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DE2358752B1 - Längsdichtes kunststoftisoliertes Fernmeldekabel und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Längsdichtes kunststoftisoliertes Fernmeldekabel und Verfahren zu seiner Herstellung

Info

Publication number
DE2358752B1
DE2358752B1 DE2358752A DE2358752A DE2358752B1 DE 2358752 B1 DE2358752 B1 DE 2358752B1 DE 2358752 A DE2358752 A DE 2358752A DE 2358752 A DE2358752 A DE 2358752A DE 2358752 B1 DE2358752 B1 DE 2358752B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
plastic
insulated
insulation
zones
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2358752A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2358752C2 (de
Inventor
Hans Dr. 5000 Koeln Weller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Kabelwerke GmbH
Original Assignee
Felten and Guilleaume Kabelwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Felten and Guilleaume Kabelwerke GmbH filed Critical Felten and Guilleaume Kabelwerke GmbH
Priority to DE2358752A priority Critical patent/DE2358752C2/de
Publication of DE2358752B1 publication Critical patent/DE2358752B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2358752C2 publication Critical patent/DE2358752C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/22Sheathing; Armouring; Screening; Applying other protective layers
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/17Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
    • H01B7/28Protection against damage caused by moisture, corrosion, chemical attack or weather
    • H01B7/282Preventing penetration of fluid, e.g. water or humidity, into conductor or cable
    • H01B7/285Preventing penetration of fluid, e.g. water or humidity, into conductor or cable by completely or partially filling interstices in the cable
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A30/00Adapting or protecting infrastructure or their operation
    • Y02A30/14Extreme weather resilient electric power supply systems, e.g. strengthening power lines or underground power cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)

Description

  • Erfindungsgemäß besteht das Verfahren darin, daß die Verschmelzzonen mittels UR-Strahlung oder mittels dielektrischer Erwärmung im Hochfrequenzfeld erzeugt werden, wobei vorteilhaft die für das Verschmelzen verwendete Energie durch Impulstastung erzeugt wird und das Herstellen der Verschmelzzonen im Durchlaufverfahren erfolgt. Der Vorteil derartiger Einrichtungen ist ihre leichte Handhabung und rasche Bedienung, insbesondere wenn die Sperrstellen im Durchlaufverfahren erzeugt werden.
  • Die Erfindung sei an Hand eines Aus führungsb eispiels näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 die Seele eines kunststoffisolierten Fernmeldekabels, F i g. 2 die Kabelseele mit Bambusstruktur, F i g. 3 das Schmelzen einer Zone im Strahlungsfeld.
  • Gemäß F i g. 1 besteht die Seele des kunststoffisolierten Fernmeldekabels aus Leitern mit einem wasserundurchlässigen Kunststoff, welcher in der Regel Polyäthylen ist. Die isolierten Adern sind zu Paaren oder Vierern verseilt und lagen- oder bündelweise verkabelt. Darüber befindet sich als Seelenisolierung der Polyäthylen-Innenmantel. An Stelle von Polyäthylen können auch andere thermoplastische Isolierstoffe verwendet werden.
  • In der F i g. 2 ist eine solche Kabelseele durch Wärmeeinwirkung in einer schmalen Zone von 5 bis 10 mm Breite über den gesamten Querschnitt verschmolzen. Diese Schmelzzone stellt eine Sperrstelle für eindringendes Wasser dar und wird in regelmäßigen Abständen wiederholt. Diese Sperrstellen können zwar in beliebigen Abständen verschmolzen werden, ergeben aber bei Abständen von 50 cm oder 100 cm eine genügende Längsdichtigkeit für Fernmeldekabel.
  • Versteifung der Kabel bei diesen Abständen, Beein- trächtigungen der Erkennbarkeit von Kennzeichen der Verseilelemente, Erschwernis in der Bearbeitung der Kabelenden bei der Kontrolle im Prüffeld und bei der Montage auf der Strecke sind bei einem nach diesem Verfahren hergestellten Ferntneldekabel ausgeschlossen.
  • Auch die elektrischen Eigenschaften des Kabels bleiben erhalten.
  • Gemäß F i g. 3 eignet sich bei der Querschnittsverschmelzung ein räumlich begrenztes UR-Strahlungsfeld oder auch die dielektrische Erwärmung im konzentrierten Hochfrequenz - Feld eventuell nach einem impulsgesteuerten Verfahren. Diese Verfahren arbeiten berührungslos am zweckmäßigsten im Produktionsablauf des Kabels beim Aufbringen des Innenmantels für die Kabelseele. Auf diese Weise wird auch der Innenmantel mit eingeschmolzen, so daß das bambusartige Verschmelzen nicht nur Längsdichtigkeit sondern auch Querdichtigkeit ergibt.
  • Eine besonders nicht eigens dargestellte Ausführungsform zum Schutz vor Wassereinbruch bietet bei polyäthylen-isolierten Kabelseelen der an sich bekannte Schichtenmantel. Hierbei ist dessen Aluminium-Band zweiseitig copolymer beschichtet. Diese Konstruktion ermöglicht das ummantelte Kabel während des Fertigungsverlaufes sowohl mit dem Polyäthylen-Innenmantel der Seele wie mit dem Außenmantel des Kabels optimal zu dichten.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Kabel mit kunststoffisolierten Adern und einem kunststoffisolierten Mantel, insbesondere Fernmeldekabel, mit in Abständen eingebrachten Sperrstellen zur Verhinderung der Längsausbreitung von in das Kabel eingedrungenem Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrstellen als Verschmelzzonen aus dem die Isolierung bildenden Kunststoff ausgebildet sind.
  2. 2. Kabel nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Verschmelzzonen etwa 5 bis 10 mm beträgt.
  3. 3. Kabel nach einem der Ansprüche 1 oder2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschmelzzonen in regelmäßigen Abständen oder unregelmäßigen Abständen eingebracht sind.
  4. 4. Kabel nach einem der Ansprüchel bis3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Verschmelzzonen bei etwa 0,5 bis 1 m liegt.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung eines Kabels nach einem der Ansprüchel bis4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschmelzzonen durch UR-Strahlung oder mittels dielektrischer Erwärmung im Hochfrequenrfeld erzeugt werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die für das Verschmelzen verwendete Energie durch Impulstastung erzeugt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung der Verschmelzzonen im Durchlaufverfahren erfolgt.
    Die Erfindung betrifft ein Kabel mit kunststoffisolierten Adern und einem Kunststoffmantel, insbesondere Fernmeldekabel, mit in Abständen eingebrachten Sperrstellen zur Verhinderung der Längsausbreitung von in das Kabel eingedrungenem Wasser. Zum Gegenstand der Erfindung gehört ferner ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Fernmeldekabels.
    Hierbei handelt es sich insbesondere um ein Fernmelde- oder Nachrichtenübertragungskabel mit Sperrstellen in der kunststoffisolierten Kabelseele.
    Bei mit Kunststoff isolierten Fernmeldekabeln besteht die Kabelseele in der Regel aus Adern mit thermoplastischer, bevorzugt Polyäthylen-Isolierung.
    Solche Kabel sind aber andererseits mit dem Nachteil behaftet, daß sich bei einem Fehler in den Seelenmantel eindringendes Wasser in axialer Richtung ausbreiten und weiterfließen kann. Dadurch tritt eine Störung der Nachrichtenübertragung, z. B. infolge Porenfehler der Adern, oder eine örtliche Verschlechterung der Übertragungseigenschaften an einer Stelle des Kabels auf, die nicht die Mantelfehlerstelle ist.
    Da eine Ortung des tatsächlichen Mantelfehlers, d. h. der Stelle des Wassereinbruchs nicht möglich ist, müssen dann zur Beseitigung der Störung größere Kabelabschnitte ausgetauscht werden. Daher wird bei Fernmeldekabeln mit kunststoffisolierten Adern gefordert, daß an einer Mantelfehlerstelle eindringendes Wasser sich nicht über eine größere Strecke ausbreiten kann.
    Nun ist ein Verfahren bekannt, kunststoffisolierte Fernmeldekabel längswasserdicht zu machen (DT-AS 1 640 608), bei dem vor der Verseilstelle der isolierten Adern in Abständen Dichtungsstopfen in Form eines flüssigen, ein Treibmittel enthaltenden Kunststoffes aufgebracht werden, wobei das Treibmittel mit einstellbarer Reaktionszeit einen Schaum aus geschlossenen Poren liefert. Nachteilig ist hierbei, daß für die Bildung des Dichtungsstopfens die Injektion eines Zusatzwerkstoffes in die Kabelseele notwendig ist. Das Material schränkt die Auswahl der Kabelisolierstoffe ein. Denn hierbei muß die Verträglichkeit des Stopfmittels mix der Isolierung beachtet werden.
    Außerdem ist der mit dem Einspritzen verbundene fertigungstechnische Aufwand ein Nachteil.
    Des weiteren ist ein Verfahren bekannt, Hochspannungskabel mit einer aus Kunststoff bestehenden Isolierung und einem als Litzenleiter ausgebildeten Innenleiter längswasserdicht zu machen (DT-AS 2 154749). Zu diesem Zweck wird der Litzenleiter mit Sperrstellen versehen, indem der Querschnitt der Litze durch Schließen ihrer Zwischenräume mittels Verschweißens oder Verlötens in gewünschten Abständen undurchlässig gemacht wird. Nachteilig ist hierbei, daß zum Verschweißen oder Verlöten der Litze ein gesonderter Arbeitsprozeß benötigt wird, um den kontinuierlichen Herstellungsprozeß des Kabels aufrechterhalten zu können.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kabel der eingangs genannten Art anzugeben, bei welchem die Sperrstellen so ausgebildet sind, daß Unverträglichkeiten mit den Kabelisolierungen nicht auftreten.
    Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Sperrstellen als Verschmelzzonen aus dem die Isolierung bildenden Kunststoff ausgebildet sind. Die Kabelseele gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß Zusatzstoffe zur Erzeugung von Sperrstellen entbehrlich sind. Damit stellt sich erst gar nicht die Frage nach ihren nachteiligen Wirkungen.
    Auch ist eine solche Kabelseele in gleicher Weise für den Niederfrequenz- und Trägerfrequenzbereich geeignet. Da die Verschmelzzonen sich nicht nur um die Aderisolierung bilden, sondern auch gleichzeitig den Innenmantel der Kabelseele erfassen, ergeben sich die weiteren Vorteile, daß das Kabel längs- und querwasserdicht wird und sich eine spezielle Mantelkonstruktion zur Umhüllung der Kabelseele erübrigt.
    Es ist weiterhin von Vorteil, daß die Breite der Schmelzzonen etwa 5 bis 10 mm beträgt, daß die Verschmelzzonen in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen eingebracht sind und daß der Abstand der Verschmelzzonen bei etwa 0,5 bis 1 m liegt. Breite und gegenseitiger Abstand der Schmelzzonen sind nur von den gestellten Forderungen abhängig.
    Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Herstellen eines derartigen Fernmeldekabels.
DE2358752A 1973-11-26 1973-11-26 Längsdichtes kunststoffisoliertes Fernmeldekabel und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE2358752C2 (de)

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DE2358752A DE2358752C2 (de) 1973-11-26 1973-11-26 Längsdichtes kunststoffisoliertes Fernmeldekabel und Verfahren zu seiner Herstellung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2358752B1 true DE2358752B1 (de) 1974-07-18
DE2358752C2 DE2358752C2 (de) 1975-03-06

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ID=5899047

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DE2358752A Expired DE2358752C2 (de) 1973-11-26 1973-11-26 Längsdichtes kunststoffisoliertes Fernmeldekabel und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE (1) DE2358752C2 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10357000A1 (de) * 2003-12-03 2005-07-14 Sontec Sensorbau Gmbh Längswasserdichtes Kabel und Verfahren zu seiner Herstellung
FR2920588A1 (fr) * 2007-08-27 2009-03-06 Peugeot Citroen Automobiles Sa Cable electrique

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10357000A1 (de) * 2003-12-03 2005-07-14 Sontec Sensorbau Gmbh Längswasserdichtes Kabel und Verfahren zu seiner Herstellung
DE10357000B4 (de) * 2003-12-03 2005-11-03 Sontec Sensorbau Gmbh Längswasserdichtes Kabel und Verfahren zu seiner Herstellung
FR2920588A1 (fr) * 2007-08-27 2009-03-06 Peugeot Citroen Automobiles Sa Cable electrique

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DE2358752C2 (de) 1975-03-06

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