DE2356036B2 - Gasentladungsanzeigevorrichtung - Google Patents
GasentladungsanzeigevorrichtungInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J17/00—Gas-filled discharge tubes with solid cathode
- H01J17/38—Cold-cathode tubes
- H01J17/48—Cold-cathode tubes with more than one cathode or anode, e.g. sequence-discharge tube, counting tube, dekatron
- H01J17/49—Display panels, e.g. with crossed electrodes, e.g. making use of direct current
- H01J17/492—Display panels, e.g. with crossed electrodes, e.g. making use of direct current with crossed electrodes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gasentladungsanzeigevorrichtung zur Wiedergabe von lesbaren Zeichen
oder Bildern, die mit einer Anzahl paralleler in einer ersten Ebene liegender und in Gruppen unterteilter
Kathoden, weiterhin mit einer Anzahl paralleler in einer zweiten Ebene liegender Anoden und gegebenenfalls
mit einer Anzahl paralleler in einer dritten Ebene liegender Hiifsanoden versehen ist, wobei die Kathoden
in einem Winkel zu den Anoden und den Hilfsanoden angeordnet sind.
Eine derartige Gasentladungsanzeigevorrichtung ist aus der DE-OS 20 23 409 bekannt. Bei dieser werden
außer den Anoden und den Hilfsanoden auch alle Kathoden vakuumdicht aus der Anzeigevorrichtung
geführt. Das Miteinanderverbinden der zu derselben Gruppe gehörigen Kathoden erfolgt auf einer Verdrahtungsplatte. Alle Kathoden müssen also mit Kontakten
der Verdrahtungsplatte verbunden werden. Bei zunehmender Anzahl der Kathoden wird eine derartige
Bauart kostspieliger und es nimmt die Gefahr einer nicht vakuumdichten Kathodendurchführung zu.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch geeignete schaltungstechnische Maßnahmen die Anzahl der bei einer Gasentladungsanzeigevorrichtung notwendigen vakuumdichten Elektrodendurchführungen möglichst klein zu halten.
Diese Aufgabe wird bei einer Gasentladungsanzeigevorrichtung der eingangs genannten Art nach der
Erfindung dadurch gelöst, daß die Kathoden jeder Gruppe mit einem in der Gasentladungsanzeigevorrichtiing angebrachten und vakuumdicht aus der Anzeige
vorrichtung geführten gemeinsamen Stromzuführungsleiter verbunden sind.
Die Vielzahl der Kathodendurchführungen wird also durch eine verhältnismäßig geringe Anzahl von
to Durchführungen der Stromzuführungsleiter für die Kathodengruppen und für eine als Zündelektrode
wirkende Kathode ersetzt Die Anzahl der Stromzuführungsleiter kann in geringem Maße von der Länge der
Anzeigevorrichtung abhängig sein. Bekanntlich kann
bei größeren Gasentladungsanzeigevorrichtungen die
wenn die zur Entionisierung verfügbare Zeit infolge der
notwendigerweise schneileren Abtastung zu kurz wird.
Stromzuführungsle.Uern kann über Verbindungsglieder
wie z.B. Tellerfedern hergestellt werden, die in zwischen Kathoden und Zuführungsleitern liegenden
Löchern der Lochplatte angebracht werden. Die Zuführungsleiter für die Kathoden werden vorzugswei
se in der Ebene der Anoden und parallel zu den Anoden,
und zwar oberhalb und gegebenenfalls auch unterhalb der Zeilen von Zeichen oder des Bildes angeordnet.
Die Erfindung wird nachstehend beispielsweise an Hand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 schematisch eine auf bekannte Weise geschaltete Gasentladungsanzeigevorrichtung, teilweise in
perspektivischem Schnitt,
Fig.2 einen solchen Schnitt durch eine Gasentladungsanzeigevorrichtung nach der Erfindung,
Fig.3 einen Schnitt durch eine Verbindung einiger
Kathoden mit gemeinsamen Stromzuführungsleitern,
F i g. 4 eine Platte zur Herstellung einer Tellerfeder,
F i g. 5 eine Draufsicht auf und
F i g. 6 einen Querschnitt durch eine Tellerfeder.
In F i g. 1 bezeichnet 1 eine Grundplatte, auf der sich in diesem Falle sieben Hilfsanoden //(1—7) befinden. In
geringer Entfernung von diesen Hilfsanoden H und senkrecht zu diesen Anoden befinden sich die Kathoden
K. Alle Kathoden sind vakuumdicht durch die Wand der
Gasentladungsanzeigevorrichtung hindurchgeführt und
werden auf einer Verdrahtungsplatte 6 in drei Gruppen K(1,2,3) miteinander verbunden. Die erste Kathode K0
ist eine Zündkathode Die Kathoden K sind z. B. aif der Hinterseite der Lochplatte 2 angebracht, die eine
so Vielzahl von Löchern 3 besitzt. Auf der Vorderseite der Lochplatte oder auf der oberen Platte 4 sind die Anoden
A derart angebracht, daß sie senkrecht auf den Kathoden K stehen und die Löcher 3 gerade zwischen
den Kreuzungspunkten der Anoden A und der
Kathoden K liegen. Alle Anoden A, die Hilfsanoden H
und alle Kathoden K sind vakuumdicht und durch die Röhrenwand hindurchgeführt.
In der Ausführungsform nach F i g. 2 sind eine Anzahl gemeinsamer Stromzuführungsleiter KT(X, 2,3) und ein
Zuführungsleiter KT0 angebracht, die sich parallel zu
den Anoden A erstrecken und sich oberhalb und gegebenenfalls auch unterhalb der wiederzugebenden
Zeilen von Zeichen oder der Bildfläche befinden können. Die Anzahl der Stromzuführungsleiter KT
überschreitet die Anzahl der Kathodengruppen um 1, weil ein Leiter für die Zündkathode Ko dient. Die
Stromzuführungsleiter KT müssen in der Gasentladungsanzeigevorrichtung mit den zugehörigen Katho-
den verbunden werden. Dies kann mittels Verbindungsglieder
erfolgen, die in bestimmten Löchern, und zwar den Löchern, die sich an den Kreuzungspunkten
zwischen den miteinander zu verbindenden Kathoden und Stromzuführungsleitern befinden, angiordnet werden.
Ein derartiges Verbindungsglied kann aus einer Tellerfeder bestehen, wie in den Fig.3, 5 und 6
angegeben ist Eine solche Feder kann dadurch erhalten werden, daß ein Sektor aus einer Metallscheibe
ausgeschnitten wird, wie in Fig.4 dargestellt ist, und
daß der verbleibende Teil der Scheibe kegelförmig ausgebildet wird, wie in den F i g. 5 und 6 dargestellt ist,
derart, daß die Höhe des Kegels größer als die Dicke der Lochplatte 2 ist Derartige federnde Glieder können
in den genannten bestimmten Löchern 3 angeordnet sein, so daß, nachdem die Platten 2 und 4 aufeinander
gelegt worden sind, diese Glieder gegen die Leiter K und erdrücken und auf diese Weise je eine elektrische
Verbindung zwischen diesen Leitern herstellen.
F i g. 1 und 2 zeigen Gasentladungsanriigevorrichtungen,
die sich z. B. zur Wiedergabe von Zeichen mit einer Höhe von 7 Punkten und einer Breite von
5 Punkten eignen.
Bei der in der F i g. 2 dargestellten Gasentladungsanzeigevorrichtung
sind die Kathoden in drei Gruppen unterteilt, so daß, außer den Durchführungen der
Anoden A und der Hilfsanoden H, nur die drei gemeinsamen Stromzuführungsleiter KT und der
Stromzuführungsleiter für die Zündkathode Ko vakuumdicht ausgeführt zu werden brauchen. Insbesondere für
große Gasentladungsanzeigevorrichtungen ist die Herabsetzung der Anzahl der Leitungsdurchführungen
beträchtlich.
Obgleich nur eine einzige Ausführungsform dargetellt
ist, kann die Ausführung der Gasentladungsanzeigevorrichtungen und der Verbindungsglieder im Rahmen der
Erfindung auch anders sein. So können die Kathoden auf der Grundplatte und die Hilfsanoden in Nuten in dieser
Grundplatte befestigt sein, während die Anoden auf der oberen Platte befestigt sein können. Die Hilfsanoden
können gegebenenfalls auch zwischen den Kathoden und den Anoden liegen oder völlig fehlen. Auch können
die Tellerfedern durch anders gestaltete Federn oder durch eine Metallisierung der Innenwand der Löcher
ersetzt sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Gasentladungsanzeigevorrichtung zur Wiedergabe von lesbaren Zeichen oder Bildern, die mit
einer Anzahl paralleler in einer ersten Ebene liegender und in Gruppen unterteilter Kathoden,
weiterhin mit einer Anzahl paralleler in einer zweiten Ebene liegender Anoden und gegebenenfalls mit einer Anzahl paralleler in einer dritten
Ebene liegender Hilfsanoden versehen ist, wobei die Kathoden in einem Winkel zu den Anoden und den
Hilfsanoden angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathoden (K) jeder
Gruppe mit einem in der Gasentladungsanzeigevorrichtung angebrachten und vakuumdicht aus der
Anzeigevorrichtung geführten gemeinsamen Stromzuführungsleiter (KT) verbunden sind.
2. Gasentladungsanzeigevorrichtung nach Ansprach 1, die weiterhin mit einer zwischen den
Kathoden und Anoden liegenden, einzelne Gaszellen definierenden Lochplatte versehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kathodenstromzuführungsleiter (KT) parallel zu den Anoden (A) und in
derselben Ebene wie die Anoden (A) liegen und elektrisch leitend mit den zugehörigen Kathoden (K)
über Verbindungsglieder (5) verbunden sind, die in zwischen Kathoden (K) und Zuführungsleitern (KT)
liegenden Löchern (3) der Lochplatte (2) angebracht sind.
3. Gasentladungsanzeigevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (5) aus Tellerfedern bestehen.
4. Gasentladungsanzeigevorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Anoden die Bildfläche
definieren, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsamen Stromzuführungsleiter (KT) außerhalb der
Bildfläche an ihrem oberen und/oder unteren Rand liegen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| NL7216085A NL7216085A (de) | 1972-11-28 | 1972-11-28 |
Publications (3)
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| DE2356036B2 true DE2356036B2 (de) | 1980-10-23 |
| DE2356036C3 DE2356036C3 (de) | 1981-08-13 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (7)
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Also Published As
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