DE3005575A1 - Informationsblockzahl-einstell- bzw. -programmiervorrichtung - Google Patents
Informationsblockzahl-einstell- bzw. -programmiervorrichtungInfo
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Description
300S575
before the
Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha ί#!ί!!ΐίΓ??β 3T ^
D-8000 München 80
Kawasaki-shi, Japan
Tel.: 089/982085-87 Telex: 0529802 hnkl d
HS-54P1O13-3 14. Februar 1980
Informationsblockzahl-Einstell- bzw. -Prograiranxervorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Einstellung bzw. Programmierung einer Informationsblockzahl, die sich für eine
Programmwiedergabevorrichtung eignet, welche automatisch einen vorbestimmten Informationsblock zu wählen vermag, z.B. für eine
automatische Musikstück-Wählvorrichtung bei einem Magnetbandgerät.
In den letzten Jahren sind verschiedene sog. "Radiore order" auf den Markt gebracht worden, bei denen ein Magnetbandgerät,
insbesondere Kassettenre order, mit einem Rundfunkempfänger kombiniert ist. Bei derartigen Geräten ergab sich nun die Notwendigkeit
für eine Erhöhung der Ausgangsleistung und der Wiedergabetreue sowie für verbesserte Funktionen.
Im Fall von Tonwiedergabegeräten besteht der Bedarf für ein Gerät,
das dem Wunsch des Benutzers, die Toneffekte für Eigendarbietungen zu benutzen, Rechnung trägt. In Hinblick hierauf wurde
ein Magnetbandgerät entwickelt, das ein "Musik-minus-Eins-
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(Stimme)-Band" abspielen kann und es dem Benutzer damit ermöglicht,
zu einem begleitenden Musikstück zu singen. Bei einem Magnetbandgerät mit dieser Funktion ist es notwendig,
daß ein bestimmtes Musikstück unter den auf dem Magnetband aufgezeichneten Musikstücken gewählt werden kann. Aus diesem
Grund ist ein solches Magnetbandgerät so ausgebildet, daß ein gewünschtes Musikstück mittels einer bekannten Schnellwähleinrichtung
oder einer automatischen Musikstück-Wählvorrichtung gesucht werden kann, bei der es sich um eine Art Programmwiedergabevorrichtung,
aus einer Abhörvorrichtung (cueing device) entwickelt, handelt.
Die automatische Musikstück-Wählvorrichtung muß allerdings in
der Lage sein, die Musikstückauswahl innerhalb eines vorgegebenen, begrenzten räumlichen Toleranzbereichs, bei möglichst
einfachem Aufbau und möglichst geringem Kostenaufwand, vor sich gehen zu lassen. Außerdem muß sie leicht zu bedienen sein und
eine zuverlässige Musikstückwahlfunktion gewährleisten.
Eine bisherige automatische Musikstück-Wählvorrichtung ist so
ausgelegt, daß sie praktisch Meßsignale von einem einen aufzeichnungsfreien Zwischenraum bildenden Kennabschnitt zählt,
der einen signalfreien (unbespielten) Leerraum zwischen den einzelnen Musikstücken darstellt, und bei Eingang eines Koinzidenzsignals
von einem Koinzidenzdetektor- oder -bestimmungsabschnitt
zum Vergleichen der Zählgröße mit einer Sollgröße des Musikstückzahl-Vorgabeabschnitts, um praktisch Koinzidenz herzustellen,
eine automatische Wahl eines gewünschten Musikstücks ermöglicht, das im Vorgabeabschnitt eingestellt ist. Eine solche
Vorrichtung ist jedoch mit dem Nachteil behaftet, daß ihre (einzelnen) Abschnitte kompliziert ausgebildet sind und daß
ihre Bedienung umständlich ist. Üblicherweise geschieht daher
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die automatische Musikstückwahl in der Weise, daß das Magnetband mit hoher Geschwindigkeit (SchneiIvorlauf oder -rücklauf)
zu einem gewünschten Musikstück (Aufnahme) transportiert, beim Erreichen der gesuchten Aufnahme angehalten und auf Wiedergabe
mit konstanter Geschwindigkeit umgeschaltet wird.
Der Einstell- oder Vorgabeteil (setting section) einer solchen, bisherigen Vorrichtung für Musikstückwahl enthält entweder ein
sog. "Auf/Abwärts"- bzw. "Plus/Minus"-Einstell- oder-Wählsystem
zur Durchführung eines Einstell- oder Wählvorgangs (setting operation) durch aufeinanderfolgendes Drücken einer "Hoch"- bzw.
Plus- und einer "Abwärts"- bzw. Minus-Taste oder ein sog. "Tast"· Wählsystem ("one-touch" setting system) zur Durchführung eines
Einstell- oder Wählvorgangs durch selektive Einstellung oder Betätigung jeweils eines von mehreren Stellelementen. Da dieses
letztere System selbstverständlich bequemer zu benutzen ist, werden dabei vorzugsweise Tastschalter in einer der Zahl der
zu wählenden Musikstücke entsprechenden Zahl vorgesehen. Bei dieser bisherigen Vorrichtung ist allerdings die räumliche Toleranz
begrenzt; außerdem können auch die Tastschalter nicht in der gewünschten großen Zahl vorgesehen werden. Diese Vorrichtung
ist daher mit dem Nachteil behaftet, daß die Zahl der wählbaren Musikstücke stark eingeschränkt ist. Weiterhin ist
eine Vorrichtung dieser Art bekannt, bei welcher zunächst eine Höchstzahl an wählbaren Musikstücken eingestellt und die Bandposition verschoben und hierauf der Musikstück-Wählvorgang erneut
eingeleitet wird, wobei dieser Wählvorgang wiederholt durchgeführt wird. Bei dieser Vorrichtung ist somit offensichtlich
die Bedienung sehr kompliziert und mühsam.
Wenn weiterhin diese bisherige Vorrichtung so ausgelegt ist, daß sie die automatische Musikstück-Wählfunktion beinhaltet
ist vorgesehen, sie entweder ohne die übliche Schnellwähl-
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funktion oder aber so auszubilden, daß sie beide Funktionen in Form der jeweiligen, entsprechenden Konstruktionen besitzt.
Im ersteren Fall ergeben sich jedoch Unbequemlichkeiten, während im zweiten Fall die Vorrichtungskonstruktion redundant
oder sperrig wird.
Aus den genannten Gründen besteht seit längerem ein Bedarf für eine automatische Musikstück-Wählvorrichtung, die einfach aufgebaut
und dennoch bequem zu bedienen ist, da sie so ausgelegt ist, daß sowohl die Schnellwählfunktion als auch die automatische
Musikstück-Wählfunktion (allgemein: Programmwiedergabefunktion)
durchführbar ist.
Aufgabe der Erfindung ist damit insbesondere die Schaffung einer Informationsblockzahl-Einstell- oder -Programmiervorrichtung,
die für ein kompakt gebautes Programmwiedergabegerät,
etwa für eine automatische Musikstück-Wählvorrichtung eines Magnetband- oder Bandkassettengeräts, geeignet und leicht zu
bedienen ist, weil sie so ausgelegt ist, daß beide Funktionen, nämlich Schnellwahl eines gewünschten Informationsblocks und
Wiedergabe durch Programmieroperation, möglich sind und somit der gewünschte Informationsblock automatisch gewählt werden
kann.
Diese Aufgabe wird bei einer Informationsblockzahl-Einstellbzw. Programmiervorrichtung, mit welcher praktisch Koinzidenz
eines Intervallsignals zwischen Informationsblöcken beim Schnellabspielen eines eine Vielzahl von Informationsblöcken tragenden
Magnetbands mit der Vorgabegröße einer gewünschten Informationsblockzahl hergestellt werden kann, um dabei den Bandlauf von
Schnellwiedergabe auf Konstant- bzw. Normalgeschwindigkeitswiedergabe .umzuschalten und damit eine automatische Auswahl der
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gewünschten Daten zu ermöglichen, erfindungsgemäß ^dadurch gelöst,
daß ein Vorgabe- oder Programmierabschnitt für die Eingabe der gewünschten Informationsblockzahl einen ersten Vorgabeunterabschnitt
mit einer Anzahl von Stellelementen, von denen jedes unabhängig eine von aufeinanderfolgenden Informationsblockzahlen
(1), (2), ...(n) zu bezeichnen vermag, und einen zweiten Vorgabeunterabschnitt mit einem Stellelement
aufweist, mit dem eine bestimmte Datenziffer (+N) bezeichenbar ist, die einer der durch die erstgenannten Stellelemente
bezeichneten, aufeinanderfolgenden Informationsblockzahlen arithmetisch hinzuaddierbar ist.
In weiterer Ausgestaltung kennzeichnet sich die Erfindung dadurch,
daß der erste Vorgabeunterabschnitt eine Anzahl von Vorgabe- oder Vorwählschaltern, die jeweils unabhängig voneinander
eine der aufeinanderfolgenden Informationsblockzahlen zu bezeichnen vermögen, und ein Schieberegister aufweist,
dessen einzelne Stufen jeweils durch einen zugeordneten Vorwählschalter setzbar sind, und daß der zweite Vorgabeunterabschnitt
einen getrennten Vorgabe- oder Vorwählschalter, welcher eine bestimmte Informationsblockzahl (+N) zu bezeichnen
vermag, die zu einer der aufeinanderfolgenden, durch einen der ersten Vorwählschalter bezeichneten Informationsblockzahlen
arithmetisch addierbar ist, ein in Kaskadenschaltung mit dem Schieberegister verbundenes und durch den getrennten Vorwählschalter
setzbares Flip-Flop sowie einen Schalterkreis zur wiederholten Betätigung des Schieberegisters unter der Voraussetzung,
daß das Flip-Flop gesetzt (preset) ist, aufweist.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert- Es zeigent
Fig. 1 ein Schaltbild eines Hauptteils einer Informations-
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— Q —
blockzahl-Einstellvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung in Anwendung auf eine Programmwiedergabevorrichtung
für ein Magnetbandgerät o.dgl.,
Fig. 2 eine Aufsicht auf ein konkretes Ausführungsbeispiel eines Vorwähl- oder Vorgabeteils gemäß Fig. 1,
Fig. 3(a) und 3(b) Ausgangskennlinien eines Initialisier- bzw.
Einleitungsschaltungsteils gemäß Fig. 1 bzw. die Wellenform eines durch Differenzierung des Ausgangs(signals)
erhaltenen Frei- oder Löschimpulses und
Fig. 4 ein Vorgabe-Zeit(Steuer)diagramm zur Verdeutlichung
der Arbeitsweise des Vorgabeteils gemäß Fig. 1 .
Im folgenden ist die Erfindung in Anwendung auf eine Programmwiedergabevorrichtung
für ein Magnetbandgerät o.dgl., beispielsweise eine automatische Musikstück-Wählvorrichtung, beschrieben.
Die Informationsblockzahl-Programmier- oder -Einstellvorrichtung ist dabei so ausgelegt, daß sie Kennsignale (detection
signals) von einem aufzeichnungsfreien Kennzwischenraum zur Bestimmung
des signalfreien Leerraums zwischen Musikstücken, die auf einem im Schnelltransport laufenden Magnetband aufgezeichnet
sind, zählt und in Abhängigkeit von einem Koinzidenzsignal von einem Koinzidenz-Detektorteil, um praktisch eine Koinzidenz
durch Vergleichen des Zählwerts mit einem in einen Musikstückwahl-Einstellteil eingegebenen Wert herzustellen, den Bandlauf
von Schnellvorlauf auf Transport mit Wiedergabegeschwindigkeit umschaltet. Auf diese Weise kann ein Musikstück mittels der im
Einstellteil eingegebenen Musikstückzahl oder -nummer für die Wiedergabe automatisch gewählt werden. Bei dieser Einstellvorrichtung
weist der Einstell- oder Vorgabeteil weiterhin einen ersten Unterabschnitt mit fünf Stellelementen, die jeweils ge-
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trennt eine der aufeinanderfolgenden Musikstück(informationsblock)
zahlen 1, 2, 3, 4 und 5 zu bezeichnen vermögen, und einen zweiten Unterabschnitt mit einem Stellelement auf, mit
dem eine gewünschte Musikstückzahl gewählt werden kann, indem beispielsweise +5 durch entsprechende arithmetische Addition
zu einer im ersten Unterabschnitt bezeichneten Musikstückzahl
hinzugefügt wird. Im Informationsbleckzahl-Einstellteil können somit beliebig insgesamt zehn verschiedene Musikstücke in
der Form von 1-5, 1+5=6, 2+5=7, .... 5+5=10 gewählt werden.
Die Programmwiedergabevorrichtung ist dabei allgemein so ausgelegt,
daß praktisch Koinzidenz zwischen einem einem aufzeichnungsfreien Zwischenraum entsprechenden Lückensignal, das bei
Schnellwiedergabe eines Bands mit einer Anzahl von Informationsblöcken geliefert (prepared)' wird, und der Sollgröße einer gewünschten,
vorher eingegebenen Informationsblockzahl hergestellt und der Bandlauf von Schnellwiedergabe auf Konstantgeschwindigkeit-
bzw. Normal(geschwindigkeits)wiedergabe umgeschaltet
wird, so daß eine automatische Auswahl und Wiedergabe eines gewünschten Informationsblocks möglich wird. Die Vorrichtung
ist dabei weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß ein Vorgabe- oder Programmierabschnitt für die Eingabe der gewünschten
Informationsblockzahl einen ersten Vorgabeunterabschnitt mit einer Anzahl von Stellelementen, von denen jedes unabhängig eine
von aufeinanderfolgenden Informationsblockzahlen (1), (2), ...(n) zu bezeichnen vermag, und einen zweiten Vorgabeunterabschnitt
mit einem Stellelement aufweist, mit dem eine bestimmte Datenziffer
(+N) bezeichenbar ist, die einer der durch die erstgenannten Stellelemente bezeichneten, aufeinanderfolgenden Informationsblockzahlen
arithmetisch hinzuaddierbar ist. Mit dieser Vorrichtung kann somit beliebig eine gewünschte Informations-
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blockzahl 1, 2, ... η, 1+N, 2+N,.... n+N eingestellt oder
gewählt werden. Auf diese Weise ist gemäß einem kennzeichnenden Merkmal der Erfindung die Einstellung einer größtmöglichen
Zahl von Informationsblöcken mit einer kleinstmöglichen Zahl vom Stellelementen (setters) möglich.
Gemäß Fig. 1 weist die erfindungsgemäße Vorrichtung einen
Leerraum-Detektorabschnitt 11 zur Feststellung beispielsweise eines signalfreien Abschnitts zwischen auf dem Magnetband
aufgezeichneten Musikstücken in einem Wiedergabeteil des Magnetbandgeräts o.dgl. auf. Dieser Detektorabschnitt 11 weist üblicherweise
einen gesättigten (saturated) Verstärker, einen Gleichrichter und eine Schmitt-Schaltung auf, wobei für jede
Lücke zwischen Musikstücken (Informationsblöcken) je ein impulsförmiges
Signal erzeugt wird. Eine Ausgangsklemme des Detektorabschnitts .11 ist mit einer Taktklemme CK eines 5-Bit-Schieberegisters
SR (noch zu beschreiben) über eine Differenzierschaltung 12 aus einem Kondensator C1 und einem Widerstand R1
verbunden. Die Ausgangsklemme des Detektorabschnitts 11 ist außerdem an eine Parallel/Reihen-Umschaltklemme P/S des Schieberegisters
SR über eine Vorgabe-Verzögerungsschaltung 13 aus einem Kondensator C2 und einem Widerstand R2 sowie über eine
Diode Do mit der in Fig. 1 dargestellten Polarität angeschlossen.
Das Schieberegister SR besteht aus fünf in Kaskade geschalteten Flip-Flopstufen FF5 bis FF1. Zur Verkürzung der Beschreibung
werden diese Flip-Flops jedoch im folgenden als zusammengefasste IC-Konstruktion betrachtet. In Fig. 1 sind daher die Eingangsklemme
D, die Taktklemme CK, die Parallel/Reihen-Umschaltklemme P/S und die Frei- bzw. Löschklemme CL der IC-Konstruktion
nur am Flip-Flopabschnitt FF5 der ersten Stufe dargestellt,
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während an der letzten Stufe FF1 nur eine Positiv-Phasen-Sequenzausgangsklemme
Q veranschaulicht ist.
Das Schieberegister SR befindet sich bei der Voreinstellung bzw. Vorwahl in einer Parallelbetriebsart, in welcher an seiner
Umschaltklemme P/S ein Spannungssignal hohen Pegels H anliegt,
während es sich andererseits beim Zählen in der Reihenbetriebsart befindet, in welcher an seiner Klemme P/S ein Signal
mit niedrigem Pegel L anliegt.
An die jeweiligen Vorgabeklemmen Pr der Flip-Flopstufen FF5 bis FF1 des Schieberegisters SR ist jeweils ein zugeordnetes Ende
eines Vorwahl- bzw. Vorgabeschalters SW5 bis SW1 zur Ermöglichung der Bezeichnung fortlaufender Zahlen von 5 bis 1 angeschlossen.
Weiterhin liegt an jeder Vorgabeklemme Pr die Anode je einer Diode D5 bis D1. Die anderen Seiten der Vorwahl- bzw.
Vorgabeschalter SW5 bis SW1 sind an eine gemeinsame Stromquelle +B angeschlossen. Die zusammengeschalteten Kathoden der Dioden D5 bis
D1 sind mit der Parallel/Reihen-Umschaltklemme P/S des Schieberegisters
SR über eine Differenzierschaltung 14" aus einem^ondensator
C3 und einem Widerstand R3 verbunden. Außerdem sind diese Kathoden über eine Differenzierschaltung 15 aus einem Kondensator
C4 und einem Widerstand R4 an die Löschklemme CL des Schieberegisters SR angeschlossen. Mit den zusammengeschalteten Kathoden
der Dioden D5 bis D1 ist eine Ausgangsklemme eines noch näher zu beschreibenden Initialisierers 17 über einen Kopplungskreis aus einem Kondensator C5 und einem Widerstand R5 verbunden.
Die Initialisierschaltung 17 umfasst Vorspannwiderstände R6 bis R8 zwischen der Stromquelle +B und Masse sowie einen npn-Transistor
Q1 und einen pnp-Transistor Q2, die in sogenannter pnpn-
oder "SCR"-Schaltung angeordnet sind.
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Die Negativphasensequenz-Ausgangsklemme Q jeder Flip-Flopstufe
PF5 bis FF1 des Schieberegisters SR ist mit der Kathode einer zugeordneten liehtend.ttierenden bzw. Leuchtdiode LED5 bis
LED1 zur Wiedergabe der aufeinanderfolgenden Ziffern 5 bis 1 verbunden.
Die Positivphasensequenz-Ausgangsklemitie Q der letzten Flip-Flopstufe
FF1 des Schieberegisters SR ist an eine Eingangsklemme D eines Flip-Flops FF6 angeschlossen. Letzteres weist
eine Vorgabekleinme Pr auf, an welche die eine Seite eines Vorgabeschalters
SW6 angeschlossen ist, durch welchen eine vorgegebene Zahl +5 bezeichnet werden kann, welche arithmetisch
zu einer der durch die Vorgabeschalter SW5 bis SW1 bezeichneten, aufeinanderfolgender Zahlen 5 bis 1 hinzuaddiert werden
kann. Eine Negativphasensequenz-Ausgangsklemme Q des Flip-Flops FF6 ist mit der Kathode einer Leuchtdiode LED6 verbunden,
durch welche die vorbestimmte Musikstückzahl +5 angezeigt werden kann.
Das andere Ende des Vorgabeschalters SW6 ist gemeinsam mit den betreffenden anderen Seiten der Vorgabeschalter SW5 bis SW1 an
die Stromquelle +B angeschlossen. Die Anode der Leuchtdiode LED6 ist über einen Widerstand R9 gemeinsam mit den Anoden der anderen
Leuchtdioden LED5 bis LED1 mit der Stromquelle +B verbunden und außerdem über einen Widerstand R10 an die Eingangsklemme
einer noch zu beschreibenden Komparatortrexberschaltung 18 angeschlossen.
Die Ausgangsklemme Q und die Eingangsklemme D (welche der Klemme Q des Flip-Flops FF1 entspricht) des Flip-Flops FF6 sind
mit den Kathoden von Dioden D6 bzw. Dn verbunden, deren Anoden gemeinsam über einen Widerstand R11 an die Stromquelle +B angeschlossen
sind. Das Flip-Flop FF6 bildet somit gemeinsam mit
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einem Schalterkreis 16 aus Dioden D6 und D7, die unmittelbar an die Eingangsklemme D der ersten Flip-Flopstufe FF5
des Schieberegisters SR rückgekoppelt sind, einen Wiederholungsbefehlsteil
19 zur Anweisung einer wiederholten Operation oder Betätigung des Schieberegisters SR.
Die erwähnte Komparatortreiberschaltung 18 enthält einen
Transistor Q3, dessen Basis mit dem Widerstand R1O verbun- ·
den ist, während sein Emitter mit der Stromquelle +B verbunden und sein Kollektor über einen Widerstand R12 geerdet ist,
einen Transistor Q4, dessen Basis über einen Kondensator C6 mit dem Kollektor des Transistors Q3 verbunden ist, während
sein Emitter an der Stromquelle +B liegt und ein Widerstand R13 zwischen Emitter und Basis eingeschaltet ist, sowie einen Transitor
Q5, dessen Basis mit dem Kollektor des Transistors QA über einen Widerstand R14 verbunden ist, während sein Emitter
an Masse liegt und der Kollektor mit der Stromquelle über eine Spule eines Tauchkerns (plunger) PL sowie Zungen- oder Blattschalter
SW7 und SW8 verbunden ist, die elektrisch mit einem im Magnetbandgerätmechanismus vorgesehenen Schnellauf-Betätigungsabschnitt
für Schnellvorlauf und Schnellrücklauf gekoppelt sind. Ein bewegbarer Eisenkern des Tauchkerns PL ist auf noch
näher zu beschreibende Weise mit dem genannten Schnellauf-Betätigungsteil des Bandgerätemechanismus verbunden. Der Eisenkern
dient dazu, den Schnellauf-Betätigungsteil nur während der Zeitspanne in Betrieb zu setzen, in welcher sich das Bandgerät
in Betrieb befindet.
In Fig. 1 dargestellte Blatt- bzw. Zungenschalter SW9 und SW1O
sind elektrisch mit dem erwähnten Schnellauf-Betätigungsteil verbunden. Diese Schalter SW9 und SW1O sind an der einen Seite
gemeinsam mit der Stromquelle +B verbunden, während ihre ande-
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ren Enden über eine Differenzierschaltung 20 aus einem Kondensator
C7 und einem Widerstand R15 an den Emitter eines Transistors Q6 angeschlossen sind, der eine Prioritäts-Vorwählschaltung
21 bildet. Der Kollektor des Transistors Q6 ist über eine Diode D8 mit der dargestellten Polarität an
die Vorgabeklemme Pr der letzten Flip-Flopstufe FF1 des Schieberegisters
SR angeschlossen, während seine Basis über einen Widerstand R16 mit dem Kollektor des Transistors Q3 der Komparatortreiberschaltung
18 verbunden ist. Wenn hierbei die Prioritäts-Vorwählschaltung 21 auf noch zu beschreibende Weise
keine Musikstückzahl für den Vorwählvorgang zur automatischen Auswahl eines Musikstücks bezeichnet, bezeichnet sie die Zahl
oder Ziffer 1, so daß die übliche Schnellwahlfunktiori (für das
erste Musikstück) durchgeführt wird.
Eine Taktklemme CK und eine Löschklemme CL des Flip-Flops FF6 sind parallel zu Sen entsprechenden Klemmen CK bzw. CL der
ersten Flip-Flopstufe FF5 des Schieberegisters SR geschaltet.
Fig. 2 veranschaulicht eine konkrete Konstruktion der Vorwähloder Vorgabeschalter SW1 bis SW5 zur Bezeichnung der Ziffern
1 bis 5 und +5 sowie der Leuchtdioden LED1 bis LED6 zur Anzeige dieser Ziffern. Leuchtdioden LED7 und LED8 (Fig. 2) dienen
zur Anzeige der "Normal-" und "Rückwärts"-Bandlaufrichtung.
Im folgenden ist die Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen automatischen Musikstück-Wählvorrichtung erläutert. Ein mit
einer solchen Vorrichtung ausgerüstetes Bandgerät o.dgl. besitzt eine Anzahl von Betätigungselementen, die für eine vorbestimmte
Zeit in ihren jeweiligen Betriebsstellungen feststellbar sind, sowie einen Sperr- oder Arretiermechanismus,
welcher nur die Betätigung eines dieser Elemente zuläßt, während
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die anderen Betätigungselemente ausgerastet sind.
Bei einem solchen Magnetbandgerät wird für die automatische Auswahl eines bestimmten Musikstücks zunächst eine Wiedergabetaste
betätigt (im Fall eines mit einem Rundfunkempfänger kombinierten Magnetbandgeräts erfolgt die Betätigung dieser
Taste nach dem Schließen des Netzschalters und dem anschließenden Umlegen eines Funktionsschalters auf Magnetbandbetrieb).
In diesem Zustand wird eine vorbestimmte Speisespannung an die Stromquelle oder Stromversorgung +B angelegt, wodurch die
Vorwähloperation für die automatische Musikstückauswahl, d.h. Bezeichnung der gewünschten Musikstückzahl, durchgeführt wird.
Wenn sich das Magnetband vor Beginn des Wiedergabebetriebs in der Wiedergabe-Startposition befindet, kann sofort die Vorwähloperation
für. die automatische Musikstückauswahl erfolgen. Üblicherweise befindet sich das Magnetband jedoch häufig in
einer bestimmten Wickelposition, so daß sich der Benutzer in diesem Fall über die Wiedergabe-Startposition des Magnetbands
nicht im klaren ist. In diesem Fall reicht es aus, die Vorwähloperation zu beginnen, nachdem das Band in seinem augenblicklichen
Wickelzustand während einer gewissen Zeit abgespielt worden ist, um dabei den gerade anstehenden Bandinhalt
festzustellen.
Das Vorwählen kann derart erfolgen, daß zunächst festgestellt wird, um wieviele Musikstücke hinter oder vor dem gerade abgespielten
Musikstück auf dem Magnetband sich ein gewünschtes Musikstück befindet, und sodann selektiv einer der Vorgabeschalter
SW1 bis SW6 betätigt wird, dessen Zahl der Zahl von Musikstücken bis zum gewünschten Musikstück entspricht. Wenn
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hierbei die gewünschte Musikstückzahl zwischen 1 und 5 liegt,
braucht lediglich der betreffende Vorgabeschalter SW1 bis SW5
betätigt zu werden, welcher die betreffende Musikstückzahl
"1" bis "5" bezeichnet. Falls jedoch die gewünschte Musikstückzahl zwischen 6 und 10 liegt, muß der Vorgabeschalter SW6
zur Bezeichnung der vorbestimmten bzw. Kennziffer +5 in dem Sinne betätigt werden, daß zu einer der laufenden Ziffern
5 bis 1, die durch einen der Vorgabeschalter SW1 bis SW5 bezeichnet
worden sind, die Zahl 5 arithmetisch hinzuaddiert wird. Für die Ziffern 6 bis 10 erfolgt diese Bezeichnung derart,
daß sich 1+5=6, 2+5=7, 3+5=8, 4+5=9 und 5+5=10 ergibt.
Im folgenden ist beispielhaft die Bezeichnung des dritten und des achten Musikstücks beschrieben.
Zur Bezeichnung des dritten Musikstücks wird zunächst der Vorwahl- bzw. Vorgabeschalter SW3 für die Ziffer "3" entsprechend
dem dritten Musikstück betätigt. Dabei wird die Stromquelle +B an die Vorwählklemme Pr der dritten Flip-Flopstufe
FF3 des Schieberegisters SR angelegt, wodurch diese dritte Flip-Flopstufe FF3 gesetzt wird. Zu diesem Zeitpunkt
führt die Negativphasensequenz-Ausgangsklemme Q der dritten Flip-Flopstufe FF3 ein Spannungssignal niedrigen Pegels, so
daß die Leuchtdiode LED3 zur Anzeige der Ziffer "3" angesteuert wird und anzeigt, daß die dritte Flip-Flopstufe FF3
auf "3", d.h. auf das dritte Musikstück eingestellt worden ist.
Sodann wird das Magnetbandgerät, während die Wiedergabetaste gedrückt bleibt, durch Betätigung der Schnellvorlauftaste
auf Schnellumspulbetrieb umgeschaltet. Der Grund hierfür liegt darin, daß im normalen Schnellvorlauf- bzw. -Umspulvorgang
der Magnetkopf abgesenkt ist, so daß in diesem Fall kein
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Magnetbandsignal zur Bestimmung des Leerraums (zwischen zwei
Aufnahmen) wiedergegeben werden kann.
Wenn das Magnetbandgerät auf diese Weise geschaltet worden ist, liefert der Leerraum-Detektorabschnitt 11 für jeden
signalfreien Leerraum auf dem Magnetband das vorher erwähnte impulsförmige Signal, das hierauf zunächst durch die Differenzierschaltung
12 einer Wellenformung unterworfen und dann an die Taktklemme CK des Schieberegisters SR angelegt wird.
Wie erwähnt, befindet sich das Schieberegister SR beim Vorwählen in einer Parallelbetriebsart und während der Zählzeitspanne
in einer Reihenbetriebsart (die entsprechenden Steuerungsvorgänge werden später noch näher erläutert werden). Sooft nun
das Leerraumsignal vom Detektorabschnitt 11 an das Schieberegister SR geliefert wird, wird der Inhalt der gesetzten dritten
Flip-Flops tuf-e FF3 auf die nächste Flip-Flopstufe verschoben. Bei Eingang des ersten Leerraumsignals im Schieberegister
SR wird somit der Inhalt der dritten Flip-Flopstufe FF3 auf die vierte Flip-Flopstufe FF2 verschoben, während bei Eingang
eines zweiten Leerraumsignals im Schieberegister SR der Inhalt der vierten Flip-Flopstufe FF2 zur fünften Flip-Flopstufe FF1
verschoben wird.
Nach der beschriebenen Operation erlischt die Leuchtdiode LED3 zur Anzeige der Ziffer "3", während gleichzeitig die Leuchtdiode
LED2 für die Ziffer "2" aufleuchtet. Anschließend erlischt die Leuchtdiode LED2, während gleichzeitig die Leuchtdiode
LED1 für die Ziffer "1" aufleuchtet. Auf diese Weise wird die Verschiebung bis zum gewünschten oder gesuchten Musikstück
angezeigt.
Wenn dann das dritte Leerraumsignal dem Schieberegister SR
eingegeben wird, wird der Inhalt der fünften Flip-Flopstufe FF1
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invertiert, so daß die Leuchtdiode LED1 für die Ziffer "1" erlischt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Betriebsart, in welcher
die einzelnen genannten Leuchtdioden beim Voreinstellen bzw. Setzen des Schieberegisters zwangsläufig aufleuchteten,
auf eine Betriebsart umgeschaltet, in welcher alle Leuchtdioden erloschen sind. Infolgedessen beginnt nun die Komparatortreiberschaltung
18 zu arbeiten. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, daß die Flip-Flopstufe FF6 aufgrund der noch
zu beschreibenden Arbeitsweise des Schalterkreises 16 aus den Dioden D6 und D7 in keinem Fall wirksam wird.
Die Komparatortreiberschaltung 18 arbeitet wie folgt: Wie erwähnt, wurden die einzelnen Leuchtdioden bis zur Eingabe
des dritten Leerraumsignals in das Schieberegister SR zum Aufleuchten gebracht, wobei der Transistor Q3 bis zu diesem
Zeitpunkt durch den Dioden-Treiberstrom im Durchschaltzustand gehalten wird. Der Transistor Q3 sperrt jedoch, sobald alle
Leuchtdioden auf beschriebene Weise zum Erlöschen gebracht worden sind. Sodann wird der in Abhängigkeit vom Transistor Q3
arbeitende Transistor Q4 in den Durchschaltzustand versetzt, mit dem Ergebnis, daß auch der Transitor Q5 durchschaltet. Dabei
wird der mit dem Kollektorkreis des Transistors Q5 verbundene Tauchkern PL über den Blatt- bzw. Zungenschalter SW7, der
dann geschlossen bleibt, an Spannung gelegt. Infolgedessen wird der bewegbare Eisenkern des Tauchkerns PL wirksam, um
nur den Schnellumspulteil des Magnetbandgerätemechanismus abzuschalten und dadurch den schnellen Bandtransport zu beenden
und den Mechanismus auf Wiedergabebetriebsart umzuschalten.
In diesem Zustand wird dann das gewählte dritte Musikstück wiedergegeben. Auf diese Weise wird die automatische Wiedergabe
oder Auswahl eines gewünschten Musikstücks möglich.
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Wenn das achte Musikstück bezeichnet werden soll, braucht lediglich zunächst der Vorgabeschalter SW3 für "3" und sodann
der Schalter SW6 für "+5" gedrückt zu werden. Wenn nämlich zuerst der Schalter SW6 für "+5" betätigt wird, wird
der Setzzustand des Schieberegisters SR bei Eingabe der Ziffer "3" gelöscht (dies gilt auch für die anderen Ziffern).
Im Fall der Bezeichnung des achten Musikstücks sind der Setzzustand
"3" des Schieberegisters SR und der Ablauf der automatischen Musikstückauswahl nach Maßgabe der gesetzten bzw.
Vorgabezahl "3" den vorher beschriebenen Vorgängen gleich, mit dem einzigen Unterschied, daß bei Betätigung des Vorgabeschalters
SW6 für "+5" die entsprechende Leuchtdiode LED6 unter Anzeige von "+5" aufleuchtet.
Wenn dann, wie vorher beschrieben, ein zweites Leerraumsignal in das Schieberegister SR eingegeben wird, besitzen die Positivphasensequenz-Ausgangsklemmen
Q der Flip-Flops FF1 und FF6 jeweils ein Spannungssignal hohen Pegels, so daß die Diodenschalter D6 und D7 des Schalterkreises 16, von denen vorher
mindestens einer durchgeschaltet war, beide zum Sperren gebracht werden. Infolgedessen wird die Spannung der Stromquelle +B
an die Eingangsklemme D des Schieberegisters SR angelegt, und der Inhalt des Flip-Flops FF1 wird bei Eingabe des dritten
Leerraumsignals zum Flip-Flop FF6 verschoben. In der Periode zwischen den Anlegungen bzw. Einspeisungen des zweiten und des
dritten Leerraumsignals in das Schieberegister SR ist die Leuchtdiode LED1 für Ziffer "1" gelöscht, und nur die Leuchtdiode
LED6 leuchtet auf, um den Verschiebezustand anzuzeigen, bei welchem noch fünf weitere Musikstücke bis zum gewünschten
Musikstück vorhanden sind. Bei Einspeisung des dritten Leer-
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raumsignals in das Schieberegister SR wird dann der Inhalt
des Flip-Flops FF6 invertiert. Obgleich dabei die Anzeige für "+5" erloschen ist, leuchtet die Leuchtdiode LED5 für
"5" auf, so daß die automatische Musikstückwahl weitergeführt werden kann.
Die vorstehend beschriebene Arbeitsweise beruht darauf, daß - wie erwähnt - die Eingangskleirune D der ersten Flip-Flopstufe
FF5 des Schieberegisters SR bei Anlegung der Spannung der Stromquelle +B an die Klemme D mit einem Signal hohen
Pegels aufgrund der Betätigung des Schalterkreises 16 aus den Dioden D6 und D7 gespeist wird. Diese Arbeitsweise
ähnelt, genauer gesagt der Umlauffunktion eines Ringzählers, derart, daß der Inhalt des Schieberegisters SR vom Flip-Flop
FF6 zum Flip-Flop FF5 zurückgeführt wird.
Bei Eingang eines vierten Leerraumsignals wird weiterhin der Inhalt des Schieberegisters SR vom Flip-Flop FF5 auf das
Flip-Flop FF4 verschoben, während bei Eingang eines fünften Leerraumsignals eine Verschiebung des Inhalts des Schieberegisters
SR vom Flip-Flop FF4 auf das Flip-Flop FF3 erfolgt. Auf ähnliche Weise wird der Inhalt des Schieberegisters SR
bei Eingang eines sechsten und eines siebten Leerraumsignals vom Flip-Flop FF3 auf das Flip-Flop FF2 und von diesem auf
das Flip-Flop FF1 verschoben. Bei Eingang des achten Signals im Schieberegister SR wird der Inhalt des Flip-Flops FF1
invertiert. Anschließend werden auf die vorher beschriebene Weise alle Leuchtdioden abgeschaltet, um die Komparatortreiberschaltung
18 in Betrieb zu setzen, worauf der automatische Ausfall- und Wiedergabevorgang für das achte Musikstück durchgeführt
wird.
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Da hierbei jedoch die Positivphasensequenz-Ausgangsklemme Q
ein Spannungssignal niedrigen Pegels führt, wenn der Inhalt des Flip-Flops FF6 invertiert ist, wird die erwähnte RLngzähler-artige
ümlauffunktion aufgrund der Betätigung des Schalterkreises 16 verhindert.
•Bei der Bezeichnung der anderen Musikstückzahlen 1, 2, 4, 5,
6, 7, 9 und 10 finden ersichtlicherweise dieselben Vorgänge wie bei der automatischen Wahl des dritten und des achten
Musikstücks statt.
Die vorstehende Beschreibung bezieht sich auf die automatische
Musikstückauswahl bei gleichzeitiger Betätigung der
Wiedergabetaste und der Schnellvorlauftaste, d.h. auf den
Fall, in welchem sich ein gewünschtes Musikstück in einer Position unmittelbar hinter einigen anderen Musikstücken,
von der augenblicklichen Position des Magnetbands aus gesehen, entgegengesetzt zur Bandvorlaufrichtung befindet. Das
gleiche gilt jedoch auch für denselben, unter den gleichen Bedingungen vorausgesetzten Fall, in welchem sich das gewünschte
Musikstück entgegengesetzt zur Bandrücklaufrichtung, von der augenblicklichen Bandposition aus gesehen, unmittelbar
vor einigen anderen Musikstücken befindet. Da jedoch im zuletzt genannten Fall ein Leerraumsignal für einen signalfreien
Abschnitt an dessen Einschwingteil, d.h. am Anfang des betreffenden Musikstücks festgestellt wird, während dieser
Leerraum im zuerst genannten Fall am Ausschwingabschnitt bzw. am Ende des betreffenden Musikstücks festgestellt wird, muß
zur gewünschten Musikstückzahl die Zahl 1 hinzugefügt werden. Da nämlich im zuletzt genannten Fall das erste Leerraumsignal
am Anfangsteil des betreffenden Musikstücks erhalten wird,
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wenn beispielsweise ein diesem Musikstück unmittelbar vorhergehendes
Musikstück bezeichnet werden soll, muß zur betreffenden Zahl (1+1)=2 hinzugefügt werden. Nur auf diese
Weise ist es möglich/ das Magnetband von seiner Startposition aus für die Wiedergabe des betreffenden Musikstücks zu programmieren.
Da im zuerst genannten Fall ein am Ende des betreffenden Musikstücks
erhaltenes Leerraumsignal dem Signal am Anfangsteil des unmittelbar nachfolgenden Musikstücks äquivalent
ist, kann die gewünschte Musikstückzahl ohne jede weitere Änderung, wie dies im zweitgenannten Fall nötig ist, eingegeben
bzw. programmiert werden.
Wenn die Zahl des gewünschten Musikstücks 11, 12 usw. ist, braucht lediglich zunächst das Magnetband bis zum z.B. zehnten
Musikstück transportiert und an bzw. nach diesem zehnten Musikstück wiederum die Zahl der restlichen Musikstücke (1,
2, 3, ... bzw. 9) eingegeben zu werden. In den meisten Fällen ist jedoch das Magnetband auf jeder Seite (Spur) mit nur
sieben Musikstücken bespielt. Eine derartige Bandprogrammierung wird daher meist nicht nötig sein.
Wenn andererseits ein Magnetband mit einer ziemlich großen Zahl von Musikstücken, d.h. von mehr als etwa 14 Musikstücken,
abgespielt werden soll, müssen mehrere Vorgabeabschnitte vorgesehen werden, an denen bestimmte Musikstückzahlen +5 (+N) ,
+10 (+N1) usw. in dem Sinne eingespeichert bzw. programmiert
werden können, daß diese Zahlen zu denen der Abschnitte für die fortlaufenden Zahlen hinzuaddiert werden können. In diesem
Fall wird vom sechsten bis zum zehnten Musikstück der
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Vorgabeteil für "+5" zusammen mit den Vorgabeteilen für die Einzelziffern benutzt, während vom elften bis zum fünfzehnten
Musikstück der Vorgabeteil für "+1O" und vom sechzehnten bis zum zwanzigsten Musikstück beide Vorgabeteile "+5" und "+1O"
zusammen mit den Vorgabeteilen für die Einzelziffern benutzt werden. Bis zum zwanzigsten Musikstück kann die Programmierung
also in einem einzigen Vorwahl- bzw. Programmiervorgang erfolgen.
Wenn im erwähnten Beispiel von n=5, +N=5 die Anordnung so getroffen
wird, daß n=N gilt, ist dies häufig für die Programmierung von 1, 2, ... bzw. 10 in einer einzigen Operation vorteilhaft.
Wenn weiterhin in bezug auf N1 die Anordnung so getroffen
wird, daß N'=2N(=1O) gilt, lassen sich die Musikstückzahlen
von 1 bis 20 ebenfalls bequem programmieren. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Anordnungen beschränkt,
sondern vielmehr auch auf beliebige andere Anordnungen anwendbar, beispielsweise auf 1^n, +N, +N1, +N", usw.
Im folgenden ist die Arbeitsweise der Prioritätswiedergabeeinrichtung
(priority reproducing member) ohne die vorher beschriebene Vorgabe- bzw. Programmieroperation für die automatische
Musikstückwahl beschrieben, weil es sich in diesem Fall als zweckmäßig erweist, die Anordnung so zu treffen, daß
die übliche (Einzelstück-^Abhörfunktion wirksam wird.
Wenn nämlich unmittelbar nach Betätigung der Wiedergabetaste ohne Durchführung einer Programmierung für automatische Musikstückwahl
die Schnellvorlauftaste oder die Rücklauftaste gedrückt wird, wird der Transistor Q6 augenblicklich über
einen der Blattschalter SW9 und SW1O sowie die Differenzierschaltung
20 durchgeschaltet. Infolgedessen wird ein Vorwahl-
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bzw. Vorgabeimpuls an die Vorwahlkleirime Pr der fünften
Flip-Flopstufe FF1 des Schieberegisters SR angelegt. Demzufolge leuchtet die Leuchtdiode LED1 für die Anzeige der
Ziffer "1" auf, und wenn das erste Leerraumsignal in das Schieberegister SR eingegeben wird, erlischt die Leuchtdiode
LED1 auf dieselbe Weise, wie vorher beschrieben. Der Bandlauf wird somit von Schnellvorlauf auf Wiedergabe umgeschaltet.
Auf diese Weise kann die sogenannte Einzelstück-Abhörfunktion durchgeführt werden. Wenn andererseits
die Rücklauftaste gedrückt worden ist, wird die sogenannte Rückhörfunktion (review function) gewährleistet, in welcher
die Wiedergabe vom Anfang des betreffenden Musikstücks auf dem Magnetband erfolgt. Wenn ein unmittelbar auf das augenblicklich
abgespielte Musikstück folgendes Musikstück von Anfang an abgespielt werden soll, braucht somit nur wiederum
die Rücklauftaste betätigt zu werden.
Die automatische Voreinstellung der Prioritätsvorwählschaltung 21 auf "1", wie erwähnt, kann nur vor der Durchführung
der Vorwahl- oder Programmierungsoperation für die automatische Musikstückwahl erfolgen. Wenn diese Programmierung bereits
durchgeführt worden ist, wird die automatische Voreinstellung oder Programmierung der Schaltung 21 durch den Transistor
Q6 verhindert, weil das Basispotential des Transistors Q6 das Emitterpotential des Transistors Q3 in der Komparatortreiberschaltung
18 ist und demzufolge dann, wenn eine solche Programmierung oder Voreinstellung bereits durchgeführt worden
ist, wobei eine der Leuchtdioden aufleuchtet, der Transistor Q3 im Durchschaltzustand bleibt, so daß die Basis des Transistors Q6
durch das Emitterpotential des Transistors Q3 in Gegenrichtung bzw. Sperrichtung vorgespannt ist. Mit anderen Worten: da der
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Transistor Q3 vor dieser Programmierung im Sperrzustand steht, ist die Basis des Transistors Q6 in Durchlaßrichtung
vorgespannt. Auf diese Weise wird es möglich, die Prioritätsvorwählschaltung 21 auf erwähnte Weise bei Schnellvorlauf
oder Rücklauf auf "1" einzustellen.
Im folgenden sind verschiedene Schaltungsoperationen beschrieben, welche die störungsfreie Ausführung der beschriebenen
automatischen Musikstückwahl ohne jede Verwechslung oder Fehlbetätigung ermöglichen.
Zum ersten ist die Initialisierschaltung 17 zur Vermeidung von Störungen vorgesehen, die aufgrund eines sanften Anstiegs
der Stromquellenspannung bei der Stromzufuhr auftreten können. Dies bedeutet, daß die betreffenden Flip-Flops
FF1 bis FF6 des zu programmierenden Abschnitts unmittelbar nach dem Anschließen der Stromquelle sämtlich gelöscht
werden müssen, so daß alle Leuchtdioden LED1 bis LED6 erlöschen und der zu programmierende Abschnitt für das Voreinstellen
bzw. Programmieren bereitsteht.
Wenn nun die Initialisierschaltung 17 nicht vorhanden ist, können die einzelnen Flip-Flops auf ungleiche Zustände übergehen,
so daß sie nicht sofort und gleichmäßig freigemacht oder gelöscht werden können. Die Initialisierschaltung 17
dient daher zur Umwandlung einer sanft ansteigenden Stromquellenspannung in einen scharfen Impuls durch Betätigung
bzw. Durchschaltung des npn-Transistors Q1 und des pnp-Transistors
Q2, die in Vierschicht-pnpn-Schaltung bzw. sog. SCR-Schaltung angeordnet sind. Bei Verwendung dieses Impulses
als Lösch- bzw. Freimachimpuls kann die genannte Schwierigkeit
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vermieden werden. Die beschriebenen Transistoren Q1 und Q2
besitzen nämlich gemäß Fig. 3^(a) die bei (b) in ausgezogener
Linie eingezeichnete Ausgangskennlinie, die sich von der sanft ansteigenden Stromquellenspannungs-Kennlinie (a)
unterscheidet, die durch die gestrichelte Linie angedeutet ist. Der Triggerpegel der Ausgangskennlinie (b) bestimmt
sich durch die Basisspannung Vj36 des pnp-Transistors Q1.
Fig. 3^(b) zeigt die Wellenform des Ausgangssignals der
Initialisierschaltung 17, das durch die Differenzierschaltung 15 zu einem scharfen Impuls umgewandelt worden ist.
Wenn dieser scharfe Impuls beim Schließen der Stromquelle an die betreffenden Löschklemmen CL der Flip-Flops FF1 bis FF6
angelegt wird, kann er eine stabile anfängliche Löschfunktion erfüllen.
Andererseits erfolgt der Freimach- bzw. Löschvorgang nach dem Voreinstellvorgang durch die Dioden D1 bis D5, die zwischen
die Vorwählschalter SW1 bis SW5 und die Löschklemmen CL der Flip-Flops FF1 bis FF5 eingeschaltet sind. Bei Betätigung
eines der Vorwählschalter (mit Ausnahme des Vorwählschalters SW6, wie noch zu beschreiben sein wird) wird
über die zugeordnete Diode ein Löschimpuls zu den Flip-Flops geleitet, mit Ausnahme des Flip-Flops, welches dem betreffenden
Schalter entspricht.
Wenn somit eine vorher eingegebene oder programmierte Zahl korrigiert werden soll, kann dies einfach durch Eingabe einer
gewünschten Zahl erfolgen, ohne daß ein spezieller Löschschalter vorgesehen zu sein braucht.
Der Grund dafür, weshalb der Vorwählschalter SW6 für "+5" nach der"Betätigung eines der Vorwählschalter für "1" bis "5"
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betätigt werden muß, liegt in der Notwendigkeit für die Ermöglichung
des beschriebenen Löschvorgangs. Wenn nämlich einer
der Schalter SW1 bis SW5 für "1" bis "5" nach der Betätigung des Schalters SW6 für "+5" gedrückt wird, wird der Vorgabewert
"+5" gelöscht. Wenn andererseits zunächst einer der Schalter für "1" bis "5" und danach der Vorwählschalter SW6 für "+5"
betätigt wird, bleibt die Programmierung beider Werte erhalten,
weil mit dem Schalter SW6 keine Löschdiode verbunden ist und somit die Programmierung "+5" nicht gelöscht wird.
Erfindungsgemäß kann somit ohne weiteres ein eingegebener Wert geändert werden, ohne daß ein getrennter Löschschalter
vorgesehen zu sein braucht.
Weiterhin arbeitet das Schieberegister SR beim Vorwählen bzw. Programmieren in der Parallelbetriebsart und beim Zählen in
der Reihenbetriebsart. Im folgenden ist die Steueroperation für das Umschalten von der Reihen- in die Parallelbetriebsart
und umgekehrt erläutert. Bei Betätigung eines der Vorwählschalter SW1 bis SW5 wird ein Spannungssignal hohen Pegels
an die Parallel/Reihen-Umschaltklemme P/S des Schieberegisters über die zugeordnete Diode D1 bis D5 und die Differenzierschaltung
14 angelegt, wodurch das Schieberegister SR in die Parallelbetriebsart gebracht wird. In der Zählperiode,
in welcher das Spannungssignal hohen Pegels nicht mehr am Schieberegister SR anliegt und durch ein Spannungssignal niedrigen
Pegels ersetzt ist, wird das Schieberegister SR auf die Reihenbetriebsart umgeschaltet.
In diesem Zusammenhang ist auf folgendes hinzuweisen: Bei Betätigung
eines der Vorwählschalter SW1 bis SW5 werden zunächst sämtliche Flip-Flops FF1 bis FF6 gelöscht. Erst nach Ablauf
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dieser Löschperiode können somit die Flip-Flops FF1 bis FF5 tatsächlich gesetzt werden. Beim Setzen kann das Schieberegister
SR, wenn es mit dem Spannungssignal hohen Pegels gespeist
wird, aufgrund der beschriebenen Parallel/Reihenumschaltung
in der Parallelbetriebsart arbeiten. Die eigentliche Voreinstellung bzw. Programmierung des Schieberegisters SR
sollte daher nach seinem Umschalten in die Parallelbetriebsart erfolgen.
Die erwähnte Vorwählverzögerungsschaltung 13 dient zur sicheren Festlegung des Zeitpunkts für dieses Voreinstellen bzw.
Setzen des Schieberegisters SR. Das Schieberegister SR kann
zuverlässig durch einen Vorwählimpuls gesetzt werden, der mit der von der Schaltung 13 gewährleisteten Verzögerung geliefert
wird.
Fig. 4 ist ein Zeitsteuerdiagramm für diese Voreinstellung bzw. das Setzen des Schieberegisters SR. In Fig. 4 sind bei (a) bis
(e) der Zeitpunkt für die Betätigung des Vorwählschalters, der Zeitpunkt für das Parallel/Reihen-Umschaltsignal aufgrund der
Vorwählschalterbetätigung, der Zeitpunkt des Löschimpulses, der Zeitpunkt des Auftretens des Vorwählimpulses mit Verzögerung
bzw. der Zeitpunkt des Auftretens des Leerraumsignals, das zu
einem Taktimpuls wird, veranschaulicht.
Die Erfindung ist keineswegs auf die vorstehend beschriebene und dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern innerhalb
des Erfindungsrahmens verschiedenen Änderungen und Abwandlungen zugänglich.
Beispielsweise kann der Programmierabschnitt der beschriebenen Ausführungsform nicht nur eine Kombination aus dem Schiebere-
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gister SR und dem Flip-Flop FF6 umfassen, sondern auch durch einen Zähler, einschließlich eines Ringzählers, gebildet sein.
Wesentlich ist dabei, daß der Magnetbandantriebsmechanismus lediglich von einer Schnellauffunktion auf die Normallauffunktion
umschaltbar ist, indem ein Soll-Wert mit einem Zahl-Wert der Leerraumsignale
verglichen wird. Weiterhin kann der Anzeigeabschnitt zur Wiedergabe des Vorwahl- bzw. Programmierzustands anstelle
von Leuchtdioden auch andere Anzeigeelemente, wie Lampen, enthalten.
Die auf dem Magnetband enthaltenen Aufzeichnungen brauchen außerdem nicht unbedingt Musikstücke zu sein, sondern können
auch andere Informationen, z.B. Sprachdarbietungen oder Daten, umfassen. Die Erfindung ist somit auf Magnetbandgeräte allgemein
anwendbar.
Im zuletzt genannten Fall stellt somit das Leerraumsignal ein
Intervallsignal zwischen Informationsblöcken dar. Die Erfassung dieses Intervallsignals ist nicht auf den signalfreien Abschnitt
(unbespielten Abschnitt) beschränkt, sondern kann auch mittels eines unterscheidbaren Signalblocks zwischen den Informationsblöcken erfolgen.
©3003-4/0 785
L e e r s e i t e
Claims (6)
- Henkel, Kern, feiler fr Hinz»! PatentanwälteRegistered Representativesbefore theEuropean Patent OfficeTokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha Möhlstraße 37, . , . _ D-8000 München 80Kawasaki-shx, Japan. Tel.: 089/982085-87Telex: 0529802 hnkl d Telegramme: ellipsoidHS-54P1O13-3 14. Februar 1980Informationsblockzahl-Einstell- bzw. -PrograminiervorrichtungPatentansprücheInformationsblockzahl-Einstell- bzw. -Programiniervorrichtung, mit welcher praktisch Koinzidenz eines Intervallsignals zwischen Informationsblöcken beim Schnellabspielen eines eine Vielzahl von Informationsblöcken tragenden Magnetbands mit der Vorgabegröße einer gewünschten Informationsblockzahl hergestellt werden kann, um dabei den Bandlauf von Schnellwiedergabe auf Konstant- bzw. Normalgeschwindigkeitswiedergabe umzuschalten und damit eine automatische Auswahl der gewünschten Daten zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vorgabe- oder Programmierabschnitt für die Eingabe der gewünschten Informationsblockzahl einen ersten Vorgabeunterabschnitt mit einer Anzahl von Stellelementen, von denen jedes unabhängig eine von aufeinanderfolgenden Informationsblockzahlen (1), (2), ... (n) zu bezeichnen vermag, und einen zweiten Vorgabeabschnitt mit einem Stellelement aufweist, mit dem eine bestimmte Datenziffer (+N) bezeichenbar ist", die03003W0785einer der durch die erstgenannten Stellelemente bezeichneten, aufeinanderfolgenden Informationsblockzahlen arithmetisch hinzuaddier bar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Vorgabeunterabschnitt eine Anzahl von Vorgabe- oder Vorwählschaltern, die jeweils unabhängig voneinander eine der aufeinanderfolgenden Informationsblockzahlen zu bezeichnen vermögen, und ein Schieberegister aufweist, dessen einzelne Stufen jeweils durch einen zugeordneten Vorwählschalter setzbar sind, und daß der zweite Vorgabeunterabschnitt einen getrennten Vorgabe- oder Vorwahlschalter, welcher eine bestimmte Informationsblockzahl (+N) zu bezeichnen vermag, die zu einer der aufeinanderfolgenden, durch einen der ersten Vorwählschalter bezeichneten Informationsblockzahlen arithmetisch addierbar ist, ein in Kaskadenschaltung mit dem Schieberegister verbundenes und durch den getrennten Vorwählschalter setzbares Flip-Flop sowie einen Schalterkreis zur wiederholten Betätigung des Schieberegisters unter der Voraussetzung, daß das Flip-Flop gesetzt (preset) ist, aufweist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Initialisierschaltung aus zwei Transistoren und einer Differenzierschaltung zwischen einer Stromquelle und den betreffenden Frei- oder Löschklemmen des Schieberegisters im ersten Vorgabeunterabschnitt sowie dem Flip-Flop im zweiten Vorgabeunterabschnitt angeordnet ist, um beim Schließen bzw. Anschließen der Stromquelle einen scharfen Löschimpuls an die betreffenden Klemmen anzulegen, und daß die beiden Transistoren in Vierschicht-pnpn-Schaltung angeordnet sind, so daß sie eine sanft ansteigende Stromquellenspannung in eine scharf ansteigende Löschimpulsspannung umzuwandeln vermögen.Ö3ÖÖ34/078Smi *% M
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Prioritätsvorwählschaltung zur vorhergehenden Voreinstellung einer Informationsblockzahl "1" im gewünschten Informationsblockzahl-Vorgabeabschnitt in Abhängigkeit von einem keine gewählte Zahl enthaltenden Zustand (a number non-set condition) und der Betätigung eines Elements für Schnellwiedergabe vorgesehen ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die größte, im ersten Vorgabeunterabschnitt zu bezeichnende Informationsblockzahl (n) selektiv auf eine gleiche Beziehung (n=N) zur bestimmten Informationsblockzahl (+N) gesetzt ist, die im zweiten Vorgabeunterabschnitt bezeichnet werden kann.
- 6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Stellelemente für die bestimmte, im zweiten Vorgabeunterabschnitt zu setzende Informationsblockzahl (+N) vorgesehen sind.€30034/0785
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3107364A1 (de) * | 1980-02-29 | 1982-02-25 | Tokyo Shibaura Denki K.K., Kawasaki, Kanagawa | Tonbandsteuerung und tonbandregelung fuer tonbandgeraete mit programmspeicherungs- und programmwiedergabeautomatik |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2044501B (en) | 1983-07-20 |
| US4342056A (en) | 1982-07-27 |
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| DE3005575C2 (de) | 1985-10-31 |
| GB2044501A (en) | 1980-10-15 |
| FR2449309A1 (fr) | 1980-09-12 |
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