DE2357240A1 - Luftrad fuer fahrzeuge - Google Patents
Luftrad fuer fahrzeugeInfo
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Description
Luftrad für Fahrzeuge.
Die Erfindung bezieht sich auf Lufträder für " . . ■ ■
Fahrzeuge, und insbesondere auf eine Verankerung zwischen
dem Luftreifen und der Felge. Luftreifen weisen allgemein
eine Lauf fläche und zwei Seitenwände auf, deren .jede in
einer als Wulst bezeichneten Zone endigt. Der Wulst ist
derjenige Teil des Reifens, der mit der Felge derart
verbunden werden soll, daß eine einzige Einheit gebildet
ist, die dann als Luftrad bezeichnet wird.
Im allgemeinen sind bei üblichen Reifen zufolge der
Wirkung des Innendrucks die Seitenwände hauptsächlich
Zugbeanspruchungen unterworfen. In diesem Fall besteht
die üblichste Weise der Verbindung zwischen Reifen und
Felge darin, die Basis der Wulste, die in Umfangsrichtung
undehfear gemacht ist-, gegen zwei konische'Flächen an den
Seiten der Felge zu drücken.
In der italienischen Patentschrift 928 5q2 ist ■
jedoch ein Reifen beschrieben, bei welchem als Folge des
Innendrueks die Seitenwände vorherrschend Druck- und
Biegebeanspruchung unterworfen werden,- da jede Seitenwand
in mit Bezug auf das Rad axialer Richtung zur Außenseite
geschoben und gleichzeitig an zwei ortsfesten Stellen
4098277 0 22a
festgehalten wird, von denen eine Stelle durch die
Kante eines im wesentlichen undehnbaren ringförmigen
Gebildes, welches mit Bezug auf die Lauffläche in radial innerer Stellung angeordnet ist, und von denen
die andere Stelle durch die in Umfangsrichtung nicht
zusammendrückbar Felge gebildet ist.
Zufolge der vorherrschenden vorhandenen Druck- und Biegebeanspruchungen können die Seitenwände und die Wulste
eines solchen Reifens auch aus homogenem Material gebildet sein, beispielsweise aus elastomerem Material, welches
keinerlei kontinuierliches Verstärkungsgebilde enthält, und sie können durch ein einfaches Gieß-oder Formungsverfahren
erhalten werden.
Bei Reifen gemäß der genannten italienischen Patentschrift kann es erwünscht sein, eine gewisse Verankerung
zwischen den Wulsten und der Felge auch dann aufrechtzuerhalten,
wenn kein Innendruck vorhanden ist. Dies kann erwünscht sein, um als Folge übermäßiger seitlicher
Verformung des Reifens beim Kurvenfahren und als Folge eines möglichen Entweichens von Luft aus dem Reifen eine
Trennung zwischen Reifen und Felge zu verhindern.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine besondere Verankerung zwischen dem Luftreifen und der Felge zu
schaffen, wobei diese Verankerung von einfacher Ausführung und daher wirtschaftlich ist.
Demgemäß ist Gegenstand der Erfindung ein Luftrad
für Fahrzeuge, welches einen Luftreifen mit einer Lauffläche i zwei Wulsten und zwei Seitemiänden aufweist, deren
in der Meridianebene liegende Schnittmittellinie eine
zur Innenseite des Reifens gerichtete Konvexität hat, wobei die Seitenwände derart gebildet sind, da13· sie
als Folge des Aufblasdrucks Druck- und Biegebeanspruchung unterworfen sind, und wobei das Rad weiterhin eine Felge
mit einem Sitz für jeden Viulst aufweist. Gemäß der Erfindung"
409827/0226
■■ - 3 ~ - ■ /
ist ein solches Luftrad dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sitz in der Felge die Gestalt eines Umfangskanals
hat, der eine öffnung aufweist, deren Breite kleiner
als die maximale Breite des Sitzes ist. Weiterhin hat ' "
,leder Wulst im Querschnitt ein Profil einer Gestalt, dip
gleich der Gestalt des entsprechenden Sitzes in der Felge ist. Das Profil des Sitzes umschließt das Profil
des Wulstes, und der Querschnitt des Wulstes ist nicht
kleiner.als der Querschnitt des Sitzes. . ·
Gen?0' einer bevorzugten Ausführungsform bildet
die Linie, welche die axial innerste Stelle und die
radial innerste Stelle des Sitzes verbindet, mit der
Drehachse der Felge einen Winkel zwischen 3o und 7o°.
einer weiteren abgewandelten bevorzugten Ausführunrsform ist die öffnung jedes Sitzes in der
Felge mit Bezug auf die Drehachse des Luftrades in radial
äußerer Richtung gerichtet.
Gem£ß einer weiteren abgewandelten bevorzugten
Ausführungsform ist die. öffnung .jedes Sitzes in der
Felge in Richtung des -inneren Hohlraumes des Luftreifens
gerichtet. - : ■-. ■ .
Das Profil jedes Wulstes und des zugehörigen Sitzes in der Felge kann vorzugsweise kreisförmig, eiförmig, dreieckig, trapezförmig, rhombusformig oder
rechteckig sein, und jeder Wulst ist im wesentlichen aus elastomerem i/laterial gebildet,.. \ ;
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert. " .;.."-.
Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht eines Wulstes und des zugehörigen Sitzes in der Felge gemäß
der Erfindung bei Anordnung des Wulstes in dem
Sitz. .
Fig. 2 ist eine Querschnittsansieht einer abgewandelten
Ausführungsform von Wulst und Sitz im zusammengefügten
Zustand gemäß der Erfindung. -
409827/0226
Fig 3 bis 12 zeigen verschiedene Wulstprofile
gemäß der Erfindung.
Fig. 13 ist eine Querschnittsansicht eines Luftrades
gemäß der Erfindung.
Fig. 1 zeigt im Querschnitt einen Wulst 1, der bei
diesem Beispiel aus einer Kautschukmasse gebildet ist, die
2
einen Druckmodul von 52 kg/cm , entsprechend einer Shore-Hürte von etwa 7 ο ,hat.
einen Druckmodul von 52 kg/cm , entsprechend einer Shore-Hürte von etwa 7 ο ,hat.
Der Wulst.1, der keine Hilfsverstärkung enthält,
hat im wesentlichen kreisförmiges Profil und ist in einen geeigneten Sitz in einer Felge 2 eingesetzt, der ein
entsprechendes Profil hat mit einer ftffnune;. deren
Breite a kleiner als die maximale. Breite b des Sitzes ist. Das Verhältnis a zu bi liegt in Übereinstimmung mit der
Größe des Luftreifens im Bereich zwischen o,3 und ο,9·
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform
ist die sich über den gesamten Umfang der Felge 2 erstreckende öffnung mit Bezug auf die Drehachse XX des Luftrades (Fig. 13)
radial nach außen gerichtet.
Der Querschnitt des Wulstes 1 ist geringfügig größer als der Querschnitt des entsprechenden Sitzes in
der-Felge, und zwar in der Größenordnung von 5 %. Auf diese
Weise wird der in den Sitz eingesetzte Wulst gegen die Wand des Sitzes gedrückt, so daß im Fan des Entweichens
der Luft aus dem Reifen denjenigen KrSften erfolgreich widerstanden werden kann, die das Bestreben haben, den Luftreifen
von der Felge zu trennen.
Fig. 2 zeigt im Querschnitt eine abgewandelte Aus- ■
führungsform der Erfindung. Wie bei dem vorhergehenden Beispiel
hat der Wulst 1I im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt
und er enthält keine Hilfsverstärkungen und ist
409827/0226
lediglich.aus einer Kautschukmasse gebildet. Der
Wulst 1J ist in einen entsprechenden Sitz einer Felge 5
eingesetzt.
Der Sitz, der sich in Umfangsrichtung der -Felge ;
erstreckt, hat einen Querschnitt, der dem Querschnitt
des Wulstes 2I analog ist, ,jedoch weist er eine öffnung
auf, die in Richtung zum inneren Hohlraum des Luftrades
gerichtet ist.- - -.-"■_■-.
Fig. 3 bis 12 zeigen viele abgewandelte Ausführungsformen von Profilen oder Gestalten, die dem Wulst erteilt
werden können, der in einem betreffenden Sitz einer Felge aufgenommen werden .soll, der entsprechendes
Profil hat.
Die in diesen Figuren nicht dargestellten Felgensitze
können durch das Zusammenfügen verschiedener . Felgenteile beim Zusammenbau des Luftrades erhalten
werden. . - . .
Insbesondere sind in den Fig. 3, 5, J, 9. und 11 Wulstprofile dargestellt, die für Sitze gestaltet sind, deren
Öffnung mit Bezug: auf die Drehachse des Luftrades radial
nach außen gerichtet ist, während, die Fig. 4, 6,8, Io
und 12 Wulstprofile zeigen, die für Sitze bestimmt sind,
deren Öffnung zum inneren Hohlraum des Luftrades gerichtet ist. · . . .
Genauer gesagt zeigen die Fig.t3 und k einen Wulst 7
eiförmiger Gestalt 8. Fif% 5 und 6 zeigen einen Wulst 9
mit einem Profil Io in Gestalt eines gleichschenkeligen
Trapezes. Fig. 7 und 8 zeigen einen Wulst 11 mit einem
Profil 12 in Gestalt eines rechtwinkligen"Dreieckes.
Fig. 9 und Io zeigen einen Wulst 13 mit einem Profil I^
mit Rhombusgeötalt. Fig. 11 und 12 zeigen einen Wulst 15 ,
mit einem Profil 16 rechteckiger Gest'alt.
409827/0226
Pig. i-3 zeigt im Querschnitt ein aufgeblasenes Luftrada bei welchem die Wulste 17 und 13 .ieweils
in einen Sitz an der Felge 19 eingesetzt sind. Der Luftreifen ist von derjenigen Art, wie er in der
italienischen Patentschrift 928 5o2 beschrieben ist, und er hat Seitenwinde 2o und 21, deren Schnittmittellinie
22 bzw. 23j eine Konvexität hat, die zur
Reifeninnenseite gerichtet ist.
Jeder den betreffenden Wulst 17 und 18 aufnehmende
Sitz umfaßt einen Teil 24, der sich zwischen einer
Stelle 25 und einer Stelle 26 erstreckt, und diese Stellen sind die axial innerste bzw. radial innerste
Stelle. Der Teil 21J bildet mit der Drehachse XX der
Felge einen Winkel Qu von 55°.
409827/0226
Claims (6)
- — τ —
Patentansprüche 'l.JLuftrad für Fahrzeuge, mit einem Luftreifen 3 der ein>e-^Lauffläche, zwei Wulste und zwei Seitenwinde auf-" weist, ^b ei denen die in der Meridianebene liegende .Schnittmittellinie eine zur Reifeninnenseite gerichtete Konvexität hat, wobei die Seitenwände derart ausgeführt sind, daft sie als Folge des Äufblasdrucks Druck- un.d Biegebeansnruchungungen unterworfen sindj und wobei das Rad eine Felge mit einem Sitz f'lr .ieden Wulst aufweist, dadurch gekennzeichnet, .daß ieder Sitz die Gestalt eines Uinfangskanals hat mit einer öffnung, deren Breite kleiner als die maximale Breite des Sitzes ist, ieder Wulst im Querschnitt ein profil aufweist, welches eine Gestalt hat, die gleich der Gesialt des entsprechenden Sitzes in der Felge ist, das Profil des Sitzes das Profil des Wulstes umschließt, und daft der Querschnitt des Wulstes nicht kleiner, als der Querschnitt des Sitzes ist. - 2. Luftrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daft die Linie, welche die axial innerste Stelle und die radial innerste Stelle des Sitzes verbindet,mit der Drehachse der Felge einen Winkel zwischen 3o und Jobildet. , . '
- 3· Luftrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- - . zeichnet, daft die öffnung jedes Sitzes in der Felge mit Bezug auf die Drehachse des Luftrades radial nach auften gerichtet ist. .
- 4. Luftrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, da* die öffnung .jedes Sitzes in der Felge zum inneren Hohlraum des Luftrades gerichtet ist."409827/0228
- 5. Luftrad, nach einem der Ansprüche 1 bis ^, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil -?-edes Wulstes und des
zugehörigen Sitzes kreisförmig, eiförmig, dreieckförmig", rhombusförmig, rechteckig oder trapezförmig ist. - 6. Luftrad nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, da* der Wulst im wesentlichen aus elasto· merem Material prebildet ist.7· Luftrad nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Wulstauerschnitt geringfügig größer ist als der Sitzouerschnitt.409827/0226
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