu der Ausgangsstellung P₁, woraufhin der Ansatz 30 wieder auf dem Vorsprung 40 des Ermittlungsschiebers 35 sitzt.
Umschaltvorgang in die Betriebsart RÜCKSPULEN
Der Umschaltvorgang in die Betriebsart Rückspulen (REW) wird unter Bezug auf die Fig. 10 beschrieben. Wenn der Rückspulschalter eingeschaltet wird, wird dem Bandrecorder Energie zugeführt, und die Laufwelle 5 wird durch den Elektromotor angetrieben. Ferner werden die Magnetrelais 1, 2 und 3 im wesentlichen zur gleichen Zeit erregt.
Die Kerne 1 a und 2 a der Magnetrelais 1 und 2 werden zurückgezogen oder nach oben gezogen, und der Starthebel 16 wird im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 19 gedreht, da der Arm 16 b des Starthebels 16 durch die Kontaktblöcke 20 und 21 der Spulen 1 und 2 nach oben geschoben wird. Infolgedessen wird der Ermittlungsschieber 35 einmal vorwärts und rückwärts bewegt, und zwar auf die gleiche Art wie bei dem Umschaltvorgang in die Betriebsart Vorlauf.
Beim Zurückziehen der Kerne 1 a und 2 a der Magnetrelais 1 und 2 werden die Stifte 28 und 29 von den unteren Enden zu den oberen Enden der länglichen Öffnungen 26 und 27 in den Wählschiebern 22 und 23 bewegt, um diese in ihren oberen Stellungen zu halten. Da beide Schieber 22 und 23 in ihren oberen Stellungen gehalten werden, wird der Ermittlungsschieber 35 in seine Ausgangsstellung P₁ zurückbewegt und dort angehalten, wie unter Bezug auf Fig. 4 beschrieben. Der Stift 60 des Umschalthebels 58 wird dementsprechend bei der Rückspul-Stellung C gesetzt.
Auf dieselbe Art wie beim Umschaltvorgang in die Betriebsart Vorlauf wird der Umschalthebel 58 durch den Antriebshebel 53 aufwärts bewegt, und der Stift 60 wird mit dem Ende 88 a des Rückspulschiebers 88 in Eingriff gebracht, um diesen über einen vorbestimmten Hub aufwärts zu bewegen. Als Folge dieser Bewegung des Schiebers 88 wird der Bandrecorder in herkömmlicher Weise in seine Betriebsart Rückspulen umgeschaltet, das heißt, sein Rückspul-Antriebssystem wird aktiviert.
Umschaltvorgang in die Betriebsart STOP
Der Umschaltvorgang in die Betriebsart STOP ist in Fig. 11 dargestellt, und er kann bewirkt werden, wenn der Bandrecorder in einer seiner Betriebsarten Vorlauf, Aufnahme, Schnellvorlauf oder Rückspulen ist. In irgendeiner dieser Betriebsarten wird der Ermittlungsschieber 35 in der Ausgangsstellung P₁ angehalten, und der Antriebshebel 53 wird durch den Verriegelungshebel 64 in seiner Arbeitsstellung verriegelt, die durch eine strichpunktierte Linie angedeutet ist.
Wenn der Stopschalter betätigt wird bei dem Bandrecorder in einer seiner Betriebsarten Vorlauf, Aufnahme, Schnellvorlauf oder Rückspulen, werden die Magnetrelais im wesentlichen zur gleichen Zeit erregt, und die Kerne 1 a und 2 a der Magnetrelais 1 und 2 werden zurückgezogen. Dementsprechend werden wie beim Umschaltvorgang in die Betriebsart Rückspulen die Wählschieber 22 und 23 beide in ihren oberen Stellungen gehalten, so daß der Ermittlungsschieber 35 einmal ohne Unterbrechung vor- und zurückbewegt wird, das heißt, ohne bei seiner Rückkehr zur Ausgangsstellung P₁ angehalten zu werden.
Wenn der Ermittlungsschieber 35 zu der vorderen Stellung P₂ vorwärts bewegt wird, wie unter Bezug auf Fig. 4 beschrieben, wird der obere Endabschnitt 64 b des Verriegelungshebels 64 durch das Ende 35 b des Ermittlungsschiebers geschoben, so daß der Verriegelungshebel 64 gegen den Uhrzeigersinn gedreht und sein dreieckiger Vorsprung 67 von dem Stift 68 des Antriebshebels 53 getrennt wird, um seine Verriegelung zu vermeiden. Der Antriebshebel 53 wird also durch die Wirkung der Feder 55 über einen Winkel in seine Ausgangsstellung zurückgebracht, die in Fig. 11 durch eine ausgezogene Linie gezeigt ist. Bei der Rückbewegung des Antriebshebels 53 und des Ermittlungsschiebers 35 wird der Umschalthebel 58 zu seiner Ausgangsstellung zurückbewegt, und daher wird der vorher betätigte Vorlaufschieber 86, Schnellvorlaufschieber 87 oder Rückspulschieber 88 in seine Ausgangsstellung zurückbewegt. Auf diese Weise wird der Bandrecorder in seine Betriebsart STOP umgeschaltet, und dann wird die elektrische Energie abgeschaltet, um den Elektromotor anzuhalten.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform der Betriebsart- Umschaltvorrichtung werden der Umschalthebel 58 und daher der Umschaltstift 60 entweder in die Vorlauf-(Aufnahme-) Stellung A, die Schnellvorlaufstellung B oder die Rückspul- Stellung C eingestellt, und zwar durch Wahl der Haltestellung des Ermittlungsschiebers 35 in Übereinstimmung mit dem erwünschten Umschaltvorgang in die Betriebsart Vorlauf (Aufnahme), in die Betriebsart Schnellvorlauf oder in die Betriebsart Rückspulen, und dann werden die Wählschieber 22 und 23 gegen die Kräfte der Federn 24 und 25 durch den Stift 56 an dem Antriebshebel 53 aufwärts bewegt, um den Ermittlungsschieber 35 aus dieser Haltestellung zu lösen. Der Ermittlungsschieber 35 wird also immer nach Umschaltung in die gewünschte Betriebsart zur Ausgangsstellung P₁ zurückbewegt. Andererseits wird, wenn der Bandrecorder wiederum umgeschaltet wird in die nächste gewünschte Betriebsart, der Ermittlungsschieber 35 nach vorn bewegt, um den Antriebshebel 53 aus der Verriegelung durch den Hebel 64 bei seiner Arbeitsstellung zeitweilig zu lösen, und dann wird der Antriebshebel 53 wieder im Winkel verstellt oder in seine Arbeitsstellung gedreht. Dementsprechend kann der Bandrecorder direkt in eine der Betriebsarten Vorlauf, Aufnahme, Schnellvorlauf und Rückspulen umgeschaltet werden aus irgendeiner anderen dieser Betriebsarten, ohne die Betriebsart STOP zu durchlaufen. Gemäß der oben beschriebenen Ausführungsform kann also der "wechselseitige Umschaltvorgang" in der Betriebsart- Umschaltvorrichtung bewirkt werden.
Unter Bezug auf Fig. 12 ist ersichtlich, daß in einer Schalteranordnung zum Verhindern von Fehlfunktionen der oben beschriebenen Umschaltvorrichtung ein Ermittlungsschalter 90 für das Nockenzahnrad 45 nahe diesem angeordnet ist, der zum Beispiel ein Mikroschalter sein kann. Ein Betriebsartschalter 91 zur Ermittlung der Betriebsart Vorlauf, Schnellvorlauf, und Rückspulen ist nahe dem Ermittlungsschieber 35 angeordnet und kann zum Beispiel ein Blattfeder-Umkehrschalter sein. Ein Nachweisschalter 92 ist nahe dem Antriebshebel 53 angeordnet und kann beispielsweise ein durch den Stift 56 betätigbarer Blattfederschalter sein.
Der Ermittlungsschalter 90 ist betätigbar durch einen Vorsprung 97 an einem Schalterhebel 96, der um einen Zapfen 94 drehbar gelagert ist und durch eine Feder 95 im Uhrzeigersinn gedrängt wird, gemäß Fig. 12 betrachtet. Ein Ende des Schalterhebels 96 wird gegen die Umfangsfläche der Nabe 48 des Nockenzahnrades 45 gedrückt. Der Betriebsart­ schalter 91 kann die Form eines Drei-Kontakt-Umschalters haben, bei dem ein Umschalthebel 99 auf einem Zapfen 100 schwenkbar gelagert ist. Eine neutrale oder zentrale Stellung des Umschalthebels 99 entspricht einer Schnellvorlauf- Stellung B′, und der Umschalthebel 99 kann gegen den Uhrzeigersinn aus der Stellung B′ in eine Vorlauf-Stellung A′ oder im Uhrzeigersinn aus der Stellung B′ in eine Rückspul- Stellung C′ gedreht werden. Der Umschalthebel 99 ist so konstruiert, daß er automatisch sowohl aus der Stellung A′ als auch aus der Stellung C′ in die Schnellvorlauf-Stellung B′ zurückkehrt. Der Umschalthebel 99 des Betriebsartschalters 91 wird, wie gezeigt, durch eine Gabel 105 eines Betätigungs­ hebels 104 betätigt, der schwenkbar um einen Zapfen 102 gelagert ist. Eine V-förmige Ausnehmung 106 ist in dem Betätigungshebel 104 ausgebildet, und der Stift 61 des Umschalthebels 58 wird in der V-förmigen Ausnehmung 106 aufgenommen.
In der Betriebsart STOP sitzt das Ende des Schalterhebels 96 auf dem Anschlag 49 des Nockenzahnrades 45, um den Ermittlungsschalter 90 in seinen AUS-Zustand zu versetzen. Bei Beginn eines Umschaltvorgangs in die Betriebsart Vorlauf, Schnellvorlauf oder Rückspulen und bei Beginn der Rotation des Nockenzahnrades 45 im Uhrzeigersinn bewegt sich der Anschlag 49 aus seiner Stellung unter dem Schalterhebel 96 heraus, und dieser wird unter der Wirkung der Feder 95 um einen Winkel im Uhrzeigersinn verstellt. Dementsprechend wird der Ermittlungsschalter 90 durch den Vorsprung 97 des Schalterhebels 96 betätigt und in seinen EIN-Zustand umgeschaltet.
Wenn der Umschalthebel 58, nachdem er in die Vorlauf-Stellung A, die Schnellvorlauf-Stellung B oder die Rückspul-Stellung C eingestellt worden ist, durch den Antriebshebel 53 aufwärts bewegt wird, wird der Stift 61 an dem Umschalthebel 58 zur Innenseite der V-förmigen Ausnehmung 106 in dem Betätigungshebel 104 bewegt. Beim Umschaltvorgang in die Betriebsart Vorlauf drückt der Stift 61 auf eine Kante 106 a der V-förmigen Ausnehmung 106, um den Betätigungshebel 104 im Uhrzeigersinn zu drehen, wie in Fig. 12 gezeigt, so daß der Hebel 99 des Schalters 91 durch die Gabel 105 des Betä­ tigungshebels 104 in seine Vorlauf-Stellung A′ umgeschaltet wird. Bei dem Umschaltvorgang in die Betriebsart Rückspulen drückt der Stift 61 gegen eine andere Kante 106 b der V-förmigen Ausnehmung 106, um den Betätigungshebel 104 gegen den Uhrzeigersinn zu drehen, so daß der Hebel 99 des Schalters 91 in die Rückspul-Stellung C′ umgeschaltet wird. Bei dem Umschaltvorgang in die Betriebsart Schnellvorlauf wird der Stift 61 im wesentlichen in der Ausnehmung 106 zentriert, so daß der Betätigungshebel 104 durch den Stift 61 an dem Umschalthebel 58 weder im Uhrzeigersinn noch gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Dementsprechend wird der Umschalthebel 99 des Betriebsartschalters 91 in seiner neutralen Stellung gehalten (Schnellvorlauf-Stellung B′).
Wie oben beschrieben, wird bei jedem der Betriebsart-Umschaltvorgänge der Antriebshebel 53 in die in Fig. 7 gezeigte Arbeitsstellung gedreht und dort durch den Verriegelungshebel 64 verriegelt, um den Umschaltvorgang zu vollenden. Unmittelbar vor dieser Beendigung des Umschaltvorgangs wird der Nachweisschalter 92 durch den Stift 56 an dem Antriebshebel 53 in seinen EIN-Zustand geschaltet.
Unmittelbar vor der Beendigung einer ganzen Umdrehung des Nockenzahnrades 45 setzt das Ende des Schalterhebels 96 auf den Anschlag 49 auf und wird dadurch entgegen der Kraft der Feder 95 im Winkel verstellt, und der Ermittlungsschalter 90 wird dadurch in seinen AUS-Zustand umgeschaltet.
Ein Beispiel der elektrischen Schaltungen, die für den oben beschriebenen Bandrecorder verwendet werden können, wird nun unter Bezug auf Fig. 13 beschrieben, in der die Schalter S₁ bis S₅ die oben erwähnten Betriebsart-Wählschalter darstellen, und zwar den RÜCKSPUL-Schalter, den STOP-Schalter, den VORLAUF-Schalter, den SCHNELLVORLAUF-Schalter bzw. den AUFNAHME-Schalter; jeder dieser Schalter weist feste Kontakte a und b auf. Wenn einer der Schalter S₁ bis S₅ niedergedrückt wird, berührt sein beweglicher Kontakt den entsprechenden festen Kontakt a. Wenn umgekehrt einer der Schalter S₁ bis S₅ losgelassen wird, berührt sein beweglicher Kontakt wieder den jeweiligen anderen festen Kontakt b.
Die beweglichen Kontakte und die festen Kontakte a und b der Schalter S₁ bis S₅ sind in der aus Fig. 13 ersichtlichen Art verbunden. Mehr im einzelnen wird Spannung von einer Gleich­ spannungsquelle 200 über den Schalter 90 dem beweglichen Kontakt des Schalters S₂ zugeführt. Wenn irgendeiner der Schalter S₁ bis S₅ wahlweise niedergedrückt oder umgeschaltet wird, um seinen entsprechenden festen Kontakt a zu berühren, wird die Spannung der Gleichspannungsquelle 200 diesem gewählten festen Kontakt a zugeführt. Wenn der Schalter S₃ niedergedrückt oder umgeschaltet wird, um seinen festen Kontakt a zum Wählen der Betriebsart Vorlauf zu berühren, wird die Spannung der Gleichspannungsquelle 200 dem festen Kontakt a des Schalters S₃ und weiter über einen Widerstand 201 dem festen Kontakt b des Schalters S₅ zugeführt. Der hier beschriebene Bandrecorder ist so konstruiert, daß er bei gleichzeitigem Niederdrücken der Schalter S₃ und S₅ in die Betriebsart Aufnahme umgeschaltet wird. Ferner ist für den Fall, daß irgendwelche zwei andere oder mehrere der Schalter S₁ bis S₅ zur gleichen Zeit niedergedrückt werden, die Schalterverbindung so ausgelegt, daß der Bandrecorder in eine bestimmte Betriebsart umgeschaltet wird entsprechend der Vorzugsreihe der Betriebsarten Stop, Rückspulen, Schnellvorlauf und Vorlauf.
Aus Fig. 13 ist ersichtlich, daß die Magnetrelais 1, 2 und 3 mit dem Kollektor entsprechender Transistoren 202, 203 bzw. 204 sowie mit der Gleichspannungsquelle 200 verbunden sind. Für die verschiedenen Betriebsarten werden die Magnetrelais 1, 2 und 3 wahlweise auf die in der Tabelle 1 gezeigte Art erregt. Erste und zweite Steuerschaltungen 206, 207 sind mit der Basis des Transistors 202 verbunden, um die Erregung des Magnetrelais 1 zu steuern. Eine dritte Steuerschaltung 205 ist mit der Basis des Transistors 203 verbunden, um die Erregung des Magnetrelais 2 zu steuern, und eine vierte Steuerschaltung 208 ist mit der Basis des Transistors 204 verbunden, um die Erregung des Magnetrelais 3 zu steuern. Bei dem Umschaltvorgang in die Betriebsart Aufnahme wird das Magnetrelais 1 mit der Ausgangsspannung der zweiten Steuerschaltung 207 erregt, die eine relativ längere Zeitkonstante als die Steuerschaltung 206 hat, so daß das Magnetrelais 1 über eine längere Zeitspanne als beim Umschaltvorgang in die Betriebsart Vorlauf erregt wird. Dioden 209, 210 und 211 sind den Magnetrelais 1, 2 bzw. 3 parallelgeschaltet, um deren elektromotorische Gegenkräfte zu absorbieren.
Die Steuerschaltungen 205, 206, 207 und 208 werden mit Triggerimpulsen von Differenzierschaltungen 212, 213, 214 und 215 angesteuert, um Spannungen vorbestimmter Pegel über entsprechende vorbestimmte Zeitspannen zu erzeugen.
Die Schalter S₁ bis S₅ sind über eine Diodenmatrix, die aus Widerständen 216, 217 und 218 sowie Dioden 219 bis 228 gebildet ist, mit den Differenzierschaltungen 212 bis 215 in der in Fig. 13 gezeigten Weise verbunden. Eine Zenerdiode 229 zum Erzeugen einer konstanten Spannung ist mit der Diodenmatrix und mit Erde verbunden. Ein Schalter S₆ ist vorgesehen zur Ermittlung des üblichen Plättchens, das in einer Bandkassette zur Verhinderung eines irrtümlichen Auslöschens von aufgezeichnetem Material angebracht ist, das erhalten bleiben soll. Wenn dieses Plättchen abgebrochen oder entfernt ist, berührt der Schalter S₆ seinen festen Kontakt b, um ein fälschliches irrtümliches Auslöschen zu verhindern. Wenn das Plättchen vorhanden ist, berührt der Schalter S₆ seinen anderen festen Kontakt a, um die Betriebsart Aufnahme zuzulassen.
Der bewegliche Kontakt des Ermittlungsschalters 90 gemäß Fig. 12 ist, wie in Fig. 13 gezeigt, mit der Spannungsquelle 200 verbunden; ein fester Kontakt a dieses Schalters ist mit dem beweglichen Kontakt des Schalters S₂ verbunden, und ein fester Kontakt b ist mit einer Motorantriebsschaltung 230 verbunden. Beim Umschaltvorgang in eine der Betriebsarten mit Ausnahme der Betriebsart STOP wird der Schalter 90 von seinem festen Kontakt a zu seinem festen Kontakt b umgeschaltet, und zwar im wesentlichen zum gleichen Zeitpunkt, zu dem das Nockenzahnrad 45 als Folge des Zurückziehens des Kernes 3 b des Magnetrelais 3 sich zu drehen beginnt. Die Spannung der Gleichspannungsquelle 200 wird der Motor­ antriebsschaltung 230 während des Umschaltvorgangs über den festen Kontakt b des Schalters 90 zugeführt. Wenn das Nockenzahnrad 45 eine Umdrehung vollendet hat, wird der Schalter 90 zu seinem festen Kontakt a zurückgestellt. Nach Beendigung des Umschaltvorgangs wird die Spannung der Gleichspannungsquelle 200 der Motorantriebsschaltung 230 über den Nachweisschalter 92 zugeführt. Wie oben unter Bezug auf Fig. 12 beschrieben, wird der Nachweisschalter 92 durch den Stift 56 an dem Antriebshebel 53 unmittelbar vor dem Ende eines Umschaltvorgangs in seinen geschlossenen Zustand geschaltet. Danach und solange der Bandrecorder in der gewählten Betriebsart verbleibt, bleibt der Schalter 92 geschlossen, um die Spannung von der Gleichspannungsquelle 200 der Motorantriebsschaltung 230 zum Antrieb eines Motors 531 zuzuführen, der die Laufwelle 5 dreht.
Wie gezeigt, umfaßt die Motorantriebsschaltung 230 einen Konstantstromschaltkreis 232 mit einem Transistor 233, einem Antriebstransistor 234, einem Frequenzgenerator 235 zur Ermittlung der Rotationsgeschwindigkeit des Motors 231, einen Steuertransistor 236 und einem Glättungskondensator 237. Die Spannung von der Gleichspannungsquelle 200 wird der Schaltung 230 als Antriebsspannung für den Motor 231 und als Quellenspannung für den Konstantstromschaltkreis 232 zugeführt.
Ein Transistor 238 ist mit dem Antriebstransistor 204 für das Magnetrelais 3 verbunden. Der Kollektorstrom des Transistors 238 wird über einen Widerstand 239 einem Verbindungspunkt 240 in einem Basisvorspannungskreis für den Steuer- bzw. Antriebstransistor 234 zugeführt. Ein Kondensator 241 mit kleiner Kapazität verbindet den Punkt 240 mit Erde und dient dazu, die Phase zu korrigieren und Störungen zu eliminieren.
Die oben beschriebene Schaltung gemäß Fig. 13 arbeitet fol­ gendermaßen:
In der Betriebsart STOP sind die Schalter S₁ und S₅, 90 und 92 in den in Fig. 13 gezeigten Stellungen.
Wenn es erwünscht ist, den Bandrecorder aus seiner Betriebsart STOP in seine Betriebsart Rückspulen (REW) umzuschalten, wird der Schalter S₁ umgeschaltet, um seinen festen Kontakt a zu berühren, und die Spannung der Gleichspannungsquelle 200 wird dann dem festen Kontakt des Schalters S₁ zugeführt. Die Spannung wird auf einen vorbestimmten Spannungswert eingestellt in Abhängigkeit von der Zener-Spannung der Zener-Diode 229, und zwar über einen Stromweg, der durch den Widerstand 216, die Dioden 219, 222 und 226 und die Zenerdiode 229 gebildet wird, und über einen anderen Stromweg, der durch den Widerstand 216, die Dioden 220, 225 und 226 und die Zenerdiode 229 gebildet wird. Diese vorbestimmte Spannung wird den Differenzierschaltungen 212, 213 und 215 von den jeweiligen Dioden 219, 220 bzw. 225 zugeführt.
Triggerimpulse werden durch die Differenzierschaltungen 212, 213 und 215 bei Anlegen der erwähnten vorbestimmten Spannung erzeugt, und Steuerspannungen werden durch die Steuerschaltungen 205, 206 und 208 als Folge dieser Triggerimpulse erzeugt. Die Transistoren 202, 203 und 204 werden entsprechend den Steuerspannungen für eine vorbestimmte Zeit in ihre leitenden Zustände umgeschaltet und erregen dadurch die Magnetrelais 1, 2 und 3. Der Umschaltvorgang in die Betriebsart Rückspulen, wie oben unter Bezug auf Fig. 10 beschrieben, beginnt mit der Erregung der Magnetrelais 1, 2 und 3. Wenn das Nockenzahnrad 45 sich zu drehen beginnt, wird der Schalter 90 umgeschaltet, um seinen festen Kontakt b zu berühren, und infolgedessen wird Spannung an den Konstantstromkreis 232 der Motorantriebsschaltung 230 geliefert. Da der Transistor 204 in seinen leitenden Zustand versetzt ist, wird auch der Transistor 238 leitend gemacht. Der Kollektorstrom des Transistors 238 fließt über den Punkt 241 zur Basis des Transistors 234, um diesen leitend zu machen. Infolgedessen beginnt der Motor 231 zu rotieren. Der Umschaltvorgang in die Betriebsart Rückspulen wird dann sequentiell mittels des Drehmomentes des Motors 231 bewirkt. Der Transistor 238 wird in den nichtleitenden Zustand bei Aufhören der Erregung des Magnetrelais zurückgebracht, zu welcher Zeit der Stromfluß zum Punkt 241 unterbrochen wird. Da jedoch der Kondensator 237 auf eine ausreichend hohe Spannung aufgeladen ist, wird dadurch der Transistor 234 im leitenden Zustand gehalten, um den Antrieb des Motors 231 fortzusetzen. Der Schalter 92 wird unmittelbar vor Beendigung des Umschaltvorgangs in die Betriebsart Rückspulen geschlossen, und schließlich wird der Schalter 90 am Ende des Umschalt­ vorgangs in die Betriebsart Rückspulen umgeschaltet oder zu seinem festen Kontakt a zurückgebracht. Danach wird die Spannung von der Spannungsquelle 200 der Motorantriebsschaltung 230 über den Schalter 92 zugeführt, um den Betrieb des Bandrecorders in seiner Betriebsart Rückspulen fortzusetzen.
Wenn der Schalter S₂ umgeschaltet wird, um seinen festen Kontakt a zu berühren, wird über diesen die Spannung von der Spannungsquelle 200 dem Schaltkreis zugeführt, der aus dem Widerstand 217, der Diode 221 und der Zenerdiode 229 besteht, um eine vorbestimmte Spannung zu erhalten, die den Differenzierschaltungen 212 und 213 zugeführt wird. Die resultierenden Steuerspannungen von den Steuerschaltungen 205 und 206 schalten die Transistoren 202 und 203 in den leitenden Zustand um und bewirken dadurch die Erregung der Magnetrelais 1 und 2. Der Umschaltvorgang in die Betriebsart STOP beginnt mit dieser Erregung der Magnetrelais 1 und 2 und verläuft dann, wie oben unter Bezug auf Fig. 11 beschrieben. Wenn der Antriebshebel 53 in seine Ausgangsstellung zurückgebracht wird, wird der Schalter 92 geöffnet, um den Motor 231 anzuhalten.
Wenn der Schalter S₃ umgeschaltet wird, um seinen festen Kontakt a zur Einleitung der Umschaltung in die Betriebsart Vorlauf (FWD) oder Wiedergabe zu berühren, wird die Spannung der Spannungsquelle 200 über die festen Kontakte b der Schalter S₂, S₁ und S₄ an den festen Kontakt a des Schalters S₃ angelegt, und die Spannung wird ferner über den Widerstand 201 dem festen Kontakt b des Schalters S₅ zugeführt. Die Spannung am festen Kontakt a des Schalters S₃ wird einer herkömmlichen Abspiel- oder Wiedergabeschaltung (nicht gezeigt) zugeführt.
Die Spannung am festen Kontakt b des Schalters S₅ wird auf eine vorbestimmte Spannung eingestellt, und zwar mittels der Dioden 225 und 226 und der Zenerdiode 229. Diese vorbestimmte Spannung wird den Differenzierschaltungen 213 und 215 zugeführt, und infolgedessen werden die Magnetrelais 1 und 3 über eine bestimmte Zeit erregt. Der Umschaltvorgang in die Betriebsart Vorlauf beginnt mit der Erregung der Magnetrelais 1 und 3 und fährt fort, wie oben unter Bezug auf die Fig. 5 bis 7 beschrieben. Unmittelbar nach dem Beginn der Umschaltung wird der Schalter 90 zu seinem festen Kontakt b umgeschaltet und dadurch wird Spannung von der Spannungsquelle 200 an die Motorantriebsschaltung 230 angelegt. Auf die gleiche Art wie bei dem Umschaltvorgang in die Betriebsart Rückspulen wird der Transistor 238 leitend, und sein Kollektorstrom fließt über den Punkt 240 zur Bas 28489 00070 552 001000280000000200012000285912837800040 0002002850239 00004 28370is des Transistors 234, um diesen leitend zu machen und damit den Motor 231 anzusteuern. Der Umschaltvorgang in die Betriebsart Vorlauf wird dann mit dem Drehmoment des Motors 231 bewirkt. Nachdem der Transistor 238 in seinen nichtleitenden Zustand zurück­ gebracht ist, wird der Transistor 234 in leitendem Zustand gehalten mit der Ladespannung des Kondensators 237 des Konstantstromschaltkreises 232, dem die Spannung von der Spannungsquelle 200 über den Schalter 90 zugeführt worden ist. Also fährt der Motor 231 fort, sich zu drehen, und der Schalter 92 wird geschlossen, unmittelbar bevor der Umschaltvorgang in die Betriebsart Vorlauf beendet ist, zu welcher Zeit der Schalter 90 wieder zu seinem festen Kontakt a umgeschaltet wird.
Wenn der Schalter S₄ umgeschaltet wird, um seinen festen Kontakt a zu berühren und um die Umschaltung in die Betriebsart Schnellvorlauf (FF) zu bewirken, wird die Spannung von der Spannungsquelle 200 über die festen Kontakte b der Schalter S₂ und S₁ an den festen Kontakt a des Schalters S₄ angelegt und auf einen vorbestimmten Spannungswert eingestellt, und zwar mittels des Widerstandes 218, der Dioden 228, 222 und 226 und der Zenerdiode 229. Diese vorbestimmte Spannung wird den Differenzierschaltungen 212 und 215 zugeführt, und infolgedessen werden die Magnetrelais 2 und 3 über eine vorbestimmte Zeit erregt. Auf dieselbe Art wie beim Umschaltvorgang in die Betriebsart Rückspulen wird der Motor 231 angetrieben, um den Umschaltvorgang in die Betriebsart Schnellvorlauf zu bewirken und diese Betriebsart aufrechtzuerhalten.
Wenn die Schalter S₃ und S₅ gleichzeitig umgeschaltet werden, so daß sie ihre festen Kontakte a berühren, um die Umschaltung in die Betriebsart Aufnahme einzuleiten, wird die Spannung von der Spannungsquelle 200 über die festen Kontakte b der Schalter S₂, S₁ und S₄, den festen Kontakt a des Schalters S₃ und den Widerstand 201 an den festen Kontakt a des Schalters S₅ angelegt. Wenn das zerbrechliche Plättchen zur Verhinderung einer irrtümlichen Löschung von der Bandkassette abgebrochen oder entfernt ist, wird der Schalter S₆ mit seinem festen Kontakt b in Berührung gelangen, und daher wird die Spannung lediglich über die Diode 224 der Zenerdiode 229 zugeführt, das heißt, keiner der Differenzierschaltungen 205 bis 208 wird eine Spannung zugeführt. Dementsprechend wird keines der Magnetrelais 1, 2 und 3 erregt. Wenn das zerbrechliche Plättchen in der Bandkassette vorhanden ist, um anzuzeigen, daß ein Aufnahmevorgang durchgeführt werden darf, wird der Schalter S₆ mit seinem anderen festen Kontakt a in Kontakt gelangen, und eine mittels der Dioden 223 und 226 und der Zenerdiode 229 eingestellte, vorbestimmte Spannung wird den Differenzierschaltungen 214 und 215 zugeführt.
Infolgedessen werden die Magnetrelais 1 und 3 mit Steuerspannungen von den Steuerschaltungen 207 und 208 erregt. Jedoch wird bei dem Umschaltvorgang in die Betriebsart Aufnahme das Magnetrelais 1 über eine längere Zeit durch die Steuerspannung von der Steuerschaltung 207 erregt, als das Magnetrelais 3 durch die Steuerspannung von der Steuerschaltung 208 erregt wird. Auf diese Weise wird der Bandrecorder in der oben unter Bezug auf Fig. 8 beschriebenen Art in die Betriebsart Aufnahme umgeschaltet, wobei die für diese Umschaltung benötigten Kräfte hauptsächlich von dem Betrieb des Motors 231 abgeleitet werden.
Der Bandrecorder kann von einer der Betriebsarten Rückspulen, Schnellvorlauf, Vorlauf und Aufnahme in irgendeine andere dieser Betriebsarten umgeschaltet werden, ohne durch die Betriebsart STOP hindurchzugehen.
Bei der Schaltung gemäß Fig. 13 werden, sobald die Betriebsart­ wählschalter S₁, S₃, S₄ und S₅ wahlweise aktiviert oder niedergedrückt werden, um die Betriebsart Rückspulen, Schnellvorlauf, Vorlauf oder Aufnahme einzuleiten, der Transistor 238 und daher der Transistor 234 der Motorantriebsschaltung 230 angeschaltet, um den Motor 231 anzutreiben, so daß der gewünschte oder gewählte Betriebsart-Umschaltvorgang mit dem Drehmoment des Motors 231 bewirkt werden kann. Im wesentlichen zur gleichen Zeit, wie einer oder mehrere der Wählschalter aktiviert oder niedergedrückt werden, wird die Spannung der Spannungsquelle 200 über den Schalter 90 dem Kondensator 237 des Konstantstromschaltkreises 232 zugeführt, um den Kondensator 237 aufzuladen. Nachdem das Magnetrelais 3 abgeschaltet ist, fährt die Ladespannung des Kondensators 237 fort, den Transistor 234 auf EIN zu schalten, so daß der Motor 231 weiterläuft. Während des Umschaltvorgangs wird die Spannung der Motorantriebsschaltung 230 über den Schalter 90 zugeführt. Nachdem der Umschaltvorgang bewirkt worden ist, wird die Spannung der Motorantriebsschaltung 230 über den Schalter 92 zugeführt. Auf diese Weise wird eine Fehlfunktion vermieden, und der Umschaltvorgang wird sicher bewirkt, so daß die gewünschte Betriebsart zuverlässig erhalten wird.
Wenn die Spannung der Spannungsquelle 200 niedriger wird als ein Minimalwert, für den der Betrieb garantiert ist, besteht die Möglichkeit, daß der gewünschte Umschaltvorgang nicht entsprechend der Betätigung des entsprechenden Betriebsart­ wählschalters bewirkt wird, oder daß irgendeine Störung im Betrieb des Bandrecorders auftritt. Diese Schwierigkeit wird durch die elektrische Schaltung gemäß Fig. 14 vermieden, in der Elemente oder Schaltkreise, die den Schaltern 90 und 92 entsprechen, und die Motorantriebsschaltung 230 gemäß Fig. 13 zur Vereinfachung der Zeichnung weggelassen sind, und Elemente, die den oben unter Bezug auf Fig. 13 beschriebenen entsprechen, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet sind.
Wenn der Schalter S₁, S₃ oder S₄ zu seinem festen Kontakt a umgeschaltet wird, wird die Spannung der Gleichspannungsquelle 200 einer entsprechenden Eingangsklemme 242, 243 oder 244 einer Ermittlungsschaltung 245 zugeführt, die Dioden 246, 247 und 248, Widerstände 249, 250 und 251 sowie Transistoren 252 und 253 umfaßt. Wenn die Spannung der Batterie 200 niedriger ist als eine minimale Betriebsgarantie-Spannung, kann der Transistor 252 nichtleitend gemacht werden. Wenn der Transistor 252 nichtleitend ist, wird die Kollektorspannung des Transistors 252 angehoben, so daß der Transistor 253 leitend gemacht wird. Infolgedessen wird das Anodenpotential der Diode 226 nahezu das Erdpotential, und daher wird die Spannung keiner der Differenzierschaltungen 212 bis 215 zugeführt, und keines der Magnetrelais 1, 2 und 3 wird erregt. Wenn also die Spannung der Batterie 200 niedriger ist als die minimale garantierte Betriebsspannung, kann der Bandrecorder nicht in eine der Betriebsarten Rückspulen, Vorlauf, Schnellvorlauf und Aufnahme umgeschaltet werden, obwohl der entsprechende Betriebsart-Wählschalter niedergedrückt wird.
Wenn die Spannung der Quelle oder Batterie höher ist als die minimale garantierte Betriebsspannung, wird der Transistor 252 bei Betätigung eines der Wählschalter S₁, S₃ und S₄ leitend, und daher wird der Transistor 253 nicht eingeschaltet. Auf diese Weise kann die Differenzierschaltung 212 bis 215 Spannung zugeführt werden, wie unter Bezug auf Fig. 13 beschrieben.
Da die elektrische Schaltung gemäß Fig. 14 eine bestimmte Verminderung der Spannung der Batterie 200 ermittelt, um einen Betriebsart-Umschaltvorgang zu verbieten oder zu verhindern, kann eine Fehlfunktion vermieden werden, wenn die Spannung der Batterie 200 niedriger ist als die minimale garantierte Betriebsspannung. Ferner fließt nur dann, wenn ein Wählschalter S₁, S₃ oder S₄ betätigt wird, um seinen ent­ sprechenden festen Kontakt a zu berühren, etwa Strom durch die Transistoren 252 oder 253, so daß elektrische Energie nicht unnütz verbraucht wird.
Bei dem oben beschriebenen Bandrecorder werden Magnetrelais 1, 2 und 3 als Auslöser für den Betriebsart-Umschaltmechanismus verwendet. Wenn ein Betriebsart-Wählschalter, der einer bestimmten Betriebsart entspricht, wieder betätigt wird, nachdem die Umschaltung in diese Betriebsart vollendet ist, werden zwei oder drei der Magnetrelais 1, 2 und 3 wieder erregt, und elektrische Energie wird unnütz verbraucht. Ferner wird, wenn der Kern eines Magnetrelais als Folge einer Erregung zurückgezogen wird, ein unerwünschter Laut erzeugt.
Fig. 15 zeigt ein anderes Beispiel elektrischer Schaltungen, die für eine Lösung des oben beschriebenen Problems bei dem Bandrecorder sorgen, wobei Teile, die den unter Bezug auf Fig. 13 und 14 beschriebenen entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet werden.
In Fig. 15 ist die Motorantriebsschaltung 230 einfach als ein mit dem Motor 231 verbundener Block wiedergegeben. Die Spannung einer Batterie, wie zum Beispiel einer Gleich­ spannungsquelle 200, wird über einen Widerstand 254 und eine Leuchtdiode 255 dem Kontakt A eines Betriebsart­ schalters 91 zugeführt, der unter Bezug auf Fig. 12 beschrieben worden ist. Der Betriebsartschalter 91 weist zusätzlich zu dem Kontakt A Kontakte B und C auf, und diese Kontakte A, B und C entsprechen der Vorlauf-Stellung A, der Schnell­ vorlauf-Stellung B bzw. der Rückspulstellung C. Der Kontakt C des Betriebsartschalters 91 ist über einen Widerstand 216 mit dem festen Kontakt a des Schalters S₁ verbunden. Der Kontakt B des Schalters 91 ist über einen Widerstand 218 mit dem festen Kontakt a des Schalters S₄ verbunden. Der Kontakt A des Schalters 91 ist über eine Diode 256, den festen Kontakt b des Schalters S₅ und den Widerstand 201 mit dem festen Kontakt a des Schalters S₃ verbunden. Der bewegliche Kontakt des Schalters 91 ist mit dem Kollektor eines npn-Transistors 257 verbunden. Die Spannung der Batterie 200 wird der Motorantriebsschaltung 230 und auch über einen Widerstand 258 der Basis des Transistors 257 zugeführt. Die Spannung von der Batterie 200 wird ferner über eine Diode 259 und nach Teilung durch einen Widerstand 260 der Basis eines pnp-Transistors 261 zugeführt. Der Emitter des Transistors 261 ist über den Widerstand 217 mit dem festen Kontakt a des Schalters S₂ verbunden.
Die elektrische Schaltung gemäß Fig. 15 arbeitet wie folgt:
In der Betriebsart STOP stehen alle Schalter S₁ bis S₅ und 90 bis 92 so, wie in Fig. 15 gezeigt. Wenn der Schalter S₁ zu seinem festen Kontakt a umgeschaltet wird, werden die Magnetrelais 1, 2 und 3 erregt, um den Umschaltvorgang in die Betriebsart Rückspulen zu starten. Der Schalter 92 wird geschlossen, kurz bevor der Umschaltvorgang in die Betriebsart Rückspulen beendet ist, und nach dieser Beendigung wird der Schalter 90 wieder umgeschaltet, um seinen festen Kontakt a am Ende des Umschaltvorgangs zu berühren. Der Betriebsartschalter 91 wird zu seinem Kontakt C umgeschaltet, wie oben unter Bezug auf Fig. 12 beschrieben.
Wenn der Bandrecorder in der Betriebsart Rückspulen ist, wird der Motorantriebsschaltung 230 und den Transistoren 257 und 261 Spannung über den Schalter 92 zugeführt. Wenn der Schalter S₁ niedergedrückt oder zu seinem festen Kontakt a umgeschaltet wird, und zwar zu einem Zeitpunkt, zu dem der Bandrecorder bereits in der Betriebsart Rückspulen ist, wird die Spannung an dem festen Kontakt a des Schalters S₁ über den Widerstand 216 und den Kontakt C des Schalters 91 dem Kollektor des Transistors 257 zugeführt, um diesen leitend zu machen, und deshalb wird die Spannung unterdrückt. Dementsprechend wird den Differenzierschaltungen 212, 213 und 215 keine Spannung zugeführt, und die Magnetrelais 1, 2 und 3 werden nicht erregt.
Wenn der Schalter S₂ betätigt wird, werden die Magnetrelais 1 und 2 erregt, um die Umschaltung in die Betriebsart STOP zu bewirken, während welcher der Antriebshebel 53 in seine Ausgangsstellung zurückgedreht und der Schalter 92 geöffnet wird, um den Motor 231 anzuhalten. Schließlich wird der bewegliche Kontakt des Schalters 91 umgeschaltet, um seinen Kontakt B zu berühren.
Wenn der Schalter S₂ zu seinem festen Kontakt a umgeschaltet wird zu einer Zeit, bei der der Bandrecorder bereits in der Betriebsart STOP ist, wird die Spannung an diesem festen Kontakt a dem Emitter des Transistors 261 zugeführt, um ihn leitend zu machen. Dementsprechend wird den Differenzierschaltungen 212, 213 keine Spannung zugeführt, und die Magnetrelais 1 und 2 werden nicht erregt.
Wenn der Schalter S₃ zu seinem festen Kontakt a umgeschaltet wird, werden die Magnetrelais 1 und 3 erregt, um den Umschaltvorgang in die Betriebsart Vorlauf zu starten. Am Ende des Umschaltvorgangs in die Betriebsart Vorlauf wird der Schalter 92 geschlossen, und der Schalter 90 wird zu seinem festen Kontakt a umgeschaltet. Ferner wird der Betriebsart­ schalter 91 zu seinem Kontakt A umgeschaltet. Dementsprechend emittiert die Leuchtdiode 255 Licht.
Wenn der Schalter S₃ wieder zu seinem Kontakt a umgeschaltet wird, wenn der Bandrecorder bereits in der Betriebsart Vorlauf ist, wird der Transistor 257 leitend gemacht, und daher wird den Differenzierschaltungen 213 und 215 keine Spannung zugeführt, mit dem Ergebnis, daß die Magnetrelais 1 und 3 nicht erregt werden.
Wenn der Schalter S₄ zu seinem festen Kontakt a umgeschaltet wird, werden die Magnetrelais 2 und 3 erregt, um den Umschaltvorgang in die Betriebsart Schnellvorlauf einzuleiten. Wenn diese Umschaltung in die Betriebsart Schnellvorlauf beendet ist, wird der Betriebsartschalter zu seinem Kontakt B umgeschaltet. Wenn danach der Schalter S₄ wieder zu seinem festen Kontakt a umgeschaltet wird, wird der Transistor 257 leitend gemacht, und die Magnetrelais 2 und 3 werden nicht erregt.
Wenn die Schalter S₃ und S₅ gleichzeitig niedergedrückt werden zur Berührung ihrer jeweiligen festen Kontakte a, um die Umschaltung in die Betriebsart Aufnahme einzuleiten, werden die Magnetrelais 1 und 3 erregt. Das Magnetrelais 1 wird durch die Ausgangsspannung der Steuerschaltung 207 über eine längere Zeit erregt, als das Magnetrelais 3 durch die Ausgangsspannung der Steuerschaltung 208 erregt wird, so daß der Bandrecorder in seine Betriebsart Aufnahme umgeschaltet wird, wie vorher beschrieben.
In der Betriebsart Aufnahme berührt der Betriebsart­ schalter 91 seinen Kontakt A. Dementsprechend wird, wenn die Schalter S₃ und S₅ wieder umgeschaltet werden, um ihre entsprechenden festen Kontakte a zu berühren, wenn der Bandrecorder bereits in der Betriebsart Aufnahme ist, der Transistor 257 leitend gemacht, und deshalb wird den Differenzier­ schaltungen 213 und 215 keine Spannung zugeführt. Also werden die Magnetrelais 1 und 3 nicht wieder erregt.
Dementsprechend wird bei den elektrischen Schaltungen gemäß Fig. 15, wenn einer oder mehrere der Schalter S₁ bis S₅ wieder betätigt wird, um die Umschaltung des Bandrecorders in eine bestimmte Betriebsart einzuleiten, in welcher der Bandrecorder sich bereits befindet, keines der Magnetrelais 1, 2 und 3 erregt. Wenn ferner Leuchtdioden mit den Kontakten C und B des Schalters 91 und mit dem Transistor 261 verbunden sind, können damit die Betriebsarten Rückspulen, Schnellvorlauf und STOP angezeigt werden.
Wenn bei dem oben beschriebenen Bandrecorder ein Betriebsart- Wählschalter außer dem Stopschalter S₂, zum Beispiel der Schnellvorlaufschalter S₄ unmittelbar nach der Betätigung des Stopschalters betätigt wird, besteht die Möglichkeit, daß, während die Magnetrelais 1 und 2 als Folge der Betätigung des Schalters S₂ erregt sind, die Magnetrelais entsprechend dem später betätigten Betriebsart-Wählschalter S₄ erregt werden, um den Bandrecorder in eine andere Betriebsart umzuschalten als die Betriebsart, die dem nachfolgend betätigten Betriebsart-Wählschalter S₄ entspricht.
Fig. 16 zeigt noch eine andere Schaltung für den Bandrecorder, die eine Vermeidung des oben beschriebenen Fehlvorgangs bewirkt. Ferner ist die elektrische Schaltung gemäß Fig. 16 insbesondere so ausgelegt, um sicherzustellen, daß der Bandrecorder nicht in die Betriebsart Vorlauf umgeschaltet wird, wenn der Vorlaufschalter S₃ und der Aufnahmeschalter S₅ betätigt werden, und zwar zur Umschaltung in die Betriebsart Aufnahme in dem Fall, daß das zerbrechliche Plättchen von einer Kassette abgebrochen oder beseitigt ist, um ein irrtümliches Löschen von vorher aufgenommenem Material zu verhindern, und wenn dann der Aufnahmeschalter S₅ früher losgelassen wird als der Vorlaufschalter S₃.
In Fig. 16 sind die Teile, die den unter Bezug auf Fig. 13 beschriebenen entsprechen, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, und die Schalter 90 und 92, die Motorantriebs­ schaltung 230 und der Motor 231 gemäß Fig. 13 sind zur Vereinfachung der Zeichnung weggelassen worden.
Wenn das zerbrechliche Plättchen abgebrochen oder beseitigt ist, um ein fahrlässiges Löschen der Bandkassette zu vermeiden, wird der Ermittlungsschalter S₆ mit seinem Kontakt b berührt. Bei Betätigung der Schalter S₃ und S₅ wird die Spannung der Batterie 200 über die festen Kontakte b der Schalter S₂, S₁ und S₄ dem festen Kontakt a des Schalters S₃ zugeführt. Die Spannung am festen Kontakt a des Schalters S₃ wird durch den Widerstand 201 geteilt, über den die Spannung dem Kontakt b des Ermittlungsschalters S₆ zugeführt wird, und durch einen anderen Widerstand 262 eines Ermittlungsschaltkreises 263, der ferner Transistoren 264, 265 und 266 umfaßt. Die geteilte Spannung von dem Verbindungspunkt der Widerstände 201 und 262 wird der Basis des Transistors 266 zugeführt, um ihn leitend zu machen. Die Spannung der Batterie 200 wird eine Energieanschlußklemme 267 des Ermittlungsschaltkreises 263 zugeführt, so daß als Folge des Anschaltens des Transistors 266 ein Kondensator 268 momentan geladen wird. Der Transistor 265 wird mit der Ladespannung des Kondensators 268 eingeschaltet, und der mit dem Transistor 265 verbundene Transistor 264 wird ebenfalls eingeschaltet. Infolgedessen wird das Anodenpotential der Diode 226 nahezu das Erdpotential, um die Spannung an den Eingangsklemmen der Differenzierschaltungen 214 und 215 zu unterdrücken. Dementsprechend werden die Magnetrelais 1 und 3 nicht erregt, und also wird der Bandrecorder nicht in die Betriebsart Aufnahme umgeschaltet, sondern in der vorher eingestellten Betriebsart festgehalten.
Wenn die Schalter S₃ und S₅ zur Einleitung der Umschaltung in die Betriebsart Aufnahme betätigt werden in dem Fall, in dem der Ermittlungsschalter S₆ seinen Kontakt b berührt, wie in Fig. 16 gezeigt, und wenn der Schalter S₅ vor dem Schalter S₃ losgelassen wird, wird der Transistor 266 abgeschaltet oder nichtleitend gemacht, das seiner Basis keine Spannung zugeführt wird. Der Kondensator 268 wird allmählich über einen Widerstand 269 zur Erde entladen. Dementsprechend werden der Transistor 265 und daher auch der Transistor 264 allmählich nichtleitend gemacht, mit dem Ergebnis, daß das Anodenpotential der Diode 226 allmählich ansteigt. Also wird den Differenzierschaltungen 214 und 215 eine allmählich steigende Spannung zugeführt, und von diesen können keine Triggerimpulse zum Betreiben der Steuerschaltungen 207 und 208 erzeugt werden. Dementsprechend werden von den Steuerschaltungen 207 und 208 keine Steuersignale erhalten, und die Magnetrelais 1 und 3 werden nicht erregt, um eine Umschaltung des Bandrecorders in die Betriebsart Vorlauf zu bewirken.
Nun werden die Zustände beschrieben, die entstehen, wenn einer der Schalter S₁, S₃, S₄ und S₅ betätigt wird zu einem Zeitpunkt, zu dem die Magnetrelais 1 und 2 wegen der Betätigung des Schalters S₂ erregt sind.
Wenn die Magnetrelais 1 und 2 infolge der Betätigung des Schalters S₂ erregt werden, wird die Spannung der Batterie 200 auch über den festen Kontakt a des Schalters S₂ und den Widerstand 217 einem Kondensator 270 des Ermittlungsschaltkreises 263 zugeführt und durch den Kondensator 270 differenziert. Der Transistor 266 wird momentan durch den Differenzierimpuls von dem Kondensator 270 eingeschaltet, und deshalb wird der Kondensator 268 momentan geladen. Der Transistor 265 wird durch die Ladespannung des Kondensators 268 eingeschaltet, und der Transistor 264 wird eingeschaltet. Also wird das Anodenpotential der Diode 226 nahezu das Erdpotential. Der Kondensator 268 beginnt unmittelbar nach seiner Ladung sich allmählich über den Widerstand 269 zu entladen. Der Transistor 264 bleibt leitend über eine Zeitspanne, die durch die Zeitkonstante bestimmt wird, die von der Kapazität des Kondensators 268 und dem Wert des Widerstandes 269 abhängt. Dementsprechend wird selbst dann, wenn einer der Schalter S₁, S₃, S₄ und S₅ während der durch diese Zeitkonstante bestimmten Zeitspanne betätigt wird, den Differenzierschaltungen 214 und 215 die Spannung nicht zugeführt, da die Anode der Diode 226 nahezu auf Erdpotential ist. Außerdem wird der Umschaltvorgang in die Betriebsart STOP bis zur Beendigung durchgeführt, und eine Umschaltung des Bandrecorders in die unerwünschte Betriebsart wird vermieden.
Wie oben beschrieben, wird dann, wenn das zerbrechliche Plättchen von der Bandkassette abgebrochen ist, die Spannung der Batterie 200 durch die Widerstände 201 und 262 geteilt, und die geteilte Spannung wird der Basis des Transistors 266 zugeführt. Der Pegel der geteilten Spannung ist niedriger als der Pegel des Differenzierimpulses von dem Kondensator 270, und die geteilte Spannung wird ohne Differenzierung direkt der Basis des Transistors 266 zugeführt. Selbst dann wenn die Schalter S₃ und S₅ dauernd betätigt werden, wird der Transistor 266 im leitenden Zustand gehalten, und daher werden die Magnetrelais nicht erregt. Da der Pegel der geteilten Spannung niedriger ist als der Differenzierimpuls von dem Kondensator 270, ist die Entladezeit des Kondensators 268 für den Fall, daß der Transistor 266 durch die geteilte Spannung angeschaltet wird, kürzer als die Entladezeit des Kondensators 268 für den Fall, daß der Transistor 266 durch den Differenzierimpuls angeschaltet wird. Sobald die Schalter losgelassen werden, wird die Unterdrückung der Spannung beseitigt, und der nächste Umschaltvorgang wird möglich.
Fig. 17 zeigt elektrische Schaltungen für den Bandrecorder, die sämtliche Schaltungen der Fig. 13 bis 16 umfassen, wobei die Teile in Fig. 17, die den oben unter Bezug auf die Fig. 13 bis 16 beschriebenen entsprechen, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet sind. Es leuchtet ein, daß die verschiedenen Schaltungsanordnungen der Fig. 17 in der gleichen Weise arbeiten, wie oben unter Bezug auf die Fig. 13 bis 16 beschrieben worden ist.
Mit sämtlichen oben beschriebenen elektrischen Schaltungen beginnt der Antrieb des Motors im wesentlichen gleichzeitig mit der Erregung der Magnetrelais, und die Motorgeschwindigkeit wird während des Betriebsart-Umschaltvorgangs zu ihrer konstanten Normalgeschwindigkeit aufgebaut. Dementsprechend kann der Bandrecorder von einer auf die andere der gewünschten Betriebsarten umgeschaltet werden.

Claims (18)

1. Vorrichtung zur Betriebsumstellung für ein Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät mit mehreren Betriebsart­ festlegungsgliedern, welche eine Vielzahl von Betriebsarten festlegen,
mit einem Schieberteil, welches so angeordnet ist, daß es eine Längsbewegung auszuführen vermag, daß es mittels einer Feder in einer Längsrichtung zu einer Ausgangs- Arretierstellung hin gebracht wird und daß es in zumindest eine zusätzliche Arretierstellung bewegbar ist,
wobei jede Arretierstellung einer Gerätebetriebsart entspricht,
wobei Teile vorgesehen sind, welche durch Magnetrelais elektrisch betätigbar sind,
und mit einem Betätigungsglied, welches dem Schieberteil in der anderen Richtung einen Bewegungsstoß zu erteilen gestattet, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Nockenanordnung (8, 9, 45, 47) vorgesehen ist, welche jeweils dann, wenn eine Betriebsartänderung des Gerätes vorzunehmen ist, auf ihren Betrieb hin das Betätigungsglied (13) antreibt und dem Schieberteil (35) in der genannten anderen Längsrichtung einen Stoß (S₁) erteilt,
daß die durch Magnetrelais (1, 2) elektromagnetisch betätigte Teile (22, 23) selektiv die genannte zusätzliche Arretierstellung des Schieberteiles (35) festlegen, in der die Rückführbewegung des Schieberteiles (35) unter der Wirkung der genannten Feder (36) selektiv arretiert ist, nachdem dem betreffenden Schieberteil der Stoß (S₁) erteilt ist,
daß ein Betriebsart-Umschalthebel (58) von einem selektiven Eingreifen in die Betriebsartfestlegungsglieder (86, 87, 88) in Abhängigkeit von der Einstellung winkelmäßig einstellbar ist, in der das Schieberteil (35) selektiv arretiert ist, nachdem ihm der Stoß (S₁) erteilt worden ist,
daß ein zusätzliches elektromagnetisches Magnetrelaisglied (3) vorgesehen ist,
und daß eine Antriebseinrichtung (53) vorgesehen ist, welche mit dem zusätzlichen Elektromagnetglied (3) indirekt verbunden ist und durch dieses zusätzliche Elektromagnetglied (3) verriegelbar ist, während sie in einem nichtverriegelten Zustand von einem Nocken (47) der Nockenanordnung derart betätigbar ist, daß sie den Betriebsart-Umschalthebel (58) betätigt und dadurch das Betriebsart-Festlegungsglied (86, 87, 88) in dessen aktive Stellung verschiebt, in welcher der Umschalthebel (58) in solchem Eingriff steht, daß er die entsprechende Betriebsart festlegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schieberteil (35) wenigstens eine sich zur Seite hin öffnende Ausnehmung (42, 43) aufweist und daß die elektromagnetisch betätigten Teile einen Wählschieber (22, 23) für jede Ausnehmung (42, 43), der relativ zu dem Schieberteil (35) seitlich beweglich ist zwischen einer Ruhestellung, in der er von dem Schieberteil (35) gelöst ist, und einer Arbeitsstellung, in der er das Schieberteil die entsprechende Ausnehmung berührt, um die Rückkehrbewegung bei der entsprechenden zusätzlichen Haltestellung (P₃, P₄) anzuhalten, und ein Magnetrelais (1, 2) für jeden Wählschieber (22, 23) umfassen, das wahlweise erregt wird, um die Bewegungen der entsprechenden Wählschieber (22, 23) zwischen ihren Arbeits- und Ruhestellungen zu steuern.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenanordnung ein in Drehung versetztes Antriebsritzel (6), ein Nockenzahnrad (8), das zum Antrieb durch das Antriebsritzel (6) eingerichtet ist und mit einem Nocken (9) versehen ist, der durch das Betätigungsglied (13) kontaktierbar ist, um dem Schiebeglied (35) einen Schub zu erteilen, und ein Stopglied (16) umfaßt, das mit dem Nockenzahnrad (8) in Berührung bringbar ist, um dessen Drehung durch das Antriebsritzel (6) anzuhalten, und das einen Abschnitt (16 b) aufweist, der durch jedes Magnetrelais (1, 2) zu betätigen ist, um das Stopglied (16) von dem Nockenzahnrad (8) zu lösen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schieberteil (35) wenigstens eine weitere sich seitlich öffnende Ausnehmung (42, 43) aufweist, so daß n+1 Haltestellungen (P₁, P₃, P₄) des Schieberteiles entsprechend n+1 Betriebsarten des Gerätes wahlweise erhältlich sind mit n Magnetrelais (1, 2) wobei n die Zahl von Ausnehmungen (42, 43) in dem Schieberteil ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit jedem Wählschieber (22, 23) eine Feder (24, 25) verbunden ist, die ihn in Richtung zum Eingriff in die entsprechende Ausnehmung (42, 43) drängt, und daß jedes Magnetrelais (1, 2) mit einer Kernstange (1 a, 2 a) und einer Leerlaufverbindung (26, 28; 27, 29) zwischen der Kernstange und dem entsprechenden Wählschieber (22, 23) versehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schieberteil (35) mit einer Öffnung (38) versehen ist, deren eine Kante (39) schräg in bezug auf die Längsrichtung des Schieberteiles verläuft, und daß der Umschalthebel (58) einen Stift (61) aufweist, der sich von diesem erstreckt und die Kante (39) kontaktiert, um den Winkel des Umschalthebels zu positionieren je nach der Stellung (P₁, P₃, P₄), bei welcher das Schieberteil (35) wahlweise angehalten wird.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenanordnung ein zweites Nockenzahnrad (45) aufweist, das zum Antrieb durch das Antriebsritzel (6) ausgelegt ist und an dem ein zweiter Nocken (47) angebracht ist, und daß die Antriebseinrichtung einen Antriebshebel (53) aufweist, an dem der Umschalthebel (58) angebracht ist, um entsprechend der Verschwenkung des Antriebshebels (53) angetrieben zu werden, wobei ein Abschnitt (53 a) des Antriebshebels (53) am zweiten Nocken (47) anliegt, um den Antriebshebel entsprechend der Drehung des zweiten Nockenzahnrades (45) zu verschwenken, und ein zusätzliches Stopglied (51) aufweist, um die Drehung des zweiten Nockenzahnrades (45) durch das Antriebsritzel (6) anzuhalten, wobei das Stopglied (51) durch ein weiteres Magnetrelais (3) lösbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Verriegelungseinrichtung (64), die in Tätigkeit tritt, wenn einer der Einstellschieber (86, 87, 88) in seine Arbeitsstellung verschoben ist, um diesen einen Einstellschieber in seiner Arbeitsstellung zu halten.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (64) mit dem Antriebshebel (53) in Anlage bringbar ist, um diesen nach seiner Verschwenkung durch den zweiten Nocken (47) in einer verschwenkten Stellung zu halten.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt (35 b) des Schieberteiles (35) die Verriegelungseinrichtung (64) auszulösen gestattet und dadurch eine Rückkehr des vorher festgehaltenen Einstellschiebers (86, 87 oder 88) in dessen Ruhestellung entsprechend der Erteilung des Schubes (S₁) an das Schieberteil (35) zu ermöglichen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das ersterwähnte Nockenzahnrad (8) mit wenigstens einem Anschlag (10 a, 10 b) versehen ist und das ersterwähnte Stopglied (16) im Normalfall in die Bahn des Anschlages geführt wird, und daß zur Auslösung des Stopgliedes (16) auf einen daran befindlichen Arm (16 b) durch jedes Magnetrelais (1, 2) bei dessen Erregung eingewirkt wird, um das Stopglied (16) in die Richtung zu schwenken, in der es aus der Bahn des Anschlages (10 a, 10 b) zurückgezogen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schieberteil (35) mit mehreren sich seitlich öffnenden Ausnehmungen (42, 43) versehen ist, daß die elektromagnetisch betätigten Teile mehrere Wählschieber (22, 23) entsprechend den Ausnehmungen (42, 43) umfassen, die relativ zu dem Schieberteil (35) seitlich beweglich sind zwischen Ruhestellungen, in denen die Wählschieber von dem Schieberteil gelöst sind, und Arbeitsstellungen, in denen die Wählschieber (22, 23) in die entsprechenden Ausnehmungen (42, 43) des Schieberteiles eingreifen, um die Rückkehrbewegung an den entsprechenden zusätzlichen Haltestellungen (P₃, P₄) anzuhalten, und ferner mehrere Magnetrelais (1, 2) entsprechend den Wählschiebern (22, 23) umfassen, die wahlweise erregt werden zur Bewegung der entsprechenden Wählschieber aus den Ruhestellungen in die Arbeitsstellungen, daß mehrere Steuerschaltungen (206, 207) vorgesehen sind, die wenigstens eines der Magnetrelais (1) über entsprechend unterschiedliche Zeiten zu erregen gestatten, daß Schalter (S₅, S₆) zur wahlweisen Betätigung der Steuerschaltungen (206, 207) vorgesehen sind und daß ein zusätzliches Einstellglied (71), das zur Verschiebung aus einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung dient, um eine zusätzliche Betriebsart des Gerätes einzustellen, und eine Koppeleinrichtung (61, 73, 77) vorgesehen sind, die auf das eine Magnetrelais (1) anspricht, um das zusätzliche Einstellglied (71) mit dem Umschalter (58) zu koppeln, wenn dieser während der Erregung des einen Magnetrelais (1) über die längere der Zeiten angetrieben wird, wodurch das zusätzliche Einstellglied (71) in seine die zusätzliche Betriebsart (REC) festlegende Arbeitsstellung verschoben wird.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppeleinrichtung einen Stift (61) an dem Umschalthebel (58), ferner ein Koppelglied (73), das an dem zusätzlichen Einstellglied (71) angebracht ist und das normalerweise aus der Bewegungsbahn des Stiftes (61) an dem Umschalthebel bei dessen Antreiben herausgedrängt wird, sowie einen Hebel (77) umfaßt, der das Magnetrelais (1) mit dem Koppelglied (73) verbindet, um dieses in die Bahn des Stiftes (61) an dem Umschalthebel (58) entsprechend der Erregung des einen Magnetrelais (1) zu bewegen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zuerst erwähnten Betriebsarten die Betriebsarten Vorlauf, Schnellvorlauf, Zurückspulen und Stop sind und daß die zusätzliche Betriebsart die Betriebsart Aufnahme ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetisch betätigten Teile mehrere Magnetrelais (1, 2) umfassen, die von einer Spannungsquelle (200) über eine Schalteranordnung (S₁-S₅) wahlweise erregbar sind, um die Betriebsarten festzulegen, und daß eine Schutzschaltung (235, 236) vorgesehen ist, die eine Erregung eines Magnetrelais (1, 2) verhindert, wenn die Spannung der Spannungsquelle (200) unter einem vorbestimmten Wert liegt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetisch betätigten Teile mehrere Magnetrelais (1, 2, 3) umfassen, die wahlweise erregbar sind, um die Betriebsarten festzulegen, daß eine Schaltung zur wahlweisen Erregung der Magnetrelais mit mehreren wahlweise zu betätigenden Schaltern (S₁-S₅) vorgesehen ist, welche bei Betätigung die Erregung entsprechender Magnetrelais entsprechend verschiedenen Betriebsarten bewirken, und daß eine Energieerhaltungsschaltung (91, 257) vorgesehen ist, welche die Erregung irgendeines der Magnetrelais (1, 2, 3) bei Betätigung der Schalter (S₁-S₅) zur Einstellung einer Betriebsart verhindert, auf die das Gerät bereits eingestellt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetisch betätigten Teile mehrere Magnetrelais (1, 2, 3) umfassen, die wahlweise in verschiedenen Kombinationen erregbar sind, um die Betriebsarten des Gerätes festzulegen, daß eine Schaltung zur wahlweisen Erregung der Magnetrelais (1, 2, 3) von einer Quelle (200) her über mehrere Schalter (S₁-S₅) vorgesehen ist, die wahlweise zu betätigen sind, um die verschiedenen Kombinationen festzulegen, in denen die Magnetrelais erregt werden, und daß eine Ermittlungsschaltung (428) vorgesehen ist, welche eine unerwünschte Erregung der Magnetrelais in zusätzlichen unerwünschten Kombinationen verhindert, wenn die Schalter in rascher Aufeinanderfolge betätigt werden.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine (REC) der Betriebsarten durch die gleichzeitige Betätigung von zwei der Schalter (S₃ und S₅) bestimmt wird, und daß die Ermittlungsschaltung (428) die Einstellung einer anderen (FWD) der Betriebsarten verhindert, wenn einer (S₅) der zwei Schalter vor dem anderen (S₃) losgelassen wird.
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