DE2358752C2 - Längsdichtes kunststoffisoliertes Fernmeldekabel und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Längsdichtes kunststoffisoliertes Fernmeldekabel und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
35
Die Erfindung betrifft ein Kabel mit kunststoffisoiierten Adern und einem Kunststoffmantel, insbesondere
Fernmeldekabel, mit in Abständen eingebrachten Sperrstellen zur Verhinderung der Längsausbreitung
von in das Kabel eingedrungenem Wasser. Zum Gegenstand der Erfindung gehört ferner ein Verfahren
zur Herstellung eines solchen Fernmeldekabels. Hierbei handelt es sich insbesondere um ein Fernmelde-
oder Nachrichtenübertragungskabel mit Sperrstellen in der kunststoffisolierten Kabelseele.
Bei mit Kunststoff isolierten Fernmeldekabeln besteht die Kabelseele in der Regel aus Adern mit thermoplastischer,
bevorzugt Polyäthylen-Isolierung. Solche Kabel sind aber andererseits mit dem Nachteil
behaftet, daß sich bei einem Fehler in den Seelenmantel eindringendes Wasser in axialer Richtung
ausbreiten und weiterfließen kann. Dadurch tritt eine Störung der Nachrichtenübertragung, z. B. infolge
Porenfehler der Adern, oder eine örtliche Verschlechterung der Übertragungseigenschaften an
einer Stelle des Kabels auf, die nicht die Mantelfehlerstelle ist.
Da eine Ortung des tatsächlichen Mantelfehlcrs, d. h. der Stelle des Wassereinbruchs nicht möglich
ist, müssen dann zur Beseitigung der Störung größere Kabelabschnitte ausgetauscht werden. Daher wird
bei Fernmeldekabeln mit kunststoffisolierten Adern gefordert, daß an einer Mantelfehlersteile eindringendes
Wasser sich nicht über eine größere Strecke ausbreiten kann.
Nun ist ein Verfahren bekannt, kunststoffisoiierte Fernmeldekabel längswasserdicht zu machen (DT-AS
1 640 608), bei dem vor der Verseilstelle der isolierten
Adern in Abständen Dichtungsstopfen in Form eines flüssigen, ein Treibmittel enthaltenden Kunststoffes
aufgebracht werden, wobei das Treibmittel mit einstellbarer Reaktionszeit einen Schaum aus geschlossenen
Poren liefert. Nachteilig ist hierbei, daß für die Bildung des Dichtungsstopfens die Injektion
eines Zusatz werkstoff es in die Kabelseele notwendig ist. Das Material schränkt die Auswahl der Kabelisolierstoffe
ein. Denn hierbei muß die Verträglichkeit des Stopfmittels mit der Isolierung beachtet werden.
Außerdem ist der mit dem Einspritzen verbundene fertigungstechnische Aufwand ein Nachteil.
Des weiteren ist ein Verfahren bekannt, Hochspannungskabel mit einer aus Kunststoff bestehenden
Isolierung und einem als Litzenleiter ausgebildeten Innenleiter längEwasserdicht zu machen (DT-AS
2 154 749). Zu diesem Zweck wird der Litzenleiter mit Sperrstellen versehen, indem der Querschnitt der
Litze durch Schließen ihrer Zwischenräume mitteis Verschweißens oder Verlötens in gewünschten Abständen
undurchlässig gemacht wird. Nachteilig ist hierbei, daß zum Verschweißen oder Verlöten der
Litze ein gesonderter Arbeitsprozeß benötigt wird. um den kontinuierlichen Herstellungsprozeß des Kabels
aufrechterhalten zu können.
Dei Ei findung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kabel
der eingangs genannten Art anzugeben, bei welchem die Sperrstellen so ausgebildet sind, daß Unverträglichkeiten
mit den Kabelisolierungen nicht auftreten.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Sperrstellen als Verschmelzzonen aus
dem die Isolierung bildenden Kunststoff ausgebildet sind. Die Kabelseele gemäß der Erfindung hat den
Vorteil, daß Zusatzstoffe zur Erzeugung von Sperrstellen entbehrlich sind. Damit stellt sich erst gar
nicht die Frage nach ihren nachteiligen Wirkungen. Auch ist eine solche Kabelseele in gleicher Weise für
den Niederfrequenz- und Trägerfrequenzbereich geeignet. Da die Verschmelzzonen sich nicht nur um
die Aderisolierung bilden, sondern auch gleichzeitig den Innenmantel der Kabelseele erfassen, ergeben
sich die weiteren Vorteile, daß das Kabel längs- und querwasserdicht wird und sich eine spezielle Mantelkonstruktion
zur Umhüllung der Kabelseele erübrigt.
Es ist weiterhin von Vorteil, daß die Breite der Schmelzzonen etwa 5 bis 10 mm beträgt, daß die
Verschmelzzonen in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen eingebracht sind und daß der Abstand
der Verschmelzzonen bei etwa 0,5 bis 1 m liegt. Breite und gegenseitiger Abstand der Schmelzzonen
sind nur von den gestellten Forderungen abhängig.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Herstellen eines derartigen Fernmeldekabels.
Erfindungsgemäß besteht das Verfahren darin, daß die Verschmelzzonen mittels UR-Strahlung oder
mittels dielektrischer Erwärmung im Hochfrequenzfeld erzeugt werden, wobei vorteilhaft die für das
Verschmelzen verwendete Energie durch Impulstastung erzeugt wird und das Herstellen der Verschmelzzonen
im Durchlaufverfahren erfolgt. Der Vorteil derartiger Einrichtungen ist ihre leichte
Handhabung und rasche Bedienung, insbesondere
wenn die Sperrstellen im Durchlaufverfahren erzeugt werden.
Die Erfindung sei an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Seele eines kunststoffisolierten Fernmeldekabels,
F i g. 2 die Kabelseele mit Bambusstruktur,
F i g. 3 das Schmelzen einer Zone im Strahlungsfeld. "
Gemäß F i g. 1 besteht die Seele des kunststoffiso··
üerten Fernmeldekabels aus Leitern mit einem wasserundurchlässigen
Kunststoff, welcher in der Regel Polyäthylen ist. Die isolierten Adern sind zu Paaren
oder Vierern verseilt und lagen- oder bündelweise verkabelt. Darüber befindet sich als SeelenisoÜerung
der Polyäthylen-Innenmantel, An Stelle von Polyäthylen können auch andere thermoplastische Isolierstoffe
verwendet werden.
In der F i g. 2 ist eine solche Kabelseele durch Wärmeeinwirkung in einer schmalen Zone von 5 bis
10 mm Breite über den gesamten Querschnitt verschmolzen. Diese Schmelzzone stellt eine Sperrstelle
für eindringendes Wasser dar und wird in regelmäßigen Abständen wiederholt. Diese Sperrstellen können
zwar in beliebigen Abständen verschmolzen werden, ergeben aber bei Abständen von 50 cm oder 100 cm
eine genügende Längsdichtigkeit für Fernmeldekabel. Versteifung der Kabel bei diesen Abständen, Beeinträchtigungen
der Erkennbarkeit von Kennzeichen der Verseilelemente, Erschwernis in der Bearbeitung
der Kabelenden bei der Kontrolle im Prüffeld und bei der Montage auf der Strecke sind bei einem nach
diesem Verfahren hergestellten Fernmeldekabel ausgeschlossen.
Auch die elektrischen Eigenschaften des Kabels bleiben erhalten.
Gemäß F i g. 3 eignet sich bei der Querschnittsver-
Schmelzung ein räumlich begrenztes UR-Strahlungsfeld
oder auch die dielektrische Erwärmung im konzentrierten Hochfrequenz - Feld eveniuell nach
einem impulsgesteuerten Verfahren. Diese Verfahren arbeiten berührungslos am zweckmäßigsten im Produktionsablauf
des Kabels beim Aufbringen des Innenmantels für die Kabelseele. Auf diese Weise wird
auch der Innenmantel mit eingeschmolzen, so daß das bambusartige Verschmelzen nicht nur Längsdichtigkeit
sondern auch Querdichtigkeit ergibt.
ίο Eine besonders nicht eigens dargestellte Ausführungsform
zum Schutz vor Wassereinbruch bietet bei polyäthylen-isolierten Kabelseelen der an sich bekannte
Schichtenmantel. Hierbei ist dessen Aluminium-Band zweiseitig copolymer beschichtet. Diese
Konstruktion ermöglicht das ummantelte Kabel während des Fertigungsverlaufes sowohl mit dein Polyäthylen-Innenmantel
der Seele wie mit dem Außenmantel des Kabels optimal zu dichten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Kabel mit kunststoifisolierten Adern und
einem kunststoffisolierten Mantel, insbesondere Fernmeldekabel, mit in Abständen eingebrachten
Sperrstellen zur Verhinderung der Längsausbreitung von in das Kabel eingedrungenem Wasser,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrstellen als Verschmelzzonen aus dem die Isolierung bildenden Kunststoff ausgebildet sind.
2. Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Verschmelzzonen
etwa 5 bis 10 mm beträgt.
3. Kabel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschmelzzonen
in regelmäßigen Abständen oder unregelmäßigen Abständen eingebracht ?'nd.
4. Kabe! nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der
Verschmelzzonen bei etwa 0,5 bis 1 m liegt.
5. Verfahren zur Herstellung eines Kabels nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschmelzzonen durch UR-Strahlung oder mittels dielektrischer Erwärmung
im Hochfrequenzfeld erzeugt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die für das Verschmelzen verwendete
Energie durch Impulstastung erzeugt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung der Verschmelzzonen
im Durchlaufverfahren erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2358752A DE2358752C2 (de) | 1973-11-26 | 1973-11-26 | Längsdichtes kunststoffisoliertes Fernmeldekabel und Verfahren zu seiner Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2358752A DE2358752C2 (de) | 1973-11-26 | 1973-11-26 | Längsdichtes kunststoffisoliertes Fernmeldekabel und Verfahren zu seiner Herstellung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2358752B1 DE2358752B1 (de) | 1974-07-18 |
| DE2358752C2 true DE2358752C2 (de) | 1975-03-06 |
Family
ID=5899047
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2358752A Expired DE2358752C2 (de) | 1973-11-26 | 1973-11-26 | Längsdichtes kunststoffisoliertes Fernmeldekabel und Verfahren zu seiner Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2358752C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10357000B4 (de) * | 2003-12-03 | 2005-11-03 | Sontec Sensorbau Gmbh | Längswasserdichtes Kabel und Verfahren zu seiner Herstellung |
| FR2920588B1 (fr) * | 2007-08-27 | 2009-12-18 | Peugeot Citroen Automobiles Sa | Cable electrique |
-
1973
- 1973-11-26 DE DE2358752A patent/DE2358752C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2358752B1 (de) | 1974-07-18 |
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