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DE2356036B2 - Gasentladungsanzeigevorrichtung - Google Patents

Gasentladungsanzeigevorrichtung

Info

Publication number
DE2356036B2
DE2356036B2 DE2356036A DE2356036A DE2356036B2 DE 2356036 B2 DE2356036 B2 DE 2356036B2 DE 2356036 A DE2356036 A DE 2356036A DE 2356036 A DE2356036 A DE 2356036A DE 2356036 B2 DE2356036 B2 DE 2356036B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anodes
cathodes
gas discharge
display device
discharge display
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2356036A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2356036A1 (de
DE2356036C3 (de
Inventor
Johannes Van Esdonk
Johannes Petrus Hornman
Hendrik Kuster
Gerhard Heinrich Friedrich De Vries
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE2356036A1 publication Critical patent/DE2356036A1/de
Publication of DE2356036B2 publication Critical patent/DE2356036B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2356036C3 publication Critical patent/DE2356036C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • H01J17/48Cold-cathode tubes with more than one cathode or anode, e.g. sequence-discharge tube, counting tube, dekatron
    • H01J17/49Display panels, e.g. with crossed electrodes, e.g. making use of direct current
    • H01J17/492Display panels, e.g. with crossed electrodes, e.g. making use of direct current with crossed electrodes
    • H01J17/494Display panels, e.g. with crossed electrodes, e.g. making use of direct current with crossed electrodes using sequential transfer of the discharges, e.g. of the self-scan type

Landscapes

  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)
  • Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Gasentladungsanzeigevorrichtung zur Wiedergabe von lesbaren Zeichen oder Bildern, die mit einer Anzahl paralleler in einer ersten Ebene liegender und in Gruppen unterteilter Kathoden, weiterhin mit einer Anzahl paralleler in einer zweiten Ebene liegender Anoden und gegebenenfalls mit einer Anzahl paralleler in einer dritten Ebene liegender Hiifsanoden versehen ist, wobei die Kathoden in einem Winkel zu den Anoden und den Hilfsanoden angeordnet sind.
Eine derartige Gasentladungsanzeigevorrichtung ist aus der DE-OS 20 23 409 bekannt. Bei dieser werden außer den Anoden und den Hilfsanoden auch alle Kathoden vakuumdicht aus der Anzeigevorrichtung geführt. Das Miteinanderverbinden der zu derselben Gruppe gehörigen Kathoden erfolgt auf einer Verdrahtungsplatte. Alle Kathoden müssen also mit Kontakten der Verdrahtungsplatte verbunden werden. Bei zunehmender Anzahl der Kathoden wird eine derartige Bauart kostspieliger und es nimmt die Gefahr einer nicht vakuumdichten Kathodendurchführung zu.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch geeignete schaltungstechnische Maßnahmen die Anzahl der bei einer Gasentladungsanzeigevorrichtung notwendigen vakuumdichten Elektrodendurchführungen möglichst klein zu halten.
Diese Aufgabe wird bei einer Gasentladungsanzeigevorrichtung der eingangs genannten Art nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Kathoden jeder Gruppe mit einem in der Gasentladungsanzeigevorrichtiing angebrachten und vakuumdicht aus der Anzeige vorrichtung geführten gemeinsamen Stromzuführungsleiter verbunden sind.
Die Vielzahl der Kathodendurchführungen wird also durch eine verhältnismäßig geringe Anzahl von
to Durchführungen der Stromzuführungsleiter für die Kathodengruppen und für eine als Zündelektrode wirkende Kathode ersetzt Die Anzahl der Stromzuführungsleiter kann in geringem Maße von der Länge der Anzeigevorrichtung abhängig sein. Bekanntlich kann bei größeren Gasentladungsanzeigevorrichtungen die
Anzahl der Kathodengruppen größer gewählt werden,
wenn die zur Entionisierung verfügbare Zeit infolge der notwendigerweise schneileren Abtastung zu kurz wird.
Die Verbindung der Kathoden mit den gemeinsamen
Stromzuführungsle.Uern kann über Verbindungsglieder wie z.B. Tellerfedern hergestellt werden, die in zwischen Kathoden und Zuführungsleitern liegenden Löchern der Lochplatte angebracht werden. Die Zuführungsleiter für die Kathoden werden vorzugswei se in der Ebene der Anoden und parallel zu den Anoden, und zwar oberhalb und gegebenenfalls auch unterhalb der Zeilen von Zeichen oder des Bildes angeordnet.
Die Erfindung wird nachstehend beispielsweise an Hand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 schematisch eine auf bekannte Weise geschaltete Gasentladungsanzeigevorrichtung, teilweise in perspektivischem Schnitt,
Fig.2 einen solchen Schnitt durch eine Gasentladungsanzeigevorrichtung nach der Erfindung,
Fig.3 einen Schnitt durch eine Verbindung einiger Kathoden mit gemeinsamen Stromzuführungsleitern, F i g. 4 eine Platte zur Herstellung einer Tellerfeder, F i g. 5 eine Draufsicht auf und F i g. 6 einen Querschnitt durch eine Tellerfeder.
In F i g. 1 bezeichnet 1 eine Grundplatte, auf der sich in diesem Falle sieben Hilfsanoden //(1—7) befinden. In geringer Entfernung von diesen Hilfsanoden H und senkrecht zu diesen Anoden befinden sich die Kathoden K. Alle Kathoden sind vakuumdicht durch die Wand der Gasentladungsanzeigevorrichtung hindurchgeführt und werden auf einer Verdrahtungsplatte 6 in drei Gruppen K(1,2,3) miteinander verbunden. Die erste Kathode K0 ist eine Zündkathode Die Kathoden K sind z. B. aif der Hinterseite der Lochplatte 2 angebracht, die eine
so Vielzahl von Löchern 3 besitzt. Auf der Vorderseite der Lochplatte oder auf der oberen Platte 4 sind die Anoden A derart angebracht, daß sie senkrecht auf den Kathoden K stehen und die Löcher 3 gerade zwischen den Kreuzungspunkten der Anoden A und der Kathoden K liegen. Alle Anoden A, die Hilfsanoden H und alle Kathoden K sind vakuumdicht und durch die Röhrenwand hindurchgeführt.
In der Ausführungsform nach F i g. 2 sind eine Anzahl gemeinsamer Stromzuführungsleiter KT(X, 2,3) und ein Zuführungsleiter KT0 angebracht, die sich parallel zu den Anoden A erstrecken und sich oberhalb und gegebenenfalls auch unterhalb der wiederzugebenden Zeilen von Zeichen oder der Bildfläche befinden können. Die Anzahl der Stromzuführungsleiter KT überschreitet die Anzahl der Kathodengruppen um 1, weil ein Leiter für die Zündkathode Ko dient. Die Stromzuführungsleiter KT müssen in der Gasentladungsanzeigevorrichtung mit den zugehörigen Katho-
den verbunden werden. Dies kann mittels Verbindungsglieder erfolgen, die in bestimmten Löchern, und zwar den Löchern, die sich an den Kreuzungspunkten zwischen den miteinander zu verbindenden Kathoden und Stromzuführungsleitern befinden, angiordnet werden. Ein derartiges Verbindungsglied kann aus einer Tellerfeder bestehen, wie in den Fig.3, 5 und 6 angegeben ist Eine solche Feder kann dadurch erhalten werden, daß ein Sektor aus einer Metallscheibe ausgeschnitten wird, wie in Fig.4 dargestellt ist, und daß der verbleibende Teil der Scheibe kegelförmig ausgebildet wird, wie in den F i g. 5 und 6 dargestellt ist, derart, daß die Höhe des Kegels größer als die Dicke der Lochplatte 2 ist Derartige federnde Glieder können in den genannten bestimmten Löchern 3 angeordnet sein, so daß, nachdem die Platten 2 und 4 aufeinander gelegt worden sind, diese Glieder gegen die Leiter K und erdrücken und auf diese Weise je eine elektrische Verbindung zwischen diesen Leitern herstellen.
F i g. 1 und 2 zeigen Gasentladungsanriigevorrichtungen, die sich z. B. zur Wiedergabe von Zeichen mit einer Höhe von 7 Punkten und einer Breite von 5 Punkten eignen.
Bei der in der F i g. 2 dargestellten Gasentladungsanzeigevorrichtung sind die Kathoden in drei Gruppen unterteilt, so daß, außer den Durchführungen der Anoden A und der Hilfsanoden H, nur die drei gemeinsamen Stromzuführungsleiter KT und der Stromzuführungsleiter für die Zündkathode Ko vakuumdicht ausgeführt zu werden brauchen. Insbesondere für große Gasentladungsanzeigevorrichtungen ist die Herabsetzung der Anzahl der Leitungsdurchführungen beträchtlich.
Obgleich nur eine einzige Ausführungsform dargetellt ist, kann die Ausführung der Gasentladungsanzeigevorrichtungen und der Verbindungsglieder im Rahmen der Erfindung auch anders sein. So können die Kathoden auf der Grundplatte und die Hilfsanoden in Nuten in dieser Grundplatte befestigt sein, während die Anoden auf der oberen Platte befestigt sein können. Die Hilfsanoden können gegebenenfalls auch zwischen den Kathoden und den Anoden liegen oder völlig fehlen. Auch können die Tellerfedern durch anders gestaltete Federn oder durch eine Metallisierung der Innenwand der Löcher ersetzt sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Gasentladungsanzeigevorrichtung zur Wiedergabe von lesbaren Zeichen oder Bildern, die mit einer Anzahl paralleler in einer ersten Ebene liegender und in Gruppen unterteilter Kathoden, weiterhin mit einer Anzahl paralleler in einer zweiten Ebene liegender Anoden und gegebenenfalls mit einer Anzahl paralleler in einer dritten Ebene liegender Hilfsanoden versehen ist, wobei die Kathoden in einem Winkel zu den Anoden und den Hilfsanoden angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathoden (K) jeder Gruppe mit einem in der Gasentladungsanzeigevorrichtung angebrachten und vakuumdicht aus der Anzeigevorrichtung geführten gemeinsamen Stromzuführungsleiter (KT) verbunden sind.
2. Gasentladungsanzeigevorrichtung nach Ansprach 1, die weiterhin mit einer zwischen den Kathoden und Anoden liegenden, einzelne Gaszellen definierenden Lochplatte versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathodenstromzuführungsleiter (KT) parallel zu den Anoden (A) und in derselben Ebene wie die Anoden (A) liegen und elektrisch leitend mit den zugehörigen Kathoden (K) über Verbindungsglieder (5) verbunden sind, die in zwischen Kathoden (K) und Zuführungsleitern (KT) liegenden Löchern (3) der Lochplatte (2) angebracht sind.
3. Gasentladungsanzeigevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (5) aus Tellerfedern bestehen.
4. Gasentladungsanzeigevorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Anoden die Bildfläche definieren, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsamen Stromzuführungsleiter (KT) außerhalb der Bildfläche an ihrem oberen und/oder unteren Rand liegen.
DE2356036A 1972-11-28 1973-11-09 Gasentladungsanzeigevorrichtung Expired DE2356036C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL7216085A NL7216085A (de) 1972-11-28 1972-11-28

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2356036A1 DE2356036A1 (de) 1974-06-06
DE2356036B2 true DE2356036B2 (de) 1980-10-23
DE2356036C3 DE2356036C3 (de) 1981-08-13

Family

ID=19817438

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2356036A Expired DE2356036C3 (de) 1972-11-28 1973-11-09 Gasentladungsanzeigevorrichtung

Country Status (7)

Country Link
US (1) US3868527A (de)
JP (1) JPS54754B2 (de)
CA (1) CA991240A (de)
DE (1) DE2356036C3 (de)
FR (1) FR2208180B1 (de)
GB (1) GB1393864A (de)
NL (1) NL7216085A (de)

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Also Published As

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