DE2016824C3 - Elektrophotographisches Kopiergerät mit sensorüberwachter Kopierblattbahn, bewegter Vorlagenbühne und Aufzeichnungstrommel - Google Patents
Elektrophotographisches Kopiergerät mit sensorüberwachter Kopierblattbahn, bewegter Vorlagenbühne und AufzeichnungstrommelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisches Kopiergerät mit mindestens einem auf der von dem
Kopierblatt durchlaufenen Bahn angeordneten Sensor, mit einer umlaufenden photoleitfähigen Aufzeichnungstrommel
und einer das zu kopierende Original in das Innere des Kopiergerätes einziehenden Vorlagenbühne,
die durch einen Hauptantriebsmotor synchron mit der photoleitfähigen Aufzeichnungstrommel in ihre Ausüsiiion
rückgeführt wird.
In bekannten elektrophotographischen Kopiergeräten sind mehrere Sensoren an vorbestimmten Stellen
der Bahn angeordnet, die das Kopierpapier während einer Kopierzyklus durchläuft. Wenn diese Sensoren zu
einem vorbestimmten Zeitpunkt im Kopierzyklus berührt werden, liefern sie ein Signal, welches das
Kopiergerät aus Sicherheitsgründen zum vollständigen Stillstand bringt Dieses Grundprinzip einer Sicherheitsvorrichtung
hat verschiedene Abwandlungsmöglichkeiten. Das Widerfinden des Originals verursacht keine
Schwierigkeiten, da dieses Dokument zum Kopieren üblicherweise auf ein transparentes Fenster im Gehäuse
des Gerätes gelegt wird.
Bei verschiedenen elektrophotographischen Kopiergeräten wird das Original jedoch auf eine in beiden
Richtungen bewegliche Vorlagenbühne gelegt. Diese Vorlagenbühne dringt bei dem Kopiervorgang in den
Innenraum des Gerätes ein. Wenn zu diesem Zeitpunkt der Mechanismus zum Stillstand kommt, weil die
Sensoren einen Fehler festgestellt haben, muß das Original so lange im Inneren des Kopiergerätes bleiben,
bis beispielsweise der Wartungsdienst eintrifft und die Maschine öffnet Bei einem Brand innerhalb des
Kopiergerätes kann dabei das vielleicht unersetzliche Original zerstört werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei Kopiergeräten, bei
denen das Original während der Abtastung in das Innere des Kopiergerätes transportiert wird, sicherzustellen,
daß die Vorlagenbühne auch bei Stillsetzung der Kopierfunktionen im Falle einer Störung wieder nach
außen transportiert wird, so daß das Original entnommen werden kann.
Das die Lösung dieser Aufgabe bildende Kopiergerät ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfsmotor
vorgesehen ist, durch den die Vorlagenbühne aus jeder Stellung in ihre Ausgangsposition zurückführbar ist, und
daß wenigstens ein Sensor bei Auftreten einer Störung eine Kupplung betätigt, die den Hauptantriebsmotor
unwirksam und für die Rückführung der Vorlagenbühne den Hilfsmotor anstelle des Hauptantriebsmotors
wirksam macht.
Entlang der Kopierpapierbahn befinden sich mehrere Sensoren, welche Signal abgeben, sobald sie von dem
Kopierpapier nicht zu einem vorbestimmten Zeitpunkt berührt werden. Dieses Signal bringt den Hauptantriebsmotor
zum Stillstand und macht den Hilfsmotor wirksam, so daß die Vorlagenbühne wieder in die
Ausgangsposition gebracht wird.
Weitere Merkmale der Erfindung sind den Patentan-
■50 Sprüchen, Einzelheiten der nachfolgenden Beschreibung
sowie den Zeichnungen zu entnehmen.
In den Zeichnungen zeigt
In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung der wesentlichen Bestandteile eines elektrophotographischen Kopiergerätes
mit den zur Sicherheitsvorrichtung gehörenden Sensoren,
Fig.2 eine Seitenansicht des Hilfsmotors für die
Sicherheitsvorrichtung und einiger Einzelteile,
Fi g. 3 eine Schnittzeichnung entlang der Linie 3-3 in
Fig. 2,
F i g. 4 eine perspektivische Explosionszeichnung der Antriebskupplung, durch welche entweder der Hauptantriebsmotor
für die photoleitfähige Aufzeichnungstrommel oder der Hilfsmotor der Sicherheitsvorrich-
6ό tung mit der in beiden Richtungen beweglichen
Vorlagenbühne verbunden ist,
Fig. 5 ist eine rückseitige Ansicht der Kupplung, welche bei Sichcrhcitsbctricbswcisc den Hilfsmotor mit
den in beiden Richtungen beweglichen Wagen verbindet,
F i g. 6 eine Seitenansicht der Abdeckungsverriegelung im nichtverriegeiten Zustand,
Fig.6a eine detaillierte Seitenansicht entlang der
Linie 6-6 der F i g. 6,
Fig.7 eine Seitenansicht der Abdeckungsverriegelung im verriegelten Zustand,
F i g. 7a eine detaillierte Darstellung entlang der Linie 7-7 der F i g. 7_.
F i g. 8 eine Seitenansicht der Solenoide, welche bei Sicherheitsbetriebsweise die Abdeckungsverriegelung
steuern,
Fig.9 eine Seitenansicht der mechanischen Steuerung für die Abdeckungsverriegelung, damit die
Abdeckung am Ende der Sicherheitsbetriebsweise automatisch entriegelt wird, und
Fig.9a eine Explosionszeichnung, in welcher die
drehbare Lagerung der in Fig.9 gezeigten Hebel
verdeutlicht wird.
Die allgemeine Anordnung der verschiedenen Elemente, aus denen sich ein Kopiergerät zusammensetzt,
ist in F i g. 1 gezeigt In derartigen Kopiergeräten wird ein zu kopierendes Blatt optisch abgetastet und das Bild
streifenweise auf den Mantel einer sich drehenden photoleitfähigen Aufzeichnungstrommel projiziert Die
Aufzeichnungstrommel 10 ist z. B. mit einer auswechselbaren photoleitfähigen Schicht 14 auf einem flexiblen
Träger 18 belegt, von dem auf den Rollen U und 15 in der Aufzeichnungstrommelhöhlung ein Vorrat gespeichert ist. Nachdem eine vorbestimmte Anzahl von
Kopien angefertigt wurde, können die Rollen 11 und 15
weitergeschaltet werden, wodurch ein neuer Abschnitt auf den Mantel der Aufzeichnungstrommel fO gebracht
wird.
Ein zu kopierendes Original 12 wird mit der
Vorderseite nach unten auf die hin- und herlaufende Vorlagenbühne 13 geiegt Der Teil der Vorlagenbühne
13, auf welchem das Original 12 liegt, ist transparent, so daß Licht von den Lichtquellen 17 das Original 12
beleuchtet, während die Vorlagenbühne 13 an der Öffnung zwischen den Lichtquellen 17 vorbeigeführt
wird. Das von dem Original 12 reflektierte Lieht wird nach unten geworfen und streifenweise auf die
Oberfläche der sich synchron drehenden Aufzeichnungstrommel 10 durch eine Optik 16 projiziert. Die
photoleitende Schicht 14 des Trägers 18 wird durch Aufbringen einer gleichmäßigen negativen Ladung
mittels der Koronaentladungseinheit 20 sensitiviert. Bei der bildmäßigen Belichtung wird die Ladung aus den
Teilen der Schicht 14, die von Licht getroffen werden, abgeleitet, und so entsteht dort ein latentes negatives
Ladungsbild der zu reproduzierenden Vorlage. Die belichtete Oberfläche der Aufzeichnungstrommel 10
läuft dann an einer Kaskaden-Entwicklungsstation 22 vorbei, wo ein mit positiv geladenem Toner vermischter
Träger über die Schicht rieselt. Positiv geladene Tonerteilchen bleiben dann an dem negativen Ladungsbild der photoleitenden Schicht 14 haften.
Eine Papierrolle 24 wird durch eine Transporteinrichtung abgerollt, und die Papierbahn mit der Schneidvorrichtung 26 in geeignete Längen blattweise geschnitten.
Die einzelnen Blätter werden durch eine Transportvorrichtung in enge Berührung mit der Aufzeichnungstrommel 10 und dem darauf ausgebildeten Tonerbild
gebracht. Die Übertragungs-Korona-Entladungseinheit 28 überträgt die positiv geladenen Tonerteilchen vom
Bild auf der Oberfläche der Aufzeichnungstrommel 10
auf das Papierblatt Das an der Oberfläche der
Aufzeichnungstrommel 10 elektrostatisch haftende Papierblatt wird dann z. B. durch einen Luftstoß aus der
Düse 30 abgestreift Mit der folgenden, in der Nähe der 5 Oberfläche der Aufzeichnungstrommel 10 angeordneten positiv geladenen Vorreinigungs-Korona-Entladungseinheit 32 wird die verbleibende negative Ladung
aus der photoleitenden Schicht 14 des Trägers 18 abgeleitet, um so die Entfernung von etwa noch
ίο verbliebenen Tonerpartikeln mit Hilfe der sich drehenden Bürste 34 zu erleichtern. Durch eine für diese
Zwecke geeignete Unterdruckanlage werden die von der Oberfläche der Aufzeichnungstrommel 10 mittels
der rotierenden Bürste 34 entfernten Tonerpartikeln in
den wegwerfbaren Beutel 46 gesogen und die
photoieitfähige Schicht der Aufzeichnungstrommel 10 steht jetzt zur Sensitivierung durch Aufnahme einer
neuen gleichmäßigen negativen Ladung von der Korona-Entladungseinheit 20 bereit Das Papierblatt
mit de-n Tonerbild darauf wird durch eine Transporteinrichtung zu einer Fixierstation 38 geführt, wo durch
Wärme die Tonerpartikeln haltbar am Papier angeschmolzen werden. Das Kopierblatt wird dann zu einer
Ablage 40 transportiert
An der Kopierpapierbahn zwischen der Papierrolle 24 und der Ablage 40 sind mehrere Sensoren 51-54
angebracht. Der erste Sensor 51 ist direkt hinter der Schneidvorrichtung 26 angebracht. Der Sensor 52
befindet sich neben der Stelle, an welcher das Blatt die
Trommel verläßt Der Sensor 53 befindet sich direkt
hinter der Fixierstation 38, und in der Ablage 40 befindet sich der Sensor 54, welcher von dem Papierauswerfer
betätigt wird. Wenn das Blatt die Sensoren zu einem vorbestimmten Zeitpunkt in einem Kopierzyklus nicht
erreicht, schließen die Schalter einen Stromkreis und setzen die Sicherheitsvorrichtung in Betrieb. Der Sensor
53 besteht aus zwei Schaltern, welche nicht nur die vordere Blattkante, sondern auch die hintere Blattkante
abfühlen, damit mit Sicherheit festgestellt wird, daß das
ganze Blatt an der Fixierstation 38 vorbeigelaufen ist.
Der Sensor 53 liegt unmittelbar hinter der Fixierstation 38 und unmittelbar neben dem Eingang zur Ablage 40.
Sobald das ganze Blatt an dem Sensor 53 vorbeigelaufen ist, befindet sich das Blatt in der Ablage 40 an der
Innenwand, an welcher der Sensor 54 angebracht ist. Da das Blatt durch die Fixierstation 38 und in die Ablage
40 auf einem perforierten Riemen transportiert wird, welcher in Verbindung mit einem nicht dargestellten
Unterdruckraum arbeitet, damit das Blatt nicht vom
so Transportriemen abgleitet, muß ein Auswerfer 42 in der Ablage 40 das Blatt von dem Transportriemen trennen
und das Blatt zur Stapelung auf die andere Seite der Anlage 40 bringen. Sobald der Sensor 53 die hintere
Blattkante abgefühlt hat, setzt der Sensor 53 den
Auswerfer 42 in Betrieb. Der Auswerfer muß für das
nächste Blatt wieder in die Ausgangsposition gebracht werden, damit dieses beim nächsten Kopiervorgang
nicht an der Fixierstation 38 hängenbleibt und einen Brand verursacht. Deshalb ist der Sensor 54 vorgese-
bo hen, welcher dann ein die Maschine auf Sicherheitsbetrieb umschaltendes Signal abgibt, wenn zu einem
vorbestimmten Zeitpunkt im Kopierzyklus der Auswerfer 42 nicht in die Ausgangsposition zurückgekehrt ist.
Eine nicht dargestellte Scheibe mit mehreren
b5 Randmarkierungen und mit einem fixierten Einstellzeiger ist in dem Antrieb angebracht, damit der
Wartungsdienst jederzeit erkennen kann, welcher Sensor das Kopiergerät in die Sicherheitsbetriebsweise
gebracht hat. In der folgenden Tabelle ist zu ersehen,
welche Gradmarkierung auf der Scheibe welchem Sensor entspricht:
Sl = 150°
.92 = 360°
53t = 190°
53t = 98°
54 = 155°
Wenn der Sensor S1 betätigt wird, ist die Papierrolle
24 leer, oder das Papier hat sich an der Schneidvorrichtung 26 verfangen. Die Maschine kommt in diesem Fall
zum Stillstand, bis eine neue Papierrolle eingelegt oder bis das verfangene Papier entfernt wird. Wenn der
Sensor S 2 betätigt ist, wurde das Kopierblatt nicht von der Oberfläche der Trommel 10 entfernt. Bei Betätigung
dieses Sensors kommt der Kopiervorgang zum Stillstand, bis die Maschine geöffnet, und das haftengebliebene
Papier von der Oberfläche der Aufzeichnungstrommel 10 entfernt wird. Sensor 53 ist zur
Vermeidung eines Brandes äußerst wichtig, da er sich direkt hinter der Fixierstation 38 befindet, Wenn er
betätigt wird, ist das Kopierblatt in der Fixierstation 38 geblieben. Die äußerst starke Hitze, die dort entwickelt
wird,' kann in der Maschine leicht einen Brand verursachen, was jedoch dadurch verhindert wird, daß
bei Betätigung einer der beiden Schalter S3 (für die vordere bzw. für die hintere Blattkante) die Maschine
zum Stillstand kommt und die Heizelemente in der Fixierstation 38 ausschaltet. Sobald aus der Maschine
das sich verfangende Papier entfernt ist, kann die Maschine für einen neuen Kopiervorgang eingeschaltet
werden. Wenn der Sensor S4 in der Ablage 40 betätigt wird, ist der Auswerfer 42 nach Ablagerung einer Kopie
aus dem fertigen Stapel nicht zu dem vorbestimmten Zeitpunkt in seine Ausgangsposition zurückgegangen.
Außerdem sind ein manuell zu bedienender Stoppschalter (nicht dargestellt) am oberen Teil der Maschine und
ein Drehmomentschalter (ebenfalls nicht dargestellt) am Hauptantriebsmotor vorgesehen. Bei Betätigung dieser
Schalter wird ebenfalls die Sicherheitsvorrichtung im Betrieb gesetzt.
Diese Schalter können zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem Kopierzyklus betätigt werden. Da ein
elektrophotographisches Kopiergerät mit einer hin- und herbewegenden Vorlagenbühne 13 verwendet wird,
kann sich zu dem Zeitpunkt der Betätigung eines Sensors die Vorlagenbühne 13 an einer beliebigen Stelle
des Kopierzyklus befinden.
Wenn sich die Vorlagenbühne bei Stillstand des Kopiergerätes mit dem Original im Inneren des Gerätes
befindet, kann das eingeschlossene Original erst herausgeholt werden, wenn der Wartungsdienst das
Kopiergc. ät öffnet. Damit jedoch das Original auch bei
Stillstand des Kopiergerätes (infolge der Betätigung eines Sensors) wieder gefunden werden kann, wird in
das Kopiergerät der erfindungsgemäße Hilfsmotor eingebaut, welcher die Vorlagenbühne wieder in die
Ausgangsposition zurückbringt
Wie in den Fig.4 und 5 zu sehen ist, umfaßt das
Kopiergerät eine Kupplung, welche den Wagen in Synchronisation mit der Drehung der photoleitfähigen
Aufzeichnungstrommel 10 bewegt. Der Klinkenhebel 82 und die Sperrklinke 92 sind auf der Zahnscheibe 78
gelagert und so angeordnet, daß sie mit den Antriebszähnen 74 bzw. 76 der Treibscheibe 72 bei
einem normalen Kopiervorgang in Eingriff kommen können. Ein erster Hebel 60 aus den drei Hebelteilen 62,
64 und 66 ist auf dem Stützarm 61 gelagert, der auf der Spei:platte 122 befestigt ist. Der Teil 66 weist eine
Vertiefung auf, in welcher ein Stift 80 sitzt, welcher eine Nockenfunktion in bezug auf einen anderen Hebel 95
ausübt. Eine Feder 81 ist einerseits mit dem Stift 80 und andcierseits mit dem Mitnehmerstift 84 auf der
Zahnscheibe 78 verbunden, um den Hebel 60 in eine Stellung zu bringen, welche, wie in F i g. 5 gezeigt, ganz
nach rechts gedreht ist, wobei der Flansch 104 auf einem
in Teji riet Stiitzarmes 61 ruht. Neben der Sperrplatte 122
ist ein Zahnrad 85 auf der Trommelwelle 52 gelagert, auf welcher die Treibscheibe 72 befestigt ist. Mit dem
Zahnrad 85 ist eine zusätzliche Antriebsscheibe 88 mit einem einzigen Zahn 90, welcher aus dem Rand dieser
Scheibe 88 hervorragt verbunden. Dieser Zahn hat eine radial verlaufende Vorderflanke 91 und eine schräge
hintere Flanke 93. Während eines normalen Kopiervorganges befindet sich der Teil 62 des Hebels 60 nicht auf
der Umdrehungsbahn des Zahnes 90. Ein zweiter Hebel 95 ist auf dem gleichen Mitnehmerstift 84 gelagert, auf
welchem die Sperrklinke 92 auf der Zahnscheibe 78 befestigt ist. Dieser Hebel 95 hat einen Hebelarm mit
einem Vorsprung 94, welcher über der Sperrklinke 92 liegt. Der andere Arm des Hebels 95 ist so angelegt, daß
er den Stift 80 berührt, welcher am Hebelarm 66 des Hebels 60 befestigt ist. Ein dritter Hebel % auf dem
gleichen Stift wie der Klinkenhebel 82 hat die zwei Hebelarme 98 und 100. Das Ende 102 des Hebelarmes
100 ist gekrümmt und liegt an dem Flansch 104 auf dem Hebelarm 64 des Hebels 60 auf. Eine mit dem Hebelarm
100 und der öse 101 (auf dem Stützarm 61, welcher an der Sperrplatte befestigt ist) verbundene Feder führt so
den Hebel 96, daß das gekrümmte Ende 102 in den Flansch 104 eingreift, wenn der Hebelarm 62 des Hebels
60 durch den Zahn 90 während des Sicherheitsbetriebs angetrieben wird.
Der Hebelarm 98 des Hebels 96 ruht auf der über dem Hebel 108 montierten Rolle 106. Dieser Hebel 108 ist
auf dem Gehäuse des Gerätes gelagert und wird von der Feder 107 so geführt, daß die Rolle 106 auf der Bahn des
Hebelarms 98 abrollt Wenn während des Sicherheitsbetriebs der Hebel 60 nicht durch den Zahn 90 angetrieben
wird, und wenn während des normalen Kopiervorganges der Hebelarm 98 des Hebels 96 mit der Rolle 106 in
4S Berührung kommt, da die Feder 107 stärker als die
Feder 105 ist, gibt der Hebel 96 nach, und das gekrümmte Ende 102 des Hebelsarmes 100 von Hebel
% löst sich vom Flansch 104. Wenn während des Sicherheitsbetriebs das gekrümmte Ende 102 und der
so Flansch 104 ineinandergreifen, bewirkt die Reibung zwischen den Teilen, daß der Hebel 98 dem Hebel 108
erst nachgibt, wenn das Endteil des Hebels 108 auf dem Widerlager 103 aufliegt Zu diesem Zeitpunkt gibt der
Hebel 96 nach, und Teil 102 und Flansch 104 lösen sich.
Der Hilfsmotor 130 (Fig.2) ist mit Hilfe von geeigneten Stützarmen an das Gerätegehäuse montiert
Seine Welle ist parallel zur Welle 52, auf welcher die Treibscheibe 72 befestigt ist angelegt Ein Zahnrad 132
ist auf der Welle des Hilfsmotors 130 befestigt und eine Gelenkkette 134 führt dermaßen um die Zahnräder 132
und 85, daß sie die Drehbewegung des Hilfsmotors 130 auf den mit dem Zahnrad 85 verbundenen Zahn 90
überträgt.
Die in den F i g. 4 und 5 gezeigte Antriebskupplung für die Sicherheitsvorrichtung hat folgende Betriebsweise:
Während eines normalen Kopiervorganges wird die Welle 52 der Aufzeichnungstrommel durch den
Hauptantriebsmotor in Bewegung gesetzt wodurch die
pliotolcitfühige Aufzeichnungstrommel 10 gedreht wird.
Der Klinkenhebel 82 und die Sperrklinke 92 rasten auf den entsprechenden Einrastllachen 74 und 76 auf der
Treibscheibe 72 ein. üiese Treibscheibe 72 dreht sich
mit der Welle 52 in der in Fig.4 angegebenen I'fcilrichtung und treibt die Seiltrommel 51 jbenfalls in
der gleichen Drehrichtung an. Durch die Drehung der Seiltrommel 51 wird die hin- und herbewegliche
Vorlagenbühne 13 in Abtastrichtung, d. h. in Richtung Ausgangsposition, bewegt.
Wenn einer der Kontrollschalter aktiviert ist, löst sich die Vorlagenbühne 13 von der Aufzeichnungstrommel
10, und der in F i g. 2 gezeigte Hilfsmotor 130 wird angetrieben. Es bewegt das Zahnrad 132 in der
gezeigten Pfeilrichtung, wodurch über Gelenkkette 134 das Zahnrad 85 in angegebener Pfeilrichtung gedreht
wird. An dem Zahnrad 132 ist eine Nockenscheibe 136 befestigt, welche mit einem Nocken 138 versehen ist.
Dieser Nocken steuert den Schalterhebel 140 des Stoppschalters 142. Während des Kopierbetriebs
befindet sich der Nocken etwas weiter links von der in F i g. 2 angegebenen Stelle, und die Rolle 144 am Ende
des Schalterhebels 140 berührt den Umfang der Nockenscheibe 136. Wenn der Schalterhebel 140 diese
Position einnimmt, wird der Schalter 142 geschlossen und bereitet den Hilfsmotor 130 für den Fall vor, daß
einer der Sensoren geschlossen bleibt.
Sobald der Hilfsmotor 130 in Betrieb gesetzt wird, dreht sich das Zahnrad 85 in der gleichen Richtung wie
die Seiltrommel 51, während das Original abgetastet wird. Sobald einer der Sensoren SI—54 geschlossen
wird, bleibt der Hauptantriebsmotor stehen, wodurch die Drehung der Welle 52 und der auf ihr montierten
Treibscheibe 72 unterbunden wird. Da sich die Seiltrommel schon während eines Teiles des Abtastvorganges
gedreht hat, haben sich infolgedessen die Zahnscheibe 78 und die Sperrplatte 122 ebenfalls
gedreht, und der Hebelarm 62 des Hebels 60 befindet sich an einer Stelle, welche eine bestimmte Gradzahl
von dem Zahn 90 auf diesem Antriebsteil 88 entfernt ist. Wenn der Schalter zum Einschalten der Sicherheitsvorrichtung
geschlossen ist, werden gleichzeitig die Heizelemente der Fixierstation 38 ausgeschaltet und die
verschiedenen Korona-Entladungseinheiten und die Kaskadenentwicklungsstation 22 abgeschaltet. Im
Sicherheitsbetrieb bleibt jedoch der Unterdruckmotor welcher die Unterdruckkammer für den Transportriemen
versorgt, unter Strom, damit das Kopierblatt von den heißen Teilen der Fixierstation entfernt bleibt.
Wenn der Zahn 90 sich zu drehen beginnt, trifft er auf
den Hebelarm 62 des Hebels 60 und bringt den Hebel 60 derartig in Bewegung, daß der Stift 80 den Hebel 95 im
Uhrzeigersinn bewegt. Der Vorsprung 94 rastet ein und löst derartig die Sperrklinke 92 vom Antriebszahn 76,
daß sich die photoleitfähige Aufzeichnungstrommel von der Vorlagenbühne 13 löst, welche durch den Hilfsmotor
130 in ihre Ausgangsposition zurückgeführt wird. Durch die Linksdrehung des Hebels 60 wird der
Flanschteil 104 an dem Hebelarm 64 gegen das gekrümmte Ende 102 des Hebelarmes 100 vom Hebel 96
gedrückt. Der Flansch 104 und das gekrümmte Endteil 102 sind so gebaut, daß der sich um sein Lager drehende
Hebel 96 blockiert wird, und Hebel 60 dient als Feststell-Antriebsverbindung zwischen dem Zahn 90
und dem auf der Zahnscheibe 78 montierten Hebel 9G, da der Hebel 60 in seiner Linksbewegung blockiert ist
(vergl. Fig.5). Wenn der Zahn 90 seine einzige
Umdrehung ausführt, drehen sich die Zahnscheibe 78 und die an ihr angekoppelte Seiltrommel 51 und führen
die Vorlagenbühne 13 in die Ausgangsposition zurück.
Wenn der Zahn 90 das Ende seiner einzigen Umdrehung erreicht, berührt der Hebelarm 98 des
Hebels 96 die an dem Ende des Hebels 108 montierte Rolle 106. Der Hebel 108 gibt so lange nach, bis er das
ortsfeste Widerlager 103 berührt. Dadurch dreht sich der Hebel derartig gegen den Uhrzeigersinn (Fig.5),
daß sich das Endteil 102 des Hebels 96 vom Flanschteil 104 löst, und der Hebel 60 und der Zahn 90 ebenfalls
entrasten. Sobald der Zahn 90 den Hebelarm 62 des Hebels 60 freigibt, drängt die Feder 81 den Hebel 60 in
seine Ruhestellung zurück. In dem gleichen Augenblick hebt der Nocken 138 den Schalterhebel 140 des
Schalters 142, damit der Stromkreis für den Motor 130 der Sicherheitsvorrichtung unterbrochen wird. Das
Ende dieses gehobenen Schalterhebels ragt in die Verriegelung 146 ein, welche auf dem fest an die
Maschine montierten Stützarm gelagert ist. Dadurch ist der Schalter 142 nicht geschlossen, und der Hilfsmotor
130 steht so lange nicht unter Strom, bis der Fehler behoben und das Kopiergerät wieder auf Kopierbetrieb
eingestellt ist. Sobald der Nocken 138 den Hebelarm 140 gesperrt hat und infolgedessen kein Strom zum
Hilfsmotor 130 fließt, ist die Trägheit so groß, daß der Nocken 138 sich an der Rolle 144 vorbeibewegt. Wenn
dann die Verriegelung 146 entriegelt ist, senkt sich die Rolle 144 auf den äußeren Rand der Nockenscheibe 136,
wodurch der Schalter 142 geschlossen wird, welcher den Hilfsmotor 130 der Sicherheitsvorrichtung für den
nächsten Vorgang vorbereitet.
Der Schalter 142 weist zusätzliche Kontakte auf, über welche der Hauptschalter ausgeschaltet und die
Stromzuführung zum Unterdruckmotor für den Transportriemen gesperrt werden kann. Ferner können noch
weitere Kontakte vorgesehen werden, welche mit einer Signallampe verbunden sind. An diesem Punkt des
Sicherheitsbetriebs befindet sich die Vorlagenbühne 13 bereits im Ausgangszustand; die Abdeckung kann
entriegelt und das Original herausgenommen werden. Danach kann die Abdeckung erst dann geschlossen und
verriegelt werden, wenn der Schaden behoben ist Davor können also keine weiteren Kopien angefertigt
werden. Die nicht gezeigte Abdeckung ist mit einer Verriegelung 152 (F i g. 6 und 7) versehen, welche mit
einer Verriegelungsvorrichtung vor Beginn eines Kopiervorganges verriegelt werden muß. Diese Verriegelungsvorrichtung
umfaßt einen am Maschinenrahmen 156 befestigten Stützarm 154, welcher sich direkt
unterhalb der Verriegelung 152 der Abdeckung befindet. Ein Winkelhebel 158 dreht sich um einen
Zapfen 160 am Stützarm 154 und wird von der Feder 162 in die in Fig.6 gezeigte Position gebracht. Ein
Sperrhebel ist an einem Hebelarm des Hebels 158 befestigt, und läuft bei seiner senkrechten Bewegungsbahn in einem Schlitz der Führungsscheibe 166. Das
Ende 168 des Sperrhebels 164 rastet in eine Einkerbung 170 des Sperrhebels 172 ein (vergl. F i g. 9).
Ein Riegelhebel 174 dreht sich um den Zapfen 176 am Sperrhebel 164, und der darauf befindliche Hebelarm 178 kommt in Eingriff mit dem festen Stift 180 am Stützann 154. Der Hebel 174 bewegt sich mit Hilfe der Feder 182 und unter Steuerung des Begrenzerstiftes 180 auf dem Hebelarm 178 des Hebels 174 normalerweise gegen den Uhrzeigersinn (vergl. F i g. 6).
Ein Riegelhebel 174 dreht sich um den Zapfen 176 am Sperrhebel 164, und der darauf befindliche Hebelarm 178 kommt in Eingriff mit dem festen Stift 180 am Stützann 154. Der Hebel 174 bewegt sich mit Hilfe der Feder 182 und unter Steuerung des Begrenzerstiftes 180 auf dem Hebelarm 178 des Hebels 174 normalerweise gegen den Uhrzeigersinn (vergl. F i g. 6).
Wenn das Original auf die Vorlagenbühne 13 gelegt wurde, wird die Abdeckung heruntergesenkt und die
Verriegelung 152 in Pfeilrichtung (Fig.6) nach unten
bcwegl. Durch diese Bewegung kommt die Verriegelung
152 mit dem Flanschteil 184 am Ende des Winkelhebels 158 in Berührung und bewegt diesen
Winkclhebel um den Zapfen 160 um Uhrzeigersinn. Diese Drehbewegung des Hebels 158 bewirkt, daß sich
die Lagerspitze 176 um den Zapfen 160 abwärts bewegt.
Wenn die Position der Lagerspitze in bezug auf den Stift 180 geändert wird, bewegt die Feder 182 den Hebel 174
entgegen dem Uhrzeigersinn, wodurch die Verriegelungsvorrichtung 174 in der Verriegelung 152 einrastet
(vergl. F i g. 7).
Gleichzeitig rastet der Hebelteil 168 in der Einkerbung 170 im Hebel 172 ein. Durch diese zusätzliche
Verriegelung wird Hebel 172 bewegt, wodurch — wie im folgenden beschrieben wird — der Kopiervorgang
eingeleitet wird.
Aus der in F i g. 9 gezeigten Anordnung ist zu ersehen, daß sich der beim Sperrhebel 168 mitwirkende Hebel
172 und die zum Sperrhebel 172 gehörenden Hebel auf einer Ebene bewegen, die senkrecht zur Ebene liegt, auf
welcher sich die in F i g. 7 gezeigten Hebel bewegen. Die Anlage der Fig. 7 und die der Fig.9 sind an
nebeneinanderliegenden Seiten des Kopiergerätes angebracht, und zwar in der Nähe der Ausgangsposition
der Vorlagenbühne.
Die Einkerbung 170 ist dazu da, damit der Riegelhebel 174 in der Verriegelung 152 eingerastet bleibt. Der
Hebel 172 dreht sich um den Stift 186 auf der Stützplatte 188, welche auf dem Maschinenrahmen 156 befestigt ist,
und er dreht sich normalerweise, wie es in F i g. 9 gezeigt ist, gegen den Uhrzeigersinn mit Hilfe einer Feder.
Diese Feder 190 ist zwischen dem Rahmen 156 und dem Hebelarm 192 des Hebels 172 befestigt. Wenn der Hebel
so gedreht wird, daß er mit dem Hebelarm 168 in Eingriff kommt, bedient gleichzeitig das eine Ende von
Hebel 192 die Mikroschalter 194 und 196, wenn er mit dem Kolben 19S in Berührung kommt. Die Schließung
dieser Mikroschalter ist eine Vorbedingung zur Inbetriebsetzung eines Kopiervorganges, nachdem der
nichtgezeigte Startknopf betätigt wurde. Nach Beendigung eines oder mehrerer Kopiervorgänge wird die am
Hebel 172 befestigte Stange 200 betätigt, damit der Hebel 172 so gedreht wird, daß der verriegelte Teil 168
sich löst, so daß die Abdeckung geöffnet, und das Original aus der Maschine entfernt werden kann.
Bei Betätigung der Sicherheitsvorrichtung, wird die Stange 200 außer Betrieb gesetzt. Die im Anschluß
beschriebene Anlage dient zur öffnung der Abdeckung, nachdem die Vorlagenbühne 13 in die Ausgangsposition
zurückgekommen ist. Außerdem ist die Anlage dazu da, damit die Abdeckung so lange in entriegeltem Zustand
bleibt, bis der Fehler behoben und das Kopiergerät für den nächsten Kopiervorgang in Betrieb gesetzt ist.
Der Hebel 202, der bei der Lokalisierung der Vorlagenbühne behiflich ist, dreht sich um den Stift 204
auf der Stützplatte 188 und kommt mit der Vorlagenbühne
in Eingriff, wenn diese in die Ausgangsposition zurückkehrt Ein Hauptsteuerungshebel 206 dreht sich
um den Stift 208 auf der Stützplatte 188. Er hat ein
Flanschteil 210, weiches mit dem einen Endteil des Hebels 202 in Eingriff kommt Ein zusätzlicher
Steuerungshebel 212 dreht sich um den Stift 214 zu dem entgegengesetzten Ende des Hauptsteuerungshebels
206. Dieser zusätzliche Hebel 212 wird von der Feder 216 gegen den Uhrzeigersinn so gedreht, daß das
Hebelende 218 des Hebels 212 weit genug von dem Hebelende 220 des Hebelarmes 222 (welcher zu dem
Verriegelungshebel 172 gehört) entfernt ist Die Bedeutung dieses Vorganges wird im Anschluß näher
erläutert. Das entgegengesetzte Ende 244 des Hebels 212 kommt in Eingriff mit dem Flanschteil 226 am Ende
des Hebels 228, welcher sich um den Stift 208 auf der Stützplatte 188 dreht. Ein Verriegelungshebel 230 dreht
sich um den Stift 232 zum Hauptsteuerungshebel 207. Er ist mit einer Kante 234 verschen, welche mit dem
Flanschteil 226 am Hebel 228 zusammenarbeitet.
Die F i g. 9a zeigt den Hauptsteuerungshebel 206, den
to zusatzlichen Steuerungshebel 212, den Hebel 228 und
den Verriegelungshebel 130 in einer Explosionszeichnung. Die Punkt-Strich-Linien zeigen die Beziehung der
Lagerspitzen der verschiedenen Hebel zu dem Hauptsteuerungshebel. Die Strichlinien zeigen die Drehbeziehung
der verschiedenen Hebel.
Zwei Befestigungsschellen 236 und 238 sind an dem Hauptsteuerungshebel 206 befestigt und stützen die
Umhüllungen der Seilzüge 240 bzw. 242, welche zum Hauptsteuerungshebel 206 führen. Eine Anschlußöse
244 am Ende des Seiles ist mit Hilfe einer Preßschraube 246 an Hebel 228 beweglich befestigt. Die am Ende des
Seiles 242 befestigte Anschlußöse 248 ist mit Hilfe einer Preßschraube 250 beweglich an dem Verriegelungshebel
230 befestigt.
Wenn das Kopiergerät einen normalen Kopiervorgang ausführt und die Vorlagenbühne in die Ausgangsposition
zurückkehrt, berührt diese den Hebel 202 und dreht ihn gegen den Uhrzeigersinn um das Lager 204.
Da der Hebel 202 und der Flansch 210 des Hebels 206 sich berühren, wird der Hebel 206 im Uhrzeigersinn so
gedreht, wie es in F i g. 9 gezeigt ist. Wenn das Hebelende 218 des Hebels 212 sich in der in Fig.9
gezeigten Lage befindet, berührt das Hebelende 218 nicht das Hebelende 220 des Hebelarmes 222, wenn der
Hauptsteuerungshebel 206 sich dreht, sobald die Vorlagenbühne 13 in die Ausgangsposition zurückgekehrt
ist. So bleibt die Steuerung des Verriegelungshebels 172 unter der Kontrolle der Stange 200 in bezug auf
die Entriegelung der Abdeckung.
In der F i g. 8 ist ein Solenoid 252 und ein Solenoid 254
auf der Grundplatte 256 befestigt, welche wiederum am Maschinenrahmen befestigt ist. Die Halterung 258 des
Solenoids 252 ist an dem einen Arm des Hebels 260 befestigt, welcher sich um ein Lager auf der Grundplatte
256 dreht Das Seil 240 ist an dem anderen Arm des Hebels befestigt, welcher einen Vorsprung 262 hat, der
einen Schalter 266 bedient. Ein weiterer Arm des Hebels 260 ist mit einem einen Schalter 268 bedienenden Arm
264 dermaßen versehen, daß der Hebel 260 beim Drehen die Schalter 266 und 268 betätigt und das Seil
240 nach links — wie in F i g. 8 gezeigt — zieht, sobald das zur Sicherheitsvorrichtung gehörende Solenoid 252
von einem der bereits beschriebenen Kontrollschalter betätigt wird. Durch Betätigung des Schalters 266 wird
,der Hauptantriebsmotor außer Betrieb gesetzt und durch Betätigung des Schalters 268 wird der Unterdruckmotor
und der Hilfsmotor 130 für die Sicherheitsvorrichtung in Betrieb gesetzt
Das Solenoid 254 steht unter Strom, wenn der in F i g. 2 gezeigte Schalter 270 geschlossen wird. Dieser Schalter kann von Hand betätigt werden, indem der Kolben 272 gedrückt wird, wenn das Kopiergerät nach Fehlerbehebung zum Kopieren in Betrieb gesetzt wird. Am Kolben 272 ist ein nichtbeweglicher Arm 274 befestigt, an welchem wiederum das Seil 276 befestigt ist Das entgegengesetzte Ende dieses Seilzugs 276 ist am Flansch 278 des Schalter-Verriegel-Hebels 146 befestigt Wenn der Solenoid 254 unter Strom steht.
Das Solenoid 254 steht unter Strom, wenn der in F i g. 2 gezeigte Schalter 270 geschlossen wird. Dieser Schalter kann von Hand betätigt werden, indem der Kolben 272 gedrückt wird, wenn das Kopiergerät nach Fehlerbehebung zum Kopieren in Betrieb gesetzt wird. Am Kolben 272 ist ein nichtbeweglicher Arm 274 befestigt, an welchem wiederum das Seil 276 befestigt ist Das entgegengesetzte Ende dieses Seilzugs 276 ist am Flansch 278 des Schalter-Verriegel-Hebels 146 befestigt Wenn der Solenoid 254 unter Strom steht.
/.iehi er die Halterung 280 nach oben, wodurch der
Hebel 282 gegen den Uhrzeigersinn — wie in Fig. 8
gezeigt — gedreht wird. Kin Ende des Seilzugs 242 ist am Ann 284 des Hebels 282 befestigt. Ein anderer Arm
286 des Hebels 282 kommt in Eingriff mit dem den Schalter 288 bedienenden Hebel 286.
Die Funktion der in den F i g. 2, 8 und 9 gezeigten Vorrichtungen sei im folgenden zusammengefaßt. Zu
Beginn eines normalen Kopiervorgangs wird die Geräteabdeckung geschlossen, und das Endstück 168
des v'erriegelungshebels. der im Zusammenhang mit der
Beschreibung des in den Fig.6 und 7 dargestellten Verriegelungsmechanismus erwähnt wurde, rastet in
eine Einkerbung J70 des Sperrhebcls 172, der durch die
Feder 190 vorgespannt ist, eh. Sobald der Sperrhcbel
172 das Ende 168 des Spcrrhebels 164 blockiert, bewegt
der Hebel 192 den die Mikroschalter 194 und 1% betätigenden Kolben 198. Dadurch wird die Vorlagenbühne
1.3 schnell a:is ihrer Ausgangsposition in die Lage gebracht, die sie zu Beginn der Abtastung einnehmen
muß. Sobald das Kopiergerät aufgrund einer der obengenannten Gründe in den Sicherii-?itsbetrieb
übergeht, wird das Solenoid 252 aktiviert, welches den Hebel 260 und damit den Seilzug 240 und die
Mikroschalter 226 und 268 zur Einschaltung des Hilfsmotors 130, zur Abschaltung des Hauptantriebsmotors
und der Fixiereinrichtung sowie zum Weiterlauf des Unterdruckmotors betätigt.
Durch die Einschaltung des Hilfsmotors 130 wird die Vorlagenbühne in der im Zusammenhang mit den
F i g. 2, 4 und 5 beschriebenen Weise in ihre Ausgangsposition zurückgebracht.
Bei der Rückführung der Vorlagenbühne berührt diese den Hebel 202 (Fig.9) und dreht ihn im
Gegenuhrzeigersinn, worauf dieser über den Anschlag 210 den Hebel 206 bewegt Infolge der durch das
Solenoid 252 bewirkten Bewegung des Seilzuges 240 wird der Hebel 228 im Gegenuhrzeigersinn gedreht und
dreht dabei wiederum den Hebel 212 im Uhrzeigersinn entgegen der Wirkung der Feder 216. Sobald der Hebel
228 rotiert, wird die Kröpfung 226 an seinem Ende durch die Einkerbung 234 des Hebels 230, der ebenfalls
durch die Feder 212 in einer Stellung blockiert, die sein Ende 218 in Kontakt mit der Kröpfung 220 des Hebeis
222 bringt. Dieser Eingriff zwischen den Hebeln 212 und 222 reicht aus, um den Hebel 172 im Uhrzeigersinn so
weit zu drehen, daß der Verriegelungshebel 168 freigegeben und damit die Blockierung der Geräteabdeckung
aufgehoben ist. Der Hebel 172 wird durch den Hebel 212 in dieser Stellung gehalten, so daß selbst bei
Schließung der Geräteabdeckung eine Verriegelung derselben und ein nachfolgender Start eines normalen
Kopiervorganges verhindert werden.
Sobald der aufgetretene Fehler im Kopiergerät beseitigt ist und das Kopiergerät wider normale
Kopiervorgänge durchführen soll, kann der Kolben 272 des Schalters 270 betätigt werden. Zweckmäßigerweise
wird dieser Schalter 270 versteckt an der Maschine angebracht, so daß nur der Wartungsdienst die
Maschine wieder einschalten kann. Beim Drücken des Kolbens 272 (Fi g. 2) wird der fest an ihm angebrachte
Arm 274 und damit der Seilzug 276 bewegt, so daß der Verriegelungshebel 146 i/n Gegenuhrzeigersinn gedreht
wird und damit der Schalterbetätigungshebel 140 wider in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Dabei fällt die
Rolle 144 wieder auf den Umfang der Nockenscheibe 136, und die Kontakte des Schaftes 142 werden
geschlossen, womit der Hilfsmotor 130 für die nächste notwendige Betriebsunterbrechung des Kopiergerätes
bereit ist.
Durch Drücken des Kolbens 272 werden außerdem die Kontakle des Schalters 270 geschlossen, wodurch
das Solenoid 254 betätigt und damit der Hebel 282 im Gegenuhrzeigersinn (Fig.8) bewegt wird. Dadurch
werden sowohl der Seilzug 242 als auch der Schalter 288 betätigt. Der Zug am Seil 242 bewirkt eine Drehung des
Verriegeluiigshebels 230 (Fig.9) im Gegenuhrzeigersinn
gegen die Kraft der Feder 216, wodurch der Hebel 228 freigegeben wird und dadurch der Hebel 212 unter
Wirkung der Zugfeder 216 in die in Fig.9 dargestellte
Stellung zurückkehrt. Dadurch kann die Feder 190 den
I IeNrI 172 wieder in die die Gehäuseabdeckung verriegelnde Stellung (Hebel 168) bewegen, sobald die
Gehäuseabdeckung geschlossen wird. Gleichzeitig bewirkt die Schließung der Kontakte des Schalters 288 das
Einsetzen dr.s Papiertransportes, so daß jegliches Papier
aus dem Gerät entfernt wird. Nachdem nun also der Verriegelungsmechanismus für die Gehäuseabdeckung
in Normallage zurückgekehrt ist, die Vorlagenbühne 13 sich in ihrer Ausgangsposition befindet, der Hilfsmotor
abgeschaltet, der Hauptantriebsmotor und die Fixiereinrichtung wieder eingeschaltet und jegliches Papier
aus der Maschine entfernt wurde, ist das Kopiergerät bereit für weitere Kopiervorgänge.
Hiemi 6 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Elektrophotographisches Kopiergerät mit mindestens einem auf der von dem Kopierblatt
durchlaufenen Bahn angeordneten Sensor, mit einer umlaufenden photoleitfähigen Aufzeichnungstrommel
und einer das zu kopierende Original in das Innere des Kopiergerätes einziehenden Vorlagenbühne,
die durch einen Hauptantriebsmotor synchron mit der photoleitfähigen Aufzeichnungstrommel
in ihre Ausgangsposition rückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfsmotor
(130) vorgesehen ist, durch den die Vorlagenbühne (13) aus jeder Stellung in ihre Ausgangsposition
zurückführbar ist, und daß wenigstens ein Sensor (Si, 52, 53, 54) bei Auftreten einer Störung eine
Kupplung (88,90,60,61,64,92,96) betätigt, die den
Hauptantriebsmotor unwirksam und für die Rückführung der Vorlagenbühne (13) den Hilfsmotor
(130) an Stelle des Hauptantriebsmotors wirksam machJ.
2. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hilfsmotor (130) über eine Kette (134) ein auf der Welle (52) einer Seiltrommel (51), die von einem die
Vorlagenbühne (13) bewegenden Seil umschlungen wird, gelagertes Kettenrad (85) antreibt, daß dieses
Kettenrad (85) über die schaltbare Kupplung (88,90, 60,61,64,92,96) mit einer auf der Seiltrommel-Welle
(52) gelagerten Zahnscheibe (78) und diese wiederum über Klinkenhebel (82, 92) mit einer auf
der Seiltrommel-Welle (52) fest angeordneten Treibscheibe (72) verbindbar ist.
3. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß insgesamt
vier Sensoren (S 1 -54) vorgesehen sind, wobei der erste (51) hinter einer die Papierbahn (24) in
einzelne Blätter zerteilenden Schneideinrichtung (26), der zweite (S 2) hinter einer das Tonerbild vom
Photoleiter (14) auf das Blatt übertragenden Einrichtung (28), der dritte (53) hinter einer das
Tonerbild auf der Kopie fixierenden Schmelzfixiereinrichtung (38) und der vierte Sensor (54) an einem
mit einem Auswerfer (42) versehenen Ablagebehälter (40) angeordnet sind.
4. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der
Welle des Hilfsmotors (130) zusätzlich zu einem Antriebskettenrad (132) eine Nockenscheibe (136)
mit einem Nocken (138) angebracht ist und daß diese Nockenscheibe (136) über eine Rolle (144) und einen
Hebel (140) einen die Abschaltung des Hilfsmotors (130) nach einer Umdrehung bewirkenden Schalter
(142) betätigt.
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